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Mittwoch, 24. Mai 2017

{Blogparade // Kreativ und frei} 10 Tipps für mehr Kreativität

10 Tipps für Kreativität - Tipps gegen Kreatief - Kreativität - Mehr Kreativität- Blogparade Kreativ und Frei - Blogparade - Naturfotografie - Blumenfotografie - Blumenliebe - Flowerpower - Canonfotografie - Canon EOS 600D


Ich bezeichne mich immer als kreativen Menschen. Doch was bedeutet "kreativ sein" überhaupt? Kreativität bedeutet für mich nicht nur, Bilder, Fotografien, Objekte, Layouts, Grafiken oder Texteherzustellen, sondern auch Lösungen auf die vielfältigen Probleme im Alltag und Beruf zu finden. Auch hier ist der Mensch kreativ, indem er auf scheinbar unlösbare Fragen eine Antwort findet. Kreativität gibt es in den unterschiedlichsten Formen und nicht immer ist damit ein Ergebnis verbunden, welches die ganze Welt sieht. Manchmal, da versteckt sie sich im Verborgenen. Und jeder lebt seine Kreativität auf unterschiedliche Arten aus. Bei mir ist es der Blog, durch den ich ein kreatives Ventil gefunden habe, doch auch in der Uni muss ich ganz oft kreativ sein. Vor allem bei Hausarbeiten ist diese Eigenschaft oft gefragt. Auch beruflich hoffe ich, später einmal in der kreativen Branche zu landen. Es erfüllt mich einfach. Doch "kreativ zu sein" ist manchmal auch richtig anstrengend, gerade dann, wenn einem nichts einfallen möchte. Der Vorrat an Ideen abnimmt. Der Kopf sich leer anfühlt. Das kann dann schnell in Druck umschlagen, der den kreativen Prozess erst recht behindert. Was also tun, um kreativ zu bleiben? 



Dienstag, 24. November 2015

{Blogparade} Fotografische Reise - Alles Rund ums Fotografieren



Eine weitere Blogparade die in diesem Monat ihrem Ende entgegen geht. In den letzten 3 Monaten haben Janine, Lea, Tenzi und ich euch die Fotografie etwas näher gebracht. Los ging das Ganze mit unseren persönlichen Lieblingsfotos, gefolgt von unseren Lieblingsfotoblogs und nun zum Abschluss gibt es noch einmal Tipps und Tricks rund um die Fotografie. Da ich aber selbst noch nicht so lange am knipsen bin kann ich euch noch gar nicht so viele persönliche Tipps geben, deshalb kam mir die Idee eine kleine Linkliste mit hilfreichen Tutorials zu erstellen, die mir zu  Beginn durch den Fotografie Dschungel geholfen haben. Viele der Links habe ich damals von Cora geschickt bekommen, die auch sonst eine meiner Ansprechpartnerinnen ist, wenn ich mal wieder nicht weiterkomme. An dieser Stelle auch noch mal ein Dankeschön, dass ich dich da ständig nerven darf. 

Als ich mir meine Spiegelreflex Kamera Canon Eos 600D kaufte, erfüllte ich mir damit einen langgehegten Traum auf den ich wirklich erstmal sparen musste. Doch als sie dann zuhause eintruddelte stellt ich fest, dass das fotografieren damit gar nicht so leicht ist. Die ganzen Einstellungen überforderten mich etwas und Begriffe wie Blende, ISO und Schärfen waren mir noch komplett fremd. Somit musste ich mich in all diese Begrifflichkeiten erstmal einlesen und bin dann natürlich im Automatik Modus verblieben. Erst vor ein paar Monaten habe ich mich an eigene Einstellungen heran getraut und hierbei natürlich die unterschiedlichsten Erfahrungen gemacht. Über unscharfe, über- und unterbeleuchtete Bilder war alles dabei. Ihr merkt also ich bin selbst noch im Lernprozess und fände es somit töricht euch Tipps zu geben, wo ich doch selbst kaum etwas über die Fotografie weiß. Somit lasse ich hier mal andere Blogger sprechen, die sich etwas mehr auf diesem Gebiet auskenne und hoffe das euch die Liste auch weiterhilft. 


Allgemeine Tipps:
  • Zu Beginn gibt es erstmal allgemeine Tipps zur Fotografie, die die unterschiedlichsten Themen ansprechen und den Start macht hier ein Post von magnoliaelectric, die wirklich 10 unterschiedliche Tipps gibt über den Hintergrund, die Bearbeitung, Formate oder auch Beleuchtungen. Ich fand diesen Post eine gute Basis, da er einen groben Überblick über viele Themen gibt, mit denen man sich dann noch intensiver auseinandersetzen kann. 
  • Sehr interessant fand ich auch Neontraumas Beitrag zur richtigen Optimierung von Fotos für den eigenen Blog. Zu Beginn hatte ich mir darüber überhaupt keine Gedanken gemacht, aber bald die Rückmeldung bekommen, dass mein Blog sehr lange Ladezeiten hat. Etwas was viele Besucher abschreckt und das wollte ich natürlich nicht. Somit habe ich mich nach Beiträgen umgesehen, die mir erklären, wie ich diese Ladezeiten etwas reduzieren kann. 

Ausrüstung:
  • Bei Christine, deren Fotos ich ja wirklich richtig  toll finde, gab es vor kurzem Informationen zu Objektiven. Gerade hier ist man als Laie oftmals etwas überfordert, da es einfach eine rießige Auswahl gibt und man vor allem zu Beginn noch gar nicht so viel mit den Beschreibungen anfangen kann. Ich bin da immer etwas überfordert und war somit glücklich über Christines Post, der etwas Licht ins Dunkel bringt. 

