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{Blogparade} My 100 greatest films of the 21st century

Freitag, 23. September 2016 / / 11 Kommentare

Vor Kurzem machte eine Liste unter Filmfans, Filmexperten und Filmbloggern die Runde. In dieser hat die BBC die 100 besten Filme des 21.Jahrhunderts gekürt und klar, dass mit ihrer Auswahl nicht jeder zufrieden war. Immerhin sind Filme Geschmackssache und wenn man nach den "Besten Filmen" fragt, dann wird sicherlich jeder eine andere Antwort geben. In dieser Liste haben namenhafte Experten ihre persönlichen Favoriten genannt und aus diesem Pool wurden dann 100 Werke ausgewählt. Die Liste selbst hat jedoch Miss Booleana zum Anstoß für eine kleine Blogparade genommen, in der wir unsere 100 greatest Films of the 21st century listen sollen und natürlich bin ich da gerne dabei. Die Aufgabe selbst erwies sich für mich am Anfang auch gar nicht so leicht, denn ich habe mir wirklich viele Gedanken gemacht und fand es gar nicht so einfach überhaupt 100 Titel zu nennen. Ab den 2000er habe ich wirklich verdammt viele Filme gesehen und manche davon sind hängen geblieben, andere nicht. Generell bin ich sowieso jemand, den Filmexperten wohl in die Schublade "Mainstream" stecken würden und mich dann dort versauern lassen. Aber so ist es nun mal, mit vielen der wirklich hochgelobten Filme, die sich dort auf der Liste wiederfinden, konnte ich entweder gar nichts anfangen (bspw: Spring Breakers, den ich erst kürzlich gesehen haben und wo meine Kritik im Monatsrückblick erfolgt) oder einige interessieren mich von der Storyline überhaupt nicht. Natürlich schlechten sich immer mal ein paar kleine Filmperlen unter meine großen Blockbuster, aber generell überwiegen diese bei mir. Somit findet ihr natürlich einige davon auch auf meiner Liste wieder. 

Übrigens lässt sich darüber natürlich streiten, ob dies wirklich die 100 Besten Filme des 21.Jahrhunderts sind, aber es ist meine Auswahl und die habe ich jetzt nicht danach gerichtet, ob der Plot besonders innovativ war oder die Effekte bahnbrechend. Nein, ich habe mich für Filme entschieden, die mich geprägt haben. Filme, die mich vielleicht durch meine Kindheit begleitet haben. Filme, die bei mir ganz besondere Gefühle hervorgerufen haben. Filme, die mich noch lange Zeit nach dem Anschauen beschäftigt haben. Aber es haben es auch Produktionen in diese Liste geschafft, die mich einfach nur gut unterhalten haben. Produktionen, die ich vielleicht auch einfach nur gerne sehe und bei denen ich so gelacht habe, wie schon lage nicht mehr. Produktionen, die vielleicht jetzt nicht das Filmuniversum revolutioniert haben oder eine wichtige Botschaft hatten, sondern einfach nur mich beeindruckenden und letzten Endes ist das ja auch irgendwie der Kern der Aufgabe: meine persönliche Liste, die nicht jedem gefallen muss und es sicherlich auch nicht tut. Aber es sind viele, die mir als Zuschauer etwas gegeben haben, was andere nicht getan haben. Jedoch bin ich trotzdem gespannt darauf in sachlichem Ton zu erfahren, welche Filme ihr genannt hättet, was ihr streichen würdet und was euch bei mir fehlt. Übrigens ist die Reihenfolge irgendwann nur noch rein gefühlsmäßig gewählt, denn mit der Festlegung von sowas hatte ich schon immer meine Probleme. Übrigens habe ich euch mal in Klammern dazu geschrieben, ob es die Filme auf Netflix oder Amazon gibt, falls jemand Lust hat, sie sich anzuschauen. Auch Kritiken meinerseits zu den Filmen wurden verlinkt. Und alle die mitmachen möchten, können dies übrigens noch bis zum 30.September tun ;). 


