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Sonntag, 10. Januar 2021

Film Jahresrückblick 2020: Meine Highlights, Überraschungen, Geheimtipps und Flops (TAG)

 

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Nachdem ich vor Kurzem schon auf mein Serienjahr zurückgeblickt habe, wird es nun Zeit euch an meinem Filmjahr teilhaben zu lassen. Auch hier hat Corona natürlich für einige Veränderungen und auch etwas Chaos gesorgt, immerhin wurden einige Blockbuster gleich mehrfach verschoben. Ich bin gespannt, ob die neuen Kinotermine so stehen bleiben oder uns weitere Startverschiebung ereilen. In einer Episode von BingeHype hatte ich Anfang 2020 noch ganz gespannt mit Nadine, Conny und Tami auf das kommende Filmjahr geblickt und wir haben euch in knapp 60 Minuten ausführlich je ein Filmhighlight pro Monat vorgestellt. Doch dann kam alles anders und rückblickend könnten wir den Podcast so wie er nun ist, für 2021 erneut verwenden, denn viele der von uns genannten Titel werden erst in diesem Jahr starten, vielleicht sogar erst 2022. Wie im Serienbereich musste aber niemand auf Filme verzichten, zum einen, weil viele kleinere Produktionen nun etwas mehr Aufmerksamkeit erhalten haben, zum anderen gibt es sicherlich niemanden auf der Welt, der schon alle Werke gesehen hat, die auf der persönlichen Watchlist sehen. Ich habe die Lockdowns zum Beispiel dafür genutzt, um endlich ein paar ältere Filme nachzuholen, wie beispielswiese "Sieben", von dem ich bisher nur Ausschnitte kannte, wobei ich finde, dass er in Bezug auf das Ende nicht gut gealtert ist. Auch sonst konnte ich meine Watchlisten bei Amazon Prime und Netflix etwas leeren und kam zudem noch in den Genuss von Sky Cinema. Da kam dann filmisch doch einiges zusammen, auch wenn ich festgestellt habe, dass ich unterm Strich immer mehr Serien als Filme schaue. Woran es aber nichts zu rütteln gibt ist die Erkenntnis: Auch mein Filmkonsum ist durch Corona gestiegen und im April habe ich sogar mal einen Monat mehr Filme als Serien gesehen. Ungewöhnlich für meine Wenigkeit, aber was war 2020 schon gewöhnlich? Doch bevor mein kleiner Monolog hier ausartet, möchte ich euch im Rahmen meines Film Jahresrückblickes erneut meine Highlights, Überraschungen, Geheimtipps und Flops vorstellen. Dazu habe ich einen kleinen TAG kreiert, den ihr gerne übernehmen dürft.

 

 

 

 

Film Jahresrückblick 2020: Meine Highlights, Überraschungen, Geheimtipps und Flops (TAG):

 

 

Wer das ganze lieber in Audioform und im Rahmen einer Diskussion mit Nadine anhören möchte, dem empfehle ich die dazugehörige Podcastfolge von BingeHype:


Zur Episode

 

 

Filme, die mich 2020 begeistert haben: Just Mercy, Parasite, Little Women, The Half of it:

 

 

Just Mercy

 

Auf ein paar davon, gehe ich auch in unserer BingeHype Podcast Folge genauer ein, weshalb es sich lohnt mal reinzuhören. Meine ungeschlagene Nummer 1 des Jahres ist weiterhin das Justizdrama "Just Mercy" mit Micheal B. Jordan, Brie Larson und Jamie Foxx, welches sich um einen der größten Justizskandale Amerikas dreht. Basierend auf wahren Begebenheiten handelt der Film von Walter McMillian, der lediglich aufgrund von einer Zeugenaussage, des Mordes an einer Frau verurteilt wurde und hingerichtet werden soll. Der frischgebackene Anwalt Bryan Stevenson ist von der Unschuld von Walter überzeugt und lässt nichts unversucht, um ihm zu helfen. "Just Mercy" rückt den systematischen Rassismus des amerikanischen Justiz- und Polizeisystems in den Mittelpunkt und handelt von einem Fall, der wütend macht. Denn es ist unfassbar, wie Walter aufgrund einer einzigen! Zeugenaussage, die zudem noch von einem Kriminellen erfolgte, der nachweisbar unter Druck gesetzt wurde, verurteilt werden konnte. Der Film macht sprachlos, fassungslos und macht deutlich, dass Rassismus immer noch existiert und es wichtig ist, dass keiner von uns wegschaut oder sich einredet, dass das alles ja kein Thema mehr sei. Die Realität sieht anders aus. Erzählerisch wird das spannend inszeniert und schauspielerisch phänomenal umgesetzt und das es dafür keine Oscar-Nominierung gab, spricht Bände. Für mich ist "Just Mecy" ein Film, den ich jedem nur empfehlen kann, aufgrund seiner wichtigen Thematik.




