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{Review} Sebastian Fitzek & Michael Tsokos: Abgeschnitten

Mittwoch, 24. August 2016 / / 2 Kommentare

Bisher habe ich noch kein Buch gelesen, welches von mehr als einem Autor geschrieben wurde. Mit dem Thriller "Abgeschnitten" hat sich dies aber nun geändert und zugegeben, den wollte ich vor allem wegen Sebastian Fitzek lesen, dessen Bücher ich regelrecht vergöttere. Tsokos war mir nämlich zu vor ehrlich gesagt kein Begriff, jedoch finde ich, dass beide ihre Erfahrungen im Thriller mit einfließen haben lassen und das hat dazu geführt, dass dieses Buch wirklich sehr lesenswert ist. Im nachfolgenden gibt es nun meine ausführliche Meinung zum Roman.


Allgemeines:
Urheberrecht: Droemer Knaur
Titel: Abgeschnitten
Autoren: Sebastian Fitzek, Michael Tsokos
Verlag: Dromer Knaur
Erscheinungsdatum: 1.10.2013
Genre: Thriller
Seitenanzahl: 400 
ISBN: 978-3-426-51091-9
Preis: 9,99 €
Sonstiges: Auf der Website von Sebastian Fitzek findet ihr spannendes Bonusmaterial zum Verlag. Unbedingt mal vorbeischauen. 

Handlung:
Bei einer Obduktion einer monströs zugerichteten Leiche findet der Rechtsmediziner Paul Herzfeld die Nummer seiner Tochter im Schädel versteckt. Als er versucht diese auf ihrem Handy zu erreichen, ertönt nur eine Mailboxansage in der klar wird, dass sie entführt wurde. Auf Helgoland versucht die Comic Zeichnerin Linda, ihrem Ex-Freund zu entfliehen, der sie stalkt. Doch als sie eine Leiche findet, durch deren Handy sie direkt zu Herzfeld verbunden wird. Da die Insel gerade durch einen Sturm von der Außenwelt abgeschnitten ist, bittet Herzfeld die junge Frau um Hilfe, die daraufhin als Laie die Obduktion übernimmt...


Meine Meinung:
Der Klappentext selbst ist sehr kurz gehalten, weshalb ich zuvor gar nicht so wirklich wusste, um was es in diesem Buch überhaupt geht. Mitgenommen aus unserer Bücherei habe ich es eher deshalb, weil ich so ein großer Fan von Sebastian Fitzek bin und mir nun doch schon einige positive Aussagen in Bezug auf dieses Gemeinschaftswerk mit Tsokos begegnet sind. Bereut habe ich es nicht, dass ich "Abgeschnitten" gelesen habe, denn das Buch bietet wirklich viel mehr, als aus dem Klappentext hervor geht und persönlich finde ich es auch nicht schlimm, wenn diese vage gehalten sind. Die Erwartungshaltung ist dann nicht ganz so hoch, vielmehr wird man über den Verlauf der Geschichte überrascht und das war auch hier der Fall. Denn ich wusste nicht mal, dass es sich hier um ein Entführungsdrama handelt, gekoppelt mit einer Rachegeschichte. Ist aber auch gar nicht weiter schlimm, da ich solche Thriller immer noch gerne lese. "Abgeschnitten" profitiert hierbei definitiv von der Mitarbeit beider Autoren am Werk. Während die gekonnte Schnitzeljagd nach Hinweisen im Buch, die perfiden Wendungen und die Überraschung am Ende auf Fitzek Kontos gehen, merkt man den Einfluss Tsokos vor allem an den Szenen in der Pathologie. Gerade die Obduktionen werden in all ihren Einzelheiten geschildert und auch unsere Hauptfigur Paul Herzfeld profitiert vom Know-how des Autors. Das ist für mich ein großer Pluspunkt des Thrillers, jedoch auch einer der vielleicht nicht unbedingt für die leicht besaiteten Geschmäcker geeignet ist.