Einstellungen: 
  • Bei Riverside gibt es einen kurzen, knackigen Beitrag der euch etwas mehr über die Blende erzählt. Ich bin ja persönlich kein Fan von langen Betriebsanleitungen und mag somit auch kurze Tutorials viel mehr. 
  • Während Vanessa einen tollen Überblick über Iso, Blende und Belichtungszeit gibt. 3 Einstellungen die für mich gar nicht so leicht unter Kontrolle zu bringen waren, die jedoch sehr wichtig sind. 
  • Auf Bekleidet habe ich einen Beitrag gefunden, der sich mit der Brennweite und Blende in Bezug auf Outfitpost auseinandersetzt. Da ich euch ja meistens einmal pro Woche (wenn das Wetter es zulässt) einen Look präsentiere war dieser Post wirklich wichtig für mich. Natürlich möchte ich euch qualitativ hochwertige Bilder bieten. Toll finde ich auch, dass am Ende noch Kaufempfehlungen für Objektive folgen, die ich mir in Amazon nun schon auf meine Wunschliste gesetzt habe. 
  • Eine etwas spezifischere Einstellung habe ich für Silvester gesucht, denn auch ich wollte das Feuerwerk festhalten und genau dafür gibt es auf Copy Paste Love ein interessantes Tutorial.

Bildbearbeitung:
  • Und noch ein Beitrag von Christine, denn auch ihr Tutorial zur Bearbeitung der Haut in Bildern fand ich richtig interessant und hatte es damals sogar selbst nachgemacht. Dank ihren Schritten bin ich wirklich gut zurecht gekommen. Bei meinen Outfitbildern setze ich zwar auf Natürlichkeit und nur kleine Retourschierungen (wie meine immer präsenten Augenringe), aber privat finde ich sowas immer eine lustige Spielerei. 
  • Sabrinas Bilder gefallen mir auch immer richtig gut, denn sie sind immer hell und strahlend und ziehen somit sofort alle Blicke auf sich. Vor kurzem hat sie nun einen Beitrag dazu getippt, wie es dazu kommt und wie sie ihre Bilder bearbeitet. 
  • Und wer in Bezug auf sein Design etwas in Photoshop herumspielen möchte, denn kann ich nur folgendes Tutorial von Copy Paste Love empfehlen, in dem erklärt wird wie man ein Bild zur Schrift umfuntkionert. Ich habe das Tutorial sofort getestet und dank der tollen Erklärung auch ein super Ergebnis erzielt. Abgespeichert habe ich es mir übrigens, um  diesen Effekt vielleicht mal in einem kommenden Layout anzuwenden.  

Kennt ihr noch gute Tutorials aus diesen Bereichen?
Welchen Fotoblog findet ihr wirklich gut? 
Und habt ihr zu Beginn auch Tutorials gelesen oder selbst mit den Einstellungen gespielt? 
 

Sonntag, 13. September 2015

{Blogging Sonntag} Was sind meine No Go's auf Blogs?

Diesmal kommt mein Beitrag zum Blogging Sonntag des Blogger Treff erst eine Woche später, da wir letztes Wochenende Besuch von der Familie hatten und ich somit einfach nicht dazu kam einen Beitrag zu tippen. Zum Thema selbst habe ich jedoch einiges zu sagen, weshalb ich einfach mal frech nachgefragt habe, ob ich nicht auch noch etwas später mitmachen kann. War natürlich kein Problem und somit gibt es heute meine No Go's auf anderen Blogs. 


Werbung: 
Die Werbung ist natürlich ein wichtiges Thema für jeden Blogger, vor allem wenn man gerade erst am Anfang steht. Gerade dann ist es wichtig, dass man auf sich aufmerksam macht, bekannter wird und versucht auch Leser für sich zu gewinnen. Dabei gibt es aber viele Fehler, die für mich mit zu den größten No Go's zählen:
  • Follow4Follow: Ich habe zwar schon öfter in Beiträgen betont das ich von diesem System kein Fan bin, aber Anfragen dieser Art bekomme ich von anderen Blogger trotzdem. Meistens sind es jedoch keine unbekannten Blogs die diese Frage stellen, sondern welche die teilweise über 1000 Leser haben und das schockiert mich wirklich. Ich frage mich dann immer, ob das überhaupt "echte" Leser sind oder nur Blogger, die halt von der Gegenleistung profitieren wollen und selbst einfach mehr Follower an der Seite stehen haben möchtne. Zwar versuche ich trotzdem freundlich zu bleiben, aber ich selbst nehme Abstand von dieser Art der Werbung. Aus einem einfachen Grund - ich möchte ehrliche Leser haben, die meinem Blog folgen weil sie ihn gut finden, die Themen sie ansprechen und sie sich hier wiederfinden. Denn genau diese Leser schauen auch öfter vorbei und werde oftmals richtige Stammleser. 
  • Zu offensichtliche Werbung: Hiermit möchte ich niemanden die Werbung verbieten, denn auch ich mache sie auf anderen Blogs, aber sie kommt dezenter platziert bei allen Bloggern besser an. Kommentare a la "Schöner Post, schau mal bei mir vorbei" oder "Besuche doch mal einen Blog", an denen man merkt das der eigene Beitrag nicht einmal gelesen wurde, machen mich traurig. Ich stecke einfach viel Zeit und Herzblut in meine Posts, an manchen sitze ich sogar 2 Stunden oder länger. Wenn der Beitrag dann nicht einmal gelesen wird, sondern man nur das Ziel verfolgt eigene Werbung zu machen, dann ärgert mich das wirklich. Wollt ihr auf euch aufmerksam machen und Leser gewinnen, werdet ihr dieses Ziel in der Form nicht erreichen, denn ich bleibe bei den Bloggern hängen die etwas Interessantes zur Diskussion beitragen und wo ich merke, sie haben  sich meinen Post auch durchgelesen. Diese Blogs besuche ich immer, klicke mich durch die Themen und wenn mir der Blog gefällt, dann werde ich auch sehr schnell leser. 