Parasite


Ein Film der hingegen den Oscar als "Bester Filme" erhalten hat, ist "Parasite" und das zurecht. Damit wurde Filmgeschichte geschrieben, auch wenn ich finde, dass man die Kategorie schon wesentlich früher für ausländische Filme hätte öffnen sollen. Denn, wo ein Film entsteht, hat keinen Einfluss auf dessen Qualität. Bei "Parasite" wusste ich gar nicht wirklich, was ich zu erwarten habe, lediglich die Begeisterung einiger Twitter-User ist mir im Kopf geblieben. Was ich dann erhalten habe ist ein bunter, wilder Genre-Mix mit Gesellschaftskritik. Im Mittelpunkt steht die Familie Ki-Woo aus armen Verhältnissen, die sich nachdem der Sohn eine Stelle als Nachhilfelehrer antritt, nach und nach weitere Posten im Haushalt der wohlhabenden Familie übernehmen. Dazu gehört zum einen, dass sie sich den alten Angestellten entledigen, zum anderen machen sie sich unabkommbar für die Familie. Doch als sie ein dunkles Geheimnis aufdecken, eskalieren die Dinge. Ich bin überrascht, wie oft ich innerhalb der ersten Hälfte des Filmes gelacht habe, denn es ist unterhaltsam mit anzusehen, wie sich die einzelnen Familienmitglieder nach und nach wie Parasiten einschleichen und alle Posten im Haushalt besetzen. Doch dann schlägt der Film um und bietet eine unerwartete, wenn auch leicht übertriebene Wendung, die aber doch irgendwie zu diesem ungewöhnlichen Film passt. Den Oscar hat man sich hier schon allein aufgrund der gelungenen Sozialkritik verdient, denn auch wenn die Familie Ki-Woo sich in die Welt der Schönen und Reichen einschleust, wird von Anfang an deutlich, dass ihr Aufstieg nur eine Illusion ist und sie niemals dazugehören werden. Immer wieder wird dies auch über die Cinematography, aber auch die Dialoge sowie dem eindrucksvollen Ende, übrigens eines der besten Film Enden das ich kenne, vermittelt. Die Botschaft: Wer arm ist, bleibt arm, ein Sozialer Aufstieg ist unmöglich. Interessant ist dabei natürlich auch der Blick in eine andere Kultur, die sich stark von der europäischen unterscheidet, um so auch über den eigenen Tellerrand hinauszublicken und mich weiterzubilden.





Urheberrecht: Sony Pictures Germany



Little Women


Mit "Little Women" hat es auch ein historischer Wohlfühl-Film auf meine Bestenliste geschafft. Ich habe eine Schwäche für das Genre und gerade "Little Women" ist eine Geschichte, die einen in gute Laune versetzt und immer funktioniert. Mit einer starken, talentierten Besetzung wird die Geschichte der March-Schwester in die Moderne geholt und mit feministischen Tönen angereichert, was dem Film etwas mehr Tiefe verleiht. Darüber hinaus mochte ich auch die Erzählweise, die sich von anderen filmischen Interpretationen von "Little Women" unterscheidet. Greta Gerwig, bei der ich immer noch genervt vom Oscar-Snub bin, aber dazu im Podcast mehr, lässt Jo die Geschichte erzählen, womit die Haupthandlung als Rückblick gestaltet ist. Immer wieder springen wir zwischen Vergangenheit/Gegenwart, ohne aber das dies störend wäre. Die Übergänge sind flüssig und perfekt gewählt. Der Film schafft es übrigens sogar, dass ich Amy mag. Ich hatte kurz zuvor eine Serienversion von "Little Women" gesehen, in der ich ihren Charakter als nervig empfunden habe und auch die Beziehung zu Laurie nicht nachvollziehen konnte, Gerwig gelingt es aber, eine interessante Figur zu kreieren, die sich weiterentwickelt und vor allem der Beziehung von Laure und Amy mehr Substanz zu verleihen. Sie kommt nicht aus dem Blauen heraus, sondern wird nachvollziehbar gestaltet. Abseits dessen mag ich die Thematik des Filmes, der Fokus auf Familie und die Herausforderungen der Schwestern, gepaart mit emotionalen und wunderschönen Momenten. Für mich eine runde Sache und ein Film, den ich mir sicherlich mehr als einmal anschauen werde.




The Half of it


Etwas untergangen ist in Deutschland hingegen die Netflix Teenie-Romanze "The Half of it", was schade ist, weil sie nicht dem Schema F folgt und eigene Wege geht und dabei charmant und unterhaltsam inszeniert ist. Der Plot mag zwar erstmal bekannt klingen, denn die intelligente und ruhige Schülerin Ellie wird als Ghostwriter für den Sportler Paul tätig, der in Form von Briefen die hübsche Aster für sich gewinnen möchte. Es ist schwer viel zu diesem Film zu schreiben, ohne die gelungene Wendung zu verraten, die dann dafür sorgt, dass es eine der besten Teenie-Romanzen der letzten Jahre darstellt. Aber ihr könnt mir glauben, wenn ich schreibe, dass dieser Film anders ist und nicht die klassische Romanze, auf die hier angespielt wird, in den Mittelpunkt rückt. Dazu sind auch die Figuren realistisch und sympathisch gezeichnet und die Themen des Filmes, Freundschaft und die Komplexität von Liebe, werden clever und spannend umgesetzt.