Die Handlung selbst nimmt relativ früh an Spannung auf und gipfelt, wie man es von Fitzek gewohnt ist, in einem Finale, in dem nichts so ist, wie es scheint. Zwar erfährt man schon recht früh, wer hinter der Entführung steckt und was der Auslöser für diese ist, doch das mindert die Spannung in überhaupt nicht, da bis zum Ende nicht wirklich klar ist, wie die einzelnen Figuren miteinander zusammenhängen. Klar gibt es das eine oder andere Detail, welches vorhersehbar war, aber es gibt am Ende auch einige Enthüllungen, die mich überraschten. Schön war jedoch, dass sich die Puzzleteile nach und nach zusammengefügt haben. Manche Zufälle sind vielleicht nicht unbedingt realitätsnah, aber nach der Suche ich in einem Buch auch nicht. Somit ist dies für mich kein Kritikpunkt, manch andere waren darüber aber nicht so glücklich. Ist sicherlich Geschmackssache. Für mich war die Gesellschaftskritik zwischen den Zeilen viel interessanter, in der unser Rechtssystem angeprangert wird, indem Geld scheinbar mehr Wert ist, als ein Menschleben. Jedoch möchte ich hier nicht all zu viel vorwegnehmen, da ich euch inhaltlich natürlich nicht spoilern möchte.

Zu lesen war das Buch auf jeden Fall sehr flüssig, was nicht nur an Fitzeks gewohnt angenehmen Schreibstil liegt, sondern auch daran, dass die Kapitel nicht zu lange waren und oft mit einem Cliffhanger endeten, der natürlich neugierig machte. Da man aus der Sicht von mehreren Protagonisten liest, gab es immer eine Angabe, wo der Leser sich gerade befindet. Die sorgt natürlich auf einfach Weiße dafür, dass man nicht den Überblick verliert. Generell war es ein schöner Wechsel zwischen Herzfeld und Linda, auf die anderen zwei Protagonisten möchte ich noch nicht vorwegnehmen, denn das würde erneut Einfluss auf die Handlung nehmen.

Kommen wir lieber zu den Hauptfiguren, denn die hätten unterschiedlicher nicht sein können. Während Linda durch ihre verrückte und bodenständige Art überzeugt, ist Herzfeld derjenige, der die Dinge selbst in die Hand nimmt und dabei nicht unbedingt den typischen Helden verkörpert. Beide waren für mich sehr authentisch, haben auf interessante Weiße miteinander agiert und mir sofort sympathisch. Auch bei den Nebenfiguren hat man gute Arbeit geleistet. Ender hatte ich sehr schnell in mein Herz geschlossen und auch der Sohn des Innensenators Ingolf, der zu Beginn noch etwas überheblich und oberflächlich wirkt, erhält im Verlauf mehr Tiefe. Ich fand es angenehm, dass er mehr ist als nur der reiche Sohn.

Fazit: 
Für mich gibt es bei diesem Thriller nichts zu meckern: Er ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite, bietet authentische Figuren und eine Gesellschaftskritik, die unter die Haut geht und einen nicht sofort loslässt. 5 von 5 Sternen!


Wer hat den Thriller schon gelesen?
Wie fandet ihr ihn?
Wen konnte ich neugierig machen?
Und wer ist schon Fitzek Fan?

{Blogvorstellung} Tausend Leben

Sonntag, 21. August 2016 / / 8 Kommentare

Heute möchte ich euch einen Buchblog vorstellen, der gleich von drei sehr sympathischen Bloggerinnen geführt wird, die alle auch noch einen eignen Blog betreiben. Doch auf Tausend Leben, leben Tami, Renesmee und Kezia ihre Liebe zu Büchern aus und liefern immer wieder interessante und ausführliche Rezensionen, sind Teil von Buchtouren und stellen immer wieder Autoren vor. Natürlich bieten sie durch die Zusammenarbeit einen bunten Genremix, so dass von allem Etwas dabei ist. Vor Kurzem standen mir alle drei Rede und Antwort in einem kleinen Interview. Wer von euch auch einmal Lust auf ein Interview hat, der findet alle Informationen hier! Nun übergebe ich das Wort aber mal an die Mädels:

http://tausend-leben.blogspot.de/


1. Hallo Tami, Renesmee und Kezia. Danke erst einmal das ihr euch alle für dieses kleine Interview bereit erklärt habt. Stellt euch doch erstmal kurz den Lesern vor und erzählt uns, worum es auf Tausend Leben geht.
Tami: Hi. Ich heiße Tami, bin 23 Jahre alt und wohne mit (und wegen) meinem Mann in Münster, NRW. Außerdem begleiten mich zwei super süße Vierbeiner Cleo und Tiger. Mein Herz schlägt allerdings für das wunderschöne Schwabenländle. Geboren, aufgewachsen und natürlich sofort verliebt. Außerdem bin ich ein kleiner Buchwurm, liebe Kaffee und Tee und natürlich den Sommer. Ich bin ein absolutes Sommermädchen.
Steffi: Ich heiße Steffi, bin noch 28 Jahre alt und wohne gemeinsam mit meinem Mann, meiner Tochter und zwei Mietzen (Leon und Minka) in Salzburg, Österreich. Vom sportlichen her praktiziere ich Taekwondo, Yoga und Schitouren gehen. ;) Außerdem spiele ich steirische Harmonika. Ich liebe Kaffee und heiße Schokolade, bin genau wie Tami eher ein Sommermädchen, auch wenn ich (in unserem Raum zumindest) noch im Winter geboren bin. :P Ich bin ein riesengroßer Bücherwurm und wenn mir ein Buch wirklich gefällt verschlinge ich es regelrecht. ;)
Kezia: Hi. Ich heiße Kezia und bin mit 19 Jahren die jüngste von uns dreien. Momentan besuche ich noch die Schule, befinde mich aber ab Mitte März in meiner Abiphase. Ich bin in Hamburg zuhause, allerdings nicht mehr lange, denn für mein Studium wird es mich wohl in Richtung Osten verschlagen. Zu meinen liebsten Hobbys, die ich aufgrund der Schule allerdings eher selten ausführen konnte, sind natürlich lesen und zum Sport zu gehen. Ansonsten bin ich noch Teetrinkerin, fotografiere unheimlich gerne und stöber auf Youtube gerne nach schnieken MakeUpKanälen. Auf Tausend Leben geht es vor allem aber um Bücher. Rezensionen, Autorenvorstellungen, Buchvorstellungen, Blogtouren - all das findet sein zuhause auf unserem Blog.


2. Ihr führt diesen Blog ja zu dritt, wie kam es dazu und welche Vorteile bietet es einen Blog im Team zu führen? Da ich aber auch weiß, dass ihr alle noch einen eigenen Blog führt würde mich ebenfalls interessieren, wie ihr beides unter einen Hut bekommt? 
 
Tami: Die Idee zu dem Blog kam von Kezia. Sie hat in unserem Bloggerforum herumgefragt, wer Lust auf einen Bücherblog hat. Da war ich natürlich sofort dabei. Und dass ich dann noch so superliebe Kolleginnen bekommen habe ist das Sahnehäubchen auf dem Bücherregal ;) Welchen Vorteil es bringt? Ich muss mich nicht stressen, immer regelmäßig in kurzen Abständen Beiträge zu bringen. Jede von uns schreibt wann sie Lust und Zeit hat. Außerdem decken wir zu dritt viele verschiedene Genres ab, was Tausend Leben sehr vielseitig macht. Der eigene Blog? Ich schreibe auf meinem Blog auch über Bücher, mache Interviews mit Autoren. Aber das läuft alles so nebeneinander her und ich möchte diesen wunderschönen Blog mit Eugenie (unserer Büchereule) nicht mehr missen.

 


Steffi: Als Kezia im Bloggerforum den Aufruf machte, dass sie noch jemanden sucht, der gemeinsam mit ihr einen Bücherblog macht, war ich sofort Feuer und Flamme und hab mich bei ihr gemeldet. Mit Tami und Kezia hab ich schon zwei echt tolle Mädels als Blogpartner, mit denen ich mich richtig toll verstehe.Der mega Vorteil daran, dass wir es ihm Team führen ist wie Tami schon erwähnt hat natürlich die Tatsache, dass mehr gemeinsam posten und es somit nicht so viel Stress ist mit dem Posten, weil immer jemand da ist der füllt, auch wenn ich mal nicht Zeit habe. Und natürlich auch die Genre-Abdeckung. So glaub ich ist so gut wie jedes Genre am Blog vertreten. ;) Wir haben zwar auch Genre, die wir alle drei lieben aber dann auch doch wieder etwas was nur Eine liest. ;) Also perfekt. Ich hab sogar noch drei Blogs nebeneinander. ;) Mit Tenzi habe ich gemeinsam Realitätswunder, wo ich im Moment immer bei der Blogparade von Tami mitmache und dann schreibe ich noch über meine Liebe zu Yoga und Taekwondo. ;) Dann helfe ich noch bei Bücherfunke mit Rezensionen und Blogtouren mit und im Moment bin ich ganz neu für eine Freundin den Blog Buchmelodie zu gestalten wo ich dann auch immer mal wieder Rezensionen schreiben werde. ;) Da ich sehr viel lese geht das eigentlich gut, ich teile immer schön auf die Blogs auf und krieg auch immer mal wieder von meinen Freundinnen Bücher zu geschanzt. ;) Stress sind sie für mich alle nicht und ganz besonders Tausend Leben kann ich mir gar nicht mehr wegdenken. ;)  