Aufbau der Beiträge:
Viele Fehler kann man aber auch bei der Gestaltung der Posts selbst machen und die meisten davon sind menschlich und können ganz schnell geändert werden. Dies ist ein Grund, warum ich mich immer über sachliches Feedback zur Struktur meiner Beiträge freue. Mir ist wichtig  zu wissen, was für meine Leser angenehm zu lesen ist, ob ich Rechtschreibfehler im Text habe und freue mich deshalb über Rückmeldungen eurerseits. 
  • Zu viele Rechtschreibfehler: Wie oben schon angesprochen ist dies ein Punkt, den ihr schnell ändern könnt. Rechtschreibfehler sind in meinen Augen menschlich und sie passieren jedem. Wir alle sind ja nicht perfekt und oftmals liest man einen Blogbeitrag selbst so oft, dass einem die Fehler einfach gar nicht mehr auffallen. Ist der gesamte Text aber mit regelmäßigen Fehlern durchzogen, dann ist das für die Leser nicht mehr angenehm zu lesen und viele schreckt das auch ab. Fordert also das Feedback von euren Lesern und lasst vielleicht manche Beiträge auch einfach mal gegenlesen, um zu vermeiden, dass sich zu viele Fehler in eurem Text tümmeln. 
  • Kaum Absätze, keine Formatierungen: Anstregend zu lesen sind jedoch auch Texte, die aus einem reinen Fließtext, ohne Absätze oder Hervorhebungen. Als Besucher verspüre ich meistens überhaupt keine Lust mir einen solchen Text durchzulesen, denn für das Auge ist das einfach zu anstregend. Deshalb ist es wichtig, dass ihr euren Post ansprechend gestaltet. Hebt wichtige Stellen fett hervor, unterstreicht mal ein Wort oder schreibt es kursiv. Achtet auf ausreichend Absätze, die ihr gezielt platziert. Wie ich könnt ihr aber auch Aufzählungszeichen oder Zitate verwenden, die einfach mal eine Unterbrechung zum Fließtext darstellen und etwas hervorheben. Sowas fällt nicht nur ins Auge und ist leichter zu lesen, sondern macht in der Regel auch neugierig auf den Text.

Design:
Neben den Beiträgen ist aber auch euer Design wichtig. Es ist das Aushängeschild eures Blogs, denn es ist das Erste was der Leser auf euer Seite wahrnimmt und wie im echten Leben ist auch hier der erste Eindruck entscheidend. Viele lesen eure Beiträge nicht, wenn ihnen das Desig nicht zusagt. Ich selbst lege nicht ganz so viel Wert darauf, dass mir ein Profi Design präsentiert wird, da ich mich mit HTML und CSS überhaupt nicht auskenne und das somit auch von anderen nicht erwarte. Jedoch sollte alles stimmig sein und irgendwie zum Blog passen. 
  • Übergroßer Header: Was mir so gar nicht gefällt sind Header, die fast die gesamte Seite einnehmen. Ich mag es bei Layouts immer simpel und ein allzugroßer Header nimmt den Fokus weg von den Beiträgen. Die sollten aber immer das Hauptaugenmerk eines Blogs sein. Dazu finde ich es etwas nervend, wenn ich erstmal scrollen muss, bis ich sehe, welche Themen auf dem Blog behandelt werden.
  • Beißende Farbkombinationen: Ein noch größeres No Go ist es jedoch, wenn Hintergrund und Schriftfarbe nicht zusammenpassen, vielleicht sich sogar beißen oder die Schrift gar nicht mehr lesbar ist. Sowas schreckt mich sofort ab, da mir solche Texte dann einfach zu anstregend sind. Im Internet findet ihr viele Farbpaletten, die zeigen was ihr miteinander kombinieren könnt und euch so helfen ein Gefühl für Farbkombinationen zu bekommen.
  • Musik: Viele Blogs haben ein Plugin für Musik installiert. Es ist zwar für mich zwar kein Grund einen Blog nun nicht zu lesen, aber das ganze nervt leider schon etwas. Denn oftmals treffen die Lieder nicht meinen Geschmack und meistens habe ich nebenbei einfach selbst Musik oder den Fernseher laufen. Lasst das ganze also lieber weg, eure Besucher werden es meistens nicht missen. 

