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Montag, 7. September 2015

{Outfitpost} Darüber, dass man es nicht jedem Recht machen kann

Als Perfektionistin gebe ich immer mein Bestes, möchte gute Ergebnisse erzählen und stecke sehr viel Herzblut in alles was ich tue. Was damit einhergeht ist aber auch der Druck es allen um sich herum Recht zu machen und immer gute Leistungen zu erzielen. Schon von klein auf wollte ich die Erwartungen meiner Eltern erfüllen, in der Pupertät dann vor allem die meiner Freunde, während der Ausbildung es jedem auf der Arbeit und nun mit dem Bloggen möchte ich meinen Lesern gerecht werden. Ich wollte niemanden enttäuschen, habe darüber aber oftmals vergessen was ich den nun möchte. In jeder Lebensphase musste ich dann aber lernen, dass man es nun mal nicht allen um sich herum Recht machen kann. Dass es immer Menschen geben wird, denen etwas nicht so gut gefällt ,die gewisse Dinge vielleicht anders tun würden, anders denken oder auch mal was zu meckern haben und vielleicht sogar gezielt nach dem Haar in der Suppe suchen. Ich musste lernen umzudenken, da ich mir mit diesem Drang persönlich irgendwann nicht mehr gut getan habe. Dieser Druck den man dann selbst auf sich aufbaut, die ständigen Gedanken, die einem im Kopf herum schwirren und die Kritik die man an sich übt, die geht einem irgendwann an die Nieren. Es gab mal jemanden der sagte, dass man selbst sein größter Feind und Kritiker ist und dieser jemand lag mit seiner Aussage wirklich richtig.


Je älter ich werde, umso mehr merke ich, dass ich dieses Verhalten ablegen muss. Klar eine Änderung geschieht hier nicht über Nacht, denn auch jetzt versuche ich es blogtechnisch wirklich allen recht zu machen, merke aber schon, dass das einfach nicht funktioniert. Ich arbeite an mir, habe aber noch einen langen Weg vor mir. In Zukunft möchte ich mir selbst gerecht werden, das tun was mir am Herzen liegt, den Weg einschlagen den ich mir für mich selbst wünsche und nicht die Erwartungen aller um mich herum erfüllen. Ich werde zwar weiterhin typisch perfektionistisch immer mein Bestes geben, aber das ist auch eine Charktereigenschaft die ich an mir persönlich mag. Wenn ich etwas tue, dann einfach richtig. Weshalb ich auch viel Zeit in Uni Sachen investiere, für Klausuren sehr hart büffle, aber die Ergebnisse zeigen mir, dass sich das immer auszahlt. Jedoch tue ich das auch für mich, denn mein Traum war es immer zu studieren, um meinen Berufswunsch zu erfüllen. Hier waren meine Eltern erst nicht so überzeugt, aber ich habe diesmal nicht ihre Erwartungen erfüllt, sondern das getan was ich wollte und das fühlt sich gut an. Vielleicht habe ich sie zu Beginn damit erstmal enttäuscht, da sie einfach eine sichere Zukunft für mich im Kopf haben, aber nun sind sie unendlich stolz und haben ihre Enttäuschung wohl schon längst wieder vergessen.



In Bezug auf meinen Blog habe ich aber gelernt, dass mein Blogdesign, die Struktur meiner Beiträge, die Inhalte oder meine Fotos vor allem mir gefallen müssen. Es ist nun mal mein Baby, meine Herzensangelegenheit, in die ich so viel Zeit investiere und womit vor allem ich mich wohl fühlen muss. Wem es nicht gefällt, der kann ja immer noch auf das kleine X am oberen Rand klicken und beim Rest freue ich mich darüber, wenn sie etwas länger hier verweilen oder sogar regelmäßig wieder kommen. Manchmal schmeißt mich Kritik zwar noch aus der Bahn, da ich sie mir sehr zu Herzen nehme, als Perfektionistin lange  Zeit darüber nachdenke...doch ich bin auf dem Weg der Besserung. Versuche einen gesunden Mittelweg zu finden, zwischen der Kritik die mich weiter bringt und die ich auch gerne annehme und derjenigen wo jeder Leser einfach nur unterschiedliche Auffassungen hat. Immerhin mag der Eine es beim Layout simpel, während Andere verspieltere Designs bevorzugen. Auch beim Aufbau gibt es so viele unterschiedliche Ansichten was  gut oder schlecht ist und das erstreckt sich auf alle Bereiche beim Bloggen. Manche mögen Texte mit Bildern, andere wollen etwas mehr zum Lesen haben. All diesen unterschiedlichen Auffassungen gerecht zu werden ist glaube ich unmöglich. Natürlich freue ich mich jedoch weiterhin über eure sachliche Kritik und Anregungen. Ich habe nur im Hinterkopf, das mein Blog nun mal nicht jedem gefallen wird und setze die Vorschläge um, die ich auch realsieren kann und mit denen ich mich wohlfühle. Meinem Motto, dass mich nur sachliche Kritik weiterbringt bleibe ich hierbei weiterhin treu. Somit dürfte ihr mich auch immer gerne auf meine vielen Rechtschreibfehler aufmerksam machen oder auf falsch Kommasetzung, denn in diesen Bereichen bin auch nicht perfekt. Zwar lese ich meine Beiträge mehr als einmal, aber irgendwann fallen einem diese kleinen Fehler einfach nicht mehr auf. Ihr dürft mir weiterhin tipps für Posen auf Bildern geben, zu Kameraeinstellungen oder zur Bearbeitung und natürlich auch zum Aufbau meiner Blogbeiträge.