Kezia: Wie die beiden schon schrieben, bin ich die Schuldige, die Tausend Leben ins Leben gerufen hat, weil ich das Gefühl hatte, dass Buchrezensionen ziemlich untergehen auf einem Lifestyleblog, aber einen zweiten Blog alleine führen wollte ich auch nicht. Also habe ich einfach im Bloggerforum nachgefragt, ob nicht noch jemand Lust hätte einen Buchblog zu führen und wollte spezielle auch jemanden, der noch andere Genres liest als ich, damit eben ein großer Bereich abgedeckt werden kann. Daraufhin haben sich dann Steffi und Tami gemeldet (und das ziemlich schnell!) und nur knapp eine Woche später, ist Tausend Leben dann online gegangen. Der Vorteil, wie schon zwei Mal geschrieben, ist eben, dass man nicht gezwungen ist, als einzelne Person jeden zweiten Tag etwas zu posten, wie das bei unseren anderen Blogs der Fall ist. Wir hatten uns, glaube ich, sogar darauf geeinigt, dass drei Posts in der Woche online gehen sollte, von wem diese aber stammen, ist dabei dann irrelevant. So konnte ich mich in meiner Klausuren- und Vorabiphase zum Beispiel zurück ziehen und es gab trotzdem immer wieder neue Beiträge. Das erleichtert das bloggen auf jeden Fall! Ein zweiter Vorteil ist auch, dass man selbst neue Bücher entdeckt, als wenn man einen Blog alleine führt. Ich hab bei Tami und Steffi schon ein paar Bücher auf der SuB-Liste entdeckt, die mich vom Titel her angesprochen haben. Zwei Blogs gleichzeitig zu führen, wenn man bei dem einen noch zwei liebe Mitbloggerinnen hat, ist einfacher als man denkt (wenn man nicht gerade mit seinem Hauptblog unzufrieden ist) und muss eigentlich nur geplant werden. Ich nutze dafür oftmals meinen Donnerstag, weil ich da kurz Schule habe und kann dann einige Posts vorschreiben oder sofort veröffentlichen. 


3. Gibt es eigentlich Autoren die ihr schon einmal treffen durftet? Wenn ja, wen und wenn Nein, dann würde mich interessieren, welchen Autor ihr gerne einmal treffen würdet und ob es eine Frage gibt, die euch dann besonders auf dem Herzen liegt? 
Tami: Ich durfte im Oktober letzten Jahres auf der Frankfurter Buchmesse meinen Lieblingsautoren treffen: Sebastian Fitzek. Mein Gott, war ich aufgeregt. Ich hatte Anfang diesen Jahres sogar das Glück ihn auch noch interviewen zu dürfen. Achja, der Sebastian :)
Steffi: In meiner Schulzeit durfte ich unter anderem Werner J. Egli zwei Mal treffen und einmal Christoph W. Bauer. Christoph war es auch, der meine Geschichten, die ich damals geschrieben habe, gelesen hat und mich dazu ermutigt hat, meinen Traum von einem eigenen Buch zu erfüllen und zu schreiben. ;) Ich bin noch heute mit ihm in Kontakt.
Kezia: Ich habe noch keinen Autor getroffen, allerdings würde ich so gerne mal Nicholas Sparks treffen wollen und ihn fragen, ob er mit all die Orte zeigen könnte, die ihn zu seinen Geschichten inspiriert haben und ob es eigentlich schade findet, dass bei einigen Verfilmungen seiner Bücher nur noch die Grundgeschichte behandelt wird und ansonsten eine komplett andere Handlung draus gemacht wurde. Ich finde das als Leserin nämlich schon ziemlich schade (außer bei Kein Ort ohne dich - so war der Film gut!)

