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{Geständnisse eines Serienjunkies} Serien Neustarts #1: Serien, die uns den Sommer versüßen!

Sonntag, 24. Juli 2016 / / 10 Kommentare

Es ist mal wieder Zeit für mein alljährliches Feature der Serien Neustarts, in dem ich euch Produktionen vorstellen, die in dieser Tv Season anlaufen. Hierbei habe ich mich natürlich auf Serien konzentriert, die ich als vielversprechend und interessant empfinde. Somit decke ich nur einen Teil der Neustarts ab, aber bisher kann sich mein Resümee hier wirklich sehen lassen. Aus dem letzten Jahr gab es "Shadowhunters", "Fear the Walking Dead", "Scream", "Lucifer" und "The Shannara Chronicles" beispielsweiße bei den VoD Anbieter zu sehen. Alle fünf Serien wurden hierbei auch um eine weitere Staffel verlängert. Absolute Hits davon waren "Quantico" (welches demnächst auf Prosieben zu sehen ist"), Blindspot", "Shades of Blue" oder "American Crime", die alle für sehr gute Quoten gesorgt haben. Weiterhin lag ich mit meinem Näschen übrigens auch bei "Stitchers" oder "Scream Queens", die auch eine weitere Staffel erhalten haben. Abseits davon waren ja auch einige Serien dabei, die eh auf einige Staffel angelegt waren, wie Containment (das es ebenfalls noch im Tv zu sehen geben wird). Ein paar wenige, hat das Quotenhackbeil dann doch erwischt, aber die haben sich wirklich im Rahmen gehalten. Somit haben doch viele der Serien die Tv Season überlebt, die mein Interesse geweckt hatten. Mal schauen, ob ich diesen Schnitt auch in diesem Jahr wieder halten kann.


Vor einigen Monaten war es mal wieder so weit, die alljährlichen Upfronts standen in den Usa an. Vieles wandelt sich ja derzeit im Bereich der Serien, wie die Forderung nach neuen Quotenmessungen und natürlich die immer größere und wichtigere Online Präsenz, doch die Upfronts bleiben weiterhin eine feste Größe im Terminplan der Networks, denn an diesen Tagen stellen die Sender ihren Werbekunden ganz klassisch ihr Programm für die kommende Tv Season vor. Während es den Networks natürlich darum geht, die größten Werbekunden und deren finanzielle Mittel zu ködern, bekommt der Serienjunkie nicht nur Trailer zu all den neuen Serien der nächsten Monate, sondern es gibt auch endlich abschließende Entscheidungen, was die Verlängerung oder Absetzung einiger Produktionen betrifft. In diesem Jahr mussten wir uns ja wieder von einigen Lieblingen trennen, die somit aber Platz für frische Ware gemacht haben und welche davon wirklich interessant aussehen, möchte ich euch in den kommenden Monaten zeigen. Es handelt sich hierbei übrigens um Serien, die erst in den kommenden Monat anlaufen, also keine Panik, wenn ihr noch keine davon kennt, das ist der Sinn des Ganzen. Im ersten Teil möchte ich mich heute den Sommer Serien zuwenden, also Serien, die in der Mid Season angesiedelt sind und die lange Pause der großen Herbstserien überbrücken. Zwar umfassen diese Serien meist weniger Folgen, dafür mangelt es ihnen aber nicht an Qualität, denn viele der Produktionen können sich gerade deshalb sehen lassen und sind einen Blick wert. 


1. Roots:
Inhalt: Die Serie arbeitet die Geschichte der Sklaverei auf, indem sie das Schicksaal einer Familie verfolgt, die sich in den Fängen von Sklavenhändler wiederfinden und versuchen zu überleben.
Produzenten: LeVar Burton ("Star Trek"), Mark Rosenthal, Lawrence Konner ("Broadwalk Empire"), Mark Wolper ("Murder in the First"), Marc Toberoff ("I Spy") und Will Packer (Stomp the Yard)
Cast: Laurence Fishburn ("Hannibal") als Alex Haley, Jonathan Rhys Meyers ("Die Tudors") als Tom Lea, Malachi Kirby als Kunta Kinte, Forest Whitaker ("Der Butler") als Fiddler, Babs Olusanmokun ("Criminal Intent") als Omoro Kinte, Matthew Goode ("Downton Abbey") Dr. William Waller, Rege-Jean Page als Chicken George, Emayatzy Corinealdi ("Hand of God") als Belle, Anika Noni Rose ("Good Wife") als Kizzy, Anna Paquin ("True Blood") als Nancy Holt, James Purefoy ("The Following") als John Waller, Mekhi Phifer ("House of Lies") als Jerusalem und Tip Harris (House of Lies") als Cyrus
Folgen: 18


