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{Blogvorstellung} Tausend Leben

Sonntag, 21. August 2016 / / 3 Kommentare

Heute möchte ich euch einen Buchblog vorstellen, der gleich von drei sehr sympathischen Bloggerinnen geführt wird, die alle auch noch einen eignen Blog betreiben. Doch auf Tausend Leben, leben Tami, Renesmee und Kezia ihre Liebe zu Büchern aus und liefern immer wieder interessante und ausführliche Rezensionen, sind Teil von Buchtouren und stellen immer wieder Autoren vor. Natürlich bieten sie durch die Zusammenarbeit einen bunten Genremix, so dass von allem Etwas dabei ist. Vor Kurzem standen mir alle drei Rede und Antwort in einem kleinen Interview. Wer von euch auch einmal Lust auf ein Interview hat, der findet alle Informationen hier! Nun übergebe ich das Wort aber mal an die Mädels:

http://tausend-leben.blogspot.de/


1. Hallo Tami, Renesmee und Kezia. Danke erst einmal das ihr euch alle für dieses kleine Interview bereit erklärt habt. Stellt euch doch erstmal kurz den Lesern vor und erzählt uns, worum es auf Tausend Leben geht.
Tami: Hi. Ich heiße Tami, bin 23 Jahre alt und wohne mit (und wegen) meinem Mann in Münster, NRW. Außerdem begleiten mich zwei super süße Vierbeiner Cleo und Tiger. Mein Herz schlägt allerdings für das wunderschöne Schwabenländle. Geboren, aufgewachsen und natürlich sofort verliebt. Außerdem bin ich ein kleiner Buchwurm, liebe Kaffee und Tee und natürlich den Sommer. Ich bin ein absolutes Sommermädchen.
Steffi: Ich heiße Steffi, bin noch 28 Jahre alt und wohne gemeinsam mit meinem Mann, meiner Tochter und zwei Mietzen (Leon und Minka) in Salzburg, Österreich. Vom sportlichen her praktiziere ich Taekwondo, Yoga und Schitouren gehen. ;) Außerdem spiele ich steirische Harmonika. Ich liebe Kaffee und heiße Schokolade, bin genau wie Tami eher ein Sommermädchen, auch wenn ich (in unserem Raum zumindest) noch im Winter geboren bin. :P Ich bin ein riesengroßer Bücherwurm und wenn mir ein Buch wirklich gefällt verschlinge ich es regelrecht. ;)
Kezia: Hi. Ich heiße Kezia und bin mit 19 Jahren die jüngste von uns dreien. Momentan besuche ich noch die Schule, befinde mich aber ab Mitte März in meiner Abiphase. Ich bin in Hamburg zuhause, allerdings nicht mehr lange, denn für mein Studium wird es mich wohl in Richtung Osten verschlagen. Zu meinen liebsten Hobbys, die ich aufgrund der Schule allerdings eher selten ausführen konnte, sind natürlich lesen und zum Sport zu gehen. Ansonsten bin ich noch Teetrinkerin, fotografiere unheimlich gerne und stöber auf Youtube gerne nach schnieken MakeUpKanälen. Auf Tausend Leben geht es vor allem aber um Bücher. Rezensionen, Autorenvorstellungen, Buchvorstellungen, Blogtouren - all das findet sein zuhause auf unserem Blog.


2. Ihr führt diesen Blog ja zu dritt, wie kam es dazu und welche Vorteile bietet es einen Blog im Team zu führen? Da ich aber auch weiß, dass ihr alle noch einen eigenen Blog führt würde mich ebenfalls interessieren, wie ihr beides unter einen Hut bekommt? 
 
Tami: Die Idee zu dem Blog kam von Kezia. Sie hat in unserem Bloggerforum herumgefragt, wer Lust auf einen Bücherblog hat. Da war ich natürlich sofort dabei. Und dass ich dann noch so superliebe Kolleginnen bekommen habe ist das Sahnehäubchen auf dem Bücherregal ;) Welchen Vorteil es bringt? Ich muss mich nicht stressen, immer regelmäßig in kurzen Abständen Beiträge zu bringen. Jede von uns schreibt wann sie Lust und Zeit hat. Außerdem decken wir zu dritt viele verschiedene Genres ab, was Tausend Leben sehr vielseitig macht. Der eigene Blog? Ich schreibe auf meinem Blog auch über Bücher, mache Interviews mit Autoren. Aber das läuft alles so nebeneinander her und ich möchte diesen wunderschönen Blog mit Eugenie (unserer Büchereule) nicht mehr missen.

