Als Perfektionistin gebe ich immer mein Bestes, möchte gute Ergebnisse erzählen und stecke sehr viel Herzblut in alles was ich tue. Was damit einhergeht ist aber auch der Druck es allen um sich herum Recht zu machen und immer gute Leistungen zu erzielen. Schon von klein auf wollte ich die Erwartungen meiner Eltern erfüllen, in der Pupertät dann vor allem die meiner Freunde, während der Ausbildung es jedem auf der Arbeit und nun mit dem Bloggen möchte ich meinen Lesern gerecht werden. Ich wollte niemanden enttäuschen, habe darüber aber oftmals vergessen was ich den nun möchte. In jeder Lebensphase musste ich dann aber lernen, dass man es nun mal nicht allen um sich herum Recht machen kann. Dass es immer Menschen geben wird, denen etwas nicht so gut gefällt ,die gewisse Dinge vielleicht anders tun würden, anders denken oder auch mal was zu meckern haben und vielleicht sogar gezielt nach dem Haar in der Suppe suchen. Ich musste lernen umzudenken, da ich mir mit diesem Drang persönlich irgendwann nicht mehr gut getan habe. Dieser Druck den man dann selbst auf sich aufbaut, die ständigen Gedanken, die einem im Kopf herum schwirren und die Kritik die man an sich übt, die geht einem irgendwann an die Nieren. Es gab mal jemanden der sagte, dass man selbst sein größter Feind und Kritiker ist und dieser jemand lag mit seiner Aussage wirklich richtig.
Je älter ich werde, umso mehr merke ich, dass ich dieses Verhalten ablegen muss. Klar eine Änderung geschieht hier nicht über Nacht, denn auch jetzt versuche ich es blogtechnisch wirklich allen recht zu machen, merke aber schon, dass das einfach nicht funktioniert. Ich arbeite an mir, habe aber noch einen langen Weg vor mir. In Zukunft möchte ich mir selbst gerecht werden, das tun was mir am Herzen liegt, den Weg einschlagen den ich mir für mich selbst wünsche und nicht die Erwartungen aller um mich herum erfüllen. Ich werde zwar weiterhin typisch perfektionistisch immer mein Bestes geben, aber das ist auch eine Charktereigenschaft die ich an mir persönlich mag. Wenn ich etwas tue, dann einfach richtig. Weshalb ich auch viel Zeit in Uni Sachen investiere, für Klausuren sehr hart büffle, aber die Ergebnisse zeigen mir, dass sich das immer auszahlt. Jedoch tue ich das auch für mich, denn mein Traum war es immer zu studieren, um meinen Berufswunsch zu erfüllen. Hier waren meine Eltern erst nicht so überzeugt, aber ich habe diesmal nicht ihre Erwartungen erfüllt, sondern das getan was ich wollte und das fühlt sich gut an. Vielleicht habe ich sie zu Beginn damit erstmal enttäuscht, da sie einfach eine sichere Zukunft für mich im Kopf haben, aber nun sind sie unendlich stolz und haben ihre Enttäuschung wohl schon längst wieder vergessen.
In Bezug auf meinen Blog habe ich aber gelernt, dass mein Blogdesign, die Struktur meiner Beiträge, die Inhalte oder meine Fotos vor allem mir gefallen müssen. Es ist nun mal mein Baby, meine Herzensangelegenheit, in die ich so viel Zeit investiere und womit vor allem ich mich wohl fühlen muss. Wem es nicht gefällt, der kann ja immer noch auf das kleine X am oberen Rand klicken und beim Rest freue ich mich darüber, wenn sie etwas länger hier verweilen oder sogar regelmäßig wieder kommen. Manchmal schmeißt mich Kritik zwar noch aus der Bahn, da ich sie mir sehr zu Herzen nehme, als Perfektionistin lange Zeit darüber nachdenke...doch ich bin auf dem Weg der Besserung. Versuche einen gesunden Mittelweg zu finden, zwischen der Kritik die mich weiter bringt und die ich auch gerne annehme und derjenigen wo jeder Leser einfach nur unterschiedliche Auffassungen hat. Immerhin mag der Eine es beim Layout simpel, während Andere verspieltere Designs bevorzugen. Auch beim Aufbau gibt es so viele unterschiedliche Ansichten was gut oder schlecht ist und das erstreckt sich auf alle Bereiche beim Bloggen. Manche mögen Texte mit Bildern, andere wollen etwas mehr zum Lesen haben. All diesen unterschiedlichen Auffassungen gerecht zu werden ist glaube ich unmöglich. Natürlich freue ich mich jedoch weiterhin über eure sachliche Kritik und Anregungen. Ich habe nur im Hinterkopf, das mein Blog nun mal nicht jedem gefallen wird und setze die Vorschläge um, die ich auch realsieren kann und mit denen ich mich wohlfühle. Meinem Motto, dass mich nur sachliche Kritik weiterbringt bleibe ich hierbei weiterhin treu. Somit dürfte ihr mich auch immer gerne auf meine vielen Rechtschreibfehler aufmerksam machen oder auf falsch Kommasetzung, denn in diesen Bereichen bin auch nicht perfekt. Zwar lese ich meine Beiträge mehr als einmal, aber irgendwann fallen einem diese kleinen Fehler einfach nicht mehr auf. Ihr dürft mir weiterhin tipps für Posen auf Bildern geben, zu Kameraeinstellungen oder zur Bearbeitung und natürlich auch zum Aufbau meiner Blogbeiträge.
Nun aber nach all den Gedanken, die hoffentlich nicht allzu wirr sind, möchte ich mich dem eigentlichen Thema zuwenden: meinem Outfitpost. Diese Bilder wurden übrigens von meinem Schwager geschossen und ich habe noch nie jemanden so schnell im Umgang mit der Kamera gesehen. In nicht mal 10 Minuten hatten wir alle Fotos für diesen Outfitpost zusammen und zu meiner Überraschung sind die sogar gut geworden. Zumindest mir gefallen sie sehr gut. Die Kombi selbst ist zum ersten Mal etwas herbstlicher, da der Rock aus dickerem Material besteht und somit perfekt in diese Übergangszeit passt. Lustigerweise habe ich erst kürzlich auf Bildern gesehen, dass Nina Dobrev auf einer Veranstaltung mal einen ganz ähnlichen getragen hat. Ich selbst habe ihn schon seit vielen Jahrem im Schrank liegen und trage ihn auch gerne. Das Muster ist eines das zeitlos ist und Schwarz / Weiß geht farbtechnisch auch immer. Im Herbst kommen natürlich meine geliebten Stiefel dazu, die das ganze noch etwas aufpeppen. Mit Schmuck habe ich mich wie immer zurück gehalten, denn da ist weniger für mich immer mehr.