 

 

 

 

 

Filme, die mich 2020 überrascht haben: Aladdin, Birds of Prey

 

Der eine oder andere merkt wahrscheinlich schon, dass meine drei Film-Überraschungen nicht 2020 gestartet sind, aber bei diesem ungewöhnlichen Kinojahr, möchte ich auch auf ältere Filme eingehen, zumal Filme ja sowieso kein Verfallsdatum haben. Aber die Lockdowns haben mir die Möglichkeit eröffnet, mal ein paar Produktionen nachzuholen, die schon länger auf meiner Must-See-Liste standen bzw. die ich auch teilweise gerne im Kino gesehen hätte.

 

 

Aladdin

 

Für mich die beste Realverfilmung der letzten Jahre ist ganz klar "Aladdin", was ich so nicht erwartet hätte, gab es immerhin einige Schlagzeilen über Will Smith als blauer Dschinni. Am Ende geht das Konzept rund um das Märchen von 1001 Nacht aber überrascht gut auf, was auch daran liegt, dass hier talentierte Schauspieler gecastet wurden, die auch musikalisch einiges auf dem Kasten haben. Zudem fühlen sich die Musik-Elemente und Songs nicht erzwungen an, sondern integrieren sich wunderbar in den Verlauf der Handlung und passen einfach. Für mich ist sonst der Musical-Anteil immer gewöhnungsbedürftig, sodass ich etwas brauche, um in die Filme rein zu finden, nicht so aber bei "Aladdin". Hier passt das Gesamtpaket aus Abenteuer, Humor und Musik und sowohl die Kulissen, Effekte und Kostüme haben mich verzaubert. Definitiv eine Realverfilmung, die ich mir öfters anschauen werde, weil sie gute Laune macht, spannend umgesetzt wurde und die Figur von Jasmin in die Moderne geholt wird. Sie erhält ein feministisches Update, das dringend notwendig ist, damit der Film nicht nur funktioniert, sondern auch in die heutige Zeit passt. 

 

 

 

Birds of Prey

 

Überraschend gut unterhalten hat mich auch "Birds of Prey", der an den Kinokassen floppte und auch sonst bei einigen Zuschauer*innen nicht gut ankam. Ich hatte keine hohen Erwartungen, finde das Konzept des Feel-Good-Superhelden-Filmes hier aber passend. "Birds of Prey" nimmt sich nicht allzu ernst und punktet mit einer fantastischen Margot Robbie, vielen bunten Actionsequenzen, die auch etwas Brutalität rausnehmen und gelungenen One-Linern. Optisch ist das überaus gelungen und bei all den eher düsteren DC-Filmen mal was anderes. Trotzdem: Den Antagonisten empfinde ich als zu blass, da wurde Potenzial verschwendet, genauso ergeht es mir auch mit den anderen weiblichen Hauptfiguren abseits von Robbie. Aber am Ende des Tages hat der Film sein Ziel erfüllt: Er hat mir gute Laune gemacht, weil er Spaß macht und unterhält. Ich denke mehr wollte "Birds of Prey" auch nie sein. 


Auf "Der Fall Collini" bin ich in meinem Monatsrückblick für Dezember schon genauer eingegangen, den ich euch verlinkt habe, damit der Filmjahresrückblick nicht zu extrem ausufert.

 

 

 

 

 

Filme, die mich 2020 enttäuscht haben: Bad Boys: For Life, Bloodshot, I See You, The Lion King, The Babysitter 2:

 

 

Bad Boys: For Life

 

Neben all den Highlights gibt es auch immer Filme, die nicht ganz meinen Erwartungen entsprochen haben. Das ist zum einen "Bad Boys: For Life", wobei es sich um eine Fortsetzung des Franchise handelt. Vielleicht habe ich es auch falsch in Erinnerung, aber die damaligen Filme fand ich lustiger. Bei "Bad Boys: For Life" habe ich mich gelangweilt, weil mir der Humor gefehlt hat, aber auch die Storyline klischeebeladen ist und die neuen Charaktere allesamt blass bleiben. Das konnten auch die Wendung am Ende und die gelungenen Actionsequenzen nicht mehr rausreisen. Wieso der Film so gefeiert wird, kann ich nicht nachvollziehen. Ein weiterer Actionfilm, von dem ich mir mehr erwartet hatte, ist "Bloodshot", denn auch hier wird zu stark auf altbekannte Kniffe und Klischees gesetzt, als das der Film mich noch überraschen könnte. Das ist schade, denn Vin Diesel bzw. der gesamte Cast macht einen guten Job und das Spiel mit den gefälschten Erinnerungen, bietet Potenzial. Wirklich ausgeschöpft wird es nicht. Tatsächlich kurz eingeschlafen bin ich beim Thriller-Horror "I See You", der 2020 via VoD seine Premiere gefeiert hat und sich um das spurlose Verschwinden eines Jungen handelt, bei dem ein Detektiv bald feststellt, dass mehr Kinder verschwunden sind. Parallel zu seinen Ermittlungen hat er aber auch mit privaten Problemen zu kämpfen. "I See You" ist auch ein Film, der bei Filmkritikern ziemlich gut ankam und ich muss zustimmen: Man hat versucht ein paar Wendungen einzubauen, aber für mich hat da nicht jede von funktioniert. Den Täter habe ich kommen sehen, die Enthüllung im Mittelteil sorgt dafür, dass einiges an Tempo rausgenommen wird und zu viel wiederholt wird, das man sich zu diesem Zeitpunkt schon denken kann. Lediglich die letzte Szene des Filmes bleibt hängen, entfaltet dann aber nicht mehr die Wirkung, die die Produzenten intendiert haben. Alles in allem für mich aber kein Meisterwerk, sondern lediglich ein solider Krimi, wo mehr drinnen gewesen wäre. 