Nun aber nach all den Gedanken, die hoffentlich nicht allzu wirr sind, möchte ich mich dem eigentlichen Thema zuwenden: meinem Outfitpost. Diese Bilder wurden übrigens von meinem Schwager geschossen und ich habe noch nie jemanden so schnell im Umgang mit der Kamera gesehen. In nicht mal 10 Minuten hatten wir alle Fotos für diesen Outfitpost zusammen und zu meiner Überraschung sind die sogar gut geworden. Zumindest mir gefallen sie sehr gut. Die Kombi selbst ist zum ersten Mal etwas herbstlicher, da der Rock aus dickerem Material besteht und somit perfekt in diese Übergangszeit passt. Lustigerweise habe ich erst kürzlich auf Bildern gesehen, dass Nina Dobrev auf einer Veranstaltung mal einen ganz ähnlichen getragen hat. Ich selbst habe ihn schon seit vielen Jahrem im Schrank liegen und trage ihn auch gerne. Das Muster ist eines das zeitlos ist und Schwarz / Weiß geht farbtechnisch auch immer. Im Herbst kommen natürlich meine geliebten Stiefel dazu, die das ganze noch etwas aufpeppen. Mit Schmuck habe ich mich wie immer zurück gehalten, denn da ist weniger für mich immer mehr.  



Montag, 31. August 2015

{Outfitpost} Warum ich mich nun doch auf den Herbst freue!

Gerade erleben wir noch einmal das letzte Aufbäumen des Sommers. Das Thermometer hat die 30 Grad schon längst hinter sich gelassen und erneut liegt eine drückende Hitze über Deutschland. Das Sahara Wetter ist zurück. Wir hatten einen der heißesten Sommer seit langem und über den will ich zur Abwechslung auch gar nicht meckern, jedoch freue ich mich nach all der Hitze über die kommenden Herbsttage. Morgen ist schon der metereologische Herbstanfang, für den sind ebenfalls die typischen herbstlichen Temperaturen gemeldet und auch wenn ich ein Sommerkind bin, freue ich mich auf diese neue Jahreszeit. Vor allem weil auch der Herbst bei uns in den letzten Jahren ein sehr milder Monat geworden ist. Letztes Jahr an meinem Geburtstag war ich im Kleidchen draußen unterwegs, ohne zu bibbern und wurde mit herrlichen Temperaturen beschenkt. Man hat einfach nicht mehr das Gefühl, dass aus allen Poren sich der Schweiß seinen Weg nach draußen bahnt, sondern spürt eine angenehme Wärme in der man es stundenlang aushalten kann. Doch die Gründe warum ich mich auf den Herbst freue, gehen über das Wetter hinaus und da ich ein kleiner Fan von Listen bin, habe ich mal meine "warum ich mich auf den Herbst freue" -Liste dabei: 

  • Mein Burzeltag: Mitte Oktober, genauer gesagt am 14 werde ich nämlich erneut ein Jahr älter. Gut über diesen Umstand freue ich mich nicht mehr so wie das als Kind der Fall war, aber es ist ein Tag wo die ganze Familie zusammenkommt. Man ist umgeben von all den Menschen die einem am Herzen liegen und die alle gekommen sind, damit dieser Tag für einen selbst etwas ganz besonderes ist. Groß gefeiert wird bei mir zwar nicht - ist ja auch kein Runder Geburtstag, aber ich finde es in einer kleinen Runde eh viel angenehmer und nicht ganz so stressig. Zudem gibt es Kuchen und ihr wisst ja wie sehr ich Kuchen liebe.
  • Halloween: Für diesen Tag habe ich eine ganz eigene Tradition, die wirklich nicht ausergewöhnlich ist, aber ich verbringe den 31 so einfach am liebsten. Denn anstatt auf Kostümpartys zu gehen, schaue ich mir einen Horrorfilm nach dem anderen an, gefolgt von der neuesten Staffel "The Walking Dead". Die Kostümpartys selbst finde ich meist nur in Amerika so richtig interessant  (gut Halloween ist dort nunmal auch einfach um einiges größer), denn dort  gibt es wirklich sehr gruselige Kostüme durch die ich mich im Netz dann immer gerne klicke.
  • Es wird bunt: Doch auch die Blätter nehmen nun eine ganze andere Farbe an und eignen sich wunderbar für ein paar Fototouren. Im Herbst bin ich mit meiner Kamera sogar lieber unterwegs als im Sommer, da die Konturen dann nicht ganz so scharf sind und die Bilder weicher wirken. Als Anfänger komme ich in dieser Jahreszeit einfach besser zurecht.  

