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Montag, 28. Oktober 2019

Media Monday #435: Halloween, übernatürliche Kreaturen und The Society!


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Erneut melde ich mich aus einer kleinen Pause zurück, denn in den letzten Wochen musste ich aufgrund des Starts meines neuen Uni Semesters beim Media Monday aussetzen. Heute habe ich aber wieder Zeit für die neue Ausgabe gefunden und diesmal liegt der Fokus von Wulfs kleinem Lückentext natürlich auf dem Feiertag für Gruselfans: Halloween. Manch einer kann mit dem amerikanischen Trend nichts anfangen, aber ich habe schon seit Kindesbeinen an eine Vorliebe für Urban Legends, Horrorfilm- und Serien, Gruselbücher oder paranormale Vorkommnisse. Schon immer haben Geistersichtungen oder Begegnungen mit übernatürlichen Wesen die Menschheit fasziniert und angebliche Sichtungen ziehen sich durch unsere Geschichte. Ob was dran ist, das muss jeder für sich selbst entscheiden, der abschließende Beweis bleibt aus. Ich für meinen Teil tauche gerne in solche Geschichten und habe trotz meines eher schreckhaften Wesens Spaß daran. In den letzten Jahren habe ich Halloween immer ganz entspannt gefeiert, sprich mit Kuschelklamotten, einer Decke, etwas Süßkram und natürlich dem obligatorischen Horrorfilm-Marathon. In diesem Jahr sehen meine Pläne anders aus und die verrate ich im heutigen Media Monday, der sich zudem auch einigen übernatürlichen Kreaturen zuwendet, abseits dessen aber auch meine Meinung zu Netflix's "The Society" beinhaltet.







1. Wenn am Donnerstag – mittlerweile ja auch immer öfter hierzulande – wieder Halloween gefeiert wird, steigt bei mir eine kleine Party um meinen Geburtstag mit Freunden nachzufeiern. Natürlich wird es eine Mottotparty, die dem Thema Halloween gewidmet ist, weshalb ich vorhabe ein paar schaurig-gruselige Snacks zuzubereiten, etwas Deko in die Hand zu nehmen und natürlich eine passende Playliste zu erstellen. Ich freue mich schon wahnsinnig, denn eine Halloween Party wollte ich schon länger einmal veranstalten. Jetzt ist es endlich in kleiner Runde soweit, sodass das ganze recht entspannt werden dürfte. Falls jemand Musiktipps hat, dann gerne her damit, denn ich bin noch nicht dazu gekommen Spotify dazu zu befragen. Sicherlich wird es auch dort eine Halloween-Playlist geben, die von offizieller Seite erstellt wurde.



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2. Meiner Meinung nach sollte "The Conjuring 1 +2" in keiner Sammlung eines ambitionierten Horrorfilm-Fans fehlen, schließlich handelt es sich bei dem Franchise um das gelungenste der letzten Jahre. James Wan schafft es ganze zwei Stunden lang für eine angespannte Stimmung zu sorgen und kontiniuierlich Jump-Scares einzubauen, die auch wirklich erschrecken. Well Done, da können sich viele andere Produzenten eine Scheibe von abschneiden, auch dahingehend, dass es ihm gelingt das ganze mit einer interessanten Handlung  zu verbinden. Schade nur, dass das bei "Annabelle" - einem Ableger der Reihe nicht funktionieren möchte, denn die Filme finde ich wiederum ziemlich langweilig. Vielleicht liegt es aber auch an der Thematik rund um Puppen, die eh schwer umzusetzen ist. Schon "Chucky" erachte ich nicht wirklich als Horrorfilm, sondern finde den eher amüsant als gruselig.




3. Jump-Scares, Psycho-Terror, fiese Clowns und böse Geister; am meisten grusele ich mich ja vor/bei fiesen Clowns und Creepy-Children, vor allem wenn dann noch auf Jump-Scares und eine kluge Storyline gesetzt wird. Während ich vor gruseligen Kindern regelrecht Angst habe (wer tut das nicht?), sind mir Clowns einfach suspekt und ich bekomme da immer ein mulmiges Gefühl. Ich habe die noch nie als unterhaltsam empfunden, kann aber gar nicht so recht erklären wieso. Vielleicht habe ich einfach zu viel "Supernatural" gesehen oder generell Horrorfilme, bei denen blutrünstige Killer-Clowns im Mittelpunkt stehen, die mein Bild verändert haben. In diesem Sinne: Sam Winchester ich fühle mit dir.




