1.Wie wurdest du auf deinen Lieblingsautoren aufmerksam?
So ganz genau kann ich das ehrlich gesagt gar nicht mehr sagen, da es schon einige Jahre her ist, als ich das erste Werk von Fitzek gelesen habe. Ich glaube, dass ich den ersten Band "Der Seelenbrecher" von meiner Patin geschenkt bekommen habe, das müsste entweder an Weihnachten oder zum Geburtstag gewesen sein. Und schon nach den ersten Seiten, war ich begeistert von diesem Autor.
2. Warum gefallen dir die Bücher/der Schreibstil so gut?
Bei Sebastian Fitzek sind es vor allem die spannenden Wendungen, die seine Bücher für mich zu absoluten Pageturnern machen, denn am Ende kommt es nie so, wie man gedacht hat. Etwas, was für mich einfach bei Thriller sehr wichtig ist und oberste Priorität hat. Ich habe wirklich noch keinen Autor erlebt, der mich dabei so schockieren konnte und bei dem ich so falsch lag, wie dies bei Herrn Fitzek der Fall ist.
Hinzu kommt noch, dass sein Schreibstil einfach sehr flüssig und angenehm zu lesen ist, weil auch die Kapitel nicht zu lange sind und immer mit einem Cliffhänger enden. Das sorgt bei mir natürlich dafür, dass ich dran bleibe und weiterlese.
Drittens greift er in jedem seiner Bücher ganz unterschiedliche Themen auf und scheut dabei auch nicht davor zurück, Gesellschaftskritik zu üben oder aktuelle Diskussionen zu verarbeiten. Dies macht seine Bücher einfach auch sehr vielfältig, sodass es nie langweilig wird. Ob er sich nun der Hypnose zuwendet, dem Schlafwandeln oder Kritik an unserem Rechtssystem übt - schon diese drei Beispiele zeigen, wie unterschiedlich seine Bücher sind.
Was mir aber auch gut gefällt ist, dass es sich bei seinen Werken nicht um lange Reihen handelt, sondern bis auf der Augenjäger und der Augensammler, es alleinstehende Bände sind. Das ist bei allen den Reihen, die derzeit auf den Markt geschmissen werden und diesen überschwemmen, wirklich erfrischend, weil man sich nicht auf Jahre bindet. Ich habe wirklich nichts gegen Reihen, aber manchmal werden es mir einfach zu viele und ich bin jemand, der immer nur eine bestimmte Anzahl an Reihen liest, um auch etwas Abwechslung zu haben und da sind Einzelwerke dann auch eine schöne Sache.