 History Channel

Warum die Serie gut werden könnte: Neben den vielen bekannten Namen im  Cast, die mich natürlich neugierig auf die Serie machen, ist es hier vor allem die Storyline, die ich nicht nur interessant, sondern auch wichtig finde. Auf Youtube sind unter dem Trailer ja schon wieder hitzige Diskussionen entbrannt, die ich nicht komplett nachvollziehen kann. Auf der einen Seite wünscht man sich die Aufarbeitung dieser Thematik, erfolgt sie dann aber in Form von Serien, wird das Ganze erneut mit Füßen getreten. Persönlich finde ich, dass gerade im Bezug auf die Aufarbeitung der Sklaverei noch einiges getan werden muss und Filme und Serien dafür immer eine gute Möglichkeit bieten. Der Trailer selbst hatte auch wirklich einige heftige Szenen zu bieten, die schonungslos zeigen, wie unmenschlich mit Afroamerikanern umgesprungen wurde. Von History habe ich da auch nichts anderes erwartet, immerhin ist gerade solchen Networks wichtig, da auch historisch korrekt vorzugehen und keine Hollywood Adaption des Geschehens zu zeigen. Jedoch mag die Serie dann sicherlich auch nichts für leicht besaitete Zuschauer sein, die kein Fan von brutalen Szenen sind. Ich würde mich freuen, wenn wir die Produktion auf Amazon Prime oder Netflix zu Gesicht bekämen, da sie eine sehr gelungene Adaption des gleichnamigen Romans und Filmes sein soll und auch Imdb von den Usern eine sehr gute Bewertung einfahren konnte, da die ersten Folgen hier in den Usa schon gelaufen sind und viele hierbei betonen, dass die Serie die Geschichte wirklich gut aufarbeitet.
Start: war am 30.Mai


2. Guilt:
Freeform
Inhalt: Die Serie ist leicht angelehnt an den Fall Amanda Knox, der in den Medien hohe Wellen geschlagen hat. Auch in hier wird eine amerikanische Studentin namens Grace Atwood, die in London lebt, verdächtigt ihre Mitbewohnerin Molly Ryan brutal ermordert zu haben. Und auch sie beteuert ihre Unschuld.
Produzenten: Larry Shaw ("Desperate Housewives"), Gary Fleder, Darren Swimmer ("Smallville"), Kathryn Price, Nichole Millard und Steve McPherson
Cast: Billy Zane ("Zurück in die Zukunft") als Stan Gutterie, Daisy Head als Grace Atwood, Emily Tremaine ("Royal Pains") als Natalie Atwood, Kevin Ryan ("Copper") als Patrick Ryan, Cristian Solimeno als Detective Sergeant Alex Bruno, Rebekah Wainwright ("Die Tudors") als Molly Ryan, Naomi Ryan ("Mr Selfridge") als Gwendolyn Hall, Sam Cassidy als Prinz Theo, Simona Brown ("The Night Manager") als Roz Walters und Zachary Fall als Luc Pascal
Folgen: 10


 Freeform

Warum die Serie gut werden könnte: Als erstes muss ich hier betonen, dass "Guilt" wahrscheinlich nicht jedermanns Geschmack sein wird. Vor allem nicht der Zuschauer, die erwarten, das man sich hier strikt an den Fall Amanda Knox hält. Denn schon in der Pilotfolge wurde deutlich, dass man darauf nur lose aufbaut, was ich etwas Schade finde. Dazu soll die Serie auch ganz schön soapig sein und soll eher für Fans von "Pretty Little Liars" geeignet sein, in der ja auch was das Drama anbelangt ab und an etwas übertrieben wird. Das ist hier einfach auch der Fall, was so gut wie alle Kritiken der Pilotfolge belegen. Es geht wirklich heiß her, Tatverdächtige werden präsentiert, die Figuren sind keine Kinder von Traurigkeit und auch sonst spinnt man ein großes Netz an Lügen und Intrigen. Das mag man mögen, muss man aber auch nicht. Doch gerade wenn man auf solche Serien steht, dann wird man an "Guilt" trotz allem seine Freude haben und von Woche zu Woche rätseln, wer denn nun der Mörder ist. Ist es Grace Atwood, die ihre Unschuld beteuert? Oder doch eine der vielen anderen Figuren, die sicherlich im Verlauf der Serie alle mal etwas schuldig wirken werden? Für mich macht dies natürlich den größten Reiz solcher Serien aus, jedoch kann so ein langes Rätsel raten am Ende dann auch in Enttäuschung überschlagen, wenn die Auflösung einige Logiklücken aufweist und nicht so genial ist, wie man es sich als Fan erhofft hatte. Bei Pretty Little Liars war dies der Fall, aber da brauchte es ja auch 6 1/2 Staffeln, bis wir die Identität von A serviert bekommen haben, ob "Guilt" so lange läuft, ist fraglich und vielleicht hat man hier zumindest bei der Auflösung dann ein besseres Händchen. Sehr gelobt wird übrigens Billy Zane, der die Rolle des Anwalts verdammt gut spielen soll, der Rest des Casts besteht ja dann eher aus unbekannten Namen. Jedoch kenne ich noch Rebekah Wainwright, die hat nämlich in "Die Tudors" die Frau von Charles Brandon gespielt und mir dort sehr gut gefallen. Beim Rest bleibt abzuwarten, wer sich wie entwickelt. Für mich sind Newcomer auf jeden Fall nichts Schlimmes, denn irgendwie muss der Nachwuchs ja eine Chance bekommen und ich finde es immer sehr schön mit anzusehen, wie aus einigen wirklich tolle Schauspieler werden. Übrigens ist die Pilotepisode auf dem offiziellen Channel von Freeform komplett in Youtube vorhanden. Wer also schon einmal rein schauen möchte, der kann dies nun tun.
Start: Läuft seit dem 13.Juni