Sonstiges:
Und nun komme ich noch einmal zu einer paar No Go's die ich keiner der vorherigen Kategorien zuordnen konnte, jedoch unbedingt noch erwähnen wollte.
  • Beleidigungen: Dies bezieht sich sowohl auf Blogger, als auch auf Leser. In meinen Augen gibt es nicht schlimmeres, als wenn man als Blogger über Streitigkeiten auf dem eigenen Blog schreibt, damit vielleicht sogar andere Personen bloßstellt oder beleidigt. Solche Dinge haben für mich nichts im Internet zu suchen. Oftmals findet man solche Sachen ja auch auf Facebook und schon da schüttel ich über solches Verhalten nur den Kopf. Aber auch Leser sollten in den Kommentaren nicht ausfallend werden. Sachliche Kritik ist okay, aber niemand sollte Persönlich angegriffen werdet. Wenn ihr einen Blog nicht mögt oder die Person dahinter vielleicht nicht symphatisch findet, dann ist das okay, aber behaltet es für euch und klickt einfach auf das X am oberen Rand. Im übrigen ist das genau dafür da. 
  • Contentklau: Leider ein Punkt der auch immer mehr zunimmt in der Bloggerwelt. Ich selbst war bisher zum Glück noch nicht davon betroffen (wobei sowas ja auch immer sehr schwer herauszufinden ist), aber habe es schon bei anderen Bloggern mitbekommen. Es ist einfach schade, wenn andere die eigenen Beiträge klauen oder gesamte Designs kopieren, denn wie oben schon erwähnt steckt in jedem Beitrag sehr viel Arbeit und Mühe und die sollte wirklich gewürdigt werden. Wenn ihr euch Anregungen auf anderen Blogs in Bezug auf euer eigenes Design oder die Beiträge holt und mit einfließen lasst, ist das gar kein Problem, jedoch solltet ihr daraufhin den Blogger verlinken. Auch ich sehe manchmal Beiträge auf anderen Blogs, die mich zu meiner eigenen Version inspirieren. Doch ich setzte einen Backlink und finde den auch für den Leser sehr interessant ,da er somit gleich zwei Ansichten präsentiert bekommt. Das ganze hat also einen Mehrwert, nicht nur für euch, da ihr euch mehr mit anderen Bloggern vernetzt, sondern auch für den Leser. 

Was sind eure größten No Go's auf Blogs?

Sonntag, 9. August 2015

{Blogging Sonntag} Seitdem ich blogge, weiß ich...

Alle 14 Tage gibt es ein neues Thema zum Blogging Sonntag des Blogger-Treff Forums und auch diesmal bin ich wieder ein Teil davon, denn die Thematik finde ich erneut ziemlich interessant, da ich persönlich doch ein bisschen was durch das bloggen gelernt habe und es genau darum bei der Fragestellung geht. Dazu habe ich mich persönlich durch das bloggen auch weiterentwickelt und verändert und das möchte ich heute alles einmal näher beleuchten. Der tolle Banner stammt übrigens von Sarah.


...dass ich gut so bin, wie ich bin: Ich hätte es nie erwartet, doch durch das bloggen bin ich selbstbewusster geworden, habe mich vor allem modisch mehr getraut und mich zum positiven verändert. Das wäre natürlich nie möglich gewesen, ohne euren tollen Zuspruch und die Unterstützung, die ihr mir Tag für Tag mit all euren Kommentaren gebt. Ich habe dadurch gelernt mich so zu akzpetieren wie ich bin, äußerlich, wie auch innerlich. Das Rundungen etwas schönes sind und der Blick in den Spiegel nicht zum Alptraum werden muss, dass jeder seine kleinen Macken und Fehler hat und das ich mit meinen nicht alleine dastehe. Ein schönes Gefühl, dass dank euch erfahren durfte und wofür ich sehr, sehr dankbar bin. 

...dass ich mit meinem Berufswunsch vielleicht gar nicht so verkehrt liege: Es ist glaube ich kein Geheimniss, dass ich gerne im Bereich Medien arbeiten würde. Bevorzugt natürlich als Journalistin, aber auch die Öffentlichkeitsarbeit und die Betreuung von Social Media Kanälen würden mich sehr interessieren. Meinen Blog habe ich damals gegründet, um mich mal etwas an diese Thematik heranzutasten und zu sehen, ob Leute meinen Schreibstil mögen, ob das was ich schreibe auf Interesse stößt und ich wirklich Chancen in diesem Bereich habe. Es war somit meine erste kleine Prüfung, die ich für mich selbst bestanden habe. Ich fühle mich durch meinen Blog gestärkt in meinem Berufswunsch und habe wirklich das Gefühl, dass ich dort ganz gut aufgehoben wäre und sollte das ganze vielleicht doch nicht klappen, dann kann ich meine Leidenschaft zumindest hier auf Smalltownadventure ausleben, was auch sehr schön ist, da ich hier natürlich auch meine eigene Chefin bin. 

...dass es viele Gleichgesinnte dort draußen gibt: Im Moment mag die Bloggerszene zwar bei einigen Blogger in der Kritik stehen, aber ich persönlich habe bisher viele gute Erfahrungen gemacht. Vielleicht liegt es daran, dass mein Blog noch nicht ganz so groß ist, eher eine mittlere Reichweite hat, aber ich habe bisher nur Blogger kennengelernt, die alle Lust hatten Projekte zusammen durch zu führen, die Spaß am regelmäßigen Austausch haben und bei denen "gegenseitige Hilfe" kein Fremdwort ist. Somit kann ich mich der Kritik der restlichen Bloggerwelt persönlich nicht anschließen, da ich wirklich behaupten kann, dass ich Freunde über das bloggen gewonnen habe, die ich auch bald mal im echten Leben treffen möchte. Mit Jana plane ich das schon länger, dass wir uns treffen, wo vielleicht auch Diana von Kleinstadtprinzessin dazustößt. Generell würde ich daraus wirklich gerne ein größeres Treffen machen. Mal schauen, dass wir das hinbekommen. Ich würde mich freuen, denn ich finde einfach, dass wir nicht nur das Bloggen gemein haben, sondern auch einige andere Interessen teilen. 