The Lion King


Nachgeholt habe ich zudem den neuen "The Lion King", auf den ich ehrlich gesagt gespannt war, immerhin sind die zwei "König der Löwen"-Filme meine liebsten Disney-Filme aus meiner Kindheit. Ich habe sie rauf und runter geschaut und bin überrascht, dass meine Eltern davon nicht genervt waren, denn wahrscheinlich können sie die Filme mitsprechen. Die Neuverfilmung hätte es für mich nicht gebraucht. Denn abseits der gelungenen Animation, geht das Konzept nicht auf: Die Synchronsprecher möchten nicht passen, sodass die Dialoge oft emotionslos wirken und auch lächerlich, weil es einfach nicht stimmig wirkt, wenn die Tiere sprechen. Handlungstechnisch gelingt es ebenfalls nicht den Charme der damaligen Filme einzufangen, da fehlte einfach das gewisse Etwas, die Magie, die diese Filme ausgemacht haben. Das ist schade, aber es sorgt dafür, dass ich nicht mitfühlen kann und froh war, als der Film dann zu Ende war. Über "The Babysitter: Killer Queen" habe ich mich im Podcast schon ausgelassen, damit hat Netflix was Trash anbelangt definitiv den Vogel abgeschossen. Ist der erste Teil noch unterhaltsam, da er mit den Stereotypen spielt, die bedient werden, ist die Fortsetzung nur noch dämlich, übertrieben und eine Wiederholung von Teil 1. Da kann auch Samara Weaving, die in ihren Szenen glänzt, das Ruder qualitativ nicht mehr herumreißen.


 

 

 

 

Filme, die ich 2020 im Kino gesehen habe: Follow Me:


2020 war kein gutes Jahr für die Kinos, etwas worüber ich schon auf dem Blog geschrieben habe, aber mich auch mit meinen Kolleginnen von BingeHype mehrfach ausgetauscht habe. Aufgrund der Kinoschließungen im Frühjahr sowie auch im Herbst/Winter, habe ich lediglich einen Film auf der großen Leinwand gesehen: "Follow Me". Für den Teen-Horrorfilm hatte ich Freikarten gewonnen und habe dies als Anlass genutzt, um mal wieder mit meinen Eltern ins Kino zu gehen. Sicherlich hat der Film so seine Schwächen, auf die ich auch in der ausführlichen Rezension zu Follow Me eingegangen bin, aber wir wurden trotzdem gut unterhalten und hatten einen schönen Abend im Kino, bei dem wir uns zu keiner Sekunde unsicher gefühlt haben. Ich hätte gerade noch mehr Filme im Kino gesehen, ist dies immerhin immer ein besonderes Ereignis, für mich aufgrund der längeren Anfahrt gar ein Event, aber zeitlich war dies leider nicht möglich. Als die Kinos Anfang des Jahres noch offen hatten, war ich im Uni-Stress und das hat sich dann auch in den Sommermonaten wiederholt. Sobald ich zeitlich etwas Luft hatte, waren die Kinos zu. Natürlich hoffe ich, wie viele andere, dass wir keine Kino-Pleitewelle erleben und ich schließe das auch für die großen Ketten aus, bei kleinen Betreibern sieht das aber anders aus. So oder so ist schwer abzusehen, inwiefern Corona nachhaltige Auswirkungen auf das Kino hat, jedoch ist dies auch ein Prozess, der lediglich beschleunigt wurde, denn dass sich Kino in Zukunft verändern wird, daran hatte auch vor Corona niemand Zweifel. Immerhin hat, zumindest in den USA, nun jedes große Produktionsstudio seinen eigenen Streaming-Dienst und diesen auch jeweils zur höchsten Priorität erklärt. Dass das nicht spurlos am Kino vorbei geht, dürfte klar sein. Jetzt heißt es abwarten, wie diese Änderungen genau ausfallen. Ich bin mir sicher, dass sich das Kino anpassen wird, wie dies immer der Fall ist, somit geht mir die Phrase des "Kino-Tods" auch etwas zu weit, denn ich denke kaum einer möchte auf die große Leinwand, den fantastsichen Sound und das gemeinsame Filmerlebnis verzichten.


