SOCIAL MEDIA

Freitag, 5. Juni 2020

Monatsrückblick Mai: Erlebt, Gesehen, Gebloggt


Monatsrückblick



Monatsrückblick: Erlebt im Mai:


Ich betreibe weiterhin "Social Distancing", was bedeutet, dass ich im Mai nicht unbedingt viel erlebt habe, sondern die meiste Zeit zuhause verbracht habe. Das digitale Semester und die ersten Vorbereitungen für meine mündliche Prüfung halten mich aktuell auf Trapp und vor allem letzteres sorgt für Anspannung und Nervosität, obwohl es noch ganze 6 Wochen dauert, bis meine Prüfung stattfindet. Trotzdem wird es nun, wo ich mit der Ausarbeitung meiner Themen loslege bzw. diese abkläre, natürlich greifbar und mir bewusst, dass es nicht mehr allzu lange bis Juli ist. Somit drückt mir die Daumen, dass alles gut läuft und meine Ausarbeitungen dazu abgesegnet werden. Die restliche Zeit habe ich mir mit Serien und Filme vertrieben, weshalb euch unter "Gesehen" unzählige Rezensionen erwarten, habe mit Freunden telefoniert und geskypt oder war spazieren. Kleiner Fun Fakt: Ich hatte mir vorgenommen regelmäßig joggen zu gehen, aber festgestellt, dass das nicht meine Sportart ist. Ich werde damit nicht warm, möchte dafür aber in den kommenden Wochen häufiger In-Liner fahren, denn das macht mir richtig viel Spaß und hält auch fit. Ansonsten kombiniere ich dies mit Übungen auf dem Stepper, vor allem dann wenn das Wetter nicht mitspielt, um draußen Sport zu machen. In der Stadt war ich im Mai übrigens auch mal wieder, da ich ausgeliehene Bücher bei der Unibibliothek abgeben musste. Wegen Corona zwar etwas ungewohnt, aber da meine Beste Freundin mich begleitet hat, sind wir danach noch Frühstück gegangen und kurz in den H&M. Mein persönliches Fazit: Es wird erstmal der letzte Abstecher in die Stadt gewesen sein, denn einige haben nicht verstanden, dass wir trotz Lockerungen immer noch eine Pandemie haben. So wurde der Mindestabstand nicht eingehalten und dabei nicht mal eine Maske getragen - immer schön, wenn man sich umdreht und jemand atmet einen ohne Maske direkt ins Genick. Für ich habe ich festgestellt, dass mir shoppen mit Maske nicht unbedingt Spaß macht, ich werde wohl dieses Jahr noch weniger als sonst kaufen. Durch das Studium ist mein Klamottenkonsum sowieso schon sehr gering, dadurch das nun aber leider alle größeren Feiern im Freundes- und Familienkreis (v.a. die geplanten Hochzenten) auf nächstes Jahr verschoben wurden, muss ich mir auch erstmal keine Abendkleidung besorgen. Das kann noch warten. Wenn ich mir mal was an Klamotten kaufe, werde ich wohl eher mal Online bestellen.



Wozu ich leider in den letzten Wochen überhaupt nicht gekommen bin, ist lesen. Ich würde ja gerne bei "The Witcher" weiterlesen, aber mittlerweile ist es doch wieder ziemlich stressig im Studium, sodass ich mich dazu einfach nicht aufraffen kann. Ich hoffe, dass sich das nach meiner mündlichen Prüfung ändert und ich dann im Hochsommer einige Bücher vom SuB streichen kann.






Monatsrückblick: Gesehen im Mai:



Filme:


Nur die halbe Geschichte (Netflix):

Wenn Netflix eines kann, dann RomComs. Die letzten die hier an den Start gingen, haben mir allesamt gut gefallen und aufgrund des Trailers hatte ich große Erwartungen an "Nur die halbe Geschichte". Der Film konnte diese zum Glück auch erfüllen, denn er zeigt keine typische Jugendliebesgeschichte und bricht im Verlauf aus den klassischen Romcom Tropes aus. Es ist schwierig den Film zu bewerten, ohne den Twist zu verraten, deshalb bleibt meine Rezension an dieser Stelle etwas wage. Fakt ist: "Nur die halbe Geschichte" zeigt, wie kompliziert und furchteinflößend Liebe sein kann. Es ist aber nicht nur ein Film über Liebe, sondern auch über eine ungewöhnliche Freundschaft. Besonders das Ende hat mir gefallen, denn auch hier geht der Film eigene Wege und bricht aus den typischen Konventionen aus. Kritik habe ich nur an der Ausarbeitung so mancher Figuren. Zwar sind die zwei zentralen Hauptfiguren tiefgründig, facettenreich und dürfen im Verlauf immer mehr von ihrer Persönlichkeit zeigen, Aster und Trig bleiben dafür aber oberflächlich, obwohl auch sie integral für die Geschichte sind. Alles in allem fällt mein Fazit aber positives aus, denn neben Storyline, sind auch der Soundtrack, die Cinematography, die Botschaft und das Casting gelungen. Bitte mehr solcher Jugendfilme.