2. Harry Potter und die Heiligtümder des Todes - Teil 1 (Fantasy, 2010)
( Die ersten werden sich wohl hier schon Fragen warum ich gerade diese beiden Teile der Reihe auf die ersten zwei Plätze gewählt habe. Nein sie sind nicht die Besten der gesamten Reihe, aber ich fand es nur fair diese Plätze an eine Filmreihe zu vergeben, die mich so geprägt hat, wie keine andere vor ihr. Ich bin mit Harry, Ron und Hermina groß geworden, habe mit ihnen gelitten, gefühlt und gebangt und somit fand ich es schön, dem Abschluss auch auf  das Siegertreppchen zu platzieren, weil damit für mich irgendwie auch meine Jugend und eine Ära endete und die komplette Reihe mir ziemlich viel gegeben hat und auch Millionnen von anderen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Danke dafür.)
3. Inception (Thriller, 2010 / verfügbar auf Netflix und Amazon Prime) - Ein Film zu Nachdenken, optisch bildgewaltig mit tollen Schauspielern und einem Ende, dass ihm Kopf bleibt
4. Gone Girl - Das perfekte Opfer (2014) - In dem Jahr für mich der Film des Jahres, klar dass er dann auf dieser Liste landet.
5. Shutter Island (Thriller, 2010 / verfügbar auf Netflix)
6. Pans Labyrinth (Horrorfilm, 2006 / verfügbar auf Netflix und Amazon)
7. Slumdog Millionär (Drama, 2008 / verfügbar auf Amazon)
8. Argo (Drama, Krimi, 2012)
9. 12 Years a Slave (Biografie, 2013, verfügbar auf Amazon) - Ich weiß, dass meine Kritik damals nicht so wohlwollend ausfiel, was aber einzig und alleine an der Länge des Filmes lag, inhaltlich sollte man ihn einfach gesehen haben, weil die Thematik sehr wichtig ist und auch ehrlich rübergebracht wird
10. Django Unchained (Western, 2012 / verfügbar auf Netflix)


Universal Pictures Germany


11. Zero Dark Thirty (Drama, Thriller, 2012)
12. Die Geisha (Drama, 2005)
13. Avatar - Aufbruch nach Pandora (Fantasy, SciFi, Drama, 2009)
14. Die Päpstin (Historie, 2009) 
15. Das Schicksal ist ein mieser  Verräter (Drama, Liebesfilm, 2014)
16. Umweg nach Hause (Drama, 2016 / verfügbar auf Netflix)
17. Harry Potter und der Feuerkelch (Fantasy, 2005)
18. Harry Potter und der Orden des Phoenixs (Fantasy, 2007)
19. Die Tribute von Panem - Catching Fire (Fantasy, 2013 / verfügbar auf Amazon)


Warner Bros. Deutschland


21. The Conjuring - Die Heimsuchung (Horrorfilm, 2013) - Bester Horrorfilm seit Langem
22. The Purge - Anarchy (Horrorfilm, Thriller, 2014 / verfügbar auf Amazon Prime) 
23. Maleficent (Fantasy, Märchen, 2014 / verfügbar auf Netflix)
24. Vielleicht lieber Morgen (Drama, 2012 / verfügbar auf Netflix)
25. Wie ein einziger Tag (Drama, Liebesfilm, 2004 / verfügbar auf Netflix)
26. Nur mit Dir - A Walk To Remember (Drama, Liebesfilm, 2002)
27. Die Welle (Thriller, 2008)
28. Liebe braucht keine Ferien (Liebesfilm, 2006 verfügbar auf Netflix und Amazon)
29. Der Mandant (Thriller, 2011)
30. Jurassic World (Action, 2015) - Ist definitiv meiner Nostalgie geschuldet und einfach weil die Darstellung der Dinos mich bis heute beeindruckt


20th Century Fox Deutschland


31. Black Swan (Drama, 2010)
32. Can A Song Save Your Life? (Musik, Drama, 2013)
33. Sweeney Todd: Der teuflische Barbier aus der Fleet Street (Musical, Thriller, 2007)
34. Gladiator (Historie, 2000 / verfügbar auf Amazon)
35. Operation Walküre - Das Stauffenberg-Attentat (Historie, 2008 / verfügbar auf Netflix)
36. The Illusionist - Nichts ist wie es scheint (Drama, 2006 / verfügbar auf Netflix)
37. Robin Hood (Historie, 2010 / verfügbar auf Amazon)
38. Planet der Affen (Action, 200)
39. Warm Bodies (Komödie, Drama, 2013)
40. Zwei an Einem Tag (Liebesfilm, Drama, 2011 / verfügbar auf Amazon)