3. Dead of Summer:
Freeform
Inhalt: 1980: Ein neuer Sommer startet im idyllischen Camp Stillwater. Normalerweiße finden Jugendliche dort ihre erste Liebe und erleben den ersten Kuss, doch in diesem Jahr wird eine alte, dunkle Mythologie zum Leben erweckt, durch die zahlreiche Campteilnehmer ihr Leben lassen.
Produzenten: Adam Horowitz ("Once Upon a Time"), Edward Kitsis ("Once Upon a Time")
Cast: Elizabeth Mitchell ("Lost") als Deb Carpenter, Elizabeth Lail ("Once Upon a Time") als Amy Hughes, Zelda Williams als Drew Reeves, Mark Indelicato ("Alles Betty") als Blair Ramos, Alberto Frezza als Garrett Sykes, Eli Goree ("The 100") als Joel Goodso, Ronen Rubinstein als Alex Powell, Amber Coney als Carolina Diaz, Zachary Gordon ("Gregs Tagebuch") als Blotter und Paulina Singer ("Gotham") als Jessie Tyler
Folgen: 10




 Freeform

Warum die Serie gut werden könnte: Das Horror Genre boomt wieder und natürlich möchte jedes Network etwas vom Kuchen abhaben. Aus diesem Grund werden wir nun auch bei Freeform mit einer Serie aus diesem Genre konfrontiert, die sich doch recht vielversprechend anhört. Der Plot erinnert nämlich an die Horror Klassiker früherer Jahre und ist passenderweiße auch spielerisch dort angesiedelt, weshalb ich auch auf guten alten Grusel hoffe. Die Gefahr an sich ist bisher sehr wage gehalten, was ich aber umso interessanter finde, denn ganz oft ist weniger einfach mehr. Auf jeden Fall ist dies eine Serie, in der man als Zuschauer gespannt darauf ist, welche der Figuren uns bis zum Staffelfinale begleitet und somit natürlich Woche für Woche mitfiebert. Schön finde ich hierbei den Mix aus jugendlichen Protagonisten und den Erwachsenen, die sicherlich unterschiedlich auf die Bedrohung reagieren dürften. Jedoch hoffe ich, dass die Klischees die im Trailer zu sehen sind, hierbei nach und nach aufbrechen.Was den Cast anbelangt lassen sich auch hier viele Neulinge finden, aber mit Elizabeth Mitchell hat man sich hier zumindest ein bekanntes Gesicht gesichert. Abseits davon kenne ich noch Eli Groee, da ich ja ein großer Fan von The 100 bin. Seine Rolle war dort damals eher eine kleinere, somit bin ich sehr gespannt, was er in dieser Serie von sich zeigt.
Start: Los ging es am 28.Juni


4. BrainDead:
Inhalt: Die junge, toughe Laurel ergattert ihren ersten Job in Washington D.C. und muss dabei entsetzt feststellen, dass die Regierung ihre Arbeit eingestellt hat und etwas Unerklärliches mit den Abgeordneten geschieht. Deren Gehirne werden nämlich von Aliens verspeist, was wiederum das komische Verhalten so manch eines Mitarbeiters erklärt.
Produzenten: Robert King ("The Good Wife"), David W. Zucker ("The Good Wife")
Cast: Mary Elizabeth Winstead ("Final Destination 3") als Laurel Healy, Aaron Tveit ("Gossip Girl") als Gareth Ritter, Danny Pino ("Cold Case") als Luke Healy, Jan Maxwell ("Gossip Girl") als Ella Pollack, Tony Shallhoub ("Monk") als Senator Red Wheatus, Nikki M. James ("The Good Wife") als Rochelle Daudier, Johnny Ray Gill als Gustav Triplett und Charlie Semine als Anthony Onofrio
Folgen: 13