Plötzlich Familie (Amazon Prime)

"Plötzlich Familie" entpuppte sich als mein Überraschungshit im vergangenen Monat. Der Film erzählt die Lebensgeschichte des Produzenten und rückt mit Pete und Ellie ein Paar in den Mittelpunkt, welches sich dazu entscheidet ein Kind zu adoptieren. Am Ende werden daraus gleich drei Kinder: Die Teenagerin Lizzy und ihre jüngeren Geschwister Juan und Lita. Wer nun eine weichgespülte Komödie über Adoption erwartet, der liegt falsch. Natürlich setzten die Produzenten auf Humor, aber sie üben auch Kritik am Pflegesystem und zeigen, wie schwer der Adoptionsprozess ist und welche Herausforderungen danach warten. Pete und Ellie zweifeln mehr als einmal an ihrer Entscheidung, denn nach der ersten "Honeymoon-Phase", setzt bald die harte Realität ein und die Kinder machen ihnen das Leben schwer. Wieso das so ist? Auch hier macht der Film einen wunderbaren Job, die Handlungen aller Figuren logisch nachvollziehbar darzulegen. Am Ende ist es wunderschön mit anzusehen, wie sich die Kinder mehr und mehr öffnen, eine Beziehung zu ihren Pflegeeltern aufbauen und aus ihnen doch noch eine Familie wird. Deutlich dabei wird: Dass dies ein Prozess ist, der viel Arbeit erfordert und das nicht von einem auf dem anderen Tag passiert. Wer sich dazu entscheidet Kinder in Pflege zu nehmen und zu adoptieren, der muss dies wirklich wollen und sich komplett darauf einlassen - mit allen Vor- und Nachteilen, die dies mit sich bringt. Ich für meinen Teil finde es wunderbar, dass "Plötzlich Familie" ein so wichtiges und kaum im öffentlichen Diskurs vorhandenes Thema aufgreift und auf humorvolle und berührende Art und Weise vermittelt. Sicherlich hat man den ein oder anderen Zuschauer zum Nachdenken bewegt.




Urheberrecht: Tobis Film




Traumfabrik (Sky)

Deutsche Filme haben gemeinhin keinen guten Stand bei Cineasten, jedoch gibt es noch viel mehr als nur Komödien aus der Schmiede Schweiger/Schweighöfer und die gehen gerne mal unter. Mit "Traumfabrik" wagt man sich an eine historische Romanze, die 1961 spielt und einen Blick hinter die Kulissen der Filmwelt bietet. Emil erhält dank familiären Beziehungen einen Job bei der Produktionsfirma Traumfabrik Babelsberg und lernt an seinem ersten Tag die Tänzerin Milou kennen. Wie so oft in Liebesfilmen verliebt er sich auf den ersten Blick. Doch beide werden durch den Bau der Mauer getrennt. Um Milou erneut nach Berlin zu locken, gibt er sich als Produzent aus und stellt den Historienfilm "Cleopatra" auf die Beine. Sicherlich muss man sich auf das Klischee "Liebe auf den ersten Blick" einlassen, um den Film genießen zu können, denn ansonsten wird es schwer tatsächlich Emils Beweggründe zu verstehen. Tut man das, bekommt man einen Film zu Gesicht, der sich nicht vor seinen amerikanischen Konkurrenten verstecken muss. Die Cinematography ist auf hohem Niveau, die Sets und Kostüme laden zum Träumen ein und der Blick in den Alltag eines Produktionsstudio der 60er Jahre gelungen. Die Magie des Filmes wird an mehr als einer Stelle deutlich und lädt dazu ein an die Hochzeit des deutschen Filmes zurückzudenken. Die Liebesgeschichte selbst ist süß, auch weil die Chemie zwischen den Hauptdarstellern passt. Schauspielerisch begegnen einen mit Emilia Schüle, Ellenie Salvo Gonzales, Michel Gwisdeck oder Heiner Lauterbach viele bekannte Gesichter, das ist aber zu verkraften. Eine angenehme Neuentdeckung ist für mich Dennis Mojen. "Traumfabrik" reiht sich für mich ein in die besseren deutschen Filme der letzten Jahre - hoffentlich ein Trend, der anhält, denn mit "Ballon" und "Der Vorname" habe ich vor allem in den letzten Monaten hochwertige Filme gesehen.




Code 8 (Amazon Prime)

Entstanden durch Crowdfunding, haben auch viele Zuschauer an diesem Film von Stephen und Robbie Amell mitgewirkt. Angesiedelt ist die Geschichte im Sci-Fi Genre, enthält aber eine gesellschaftskritische Komponente. In der Zukunft existieren Menschen mit besonderen Fähigkeiten, die an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden. Connor, dessen Mutter schwer krank ist, versucht zunächst auf legalem Wege Geld zu verdienen, jedoch erhält er aufgrund seiner Fähigkeiten keinen Job. Um dennoch die Krankenhausrechnungen zahlen zu können schließt er sich einer kriminellen Bande an, die einen Banküberfall plant. Die Storyline ist nicht unbedingt neu, die Umsetzung ist jedoch solide. An einigen Stellen wäre sicherlich noch etwas mehr drinnen gewesen, da das Ende dann doch fest im Genre verankert bleibt, aber mir hat die soziale Kritik, die hier mitschwingt, gut gefallen. Schon in den ersten Minuten werden die Parallelen zu unserer Zeit deutlich, womit auch "Code 8" ein Sci-Fi-Film ist, der zeigt, dass eine Bezugnahme auf aktuelle Ereignisse spielerisch einfach möglich ist. Schauspielerisch macht vor allem Robbie Amell ("Upload") einen hervorragenden Job, indem er Connors Verzweiflung und Aussichtslosigkeit perfekt einfängt. Alles in allem sicherlich kein Film, der das Genre nun revolutioniert hat, aber "Code 8" unterhält, hat gute Ansätze und ist für Sci-Fi-Fans keine Enttäuschung. Dass der Film durch Crowdfunding auf die Beine gestellt wurde, merkt man ihm übrigens nicht an. Die Effekte halten mit anderen Genrevertretern mit, da lässt sich kein Unterschied feststellen.