 Urheberrecht: Carlsen Verlag  // HarperCollins: MIRA Taschenbuch

4. Gibt es für euch ein Buch, dass jeder einmal gelesen haben sollte? Und wenn ja warum?
Tami: Eine ganze Reihe. Dahinter stehe ich voll und ganz. Sie ist mein currently reread: Die Harry Potter Bücher! Warum? Es ist einfach die Magie! Sie zieht einen in den Bann und macht aus jedem Muggel zumindest einen Möchtegern-Zauberer. Ich warte ja immer noch auf meinen Brief aus Hogwarts. Die Eulenpost ist halt auch nicht mehr das, was sie mal war ;) 
Steffi: Die Herren der Unterwelt-Reihe. Die ist mega klasse. ;) Sie ist noch nicht abgeschlossen und noch ist nicht bekannt wie viele es davon geben wird. Bisher sind 10 Bände erschienen. ;) Es geht um heiße Männer, Götter, heiße Krieger und hübsche Göttinnen usw. ;) Und besonders ein Muss ist es für jene, die sich für die griechische Mythologie interessieren.
Kezia: Hm. Ich musste gerade tatsächlich grübeln und überlegen. Aber ich denke, dass jeder einmal Vom Winde verweht gelesen haben muss oder einen Jane Austen Roman. Neben historischen Fakten oder Gesellschaftsständen, finde ich Romane aus dem 19. und 20. Jahrhundert manchmal viel schöner zu lesen. Es geht nicht darum, wer mit wem geschlafen, diese oder jene Droge genommen oder sonst was getan hat. Bei Margaret Mitchells Roman geht es schließlich um ein junges Mädchen, was durch den amerikanischen Bürgerkrieg alles verliert und schließlich wieder aufbaut. Das finde ich bemerkenswert! 


5. Kommen wir mal auf eine aktuelle Diskussion zurück: Lest ihr eure Bücher auf dem E-Reader oder ganz normal in Buchform? Und glaubt ihr, dass die Technik bald richtige Bücher verdrängen könnte? 
Tami: Schuldig! Ich lese beides. Ich liebe Bücher, habe 5 volle Billy-Regale, aber da ist noch Platz für mehr. Auch mein Tolino ist schon super voll und auch da ist noch Platz für mehr. Auf Reisen ist so ein EReader natürlich praktischer. Mal ehrlich: Wer möchte schon gerne Übergepäck wegen Büchern bezahlen? Nein! Richtige Bücher sehe ich in der Zukunft immer noch. Dafür riechen sie einfach zu gut … 
Steffi: Inzwischen kann ich die Frage damit beantworten, dass ich beides lese. :P Ich habe mich echt laaaaaange dagegen gewehrt einen eReader zu kaufen und somit eBooks zu lesen, aber in der Schwangerschaft letztes Jahr hab ich es dann doch getan. Vor allem auch deswegen weil ich für eine Autorin rezensiert habe, die nur eBooks verkauft hat. ;) Somit war ein eReader netter als am PC lesen. hab schnell auch die Vorteile lieben gelernt, grade jetzt mit der Kleinen ist es oft echt netter. ;) Trotzallem vergesse ich die richtigen Bücher nicht, ich liebe sie noch immer und kaufe sie noch immer gerne. Glaub auch nicht, dass es sie in der Zukunft nicht mehr geben wird. Sie haben immer noch viel mehr Wert als eBooks und deswegen werden sie sicher immer erhalten bleiben. ;) 
Kezia: Ich lese sowohol Printbücher als auch eBooks, allerdings wird mein Herz wohl immer für Printbücher schlagen, denn nichts geht über das schlendern durch die Buchhandlung und das wahllose reinlesen in die Geschichte. Außerdem freue ich mich dann auch, mich abends ins Bett zu legen und mit dem Buch anfangen zu können. Bei eBooks findet man allerdings viele talentierte Selfpublisher, die ihre Werke veröffentlicht haben und für wenig (meist nicht gerechfertigt) Geld verkaufen. Allerdings ist man hier dann auf die Technik angewiesen und da ich keinen E-Reader habe, sondern die Thalia oder die Kindleapp benutze, macht man Akku meist nach ein paar Stunden lesen schlapp oder ich werde zum Beispiel durch eintreffende Nachrichten gestört. Ich bin der Meinung, dass es immer Bücher geben wird und dass eBooks eine gelungene Erweiterung sind, bei dem sich jeder als Autor ausprobieren darf.


