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Vampire Diaries - Staffel 7: Was war gut, was war schlecht und wie geht es weiter?

Mittwoch, 25. Mai 2016 / / 6 Kommentare

Es ist schon wieder so weit: Unsere Lieblingsserien verabschieden sich in die lange Sommerpause. 3 quälend lange Monate müssen wir nun auf neue Folgen warten und den Anfang machte hierbei "The Vampire Diaries". Mit dem Ausstieg von Nina Dobrev am Ende der 6.Staffel, stand die Serie ja mit den neuen Folgen wirklich an einem Wendepunkt und die Produzenten hatten die Möglichkeit dadurch in eine komplett andere Richtung zu gehen und somit einen Neustart zu wagen. Ob diese Chance genutzt wurde, möchte ich nun nachfolgend beantworten, indem ich mein persönliches Fazit zur Staffel, aber auch zum Finale loswerde. Welche Handlungen empfand ich als vielversprechend? Was hat mir persönlich nicht wirklich gefallen? Wo hätte man mehr rausholen können?


Staffel 7 - Alles zurück auf Null:
In der 7.Staffel müssen unsere Lieblinge mit dem Verlust von Elena Gilbert klarkommen. Während Caroline und Stefan mit der Hilfe von Matt versuchen ihre Heimatstadt Mystic Falls vor den Häretikern zu beschützen, befindet sich Damon mit Alaric und Bonnie in Europa, um seinen persönlichen Verlust zu verarbeiten. Hierbei verfolgt Alaric jedoch ganz eigene Motive, indem er versucht, seine tote Frau ins Leben zurückzuholen. Als die Lage in Mystic Falls jedoch zu eskalieren droht, finden sich bald alle wieder vereint, um für den Ort zu kämpfen, der ihr Zuhause ist und mit dem sie viele Erinnerungen verbinden. Hierbei ist der Feind der Salvatore Brüder jedoch ihre eigene Mutter.


Mein Fazit zur gesamten Staffel:
Persönlich habe ich die 7.Staffel wirklich als eine kleine Achterbahnfahrt empfunden. Sie startete eigentlich sehr vielversprechend, in dem man sich wieder etwas mehr auf die Figuren selbst konzentrierte und gerade die ersten Folgen fühlten sich anders an. Jedoch in einem positiven Sinne, denn eine Veränderung war nach dem Ende der 6.Staffel wirklich von Nöten und zu Beginn war ich noch der Meinung, dass man Dobrevs Ausstieg wirklich nutzte. Wir sind zurück gegangen zu den Wurzeln und haben uns endlich wieder vermehrt den Salvatore Brüdern und ihrer Geschichte gewidmet. Ich fand es schön mit Lily einen Charakter zu haben, mit dem man als Zuschauer sofort eine Verbindung hatte, einfach weil sie so wichtig für Damon und Stefan ist. So hat man nicht nur die Familien Thematik in den Vordergrund gerückt, in dem wir eine Annäherung in der Realität gesehen haben, sondern uns auch Einblicke in die Vergangenheit der Brüder geliefert. Gerade das war es, was ich an Vampire Diaries in den ersten Staffeln so mochte. Zu dieser Zeit waren diese  Episoden sogar immer meine Allerliebsten, denn ich war gierig darauf, mehr über unsere beiden Helden zu erfahren.

Somit war es in meinen Augen der größte Fehler, dass man Lily so früh aus der Serie rausgeschrieben hat, denn danach ging es in meinen Augen kontinuierlich bergab. Erfrischend fand ich am Anfang auch die ganzen Vorausblicke, die es wirklich schafften, mich neugierig zu machen, da ich natürlich unbedingt wissen wollte, wie es zum Bruch in manchen Beziehungen kam und wie es zu den Entwicklungen so mancher Figur kam. Somit war ich gespannt auf den Zeitsprung, finde aber, dass dieser viel zu durchgeführt wurde, auch etwas überhastet wirkte und letzten Endes konnte man mich mit diesem in dieser Form nicht überzeugen. Mit der Handlung um die Huntress hat man sich in meinen Augen irgendwie etwas verrannt. Die Storyline hätte zwar schon Potenzial gehabt, aber mit Raynas Charakter wurde ich persönlich einfach nicht warm. Sie blieb mir zu blass und unterkühlt, da konnte auch die Folge mit der dramatischen Vorgeschichte nicht helfen. Ein wirklicher Sympathieträger war sie für mich einfach nicht, weshalb ich über ihr Ableben nicht traurig, sondern eher erfreut gewesen bin. Zumal ich sie auch nicht als bitchig genug für eine solche Rolle empfunden habe, da fehlte einfach das gewisse Etwas, das wir beispielsweise mit Katherine in früheren Staffel in jeder Folge serviert bekommen haben. 