 


Steffi: Als Kezia im Bloggerforum den Aufruf machte, dass sie noch jemanden sucht, der gemeinsam mit ihr einen Bücherblog macht, war ich sofort Feuer und Flamme und hab mich bei ihr gemeldet. Mit Tami und Kezia hab ich schon zwei echt tolle Mädels als Blogpartner, mit denen ich mich richtig toll verstehe.Der mega Vorteil daran, dass wir es ihm Team führen ist wie Tami schon erwähnt hat natürlich die Tatsache, dass mehr gemeinsam posten und es somit nicht so viel Stress ist mit dem Posten, weil immer jemand da ist der füllt, auch wenn ich mal nicht Zeit habe. Und natürlich auch die Genre-Abdeckung. So glaub ich ist so gut wie jedes Genre am Blog vertreten. ;) Wir haben zwar auch Genre, die wir alle drei lieben aber dann auch doch wieder etwas was nur Eine liest. ;) Also perfekt. Ich hab sogar noch drei Blogs nebeneinander. ;) Mit Tenzi habe ich gemeinsam Realitätswunder, wo ich im Moment immer bei der Blogparade von Tami mitmache und dann schreibe ich noch über meine Liebe zu Yoga und Taekwondo. ;) Dann helfe ich noch bei Bücherfunke mit Rezensionen und Blogtouren mit und im Moment bin ich ganz neu für eine Freundin den Blog Buchmelodie zu gestalten wo ich dann auch immer mal wieder Rezensionen schreiben werde. ;) Da ich sehr viel lese geht das eigentlich gut, ich teile immer schön auf die Blogs auf und krieg auch immer mal wieder von meinen Freundinnen Bücher zu geschanzt. ;) Stress sind sie für mich alle nicht und ganz besonders Tausend Leben kann ich mir gar nicht mehr wegdenken. ;)  

Kezia: Wie die beiden schon schrieben, bin ich die Schuldige, die Tausend Leben ins Leben gerufen hat, weil ich das Gefühl hatte, dass Buchrezensionen ziemlich untergehen auf einem Lifestyleblog, aber einen zweiten Blog alleine führen wollte ich auch nicht. Also habe ich einfach im Bloggerforum nachgefragt, ob nicht noch jemand Lust hätte einen Buchblog zu führen und wollte spezielle auch jemanden, der noch andere Genres liest als ich, damit eben ein großer Bereich abgedeckt werden kann. Daraufhin haben sich dann Steffi und Tami gemeldet (und das ziemlich schnell!) und nur knapp eine Woche später, ist Tausend Leben dann online gegangen. Der Vorteil, wie schon zwei Mal geschrieben, ist eben, dass man nicht gezwungen ist, als einzelne Person jeden zweiten Tag etwas zu posten, wie das bei unseren anderen Blogs der Fall ist. Wir hatten uns, glaube ich, sogar darauf geeinigt, dass drei Posts in der Woche online gehen sollte, von wem diese aber stammen, ist dabei dann irrelevant. So konnte ich mich in meiner Klausuren- und Vorabiphase zum Beispiel zurück ziehen und es gab trotzdem immer wieder neue Beiträge. Das erleichtert das bloggen auf jeden Fall! Ein zweiter Vorteil ist auch, dass man selbst neue Bücher entdeckt, als wenn man einen Blog alleine führt. Ich hab bei Tami und Steffi schon ein paar Bücher auf der SuB-Liste entdeckt, die mich vom Titel her angesprochen haben. Zwei Blogs gleichzeitig zu führen, wenn man bei dem einen noch zwei liebe Mitbloggerinnen hat, ist einfacher als man denkt (wenn man nicht gerade mit seinem Hauptblog unzufrieden ist) und muss eigentlich nur geplant werden. Ich nutze dafür oftmals meinen Donnerstag, weil ich da kurz Schule habe und kann dann einige Posts vorschreiben oder sofort veröffentlichen. 


3. Gibt es eigentlich Autoren die ihr schon einmal treffen durftet? Wenn ja, wen und wenn Nein, dann würde mich interessieren, welchen Autor ihr gerne einmal treffen würdet und ob es eine Frage gibt, die euch dann besonders auf dem Herzen liegt? 
Tami: Ich durfte im Oktober letzten Jahres auf der Frankfurter Buchmesse meinen Lieblingsautoren treffen: Sebastian Fitzek. Mein Gott, war ich aufgeregt. Ich hatte Anfang diesen Jahres sogar das Glück ihn auch noch interviewen zu dürfen. Achja, der Sebastian :)
Steffi: In meiner Schulzeit durfte ich unter anderem Werner J. Egli zwei Mal treffen und einmal Christoph W. Bauer. Christoph war es auch, der meine Geschichten, die ich damals geschrieben habe, gelesen hat und mich dazu ermutigt hat, meinen Traum von einem eigenen Buch zu erfüllen und zu schreiben. ;) Ich bin noch heute mit ihm in Kontakt.
Kezia: Ich habe noch keinen Autor getroffen, allerdings würde ich so gerne mal Nicholas Sparks treffen wollen und ihn fragen, ob er mit all die Orte zeigen könnte, die ihn zu seinen Geschichten inspiriert haben und ob es eigentlich schade findet, dass bei einigen Verfilmungen seiner Bücher nur noch die Grundgeschichte behandelt wird und ansonsten eine komplett andere Handlung draus gemacht wurde. Ich finde das als Leserin nämlich schon ziemlich schade (außer bei Kein Ort ohne dich - so war der Film gut!)