Warum die Serie gut werden könnte: Im Moment stehe ich wirklich auf etwas verrücktere Serienideen und versuche mich da wirklich mehr drauf einzulassen, denn es gab einige Produktionen, die mich doch noch komplett von sich überzeugen konnten und wo der Plot auch mehr als unrealistisch gewesen ist (zum Beispiel iZombie). Deshalb möchte ich BrainDead unbedingt eine Chance geben, da die Serie sicherlich für viele Lacher gut ist. Ehrlich gesagt fragt man sich schon bei manchen Aussagen von Politikern, ob noch alles beim Rechten ist und BrainDead gibt darauf nun eine sehr lustige Antwort. Zumal ich auch sehr gespannt bin, auf all die Gesellschaftskritik, die so möglich ist. Der Pilot war übrigens schon vor einigen Wochen in den Usa zu sehen und konnte dort mit äußerst positiven Quoten überzeugen, was sicherlich nicht nur am Produzententeam selbst liegt, sondern auch am interessanten Cast. Dort lassen sich einfach verdammt viele tolle Schauspieler finden und gerade Tony Shallhoub hat ja mit seiner Darstellung in Monk schon gezeigt, dass er solche Rollen einfach herrlich schön rüberbringt. Die ersten Kritiken deuten zwar an, dass es noch Luft nach oben ist, sich der Pilot jedoch schon recht gut geschlagen hat. Das Ende stimmt die meisten optimistisch und das mag was heißen. Somit sollte man dieser ausgefallenen, verrückten Idee definitiv eine Chance geben und sich einfach mal drauf einlassen. Schlimmstenfalls ringt einem die Serie mal ein paar Lacher ab und beleuchtet lustige Vorkommnisse innerhalb der amerikanischen Politik, wo es ja gerade in den Wahlkämpfen heiß her geht. Schon alleine deshalb ist eine solche Serie für mich als Politikstudentin ein Must See im Sommer und ich hoffe darauf, dass ein Streaming Anbieter sich diese Produktion sichert.
Start: war am 13.Juni


5. American Gothic:
Inhalt: Eine prominente Familie aus Boston muss feststellen, dass ein Familienmitglied scheinbar in einer berühmten Mordserie verwickelt ist. Bald beginnt dieses Geheimnis die Familie auseinanderzureißen, als sie beginnen die jeweils anderen Mitglieder als Mörder zu bezeichnen.
Produzenten: Corinne Brinkerhoff ("The Good Wife"), Justin Falvey und Darryl Frank ("The Americans")
Cast: Virginia Madsen ("Witches of East End") als Madeline Hawthorne, Juliet Rylance ("The Knick") als Alison Hawthorne-Price, Antony Starr ("Banshee") als Garrett Hawthorne, Megan Ketch ("Jane the Virgin") als Tessa Ross, Justin Chatwin ("Shameless") als Cam Hawthorne, Elliot Knight ("Once Upon a Time") als Brady Ross, Stephanie Leonidas ("Defiance") als Sophie Hawthorne und Gabriel Bateman ("Stalker") als Jack Hawthorne
Folgen: 13

 
Warum die Serie gut werden könnte: Krimi Serien sind ja nicht immer mein Ding. Aber wenn im Mittelpunkt ein Mordfall steht, der den roten Faden bildet, mag ich das wirklich gerne. Einfach weil man hier die Möglichkeit hat, wirklich in die Psyche der Figuren einzutauchen und das ist auch ein Anspruch von "American Gothic", den die Produzenten deutlich gemacht haben. Sie wollen den Zuschauern einen Mix aus Psychologischen Thriller, Krimi und Politik bieten und das ist ein Genremix, den ich persönlich wirklich mag. Ich bin gespannt, auf die unterschiedlichen Familienmitglieder, die Geheimnisse die sie hüten und wie sie versuchen, ihren Ruf zu wahren, egal wie. Im Trailer gibt es definitiv schon ein paar Figuren, die verdächtig wirken. Interessant dürfte vor allem Viriginia Madsens Figur werden, die mich etwas an Victoria Greyson erinnert, aber gerade solche Charaktere lieben wir dann ja zu hassen. Als Schauspielerin sehe ich sie wirklich gerne. Was ich so durch die Youtube Kommentare mitgenommen habe ist, dass viele sehr gespannt auf die Serie sind und einige vor allem wegen Antony Starr einschalten. Da ich Banshee bisher nicht gesehen habe, kenne ich seine schauspielerische Leistung nicht, aber scheinbar muss er verdammt gut sein.
Start: läuft seit dem 22.Juni


5 Serien: Welche davon schaut ihr vielleicht schon?
Auf welche Serie konnte ich euch neugierig machen?
Was spricht euch gar nicht an?
Und welche würdet ihr gerne in Deutschland sehen?