Dazu wusste man als Zuschauer einfach, dass keine der Figuren wirklich in Gefahr schwebte, da Plec vorab deutlich machte, dass sie ohne Ian oder Paul keine weitere Staffel produzieren wird. Sollte einer der beiden aussteigen, wird die Serie somit enden. Natürlich war dann logisch, dass wir nicht Stefan und auch nicht Damon an die Huntress verlieren würden. Und auch alle restlichen Cast Mitglieder sind im Moment unverzichtbar, da dieser eh schon sehr klein ist und somit denke ich, dass man da auf keinen Charakter verzichten kann. Zumal Bonnies Tod zum Beispiel ja auch Nina Dobrevs Rückkehr voraussetzen würde, was ebenfalls nicht geschehen wird. Die wirklich großen Wendungen, für die ich Vampire Diaries früher so geliebt habe, blieben in dieser Staffel also aus und ich denke, es wird recht deutlich, dass die Serie definitiv an Qualität verloren hat. Man wusste als Zuschauer eigentlich immer sehr genau, wohin die Storyline uns führen würde und auch gab es einige Logiklücken, die es früher in dieser Form nicht gegeben hat.

Natürlich gab es auch in dieser Staffel Folgen, die ich mochte. Beispieslweise  Damons Zeit im Phoenix Stone oder die Geburt von Carolines Zwillingen, die spannend und dramatisch umgesetzt wurde, aber darunter mischten sich nun mal auch immer wieder Folgen, die mir überhaupt nicht zusagten. Generell war Caroline eine der Figuren, deren Storyline mir in dieser Staffel am Besten gefallen hat und die somit wenigstens ein Lichtblick gewesen ist, weshalb gerade Candices Abwesenheit über 5 Folgen für mich ziemlich ins Gewicht gefallen ist. Erneut nichts zu tun hatte hingegen Matt, der auch in dieser Staffel sehr blass bleibt und dessen Handlungen irgendwie erzwungen wirkten. Interessiert hat mich davon ehrlich gesagt keine, emotional berührt ebenfalls nicht, vielmehr hatte ich das Gefühl, dass man zwanghaft versucht hat, ihn irgendwie einzubinden. Doch sollte ich das Ende richtig deuten, verlässt er die Serie endlich. Traurig wäre ich darüber nicht, da ich finde, dass der Darsteller mehr Potenzial hat und dieses nicht länger in The Vampire Diaries verschwenden sollte. Auch Alarics Geschichte fühlt sich für mich nun irgendwie erzählt an, denn abseits davon Caroline und Stefan im Weg zu stehen, hatte man für ihn in dieser Staffel auch kaum Verwendung. Bei ihm hoffe ich jedoch, dass er in der nächsten Staffel ein größerer Teil der Erzählung sein wird, denn ich bin einfach ein Fan seiner Figur. Aber natürlich war nicht alles schlecht, denn auch in dieser Staffel gab es zumindest einige Aspekte, bei denen die Produzenten bei mir punkten konnten:

