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Montag, 25. November 2019

Media Monday #439: Jugendbücher, Klischees in Horrorfilmen und AHS: Hotel


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Nach einer etwas längeren, studiumsbedingten Pause widme ich mich heute wieder dem Media Monday von Wulf. Dieser hat sich erneut sieben spannende Lücken einfallen lassen, zu denen ich nach kurzem Überlegen, doch einiges zu sagen hatte. Da passt es ganz gut, dass ich heute auch die Zeit gefunden habe, mich an einen Beitrag zu setzen, um mit euch über die Botschaften von Weihnachtsfilmen zu diskutieren, ein paar nervende Klischees in Horrorfilmen, genauer gesagt in Splatter-Filmen, unter die Lupe zu nehmen und meine Begeisterung für "AHS: Hotel" zu teilen, womit ich auch schon bei Staffel 5 der Horrorserie angelangt bin. Aktuell versuche ich "American Horror Story" aufzuholen, da ich schon ganz gespannt auf "Apocalypse" bin und mich auch "1984" inhaltlich komplett anspricht. Ich liebe ja Splatter-Filme und freue mich schon auf die Umsetzung des Themas von Ryan Murphy. Etwas schade finde ich, dass Staffel 10 vielleicht die letzte Staffel sein könnte. Nach wie vor hat die Serie für mich Potenzial, auch wenn manche Szenen etwas zu gewollt kontrovers ausfallen und dem Ziel dienen einen Aufreger zu produzieren. Trotzdem habe ich Spaß daran in jeder Staffel in eine neue Welt und ein neues Horror-Thema einzutauchen. Auch wenn das heißt, dass einem eine Staffel mal besser gefällt, eine andere nicht so gut. Ich bin beispielsweise mit "Freak Show" nicht ganz warm geworden, dafür liebe ich "Hotel" und werde euch heute verraten wieso. 






1. In Vorbereitung auf die nahende Adventszeit, werde ich meiner Mama dieses Jahr leider nur zugucken müssen, wie sie Plätzchen für uns zaubert, das Haus dekoriert und weihnachtliche Stimmung verbreitet. Dabei ist gerade ersteres mittlerweile eine der Aufgaben, die ich in der Vorweihnachtszeit gerne übernehmen, weil ich meine Leidenschaft fürs Backen entdeckt habe und dabei wunderbar zu meinen Lieblingssongs auf andere Gedanken komme. Jetzt kommt das große aber, in diesem Semester dreht sich bei mir alles um das Forschungsprojekt, das schon jetzt sehr  zeitaufwendig ist, da meine Gruppe bis Weihnachten den ganzen Theorie und Methodenteil abaken möchte, um die Weihnachtsferien zumindest ein bisschen genießen zu können. Deshalb sitze ich gerade über Fachlektüre und arbeite meinen Teil dazu aus. Generell wird dieses Semester wohl das stressigste des Masterstudiums werden, sodass ich froh bin, wenn ich es hinter mir hab und dann nur noch die mündliche Prüfung inklusive Masterarbeit ansteht.



2. Die Botschaft, die romantische Young-Adult-Romane in Bezug auf Beziehungen vermitteln, empfinde ich ja oft als gefährlich. Gerade die Art und Weise wie in manchen Büchern des Genres das problematische Verhalten von Jungen als romantisch dargestellt oder entschuldigt wird, bringt meinen Puls regelrecht zum rasen. Es ist nicht in Ordnung, wenn ein Protagonist die weibliche Figur schlecht behandelt, beleidigt, zu etwas drängt was sie nicht möchte oder bloßstellt. So was nennt man eine toxische Beziehung, das Verhalten ist nicht durch irgendwelche traumatischen Erlebnisse in der Vergangenheit oder innere Dämonen zu entschuldigen. Jeder Mensch hat sein Päckchen zu tragen, das gibt aber Niemandem das Recht andere schlecht zu behandeln. Genauso, wie Stalking, Besitzansprüche oder übertriebene Gesten, nicht romantisch sind. Dies findet sich auch in vielen Filmen und Serien wieder, die solche Dinge verharmlosen und es als etwas Gutes darstellen, wenn Männer ein Nein nicht akzeptieren, sondern dran bleiben. Meine liebe Herren lasst es euch von einer Frau sagen: Nein, das ist nicht romantisch, sondern jagt uns Angst ein. Wenn euch eine Frau mehrmals darauf hinweist, dass sie nicht mit euch ausgehen möchte oder dass sie keine Gefühle für euch hegt, dann akzeptiert das. Alles andere ist nicht in Ordnung und bereitet mir persönlich eher Sorgen, als Freude. Doch gerade in Werken, die auf eine jugendliche Zielgruppe abzielt (egal um welches Medium es sich handelt) finde ich solch eine Darstellung von Beziehungen problematisch, da die Leser bzw. Zuschauer gerade erst dabei sind erste Erfahrungen in diesem Bereich zu machen zu machen und sich dann oft am Verhalten von Figuren, die sie toll finden, orientieren.