Die 5 Besten am Donnerstag #3 - Körpertausch!

Donnerstag, 21. Juli 2016 / / 22 Kommentare

Vor Kurzem habe ich auf Katies Blog eine wirklich tolle Aktion entdeckt, denn jeden Donnerstag gibt es auf Goranas Blog eine Frage im Film- / Serienbereich, zu der man dann seine persönliche Top 5 präsentieren kann. Das heutige Thema finde ich wirklich richtig toll, denn wir sollen uns überlegen, mit welchen 5 Film- oder Serienfiguren wir gerne mal den Körper tauschen würden und warum. Es gibt einfach so viele tolle Charaktere, in deren Leben ich mal reinschnuppern würde, sodass mir hier die Antwort gar nicht so schwer fällt. Die Reihenfolge hat übrigens nicht zu sagen. An alle die noch mitmachen möchten: Das könnt ihr noch den ganzen Donnerstag tun, im Anschluss hinterlasst ihr einen Link zu euren Beitrag einfach auf Goranas Blog. 


1. Hermine Granger (Harry Potter)
"Books! And cleverness! There are more important things - friendship and bravery"
Ich kenne niemanden, der nicht sofort Fan von Hermine Granger war. Während die Jungs alle heimlich auf sie standen, wollten wir Mädels so sein wie sie und warum auch nicht? Hermine ist nicht nur intelligent, wunderschön, sondern auch tough, loyal und kämpft für ihre Meinung. Sie ist eine moderne Heldin, die nicht abhängig von einem Mann ist oder ständig gerettet werden muss. Vielmehr ist sie es, die ihre Freunde immer wieder aus brenzligen Situationen holt. Neben ihren verdammt tollen Charaktereigenschaften würde ich so durch die heiligen Hallen durch Hogwarts wandeln und mir auch all die anderen magischen Orte besuchen. Nicht zu vergessen, dass ich Teil des besten Trios in der Filmgeschichte sein und ein Abenteuer nach dem anderen erleben würde. Und natürlich ziemlich gut zaubern könnte, das sind doch genügend Argumente oder? Gerade mit Letzterem würde ich wohl ziemlich viel Unfug anstellen, aber ein bisschen Spaß muss auch mal sein.


2. Barry Allen (The Flash)
"My Name is Barry Allen and I'm the fastest Man alive"
Wer von uns wünscht sich nicht manchmal Superkräfte zu haben und die Welt retten zu können? Genau aus diesem Grund würde ich gerne einmal mit Barry Allen tauschen, zumal er auch jemand ist, der seine Kräfte wirklich für Gutes einsetzt. Naja wobei ich muss auch sagen, dass ich als absoluter Sportmuffel, dann auch endlich mal gut im Rennen wäre xD. Ich glaube jedoch, das dies wohl eine sehr intensive, aber auch lehrreiche Erfahrung werden würde. Abseits davon liebe ich seinen Humor, finde es toll das er nicht unfehlbar ist und wäre gerne Teil des Star Lab Teams, das wirklich rockt. Auch hier ist der Zusammenhalt des Teams das was für mich die Serie ausmacht, denn jeder steht für den anderen ein. Dazu hätte ich natürlich die Möglichkeit einmal herauszufinden, was einem Mann denn so im Kopf herumschwirrt und ob sich hier manches Vorurteil, die Frauen so haben wirklich bestätigt. Schon das dürfte spannend sein.


3. Lydia Martin (Teen Wolf)
"Not all Monsters do monstrous things"
Und auch hier haben wir eine moderne Heldin, denn Lydia ist nicht nur witzig, sondern auch intelligent und tough. Natürlich würde ich liebend gerne mit ihr den Körper tauschen, um einmal Teil meiner absoluten Lieblingsserie zu sein und vor allem auch von Stiles angehimmelt zu werden, der ja neben Lydia auch einer meiner Lieblingsfiguren ist. Ja ich weiß letzteres ist leicht oberflächlich, aber da kommt die weibliche Seite in mir durch. Doch was ich besonders toll an Beacon Hills finde, ist der Zusammenhalt unserer Helden, die jedes Abenteuer gemeinsam meistern und nun auch nach einer schweren Zeit wieder ihren Weg zueinandergefunden haben. Es ist diese Freundschaft zwischen den Figuren, die die Serie für mich so besonders macht.


