Nachdem ich im Sommer den ersten Band "Der Augensammler" beendet hatte und begeistert davon war, habe ich mir auch sofort den Nachfolger zugelegt und diesen nun auch in kürzester Zeit durchgelesen. Heute gibt es wie immer meine Gedanken zum Buch.
Allgemeines:
Autor: Sebastian Fitzek
Verlag: Knaur
Erscheinungsdatum: 2.November 2012
Seiten: 419
Genre: Psychothriller
Sonstiges: Folgeband zu "Der Augensammler"
Handlung: Stellen Sie sich einmal vor, sie könnten ihr Augen nicht mehr schließen? Ein ganz normaler Vorgang, etwas das wir täglich tun. Doch nachdem Zarin Suker, einer der besten Augenchirugen der Welt, mit seinen Patientinnen fertig ist, hat er ihnen die Augen geöffnet. Am Tag macht er den Anschein ein ganz normaler Arzt zu sein, während er Nachts Frauen die Augenlider entfernt und es ihnen unmöglich macht noch zu blinzeln. Er möchte sie dazu bewegen, ihre Schuld zu sehen...
Kritik: "Der Augenjäger" sollte keinesfalls vor "Der Augensammler" gelesen werden, denn er schließt direkt an die Ereignisse in seinem Vorgänger Buch an und ohne diese Kenntnisse, ist es glaube ich sehr schwer, das Buch und die Vorgänge darin zu verstehen. Doch es beendet auch die Geschichte des Augensammlers, weshalb ich es hoffentlich hin bekomme so wenig wie möglich aus dem Buch zu verraten, um hier einfach nichts vorweg zu nehmen. Augenscheinlich hat der Klappentext nichts mit dem eigentlichen Fall zu tun, doch Fitzek schafft hier eine verwirrende Verbindung zwischen Zarin Suker und Frank Lahmann, die den Leser immer wieder in die Irre führt. Generell tut Fitzek dies gerne, denn das Buch wartet mit einem Schocker nach dem anderen auf und denkt man, man ist der Lösung auf die Schliche gekommen, muss man fest stellen, dass man schon wieder falsch lag. Selten habe ich eine Buchreihe gelesen, die mich so überrascht hat. Schon innerhalb der ersten Seiten platzt die erste Bombe und auch am Ende wird dem Zuschauer klar, dass er komplett an der Nase herumgeführt wurde. Ich habe noch nie ein Buch gelesen ,dass wirklich alles aus seinem Vorgänger in Frage gestellt hat, doch "Der Augenjäger" tut es und zählt deshalb mit zu den Besten Büchern, die ich im letzten Jahr gelesen habe.
Der "Augenjäger" ist definitiv ein Buch, welches man nicht aus der Hand legen kann. Das liegt zum einen an diesen unglaublich fiesen Cliffhänger am Ender der Kapitel, jedoch auch an der rasanten Geschwindigkeit mit der man sich durch das Buch bewegt. Die Spannung wird wirklich von der ersten bis zur letzten Seite gehalten und Längen lassen sich im Buch keine finden. Somit ist es auch nicht überraschend, dass Fitzek einer der wenigen Autoren ist, dessen Bücher sogar ins Englische übersetzt werden. Vor allem mit "Der Augensammler" und "Der Augenjäger" zeigt er, dass er schon lange zu Deutschlands Besten Krimi Autoren zählt.
Doch eine kleine Warnung möchte ich euch mit auf den Weg geben: Wer ein herkömmliches Happy End erwartet, der liegt hier falsch. Es ist nicht das, was man sonst aus Bücher kennt und es hat mir wirklich die Tränen in die Augen getrieben - und ich weine wirklich selten bei einem Buch. Aber nach 2 Büchern meint man die Charaktere zu kennen und fühlt mit ihnen mit. Ich bin wirklich überrascht, wie gekonnt Fitzek mit uns spielt und kann es einfach nicht fassen, wie genial dieser Mann doch ist. Wer also wieder einmal einen wirklich spannenden Thriller lesen möchte, der es gar nicht nötig hat, die brutalsten Szenen a la Cody McFayden zu schildern, der ist hier genau richtig.