 Urheberrecht: Carlsen Verlag  // HarperCollins: MIRA Taschenbuch

4. Gibt es für euch ein Buch, dass jeder einmal gelesen haben sollte? Und wenn ja warum?
Tami: Eine ganze Reihe. Dahinter stehe ich voll und ganz. Sie ist mein currently reread: Die Harry Potter Bücher! Warum? Es ist einfach die Magie! Sie zieht einen in den Bann und macht aus jedem Muggel zumindest einen Möchtegern-Zauberer. Ich warte ja immer noch auf meinen Brief aus Hogwarts. Die Eulenpost ist halt auch nicht mehr das, was sie mal war ;) 
Steffi: Die Herren der Unterwelt-Reihe. Die ist mega klasse. ;) Sie ist noch nicht abgeschlossen und noch ist nicht bekannt wie viele es davon geben wird. Bisher sind 10 Bände erschienen. ;) Es geht um heiße Männer, Götter, heiße Krieger und hübsche Göttinnen usw. ;) Und besonders ein Muss ist es für jene, die sich für die griechische Mythologie interessieren.
Kezia: Hm. Ich musste gerade tatsächlich grübeln und überlegen. Aber ich denke, dass jeder einmal Vom Winde verweht gelesen haben muss oder einen Jane Austen Roman. Neben historischen Fakten oder Gesellschaftsständen, finde ich Romane aus dem 19. und 20. Jahrhundert manchmal viel schöner zu lesen. Es geht nicht darum, wer mit wem geschlafen, diese oder jene Droge genommen oder sonst was getan hat. Bei Margaret Mitchells Roman geht es schließlich um ein junges Mädchen, was durch den amerikanischen Bürgerkrieg alles verliert und schließlich wieder aufbaut. Das finde ich bemerkenswert! 


5. Kommen wir mal auf eine aktuelle Diskussion zurück: Lest ihr eure Bücher auf dem E-Reader oder ganz normal in Buchform? Und glaubt ihr, dass die Technik bald richtige Bücher verdrängen könnte? 
Tami: Schuldig! Ich lese beides. Ich liebe Bücher, habe 5 volle Billy-Regale, aber da ist noch Platz für mehr. Auch mein Tolino ist schon super voll und auch da ist noch Platz für mehr. Auf Reisen ist so ein EReader natürlich praktischer. Mal ehrlich: Wer möchte schon gerne Übergepäck wegen Büchern bezahlen? Nein! Richtige Bücher sehe ich in der Zukunft immer noch. Dafür riechen sie einfach zu gut … 
Steffi: Inzwischen kann ich die Frage damit beantworten, dass ich beides lese. :P Ich habe mich echt laaaaaange dagegen gewehrt einen eReader zu kaufen und somit eBooks zu lesen, aber in der Schwangerschaft letztes Jahr hab ich es dann doch getan. Vor allem auch deswegen weil ich für eine Autorin rezensiert habe, die nur eBooks verkauft hat. ;) Somit war ein eReader netter als am PC lesen. hab schnell auch die Vorteile lieben gelernt, grade jetzt mit der Kleinen ist es oft echt netter. ;) Trotzallem vergesse ich die richtigen Bücher nicht, ich liebe sie noch immer und kaufe sie noch immer gerne. Glaub auch nicht, dass es sie in der Zukunft nicht mehr geben wird. Sie haben immer noch viel mehr Wert als eBooks und deswegen werden sie sicher immer erhalten bleiben. ;) 
Kezia: Ich lese sowohol Printbücher als auch eBooks, allerdings wird mein Herz wohl immer für Printbücher schlagen, denn nichts geht über das schlendern durch die Buchhandlung und das wahllose reinlesen in die Geschichte. Außerdem freue ich mich dann auch, mich abends ins Bett zu legen und mit dem Buch anfangen zu können. Bei eBooks findet man allerdings viele talentierte Selfpublisher, die ihre Werke veröffentlicht haben und für wenig (meist nicht gerechfertigt) Geld verkaufen. Allerdings ist man hier dann auf die Technik angewiesen und da ich keinen E-Reader habe, sondern die Thalia oder die Kindleapp benutze, macht man Akku meist nach ein paar Stunden lesen schlapp oder ich werde zum Beispiel durch eintreffende Nachrichten gestört. Ich bin der Meinung, dass es immer Bücher geben wird und dass eBooks eine gelungene Erweiterung sind, bei dem sich jeder als Autor ausprobieren darf.