 

 

 

Filmeigenproduktionen von Streaming-Diensten, die mir 2020 gefallen haben: Enola Holmes, The Old Guard, Clouds

 

Wie bei jeder Pandemie gibt es Gewinner und Verlierer. Die Gewinner waren diesmal klar die Streaming-Dienste, die viele neue Abonnenten anlocken konnten, was auch dem guten Content-Management geschuldet sein dürfte. Vergangenes Jahr ist mir oft die Frage begegnet, wann Netflix und Amazon Prime die Produktionen ausgehen, wie wir nun wissen: Gar nicht. Ich bemerke auch jetzt noch keinen Rückgang von Inhalten, was zeigt wie viele Monate da vorausgeplant wird. Reed Hastings war auch zu Beginn der Pandemie in den Interviews recht entspannt. Somit gab es 2020 wieder viele eigenproduzierte Filme, bei denen ich diesmal auch einige Glücksgriffe zu verzeichnen hatte. 

 

 

Enola Holmes / The Old Guard

 

So hat mir auf Netflix "Enola Holmes" viel Freude bereitet, auch wenn ich nicht mehr zur Zielgruppe des Filmes zähle. Aber die Verfilmung rund um die Schwester von Sherlock Holmes, hätte ich mir als Jugendliche ebenfalls gewünscht, liefert sie doch eine unabhängige, intelligente und schlagfertige Hauptfigur, die ein gutes Vorbild für junge Mädchen darstellt. Die Romanze hätte es für mich nicht gebraucht, aber auch hier muss ich ein Lob aussprechen, weil die beiden Figuren gut harmonieren und die Beziehung charmant inszeniert ist. Abseits dessen hatte der Film in der Mitte zwar ein paar Längen, aber gefällt mir letzten Endes aufgrund von Millie Bobbie Brown und dem historischen Setting trotzdem. Ich hoffe auf weitere Filme. Apropos weitere Filme, ich meine die Fortsetzung der Comic-Verfilmung "The Old Guard" mit Charlize Theron wurde hingegen schon bestätigt und ich bin glücklich darüber. Natürlich lassen sich auch bei "The Old Guard" bekannte Kniffe finden, vor allem die Grundprämisse ist nicht neu, und es wird nicht das komplette Potenzial ausgeschöpft, es ist aber ein spannender Auftakt eines Franchise, das vor allem aufgrund der Diversität der Figuren und der unschlagbaren Charlize Theron funktioniert. Diese Frau kann tatsächlich alles spielen. Die Actionszenen sind gelungen, besonders spannend finde ich die Möglichkeit in der Zeit zurückzugehen, immerhin haben die untersterblichen Figuren schon einiges miterlebt, sodass ein qualitativer Sprung möglich ist.





Urheberrecht: Disney Deutschland


Clouds


Ein Film, bei dem ich hingegen gar keine Schwächen gefunden habe, der somit fünf Sterne von mir erhalten würde, ist "Clouds" (Disney+). Ich wusste vor dem Anschauen nicht, um was es in diesem Film geht, nur das er mit Musik zu tun hat. Dementsprechend war ich nicht vorbereitet, auf die emotionale Achterbahnfahrt die "Clouds" sein würde. Der Film erzählt die Lebensgeschichte von Zach Sobiech, einem Teenager, der zum zweiten Mal an Krebs erkrankt ist und die Nachricht erhält, dass keine Bestrahlung mehr möglich ist. Er nutzt die kurze Zeit, die ihm noch bleibt, um seiner Leidenschaft nachzugehen, der Musik. Seine Songs sind für ihn dabei eine Möglichkeit, um sich von Freunden und Familie zu verabschieden. Seine Single "Clouds" schafft es in den USA sogar an die Spitze der US-Charts, was sich nach Veröffentlichungen des Filmes wiederholt. Ihr solltet diesen Film definitiv nicht ohne Taschentücher anschauen, ich habe so oft geweint, denn die Geschichte von Zach, aber auch seine Courage und lebensbejahende Einstellung gehen Nahe, genauso wie die Verzweiflung seiner Freunde und Familie. Am Film selbst haben letztere auch mitgearbeitet und sind teilweise auch als Extras in Szenen aufgetreten, was ich genauso berührend finde, wie der gesamte Film. Hier wurde mit viel Herzblut die Geschichte eines jungen Mannes erzählt, der viel zu früh gestorben ist und dessen Songs noch heute viele Menschen berühren. Somit ist der Film keine leichte Kost, aber es lohnt sich reinzuschauen.





Filmeigenproduktionen von Streaming-Diensten, die mich 2020 enttäuscht haben: Dangerous Lies, Rebecca

 

Schauspielerisch bin ich ja ein großer Fan des "Riverdale"-Casts, auch wenn ich finde, dass Camilla Mendes zunehmend Schwierigkeit hat Veronica glaubhaft zu spielen, was aber eher an den Handlungsbögen selbst liegt, als an ihrem Talent. Somit war ich gespannt in den Thriller "Dangerous Lies" reinzuschauen, den ich tatsächlich schon kurz nach Veröffentlichung angeschaut habe. Mendes spielt darin eine Pflegerin, die eine Stelle bei einem alten Mann namens Leonard antritt und eine intensive Beziehung zu ihm aufbaut. Als dieser stirbt erbt sie seinen gesamten Besitz und sein Vermögen, was sie jedoch in einen Strudel aus Lügen, Mord und Intrigen zieht. Der Plot klingt eigentlich genau nach meinem Beuteschema, mag ich doch Filme dieser Art. Die Umsetzung ist aber leider alles andere als gelungen, denn der komplette Film ist vorhersehbar und damit auch ziemlich langweilig, da solche Filme dann doch von überraschenden Wendungen und einem flotten Tempo leben. Beides ist nicht gegeben, denn der Film zieht sich auch wie Kaugummi. Schauspielerisch ist Camilla Mendes hier zwar wesentlich besser als in Riverdale, aber auch das rettet für mich die Produktion dann nicht mehr, genauso wenig wie Sasha Alexandra, die auch hier wieder als Polizistin glänzen kann. Für mich reicht das aber nicht, um die Produktion weiterzuempfehlen. Ebenfalls nicht überzeugen konnte mich "Rebecca", wo mir der Mystery-Anteil dann doch etwas zu gering ausfiel und storytechnisch mehr drinnen gewesen wäre, gerade mit Blick auf die Buchvorlage. Das wirkte doch alles etwas lieblos, sodass das gewisse Etwas fehlte und das trotz talentierter Hauptdarsteller.