4. Blair Waldorf (Gossip Girl)
"Destiny is for losers. It's just a stupid excuse to wait for things to happen instead of making them happen."
Erstens hätte ich gerne Blairs unglaublich tolle Garderobe, denn ihr Modestil ist einfach wow. In jeder Folge von Gossip Girl habe ich sie um ihr Outfit beneidet und bin dank ihr Fan von Mänteln und Haarbändern geworden. Und all die schicken Kleider sind auch nicht zu verachten. Dazu hat sie sich Chuck Bass geangelt und ganz ehrlich, Ed Westwick ist einfach eine heiße Socke, da würde wohl kaum jemand Nein sagen. Doch dazu mag ich Blairs toughe Art, denn sie hat sich über all die Staffeln unglaublich entwickelt und ist zu einer klugen und modernen Frau geworden, die ihr Schicksaal selbst in die Hand nimmt. Und ja ich gestehe, natürlich würde ich gerne mal Teil dieses Upper East Side Lifestyle seins und mit Serena Van der Woodsen zuerst beim Shoppen ganz schön viel Geld lassen, um dann die Clubs unsicher zu machen. 


5. Brooke Davis (One Tree Hill)
"I am who I am. No excuses"
Ich glaube, man merkt was für Figuren ich toll finde. Denn auch Brooke ist eine sehr starke Frau, die für ihre Träume kämpft und immer für ihre Freunde da ist. Ganz alleine schafft sie es sich ein eigenes Imperium aufzubauen und dabei nie aufzugeben, selbst wenn es nicht immer einfach ist. Und eine eigene Modelinie hätte ich ehrlich gesagt auch schon immer gerne gehabt. Ich liebe es privat einfach einkaufen zu gehen und im Anschluss mit Kleidungsstücken zu spielen. Dazu hätte ich schon immer gerne in One Tree Hill gelebt, denn der Ort hat etwas ganz Besonderes. Es ist einer, den man sein Zuhause nennen kann und indem unsere Lieblinge immer füreinander da sind und jede Krise miteinander meistern. Dazu hat sie definitiv den perfekten Ehemann, denn Julian ist nicht nur lustig, sondern auch immer für sie da. 


Wie sieht es mit euch aus: Mit welchen Figuren würdet ihr gerne mal tauschen?
Und warum?

{Outfitpost} Was mich das Bloggen gelehrt hat: Tipps für Anfänger!

Dienstag, 19. Juli 2016 / / 13 Kommentare

Ich muss an dieser Stelle gestehen, dass die Entscheidung einen Blog zu starten vollkommen spontan war. Somit habe ich mir vorher überhaupt keine Gedanken gemacht, was es denn beim bloggen alles zu beachten gibt und war auch sonst noch relativ unbeholfen in dieser ganzen Blogosphäre. Für mich eigentlich sehr untypisch, weil ich mich sonst in alles erst mal einlese (so wie ich das gerade auch mit der Thematik Gewerbeanmeldung tue) und Entscheidungen erst auf Grundlage aller Fakten treffe. Doch das Schreiben war nun mal schon immer eine große Leidenschaft von mir und somit hatte ich das Abenteuer Blog im Jahr 2011 einfach gewagt. Ein Sprung in das kalte Wasser sozusagen. Gelernt habe ich somit durch "Learning by Doing" und manches habe ich wirklich auf die harte Tour gelernt. Übrigens habe ich noch ein paar mehr Tipps im Kopf, also vielleicht folgt hier bald noch Teil 2.


Der richtige Blogname:
Wie mein Blog heißen sollte, hatte ich wirklich viel zu schnell entschieden und das war rückblickend definitiv ein Fehler. Gerade bei dieser fundamentalen Entscheidung solltet ihr euch wirklich Zeit nehmen und noch eine Nacht über euren vermeintlichen Traumnamen schlafen. Denn am nächsten Morgen ist dieser oftmals gar nicht mehr so traumhaft und man stellt fest, dass er gar nicht so der eigenen Persönlichkeit passt oder viel zu offen gehalten ist. Persönlich hatte ich damals das Problem, dass einfach schon alle meine Wunschnamen vergeben waren und ich irgendwann dann auf eine Notlösung gekommen bin, die meinen jugendlichen Leichtsinn widerspiegelte und so gar keinen Bezug zu mir und meinen Blog hatte. Aus diesem Grund habe ich mich mit "Scandal Teen" nie wohlgefühlt und irgendwann war es mir sogar unangenehm anderen diesen Namen zu nennen. Übrigens ist dies auch ein guter Selbsttest: Frage euch einfach, ob ihr diesen Namen auch euren Freunden und der Familie verraten würdet. Natürlich kann man einen etwas ungelungenen Titel noch korrigieren, indem ihr euch dann eine Domain sichert, bei einer Namensänderung über Blogger hingegen würden euch jedoch alle Leser verloren gehen und ihr müsstet noch mal bei Null anfangen. Somit überlegt euch euren Blogtitel gut, schaut das er zu eurer Persönlichkeit passt, euch thematisch nicht allzu sehr einschränkt und vor allem keine Markenrechte verletzt. Letzteres kann nämlich ganz schön teuer werden. Nachprüfen könnt ihr dies übrigens hier! Außerdem solltet ihr Namen von Prominenten, Zeitschriften, Filmen, Serien und Programmen ebenfalls meiden. Überlegt euch am Besten einen Fantasienamen, der für euch eine persönliche Bedeutung hat, so lauft ihr auch nicht Gefahr, irgendwelche Rechte zu verletzten.