6. Am Ende möchte ich das Wort noch einmal an euch übergeben, damit ihr los werden könnt, was euch noch auf der Zunge brennt. 
Tami: Ich freue mich sehr, dass du diese Blogvorstellung mit uns machst. Ich fühle mich bei Tausend Leben sehr zu Hause und möchte die Mädels in meinem Bloggerleben nicht mehr vermissen. Wir sind ein gut eingespieltes Team und verstehen uns super. Ich freue mich über jedes Buch, das wir rezensieren oder vorstellen. Die Blogtouren machen sehr viel Spaß und Eugenie ist auch ne ganz Süße ;) Also wer auch so bücherverrrückt ist wie wir, oder wer es noch werden möchte, ist herzlich eingeladen bei uns vorbeizuschauen. ♥ 
Steffi: Auch ich bedanke mich an dieser Stelle recht Herzlich für die Blogvorstellung. Ich bin richtig froh, dass ich auf Tami und Kezia gestooßen bin, was ohne das Bloggerforum sicher nicht passiert wäre. ;) Und ich möchte keinen Tag mit den Beiden mehr missen. ;) Sie sind mir richtig ans Herz gewachsen. Sie, der Blog und Eugenie und es macht mir immer richtig viel Spaß. Mit ihnen zu plaudern und zu bloggen. ;) Ich hoffe auf noch ganz viele tolle Jahre mit den Beiden, unserem Blog und Eugenie. 
Kezia: Ich freue mich auch unglaublich, dass ich Steffi und Tami mit im Boot habe, was den Blog angeht, denn hätte ich ihn alleine geführt wäre er wohl schon seit Oktober wieder tot und da drüber, dass die beiden den Blog noch am laufen halten, während ich mich wegen Klausuren erst einmal zurück gezogen habe. Ich finde es klasse, was die beiden an Blogtouren organisieren und bin begeistert davon, wie viele Bücher die beiden lesen, während ich inzwischen ein paar Wochen brauche, ein Buch zu ende zu lesen. Und natürlich die Autoren, die geduldig sind und mir ihre Bücher zu schicken, damit ich sie rezensieren kann. Ich freue mich jetzt schon auf die kommende Zeit mit den beiden und hoffe, dass wir auch weiterhin produktiv und fleißig sein werden und eine schöne Zeit haben werden ♥

{Outfitpost} Früher war alles besser?

Donnerstag, 18. August 2016 / / 21 Kommentare


Kleid und Lederjacke

Ein Satz, der einem im Moment gefühlt überall begegnet. Egal ob in den Nachrichten, den Zeitungen, im Internet, unter Freunden, natürlich bei der Oma, aber auch im Internet. Die Aussage "Früher war alles besser" scheint einen zu verfolgen, doch ist das wirklich so? Gerade in der letzten Zeit gab es wieder einige Beiträge, die darauf hinwiesen, dass früher in der Bloggerszene alles besser gewesen sei. Ich selbst blogge auch schon seit 2011, was nun doch schon etwas her ist und kann das Argument nur bedingt unterschreiben. Vielleicht liegt es daran, dass ich noch am Anfang stand und mich erst einleben musste. Mir somit die Erfahrung fehlte, denn immerhin war die Blogosphäre damals ziemlich neu für mich und ich blutige Anfängerin. Jedoch bin ich der Meinung, dass man nach einiger Zeit eher dazu tendiert, die schlechten Dinge zu vergessen.Wer will sich schon an das Unschöne erinnern, die Dinge, die einen verärgert, genervt, vielleicht sogar verletzt haben? Natürlich blickt man lieber auf die schönen Erinnerungen zurück, diejenigen die einen erfreut haben, zum Lachen brachten oder ein Erfolgserlebnis bereithielten. In meinen Augen ein ganz natürlicher Prozess des menschlichen Gehirns, was übrigens auch viele Psychologen in Studien belegen. Natürlich auch ein Phänomen, dass definitiv nicht nur für die Bloggerwelt Gültigkeit besitzt, sondern überall in der Gesellschaft zu finden ist, gerade im politischen Bereich, jedoch auch, was das eigene Leben anbelangt. Ich ertappe mich auch manchmal, dass ich sage, früher war doch alles besser, bis ich mich dann an all die Momente in meiner Kindheit und Jugend erinnere, wo ich verletzt wurde und die ich rückblickend echt nicht mehr wiederholen möchte. Kann ja sein das manches leichter war, aber besser? Nein, definitiv nicht. Und wenn ich tief in mich gehe, dann ist das auch bezogen auf das bloggen so.