Aladdin (Disney+)

Mit "Aladdin" habe ich meine liebste Realverfilmung der letzten Jahre gefunden, denn der Film schafft es die Magie der Animationsfilme wunderbar einzufangen und in die Moderne zu holen. Natürlich wird auch im Realfilm kein realistisches Bild der arabischen Welt gezeichnet, es ist und bleibt ein Märchen im Stil von 1001 Nacht. Für ich macht Aladdin viel richtig: Der Soundtrack ist fantastisch und zum ersten Mal hatte ich von Anfang an keine Probleme mit den Musikeinlagen. Diese passen perfekt zur Handlung und zum Woldbuilding. Die Figur von Jasmin wird erneuert und an unsere Zeit angepasst, sodass Naomi Scott für mich zum Star des Filmes wurde. Ich liebe ihre unabhängige, emanzipierte Version der Prinzessin, die nicht mehr schweigen möchte. Die Effekte sind auf hohem Niveau und laden zum Träumen ein. Die Handlung selbst ist natürlich nicht neu, wird aber mit talentierten Schauspielern und viel Liebe zum Detail umgesetzt. Will Smith, hat mich trotz der Kritik, die im Vorfeld aufgrund der Optik des Djinns laut wurde, durchgehend zum Lachen gebracht. Ich kann mir auf Anhieb niemand anderen in dieser Rolle vorstellen, da Smith in der Rolle aufgegangen ist und einfach Spaß macht. Das klassische Happy End ist hier natürlich ein Muss, alles andere wäre nun einmal nicht Disney. "Aladdin" ist definitiv ein Film, den man mehr als einmal anschauen kann, denn er verzaubert und es ist leicht sich in die Welt und ihre Figuren zu verlieben. Er macht Spaß und die Lieder sind absolute Ohrwürmer.





Jumanji: The Next Level (Amazon Prime, geliehen)

Am Vatertag ist es eine kleine Tradition geworden, dass mein Dad und ich den Tag mit einem Film ausklingen lassen. Als großer Fan von Dwayne Johnson fiel unsere Wahl auf den zweiten Jumanji Teil, indem es die Teenager aus Teil 1 zurück ins Spiel verschlägt. Erneut müssen sie sich einem spannenden, lebensgefährlichen Abenteuer aussetzen und Jumanji retten. Der Film macht nicht viel anders, als beim ersten Teil, was man ihm negativ ankreiden kann. Wer aber schon am ersten Teil viel Freude hatte, der wird auch bei der Fortsetzung abgeholt. Es stoßen zwei neue Figuren dazu, die sich zum ersten Mal in Jumanji wiederfinden und so ihre Probleme mit der Welt haben. Das sorgt dafür, dass man einige Elemente des Vorgängers recycelt, aber ich muss gestehen, dass ich trotzdem vor Lachen am Boden lag. Erneut hat mir der Humor gefallen, weil doch in weiten Teilen auf den bekannten Pipi-Kaka-Humor mancher Komödien verzichtet wird. Lediglich das Ende bzw. die Post-Credit-Szene deutet an, dass mit Teil 3 (sofern es ihn den geben sollte) eine Veränderung stattfinden wird. Die Schauspieler fand ich wieder klasse in ihren Rollen und erneut haben Kevin Hart und Dwayne Johnson alle an die Wand gespielt. Vor allem Harts Mimik finde ich ja immer herrlich amüsant. Alles in allem liefert "Jumanji: The Next Level" wenig Neues und setzt auf bekannte Elemente seines Vorgängers, diese werden aber ebenso humorvoll verpackt, sodass ich auch die Vorsehbarkeit des Filmes verzeihen kann. Denn hoher Anspruch oder Tiefgang sind auch nicht die Ziele dieses Filmes, er ist auf Unterhaltung ausgelegt und das gelingt den Produzenten definitiv, zumal ich auch schon schlechtere Fortsetzungen gesehen habe.




Urheberrecht: Sony Pictures Germany




Searching (Sky)

Viel gelobt wurde hingegen "Searching", weshalb ich auf den Film gespannt war. Das Konzept vn "Unknown User" wird dabei auf das Krimigenre übertragen, was in meinen Augen wunderbar funktioniert. Die komplette Geschichte oder in diesem Fall der Vermisstenfall werden über einen PC-Bildschirm erzählt. Margots Leben, ihre Geheimnisse und die Beziehung zu ihrem Vater erschließt man sich somit nur nach und nach in Form von Textnachrichten, Postings auf Sozialen Medien oder Vlogs. Darüber hinaus werden mit Webcams und Facetime sowie durch Fernsehberichte Schlüsselmomente und wichtige Wendungen kommuniziert. Die technische Umsetzung ist hierbei genauso gelungen, wie bei "Unknown User", vielleicht sogar etwas besser, weil der Film ins Schwarze trifft, wenn es darum geht, dass Eltern vieles von ihren Kindern nicht wissen. David kommt sehr flott zu der Erkenntnis, dass er keine Ahnung hat, wer seine Tochter ist und mit welchen Problemen sie zu kämpfen hat. Er hat auch keine Ahnung, was sie im Internet so treibt und auf welchen Plattformen sie unterwegs ist. Natürlich regen solche Filme auch immer dazu an das eigene Verhalten im Internet zu hinterfragen, das ist auch hier der Fall. Bei der Krimihandlung gelingt es den Produzenten zwar, mich doch kurz in die Irre zu führen, aber am Ende ist die Auflösung dann aber doch vorhersehbar. Da hätte ich mir doch noch einen etwas größeren Schockmoment gewünscht. Trotzdem: Das Konzept ist nach wie vor neu und noch nicht so überreizt wie zum Beispiel "Found Footage" und gerade für einen Krimi hat die Erzählweise spannende Möglichkeiten geboten, da wir so erst nach und nach ein umfassendes Bild über Margot erhalten haben und genau wie ihr Vater lange Zeit im Unklaren waren. Trotzdem berührt der Film und gerade die Zusammenfassung von Margots bisherigem Leben und der familiären Dynamik über Fotos und Videos weiß zu überzeugen. Schauspielerisch leistet John Cho wunderbare Arbeit, denn er ist es der den Film trägt und die Verzweiflung eines Vaters über das spurlose Verschwinden seiner Tochter perfekt einfängt.