4. Zwischen dem gruseligen Monat und dem weihnachtlichen Monat liegt ja nun auch stets der November. Für mich die passende Zeit, um in den Geburtstagsmarathon zu starten, denn während im Sommer kaum einer innerhalb der Verwandtschaft oder des Freundeskreises Geburtstag hat, werden nun alle geballt ein Jahr älter. Dementsprechend bin ich fast jedes Wochenende auf einem anderen Geburtstag, sehe Gesichter wieder, die mir schon länger nicht mehr begegnet sind, freue mich auf gutes Essen und etwas längere Abende. Parallel dazu bin ich natürlich immer auf der Suche nach Geschenken für die Liebsten, was leicht in Stress ausarten kann und dazu führt, dass ich mit dem Kauf von Weihnachtsgeschenken jedes Jahr spät dran bin, da ich mir über diese nicht auch noch Gedanken machen kann. 




5. Langsam kann ich es nicht mehr hören, dass die Linken mit der AfD in einen Topf geschmissen werden. Sicherlich kann man einige Programmpunkte der Linken anzweifeln und hier eine konträre Position verfolgen, aber es handelt sich dabei immer noch um eine demokratische Partei, wovon bei der AfD keine Rede sein kann. Somit finde ich das Signal, das sowohl CDU als auch FDP mit ihrer Aussage, dass sie nicht mit den Linken koalieren werden, höchst bedenklich, gerade auch mit Blick auf die Wahlergebnisse in Thüringen und die mögliche Regierungsbildung. Die Wähler haben sich klar für eine Linke Regierung ausgesprochen und sind scheinbar zufrieden mit der Arbeit ihres amtierenden Ministerpräsidenten. Sich dann aber wieder Fragen, wieso man bei der nächsten Wahl so viele Wählerstimmen verliert. Da kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln.





6. Die jüngst durch die Zeitumstellung "gewonnene" Stunde habe ich gar nicht so wirklich bemerkt. Am Samstag war ich schon früh im Bett und habe die tatsächlich verpennt, der Sonntag war dann doch recht flott vorbei, auch wenn es mit meinen Eltern Cupcakes und Kuchen essen ging und dann auch noch ein kleiner Abstecher bei meiner Besten Freundin drinnen war. Das einzige woran ich die Zeitumstellung spüre: Mein Rhythmus ist komplett dahin und die letzten zwei Tage habe ich mich morgens immer todmüde gefühlt. Ergo: Ich hasse die Zeitumstellung, egal ob wir nun eine Stunde länger oder weniger haben. 



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7. Zuletzt habe ich "The Society" angefangen und das war habe mich dabei gefragt, warum ich so lange damit gewartet habe, weil ich die Netflix-Serie phänomenal finde. Sie macht genau das, was ich mir in der ersten Staffel der Stephen King Verfilmung "Under The Dome" gewünscht hätte, wobei ich zu genannter Serie eh eine Hass-Liebe habe und noch nicht darüber hinweg bin, dass man die vielversprechende Prämisse so verkackt hat, in dem man komplett vom Buch abgewichen ist, vor allem dessen Ende. Ich meine Wieso? Obwohl es sich bei "The Society" um eine Jugendserie handelt, wird dort ein viel besserer Job gemacht, denn in der ersten Staffel hält man sich noch mit Erklärungen, wo die Jugendlichen sich befinden und was passier ist zurück, sondern konzentriert sich auf den Aufbau einer Gesellschaft. Dass das nicht so einfach ist, wird recht schnell deutlich, denn die Dinge laufen flott aus dem Ruder und enden in Chaos. Wie gelingt es nun für Ordnung zu sorgen? Wer soll das sagen haben? Was passiert mit denjenigen, die sich nicht an die Regeln halten? Und wie soll es weitergehen, wenn die Essensvorräte aufgebraucht sind? Ich finde es wesentlich wichtiger erst einmal solche Fragen zu klären, bevor sich dann in der  zweiten Staffel dem Mysterium gewidmet wird. Was mich überrascht: Dass "The Society" für eine Jugendserie einige ziemlich brutale Momente beinhaltet, womit ich gar nicht gerechnet hätte. Abseits dessen werden ebenfalls viele ungewohnte, aber wichtige Themen angesprochen: Häusliche Gewalt, Depression, Frauenfeindlichkeit, Waffengewalt und natürlich diverse andere politische Thematiken, wie die Etablierung eines Rechtssystems verbunden mit der Frage was gerecht ist, die sich mit dem Aufbau einer Gesellschaft auseinandersetzen.




Feiert ihr Halloween? Wenn ja, wie?
Eure Song-Inspirationen für meine Halloween-Playlist?
Vor was gruselt ihr euch in Horrorfilmen?
Und wer hat "The Society" schon gesehen?

