Es geht stetig weiter mit der kleinen Blogparade von Juliane und mir. Heute präsentieren wir euch schon das 3 und leider auch vorletzte Thema unserer kleinen Reihe. Diesmal wird es musikalisch und glaubt mir ich werde einige peinliche Leichen Fanleidenschaften hervorholen, bei denen ich heute nicht immer ganz nachvollziehen kann, was ich damals an den Künstlern wirklich toll fand. Aber Geschmäcker ändern sich einfach im Laufe der Zeit und musikalisch wird man auch einfach sehr stark von seinen Freunden beeinflusst, deshalb bin ich in Jugendzeiten wirklich mit der Masse gegangen und habe das gehört, was in meiner Clique gerade "In" war.
Bevor es los geht gibt es noch kurz die Reihenfolge der restlichen Teilnehmer:
Jana: 11 - 17 Mai
Juliane: 18 - 24 Mai
Anja: 25-31 Mai
"Music speaks what cannot be expressed, soothes the mind and gives it rest. Heals the heart and makes it whole. Flows from heaven to soul" - Anyonymus
Ein Leben ohne Musik, das kann auch ich mir nicht vorstellen, denn seit ich ganz klein bin gehört es zu meinem Leben dazu. Ich war schon immer musikalisch, habe als Kind schon eifrig "Popstar" gespielt, getanzt und gesungen und war deshalb später auch im Schulchor und habe selbst ein Instrumente gespielt. Als mein Leben dann an Fahrt aufnahm, die Schule mich mehr und mehr beanspruchte, verlagerten sich diese Hobbys mehr ins Private. Heute singe ich wann immer ich lust habe, für mich selbst - einfach weil ich Lust drauf habe - und ein Profi bin ich hierbei auch auf keinenfall. Zwar sagen mir viele, dass meine Stimmfarbe sehr schön ist, aber das mit den Tönen treffen haut einfach nicht immer hin. Soll es aber auch nicht, denn wen stört es wenn ich beim Auto fahren laut mitträllere? Oder zuhause in meinem Zimmer mitsumme wenn im Hintergrund ein Song läuft und ich ab und an dabei auch durch die Wohnung tanze? Und dann gibt es natürlich das heimliche Singen unter der Dusche - der Ort an dem alle ihr können zeigen.
Jedoch ist Musik nicht nur etwas, was mich in gute Laune versetzt, sondern sie hat mir auch durch viele schwere Stunden geholfen. Streit mit Freunden, der erste Liebeskummer, schlechte Noten und wenn man generell das Gefühl hatte, das gerade alles aus dem Ruder läuft. Ab und an gibt es einfach diese Songs bei denen man das Gefühl hat, sie seien nur für einen selbst geschrieben, weil sie das aussagen, was man selbst gerade denkt. Musik hat mich einfach schon immer begleitet und ich finde sie macht unsere Welt etwas heller, fröhlicher und schöner. Ohne sie würde definitiv etwas fehlen. Natürlich war Musik auch immer sehr präsent, weil ich die Karriere meinest Besten Freundes hautnah mit erlebt habe, der schon von klein auf mit mir gesungen hat und der mich erst zu dieser Leidenschaft hingeführt hat. Heute geben wir uns immer wieder musikalische Tipps, zeigen uns neue Künstler, während ich mir seine Coversongs oder eigenen Songs anhöre und ihm meine Meinung sage. Doch musikalisch hat sich bei mir über die Jahre einiges geändert, denn genauso wie man selbst durch Erfahrungen wächst, wächst auch der Musikgeschmack. Plötzlich geht es nicht mehr darum welcher Sänger in der Clique cool ist, sondern ob der Text einem aus der Seele spricht oder ob jemand auch live gut performanen kann. Heute suche ich nach dem gewissen Etwas in Stimmen, die man sofort wiederekennt, abseits von all dem Mainstrem, den ich natürlich auch oft höre. Das möchte ich gar nicht bestreiten. Aber nun möchte ich euch mitnehmen auf meine musikalische Reise, in denen einige von euch vielleicht bekannte Gesichter widerentdecken, auf Bands stoßen, die sie schon lange vergessen hatten oder vielleicht sogar ganz neue Künstler kennenlernt.