Sony Pictures Deutschland


41. Country Strong (Country, 2010)
42. Guardians of the Galaxy (SciFi, 2014 / verfügbar auf Netflix)
43. Fluch der Karibik  (Abenteuer, 2003)
44. Troja (Drama, Historie, 2004)
45. Kill the Boss (Komödie, 2011 / verfügbar auf Netflix und Amazon)
46. Winter's Bone (Drama, 2010 / verfügbar auf Netflix)
47. Der Baader Meinhof Komplex (Historie, 2008)
48. Lara Croft:  Tomb Raider (Abenteuer, 2001/ verfügbar auf Amazon)
49. Harry Potter und der Gefangene von Askaban (Fantasy, 2004)
50. Harry Potter und die Kammer des Schreckens (Fantasy, 2002)


5 Gründe warum ihr Grey's Anatomy schauen solltet!

Mittwoch, 21. September 2016 / / 24 Kommentare

Lange Zeit habe ich den Hype um Grey's Anatomy nicht nachvollziehen können, habe mich gefragt, was alle so toll an einer Arztserie finden. Persönlich war dies nie mein Genre, doch als ich vor ein paar Monaten ein paar Folgen Grey's Anatomy auf Sixx gesehen hatte, musste ich mir doch eingestehen, dass sie ziemlich interessant aussieht. Da die Staffeln vor Kurzem noch auf Amazon Prime verfügbar waren und ich ein Abo bei diesem Dienst besitze, habe ich reingeschaut und bin hängen geblieben. Es war somit zwar keine Liebe auf den ersten Blick, aber das muss es ja auch nicht immer. Bei mir und Grey's Anatomy hat es wie im echten Leben einfach etwas länger gedauert, bis es Klick gemacht hat. Aber nun suchte ich die Serie wirklich durch und kann gar nicht mehr aufhören. Warum das so ist, möchte ich euch anhand 5 Gründen deutlich machen und wer weiß, vielleicht machen die euch ja ebenfalls neugierig auf diese Serie? Aktuell bin ich übrigens gerade am Ende der 11.Staffel und bin somit gar nicht mehr so weit hinter dem aktuellen Stand.

 Urheberrecht für beide Poster: ABC Studios, gefunden auf Serienjunkies


#1: Figuren, die nicht den typischen Stereotypen entsprechen:
Produzentin Shonda Rhimes hat es wirklich geschafft außergewöhnliche Figuren zu kreieren, die mir so in keiner Serie begegnet sind, denn sie wagt es, auch mal Tabus in diesen aufzugreifen. Natürlich muss ich an dieser Stelle Christina Yang nennen, die man definitiv in keine Schublade stecken kann und die nicht die typischen Mainstream Ansichten verkörpern. Nein, sie ist eine Karrierefrau, die mit Hochzeiten und Kindern nichts anfangen kann, sondern hart arbeitet, von Ehrgeiz angetrieben wird und dabei verdammt selbstbewusst ist. Und warum sollte das in der heutigen Zeit nicht legitim sein? Wer hat schon festgeschrieben, dass jede Frau am Ende verheiratet sein und mindestens 2 Kinder haben muss? Das mag zwar früher mal das Standard Modell gewesen sein, ist es heute aber nicht mehr und Rhimes hat das schon ziemlich früh erkannt, denn Grey's Anatomy flackert immerhin schon seit fast 12 - 13 Jahren über die Bildschirme. Jedoch ist in meinen Augen auch Meredith nicht der typische Hauptcharakter, denn sie ist jemand, der Fehler macht und nicht perfekt ist. Sie hat ihre Ecken und Kanten und läuft nicht nur freudestrahlend durch die Gegend. Begeistert bin ich auch von Callie, die einfach das tut, auf das sie Lust hat und sich von anderen nicht verändern lässt. Oder April, die zu ihrem Glauben steht, zwar manchmal etwas anstrengend ist, aber dafür ein großes Herz besitzt.