3. Manche Klischees sind ja wirklich nicht totzukriegen. Am schlimmsten finde ich die Klischees, die sich in vielen Horrorfilmen des Splatter-Genres finden lassen. Das fängt schon bei der Zusammenstellung der Gruppen an, wo es sich meist um College-Studenten, handelt die zu wandelnden Stereotypen degradiert werden. Da darf der Nerd nicht fehlen, das Arschloch, das nur an sich selbst denkt, das stille Mädchen, das sich als Intelligenzbeste entpuppt und nicht überraschend gleichzeitig das Final Girl darstellt, der Kiffer, der dementsprechend auch schnell ins Gras beist und scheinbar die wenigen Gehirnzellen, die er mal besessen hat wegekifft hat, die femme Fatale, die alle Männer um den Finger wickelt und am liebsten Party macht sowie der Schönling, damit die weibliche Zuschauerschaft auch was zum Gucken hat. Neben dem Konsum von Drogen ist auch das Pinkeln im Wald tödlich. Ehrlich achtet da mal drauf, sobald eine Figur sich aus diesem Grund von der Gruppe entfernt hat in Splatter-Filmen ihr letztens Stündlein geschlagen, genauso verhält es sich wenn zwei Figuren intim werden. Abseits dessen gibt es noch das nervige Klischee, dass der Killer überall ist und egal wie schwer er oder sie verletzt ist, einfach nicht totzukriegen ist - ein Klischee das vor allem im Scream-Franchise gerne bedient wird oder auch bei Freitag der 13.




4. Sympathie für Schauspieler/innen ist fernab ihrer/seiner Filmrollen ein wichtiges Fakt, damit ich zum Fan einer Person bzw. auch einer Serie oder Filmreihe werde. Lediglich bei alleinstehenden Filmen spielt es eine untergeordnete Rolle, ob ich den Cast mag, weil hier halt auch keine intensive Bindung vorausgesetzt wird. Zu einem Franchise oder einer Serie, die mich mehrere Jahre begleiten, habe ich eine viel emotionalere Bindung, die sich dann auch auf einzelne Schauspieler überträgt deren Karriere ich dann mit Freude verfolge. Ich denke es dürfte nicht überraschend, dass man Schauspieler/innen nur dann gut findet, wenn sie einem sympathisch sind, vielleicht den gleichen Humor haben oder man mit Äußerungen ihrerseits, die in Interviews oder in den sozialen Netzwerken geteilt werden, übereinstimmen. Als Positiv empfinde ich es auch immer, wenn Schauspieler sich sozial engagieren, wobei es mir da eher nicht um diejenigen geht, die das nun breit in der Öffentlichkeit verkünden, sondern es gibt viele Schauspieler deren Engagement sehr groß ist, wo man das dann aber eher am Rande erfährt und die das nicht machen um dadurch positive Schlagzeilen zu generieren. Das mag ich beispielsweise so an Ian Somerhalder, der sich schon seit vielen Jahren für den Klimaschutz engagiert oder auch Jared Padalecki, der über Depression aufklärt, sogar schon vielen Supernatural-Fans mit seiner eigenen Kampagne geholfen hat und sich schon seit Jahren im Tierschutz engagiert. Auch Leonardi DiCaprio ist mir deshalb so sympathisch, weil auch er schon so viele Jahre im Klimaschutz unterwegs ist und sich schon engagiert hat, bevor er dafür so viel Zuspruch erhalten hat. 