Meine Kindheit oder die ersten wackeligen Schritt in der Welt der Musik:
Wie oben schon erwähnt wurde meine Kindheit vor allem von meinem Besten Freund geprägt und wir beide standen total auf die "Kelly Family" - typisch Kinder der 90er! Es gab keine Band die zu dieser Zeit mehr Erfolg hatte, als diese außergewöhnliche Familie. Ich muss gestehen, dass die Musik selber heute nicht mehr so mein Fall ist, auch wenn ich denke, dass jedes Familienmitglied wirklich sehr talentiert ist, doch damals hat sie mich einfach mitgerissen. Zwar kannte man als Kind noch nicht komplett die Bedeutung der Texte, da kam es dann eher auf die Stimme an sich an, doch ein paar Dinge hat man auch in jungen Jahren dank der Musikvideos schon verstanden. Apropo Musikvideos mein Bester und ich haben die ja immer nachgestellt und uns geschworen das wir später nach Berlin ziehen würden und auch eine "Kelly Family" gründen würden. Heute lache ist über diesen kindlichen Leichtsinn, aber rückblickend war er doch auch sehr süß.
Als ich dann zur Grundschule ging und meine Besten Freundinnen kennenlernte passte ich meinen Musikgeschmack ihnen etwas an. Poppige Musik war bei uns allen damals sehr angesagt und natürlich gab es eine Künstlerin, wo sich jeder wünschte man wäre wie sie: "Britney Spears" - unsere Ikone. Sie war einfach dieses wunderschöne Mädchen von nebenan, dass neben der tollen Stimme einfach perfekt aussah. Ein Grund warum wir alle wie sie sein wollten, das typische "all american girl". Damals habe ich alle Lieder von ihr geliebt über "Baby One More Time", "Lucky", "Sometimes", "Oops I did it Again", "Stronger" bis hin zu "I love Rock 'n' Roll", "Lonely", "I'm not a Girl" oder "Toxic" - für mich war jeder Song ein Hit. Die Alben selbst hatte ich leider nie zuhause, die wurden vor allem bei Freundinnen gehört oder über Youtube, das damals auch seine große Zeit hatte. Natürlich waren wir auch von Birtneys Film hin und weg, der wurde sofort bei einem Mädelsabend angeschaut und danach immer wieder. Auch hier kann ich heute nur schwer nachvollziehen ,was ich nun an Britneys Stimme so toll fand. Heute gefällt mir ihre Stimme nicht mehr so, auch wenn ich vor ihrem Erfolg natürlich Respekt habe und ich es ihr nach ihrem Absturz auch sehr gönne und froh bin, dass sie sich wieder aufgeraffelt hat und ihr Leben wieder auf die Reihe bekommt. Aber musikalisch spielt sie nun in meinem Leben keine große Rolle mehr.
Doch zu meiner Kindheit erlebten auch die Castingsshows ihre Hochzeiten, die immer wieder neue Künstler und Bands hervorbrachten. In jungen Jahre habe ich jede dieser Shows verfolgt, gemeinsam mit meinen Freundinnen. Da wurde beieinander übernachtet, um es gemeinsam zu sehen und beim Finale dann auch für die Lieblinge angerufen. Bis auf The Voice verfolge ich heute keine dieser Shows mehr, da ich vorallem Deutschland sucht den Superstar nicht mehr wirlklich ernst nehmen kann, doch damals in den ersten Staffeln gab es dort wirklich noch tolle Künstler. Alexander Klaws fand ich damals richtig schnuckelig, weshalb ich wie viele andere junge Mädchen auch für ihn geschwärmt und auch fleißig angerufen habe. Von den No Angels war ich ein Mega Fan, der wirklich am Boden zerstört war, als ich erfuhr, dass sie sich trennen wollen. Für mich werden sie übrigens auch immer die beste deutsche Girlband bleiben ,denn ihre Songs liebe ich heute noch. Auch bei "Daylight in Your Eyes", "Still in Love with You" oder "Someday" habe ich mit meinen Freundinnen mitgegröllt und auch mitgetanzt. Wobei ich natürlich immer die Rolle von Sandy übernahm, die ich damals am besten fand. Popstars Bands haben bei mir eh hoch im Kurs, denn auch Bro Sis (was mir heute etwas peinlich ist) und Monrose fand ich ganz große Klasse. Mandy mag ich übrigens auch heute noch, denn sie hat auch ein tolles Solo Album herausgebracht, wo ihr echt mal reinhören solltet, wenn ihr Balladen und Pop Musik mögt.
Ansonsten war ich noch sehr begeistert von Ben, wo ich die Musik dann auch vom Text her verstehen konnte. Oder Oli P und Jeanette, die ich beide aus Gzsz kannte, eine Serie mit der ich durch meine Mum groß geworden bin, die ist nämlich Fan der ersten Stunde und hat bisher nur eine einzige Folge verpasst.