#2: Patienten, deren Geschichten berühren:
Nie hätte ich gedacht, dass mich die medizinischen Fälle der Serie so mitnehmen würden, doch das tun sie. Die Macher lassen sich hier immer wieder sehr emotionale Lebensgeschichten und medizinische Notfälle einfallen, bei denen ich wirklich mitfühle, denn ab und an müssen die Patienten im Seattle Grace wirklich herzzerreißende Entscheidungen treffen. Bei mir bleibt da generell kein Auge trocken. Wie könnte es das auch, wenn ein Patient, dessen Chancen sehr gering sind, bewusst den Tod wählt, um anderen durch eine Organspende zu helfen oder wenn Kinder gegen den Krebs ankämpfen oder der Partner, um das Leben einer geliebten Person bangt. Ihr merkt also, dass diese Schicksale einen nicht kalt lassen, selbst wenn man manche der Figuren nur eine Folge zu Gesicht bekommt, aber ihre Lebensgeschichten werden einfach sehr gut in die Handlung integriert, weshalb auch diese Charaktere einen ans Herz wachsen. Doch es lässt mich auch hinterfragen, wie ich in manchen Situationen handeln würde und ob ich genauso mutig wäre.


#3: Shonda Rhimes scheut nicht vor Extremen:
Doch was Greys Anatomy wirklich so besonders macht, sind die Extreme, vor denen Shona Rhimes, vor allem bei den Staffelfinalen nicht zurückscheut. An Dramatik ist die Serie nicht zu überbieten und klar könnte man nun anführen, dass dies nicht der Realität entspricht, denn in welchem Krankenhaus ereignet sich schon so viele Tragödien? Jedoch verfolge ich eine Serie nicht, um nun die Realität zu sehen, sondern ich möchte diese eher einmal ausblenden. Eine Serie zeigt fiktionale Handlungen, bei denen der Zuschauer einfach Drama sehen möchte. Es sind genau diese extremen Situationen, die die Fans einschalten lassen, und glaubt mir, dass in dieser Serie niemand sicher ist. Selten erlebe ich Serien, wo wirklich in jeder Staffel jemand aus dem Hauptcast stirbt, was natürlich auch der langen Laufzeit geschuldet ist. An dramatischen Ereignissen war bisher wirklich ziemlich viel vertreten über Izzys Krebserkrankung, Georges heldenhaft Tod, ein Amoklauf der Opfer fordert, ein dramatischer Flugzeugabsturz hin zu großen Naturkatastrophen. Von einigen der Tode habe ich mich definitiv noch nicht geholt, da mir die Figuren einfach ans Herz gewachsen waren. Aber wie gesagt es sind genau diese Folgen, auf die ich die ganze Staffel warte, die mich emotional berühren, nicht mehr loslassen und zum Heulen bringen. Shonda ist da einfach ziemlich konsequent und das zeichnet sie für mich als Produzentin auch aus, denn sie traut sich heikle Thematiken aufzugreifen und auf spannende, traurige und dramatische Weiße umzusetzen. 


#4: McDreamy:
Ja ich weiß, dass Dr. Sheppard seit der 11.Staffel kein Teil der Serie mehr ist, doch er ist einer der Gründe, warum ich überhaupt zum Fan der Serie wurde. Immerhin haben wir von Anfang mit Meredith mitgefiebert und gehofft, dass die beiden sich finden. Sie sind das Traumpaar von Grey's Anatomy und Derek einer der Figuren, der die Serie trägt. Somit habe ich doch etwas Angst vor dem Moment, an dem er aussteigt. Jedoch kann das auch eine Chance für die Serie sein und auch für andere Figuren, die dann vielleicht mehr Platz zum Scheinen bekommen. Aus einigen Kritiken über die 12.Staffel habe ich herausgelesen, dass diese eigentlich wieder ziemlich gut sein soll und Derek auch nicht einfach vergessen wird. Somit zollt man ihm zumindest Tribut und das ist bei einem Charakter wie diesem, der die Serie so geprägt hat, sehr wichtig. 


#5: Beziehungsdrama:
Dies mag nun ein Punkt sein, der nicht jedem zusagt. Doch Greys Anatomy lebt einfach auch von all den Beziehungen, den Traumpärchen, die sich nach ganz viel Drama endlich finden und mit denen man mitfiebert. Das war bei mir bei Meredith und Derek der Fall, die dann doch sehr stabil waren, bei Jackson und April, bei denen es am Ende der 10.Staffel ja wieder bergauf geht, bei Callie und Arizona die zumindest gerade eine stabile Beziehung führen und bei Alex und Jo, die derzeit wirklich mit zu meinen absoluten Lieblingen gehören. Aber generell schafft es Grey's Anatomy wirklich, mir jedes Paar schmackhaft zu machen und es gibt keines, das ich überhaupt nicht mag, was es natürlich umso schwieriger macht, wenn eine Beziehung in die Brüche geht. Aber es sind eben auch nicht alle Bindungen für das ganze Leben bestimmt, manche Menschen begleiten uns eine gewisse Zeit, lehren uns Dinge und verlassen uns dann. 