 

Kommentare :

  1. Danke für deinen Kommentar. Also ich habe The Girlfriend Experience Staffel 1 echt durchgesuchtet, auch wenn es da teilweise ganz schön hart zur Sache geht. Die Protagonistin polarisiert auch ganz schön und ist alles andere als sympathisch. Aber irgendwie kann man dann auch nicht mehr aufhören zu gucken wie sie immer tiefer in diese Szene rein rutscht. Leider gibt es bei Staffel 2 und 3 jeweils ganz neue Protagonisten und somit ganz neue Stories, was ich etwas schade finde, habe sie mir bis jetzt deswegen auch noch nicht angeschaut. Ja, danke bin zum Glück endlich wieder fit und konnte heute dann auch endlich zum ersten Mal wieder zum Sport. Oh, da bin ich ja schon echt gespannt auf die 3. Staffel, aber schade, dass Max Minghella dann gar nicht so eine große Rolle spielt.

    Ich werde Halloween glaube ich gar nicht feiern, sondern den Abend im Yoga Studio verbringen, zum Feiern gehen ist es mir einfach zu voll. Mit Horrorfilmen kann ich ja eh nicht soviel anfangen, weil ich mich so vor ziemlich allem Grusel :P Am schlimmsten finde ich aber auch alles was mit Puppen, Clowns oder gruseligen Kindern zu tun hat ;)

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    1. Dankeschön für deine liebe Antwort und das Kommentar <3. Wobei das ja auch mal was anderes ist, wenn mal keine Sympathiefigur im Fokus steht. Da muss man dann zwar echt hereinfinden, aber was anderes ist es definitiv. Ah okay, das wusste ich gar nicht, dachte die Hauptfigur bleibt dieselbe.

      Also bei gruseligen Kinder und Clowns bin ich bei dir. Puppen haben mich noch nie überzeugen können, zumindest nicht in Horrorfilmen xD. Aber man muss ja auch nicht jeden Hype mitmachen, meine Eltern feiern das auch nicht. Die freuen sich halt nur, wenn dann gute Horrorfilme im TV laufen oder bei Prime und Netflix ins Programm kommen, einfach weil sie das Genre mögen.

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  2. The Society wollte ich auch noch sehen, aber war gleich zu Beginn doch etwas vom Teeniecharakter abgeschreckt. Nach deinem Post jetzt werde ich mir das auf jeden Fall aber nochmal genauer ansehen. Mit der Zeitumstellung bin ich persönlich übrigens noch nicht ganz warm geworden und hatte auch schon die ein oder andere chaotische Wendung, weil ich ein paar Uhren vergessen habe umzustellen haha. Meine innere Uhr ist aber auch noch nicht ganz umgepolt.
    Liebe Grüße
    Sarah

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar. Das es eine Jugendserie ist spürt man natürlich, aber es gibt dann im Verlauf doch noch ein paar heftige Szenen, die ich in der Form dann nicht erwartet hätte, die aber die Thematik gut umsetzten. Ich muss ja gestehen, dass ich es gerade spannend finde, dass die Figuren Teenager sind, weil bei Serien wie "Under The Dome" gab es ja dann immer Ärzte oder Polizei, die zumindest ne medizinische und polizeiliche Versorgung sicherstellen können, das fällt hier halt alles weg und macht das noch brisanter.

      Oh ja das mit den Uhren kenne ich auch, das kann dann echt nach hinten losgehen, wenn uns ne Stunde geklaut wird :D.

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  3. Ich muss leider an Halloween arbeiten, deshalb kann ich leider nicht feiern, sonst hätte ich gefeiert. Ganz dringend muss ich nochmal Netflix schauen.
    Liebe Grüße
    Luisa von https://www.allaboutluisa.com/

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar Luisa, dann hoffe ich das es auf der Arbeit nicht allzu stressig warst und du den Abend doch noch genießen konntest? Ich nehme mal du arbeitest dann auch in der Gastronomie oder?

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  4. Die beiden Conjuring Filme waren tatsächlich richtig gut! Leider trifft es nicht auf die anderen Filme aus dem Universum zu, die haben ja teilweise ziemlich miese Kritiken bekommen. Halloween ist ja nicht so meins, deshalb wird das auch morgen abend einfach an mir vorbei gehen.

    Schön war die Zeit in Kopenhagen und Lund auf jeden Fall, auch wenn die ganze Fahrerei doch wieder etwas stressig wurde. Von der Uni habe ich zwei oder drei Häuser gesehen und die sahen eigentlich alle ganz gut aus, auch wenn nicht alle in diesem englischen Stil waren.

    Meistens klappt es ja mit der Sitzplatzreservierung. Es fällt halt erst auf, wenn es mal nicht funktioniert...

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    1. Die durchschnittlichen Bewertungen kenne ich auch, aber bei "The Nun" würde ich trotzdem gerne reinschauen, fand die schon recht furcht einflößend im zweiten Teil, aber Begeisterung hatte ich da jetzt glaube ich auch nicht vernommen.

      Da bist du ja wie meine Eltern, die mögen Halloween auch null, während ich das halt voll zelebriere :D.

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