  • Bamon: Gerade die Freundschaft zwischen Damon und Bonnie fand ich sehr unterhaltsam und ich habe die Momente der beiden wirklich genossen. Ich weiß zwar, dass es viele Fans gibt, die sich hier mehr zwischen diesen Figuren wünschen würden, aber dazu zähle ich nicht. Bonnie gefällt mir als Damons beste Freundin viel besser, denn andernfalls wäre sie nur ein Lückenfüller für Elena und das würde sich in meinen Augen nicht richtig anfühlen und hätte Bonnie auch nicht verdient. Warum man dann gerade zum Ende der Staffel, diese Freundschaft so zerstört hat, ist mir fraglich. Denn Bonnies Hass auf Damon war ab einem gewissen Punkt einfach nur nervtötend und das beide sich zum Staffelfinale wieder vertragen, war ebenfalls klar. Jedoch sehe ich in der Freundschaft der beiden immer noch sehr viel Potenzial.
  • Remembering Elena: Viele sind gerade davon genervt, dass trotz Dobrevs Ausstieg Delena immer noch ein Thema sind, ich finde das jedoch verdammt wichtig, immerhin war Elena Gilbert der Hauptcharakter der Serie. Sie war die Figur, mit der wir 6 Jahre lang gelitten, mitgefiebert und gelacht haben. Einen solchen Charakter kann man nicht einfach vergessen und es wäre falsch sie nie wieder zu erwähnen, denn sie hatte einen zu großen Einfluss auf alle noch vorhandenen Figuren. Somit fand ich es schön, dass man als Zuschauer immer das Gefühl hatte, das Elena auch jetzt noch ein Teil der Serie ist und das sie immer noch eine wichtige Rolle im Leben ihrer Freunde spielt. Gerade die Tagebuchsequenzen haben mich sehr an die früheren Staffeln erinnert und haben für mich somit Nostalgie Faktor. Doch auch, dass Elena in Damons Leben trotzdem präsent sein würde, war mir klar. Alles was er tut, tut er für sie, in der Hoffnung ein besserer Mensch zu sein. Ohne Elena musste er nun herausfinden wer er ist und versuchen ihr trotzdem gerecht zu werden.
  • Die Zwillinge: Wie oben schon erwähnt, fand ich gerade Carolines Storyline mit am interessantesten. Candice King hat, dass ganze einfach fantastisch in typischer Caroline Manier gespielt und mich damit verdammt oft zum Schmunzeln gebracht. Es war wirklich unterhaltsam, wie ihr Perfektionismus die Oberhand gewinnt und sie alles durchplant und dabei etwas überdreht ist. Dazu waren die beiden Babys einfach verdammt süß und haben bei mir natürlich für einige Awws gesorgt. Ihre kleine Familie mit Alaric finde ich einfach richtig putzig und freue mich hier auf mehr. Fakt ist, dass die beiden bei mir einfach den Süßheits Bonus einfahren.

Meine Gedanken zum Staffelfinale?
Es war definitiv nicht das beste Staffelfinale in der Geschichte von Vampire Diaries, dazu fühlte es sich viel zu sehr wie eine normale Folge an, jedoch hatte es seine Momente. Die meisten davon waren zwar vorhersehbar, aber ich glaube, dass man dadurch für die kommende Staffel noch einmal eine wirklich interessante Storyline gelegt hat, und hoffe, dass man aus dieser einfach das Beste rausholt und die Serie dann in Würde enden lässt. Niemanden dürfte die Versöhnung der Salvatore Brüder überrascht haben, auch wenn ich genervt davon war, dass Stefan mal wieder als der Held der Staffel bezeichnet wurde (der er für mich einfach nicht ist), fand ich den Moment trotzdem schön, was einfach daran liegt das Paul und Ian gemeinsam super funktionieren. Man merkt in ihren Szenen immer, wie gut sie sich auch privat verstehen und somit fiebert natürlich jeder auf den "Salvator Hug" hin, den wir zum Glück auch in dieser Staffel bekommen haben. Etwas schnell fand ich jedoch die Aussöhnung zwischen Caroline und Stefan, doch gerade Alarics Worte und seine Unterstützung haben diese Szene zu etwas Besonderem gemacht, und da ich mittlerweile ein großer Fan des Paares bin, bin ich froh, dass sie früher als gedacht zueinanderfinden. Auch hier dürfte es niemanden überraschen, dass die beiden wohl eines der Endpaare werden.