6. Am Ende möchte ich das Wort noch einmal an euch übergeben, damit ihr los werden könnt, was euch noch auf der Zunge brennt. 
Tami: Ich freue mich sehr, dass du diese Blogvorstellung mit uns machst. Ich fühle mich bei Tausend Leben sehr zu Hause und möchte die Mädels in meinem Bloggerleben nicht mehr vermissen. Wir sind ein gut eingespieltes Team und verstehen uns super. Ich freue mich über jedes Buch, das wir rezensieren oder vorstellen. Die Blogtouren machen sehr viel Spaß und Eugenie ist auch ne ganz Süße ;) Also wer auch so bücherverrrückt ist wie wir, oder wer es noch werden möchte, ist herzlich eingeladen bei uns vorbeizuschauen. ♥ 
Steffi: Auch ich bedanke mich an dieser Stelle recht Herzlich für die Blogvorstellung. Ich bin richtig froh, dass ich auf Tami und Kezia gestooßen bin, was ohne das Bloggerforum sicher nicht passiert wäre. ;) Und ich möchte keinen Tag mit den Beiden mehr missen. ;) Sie sind mir richtig ans Herz gewachsen. Sie, der Blog und Eugenie und es macht mir immer richtig viel Spaß. Mit ihnen zu plaudern und zu bloggen. ;) Ich hoffe auf noch ganz viele tolle Jahre mit den Beiden, unserem Blog und Eugenie. 
Kezia: Ich freue mich auch unglaublich, dass ich Steffi und Tami mit im Boot habe, was den Blog angeht, denn hätte ich ihn alleine geführt wäre er wohl schon seit Oktober wieder tot und da drüber, dass die beiden den Blog noch am laufen halten, während ich mich wegen Klausuren erst einmal zurück gezogen habe. Ich finde es klasse, was die beiden an Blogtouren organisieren und bin begeistert davon, wie viele Bücher die beiden lesen, während ich inzwischen ein paar Wochen brauche, ein Buch zu ende zu lesen. Und natürlich die Autoren, die geduldig sind und mir ihre Bücher zu schicken, damit ich sie rezensieren kann. Ich freue mich jetzt schon auf die kommende Zeit mit den beiden und hoffe, dass wir auch weiterhin produktiv und fleißig sein werden und eine schöne Zeit haben werden ♥

{Outfitpost} Früher war alles besser?

Donnerstag, 18. August 2016 / / 25 Kommentare


Kleid und Lederjacke

Ein Satz, der einem im Moment gefühlt überall begegnet. Egal ob in den Nachrichten, den Zeitungen, im Internet, unter Freunden, natürlich bei der Oma, aber auch im Internet. Die Aussage "Früher war alles besser" scheint einen zu verfolgen, doch ist das wirklich so? Gerade in der letzten Zeit gab es wieder einige Beiträge, die darauf hinwiesen, dass früher in der Bloggerszene alles besser gewesen sei. Ich selbst blogge auch schon seit 2011, was nun doch schon etwas her ist und kann das Argument nur bedingt unterschreiben. Vielleicht liegt es daran, dass ich noch am Anfang stand und mich erst einleben musste. Mir somit die Erfahrung fehlte, denn immerhin war die Blogosphäre damals ziemlich neu für mich und ich blutige Anfängerin. Jedoch bin ich der Meinung, dass man nach einiger Zeit eher dazu tendiert, die schlechten Dinge zu vergessen.Wer will sich schon an das Unschöne erinnern, die Dinge, die einen verärgert, genervt, vielleicht sogar verletzt haben? Natürlich blickt man lieber auf die schönen Erinnerungen zurück, diejenigen die einen erfreut haben, zum Lachen brachten oder ein Erfolgserlebnis bereithielten. In meinen Augen ein ganz natürlicher Prozess des menschlichen Gehirns, was übrigens auch viele Psychologen in Studien belegen. Natürlich auch ein Phänomen, dass definitiv nicht nur für die Bloggerwelt Gültigkeit besitzt, sondern überall in der Gesellschaft zu finden ist, gerade im politischen Bereich, jedoch auch, was das eigene Leben anbelangt. Ich ertappe mich auch manchmal, dass ich sage, früher war doch alles besser, bis ich mich dann an all die Momente in meiner Kindheit und Jugend erinnere, wo ich verletzt wurde und die ich rückblickend echt nicht mehr wiederholen möchte. Kann ja sein das manches leichter war, aber besser? Nein, definitiv nicht. Und wenn ich tief in mich gehe, dann ist das auch bezogen auf das bloggen so.