Wie realistisch der Krankenhausalltag am Ende in der Serie dargestellt ist, sei mal dahingestellt. Fakt ist, dass sicherlich die meisten Assistenzärzte so früh keine komplizierten Eingriffe vornehmen dürfen und ein Krankenhaus sonst wohl auch nicht als persönliche Datingbörse dient. Zwar mag es auch im echten Leben einmal vorkommen, dass Arbeitskollegen sich verlieben, aber nicht in dem Ausmaß wie dies in Grey's Anatomy der Fall ist. Am Ende bleibt es einfach eine Dramaserie, die unterhalten soll und dies auch tut, bei der man aber keinen realistischen Einblick in den Beruf des Arztes erhält. Realistisch dürfte dabei vor allem die Darstellung des Ehrgeizes sein, denn alle Ärzte im Krankenhaus haben und der einen ernormen Konkurrenzkampf nach sich zieht. Immerhin möchte jeder der Beste sein. Auch die langen Arbeitstage und vielen Nachtschichten dürften der Realität entsprechen. Abseits davon wird natürlich vieles beschönigt, aufgebauscht und dramatisiert. Aber da ich mir im Klaren darüber bin, dass ich eine Serie schaue, stört mich das nicht. Sicherlich mag es realistischere Krankenhausserien geben, aber ich schaue Grey's vor allem aufgrund der Figuren, den Beziehungen und die Art und Weiße, wie man uns die Patienten und ihre Schicksale näher bringt.

Wie sieht es mit euch aus: Seid ihr schon im Grey's Anatomy Fieber?
Oder reizt euch das Genre überhaupt nicht?
Gibt es jemanden den ich neugierig machen konnte?

{Outfitpost} Über Shitstorms auf Blogs und in sozialen Netzwerken!

Sonntag, 18. September 2016 / / 36 Kommentare


floraldress

Heute möchte ich in meinem Outfitpost ein Thema ansprechen, über dass ich schon länger einen Beitrag geplant habe: Shitstorms. Denn sie sind Etwas, mit dem man sich als Blogger irgendwann auseinandersetzen muss. Oftmals, weil man selbst von Shitstorms betroffen ist. Und Ja, obwohl mein Blog noch nicht ganz so riesig ist, habe auch ich es schon erlebt, dass Menschen einfach auf mich losgegangen sind und das nicht, weil der Beitrag an sich schlecht gewesen ist, sondern wegen einem Wörtchen. Anstatt mich also darauf hinzuweißen und die Intention des Beitrags an sich zu sehen, wurde sofort ausgeteilt und auf mich eingeprügelt. Das war natürlich in etwas kleinerem Ausmaß, als bei Bloggern mit Tausenden von Lesern, aber nichtsdestotrotz ist so was verletzend, hat mich schockiert und mich Einiges überdenken lassen. Mir wurde dadurch bewusst, dass man sich als Blogger immer genau überlegen sollte, über welche Themen man einen Beitrag schreibt, welche Informationen man über sich teilt und an welchen Diskussionen man sich in den sozialen Netzwerken beteiligt. Denn mit manchen Aussagen bietet man einfach eine Angriffsfläche, die in der heutigen Zeit viele nur allzu gerne nutzen. Aus diesem Grund poste ich hier beispielsweise nicht über Politisches und habe auch einige andere Themen, die auf meiner Tabu Liste stehen. Natürlich ist das auf der einen Seite schade, weil ich gerne solche Dinge auf meinem Blog anschneiden würde, denn immerhin hat man irgendwie auch die Möglichkeit auf die Leser einzuwirken und sie an ein Dinge heranzuführen, mit denen sie sich vielleicht noch nicht auseinandergesetzt haben, aber man lernt nun mal aus negativen Erfahrungen und die brennen sich einfach etwas mehr ein und lassen einen nicht so schnell los. Es ist leicht zu sagen: "Krönchen richten und weiter", aber das wirklich in der Form umzusetzten ist einfach schwerer als es sich anhört.

floraldress
 Hier passt die Aussage: Auch ein schöner Rücken kann entzücken wirklich ziemlich gut.