Zwischendrin gab es dann zumindest einen Moment, wo ich nun doch nicht so genau wusste, ob nicht eine Figur die Serie verlässt, somit war gerade der Showdown zwischen Bonnie und Enzo gut gemacht. Da hat mein Herz zumindest für eine Sekunde ausgesetzt und anschließend war ich froh, dass Damon seine Aufgabe (die zwar viel zu leicht in die Tat umzusetzen war), so rasch erfüllen konnte. Enzo hat sich schon gleich zu Beginn in mein Herz geschlichen, was einfach am Darsteller selbst liegt. Doch natürlich war der schönste Moment des Finales für mich, die Erinnerungen an Damon und Elena, die all die Emotionen vom letzten Staffelfinale wieder zurückgebracht haben. Viele Fans waren ja von dieser Szene genervt, was ich aber nicht nachvollziehen kann. Für mich war und ist "The Vampire Diaries" schon immer die Geschichte von Elena und Damon gewesen, und zwar die, wie sie sich ineinander verlieben. Übrigens ist Nina Dobrev für die Sprachaufnahme extra ans Set gekommen, um diese neu aufzunehmen. Dies zeigt, dass sie sich der Serie noch verbunden fühlt und betont noch einmal, dass wir sie sicherlich auch im großen Serienfinale wiedersehen werden, denn immerhin ist das der Deal, denn sie damals mit Plec gemacht hat. Das Monster (?) in der Gruft bietet für mich aber das größte Potenzial, da ich neugierig bin, um was für ein Wesen es sich dabei handelt und auch die Aussicht auf Bad Damon und Enzo macht mich glücklich. Wir wissen ja alle, dass Ian Somerhalder gerade mit solchen Szenen glänzen kann und ich denke, dass durch diesen Handlungsstrang auch Michael Marlakay endlich zeigen kann, was wirklich in ihm steckt. Der Sinn ihrer Tötungen und die Art und Weiße, wie sie diese durchführen lässt mich als Fan natürlich auch Fragen, was es damit auf sich hat und was das Wesen damit bezweckt. Somit lasse ich meine Hoffnungen auf eine tolle, letzte Staffel nicht fahren und blicke positiv in die Zukunft.


Staffel 8 - der krönende Abschluss?
Gerade in den letzten Wochen haben sich viele Fans gefragt, ob die 8.Staffel denn die Letzte sein würde. Die meisten, genauso wie ich, würden sich dies wünschen, da die Serie einfach an Qualität verloren hat und ich glaube, ich spreche nicht nur für mich, wenn ich sage, dass ich Staffel 7 nur bis zum Ende geschaut habe, weil es eben The Vampire Diaries ist. Jedoch deuten viele Aussagen von Darstellern an, dass wir mit der kommenden Staffel am Ende angelangt sein könnten. Fest steht, dass Kat Graham die Serie nach dieser verlassen wird und auch Ian Somerhalder deutete an, dass Staffel 8 seine Letzte sein wird. Wie oben schon erwähnt, hat Plec ja betont, dass sie die Serie beenden wird, sobald einer der Darsteller der Salvatore Brüder die Serie verlässt. Dazu bewegen sich auch die Quoten nicht mehr auf dem Niveau, wie dies zu Anfangszeiten noch der Fall gewesen ist und auch die Verschiebung des Sendeplatz auf Freitag ist kein positives Zeichen. Denn gerade der Tag ist nicht unbedingt der beliebteste Tag, an dem Sender Serien zeigen und diesen Ausstrahlungsplatz behält Vampire Diaries auch in der kommenden Tv Season bei. Seinen Top Platz im Programm hat die Produktion einfach verloren, was am schwindenden Interesse der Fanbase liegt. Zwar sind die Quoten noch konstant, jedoch wird man sich irgendwann von der Serie trennen und dann doch lieber mit abgeschlossenem Finale. Auch Plec musste eingestehen, dass sie nicht wissen, wie viele Staffeln sie überhaupt noch bekommen und somit immer hoffen, überhaupt noch eine weitere Staffel zu erhalten. Man plant also nicht mehr unbedingt voraus. Somit ist es wahrscheinlich, dass wir dem Ende entgegen gehen, aber natürlich sind dies jetzt nur Spekulationen meinerseits. Was letztendlich passiert, wissen wir erst, wenn es ein Statment von offizieller Seite in der kommenden Tv Season gibt.Jedoch hat die Serie mit einem Schauspielerschwund zu kämpfen, der eher auf das Ende hindeutet.

Unter dem Cut gibt es übrigens die ersten kleinen Spoiler zur kommenden Staffel!


Meine erste Fototour in diesem Jahr und Liebster Award!