Lederjacke Kombinieren

Bloggen: Was gleich geblieben ist:
Bezogen auf die Bloggerwelt bin ich der Meinung, dass es auch damals schon schwarze Schafe gab und es diese auch immer geben wird. Um mal ein paar Beispiele zu nennen: 
  • Schon gleich zu Beginn des Bloggens ist mir Follow4Follow begegnet, was somit kein neues Phänomen ist, sondern schon immer existierte. Früher kamen diese Anfragen bei mir sogar noch öfter vor, als dies heute der Fall ist. Störend fand ich sie nämlich schon immer in Kommentaren, heute beschränkt sich das doch mehr auf Facebookgruppen und irgendwelche Followerspiele, über die man einfach hinweg sehen kann, wenn man selbst gar kein Interesse daran hat. Was ich natürlich tue. Mir sind ehrlich Leser, Gefällt Mir Angaben und Kommentare einfach wichtiger. 
  • Auch Kommentare, an denen man merkte, dass es dem Blogger nur darum geht, die eigene Followerzahl zu steigern und der Beitrag nicht mal gelesen wurde, hatte ich schon immer. Sie sind somit auch kein Phänomen der neuen Blogger. 
  • Weiterhin gab es auch früher schon Blogger, die kein Interesse am Austausch mit Anderen hatten. Finde ich zwar immer schade, aber letzten Endes muss ja jeder Selbst wissen, welche Blogphilosophie er verfolgt. Für mich steht der Austausch an erster Stelle und steht über allem anderem. Für mich ist es ein ernorm wichtiger Bestandteil des Bloggens. Einen, den ich wirklich vermissen würde. Ehrlich gesagt lese ich Blogs, die auf Kommentare nicht antworten irgendwann nicht mehr,, bis ich sie dann komplett entfolge. Mag sich für manche zwar etwas drastisch anhören, aber wenn meine Fragen nun mal nicht beantwortet werden und auch keine Wertschätzung erfolgt, verliere ich einfach das Interesse an den Beiträgen. 
  • Und Copy Cats, die gibt es sicherlich schon seit Anbeginn des Internets, beziehungsweiße, wie manche berühmten Personen uns bewiesen haben, gab es sie auch schon davor. Nur ist das ohne Internet und den berüchtigten Hilfssoftwares einfach nicht aufgefallen. Doch gerade, wenn man schon vor dem Blog eine eigene Webseite hatte, dann weiß man, dass auch dies kein neues Phänomen ist.

Kleid und Lederjacke kombinieren

Bloggen: Was sich verändert hat:
Was zugenommen hat, sind sicherlich die Kooperationen, aber dies ist nicht überraschend, da natürlich auch Firmen mitbekommen, welchen Einfluss Blogger ausüben. Ich sehe dies aber nicht als Nachteil, denn die Blogger, deren Blogs ich lese, schaffen es eine ausgewogene Balance zwischen Kooperationen und eigenen Beiträgen herzustellen. Zumal viele Kooperationsbeiträge auch sehr aufwendig gestaltet sind und einiges an Herzblut enthalten. Somit sind viele davon auch interessant, vor allem wenn man merkt, dass ein Blogger komplett hinter dem Produkt / dem Shop oder Projekt steht. Und warum sollte man Anfragen, die einem zusagen und mit denen man sich identifizieren kann, ablehnen? Warum sollte all die Arbeit und Mühe, die man in einen Blog steckt nicht belohnt werden? Persönlich sitze ich an manchen Beiträgen wirklich mehrere Stunden und gerade als Studentin ist es eine schöne Sache, wenn ich ab und an auch mal ein paar Euro mit meiner Leidenschaft verdienen kann. Natürlich bedeutet dies, dass die Blogs professioneller geworden sind und Begriffe wie SEO, Media Kits, Statistiken, Social Media etc. zum festen Vokabular gehören. Persönlich finde ich dies aber keineswegs schlimm, zumal ja niemand gezwungen wird, seinen Blog auch nach all den Tipps und Tricks zu gestalten. Jedoch finde ich resultiert mehr Professionalität auch in qualitativeren Bildern und Beiträgen. Einzig alleine dürften sich wohl die Ansprüche der Leser dadurch verändert haben und es ist sicherlich schwieriger heute als Blogger durchzustarten. Wobei ich hier einfach glaube, dass es einfach etwas länger dauert und man somit etwas Durchhaltevermögen braucht, aber das hat man auch 2011 schon mitbringen müssen. Bis ich überhaupt mal ein paar Leser hatte, hat es doch ziemlich gedauert und ich habe unzählige Stunden Zeit investiert.

