Auch diesen Sonntag möchte ich euch einen meiner absoluten Lieblingsblogs vorstellen und ich bin wirklich froh, dass auch
C. Lust auf diese gegenseitige Vorstellung hatte. Meine Antworten auf ihre Fragen, findet ihr auf ihrem Blog. Zwar verfolge ich
C's. Blog erst seit kurzem, doch ich besuche ihn fast täglich. Sie ist wirklich eine sehr begabte Fotografin, deren Bilder mir immer wieder richtig gut gefallen und die einfach ein Händchen für tolle Naturaufnahmen hat. Zudem finden sich auch bei ihr immer wieder Posts, die sich um Musik, Serien oder ihr Leben drehen und somit eine bunte Mischung bieten, die jeden anspricht. Auch sie hat mir für meinen Blog ein paar Fragen beantwortet, in denen sie etwas über sich und ihren Blog erzählt. Wer von euch auch einmal Lust auf eine Vorstellung oder auch Gegenseitige Blogvorstellung hat, der findet alle Informationen dazu
hier. Und nun Viel Spaß mit dem Interview ;):

1.Hallo C. Danke dass du dich für ein kleines Interview zur Verfügung stellst. Stelle dich und deinen Blog doch einmal kurz den Lesern vor.
Hallo Nicole! Ich danke dir erstmal für diese Möglichkeit! Und natürlich: Ich bin C., seit kurzem 19 Jahre jung/alt (wie man's eben nimmt) und wohne in einem kleinen Städtchen im bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands - nämlich Nordrhein-Westfalen. Auf meinem Blog geht es hauptsächlich um die Fotografie, denn das ist der Kern meines Lebens (wie sich das anhört :D)! Aber ab und an findet man bei mir auch Reiseberichte, Rezepte und ein paar Tipps und Tricks!
2. Du bist ja auch Privat als Fotografin unterwegs und bietest auch die Möglichkeit jemanden zu fotografieren. Wie kamst du zu deiner Leidenschaft der Fotografie und möchtest du später auch einmal in diesem Bereich tätig sein?
Wow, wie ich zu meiner Leidenschaft kam ist eine lange Geschichte. Die ganze Geschichte dauert zu lang. Sagen wir mal so, ich war die ersten acht Jahre meines Lebens immer sehr zur Musik hingezogen und wollte Sängerin werden. Habe dafür auch Zuspruch bekommen und wollte meinen Traum Wahrheit werden lassen. Allerdings wurde mir dann Asthma diagnostiziert und mein Traum war dahin, denn mit der Krankheit ist es unmöglich eine korrekte Atemtechnik zu entwickeln. Daraufhin war mir stets langweilig und ich war ziemlich geknickt, bis ich irgendwann im Schrank meiner Oma rumwühlte und ihre alte Voigtländer Kamera fand. Ein altes, analoges Ding - inklusive acht Farbfilme. Ich habe es sofort ausgetestet und seither pflege und hege ich alle meine Kameras mit Liebe und Zuneigung, lasse nichts an sie herankommen und habe mich vollends der Fotografie hingegeben. Ok, nicht ganz, die Musik spielt immer noch eine große Rolle in meinem Leben!
Zur zweiten Frage: Ich bin, so gesehen, eigentlich schon drin. Es steht eigentlich nichts großartiges mehr im Wege :) Ich würde gerne mein ganzes Leben lang in diesem Beruf bleiben, wenn es nur irgendwie geht!
3. Bleiben wir noch einmal kurz beim Thema Fotografie, was kannst du Einsteigern für Tipps geben und wie bereitest du dich auf Shootings vor?
Einsteigern rate ich sich zunächst nicht vom Preis einer Kamera abschrecken zu lassen oder abneigen zu lassen denn generell gilt: nicht die Kamera macht das Bild. Natürlich ist der Unterschied zwischen Digicam und Spiegelreflex enorm, aber wenn man sich eine Spiegelreflex holen möchte, reicht auch ein Einsteigermodell. Man braucht keine 5D Mark III Vollformat Kamera um gute Bilder zu machen. Das ist so ein Irrtum, dem ich so oft schon begegnet bin, dass es schmerzt. Das Auge sollte das Bild machen, denn man hat ja eine Vision im Kopf, wenn man gestellt etwas macht. Wenn man Natürlichkeit möchte, dann sollte man Paare beobachten und schauen, wie sie sich verhalten. Wie sie miteinander umgehen, denn dann versteht man, wann man auf den Auslöser zu drücken hat. Ansonsten rate ich jedem sich das 50mm f/1.8 Objektiv zuzulegen. Es ist ein absolutes MUSS für jeden, egal ob Food-, People oder Streetfotografie. Und mit +/- 100€ das billigste auf dem Markt - man sollte es aber nicht unterschätzen. Natürlich muss man ein paar Abstriche machen, aber insgesamt funktioniert das Objektiv wirklich gut.