  • Sofa Zeit: Ich freue mich auch auf all die Abende und Nachmittage, die ich eingekuschelt in einer Decke, in der Hand meine Sucht Droge Cappucino, vor mir ein paar Plätzchen, auf dem Sofa verbringe. Dazu gibt es entweder ein packendes Buch oder  neue Folgen meiner Lieblingsserien, die mich hoffentlich wieder so richtig mitreißen. Man hat als Couch Potato bei dem Wetter dann einfach auch kein schlechtes Gewissen, wenn man mal wieder stundenlang im neusten Roman versunken ist.
  • Lange Spaziergänge: Während in diesemSommer bei den Rekordtemperaturen mein Motto "so wenig Bewegung wie möglich" war, freue ich mich darauf dies im Herbst zu ändern. Denn das Wetter eignet sich perfekt dafür um einfach mal durch die Stadt oder den Park zu schlendern und die Umgebung zu erkunden (natürlich bewaffnet mit meiner Canon). 
  •  Kino Zeit: Im Kino bin ich im Sommer ebenfalls weniger zu finden, da ich die Zeit draußen verbringen möchte. Doch bei den typischen Regentagen im Herbst zieht es mich oft dorthin. Nicht überraschend, da nun mal dann auch die größten Blockbuster anlaufen. Für mich sind das diesmal übrigens "The Maze Runner" und "Die Tribute von Panem". Beide Filme werde ich mir definitiv mit Freunden anschauen. 
  • Das Warten auf Weihnachten: Und irgendwie ergreift mich im Herbst dann auch schon die Vorfreude auf das nächste große Fest. Im Oktober gibt es bei uns meistens die ersten Lebkuchen, zudem wird Ende Oktober / Anfang November schon fleißig geschaut welche Plätzchen wir in diesem Jahr backen und irgendwie schleicht sich so langsam die weihnachtliche Stimmung ein, die dann im November definitiv überall zu spüren ist. 
Für mich ist der Herbst somit mehr als nur eine Übergangszeit, denn ich freue mich auf die milden Temperaturen, die Geburtstage die nun auch in der Familie anstehen und dem Start meines neuen Semesters. Der Alltag zieht einfach wieder ein, was ich nicht schlecht finde, denn man hat einfach wieder täglich eine Aufgabe und es gibt so vieles auf das man sich freuen kann.  


Kommen wir nun aber zum neusten Outfit, dass noch mal durch und durch nach Sommer schreit. Die Kombi selbst wollte ich unbedingt noch tragen bevor das Wetter schlechter wird und da wir gestern auf einem 50.Geburtstag eingeladen waren, hat es sich wirklich angeboten. Inspiriert ist der Look erneut von einer Serie. Wer Teen Wolf ebenfalls schaut wird vielleicht die Ähnlichkeit zu Lydias Stil erkannt haben, denn sie trägt in der Serie sehr oft Crop Tops zum Binden mit Röcken. Auch der Floral Print und helle Farben sind bei ihr oft vertreten. Generell ähnelt ihr Stil meinem persönlichen Modestil wirklich sehr, weshalb ich viele ihrer Outfits gerne selbst im Schrank hätte. Mein Rock stammt übrigens aus Italien, wo ich im letzten Urlaub echt viel Geld beim shoppen gelassen habe. Die Schuhe hatte ich auch das erste Mal an, doch leider sind sie gar nicht bequem, da man schon nach ein paar Stunden sehr starke Schmerzen beim Laufen hat. Die werden also nur auf kürzeren Distanzen getragen werden. Ansonsten mag ich meinen Look und auch die Art und Weise wei der Rock fällt sehr. Bei den Accessoires habe ich mich etwas zurückgehalten, da ich einfach die Kombination für sich sprechen lassen wollte und kein Fan davon bin, wenn man es mit Schmuck übertreibt. Ich mag es da immer zurückhaltender, unauffälliger und wenn ich ein Statment setzte dann auch nur mit einem Teil. Mir ist bei meinen Outfits immer wichtig, dass sie einfach in sich stimmig sind und ein harmonisches Bild abgeben. Und ich denke das tut dieser Look definitiv.