Kurzmeinungen:

  • Spider-Man: Far From Home: Effektstarke Comicverfilmung mit ausgewogener Balance zwischen Action und Humor und einem unerwarteten, vielversprechendem Ende. Logiklöcher müssen jedoch in Kauf genommen werden.
  • Friedhof der Kuscheltiere (2019): Puh was soll ich dazu als Buchfan nur sagen? Mittlerweile betrachte ich Buch und Film als zwei getrennte Medien, die nicht immer zu 100% übereinstimmen müssen, aber wenn ich so stark von der Buchvorlage abweiche und das Ende komplett umschreibe, dann doch bitte nur dann, wenn es qualitativ besser ist. Schade, denn die erste Hälfte ist durchaus gelungen: Angespannte Atmosphäre, gelungene Jump-Scares, ein gewohnt fantastischer John Lithgow. Leider nimmt das Ganze dann eine qualitative Wendung in die falsche Richtung. Es fehlte der Aufbau der intensiven Beziehungen zwischen Jud und Louis, die zum Verständnis von Juds Handlungen elementar ist, es gelingt nicht, dass man sich als Zuschauer überhaupt für die Hauptpersonen interessiert und auch die Handlung flacht stark ab.
  • Can You Ever Forgive Me?: Melissa McCarthy ungewohnt erst, was ihr aber gut steht. Sie brilliert in dieser tiefgreifenden und voller dunklem Humor strotzenden Charakterstudie über eine Autorin, die Katzen lieber mag als Menschen und deren Karrierehöhepunkt hinter ihr liegt. Stellenweise zwar etwas lang geraten, liefert er doch wichtige Botschaften über Einsamkeit und Existenzängste, ohne Lee Israel zur Sympathieträgerin zur verklären. 
  • Stolz und Vorurteil: Keira Knightley überzeugt als unabhängige, sarkastische und temperamentvolle Elizabeth Benett, deren Abneigung gegenüber Mr. Darcy sich vor wunderschönen Kulissen in Liebe wandelt. Solide Historien-Romanze.
  • Dangerous Lies: Ein solider Thriller, sowohl was die Handlung als auch die Schauspieler anbelangt. Zu vorherhsehbar, zu viele Längen. Am Ende zwar keine Zeitverschwendung, aber auch kein filmisches Meisterwerk. 
  • Annabelle 3: Während die Mutterreihe zu den besten Horrorfilmen der letzten Jahre zählt, schaffen es die Produzenten nicht die Atmosphäre dieser auf die Ableger zu übertragen. Die Ereignisse brauchen zu lange, um an Fahrt aufzunehmen, sind vorhersehbar und bieten nur wenige Schockmomente. Das Finale ist kurz und schmerzlos, auch wenn es dann richtig zur Sache geht. Die besten Szenen sind erneut den Warrens vorbehalten, die jedoch nur in wenigen Szenen zu sehen sind.





Serien:


All American (Joyn // 1 Folge pro Woche)

Für mich eine der besten Neuentdeckungen von 2020. Wer mal wieder Lust auf eine Serie im Stil von "One Tree Hill" oder "Friday Night Lights" hat, für den ist "All American" ein Muss. Basierend auf der Lebensgeschichte von Spencer Paysinger, der aufgrund seines Talents im Football für die Beverly Hills High rekrutiert wird. Fortan befindet er sich in zwei Welten: Die der Reichen und seiner afroamerikanischen Community. Was mir besonders gut an "All American" gefallen hat: Der Realismus. Anders als bei derzeit hochgejubelten Teenie-Serien sind die Figuren hier dezent, normal, aber trotzdem facettenreich. Auch die Storyline selbst wartet nicht mit überzogenen Wendungen auf. Man spürt, dass hier eine Lebensgeschichte verfilmt wurde, was dafür sorgt, dass es möglich ist, sich mit den Figuren und deren Probleme zu identifizieren. Dabei setzten die Produzenten auf eine gesunde Mischung von Sport und persönlichen Dramen der Akteure, angereichert mit Handlungsstränge, die sich wichtigen Themen wie Rassismus und Ganggewalt annehmen. "All American" beschönigt dabei nichts und macht deutlich, dass nicht jeder dieser Spirale aus Gewalt und Illegalität entfliehen kann, wie Spencer. Er hat ein Talent und dieses Talent eröffnet ihm Möglichkeiten, die anderen aus seiner Nachbarschaft vorenthalten bleiben. Natürlich lassen sich auch in "All American" typische Stereotype wiederfinden, die einem aus anderen Teenie-Serien geläufig sind, aber das habe ich nicht als allzu störend empfunden, denn die Figuren entwickelt sich im Verlauf der ersten Staffel und brechen aus besagten Stereotypen aus. Vor allem Asher, wandelt sich vom Idioten zu einem Fanliebling und das ist etwas, was ich mir in Teenie-Serien einfach gerne anschaue und wo natürlich die Parallele zu Nathan Scott leicht ziehbar ist. Sicherlich mag so manche Wendung vorhersehbar sein und nun kein großer Schocker, aber lieber habe ich logische Auflösungen, die sich dann vielleicht etwas früher anbahnen, als Dinge, die nicht zusammenpassen. In Jugendserien immer ein wichtiger Punkt: Die Beziehungen. Ich bin dankbar, dass diese sich auf einem gesunden Niveau bewegen, keine toxischen Elemente beinhalten und auch das beliebte Liebesdreieck schnell ad acta gelegt wird.