Sonntag, 22. Mai 2016 / / 20 Kommentare

Vor Kurzem wurde ich von Nessa mit dem "Liebsten Award" getaggt und wollte es mir nicht nehmen lassen, ihre Fragen zu beantworten. Danke dafür. Ich liebe diese Tags ja, weil ihr einfach etwas mehr über mich erfahrt und Sachen angesprochen werden, auf die ich hier sonst nie eingehen würde. Ich glaube zu den Regeln muss ich gar nicht mehr so viel sagen, außer das ihr euch natürlich bei der Person bedanken solltet, die euch nominiert hat, die Fragen beantwortet und im Anschluss neue Blogger nominiert. Um das ganze noch etwas spannender zu gestalten, dachte ich mir diesen Post mit meinen erst kürzlich geschossenen Fotografien zu verbinden, die bei meiner ersten Frühjahrsfototour entstanden sind. Persönlich bin ich sehr stolz auf die Ergebnisse, weil ich finde, dass man definitiv schon eine Entwicklung sieht. Wenn ich an meine ersten Aufnahmen zurückdenke, sind die wirklich kein Vergleich zu heute und das pusht mich natürlich weiterzumachen. Heute präsentiere ich euch jedoch erst einmal nur die erste Ladung Fotos, den Rest gibt es dann in einem zweiten Post.


1. Wie kommt dein Blog zu seinem Namen? 
Mein Blog war ja nicht immer unter dem Namen "Smalltownadventure" zu finden, vorher hatte er einen Titel, der eigentlich nie so wirklich zu mir und auch nicht zu meinem Blog gepasst hat. Geschuldet war dies damals meiner Verzweiflung einen Namen zu finden, der noch nicht vergeben war. Mittlerweile gibt es einfach ziemlich viele Blogs, sodass einfach schon einiges vom Markt war. Mit "Scandal Teen" war ich aber nie wirklich glücklich, da der Name viel mehr meiner jugendlichen Naivität geschuldet war, in der ich gerade eine Zeit durchlebte wo ich solche Kombinationen toll fand. Aber irgendwie hatte er immer einen etwas negativen Beigeschmack, weshalb sehr bald der Wunsch aufkam meinen Blognamen in Verbindung mit einer eigenen Domain zu ändern. Mit Smalltownadventure fühle ich mich richtig wohl, da der Name mich inhaltlich nicht einschränkt, aber auch eine Verbindung zu mir besitzt. Denn wie ihr wisst komme ich ja aus einer ländlichen Gegend, was sich für viele ersteinmal etwas Langweilig anhören mag, jedoch habe ich hier auch viele Abenteuer erlebt, die natürlich auch Bestandteil meines Blogs sind. 


2. Wie sieht dein perfekter Tag aus? 
Heute brauche ich wirklich gar nicht mehr viel, damit ein Tag perfekt ist. Früher sähe das sicherlich anders aus, denn da war ich immer auf der Suche nach Spaß und etwas Neuem, doch heute genieße ich gerade die ruhigen Stunden, in denen ich einfach mal Zeit für Freunde und Familie habe. Und in denen müssen wir gar nicht viel tun, gerade im Sommer besteht der perfekte Tag für mich aus Grillen mit Familie und Freunden, wo wir erst gemeinsam in Ruhe essen, danach vielleicht die Gesellschaftspiele auspacken und den Abend mit interessanten Gesprächen ausklingen lassen. Ich finde an einem solchen Tag eher wichtig, dass man sich wohlfühlt und das Gefühl hat, dass er nie endet. 


3. Rucksack-Reise oder 5 Sterne Hotel? 
Ich gestehe: Ich bin eitel. Denn mit Rucksack Reisen kann ich nicht so viel anfangen, das ist einfach nichts für mich. Schon deshalb nicht, weil ich im Vorfeld den kompletten Urlaub durchplane und somit das Hotel vorab gebucht sein und auch schon die ersten Ausflüge festgelegt sein müssen. Das mag für manch einen sehr anstregenden sein, aber ich habe dabei immer verdammt viel Spaß. Dazu bin ich jemand, dem eine saubere und schicke Unterkunft wirklich wichtig ist, da ich mich auch im Urlaub wohlfühlen muss, um diesen wirklich zu genießen. Somit bin ich immer gewillt für diesen Punkt etwas mehr Geld hinzulegen. 