...dass bloggen leider auch oft belächelt wird: Das ist ein Punkt, der mir persönlich immer wieder im Alltag begegnet. Zum Glück nicht bei meinen Freunden & der Familie, denn die sind alle sehr stolz auf meinen Blog und unterstützen mich tatkräftig, in dem sie immer wieder vorbei schauen und mir oftmals auch Ideen liefern. Nein vielmehr bei Bekannten, mit denen ich ab und an mal was unternehme. Wenn wir dann doch irgendwie in der  Gruppe auf die Thematik bloggen kommen, dann merke ich schon, dass es einige Menschen gibt, die sich darüber lustig machen. Ich weiß, dass sollte mich nicht stören, aber tut es. Ich bin persönlich auch sehr stolz auf das was ich mit "Smalltownadventure" schon alles erreicht habe und es kränkt einen dann einfach, wenn sich jemand darüber lustig macht, ohne sich überhaupt einmal mit der Thematik bloggen auseinandergesetzt zu haben. Über einen Journalisten lacht ja auch keiner und so unterschiedlich finde ich beides nicht. Im Grunde macht man die gleiche Tätigkeit: Schreiben. Und teilt etwas, was man interessant findet. Bei mir sind das ganze einfach etwas leichtere Themen, aber es gibt auch Blogs im Word Wide Web, die sich kritisch zu politischen Themen äußern und deren Tätigkeit definitiv nichts anderes ist, als die eines Journalisten. Generell bin ich kein Fan von Klischees und das es vor allem so viele über die Bloggerwelt gibt ärgert mich. Bevor man über etwas lacht, sollte man sich also erstmal ein Bild machen. Denn gut Schreiben kann nicht jeder und hinter einem Blog steckt viel Arbeit, Zeit und Mühe und darüber sollte man sich nicht lustig machen. 

...dass es viele Klischees über Blogger gibt: Bevor ich mit dem Bloggen anfing, war ich mit der ganzen Thematik auch nicht so vertraut, aber generell bin ich jemand der Klischees meidet. Ich hasse es Menschen in Schubladen zu stecken, alle über einen Kamm zu scheren oder mich auf Vorurteiel von anderen zu verlassen. Ich bin jemand der sich von Menschen erstmal sein eigenes Bild macht und finde es schade, dass so viele da draußen dies nicht tun. Klar es ist auch viel leichter Menschen in eine Schublade zu stecken, sie dort drinnen zu lassen und sich nicht mit ihnen zu beschäften. Aber man verpasst dadurch auch vieles und wird um Erfahrungen beraubt. Somit gehe ich an jeden und alles offen heran und habe damit die besten Erfahrungen gemacht. Denn wirklich nicht jeder Blogger ist recht, oberflächlich und selbstverliebt. Kann ich alles von mir persönlich nicht behaupten. Als Studentin sieht es bei mir finanziell immer eher schlecht aus, Markenklamotten sind da nicht drinnen und mir ist es auch nicht wichtig Designer Sachen im Schrank hängen zu haben und als selbstverliebt und oberflächlich würde mich hoffentlich auch niemand bezeichnen. Aber leider ist das oftmals, dass Bild das von uns vorherrscht. Gepaart mit der Annahme, dass man nur bloggt, um kostenlose Produkte abstauben zu können. Ganz ehrlich, wer mit dem Gedanken ran geht, der wird mit dem bloggen selbst eher weniger Erfolg haben, denn die Leser merken welche Intention dahinter steckt. Ich persönlich blogge, weil ich es liebe zu Schreiben, Kooperationen sind zwar eine schöne Sache, aber für mich nicht das ausschlaggebende daran. Weshalb ich auch nur sehr wenige eingehe und nur welche, die auch zu meinem Blog und zu mir passen.

...dass bloggen sehr zeitaufwendig ist und arbeitsintensiv ist: Ich glaube vielen ist dieser Punkt gar nicht so bewusst, wenn sie einen Blog starten. Ich glaube, deshalb sind einige Blogs auch so schnell wieder verschwunden, denn ein Blog ist nun mal zweitaufwendig. Vor allem zu Beginn, wo man sich erstmal eine Leserschaft aufbauen, seinen Blog bekannter machen und bewerben muss. Von Nichts kommt einfach Nichts. Ich habe manche Beiträge an denen sitze ich wirklich 2-3 Stunden, bis sie fertig sind und online gehen. Ein gutes Zeitmanagement ist da also wichtig. Generell schreibe ich meine Beiträge nämlich vor, damit ich dann in stressigen Zeiten auf einen kleinen Pool an Posts zurückgreifen kann und mich somit in diesen Zeiten entlaste. Persönlich muss ich aber sagen, dass für mich das bloggen der Ausgleich zum stressigen Alltag ist, weshalb es mir nichts ausmacht, wenn ich mich Stundenlang damit beschäftige. Ich habe Spaß dabei, kann mich kreativ ausleben und mich austauschen. Finde ich toll, aber trotz allem merke auch in stressigen Zeiten, wie viel Zeit "Smalltownadventure" wirklich frisst. Euch sollte also schon bevor ihr einen Blog startet klar sein, dass ihr viel Zeit reinstecken müsst und schauen, ob das wirklich etwas für euch ist. 