Elite (Staffel 3 // Netflix // 8 Folgen)

Mit der dritten Staffel endet der große Handlungsbogen, der durch Marinas Tod in der 1. Staffel ausgelöst worden ist. Ich hatte das auch erwartet, denn es wäre doch schwierig geworden hier noch mehr rauszuholen und anzuknüpfen. Gefühlt waren die Parallelen zu "Tote Mädchen Lügen Nicht" diesmal noch stärker, aber wenn man diesen Fakt ausblendet, erhält man eine spannende, unterhaltsame Staffel, deren Auflösung vielleicht nicht der größte Schocker ist, aber trotzdem mit den Emotionen spielt. Es wird deutlich, dass die Geschichte einiger Figuren mit dieser Staffel beendet ist und nicht mehr alle für die vierte Staffel zurückkehren werden. Ob das die richtige Entscheidung ist, da bin ich mir nicht sicher, denn gerade in Bezug auf eine Figur empfinde ich sie als schwierig, da uns so die Implikationen des Finales nicht vor Augen geführt werden. Sicherlich hatte Staffel 3 ihre repetitiven Momente, aber mich hat sie gut unterhalten und in meinen Augen bleibt "Elite" eine der besseren Netflix-Serien, vor allem was die Charakterentwicklung sowie die Beziehungen anbelangt. Auch diesmal gibt es viele Figuren, die eine wunderschön anzusehende Wandlung durchlaufen und einen Blick hinter die Fassade erlauben. Auch so manche neu entstandene Freundschaft habe ich gefeiert - natürlich meine ich hier Lou und Nadia. Der Weg zum Finale wartet mal überraschenden, mal mit vorhersehbaren Wendungen an und greift typische Elemente von Dramaserien auf. Alles hat man so in der Form schon einmal gesehen, wird aber trotzdem gut umgesetzt.

 


Urheberrecht: Netflix




Never Have I Ever (Netflix // 10 Folgen)

Da "Never Have I Ever" lediglich aus zehn Folgen mit je 25-30 Minuten Laufzeit besteht, ist die Serie ein angenehmer Binge-Happen für zwischendurch. Angesiedelt im Comedy-Genre dreht sich die Produktion um Devi, einer indisch-amerikanischen Einser-Schülerin, die in ihrem letzten Jahr an der High School endlich etwas erleben und vor allem einen Freund haben möchte. Soweit liest sich das erstmal wie jede andere Teenie-Serie, aber dank des diversen Casts und der Nationalität der Hauptfigur, nimmt auch die indische Kultur viel Raum ein, genauso wie der Tod von Devis Vater, sodass uns die Beziehung von Vater und Tochter in Rückblicken erzählt wird, die berühren. Generell ist die Auseinandersetzung mit der Trauer von Devi eine der Stärken der Serie, genauso wie der Umgang mit dem Coming Out einer Figur. Denn abseits dessen spult "Never Have I Ever" die klassischen Elemente einer Teenie-Comedy ab, verpasst diesen aber zumindest einen eigenen Twist. Zwar hat die erste Staffel definitiv so ihre Schwächen, vor allem den Umgang mit der arrangierten Ehe empfinde ich als problematisch, da diese nicht immer so glücklich ablaufen oder wie im Falle der Serie ein gutaussehender, moderner Mann vor der Tür steht, der genau den Vorlieben der zukünftigen Braut Kamala entsprechen. Auch Devi avanciert gerne mal zum Nervfaktor, da sie doch häufig egoistisch handelt und Ich bezogen ist, wodurch aber Themen abgearbeitet werden, die die Lebensrealität der Zuschauer*innen abbilden. Es wird so das Verhalten von Devi gegenüber ihren Freundinnen thematisiert, die diese im Stich lässt, obwohl sie immer für sie da waren, aber auch Devis ungebrochener Ehrgeiz, fast schon Drang, immer die Beste zu sein. Abseits dessen entspinnt die erste Staffel ein interessantes Liebesdreieck, bei dem ich mir nicht sicher bin, mit wem ich Devi nun besser finde: Paxton oder Ben? Kleiner Fakt zu Paxton: Darren Benett ist definitiv ein Augenschmaus, aber aus seinen Teeniejahren schon längst draußen, denn der Schauspieler ist schon 29. Keine Ahnung, warum er nicht altersgerecht besetzt wurde.




Legacies (Amazon Prime // 2. Staffel)

Ich bin im TVD/TO-Universum den O-Ton gewohnt, weshalb ich mir die zweite Staffel von "Legacies" als Staffelpass gegönnt habe. Für mich kann die Staffel leider nicht komplett an die erste Staffel anschließen, da die Handlung rund um Malivore doch etwas zu stark ausgereizt wird, trotzdem ist und bleibt das Spin-Off eine Wohlfühlserie, bei der man abschalten und in das TVD-Universum eintauchen kann. Anspielungen und Gastauftritte gibt es ja zu Genüge und vor allem die Rückkehr von Kai Parker stellt ein Highlight der Staffel dar. Er ist gleich in mehreren Episoden zu sehen, die in meinen Augen zu den Besten der Staffel zählen, weil dort sofort das "Vampire Diaries"-Feeling aufkam. Kai Parker ist gewohnt sarkastisch, manipulativ und macht als Bösewicht einfach Spaß. Es ist als wäre Chris Wood nie weg gewesen. Was sich fortsetzt in Staffel 2, sind die Probleme der ersten Staffeln: Carolines unglaubwürdige Abwesenheit und die schlechten Effekte, die auf dem Niveau der 2000er spielen. Ich frage mich, wann The CW hier endlich etwas mehr Geld in die Hand nehmen möchte, damit die Monster nicht mehr lächerlich wirken. Ansonsten ist "Legacies" auf jeden Fall wesentlich charakter- und beziehungszentrierter als "Vampire Diaries". Natürlich spielte das auch bei TVD eine Rolle, aber das Erzähltempo war aufgrund der ständigen Wendungen und Cliffhanger doch etwas flotter, während "Legacies" sich mehr Zeit nimmt und die Weiterentwicklung der Figuren in den Vordergrund rückt. Diesmal ist Lizzie an der Reihe, um ihr Potenzial zu zeigen und eine wunderschöne Wandlung zu durchlaufen.