Lederjacke Kombinieren

Bloggen: Was gleich geblieben ist:
Bezogen auf die Bloggerwelt bin ich der Meinung, dass es auch damals schon schwarze Schafe gab und es diese auch immer geben wird. Um mal ein paar Beispiele zu nennen: 
  • Schon gleich zu Beginn des Bloggens ist mir Follow4Follow begegnet, was somit kein neues Phänomen ist, sondern schon immer existierte. Früher kamen diese Anfragen bei mir sogar noch öfter vor, als dies heute der Fall ist. Störend fand ich sie nämlich schon immer in Kommentaren, heute beschränkt sich das doch mehr auf Facebookgruppen und irgendwelche Followerspiele, über die man einfach hinweg sehen kann, wenn man selbst gar kein Interesse daran hat. Was ich natürlich tue. Mir sind ehrlich Leser, Gefällt Mir Angaben und Kommentare einfach wichtiger. 
  • Auch Kommentare, an denen man merkte, dass es dem Blogger nur darum geht, die eigene Followerzahl zu steigern und der Beitrag nicht mal gelesen wurde, hatte ich schon immer. Sie sind somit auch kein Phänomen der neuen Blogger. 
  • Weiterhin gab es auch früher schon Blogger, die kein Interesse am Austausch mit Anderen hatten. Finde ich zwar immer schade, aber letzten Endes muss ja jeder Selbst wissen, welche Blogphilosophie er verfolgt. Für mich steht der Austausch an erster Stelle und steht über allem anderem. Für mich ist es ein ernorm wichtiger Bestandteil des Bloggens. Einen, den ich wirklich vermissen würde. Ehrlich gesagt lese ich Blogs, die auf Kommentare nicht antworten irgendwann nicht mehr,, bis ich sie dann komplett entfolge. Mag sich für manche zwar etwas drastisch anhören, aber wenn meine Fragen nun mal nicht beantwortet werden und auch keine Wertschätzung erfolgt, verliere ich einfach das Interesse an den Beiträgen. 
  • Und Copy Cats, die gibt es sicherlich schon seit Anbeginn des Internets, beziehungsweiße, wie manche berühmten Personen uns bewiesen haben, gab es sie auch schon davor. Nur ist das ohne Internet und den berüchtigten Hilfssoftwares einfach nicht aufgefallen. Doch gerade, wenn man schon vor dem Blog eine eigene Webseite hatte, dann weiß man, dass auch dies kein neues Phänomen ist.