Kleid und Lederjacke kombinieren

Ich selbst achte jedoch darauf, wie mein Blog wirkt und möchte an meiner Professionalität arbeiten, sie weiter ausbauen und denke, dass das nach einer gewissen Zeit auch normal ist. Man verändert sich immerhin auch als Person, indem man neue Dinge dazu lernt, reift und wächst, so was spiegelt sich irgendwann auch am Blog wieder. Somit werde auch ich demnächst ein Gewerbe anmelden und einfach mal schauen, ob ich mir nicht etwas für die Zukunft aufbauen kann, es schaffe von meiner Leidenschaft, dem Schreiben vielleicht irgendwann mal zu leben. Vielleicht als freiberufliche Journalistin, Texterin und Bloggerin. Ich finde, bloggen ist ein guter Anfang, um die ersten Gehversuche in dem Business zu machen und da ich als Studentin auch die Zeit dafür mitbringe, ist der Zeitpunkt perfekt, zumal ich noch zu Hause wohne und so auch nicht für Miete & Co. aufkommen muss.

Kleid und Lederjacke kombinieren

Somit ist mein Fazit aus der ganzen Beitragswelle, ob sich die Bloggerwelt zum negativen verändert hat, ein gespaltenes. Ja es gibt sie, die schwarzen Schafe, die immer wieder etwas negatives Licht auf die ganze Sphäre werden, aber es gibt auch so viele tolle, nette und hilfsbereite Blogger, die einfach nur Spaß am Schreiben haben und für das Schreiben brennen. Diejenigen, die Lust auf gemeinsame Aktionen, Blogparaden haben auch nicht vor Verlinkungen von Beiträgen, die sie toll fanden, schauen. Übrigens ist gerade der Trend zu Linksammlungen in meinen Augen ein sehr positiver, der zeigt, dass viele bereit sind, sich wieder mehr zu vernetzten. Und auch in den sozialen Netzwerken werden Beiträge wieder häufiger geteilt, was einfach zeigt, dass es viele gute Seiten gibt. Letzten Endes ist es wahrscheinlich auch einfach davon abhängig, in welchen Kreisen man unterwegs ist, welche Ansprüche man an sich selbst stellt und wie der eigene Charakter ist. Einzig und alleine auf Instagram spüre ich den Konkurrenzkampf härter, als sonst wo. Dort ist die Followergeilheit, wie ich sie gerne nenne extrem, auf Blogs kommt das in meinen Augen seltener vor. Und natürlich möchte ich an dieser Stelle auch noch kurz auf mein Outfit eingehen, eines, welches ich früher nie getragen hätte. Denn auch wenn damals vielleicht alles besser war, so hätte ich nie das Selbstbewusstsein besessen, mich in diese Kleid zu werfen und meine Kurven offen zu zeigen. Dazu wäre ich viel zu schüchtern gewesen, zumal mir auch das Urteil der Anderen damals verdammt wichtig war und ich meine Kurven noch nicht so akzeptierte, wie dies heute der Fall ist. 


Kleid und Lederjacke kombinieren


{Blogparade} Kampf der Buchgenres: historische Romane

Dienstag, 16. August 2016 / / 18 Kommentare


Es geht in die nächste Runde bei Janas und meiner Blogparade und nachdem wir uns im vergangenen Monat mit Non-fiktionalen Werken beschäftigt haben, möchten wir uns heute der fiktionalen Lektür widmenn, die man gerade im historischen Bereich häufig vorfindet. Darunter versteht man allgemein einfach nur die Vermischung von echten Fakten und der eigenen Fiktion, durch die eine spannende, unterhaltsame und mitreißende Geschichte entsteht. Zumindest tut es das, im besten Falle. Bevor es los geht gibt es aber wie immer die Regeln und kommenden Themen der Blogparade, für all diejenigen die gerne mitmachen möchten:
  • Immer am 15. des Monats von Februar bis Dezember wird über das Genre gebloggt. Hierfür dürft ihr gerne auch unseren Banner verwenden. Ihr habt jedoch ab dem 15. dann 4 Wochen Zeit um euren Beitrag online zu stellen.
  • Über jedes Genre kann je nach Lust und Laune geschrieben werden: Warum man dieses Genre mag/oder warum nicht (mehr)?, Bücher, die man vorstellen oder die man zu diesem Genre gerne mal lesen möchte, Autoren, die dieses Genre verkörpern oder wie von mir oben schon erwähnt allgemeines zum Genre
  • Schreibt über diese Genres und verlinkt eure Beiträge bitte unter den jeweiligen Post am 15. bei Jana oder mir, wir sammeln diese und ziehen am 15.1.17 letztendlich ein Fazit: Welches Genre gewinnt bzw. ist am Beliebtesten unter den Bloggern? Welche Bücher sollten zu den jeweiligen Genres gelesen werden?  Welche Autoren wurden empfohlen? 