The Flash (Amazon Prime // 6. Staffel // 2 Episoden)

Ebenfalls im Mai endete auch "The Flash" frühzeitig. Es standen noch zwei Episoden aus, sodass ich im Mai natürlich nicht die komplette Staffel geschaut habe, das wäre auch etwas zu viel gewesen. Ich bin so froh, dass man mit Staffel 6 einen qualitativen Sprung nach oben gemacht hat. Neben Staffel 1 und 2 zählt diese tatsächlich zu meinen Favoriten, weil ich den Folgen endlich wieder entgegengefiebert habe, da die Kritik der Fans scheinbar erhöht wurde. Die Produzenten haben sogar einen spannenden Handlungsstrang für Iris West gefunden, bei dem Candice Patton ihr schauspielerisches Potenzial zeigen kann. Besonders stark sind die Episoden die auf das große Crossover "Crisis on Infinite Earts" vorbereiten, dass man hierzulande aufgrund der komplizierten Rechtelage leider nie komplett anschauen kann und ja, dass nervt. Ansonsten wissen die neuen Figuren zu überzeugen und ich freue mich, dass Allegra zum Hauptcast befördert wurde. Übrigens hat man mittlerweile auch wieder zu einer besseren Balance zwischen Humor und Action zurückgefunden. Rutschten die Vorgänger Staffel teilweise in albernen, kindlichen Humor ab, sind die Gags nun wieder auf einem höheren Niveau.





Urheberrecht: ABC




A Million Little Things (MagentaTV // 1. Staffel // 2 Folgen pro Woche)

Gemeinsam mit meiner Mum habe ich hingegen "A Million Little Things" geschaut, eine Dramaserie, die in den USA jüngst um eine dritte Staffel verlängert wurde. Jon, Garry, Eddie und Rome sind beste Freunde, doch als Jon Selbstmord begeht, sind sie erschüttert. Keiner von ihnen hat gemerkt, dass ihr Freund unglücklich ist. Nicht nur versuchen sie herauszufinden, wieso Jon diese Entscheidung gefällt hat, sondern sie realisieren auch wie kostbar das Leben ist. Zu kostbar, um es mit Dingen zu verschwenden, die einen nicht mehr glücklich machen. Aufgrund des Plots greift die Serie von DJ Nash vor allem sensible Themen auf, es geht wie gesagt um Selbstmord, aber auch um Depression, sexuelle Belästigung oder Alkoholsucht, auf der anderen Seite stehen Themen wie Freundschaft, Liebe und familiärer Zusammenhalt im Mittelpunkt, die aufzeigen, wie wichtig es ist für Andere da zu sein, ihnen zuzuhören und genau hinzuschauen. Ich persönlich habe die Umsetzung all dieser Themen als gelungen empfunden, da die Botschaft der Serie wichtig ist und sie dazu anregt sich mit Tabuthemen zu beschäftigen, ohne diese brutal auszuschlachten. Sicherlich werden diese Thematiken mit viel Melodrama verbunden und erscheinen manchmal fast schon zu plakativ, trotzdem hat mir die erste Staffel gut gefallen. Die Endauflösung habe ich so nicht kommen sehen, obwohl rückblickend genügend Hinweise in diese Richtung vorhanden waren, das wichtigste jedoch: Sie berührt und liefert die Antwort auf die Frage, wieso Jon keinen anderen Ausweg als den Tod gefunden hat. Das große Mysterium wird also am Ende der ersten Staffel gelüftet und nicht unnötig in die Länge gezogen. Ob man das ganze Beziehungsdrama drum herum, die oftmals stereotypischen Streitereien unter den Freunden mag, das sei mal dahingestellt. Denn hier gibt es schon die eine oder andere Wendung bzw. Geheimnis, bei dem man schon vorhersehen kann, dass dieses bald gelüftet wird und welche Konsequenzen es nach sich zieht. Man setzt hier dann doch auf Altbekanntes. Die Parallele zu "This Is Us" muss sich "A Million Little Things" definitiv gefallen lassen, da auch hier stark auf die Tränendrüse gedrückt wird (was bei mir hervorragend funktioniert hat) und so ganz an die Qualität der zuvor genannten Serie mag das ABC-Pendant nicht heranreichen, aber es ist trotzdem keine schlechte Serie und die Schauspieler*innen machen solide arbeit. Man hat hier auf bekannte Zugpferde gesetzt: David Giuntoli ("Grimm"), Grace Park ("Hawaii Five-0"), James Roday ("Psych"), Ron Livingston ("Sex and the City") und Christina Moses ("The Originals"), die sicherlich zum Erfolg beigetragen haben. Für mich ist "A Million Little Things" aber schon aufgrund der Thematisierung von tabuisierten Themen sehenswert.




Riverdale (4. Staffel // Netflix // 2 Episoden)

Auch bei "Riverdale" standen nur noch zwei Folgen aus, nachdem die Serie aufgrund von Corona mehrere Pausen durchlief und nun frühzeitig beendet wurde. Mein Fazit zur 4. Staffel fällt leider nicht wesentlich besser aus, als zu den vorhergehenden: Die Produzenten haben ihre Richtung verloren. Aktuell ist die Serie ein Mix aus Handlungssträngen, die gelungen und gut umgesetzt sind (Jughead & Betty) und anderen, die kompletter Schwachsinn sind, wie der Kitzelring oder Cheryl und Jason. Ich meine wer gräbt bitte seinen toten Bruder aus und setzt den dann mit an den Esstisch und alle finde das vollkommen normal? Normal ist bei "Riverdale" schon längst nichts mehr und mir fällt es zunehmend schwer nachzuvollziehen, wie man auf solche Storylines kommt. Ab und an kommt in der 4. Staffel das Feeling der ersten Staffel auf, aber die sind von kurzer Dauer oder beschränken sich auf einzelne Folgen, die qualitativ einen kleinen Sprung machen. Alles in allem bleibt die Handlung chaotisch und viele Enthüllungen führen zu nichts bzw. tragen nicht dazu bei, dass die Storyline oder die Figuren sich weiterentwickeln. Das Fass zum Überlaufen hat dann die Musical-Folge gebracht, die für mich wohl die Schlimmste darstellt, die ich je in einer Serie gesehen habe. Zu viel Autotune, zu wenig Handlung. Letzteres konnte man auf 5 Minuten herunterbrechen und erneut machte es keinen Sinn, dass alle Figuren so handeln, wie die Rollen, die sie im Musical spielen. Vielleicht tut "Riverdale" die Zwangspause durch Corona ja sogar gut? Immerhin hat man nun wesentlich länger Zeit, um eine ordentliche Storyline auf die Beine zu stellen. Da Staffel 5 einen größeren Zeitsprung, wsl von fünf Jahren, umfassen wird, könnte man dies nutzen, um die Serie zu erneuern. Für mich wäre das die einzige Chance, die Serie irgendwie doch noch zu retten.