Kleid und Lederjacke kombinieren

Bloggen: Was sich verändert hat:
Was zugenommen hat, sind sicherlich die Kooperationen, aber dies ist nicht überraschend, da natürlich auch Firmen mitbekommen, welchen Einfluss Blogger ausüben. Ich sehe dies aber nicht als Nachteil, denn die Blogger, deren Blogs ich lese, schaffen es eine ausgewogene Balance zwischen Kooperationen und eigenen Beiträgen herzustellen. Zumal viele Kooperationsbeiträge auch sehr aufwendig gestaltet sind und einiges an Herzblut enthalten. Somit sind viele davon auch interessant, vor allem wenn man merkt, dass ein Blogger komplett hinter dem Produkt / dem Shop oder Projekt steht. Und warum sollte man Anfragen, die einem zusagen und mit denen man sich identifizieren kann, ablehnen? Warum sollte all die Arbeit und Mühe, die man in einen Blog steckt nicht belohnt werden? Persönlich sitze ich an manchen Beiträgen wirklich mehrere Stunden und gerade als Studentin ist es eine schöne Sache, wenn ich ab und an auch mal ein paar Euro mit meiner Leidenschaft verdienen kann. Natürlich bedeutet dies, dass die Blogs professioneller geworden sind und Begriffe wie SEO, Media Kits, Statistiken, Social Media etc. zum festen Vokabular gehören. Persönlich finde ich dies aber keineswegs schlimm, zumal ja niemand gezwungen wird, seinen Blog auch nach all den Tipps und Tricks zu gestalten. Jedoch finde ich resultiert mehr Professionalität auch in qualitativeren Bildern und Beiträgen. Einzig alleine dürften sich wohl die Ansprüche der Leser dadurch verändert haben und es ist sicherlich schwieriger heute als Blogger durchzustarten. Wobei ich hier einfach glaube, dass es einfach etwas länger dauert und man somit etwas Durchhaltevermögen braucht, aber das hat man auch 2011 schon mitbringen müssen. Bis ich überhaupt mal ein paar Leser hatte, hat es doch ziemlich gedauert und ich habe unzählige Stunden Zeit investiert.

Kleid und Lederjacke kombinieren

Ich selbst achte jedoch darauf, wie mein Blog wirkt und möchte an meiner Professionalität arbeiten, sie weiter ausbauen und denke, dass das nach einer gewissen Zeit auch normal ist. Man verändert sich immerhin auch als Person, indem man neue Dinge dazu lernt, reift und wächst, so was spiegelt sich irgendwann auch am Blog wieder. Somit werde auch ich demnächst ein Gewerbe anmelden und einfach mal schauen, ob ich mir nicht etwas für die Zukunft aufbauen kann, es schaffe von meiner Leidenschaft, dem Schreiben vielleicht irgendwann mal zu leben. Vielleicht als freiberufliche Journalistin, Texterin und Bloggerin. Ich finde, bloggen ist ein guter Anfang, um die ersten Gehversuche in dem Business zu machen und da ich als Studentin auch die Zeit dafür mitbringe, ist der Zeitpunkt perfekt, zumal ich noch zu Hause wohne und so auch nicht für Miete & Co. aufkommen muss.

Kleid und Lederjacke kombinieren

Somit ist mein Fazit aus der ganzen Beitragswelle, ob sich die Bloggerwelt zum negativen verändert hat, ein gespaltenes. Ja es gibt sie, die schwarzen Schafe, die immer wieder etwas negatives Licht auf die ganze Sphäre werden, aber es gibt auch so viele tolle, nette und hilfsbereite Blogger, die einfach nur Spaß am Schreiben haben und für das Schreiben brennen. Diejenigen, die Lust auf gemeinsame Aktionen, Blogparaden haben auch nicht vor Verlinkungen von Beiträgen, die sie toll fanden, schauen. Übrigens ist gerade der Trend zu Linksammlungen in meinen Augen ein sehr positiver, der zeigt, dass viele bereit sind, sich wieder mehr zu vernetzten. Und auch in den sozialen Netzwerken werden Beiträge wieder häufiger geteilt, was einfach zeigt, dass es viele gute Seiten gibt. Letzten Endes ist es wahrscheinlich auch einfach davon abhängig, in welchen Kreisen man unterwegs ist, welche Ansprüche man an sich selbst stellt und wie der eigene Charakter ist. Einzig und alleine auf Instagram spüre ich den Konkurrenzkampf härter, als sonst wo. Dort ist die Followergeilheit, wie ich sie gerne nenne extrem, auf Blogs kommt das in meinen Augen seltener vor. Und natürlich möchte ich an dieser Stelle auch noch kurz auf mein Outfit eingehen, eines, welches ich früher nie getragen hätte. Denn auch wenn damals vielleicht alles besser war, so hätte ich nie das Selbstbewusstsein besessen, mich in diese Kleid zu werfen und meine Kurven offen zu zeigen. Dazu wäre ich viel zu schüchtern gewesen, zumal mir auch das Urteil der Anderen damals verdammt wichtig war und ich meine Kurven noch nicht so akzeptierte, wie dies heute der Fall ist. 


Kleid und Lederjacke kombinieren


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