5. News aus der Film-Welt sind ja immer mit Vorsicht zu genießen, aber ich lese solche Meldungen trotzdem gerne und versuche auch aufgrund meines Blogs auf den aktuellen Stand zu bleiben, immerhin blogge ich über Filme und Serien. Mein Fokus liegt dabei aber nicht auf Klatsch und Tratsch, sondern ich versuche in Bezug auf neue Projekte, Serienbestellungen und Casting-News auf dem Laufenden zu bleiben. Natürlich ist es hier so, dass nicht immer jede Serie am Ende auch grünes Licht erhält und tatsächlich produziert wird, trotzdem finde ich es immer spannend zu lesen, an welchen Piloten gerade so gewerkelt wird und gerade in Zeiten von Streaming bedeutet es für Serien eben nicht das Aus, wenn Network-Sender eine Bestellung ablehnen, da diese dann oftmals Netflix, Amazon Prime und Co. angeboten werden. So startet beispielsweise im Dezember mit "Mixtape" ein Musikdrama, welches von Fox am Ende zwar nicht bestellt wurde, das aber von Netflix übernommen wurde. Genau das gleiche bei "Insatiable". Der Pilot wurde ursprünglich für CW produziert, die dann aber kein Interesse am Format hatten, also hat Netflix zugeschlagen. 



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6. Die Anzahl an verfügbaren Serien ist so erschlagend, das ich aktuell gar nicht weiß, was ich zuerst anschauen soll und wie immer hinterhänge. Während einige in meiner Twitter-Timeline schon komplett durch mit der dritten Staffel von "The Crown" sind, bin ich noch nicht mal dazu gekommen überhaupt reinzuschauen. Das gleiche bei "The Man in the high Castle", wo ich nun doch gespannt auf die finalen Folgen sowie Staffel 2 von "The Purge", wo ich langsam dazu tendiere die Staffel erst anzufangen, wenn denn alle Folgen vorhanden sind. Da ich aktuell jedoch viel für die Uni zu tun habe, wird das erstmal nicht ändern, sodass ich es auch in Dezember nicht sofort schaffen werde, in alle neuen Produktionen reinzuschauen. Wird Zeit für die Feiertage, die ich ganz gerne zum bingen von Serien nutze. Mit Blick auf 2020 frage ich mich echt, wer die ganzen Serien alles schauen soll? Denn sowohl Disney, Warner als auch NBC geben für ihre eigenen Streamingdiensten Produktionen in Auftrag, darüber hinaus produziert auch Sky verstärkt eigene Serien, während Netflix gefühlt jeden Tag neue Produktionen bestellt und auch Amazon Prime, Hulu und neustens auch Apple versuchen da mitzuhalten. Mit Joyn versucht auch Prosieben ins Seriengeschäft einzusteigen und bringt bald die ersten eigenen Serien auf die Plattform. Es ist unmöglich alles anzuschauen, sodass viele hochwertige Produktionen, die nicht im Mainstream angesiedelt sind, es am Ende wohl wesentlich schwerer haben dürften verlängert zu werden und das ist allem und allem eine Entwicklung, die ich schade finde und die mir eher Sorgen macht. Masse bedeutet nun mal nicht Qualität.




7. Zuletzt habe ich "American Horror Story: Hotel" angefangen und das war sensationell, weil die Staffel zu meinem persönlichen Favoriten geworden ist. Ich liebe die Anspielungen auf "The Shining", finde die Umsetzung mit den Geistern, die im Hortel Cortez ihr Unwesen treiben, besser. Dazu habe ich große Freude Lady Gaga in der Rolle der Countess zu sehen. Sie ist phänomenal und passt in meinen Augen perfekt. Ihr Auftreten, ihr Charisma und auch ihr Schauspiel können mich überzeugen. Mein zweites Highlight ist Evan Peters als Mr. March, der hier eine 180-Grad-Wandlung hinlegt und mit vor allem mit seinem Akzent begeistert. Es ist schon beeindruckend, wie wandelbar er als Schauspieler ist und bisher in jeder Staffel überzeugen kann. Auch in "Freak Show" ist seine Figur einer meiner absoluten Lieblinge gewesen. Ich bin schon gespannt, wie ihr die Staffel endet und glaube, dass viele Figuren die Staffel nicht überleben werden. Die spannendere Frage ist aber: Übersteht das Hotel die Staffel?




Welche Klischees in Filmen / Serien / Büchern stören euch?
Welche Relevanz hat Sympathie für euch in Bezug auf Darsteller und Serien?
Gibt es weitere American Horror Story Fans unter meinen Lesern?




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