Jetzt möchte ich von euch wissen: Was habt ihr durch das bloggen gelernt?
Habt ihr vielleicht auch schon mal negative Erfahrungen gemacht?
Wenn ja, welche? Und wie seiht ihr damit umgegangen?

Sonntag, 26. Juli 2015

{Blogging Sonntag} Hilfe - Wenn die Schreibblockade kommt!

Ich bin zwar schon etwaslänger im Blogger Treff angemeldet, doch dies ist der erste Blogging Sonntag an dem ich teilnehme, da ich vorher für diese Aktion leider keine Zeit hatte. Aber nun liegen die Klausuren hinter mir und ich bin froh auch mal zu einem Thema in Bereich "bloggen" mein Senf abzugeben, denn immerhin haben wir dazu doch alle etwas zu sagen, denn wir alle kämpfen hier mit den gleichen Problemen und gegenseitige Unterstützung ist in meinen Augen dann etwas sehr wichtiges. Somit bin ich froh, dieses mal auch dabei zu sein und wie der Titel verät, gibt es jeden Sonntag ein anderes Thema, über das man sich kreativ auslassen kann. Dieses mal geht es, darum woher wir unsere Ideen nehmen & wie wir Schreibblockaden überwinden. 

http://www.blogger-treff.de/

Krea-Tief - Welcher Blogger kennt dieses Wort nicht? Ich glaube jeder macht sich Gedanken darüber, oftmals schon vor dem Start. Zumindest ich habe mir schon vor der Gründung meines Blogs die Frage gestellt was ich mache sollte mir die Ideen ausgehen und auch jetzt begleitet es mich immer wieder. Es ist einfach diese kleine Angst, dass man irgendwann ausgebrannt ist, den Lesern nichts mehr Neues und interessantes bieten kann, die mich begleitet und immer mal wieder aufpoppt. Bisher bin ich zum Glück noch nicht komplett Ideenlos, aber ich denke jeder Blogger kennt Phasen, in dem ihm mal weniger einfällt, wo man vielleicht auch nach der Motivation suchen und sich richtig  zum schreiben überwinden muss. Passiert mir so etwas, habe ich meine ganz eigene Vorgehensweiße, wie ich solche Zeiten überstehe und natürlich auch ein paar Inspirationsquellen auf Lager, die mir helfen wieder Lust darauf zu bekommen, einen Beitrag zu planen. 

Als erstes möchte ich mich deshalb erstmal der Schreibblockade zuwenden und meine Tipps dafür teilen:

1. Setzt euch nicht unter Druck: Persönlich finde ich es wirklich immer schlimm, wenn man sich für ein Hobby unter Druck setzt, denn dann verliert man den Spaß daran. Viele denken, dass die Leser täglich neue Posts erwarten, aber aus meiner persönlichen Erfahrung als Blog Leser kann ich dem widersprechen. Mir wären tägliche Posts sogar zu viel, da ich selbst einfach gar nicht jeden Tag dazu komme Blogs zu besuchen, nicht mal meine Lieblinge, immerhin habe selbst auch ein Privatleben und das hat auch jeder eurer Leser. Ich finde 2-3 Posts die Woche ausreichend, vorallem in Zeiten, wo ihr eh keine Ideen hab ist dies tödlich. Denn irgendwelche halbherzig, hingeklatschten Blogposts möchte nun wirklich keiner lesen. Mag sein, dass das die Besuchszahlen stabil hält, aber man möchte doch auch das die Leser wiederkommen und das tun sie nur, wenn die Qualität stimmt. Weniger ist also mehr. Ich gönne mir deshalb in solchen Zeiten einfach eine kleine Auszeit, unternehme etwas mit Freunden, bin viel draußen unterwegs und genieße erstmal meine Zeit. Tut man das kommen die Ideen von ganz alleine wieder. 

2. Sammelt Ideen: Es gibt so Zeiten, wo einem lauter Ideen für Beiträge einfallen, oftmals in Moment wo man gar nicht damit rechnet oder überhaupt an das Bloggen denkt - zumindest geht es mir meistens so. Diese Phasen solltet ihr nutzen. Schreibt euch die Ideen auf, haltet sie in irgendeiner Form fest, damit sie euch nicht wieder verloren gehen. Wie ihr das tut bleibt euch überlassen, ob ihr euch gleich mit Eifer an den Beitrag setzt, eine kleine Liste anlegt oder sie nur im Kopf speichert - wichtig ist einfach, dass ihr das ganze dann nicht vergesst, sondern parat habt, wenn ihr vielleicht mal wieder eine Zeit habt, wo ihr nicht ganz so kreativ seit. 

3. Schreibt Beiträge vor: Damit ihr aber entspannt abschalten und euch in solchen Phasen mal eine kleine Auszeit nehmen könnt, es aber trotzdem schafft den Blog weiterhin 2 mal die Woche mit Beiträgen zu füttern, solltet ihr diese vielleicht in Zeiten, wo ihr ganz viele Ideen habt und auch die Zeit diese umzusetzten vorschreiben. Bei mir bieten sich hierbei immer die Semesterferien an, während meiner Schulzeit habe ich Sonntags immer an Beiträgen gearbeitet und so hat sich einiges in meinem Dashboard angesammelt. Ich glaube ich habe knapp über 50 Beiträge vor geschrieben, also ein recht großer Pool aus dem ich mal auswählen kann, wenn ich überhaupt kein Motivation / Zeit für den Blog habe. Die Themen sind hierbei bunt gemischt über Serien, Filme, Bücher hin zu Fotografie oder Persönlichem, Tags und Paraden. 