Filme, die ich abgebrochen habe: Jojo Rabbit

 

Ich breche nur selten Filme ab, aber bei "Jojo Rabbit", den ich mit zwei Freunden gesehen habe, haben wir alle keinen Zugang zum Film gefunden. Ich kann verstehen, wieso der Film, der auch für mehrere Oscars nominiert war, das Publikum gespalten hat. Die Idee des Filmes ist gewagt und ungewöhnlich und nicht der Grund, wieso mir der Film nicht gefallen hat. Kurz nach Kinostart gab es da ja diverse Diskussionen, aber ich bin der Meinung, dass Filme bzw. Kunst generell, alles darf. Fangen wir an hier einen Regelkatalog zu erstellen, kann dieser schnell missbraucht werden und in Zensur enden, zumal der Film ganz klar eine Anti-Hass-Satire ist. Aber da wären wir schon beim Punkt: Ich mochte die satirischen Elemente nicht, mich haben sie nicht zum Lachen oder Schmunzeln gebracht. Nicht nur mir, sondern uns allen, war das zu viel und auch das Schauspiel der Beteiligten ist zu übertrieben. Das Konzept hat für mich einfach in der Form nicht funktioniert, aber Geschmäcker sind verschieben. "Jojo Rabbit" ist ganz klar Geschmackssache, weshalb nicht überraschend ist, dass die Meinungen stark auseinandergehen. Ich bin damit einfach nicht warm geworden.

 




Filme, die mich schauspielerisch beeindruckt haben: Emma, Bombshell, Knives Out, Joker

 

 

Emma

 

Wie auch bei den Serien, gibt es natürlich auch Filme, bei denen ich hin und weg von der Schauspielleistung bin, die dann einen Film auch noch einmal qualitativ aufwertet. Dies ist zum Beispiel beim der Jane Austen Verfilmung "Emma" der Fall, welchen ich ganz klar in die Kategorie historischer Wohlfühl-Film packen würde. Für mich kam die Produktion damit aber zur passenden Zeit, denn gerade im Lockdown brauchte ich etwas Aufmunterung und hatte ganz viel Freude mit den Figuren und ihrer Suche nach der großen Liebe in der Regency-Ära. Sicherlich ist der Film etwas oberflächlich und liefert keine tiefgründige Botschaft, aber müssen Filme das immer? Ich finde nicht, denn ich brauche auch einfach mal Filme, die nur unterhalten möchten. Besonders viel Freude hat mir Anya Taylor-Joys schauspielerische Leistung bereitet, für die 2020 generell ein gutes Jahr darstellt, hat sie doch auch mit "The Queens Gambit" einen Hit hingelegt. In "Emma" gelingt es ihr perfekt die hochnäsige Titelfigur, die sich für etwas Besseres hält und auf andere hinabschaut, dabei aber auch oft ziemlich naiv ist, einzufangen. Genau so stellt man sich den Adel in dieser Zeit vor und das wurde charmant und unterhaltsam inszeniert. Natürlich durchläuft Emma im Verlauf des Filmes eine Entwicklung und sieht ein, dass ihr Verhalten falsch ist, parallel dazu gibt es die klassische Austen-Romanze, bei der sie realisiert, dass ihr Mr. Right ja schon die ganze Zeit direkt vor ihren Augen war. Wer also etwas Lachen möchte und Lust auf Kostüme hat, die tatsächlich die Zeit widerspiegeln, dann schaut unbedingt einmal in "Emma" rein, ihr werdet nicht enttäuscht werden.