4. Dein Lieblingslied? 
Das ändert sich bei mir ja ständig, aber im Moment höre ich verdammt gerne "To The Wonder" von Aqualung und Kina Grannis. Diesen Song habe ich zum ersten Mal in Vampire Diaries gehört und fand ihn nicht nur verdammt passend für die Folge, sondern auch wunderschön. Seitdem ist er Teil meiner Spotify Playlist und wird rauf und runter gehört. Abseits davon höre ich im Moment aber auch richtig oft "Let it all go" von Birdy und Rhodes. Nicht nur das ich beide Künstler alleine schon liebe, aber zusammen haben sie wirklich ein richtig schönes Lied geschaffen, mit tollem Text.

 


 
5. Warum hast du mit bloggen angefangen? 
Hier kann ich leider nur die Standard Geschichte abliefern, denn ich wollte das Ganze einfach mal selbst ausprobieren und nicht nur immer ein stiller Leser sein. Somit habe ich mich, aufgrund meiner Leidenschaft zum Schreiben, mich ganz spontan für diesen Schritt entschieden und ihn bisher nicht bereut. Schon oft habe ich hier betont, dass es mein Traum wäre als Journalistin zu arbeiten und somit war mein Blog für mich eine Art Feuerprobe, um zu sehen wie die Menschen auf meinen Schreibstil reagieren und ob ich wirklich das  Zeug dazu habe. Heute bin ich froh, meine Leidenschaft über dieses Hobby ausleben zu können und dabei auch noch so viele tolle und besondere Menschen kennengelernt zu haben.


6. Schwarz/weiß oder bunt? 
Definitiv bunt, denn ich liebe Farbe und habe somit auch die unterschiedlichsten in meinem Kleiderschrank und da meine Lieblingsfarbe ja auch rosa ist, muss es bei mir einfach bunt sein. 


7. Dein Lieblingstier? 
Ehrlich gesagt habe ich mehr als eines, weil ich Tiere wirklich wunderschön und faszinierend finde, somit finde ich es immer schade, dass es so viele bedrohte Tierarten gibt und manche Menschen es als Spaß ansehen, diese auch noch weiter zu reduzieren. Zu meinen Lieblingen gehören natürlich Hunde, wo ich gerne später auch wieder einen haben möchte, weil ich finde das es nicht schöneres gibt als so einen treuen Begleiter zu haben, der einem so viel gibt. Ansonsten faszinieren mich jedoch auch Wölfe, Delfine, Pinguine, Rehe und Erdmännchen. Wobei die Liste wohl ins unendliche gehen könnte, denn auch Raubkatzen und Löwen finde ich sehr majestätische und beeindruckende Tiere. 


8. Was gefällt dir am Besten am bloggen? 
Der Austausch, denn das ist für mich nicht nur das Schönste am Bloggen, sondern auch mit der wichtigste Bestandteil. Würde ich diesen nicht haben wollen, dann würde ich ja einfach Tagebuch schreiben und nicht öffentlich einen Blog führen. Somit wünsche ich mir natürlich Reaktionen auf meine Posts und habe gerade an den Diskussionen mit euch den meisten Spaß, da ich es toll finde dadurch Gleichgesinnte und wirklich interessante Menschen kennenzulernen. Mit vielen Bloggern und Lesern ist dadurch ja auch schon eine Freundschaft entstanden und das ist wirklich unbezahlbar. Aus diesem Grund finde ich es immer schade, wenn es Blogger gibt (egal ob klein oder groß), die gar nicht mehr auf Kommentare und Fragen reagieren.


9. Hose oder Rock? 
Definitiv Rock, darin fühle ich mich einfach wohler. Zwar trage ich viele Hose, gerade im Winter, aber das liegt echt daran das ich eine kleine Frostbeule bin.  



10. Dein Lieblingsessen? 
Ich glaube das wird keinen Überraschen: Pizza. Könnte ich zwar ständig essen, aber ich beschränke es auf ca. einmal im Monat. Öfter gegessen wird diese nur wenn ich im Urlaub bin oder längere Zeit unterwegs, weil das einfach jeder ist, dass jeder isst. Abseits davon schlägt mein Herz aber auch für Pasta, Kuchen und Klöße. Genrell bin ich ja jemand, der das essen genießt, auch wenn meine Unverträglichkeiten das immer etwas erschweren. 


11. Welches Wort beschreibt dich am Besten?
Kommunikativ, ich denke mal da würde mir jeder, der mich kennt sofort zustimmen, da mein Mund selten still ist.  