In der Anfangszeit: Durchhaltevermögen beweisen:
Einige meiner Freunde haben sich in der letzten Zeit ans bloggen gewagt, doch alle haben  bisher auch wieder aufgegeben. Warum? Das ist eigentlich ganz leicht beantwortet, weil ihr wirklich etwas Durchhaltevermögen beweisen müsst. Bei all der Masse an Blogs ist es nun mal so, dass keiner auf euch gewartet hat, somit dauert es auch relativ lange, bis ihr die ersten Leser vorzeigen könnte und die Seitenaufrufe nach oben gehen. Um dran zu bleiben sollte das schreiben somit wirklich eine Leidenschaft von euch sein, wenn ihr nur das Ziel verfolgt kostenlose Produkte abzustauben, dann wird das nicht funktionieren. Zu Beginn bloggt man eigentlich für sich selbst, was einem aber auch die Zeit gibt, sich zu entwickeln und den eigenen Stil zu finden. Wichtig ist hier jedoch, dass ihr euch selbst treu bleibt und nicht verbiegen lasst Schreibt über die Themen, die euch am meisten Spaß machen, nicht über diejenigen, die vielleicht die meisten Leser bringen könnten. Leser und Besucher merken nämlich, wenn jemand nicht authentisch ist. Bei mir hat es übrigens auch lange gedauert, bis ich wusste wo ich hin will und welche Themen ich hier in den Vordergrund stellen möchte. Aber dies funktioniert wirklich nur, in dem ihr einfach drauf losschreibt und schaut, was euch Spaß macht. Darüber, dass meine ersten Beiträge nicht ganz so populär bei meinen heutigen Stammlesern sind bin ich rückblickend dann doch ganz froh, denn die sind mitunter wirklich peinlich, aber es war natürlich eine spannende Reise. Jedoch müsst ihr gerade in dieser Zeit hart an eurem Blog arbeiten ("von nichts kommt nichts") und ich kann euch nur den Tipp geben, viel bei anderen zu kommentieren und sich wirklich aktiv an Diskussionen zu beteiligen. Das macht einfach einen guten Eindruck und dazu noch neugierig auf euren Blog. Ich selbst bleibe auch bei den Bloggern hängen, die wirklich interessante Kommentare bei mir hinterlassen haben und bei denen ich merke, dass sie den Beitrag auch wirklich gelesen haben. Weiterhin empfehle ich euch, euch bei Blogvorstellungen zu bewerben und bei Blogparaden mit zu machen. Letzteres bringt nicht nur neue Besucher auf eure Seite, sondern macht auch noch Spaß und man lernt andere Blogger etwas näher kennen.