Und welche Themen erwarten euch noch?

August • Historische Romane 
September • Klassiker 
Oktober • Kinderbücher 
November • Erotikbücher 
Dezember • fremdsprachige Bücher 
Januar • Das große Fazit

Viele von euch wissen ja mittlerweile, dass ich Geschichte über alles liebe, umso überraschender dürfte es nun sein, dass ich mich im fiktionalen Bereich noch gar nicht ausgetobt habe. Außer man zählt Dan Browns Werke auch zu dieser Kategorie, wo ich mir nicht genau sicher bin. Sie behandeln zwar geschichtliche Themen, spielen sonst aber in der Gegenwart und ich verbinde mit diesem Genre einfach Bücher, die dies nicht tun. Bücher, die uns in die Vergangenheit entführen und über eine bestimmte Zeitepoche berichten. Doch was hat mich bisher abgeschreckt? 
  • Oftmals war es einfach nur die Dicke der Romane, denn die Mehrheit von historischen Romanen kann sich, was die Seitenanzahl angeht, echt sehen lassen, denn viele umfassen um die 700 - 1000 Seiten, manche sogar mehr. Früher habe ich solche Wälzer wirklich gerne verschlungen, doch nachdem ich ein paar Mal wirklich eingegangen sind und manche Romane sich wie Kaugummi gezogen haben, habe ich sie gemieden. Natürlich gehen mir so sicherlich einige tolle Bücher durch die Lappen, aber Vorurteile schleichen sich nun mal ziemlich schnell ein und beißen sich fest. 
  • Dazu gibt es aber auch einige Autoren, die vermischen mir die Fakten einfach mit zu viel Fiktion und verdrehen die geschichtlichen Ereignisse regelrecht. Und da ich persönlich finde, dass das geschichtliche Grundgerüst stimmen sollte, tue ich mir somit mit manchen Werken schwer. Aus diesem Grund würde ich auch nie die Werke von Phillipa Gregory lesen, da sie beispielsweise jedes Gerücht, welches über Anne Boleyn existiert, in ihr Werk mit einfließen lässt und dabei oft den Eindruck entstehen lässt, dass diese der Realität entsprechen. So was führt wirklich dazu, dass mein Geschichtsherz am Bluten ist und ich mich unnötig aufrege. 
Droemer Knaur Verlag

Doch zumindest ein historischer Roman hat es mittlerweile in mein Bücherregal geschafft und dabei handelt es sich um "Outlander". Die Serie hat mir im Tv ziemlich gut gefallen, sodass ich ziemlich neugierig auf die Buchreihe wurde. Zumal es ja auch einige Abweichungen ab der 2.Staffel geben soll, womit sich die Bücher wirklich lohnen. In der ersten Staffel hatte es mir unglaublich gut gefallen, wie man die schottischen Bräuche umgesetzt hat und sich an historischen Gegebenheiten orientiert hat und diese mit einfließen lässt. Aus diesem Grund sind meine Erwartungen an das Buch hoch. Gelesen habe ich es nur noch nicht, weil ich mir für so einen dicken Wälzer einfach genügend Zeit nehmen möchte. 

Deshalb möchte ich heute einfach meine Wunschliste mit euch teilen, denn demnächst würde ich mich doch ganz gerne einmal an dieses Genre heranwagen und mich eines Besseren belehren lassen. Somit ist sie noch nicht all zu lange, aber zwei Bücher, davon eines Teil einer Reihe, haben mein Interesse geweckt:


