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Sonntag, 9. August 2015

{Blogging Sonntag} Seitdem ich blogge, weiß ich...

Alle 14 Tage gibt es ein neues Thema zum Blogging Sonntag des Blogger-Treff Forums und auch diesmal bin ich wieder ein Teil davon, denn die Thematik finde ich erneut ziemlich interessant, da ich persönlich doch ein bisschen was durch das bloggen gelernt habe und es genau darum bei der Fragestellung geht. Dazu habe ich mich persönlich durch das bloggen auch weiterentwickelt und verändert und das möchte ich heute alles einmal näher beleuchten. Der tolle Banner stammt übrigens von Sarah.


...dass ich gut so bin, wie ich bin: Ich hätte es nie erwartet, doch durch das bloggen bin ich selbstbewusster geworden, habe mich vor allem modisch mehr getraut und mich zum positiven verändert. Das wäre natürlich nie möglich gewesen, ohne euren tollen Zuspruch und die Unterstützung, die ihr mir Tag für Tag mit all euren Kommentaren gebt. Ich habe dadurch gelernt mich so zu akzpetieren wie ich bin, äußerlich, wie auch innerlich. Das Rundungen etwas schönes sind und der Blick in den Spiegel nicht zum Alptraum werden muss, dass jeder seine kleinen Macken und Fehler hat und das ich mit meinen nicht alleine dastehe. Ein schönes Gefühl, dass dank euch erfahren durfte und wofür ich sehr, sehr dankbar bin. 

...dass ich mit meinem Berufswunsch vielleicht gar nicht so verkehrt liege: Es ist glaube ich kein Geheimniss, dass ich gerne im Bereich Medien arbeiten würde. Bevorzugt natürlich als Journalistin, aber auch die Öffentlichkeitsarbeit und die Betreuung von Social Media Kanälen würden mich sehr interessieren. Meinen Blog habe ich damals gegründet, um mich mal etwas an diese Thematik heranzutasten und zu sehen, ob Leute meinen Schreibstil mögen, ob das was ich schreibe auf Interesse stößt und ich wirklich Chancen in diesem Bereich habe. Es war somit meine erste kleine Prüfung, die ich für mich selbst bestanden habe. Ich fühle mich durch meinen Blog gestärkt in meinem Berufswunsch und habe wirklich das Gefühl, dass ich dort ganz gut aufgehoben wäre und sollte das ganze vielleicht doch nicht klappen, dann kann ich meine Leidenschaft zumindest hier auf Smalltownadventure ausleben, was auch sehr schön ist, da ich hier natürlich auch meine eigene Chefin bin. 

...dass es viele Gleichgesinnte dort draußen gibt: Im Moment mag die Bloggerszene zwar bei einigen Blogger in der Kritik stehen, aber ich persönlich habe bisher viele gute Erfahrungen gemacht. Vielleicht liegt es daran, dass mein Blog noch nicht ganz so groß ist, eher eine mittlere Reichweite hat, aber ich habe bisher nur Blogger kennengelernt, die alle Lust hatten Projekte zusammen durch zu führen, die Spaß am regelmäßigen Austausch haben und bei denen "gegenseitige Hilfe" kein Fremdwort ist. Somit kann ich mich der Kritik der restlichen Bloggerwelt persönlich nicht anschließen, da ich wirklich behaupten kann, dass ich Freunde über das bloggen gewonnen habe, die ich auch bald mal im echten Leben treffen möchte. Mit Jana plane ich das schon länger, dass wir uns treffen, wo vielleicht auch Diana von Kleinstadtprinzessin dazustößt. Generell würde ich daraus wirklich gerne ein größeres Treffen machen. Mal schauen, dass wir das hinbekommen. Ich würde mich freuen, denn ich finde einfach, dass wir nicht nur das Bloggen gemein haben, sondern auch einige andere Interessen teilen. 