Und in der Jugend war "In" was meine Freunde toll fanden, bis ich mich selbst gefunden habe:
Viele der Künstler haben mich natürlich auch in die ersten Jahre meiner Jugend auch begleitet, danach gab es aber immer wieder verschiedene musikalische Phasen. Während Pop Künstler wie Rihanna, Lady Gaga, Kelly Clarkson, Katy Perry oder Pink durchgehend bei mir angesagt waren entdeckte ich auch meine Vorliebe zum Hip Hop (die ich nun auch nicht mehr teile). Doch damals waren Sido, Bushido, 50 Cent oder Eminem eine zeitlang bei uns in der Clique sehr angesagt. Persönlich haben mir aber schon damals eher die Lieder gefallen, wo die Texte nicht in eine Frauenverachtende oder diskriminerende Richtung gingen. Lieder wie Schmetterling oder Steh auf mit Glashaus haben mir da immer etwas mehr gefallen. Heute ist Rap jedoch etwas, was ich wirklich, bis auf Eminem, gar nicht mehr höre, da ich damit einfach nichts mehr anfangen kann. Doch auch deutsche Bands wie Silbermond, Juli oder Glashaus konnten mich in meiner Jugend begeistern. Es war einfach die neue deutsche Welle, die einen mitgerissen hat und die zumindest zu Beginn noch etwas besonderes hatte. Heute fehlt mir hier ab und an die Vielfältigkeit. Die Künstler hören sich alle ähnlich an, schreiben ähnliche Lieder und das Besondere sucht man vergeblich.
Irgenwann fing ich dann an aber auch Künstler abseits meiner Freunde gut zu finden, so stieß ich bald auf Taylor Swift, die mir die Country Musik etwas näher brachte, weshalb ich dann auch gerne Künstlerinnen wie Carrie Underwood oder auch Bands wie Lady Antebellum hörte. Dazu gesellten sich bald aufgehende Pop Sternchen wie Miley Cyrus, die lange Zeit mein Idol war. Ich fand es einfach unglaublich, was sie in ihren jungen Jahren erreicht hatte, vor allem da sie auch erst genauso alt wie ich war und ich von diesem Erfolg natürlich meilenweilt entfernt war. Dadurch beschloss ich später auch hart zu arbeiten, etwas in der Welt bewegen und irgendwie meine Fußstapfen in ihr zu hinterlassen. Ihr Musik höre ich übrigens auch heute noch gerne, auch wenn ich nicht alle ihre Privaten Fehltritte nachvollziehen kann oder mir vieles zu übertrieben ist. Aber das spielt für mich bei der Musik selbst heute einfach auch keine Rolle mehr. Es geht darum, ob mir die Lieder gefallen und nicht darum was jemand Privat tut. In den kommenden Jahren habe ich dann immer mehr zu dem Musik Stil gefunden, den ich heute am meisten liebe: Rock Pop. Ich habe all die Bands wie One Republic, Nickelback, Daughtry, Boys like Girls, Reamon, Linkin Park oder Maroon 5 für mich entdeckt, die nicht nur toll singen, sondern auch viele tolle Songtexte zu bieten haben.
Heute ist mir bei Künstlern der Gesang und die Aussage der Texte auch am wichtigsten. Ich finde es gehört dazu, dass jemand auch Live gut singen kann und nicht alles elektronisch gemacht wird. Eine große Show brauche ich hier gar nicht, für mich ist eine Stimme, die einzigartig ist schon ausreichend genug und die finde ich heute in Künstlern wie Ed Sheeran, Jessie J, James Bay, Lorde, Sia , Sam Smith, Birdy, George Ezra, Emeli Sande, Hozier oder Ellie Goulding gefunden habe. Dies alles sind Künstler, deren Stimme ich unter Tausenden wiedererkennen würde und die für mich immer etwas ganz eigenes haben. Gepaart wird dies mit Texten, die oftmals unter die Haut gehen und mir aus der Seele sprechen. Dazu ist jeder der Künstler auch sehr bodenständig, hat seine kleinen Eigenarten und irgendwie eine Persönlichkeit. Das Gesamtpacket stimmt hier wie man so schön sagt, bei dem ich finde, dass es wirklich wichtig ist um in der Musikwelt zu überleben.
Um das ganze abzurunden kann ich meinen Musikstil heute wie folgt beschreiben: Typisch Mädchen, eine Mischung aus Pop, Rock-Pop und Balladen, deren Texte einfach etwas aussagen müssen.
Wie sieht eure Musikalische Reise aus?
Welche Peinlichen Lieblinge habt ihr so?
Welche Künstler haben euch durch eure Jugend begleitet?
Und wie beschreibt ihr heute euren Musikstil?