All diese rechtlichen Vorgaben:
Etwas, mit dem ich mich vorab so gar nicht auseinandergesetzt habe, waren all die rechtlichen Vorgaben. Ehrlich gesagt hatte ich in dem Bereich null Ahnung. Klar ich wusste, dass ich fremde Bilder nicht einfach so verwenden darf und hier am Besten auf Eigene achten sollte, aber das war es auch schon. Adresse im Impressum? War mir lange Zeit gar nicht bewusst, dass ich die dort wirklich angeben muss. Dazu war mir auch unwohl bei dem Gedanken, diese wirklich öffentlich ins Netz zu schreiben, obwohl uns doch immer davor gewarnt wurde. Aber an einer rechtlichen Vorgabe führt nun mal kein Weg vorbei, außer ihr nehmt in Kauf in einer hohen Summe abgemahnt zu werden und somit sollte man sich darüber auch vorab Gedanken machen, ob man wirklich zu dieser Angabe bereit ist. Dazu kam bald noch die Sache mit den Do- & No-Follow Links. Gut das bezieht sich jetzt nicht auf eine rechtliche Regelung, aber es ist eine Google Vorgabe, die für uns Blogger nicht zu verachten ist. Ich wusste lange Zeit auch nicht, dass es hier überhaupt eine Unterscheidung gibt, und bin dann durch Blogs darauf gestoßen. Auch hier empfehle ich euch, euch an die Vorgabe von Google zu halten und bei gesponserten Produkten und bezahlten Beiträgen nur "No-Follow" Links anzubieten. Der Eine oder Andere von euch mag nun jetzt sagen: Aber viele tun das ja nicht. Das mag sein, jedoch mahnt Google Blogger die sich nicht daran halten regelmäßig ab. Und viel schlimmer als der Geldbetrag ist, dass man mit seinem Blog komplett aus der Suchmaschine geschmissen werden kann. Was nützt ein Blog denn dann noch? Genau nicht viel, da ein Blog von Besuchern lebt, die einen auch durch die Suchmaschine finden. Dazu finde ich die Beweggründe für diese Regelung auch nachvollziehbar, denn Links sollen weiter oben im Ranking sein, wenn sie qualitativ gut werden, nicht weil Geld geflossen ist.


Vorsicht bei der Sprachwahl:
Sobald man im Internet etwas postet, dann bietet man damit auch immer eine Angriffsfläche, was mir leider auch auf sehr unschöne Art bewusst wurde. Shitstorms gehören heutzutage zur Normalität und von denen bleibt man auch als Blogger nicht verschont. Ihr seit dann einfach eine öffentliche Person, die Infos über sich preisgibt und sich damit auch verletzbar macht. Was mir nur nicht bewusst gewesen ist, ist wie schnell so was geht. Da postet man einen Beitrag, wirklich mit einer guten Intention, hat viel recherchiert und aufgrund eines Wortes, stürzen sich alle auf einen. Ich war überrascht, dass es keinen gab, der mich einfach kurz angeschrieben hatte, sondern das die meisten wirklich Spaß daran hatten auszuteilen. Das hat mich wirklich schockiert und ich würde Lügen, wenn ich nun sagen würde, dass es mich nicht auch verletzt und verunsichert hat. Dies ist übrigens auch der Grund, warum ich manche Themen auf meinem Blog meide. Zwar würde ich sehr gerne auch politischere Themen anschneiden, gerade weil ich ja Politikwissenschaften studiere, aber ich habe keine Lust als Angriffsfläche zu dienen. Zumal ich in der heutigen Social Media Gesellschaft sowieso das Gefühl habe, dass viele einfach nur auf so eine Gelegenheit warten, um andere niederzumachen und sich dadurch selbst besser zu fühlen. Persönlich halte ich mich deshalb mittlerweile auch aus Facebook und Twitter Diskussionen raus. Doch was ich damit sagen möchte: Ihr solltet euch wirklich gut überlegen was ihr veröffentlicht / was nicht und vor allem, welche Informationen ihr über euch preisgebt und welche Themen ihr anschneidet. Doch auch wenn ihr große Tabuthemen meidet, sind damit noch nicht alle Hass Kommentare gebannt. Die wird es leider immer mal wieder geben und hier muss man mit der Zeit wirklich lernen, die nicht all zu nahe an sich heranzulassen. Aber es ist definitiv ein Teil des Bloggens, über den ich mir vorab so gar keine Gedanken gemacht hatte, vielleicht auch, weil ich einfach zu gutgläubig gewesen bin. Übrigens hilft es mir, mich bei solchen Erfahrungen mit anderen Bloggern auszutauschen, die oftmals ähnliches erlebt haben.


Und nun möchte ich wie immer noch ein paar Worte zum Outfit verlieren. Ich bin mit den Bildern zwar nicht ganz zufrieden, aber der Look gefällt mir trotzdem sehr gut, sodass ich ihn euch nicht vorenthalten möchte. Meinen Dad hat das ganze zwar sofort an die Deutsche Bahn erinnert, aber ich war wirklich stolz, das die Farben so gut miteinander harmonieren. Generell bin ich ja perfektionistisch veranlagt und aus dem Grund ist es mir wirklich sehr wichtig, dass ich Farben aus anderen Kleidungsstücken wieder aufgreife. Übrigens habe ich ja nun Semesterferien und da hoffe ich, dass ich meinen Plan endlich einmal Outfits  vorzushooten auch in die Tat umsetzten, kann. Es warten zwar vier Hausarbeiten auf mich, aber einen Tag in der Woche, an dem ich nichts für die Uni mache, möchte ich mir wirklich nehmen. Einfach auch schon, um nicht in ein Krea-Tief zu fallen.



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