 

 



Urheberrecht: Wild Bunch Germany


Bombshell

 

Ebenfalls mit einem beeindruckenden Cast kann "Bombshell" punkten, da sich hier einige der talentiertesten Schauspielerinnen in den zentralen Rollen vorfinden: Charlize Theron, die als Megyn Kelly kaum wiederzuerkennen ist, Nicole Kidman und Margot Robbie. Jede einzelne von ihnen macht einen phänomenalen Job und vor allem Robbie liefert eine der intensivsten Szenen des Filmes ab, die sich bis heute bei mir eingebrannt hat. So unangenehm anzuschauen, aber so wichtig, denn für viele Frauen sind diese Momente Alltag. Der Film arbeitet die Geschehnisse rund um den Fall von Fox-Medienmogul Roger Ailes auf, der über eine lange Zeit Mitarbeiterinnen sexuell belästigt hat und deshalb seinen Posten räumen musste. Etwas, was längst überfällig war. Während der Film dabei einiges richtig macht, z.B. das flotte Tempo, den Einbezug von Donald Trump in der ersten Hälfte, welcher nach einem Interview Megyn Kelly mit sexistischen Angriffen überhäufte und der erfundenen Figur von Margot Robbie, die die klare Sympathieträgerin des Filmes ist, gibt es aber auch die eine oder andere Schwäche. So werden die rassischsten Bemerkungen, die Megyn Kelly im Live-TV getroffen hat, komplett ausgeklammert. Wieso diese Entscheidung getroffen wurde? Da kann man nur mutmaßen, vielleicht um sich vor eventuellen gerichtlichen Klagen zu schützen, aber das verzerrt das Bild über die Person, was ich schwierig finde. Trotzdem hat mir der Film gefallen, weil ich beim Anschauen zu keiner Zeit gelangweilt war und der das Thema für ein Massenpublikum doch gut aufbereitet. 




Knives Out / Joker


Anders bei "Knives Out", wo ich mehr von der Handlung erwartet hätte, denn ich habe die finale Auflösung schon zu früh kommen sehen und empfand es als störend, dass sich eine Hauptfigur ständig Übergeben musste, denn es hat nichts zur Handlung beigetragen. Da konnten mich die exzentrischen Figuren sowie ihr Familienstreit doch etwas mehr überzeugen, denn das wurde schauspielerisch fantastisch und unterhaltsam inszeniert, sodass ich vor allem die Befragungsszenen am Anfang klasse fand. Für mich spielt der Film, abseits seines Starcasts, aber lediglich im Mittelfeld, weil mir die überraschenden Wendungen fehlten, die braucht es aber, damit das Rätsel um den Täter aufgeht. Mir wurde da schon zu früh ein entscheidendes Puzzleteil enthüllt, womit die Spannung rausgelassen wurde. Schade, denn so ist der Film tatsächlich nur wegen Chris Evans, Daniel Craig, Jamie Lee Curtis und dem restlichen Cast sehenswert. Verdient den Oscar erhalten hat hingegen Joaquin Phoenix für seine beeindruckende Darstellung des DC-Schurken Joker. Generell bin ich von "Joker" beeindruckt, denn er verdeutlicht, dass Comicverfilmungen auch als düstere Charakterstudie mit gesellschaftlicher Kritik funktionieren und überzeugen können, vor allem weil hier auch der Soundtrack und die Cinematography stimmen. So hat sich beispielsweise die ikonische Tanzszene von Pheonix auch bei mir eingebrannt, genauso wie sein immer furchteinflößender werdendes Lachen. Fühlte ich zunächst noch mit Arthur Fleck mit, der selbst dann noch getreten wird, als er längst am Boden liegt, entschuldigt dies aber nicht seine Wandlung zum Joker und damit einhergehend die Brutalität, die er entfesselt. Ich persönlich finde übrigens nicht, dass der Film Gewalt verherrlicht oder verharmlost, denn die Taten des Jokers sind ganz klar abstoßend und er wird zu keiner Sekunde als Held oder Antiheld gefeiert.





Filme, die ich aus 2020 noch anschauen möchte:

 

Diesmal eine etwas längere Liste als bei den Serien, denn es steht noch einiges aus dem vergangenen Jahr aus, das mich interessiert:

 

Der Unsichtbare 
The Trial of the Chicago 7
Der Schacht
Tenet
Die unglaubliche Geschichte der Roseninsel
I Still Believe
Tyler Rake: Extraction
Tesla
Persischstunden
Der Hexenclub
Der göttliche Andere
Palm Springs
Die Misswahl
David Copperfield - Einmal Reichtum und zurück





Und nun zu euch: Was sind eure Jahreshighlights von 2020?
Was hat sich als Flop erwiesen?
Und welche Filme möchtet ihr noch nachholen?




Kommentare :

  1. Bei Jojo Rabbit bin ich das andere extrem: Für mich war es der Film des Jahres und will jetzt demnächst unbedingt auf Sky noch ein zweites Mal schauen :) Dort habe ich vor ein paar Tagen auch Little Women gesehen. Da kann ich wiederum verstehen, warum er bei vielen gut ankommt, mir war es am Ende dann leider doch etwas too much. Aber ganz nett ist er auf jeden Fall schon ;) Bei Bad Boys: For Life fand ich den Trailer schon so furchtbar, dass ich ihnen komplett ausgelassen habe. Just Mercy steht dagegen immer noch auf meiner Liste, nach dem du so davon begeistert warst!

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar :),
      ja bei Jojo Rabbit gehen die Meinungen echt auseinander - entweder man mag ihn, oder eben nicht. Ich war im Vorfeld ja gespannt und bin auch ohne große Erwartungen rangegangen, aber eben einfach nicht mit dem Humor warm geworden. Du hast bei "Bad Boys: For Life" auch echt nichts verpasst, den kannst du dir definitiv sparen. Bei "Just Mercy" musst du mir hingegen danach mal schreiben, ob er dir auch so gut gefallen hat.