...dass bloggen leider auch oft belächelt wird: Das ist ein Punkt, der mir persönlich immer wieder im Alltag begegnet. Zum Glück nicht bei meinen Freunden & der Familie, denn die sind alle sehr stolz auf meinen Blog und unterstützen mich tatkräftig, in dem sie immer wieder vorbei schauen und mir oftmals auch Ideen liefern. Nein vielmehr bei Bekannten, mit denen ich ab und an mal was unternehme. Wenn wir dann doch irgendwie in der  Gruppe auf die Thematik bloggen kommen, dann merke ich schon, dass es einige Menschen gibt, die sich darüber lustig machen. Ich weiß, dass sollte mich nicht stören, aber tut es. Ich bin persönlich auch sehr stolz auf das was ich mit "Smalltownadventure" schon alles erreicht habe und es kränkt einen dann einfach, wenn sich jemand darüber lustig macht, ohne sich überhaupt einmal mit der Thematik bloggen auseinandergesetzt zu haben. Über einen Journalisten lacht ja auch keiner und so unterschiedlich finde ich beides nicht. Im Grunde macht man die gleiche Tätigkeit: Schreiben. Und teilt etwas, was man interessant findet. Bei mir sind das ganze einfach etwas leichtere Themen, aber es gibt auch Blogs im Word Wide Web, die sich kritisch zu politischen Themen äußern und deren Tätigkeit definitiv nichts anderes ist, als die eines Journalisten. Generell bin ich kein Fan von Klischees und das es vor allem so viele über die Bloggerwelt gibt ärgert mich. Bevor man über etwas lacht, sollte man sich also erstmal ein Bild machen. Denn gut Schreiben kann nicht jeder und hinter einem Blog steckt viel Arbeit, Zeit und Mühe und darüber sollte man sich nicht lustig machen. 

...dass es viele Klischees über Blogger gibt: Bevor ich mit dem Bloggen anfing, war ich mit der ganzen Thematik auch nicht so vertraut, aber generell bin ich jemand der Klischees meidet. Ich hasse es Menschen in Schubladen zu stecken, alle über einen Kamm zu scheren oder mich auf Vorurteiel von anderen zu verlassen. Ich bin jemand der sich von Menschen erstmal sein eigenes Bild macht und finde es schade, dass so viele da draußen dies nicht tun. Klar es ist auch viel leichter Menschen in eine Schublade zu stecken, sie dort drinnen zu lassen und sich nicht mit ihnen zu beschäften. Aber man verpasst dadurch auch vieles und wird um Erfahrungen beraubt. Somit gehe ich an jeden und alles offen heran und habe damit die besten Erfahrungen gemacht. Denn wirklich nicht jeder Blogger ist recht, oberflächlich und selbstverliebt. Kann ich alles von mir persönlich nicht behaupten. Als Studentin sieht es bei mir finanziell immer eher schlecht aus, Markenklamotten sind da nicht drinnen und mir ist es auch nicht wichtig Designer Sachen im Schrank hängen zu haben und als selbstverliebt und oberflächlich würde mich hoffentlich auch niemand bezeichnen. Aber leider ist das oftmals, dass Bild das von uns vorherrscht. Gepaart mit der Annahme, dass man nur bloggt, um kostenlose Produkte abstauben zu können. Ganz ehrlich, wer mit dem Gedanken ran geht, der wird mit dem bloggen selbst eher weniger Erfolg haben, denn die Leser merken welche Intention dahinter steckt. Ich persönlich blogge, weil ich es liebe zu Schreiben, Kooperationen sind zwar eine schöne Sache, aber für mich nicht das ausschlaggebende daran. Weshalb ich auch nur sehr wenige eingehe und nur welche, die auch zu meinem Blog und zu mir passen.

...dass bloggen sehr zeitaufwendig ist und arbeitsintensiv ist: Ich glaube vielen ist dieser Punkt gar nicht so bewusst, wenn sie einen Blog starten. Ich glaube, deshalb sind einige Blogs auch so schnell wieder verschwunden, denn ein Blog ist nun mal zweitaufwendig. Vor allem zu Beginn, wo man sich erstmal eine Leserschaft aufbauen, seinen Blog bekannter machen und bewerben muss. Von Nichts kommt einfach Nichts. Ich habe manche Beiträge an denen sitze ich wirklich 2-3 Stunden, bis sie fertig sind und online gehen. Ein gutes Zeitmanagement ist da also wichtig. Generell schreibe ich meine Beiträge nämlich vor, damit ich dann in stressigen Zeiten auf einen kleinen Pool an Posts zurückgreifen kann und mich somit in diesen Zeiten entlaste. Persönlich muss ich aber sagen, dass für mich das bloggen der Ausgleich zum stressigen Alltag ist, weshalb es mir nichts ausmacht, wenn ich mich Stundenlang damit beschäftige. Ich habe Spaß dabei, kann mich kreativ ausleben und mich austauschen. Finde ich toll, aber trotz allem merke auch in stressigen Zeiten, wie viel Zeit "Smalltownadventure" wirklich frisst. Euch sollte also schon bevor ihr einen Blog startet klar sein, dass ihr viel Zeit reinstecken müsst und schauen, ob das wirklich etwas für euch ist. 


Jetzt möchte ich von euch wissen: Was habt ihr durch das bloggen gelernt?
Habt ihr vielleicht auch schon mal negative Erfahrungen gemacht?
Wenn ja, welche? Und wie seiht ihr damit umgegangen?