Wie ich mich auf ein Shooting vorbereite ist eigentlich relativ einfach. Ich schließe Pinterest/Facebook/Tumblr/Twitter/Google, gehe auf die Straße und schaue mich um. Ich habe ein kleines Büchlein, wo ich mir Notizen mache und schaue mir die Menschen an. Genau das, was ich oben bereits beschrieben habe. Das mache ich meist ein paar Tage vorher. Außerdem unterhalte ich mich vorher ein wenig mit meinen Models oder Paaren und unterhalte mich auch währenddessen mit ihnen. Das bewirkt Wunder :) Das ist eigentlich meine ganze Vorbereitung, es sei denn ich brauche spezielle Requisiten.
4. Ich bin ja immer ganz neidisch, dass du schon so oft in London warst. Kannst du uns dort einen absoluten Geheimtipp verraten, egal ob dies nun ein Restaurant, eine Sehenswürdigkeit oder ein Shop ist, wo sollte jeder mal gewesen sein?
Oh da musste ich gerade ein wenig lachen. Ja, ist schon praktisch Verwandtschaft da drüben zu haben! Meinen absoluten Geheimtipp gibt es in London nur leider nicht, aber falls du irgendwann mal an die Südküste kommst oder auch oben nach Manchester etc. - schau bei Shakeaway vorbei! Ansonsten in London sollte man auf jeden Fall zum Camden Market! Da findet man so günstige Schnäppchen, es ist zum verrückt werden. So viel Vintage Zeug und kleine Läden, Second hand ... Super! Auch das Feeling an sich! Ansonsten sollte man die Baker Street mal gesehen haben und das nicht wegen Sherlock Holmes, sondern weil die Straße ein absolutes Meisterwerk an Baukunst ist. Wer ein Beatles-Fan ist, wird sich freuen, denn neben dem Sherlock Holmes Museum ist noch ein Beatles Shop ;)
Ansonsten ist mein absoluter Lieblingsplatz in London der Hyde Park! Ich liebe den Hyde Park, egal welche Ecke. Kleiner Tipp - Die Kew Gardens im Hyde Park beim Kensington Palace ;)
5. Du bist ja auch ein kleiner Serienjunkie. Was war für dich in letzter Zeit der interessanteste Neustart, denn du jedem nur empfehlen kannst?
Woah ich bin gerade eher in einer Phase, wo ich mir ältere Serien ansehe, die schon seit einiger Zeit dabei sind. Einen Neustart, der mich allerdings interessiert hat, hast du aber auch schon vorgestellt - Under the Dome! Ansonsten kann ich Hart of Dixie noch wärmstens empfehlen, fing hier in DE ja auch erst vor ein paar Monaten an! In den USA habe ich momentan noch keinen wirklichen Neustart, der mich gepackt hat. The Originals z.B. reizt mich 0, weil sie, für mich, The Vampire Diaries versaut haben *lach* Wahrscheinlich bin ich da in der Minderheit :D
6. Zum Ende möchte ich dir noch für das tolle Interview danken und nun hast du noch die Gelegenheit etwas loszuwerden,was du unbedingt noch sagen möchtest.
Oh, ich habe zu danken! In diesem Sinne bedanke ich mich auch bei all denjenigen, die sich dazu durchgerrungen haben, dies hier durchzulesen! Hm was möchte ich noch loswerden. Ich glaube, ich beende mein Interview mit einem Zitat von Henri Cartier-Bresson, einem französischen Fotografen: "Fotografieren ist eine Art zu schreien, sich zu befreien ... Es ist eine Art zu leben." Achja und hier ist noch eins, bezüglich Frage 3: "Die ersten 10.000 Aufnahmen sind die schlechtesten."