*Ihr dürft euch übrigens erneut alle getaggt fühlen und Nessas Fragen gerne ebenfalls auf eurem Blog beantworten oder hier in den Kommentaren.

Was sagt ihr zu meinen Bildern?
Was ist denn derzeit euer Lieblingslied?
 Und was mögt ihr am meisten am bloggen?

{Herzensfilme} Warum "Can A Song Save Your Life" nun zu meinen Lieblingsfilmen zählt!

Donnerstag, 19. Mai 2016 / / 18 Kommentare

Manchen Filmen, denen möchte ich hier einfach eine etwas größere Bühne geben und somit habe ich die neue Kategorie "Herzensfilme" eingeführt. Neben Produktionen, die ich im Kino gesehen haben, sind dass diejenigen, die mich wirklich berührt, mitgerissen oder von sich überzeugen konnten. Es hat lange gedauert, bis es ein Film erneut auf meine absolute Favoriten Liste geschafft hat, aber "Can A Song Save Your Life" ist dies gelungen. Denn die Produzenten, der gesamte Cast und die Crew haben hier ein wirklich wunderschönes Werk geschaffen, dass genau das geschafft hat. 

Allgemeines:
Titel: Can A Song Save Your Life
Originaltitel: Begin Again
Verleiher: Studiocanal Deutschland
Jahr: 2014
Produzent: John Carney
Genre: Musik, Romanze, Drama
Cast: Keira Knightley ("Fluch der Karibik") als Greta, Mark Ruffalo ("Now You See Me") als Dan, Adam Levine als Dave, Hailee Steinfeld ("Pitch Perfect 2") als Violet, James Cordon ("Into the Woods") als Steve, Yassiin Bey ("Dexter") als Saul und Catherine Keener ("Percy Jackson") als Miriam
Wo es den Film zu sehen gibt? Abonennten von Amazon Prime, können den Film kostenlos im Paket anschauen, ansonsten könnt ihr die Produktion dort natürlich kaufen als Dvd oder Download. 





Inhalt: 
Lass uns ein Album aufnehmen, wir brauchen dafür noch nicht mal ein Studio. Jeden Song nehmen wir an einem anderen Ort auf: unter der Brücke… Chinatown… Central Park…Empire State Building…“ – „…und wenn man uns festnimmt?“ – „wir machen einfach weiter!“ Der ausgebrannte Musikmanager Dan (Mark Ruffalo) hat nach Jahren der rastlosen Suche in der Musikerin Gretta (Keira Knightley) das Talent gefunden, das ihn auf die Erfolgsspur zurückbringen soll. Aber die Britin ist misstrauisch. Gerade erst von ihrem Freund verlassen sollte es eigentlich ihr letzter Abend in New York sein. Doch getragen vom Zauber ihrer Begegnung und fasziniert von dem ungewöhnlichen Plan, lässt sie sich auf die musikalische Reise ein, die den Soundtrack ihres Lebens für immer neu schreiben könnte… (Poster, Text, Trailer von Studiocanal)