Fazit: "Der Augenjäger" hat noch einmal einen drauf gesetzt. Einmal angefangen, kann man dieses Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen, denn immer wieder wird der Leser in die Irre geführt, warten neue schockierende Wendungen und Enthüllungen und fiese Cliffhänger. 5 von 5 Sternen.
Handlung: Stellen Sie sich einmal vor, sie könnten ihr Augen nicht mehr schließen? Ein ganz normaler Vorgang, etwas das wir täglich tun. Doch nachdem Zarin Suker, einer der besten Augenchirugen der Welt, mit seinen Patientinnen fertig ist, hat er ihnen die Augen geöffnet. Am Tag macht er den Anschein ein ganz normaler Arzt zu sein, während er Nachts Frauen die Augenlider entfernt und es ihnen unmöglich macht noch zu blinzeln. Er möchte sie dazu bewegen, ihre Schuld zu sehen...
Kritik: "Der Augenjäger" sollte keinesfalls vor "Der Augensammler" gelesen werden, denn er schließt direkt an die Ereignisse in seinem Vorgänger Buch an und ohne diese Kenntnisse, ist es glaube ich sehr schwer, das Buch und die Vorgänge darin zu verstehen. Doch es beendet auch die Geschichte des Augensammlers, weshalb ich es hoffentlich hin bekomme so wenig wie möglich aus dem Buch zu verraten, um hier einfach nichts vorweg zu nehmen. Augenscheinlich hat der Klappentext nichts mit dem eigentlichen Fall zu tun, doch Fitzek schafft hier eine verwirrende Verbindung zwischen Zarin Suker und Frank Lahmann, die den Leser immer wieder in die Irre führt. Generell tut Fitzek dies gerne, denn das Buch wartet mit einem Schocker nach dem anderen auf und denkt man, man ist der Lösung auf die Schliche gekommen, muss man fest stellen, dass man schon wieder falsch lag. Selten habe ich eine Buchreihe gelesen, die mich so überrascht hat. Schon innerhalb der ersten Seiten platzt die erste Bombe und auch am Ende wird dem Zuschauer klar, dass er komplett an der Nase herumgeführt wurde. Ich habe noch nie ein Buch gelesen ,dass wirklich alles aus seinem Vorgänger in Frage gestellt hat, doch "Der Augenjäger" tut es und zählt deshalb mit zu den Besten Büchern, die ich im letzten Jahr gelesen habe.
Der "Augenjäger" ist definitiv ein Buch, welches man nicht aus der Hand legen kann. Das liegt zum einen an diesen unglaublich fiesen Cliffhänger am Ender der Kapitel, jedoch auch an der rasanten Geschwindigkeit mit der man sich durch das Buch bewegt. Die Spannung wird wirklich von der ersten bis zur letzten Seite gehalten und Längen lassen sich im Buch keine finden. Somit ist es auch nicht überraschend, dass Fitzek einer der wenigen Autoren ist, dessen Bücher sogar ins Englische übersetzt werden. Vor allem mit "Der Augensammler" und "Der Augenjäger" zeigt er, dass er schon lange zu Deutschlands Besten Krimi Autoren zählt.
Doch eine kleine Warnung möchte ich euch mit auf den Weg geben: Wer ein herkömmliches Happy End erwartet, der liegt hier falsch. Es ist nicht das, was man sonst aus Bücher kennt und es hat mir wirklich die Tränen in die Augen getrieben - und ich weine wirklich selten bei einem Buch. Aber nach 2 Büchern meint man die Charaktere zu kennen und fühlt mit ihnen mit. Ich bin wirklich überrascht, wie gekonnt Fitzek mit uns spielt und kann es einfach nicht fassen, wie genial dieser Mann doch ist. Wer also wieder einmal einen wirklich spannenden Thriller lesen möchte, der es gar nicht nötig hat, die brutalsten Szenen a la Cody McFayden zu schildern, der ist hier genau richtig.
Fazit: "Der Augenjäger" hat noch einmal einen drauf gesetzt. Einmal angefangen, kann man dieses Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen, denn immer wieder wird der Leser in die Irre geführt, warten neue schockierende Wendungen und Enthüllungen und fiese Cliffhänger. 5 von 5 Sternen.
Wer hat das Buch schon gelesen? Eure Meinung?
Wen konnte ich neugierig machen?



