Auch in diesem Jahr bin ich wieder erneut Teil eines Adventskalenders. Die "Weihnachtsschmiede", bei der sich sogar ganze 32 Bloggerinnen zusammengefunden haben, ging sogar schon am 23.November los und hat euch seitdem mit Beiträgen aus den unterschiedlichsten Bereichen versorgt. Das war auch der Grund, warum ich hier unbedingt mitmachen wollte, über leckere Rezepte, tolle Bastelanleitungen, Reiseposts hin zu Beiträgen über Bücher, allgemeinen Gedanken und Filme ist alles vertreten. Bei mir dreht sich heute alles um Letzteres und ich glaube, ich bleibe mich damit ziemlich gut treu.
Weihnachtsfilme gehören für mich nämlich zur Vorweihnachtszeit fest dazu. Ich habe eine kleine Schwäche für diese Produktionen, die eigentlich immer nach dem gleichen Schema ablaufen, einen aber trotzdem irgendwie berühren. Es sind einfach wunderschöne Geschichten, die in der Weihnachtszeit spielen und von Freundschaft und Liebe erzählen und uns träumen lassen, dass in der besinnlichen Zeit alles möglich ist. Und ja dabei sind sie auch ziemlich kitschig, aber das ist bei diesem Genre erwünscht. Da VoD Anbieter ja immer populärer werden und sich derzeit vor allem bei der jüngeren Generation an großer Beliebtheit erfreuen, wollte ich mein Augenmerk mal auf diese richten und schauen, welche Weihnachtsfilme sich dort so tummeln. Es sind leider nicht viele, aber einige alte und neue Perlen findet man auch dort. In den letzten Jahren hatte ich vor allem auch immer etwas das Gefühl, dass abseits der klassischen Weihnachtsfilme, die jedes Jahr im Fernsehen laufen, die Ausstrahlung von weihnachtlichen Produktionen abnimmt, weshalb meine Mum und ich schon letztes Jahr Amazon Prime unsicher gemacht haben, um uns so die Zeit bis Heiligabend zu verschönern. Eingekuschelt in eine Decke, mit einer heißen Schokolade und leckeren Plätzchen, lässt es sich so zu zweit definitiv genießen, während draußen der Schnee fällt und klirrende Kälte herrscht. Doch bei uns sorgt der Ofen dann immer für eine wohlige Wärme, bei der man es aushalten kann.
Weihnachtsfilme auf Amazon Prime:
Eine Braut zu Weihnachten (2012):
In dieser weihnachtlichen Liebeskomödie schlüpft Arielle Kebel ("The Vampire Diaries") in die Rolle einer Braut, die sich einfach nicht traut. Schon dreimal war Jessie verlobt, dreimal hat sie versucht zu heiraten und dreimal ging dieses Unterfangen schief. Nach dem letzten Versuch steht für sie fest, dass sie von Männern erst einmal genug hat, doch dann trifft sie auf den sympathischen, gutaussehenden Aiden (Andrew W. Walker), der mit seinen Freunden eine fiese Wette eingeht, nämlich das er eine Frau findet, die bis Weihnachten bereit ist, ihn zu heiraten. Seine Wahl fällt auf Jessie, doch schon bald keimen bei ihm echte Gefühle auf und die beruhen bald auf Gegenseitigkeit.
Die Storyline an sich ist nichts Außergewöhnliches, dafür aber ziemlich süß umgesetzt. Natürlich ist hier von Anfang an klar, wie der Film enden wird, aber das ist man von vielen Weihnachtsfilmen nun mal gewöhnt und somit überraschen ich wohl keinen, dass die beiden sich natürlich finden werden. Für mich hat der Film definitiv von seinen Hauptdarstellern gelebt, denn Arielle Kebel ist einfach sehr charmant in der Rolle der Jessie und schafft es auch ihren inneren Konflikt glaubhaft darzustellen. Man kann als Zuschauer nachvollziehen, wieso sie sich dreimal verlobt hat und es ihr so schwer gefallen ist, einfach einmal Nein zu sagen. Natürlich sind drei Versuche etwas überspitzt, aber es sind sicherlich Situationen, die wir alle kennen und wo wir uns mit Jessie identifizieren können. Hinzu kommt noch, dass ihre Mutter mich sehr an meine eigene erinnert hat, die sich einfach nur das Beste wünscht. Ich musste da oft lächeln und habe Parallelen erkennen können. Ansonsten hat für mich die Chemie zwischen Kebel und Walker einfach gepasst. Walkers Figur ist zwar eine, wie wir sie aus diesen Filmen kennen: Attraktiv und charmant, aber trotzdem fiel es mir nicht schwer, ihn zu mögen. Ein großer Pluspunkt des Filmes war für mich Kimberly Sustad, welche die Schwester von Jessie gespielt hat und hierbei immer wieder für lustige Momente gesorgt hat. Alles in allem also ein wirklich schöner Film, der zwar so endet, wie man es erwartet, aber für mich einfach rund war.
Unter dem Cut erwarten euch noch viele weitere schöne Weihnachtsfilme.