4. Sucht euch Inspirationsquellen: Wichtig in dieser Zeit ist natürlich auch, dass man Dinge hat, bei denen man weiß sie inspieren einen. Das können die unterschiedlichsten Sachen sein, denn Ideen kann man überall finden. Egal ob im Alltag, im Gespräch mit Freunden, über die Medien oder auch andere Blogs. Häufig sind auch Blogparaden, Tags oder generell Diskussionen in Foren tolle Anlaufstellen, um euch Ideen zu liefern und dazu vernetzt ihr euch auch noch mit anderen. Somit schlagt ihr zwei Fliegen mit einer, während ich als Leser es spannend finde, ein Thema aus ganz vielen verschiedenen Perspektiven zu lesen. Viele prangern ja immer an, dass die Individualität auf Blogs fehlt und ja das mag auch stimmen, jedoch finde ich gibt es einfach Themen die sich dafür anbieten, dass man als Leser mehrere Sichtweißen geliefert bekommt und mir gefällt es immer wenn Blogger andere Blogger verlinken, die auch über die Thematik geschrieben haben. Immerhin sieht jeder die Welt anders, hat eine ganz andere Meinung über Dinge und bringt noch einmal neue Aspekte dazu. Man muss das Rad doch nicht immer neu erfinden, vor allem in der heutigen Zeit, wo das sowieso nur schwer möglich ist. Es gibt einfach viele Blogs und damit auch Themen, die von mehr als einem Blogger aufgegriffen werden. 


Und nun gibt es meine persönlichen Inspirationsquellen:

1. Das World Wide Web: Schon das Internet hat wirklich sehr viele Seiten zu bieten, die einem viele Ideen liefern und auf denen ich oftmals auch sehr lange unterwegs sind. Da gibt es wie oben schon gesagt Foren, jedoch auch Plattformen wie Pinterest, We heart it und Tumblr. Auf letzterem bin ich immer unterwegs und finde meine Anregungen vor allem in Zitaten, die mich an eigene Erlebnisse erinnern und die dann in einem Post verarbeitet werden. Jedoch versuche ich dort auch immer wieder Bilder im Bereich "Fashionblogging" oder für "Shootings" zu finden, denn auch die liefern wirklich toll Anregungen, die man selbst vielleicht auch mal umsetzten kann. Ansonsten bin ich persönlich auf vielen Serien und Filmblogs unterwegs, da ich ja häufig über solche Themen blogge und bekomme dadurch natürlich immer wieder Ideen.

2. Familie & Freunde: Wobe ich das auch generell als Alltag bezeichnen würde. Viele Inspirationen bekomme ich aus Gesprächen mit Freunden, die einfach etwas sagen, was in mir eine Idee für einen Post weckt. Dadurch das ich blogge gehe ich aber auch viel offener durch die Welt, werde generell von Alltagserfahrungen, dem Verhalten der Menschen um mich herum und ihren Erfahrungen inspirert. Also geht einfach vor die Tür, betrachtet euere Umgebung, die Natur und besucht Freunde und die Inspiration kommt von ganz alleine wieder. 

3. Medien: Ideen finde ich aber auch über das Radio, Fernsehbeitrag, durch Filme, Serien & Bücher, die ein bestimmtes Thema kritisch beleuchten, dass mir dann nicht mehr aus dem Kopf geht oder aber auch Zeitschriften. Man muss einfach nur hinhören, genau hinschauen oder aufmerksam lesen. Es gibt so viele Themen, die in diesen Medien jeden Tag angesprochen werden, weshalb ich wirklich einige meiner Ideen auch daher nehme. Auch die Musik zähle ich hier dazu, denn oftmals finde ich mich auch in Songtexten wieder, die mir aus der Seele sprechen und mich dazu inspierieren über ein Thema oder eine Erfahrung doch auf meinem Blog zu schreiben. 

4. Blogger: Wie oben schon erwähnt finde ich es auch nicht schlimm, wenn man Inspirationen auch über andere Blogger findet, so lange man hier natürlich einen kleinen Link zum eigentlichen Posts setzt. Das ist zwar in meinen Augen etwas was selbstverständlich sein sollte, viele tun es aber leider nicht, wo durch dann wieder die Diskussion um Copy Cats entsteht. Keiner ist euch böse, wenn ihr von einem Beitrag inspieriert gewesen seit, selbst dazu etwas verfasst und auch eine komplett neue Sichtweiße einbringt, sondern vielmehr fühle ich mich als Blogger geehrt, wenn jemanden mein Beitrag in dieser Art und Weise angesprochen hat, dass er darüber nachgedacht hat. Klickt euch also einfach durch eure Lieblingsposts, entdeckt neue Blogger, Tags, Blogparaden und nebenbei findet man auch immer ganz viel Inspiration.

Dienstag, 30. Juli 2013

{Things about Your Life} 5 Personal Things About Blogging!

Schon einmal habe ich bei Inas Reihe Things About Your Life mitgemacht und auch in diesem Monat hat sie ein fantastisches Thema dafür ausgewählt: 5 Personal Things About Blogging. Ich denke zu diesem Thema, kann wirklich jeder Blogger etwas sagen und man kann einfach mal all das loswerden, was man mit dem Hobby verbinden.