S. Fischer Verlage
Vor Kurzem fiel mir im Bahnhofsbuchladen "Die Schrift des Todes" von C. J. Sansom in die Hand, ein Buch, bei dem es sich um einen historischen Kriminalroman handelt, der zu Zeiten von Henry VIII spielt. Natürlich hat schon das meine Aufmerksamkeit erregt, denn die Tudor Zeit fasziniert mich einfach. Doch dazu behandelt der Autor auch ein Ereignis, welches wirklich am Hofe passiert ist. Der Königin befindet sich gerade in Ehe Nummer 6 mit Katheryn Parr, die seine Letzte werden soll. Doch seine Frau weiß um sein Temperament und kennt das Schicksal ihrer Vorgängerinnen. Als dann ein Buch mit brisantem Inhalt aus ihren Gemächern verschwindet, beauftragt sie Matthew Shardlake damit dieses wiederzufinden. Denn der Besitz des Werkes könnte sie zum Tode verurteilen. Persönlich finde ich es gut, dass man ein reales Ereignis aus Katheryns Parrs leben nimmt, dadurch auch den Konflikt zwischen Katholiken und Protestanten thematisiert und das ganze in einen spannenden Krimi verwandelt, bei dem es um Leben und Tod geht. Studiert hat der Autor ebenfalls Geschichte, was schon mal nicht verkehrt ist und dazu landen seine Bücher in England immer auf dem 1.Platz der Bestseller Liste. Alles Punkte, die mich neugierig machen und gerade die Mischung aus Krimi und Historischem mag ich schon bei Filmen und Serien ziemlich gerne, warum nicht also auch in Buchform? Wenn man sich nie dran wagt, dann kann man dies auch nie wissen. Übrigens ist dies schon der 6.Band einer Reihe, die alle zu Zeiten von Henry VIII spielen und hierbei unterschiedliche Jahre thematisiert werden.


Droemer Knaur

Das zweite Buch, welches ich gerne im Regal stehen hätte, ist "Der Opiummörder", in dem Detective Shawn Ryan im London im Jahre 1854 gemeinsam mit dem Schriftsteller Thomas de Quincy ermittelt und hierbei versucht einem Ritualmörder auf die Schliche zu kommen. Neugierig hat das Buch mich deshalb gemacht, weil ich derzeit ein großer Fan der britischen Serie "Ripper Street", in der ja ebenfalls Verbrechen aus dem viktorianischen England aufgeklärt werden und die ich einfach richtig interessant finde, da damals nun mal noch nicht die Technik zur Aufklärung zur Verfügung stand, wie dies heute der Fall ist. Ermittler mussten da ziemlich kreativ werden und auch verdammt gut in ihrem Job sein. Dazu bin ich einfach ein großer Londonfan und das, obwohl ich noch nie dort war. Jedoch fasziniert mich die Geschichte der Stadt einfach sehr und in der soll sich Autor David Morell nun mal ziemlich gut auskennen und deren gesellschaftliche Verhältnisse auf interessante Weiße darstellen.



Wie immer möchte ich mich für all die Beiträge bedanken, die zum letzten Thema eingegangen sind. Gerade bei Biografien / Sachbücher war ich ziemlich gespannt, auf die Buch Tipps und eure Erfahrungen, da es doch zwei Genres sind, die nicht jedem zusagen. Somit hat es mich sehr gefreut, dass ich nicht die Einzige bin, die solche Bücher gerne liest. Aus diesem Grund habe ich euch zurück in meine Kindheit / Jugend entführt und meine liebsten Sachbücher aus dieser Zeit vorgestellt, heute lese ich eher Tudor Biografien. Nun aber zu euren Beiträgen:
  • Jana hat uns in ihrem Beitrag im Bereich Sachbuch "Magic Cleaning" vorgestellt, bei den Biografien brachte sie uns "Das Tagebuch der Anne Frank" näher, welches ich euch ebenfalls nur empfehlen kann. 
  • Während Kirsi sich vor allem auf Biografien konzentrierte und uns hier einige interessante Werke vorstellt und dies aus den unterschiedlichsten Themenbereichen, was ich sehr spannend finde. 
  • Neu mit dabei war diesmal Rosa, die sich ebenfalls auf Biografien konzentriert hat und hierbei 5 Werke ihrer Lieblingskünstler vorgestellt hat. Über Grace Jones, Elizabeth Taylor und Richard Burton hin zu Benedict Cumberbatch sind ganz unterschiedliche Pesönlichkeiten vertreten. 
  • Ein weiterer Neuzugang ist Sabrina, bei der die Sachbücher im Fokus stehen. In ihrem Beitrag stellt sie uns 4 Sachbücher vor, die uns wertvolle Information für unser Leben liefern. Und dem Titel kann ich nur zustimmen, denn viele der Bücher haben aus diesem Grund sofort mein Interesse geweckt. 
  • Während Tabea zuerst kurz darauf eingeht, warum sie noch nicht so viele Bücher aus den genannten Genres gelesen hat, uns aber im Anschluss ein interessantes Buch aus dem Bereich Bloggen vorstellt. Wer sich also mal einen Überblick über alle rechtlichen Fakten zum Thema Bloggen verschaffen möchte, sollte sich ihren Buchtipp nicht entgehen lassen.

Lest ihr gerne historische Romane?
Wenn ja, welche könnt ihr empfehlen?
Oder ist das gar nichts für euch?


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