Monatsrückblick: Gebloggt im Mai:








Was habt ihr im Mai erlebt?
Wie füllt ihr aktuell eure Freizeit?
Welche Filme/Serien habt ihr gesehen?



Kommentare :

  1. Von Plötzlich Familie hast du mir ja bei Whats App ja schon sehr geschwärmt, muss den Film auch mal sehen. Jumji 1 fand ich zwar in Ordnung, wirklich begeistert hat es mich aber nicht, weswegen ich mir den zweiten Teil wohl nicht ansehen werde. Von deinen restlichen Erwähnungen habe ich nichts gesehen.
    Alles Liebe

    Nadine

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar Nadine,
      leider hat dir Plözlich Familie ja nicht so gut wie mir gefallen :D.

      Löschen
  2. Oh tatsächlich habe ich keinen der Filme oder Serien in diesem Monat bisher gesehen :D Aber mir dafür mal "Searching" notiert, der läuft bestimmt immer noch auf Sky.

    Wenn du noch weitere gute, deutsche Filme suchst: Auf Netflix liegt mittlerweile "Systemsprenger" - obwohl der vor einigen Monaten erst noch im Kino (hach die gute alte Zeit) lief. Ein sehr eindrucksvolles Drama!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar,
      der müsste definitiv noch laufen, der ist noch für längere Zeit bei Sky. Über Systemsprenger habe ich zwar vie Gutes gehört, muss aber gestehen, dass mich da die Handlung überhaupt nicht reizt :D.

      Löschen
  3. Ich mag deine Monatsrückblicke immer sehr gerne! :) Mein Mai war ziemlich unspektakulär, ich war fast jeden Tag arbeiten und hatte an den freien Tagen auch immer allerhand zu Hause tun. Ich bin froh, jetzt Urlaub zu haben und dadurch neben einigen Aufgaben immerhin mal etwas Freizeit zu haben. Sofern das Wetter schön ist, genieße ich es gerne draußen bei Spaziergängen, Radtouren, am Wasser usw. Ansonsten versuche ich, mal wieder etwas mehr Me-Time einzubauen :)
    Ich finde es auch erschreckend, dass die Menschen die Lockerungen scheinbar als Freifahrtschein sehen, sich an keine Vorgaben wie Abstandsregelungen oder das Tragen eines Mundschutzes zu halten.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Dankeschön für das liebe Kompliment <3,
      Ich hoffe dass mit der Me-Time hast du realisieren können, es ist ja doch sehr wichtig, dass man sich selbst auch mal etwas Zeit für sich nimmt und was Gutes tut. Die Spaziergänge und Radtouren hören sich doch schon mal super an.
      Mir fehlen da echt die Worte, wie man sich plötzlich an keine der Vorgaben mehr hält und teilweise sogar im Internet dafür feiert, dass man nie eine Maske trägt.

      Löschen
  4. Hi Nicole,
    danke dir für deinen Rückblick!
    Ich habe bisher auch überhaupt kein Verlangen gehabt, in die Stadt zum Shoppen zu fahren, weil mir dann immer einfällt, dass ich ja die ganze Zeit Maske tragen muss...macht irgendwie keinen Spaß.
    Jumanji habe ich als Kind geliebt und mich daher noch nicht an den neuen Film herangewagt, aber deiner Rezension nach hört es sich zumindest nach guter Unterhaltung an.

    Elite S3 schaue ich auch gerade und muss sagen, dass ich es richtig spannend und super finde, tatsächlich weitaus fesselnder als TMLN als Beispiel.

    Liebe Grüße!
    Vanessa

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar Vanessa,
      nee mit Maske macht das echt keinen Spaß. Natürlich verstehe ich den Sinn davon und halte mich da auch dran, aber ich habe für mich im Umkehrschluss dann entschieden, dass große Shoppingtouren erstmal nicht stattfinden. Ich habe ja auch alles was ich brauche und zumindest der Geldbeutel freut sich darüber.

      Also ich war auch erst ziemlich skeptisch, ob das was wird mit der Neuverfilmung, denn wie du liebe ich die Originale und habe die als Kind mehrmals gesehen. Der Ton ist ein komplett anderer, viel lustiger und leichter, wodurch sich aber auch bewusst abgegrenzt wird. Wenn du einfach nur gut unterhalten werden möchtest, dann hast du mit den Filmen eine gute Zeit.

      Ja mir gefällt Elite auch besser als Tote Mädchen Lügen nicht. Bei letzterem war nach der ersten Staffel einfach die Luft raus und man hat gespürt, dass sie nun keine Vorlage mehr haben. Das wirkte doch häufig planlos und stellenweise auch schwerfällig, auch wenn natürlich S2 noch so ihre starken und wichtigen Momente hatte - vor allem das Victim Blaiming beim Prozess fand ich treffend dargestellt. Aber S3 hat mir dann einige Bauchschmerzen bereitet und S4 steht noch aus. Ich gucke das immer mit meiner Mum, das heißt es dauert immer etwas bis ich dann tatsächlich dazu komme.