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*All meine bisherigen Header*

1. Eine persönliche Reise antreten: Das Bloggen kommt mir wirklich, wie eine Reise vor. Eine Reise, bei der ich mehr über mich selbst gelernt habe: Ich habe viel über meine Schwächen und Stärken erfahren, meine persönlichen Interessen weiter ausgebaut und auch mehr Selbstbewusstsein erlangt. Zudem lerne ich jeden Tag dazu und kann den Spruch: "Man lernt nie aus im Leben" nur bestätigen. Zu Beginn dieser Reise war ich unsicher, wollte einfach einmal etwas ausprobieren, hatte keine Richtung - doch in den letzten Monaten habe ich diese Richtung gefunden, gemerkt was ich kann, viel probiert und die Themen gefunden, die mich fesseln. Durch meinen Blog kenne ich mich nun in einigen Gebieten besser aus, versuche mit meiner Kamera etwas herumzuspielen und lerne auch in Photoshop immer wieder dazu. 

2. Probieren, geht über studieren: Ein Sprichwort, dessen Wahrheitsgehalt sich auch immer wieder beweist, vor allem was das Bloggen angeht. Ich glaube jeder, der einen Blog startet, hat erstmal mit einer gewissen Unsicherheit zu kämpfen. Schon allein die Seite einzurichten und wirklich online zu gehen, ist ein harter Kampf. Mich begleiteten auch verschiedene Sorgen und Ängste, die über diverse Einstellungen, die Privatsphäre bis hin zum Interesse der Leute gingen. Monate später, gehörte der Blog jedoch schon zu meinem Alltag und all die Ängste haben sich nicht bewahrheitet. Ich habe das Projekt "Blog" einfach einmal ausprobiert, mich überwunden und mich einfach mal etwas getraut und gemerkt, dass es eine der richtigsten Entscheidungen meines Lebens war. 

3. Neue Leute Kennenlernen: Es ist einer der schönsten Nebeneffekte beim Bloggen: all diese tollen Menschen kennen zu lernen. Viele mögen jetzt  vielleicht sagen: "Internetbekanntschaften sind doch nur oberflächlich", dem kann ich jedoch nicht zustimmen. Mit vielen der Mädels,teilweise auch Jungs, die ich kennengelernt habe tausche ich mich  tagtäglich aus und hierbei redet man nicht nur über den Alltag, sondern auch über Dinge die einen belasten, vor denen man Angst hat oder die man nicht alleine schafft. Mit manch einem schreibe ich sogar ab und an in Facebook oder über Twitter, wo man einfach noch einmal Privater schreiben kann. Besonders toll war in diesem Fall auch das Blogger-Forum, welches von Cinerous ins Leben gerufen wurde, auch durch diese Plattform, habe ich viele Blogger näher kennen lernen können. Es soll ja auch nicht nur bei diesem Internetkontakt bleiben ,denn mit vielen Bloggern wie Jana, Cora oder Anne habe ich auch schon über persönliche Treffen gesprochen und ich hoffe das klappt irgendwann. Sollte ich mal nach Hamburg kommen, ist Anne sowieso meine erste Anlaufstelle ;). 

4. Das Hobby voll und ganz ausleben: Mein Blog ist aus Liebe zum Schreiben entstanden, denn dies war schon immer etwas was ich gerne getan habe. Angefangen hat alles mit Aufsätzen in der Schule (ich vermisse wirklich diese tollen Aufgabestellungen von damals wo es noch hieß: Fantasiegeschichte, Kreatives Schreiben, eine Geschichte vollenden etc.) und ging weiter mit kleinen Texten für mich selbst und auch einmal eine Zeit lang Fanficitions. Von meinen Freunden wurde ich auch nur "die rasende Reporterin" genannt und sie wussten schon relativ früh in welche Richtung mein berufliches Leben gehen sollte. Denn Schreiben ist nicht nur mein Hobby, damit später mal Geld zur verdienen ist natürlich ein heimlicher Traum von mir. Mit dem Blog, habe ich jedoch auch ein super Ventil gefunden, um mein Hobby auszuleben, weshalb viele Beiträge von mir einfach sehr textlastig sein. Aber für mich ist das auch die Essenz des Bloggens, der eigentliche Sinn dahinter. Ich finde es toll mich hier mit euch auszutauschen, manchmal meine Freude oder meinen Frust rauszulassen und auch mal über etwas ernsteres  zu debattieren. Ich hoffe, dass ich dies noch einige Jahre mit euch tun kann ;). 

5. Offener in die Welt blicken: Seitdem ich meinen Blog führe, betrachte ich auch die Welt ein bisschen anders. Man ist offener für neue Dinge und probiert mehr aus. Man möchte mehr von der Welt sehen und die Chance nutzen sich überall zu inspirieren. Ich merke das ich mehr hinhöre, um Ideen zu sammeln und das ich mich auch viel mehr über kleinere Dinge freue. Zum Beispiel freue ich mich über jede Mail, jedes Kommentar und jeden Austausch mit euch. All das zaubert mir jeden Tag ein Lächeln ins Gesicht und lässt mich ab und an meine Probleme vergessen. Ich bin irgendwie glücklicher mit mir selbst und es ist wirklich fantastisch, dass sowas durch einen Blog geschehen kann. Jeder der also mit dem Gedanken spielt, selbst zu Bloggen, dem kann ich nur sagen: Tut es, wenn ihr wirklich Lust darauf habt, denn es wird euer Leben verändern. 

Wie steht ihr  zum Bloggen?
Was hat sich bei euch verändert?
Welche Ängste hattet ihr zu Beginn?