Ich habe einfach das Gefühl, dass heutzutage jede Aussage negativ kommentiert wird, egal wie harmlos diese auch ist. Das hat Isabella in diesem Beitrag letztens auch ziemlich deutlich gemacht, wo sie ganz harmlose Aussagen wie "Und dann waren wir Burger essen" hergenommen hat und die Kritik darauf auf lustige Art und Weiße verpackt hat. Man kann es einfach Niemanden recht machen, irgendwer stört sich immer an irgendwas und gerade im Internet, wird das heute frei heraus kommunziert. Aus diesem Grund beteilige ich mich schon gar nicht mehr an den großen Diskussionsthemen in den sozialen Netzwerken, aber ich lese mit und bin oftmals sehr schockiert, über manche Kommentare, die dort gepostet werden. Da zweifel ich immer an dem menschlichen Verstand und kann nur mit dem Kopf schütteln. Natürlich ist das Internet ein Ort, wo die eigene Meinung gepostet werden darf, was in Bezug auf wichtige Themen auch sehr wichtig ist, aber man sollte auch auf das Wie achten und es nicht übertreiben. Zumal man manche Dinge auch einfach für sich behalten sollte, denn sie sind nicht nur fehl am Platz, sondern gehen einen auch gar nichts an. Es ist Schade, dass wir in einer Gesellschaft leben, wo Andere verletzt werden, nur damit man sich selbst besser zu fühlt bzw. sich einen Kick holt. Immerhin spendet das World Wide Web ja genügend Anonymität, sodass ich die Worte der anderen Person nicht ins Gesicht sagen muss, was einfach mehr Courage erfordert, als auf über ein soziales Netzwerk. Dort ist es leicht, sich über Dinge zu beschweren, ausfällig zu werden und eine Diskussion extrem anzuheizen. Es ist aber auch einfach, mit dem Finger auf Andere zu zeigen, deren Lebensweiße durch den Dreck zu ziehen und in jeder Aussage sofort einen Angriff auf sich selbst zu sehen. 

floraldress

Die Beispiele für solche Shitstorms sind vielfältig, nicht nur auf Blogs, sondern sie begegnen uns auch immer wieder in den Medien, wenn ein Prominenter sich mal wieder dem Urteil der User stellen musste. Ungefragt natürlich und oftmals wirklich unter der Gürtellinie. Zumal für mich manche Aussagen auch nichts mehr mit der eigenen Meinung zu tun haben. Sie dienen eigentlich nur dem Ziel, einen Anderen zu verletzten, mehr nicht. Es eine neue Art des Mobbings, die sich in den letzten Jahren extrem gesteigert hat und die mir persönlich auch immer wieder den Spaß an den sozialen Netzwerken verdirbt. Natürlich darf man jetzt gerne mit dem Satz kommen, wer im Internet postet, der muss auch damit rechnen, dass solche Kommentare kommen, aber das ist für mich kein Argument. Denn auch im Internet kann man auf nette Umgangsformen achten, Kritik in sachlicher Weiße üben und jemanden nicht angreifen.

Floraldress

Und mit diesen abschließenden Worten möchte ich auch schon zu meinem neuesten Outfit kommen. Ich weiß, dass die Lichtverhältnisse hier vielleicht nicht die Besten sind, da die Fotos in der Mittagssonne entstanden sind, aber sie sind bei einem Ausflug entstanden und den plant man einfach nicht nach den Besten Fotozeiten. Ich denke aber, die Kulissen waren es Wert und über Photoshop habe ich das Beste rausgeholt, sodass man das Outfit gut erkennt und die Lichtverhältnisse akzeptabel sind. Persönlich wollte ich dieses Kleid, welches mich immer an eine moderne Prinzessin erinnert, unbedingt auch einmal vor einem Schloss und in einem Schlossgarten fotografieren, sodass ich mich trotz unerträglicher Hitze in den dicken Stoff geschmissen habe. Und ja, ich war wirklich am zerlaufen, aber was tut man nicht alles für tolle Bilder. Generell ist es aber ein Kleid, welches ich nicht im Alltag trage, sondern meistens zu besonderen  Veranstaltungen, wie Weihnachten, Silvester oder auch Hochzeiten. Da hole ich es sehr gerne aus dem Schrank, denn da darf es bei mir einfach gerne mal Etwas edler sein und ich tobe mich dabei dann immer so richtig aus. 

Floraldress
 *gemeinsam mit meiner Mumi, ich liebe ja so Bilder die aussehen, als wären sie spontan entstanden, ganz natürlich*

floraldress


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