      Löschen
  5. Mal wieder ein sehr interessanter Einblick in die Film- und Serienwelt. Ich habe richtig Lust bekommen, mir "die Traumfabrik" anzusehen, da ich z.b. Ballon richtig richtig gut fand. Auch "Plötzlich Familie" klingt nach einem schönen Film. Jumanji 2 habe ich mir im Dezember mit meinem Papa und Bruder in den USA im Kino angesehen und er war auf jeden Fall super witzig. Seichte Unterhaltung eben. "All American" hat mir ein Freund neulich empfohlen und jetzt du - muss ich wohl mal reinschauen!"Legacies" will ich mir schon länger ansehen, da ich TVD geliebt habe. Und "Riverdale"... na ja. Ich habe es in den ersten zwei Staffeln geliebt, dann wurde es chaotisch und seltsam. Schade!

    Ganz liebe Grüße,
    Krissi von the marquise diamond
    https://www.themarquisediamond.de/

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Dankeschön für das liebe Kompliment Krissi,
      Das freut mich, dass ich dich da auf einige Filme/Serien neugierig machen konnte bzw. wir auch bei Jumanji 2 die gleiche Meinung haben. Ich wollte mich von dem Film nur gut unterhalten lassen und aktuell passt sowas seichtes ja perfekt in die tristen Alltag.

      Ja bei Riverdale ärgere ich mich eigentlich auch nur noch. Ich hatte echt gehofft, dass man das Ruder noch mal rumreißt, aber gibt immer wieder Storylines wo man nur mit dem Kopf schütteln kann.

      Löschen
  6. Hallo Nicole,

    den Film "Searching" habe ich auch gesehen und fand ihn echt spannend.
    Ich mag solche Filme irgendwie.

    Enttäuscht bin ich etwas von Emilia Schüle`s Film :/ Ich mag sie als Schauspielerin sehr, aber der Film sagt mir leider gar nicht zu.

    Bzgl. Maskenpflicht: Hier in meiner Stadt sehen wir auch immer öfter Leute, die keine Maske mehr tragen. Auch wenn ich die Maskenpflicht nervig finde, so ist sie aber dennoch wichtig.

    Das du momentan nicht gerne Shoppen gehst, ist verständlich. So gehts mir auch so.

    Liebe Grüßen, Anja
    www.featherheart.de

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar Anja,
      ja ich muss gestehen, dass ich die Erzählweise über den Computerbildschirm aktuell auch noch sehr interessant und spannend finde. Ist halt bisher auch noch nicht allzu sehr ausgereizt, wie jetzt Found-Footage, sodass man da noch nicht gestättigt ist. Überraschenderweise gibt es ja bisher nur drei Filme in dem Stil, die mir bekannt sind.

      Es gibt ja leider auch immer mehr Leute, die sich dafür sogar regelrecht feiern, dass sie keine mehr tragen und da fehlen mir echt die Worte.

      Löschen
  7. Ich liebe diese Art von Beiträgen, da sie einem so viel Inspiration und Input geben, was man als nächstes schauen könnte. Ich schaue tatsächlich viel lieber Serien als Filme, da ich es liebe, wenn ich lange mit denselben Charakteren zutun habe.
    Elite fand ich in den ersten Staffeln auch um einiges besser und wusste nicht so recht, was ich von der neuen halten soll. Klar, es war wieder unterhaltsam, doch irgendwie hat sie mich nicht erreicht.
    Dasselbe bei Riverdale, ich habe die letzte Staffel vor ein paar Tagen angefangen und finde, dass sie schon spannend ist, aber rein gar nichts mehr mit den ersten Staffeln zutun hat, was ich sehr schade finde!
    Legacies habe ich noch nicht geschaut, da sie bei meinem Amazon Prime noch nicht zugänglich sind. Sehr komisch, denn bei dir scheint es ja geklappt zu haben..hmm..
    Ich wünsche dir noch ein schönes Wochenende, Elisa xx

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Dankeschön für das liebe Kompliment Elisa <3.
      Ich hoffe, dass dann ein paar Serien Empfehlungen für dich dabei waren.
      "Legacies" ist in der Tat nicht bei Prime im Abo, ich habe mir die via Staffelpass gekauft ;). Für einen Streaming Dienst ist sie ja leider bisher nicht lizenziert, da muss man auf die Free-TV-Ausstrahlung warten. Die dürfte bei Sixx wsl auch im Herbst 2020 oder Frühjahr 2021 erfolgen. Ich wollte nur ehrlich gesagt nicht so lange warten und mir das auch lieber im O-Ton anschauen. Eine deutsche Snychro gibt es da natürlich auch noch nicht zu kaufen.

      Ich fand die neueste Staffel Elite schon gut, aber nicht ganz so gut wie Staffel 1. Aber im Vergleich mit Riverdale ist die Serie auf jeden Fall auf höherem Qualitätsniveau, weil da sind manche Storylines halt so abstrus, das mir die Worte fehlen.

      Löschen

Ich freue mich wirklich über jedes einzelne Kommentar von euch und versuche auch immer auf euren Blogs zu antworten. Dankeschön <3

Wenn du auf meinem Blog kommentierst, werden die von dir eingegebenen Formulardaten (und unter Umständen auch weitere personenbezogene Daten, wie z. B. deine IP-Adresse) an Google-Server übermittelt.
Mehr Infos dazu findest du in meiner Datenschutzerklärung (https://www.smalltownadventure.net/p/datenschutz.html) und in der Datenschutzerklärung von Google (https://policies.google.com/privacy?hl=de).

Solltest du die Kommentare zu diesem Beitrag durch Setzen des Häkchens abonnieren, informiert dich Google jeweils durch eine Mail an die in deinem Googleprofil hinterlegte Mail-Adresse.

Sobald du den Haken entfernst, löscht du dein Abbonement wieder und es wird dir eine entsprechende Vollzugsnachricht angezeigt. Alternativ hast du aber auch die Möglichkeit dich in der Mail, die dich über einen neuen Kommentar informiert, über einen deutlichen Link wieder abzumelden.