Meine Meinung: 
Der Film selbst stand schon etwas länger auf meiner Amazon Prime Watchliste, und obwohl ich damals schon ins Kino wollte, habe ich erst in den Osterferien die Zeit dazu gefunden, ihn mir einmal etwas genauer anzuschauen. Schon immer bin ich ein Fan von Musikfilmen gewesen, habe bisher wirklich die meisten der Werke, die da draußen so rumschwirren angeschaut und freue mich immer auf neue Produktionen aus diesem Genre. Man könnte also meinen, dass nach "Pitch Perfect", "School of Rock", "Mitten ins Herz" uvm. das Genre etwas ausgelutscht sei, aber ich finde, dass es gerade hier ganz viele unterschiedliche Produktionen gibt, die ihr Augenmerk immer wieder auf neue Thematiken legen und das tut auch "Can A Song Save Your Life". Die Handlung dreht sich um Singer/ Songwriter, die ich nicht nur privat gerne höre, sondern dazu haben die Protagonisten die Idee ein Album mitten in der Natur aufzunehmen und dass, gab es bisher noch in keinem anderem Film des Genres. Beim Anschauen fand ich die Idee wirklich richtig genial und habe mir gewünscht, dass es Künstler gäbe, die so was wirklich einmal ausprobieren würden. Das hat nämlich, wie man im Film sieht, ganz schön viel Charme und wirkt einfach wie mitten aus dem Leben. Überrascht hatte mich ja damals schon im Trailer, das musikalische Talent von Keira Knightley, damit hätte ich nie gerechnet. Ich kenne ja schon einige ihrer Filme, fand sie schauspielerisch vor allem in dem Indie Streifen "Auf der Suche nach einem Freund fürs Ende der Welt" wirklich genial, doch nie habe ich dabei geglaubt, dass sie Singen kann. Natürlich ist sie dabei kein Stimmwunder wie Christina Aquilera, jedoch passt ihre Stimme perfekt zu den ruhigen Klängen der Musik, die uns im Film gezeigt werden. Und man sollte immer bedenken, dass sie an erster Stelle Schauspielerin und eben nicht Sängerin ist. Musikalisch komplett überzeugt hat mich natürlich Adam Levine, da ich ja ein großer Fan von Maroon 5 und seinem Gesang bin, war das natürlich keine Überraschung. Jedoch fand ich die Songs alle sehr passend zu seiner Stimme und habe diese sogar schon in Spotify in meine frühjahrs Playlist verschoben. Auf sein Schauspieldebüt war ich natürlich gespannt und da hat er sich nun nicht so schlecht geschlagen. Klar er hatte jetzt keine anspruchsvolle Rolle, aber er ist ja auch kein Schauspieler.

*einer meiner absoluten Lieblingssongs aus dem Film*

"Can A Song Save Your Life" mag jetzt zwar kein großer Blockbuster sein, aber es ist eine dieser Filmperlen, bei denen man sehr viel Wert auf einen stimmigen Cast, talentierte Schauspieler und eine interessante Storyline legt. Denn neben der Musik werden noch viele andere Dinge thematisiert, wie Seitensprünge, Alkohol oder die schlechteren Phasen im Leben. Ein weiteres Kernstück des Filmes war für mich hierbei die besondere Freundschaft zwischen Greta und Dan. Es war schön, wie er durch sie wieder zurück ins Leben gefunden und endlich wieder Spaß an diesem hatte. Er hat erneut angefangen an sich zu glauben und konnte dadurch auch endlich ein guter Vater und Partner sein. Mit ihrer offenen, herzlichen Art, hat Greta somit nicht nur den Zuschauer im Sturm erobert, sondern auch Dan. Schön fand ich es, dass wir hier keine romantische Beziehung zu sehen bekommen, sondern einfach eine wunderschöne Freundschaft, mit zwei starken, eigensinnigen Figuren, die ganz genau wissen, was sie möchten und hierbei kein Teil der oberflächlichen Musikwelt sein wollen. Denn Dan ist noch auf der Suche nach einem ehrlichen Künstler, jemand der Talent hat und sich selbst treu bleibt. Der Stimme, die nicht den Massenproduktionen entspricht, sondern etwas Eigenes hat. Persönlich höre ich zwar auch viel Mainstream Musik, bin jedoch immer auf der Suche nach genau solchen Künstler. Künstlern, die ihre Texte noch selbst schreiben, die ihre Emotionen spielen lassen und mit einer ganz eigenen Stimme überzeugen. Vielleicht war dieser Film deshalb genau mein Ding.

"One of the most banal scenes is suddenly invested with so much meaning! All these banalities - They're suddenly turned into these... these beautiful, effervescent pearls". - Dan

Jedoch denke ich bzw. hoffe ich, dass ihr merkt, wie sehr mich diese Produktion verzaubert hat und aus diesem Grund würde ich sie auch jedem ans Herz legen, denn es ist eine kleine Perle, bei der einfach alles stimmt und große Effekte gar nicht benötigt werden, um aus diesem Film etwas Besonderes zu machen. Das ist er schon so, ohne viel Tam Tam und Drama.

Fazit:
"Can A Song Save Your Life" ist ein weiteres Beispiel, warum es nicht immer große Blockbuster sein müssen, denn dieser Film überzeugt durch eine interessante Storyline, einem mitreißenden Soundtrack, talentierten Schauspielern und einem stimmigen Cast. 5 von 5 Sternen!


Wer von euch kennt den Film?
Wie hat er euch gefallen?
 Wen konnte ich neugierig machen?
Welcher ist euer liebster Musikfilm?