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  2. Bei Parasite war ich auch sehr überrascht, wie gut er mir gefallen hat. Von der Story her hab ich erstmal nicht so viel erwartet. Gehört aber für mich zum besten was ich 2020 gesehen hab.
    The Gentlemen war für mich auch ein Highlight-Film.
    Richtig enttäuscht hat mich kein Film aus dem letzten Jahr. Aber ich hab definitiv viel weniger gesehen als sonst üblich.
    Liebe Grüsse ela

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  3. Bei Parasite war ich auch sehr überrascht, wie gut er mir gefallen hat. Von der Story her hab ich erstmal nicht so viel erwartet. Gehört aber für mich zum besten was ich 2020 gesehen hab.
    The Gentlemen war für mich auch ein Highlight-Film.
    Richtig enttäuscht hat mich kein Film aus dem letzten Jahr. Aber ich hab definitiv viel weniger gesehen als sonst üblich.
    Liebe Grüsse ela

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar Ela,
      genau so war es bei mir auch, durch den Trailer hatte ich ehrlich gesagt nicht wirklich viel erwartet, dann aber umso mehr bekommen. Habe das aber oft, dass mich ein Film vom Trailer her erstmal gar nicht anspricht und mich dann umhaut. Geht mir auch tatsächlich manchmal bei Serien so, dass mich diejenigen, bei denen ich unsicher bin, ob sie mir am Ende tatsächlich gefallen o. wo meine Erwartungen eher gering sind, dann umhauen.

      Aber das doch schon mal schön, dann hast du bei der Auswahl doch ein gutes Händchen bewiesen.

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  4. Hi Nicole,
    der Film Clouds ist irgendwie total an mir vorbeigegangen! Ich habe "Drei Schritte zu Dir" erst kürzlich gesehen, der Film ist ebenfalls herzzerreißend. Auch wenn ich nach solchen Dramen immer fix und fertig bin, schau ich sie dennoch gern und hoffe jedes Mal auf ein Happy End!

    "Der Unsichtbare" war meiner Meinung nach ein richtig guter Film! Es war glaube ich sogar der letzte Film, den ich im Kino gesehen habe.

    "I Still Believe" möchte ich auch unbedingt noch sehen! Da werde sicher auch einige Taschentücher brauchen!

    "The Woman In The Window" sollte 2020 in die Kinos kommen, der Termin hat sich jedoch wegen der Corona-Pandemie verschoben. Ich hoffe, dass er 2021 zu sehen sein wird!

    Hab' ein schönes Wochenende! :)

    Liebe Grüße
    Lisa Marie

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar Lisa Marie,
      oh dann musst du Clouds unbedingt schauen, der gefällt dir dann sicherlich auch, auch wenn man natürlich einige Tränen lässt. "Drei Schritte zu dir" habe ich 2020 auch gesehen, da habe ich auch Rotz und Wasser geheult, er hat mir aber auch gut gefallen. Hatte clevere Dialoge, interessante Figuren und talentierte Schauspieler.

      Ich bin echt gespannt auf "Der Unsichtbare" gibt ja unterschiedliche Meinungen, aber bisher fand ich die Mehrheit der Bloomhouse Filme immer unterhaltsam.

      "The Women in the Window" hat man nun an Netflix verkauft, der wird dort im Laufe des Jahres erscheinen, einen konkreten Termin gibt es aber noch nicht. Bin auf den Film aber auch gespannt.

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  5. Hi Nicole,
    die moderne Rolle der Jasmin in Aladdin fand ich auch gut, obwohl mir der Film nicht so gut gefallen hat wie der Disney-Film. War aber bisher bei allen Realverfilmungen so, ist vielleicht einfach so eine Sache :)
    The Trial of the Chicago 7 kann ich nur empfehlen, das ist so ein toller Film!
    Ich habe gar keine aktuelle Filmliste, wo du mich so fragst, eher Serien wie "Liebe & Anarchie" :)
    Liebste Grüße!

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar Vanessa,
      also mich überzeugen auch nicht immer alle neuen Disney-Realverfilmungen, aber Aladdin hat mich umgehauen, mochte den einfach, aber das halt immer ne Geschmacksfrage, was ja nicht schlimm ist :), zumal ja wsl jeder von uns mit den Animationsfilmen auch viele besondere Momente verbindet, die dafür sorgen, dass sie einen ganz besonderen Platz im Herzen haben. Geht mir zumindest teilweise so. Den neuen König der Löwen fand ich deshalb schwierig, weil die Filme habe ich als Kind tatsächlich mal eine Zeitlang jede Woche geschaut :D.

      Ich hoffe ich komme bald mal dazu den abzuhaken, zumal der Film (The Trial of the Chicago 7) ja auch als Oscar-Kandidat gehandelt wird und das macht mich schon neugierig und ich schaue mir ja gerne, wenn möglich, die Nominierten an.

      Hast du bei "Liebe & Anarchie" schon reingeschaut? Meine Mum fand den Trailer damals ganz interessant und ich habe bisher noch gar nicht wirklich was über die Serie gehört, wäre mal gespannt auf deine Meinung.

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