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Mittwoch, 21. August 2013

{Review} The Lucky One - Für immer der Deine

Es tut mir Leid, dass ich in den letzten Tagen nicht auf eure Kommentare geantwortet habe, aber ich leide gerade an einer Bindehautentzündung und habe mich deshalb nicht den ganzen Tag hinter meinen Laptop geklemmt. Heute kommt deshalb auch ein Beitrag online, der schon länger in meinen Dashboard liegt.

Ein weiterer Film zur Abc Challenge diesmal der Buchstabe L und einer der schon lange auf meiner Must-Watch-List stand und den ich nun in den Ferien und an Abenden, in denen einfach nichts im Tv lief, endlich einmal anschauen konnte. Hier folgen nun wie immer meine Gedanken zum Film.

Allgemein:
Originaltitel: The Lucky One
Deutscher Titel: The Lucky One - Für immer der Deine
Kinostart: War am 26.April 2012
Produzent: Scott Hicks
Genre: Drama
FSK: Ab 12 Jahren Freigegeben
Cast: Zac Efron ("High School Musical"), Taylor Schilling ("Argo"), Blythe Danner ("Meine Braut, Ihr Vater und Ich"), Riley Thomas Stewart ("How I Met Your Mother") und  Jay R. Ferguson ("The Killer Inside Me") 
Sonstiges: Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Nicolas Sparks

Inhalt: Logan ist ein Marine und findet bei einem Einsatz ein Foto einer jungen Frau, das ihm das Leben rettet. Nach 3 Einsätzen kehrt er aus dem Irak nach Hause zurück und hat nur einen Wunsch, der Frau, deren Namen er nicht einmal kennt, zu danken, dass sie ihn am Leben gehalten hat. Er macht sich auf die Suche nach ihr und findet in einem kleine Dorf heraus, dass sie Beth heißt und eine Hundepension leitet. Doch als er vor ihr steht, kann er ihr nicht sagen, was passiert ist, sondern beginnt dort zu arbeiten. Schon bald entwickelt sich, trotz des Misstrauens von Beth, eine Romanze  zwischen ihnen. 

Kritik:
Ich bin ein großer Fan von Nicolas Sparks und seinen Filmen, denn er ist für mich der "Master of Love" und somit mein Gegensatz zu Stephen King. The Lucy One überzeugt dabei erneut mit diesem typischen Nicolas Sparks Feeling und versorgt uns mit wunderschönen Kulissen, einem geplagten Helden und ganz viel Knistern zwischen den zwei Hauptfiguren. Dabei ist es vor allem die Rolle des Logan, die ich sofort ins Herz geschlossen habe, denn er ist ein Mann, der viel Schlimmes gesehen und trotzdem durchweg gut ist. Neben der Liebesgeschichte berührt deshalb auch die Beziehung zwischen seinem Charakter und dem Sohn von Beth. Zu Beginn bin ich nicht mit großen Erwartungen an diesen Film gegangen, doch während des Zuschauens bildete sich dann recht schnell ein Wunschende in meinem Kopf ab, dem die Produzenten auch gerecht wurden. Und ich gestehe, erneut flossen auch bei diesem Film bei mir einige Tränen.

Vom Schauspielerischen her bin ich positiv überrascht. Zac Efron kennen die meisten bisher nur aus "High School Musical", doch in der Rolle des Logans schlägt er sich  wacker und zeigt, dass er mehr kann als nur als singender Basketball Spieler durch die Gegend zu hüpfen. Ich habe ihm sofort abgenommen, dass er ein Ex-Marine ist, der geplagt ist von den  Bildern, die er gesehen hat. Ansonsten haben sich auch noch Blythe Danner und Riley Thomas Stewart in mein Herz geschlichen. Erstere weil sie für die lustigsten Sprüche im Film sorgt und das ausspricht was der Zuschauer denktund letzterer weil er einfach verdammt putzig ist.Wer den Film gesehen hat, weiß von was ich spreche. Die Chemie zwischen den Hauptdarstellern hat mich zwar nicht ganz so überzweugt wie bei "The  Vow", den ich vor kurzem resenziert habe, aber sie ist vorhanden und wirkt glaubhaft. 
Fazit: Nicolas Sparks Fans dürften durchweg begeistert sein, denn The Lucky One bietet all das, was wir an seinen Büchern und Filmen so lieben: einen geplagten Charakter, der die Hoffnung in das Gute nie verliert, eine tolle Romanze und wunderschöne Kulissen, die einen neidisch werden lassen.  4/5 Punkte.


Auch hier die Frage: Wer hat den Film schon gesehen?
Wer ist neugierig geworden, nach dieser Kritik?
Wer ist auch so ein großer Nicolas Sparks Fan wie ich?

Donnerstag, 18. Juli 2013

{Review} Seelen

Hiermit kommt nun auch der erste Eintrag zur sogenannten "Abc Challenge", die wurde von der lieben Katie ins leben gerufen und läuft vom 15.Juli 2013 - 14.Juli 2014. Ziel ist es möglichst viele Filme aus dem Abc zu resezieren. In welchen Abständen diese Kritiken kommen oder ob Lang oder Kurzkritik ist hierbei auch vollkommen auch überlassen. Wer in diesem  Zeitraum jedoch 10 Buchstaben schafft, hat auch die Möglichkeit etwas zu gewinnen. Vielleicht hat ja noch der ein oder andere Lust mitzumachen, denn anmelden könnt ihr euch noch bis September. Ich finde die Idee dahinter persönlich super und denke, dass man dadurch viele interessante Filme kennen lernt. Nun geht es aber mit meiner Kritik los:

In diesem Monat habe ich es doch glatt mal ins Kino geschafft und die Wahl fiel auf Seelen. Okay meine Wahl wäre eigentlich "The Purge" gewesen, aber ich bin nun mal nicht mit Horrorfans ins Kino und da sah Seelen noch mit am Besten aus. Ich möchte nichts vorweg nehmen, denn meine Gedanken folgen ja gleich.


Allgemeines:
Titel: Seelen
Kinostart: war am 13.Juni
Produktionsland: Usa
Genre: Sci-Fi, Romanze, Action
FSK: ab 12 Jahren freigegeben
Produzent: Andrew Nicol
Cast: Saorise Ronan ("In meinem Himmel"), Diane Krüger ("Troja"), Chandler Canterbury ("Knowing"), Max Irons ("Red Riding Hood"), Jake Abel ("Percy Jackson") und William Hurt ("Hulk")
Sonstiges: Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Stephanie Meyer
Inhalt: Überall auf der Welt werden die Menschen von Seelen, außerirdischen Parasiten, die den Körper als Wirt, verwenden und deren Leben fort führen besetzt. Die letzten "freien" Menschen haben sich zu einer Gruppe zusammengeschlossen, die versteckt in Wäldern und Bergen gegen das Regime rebellieren. Als sich die Junge Melanie in den hübschen Jared verliebt, wird sie kurz darauf von einer Sucherin gefunden, die ihr sogleich eine Seele einpflanzt. Doch Melanie wehrt sich gegen den Eindringling und versucht die Oberhand über ihren eigenen Körper zu behalten. Ihr Ziel ist es Jared, der immer noch ein freier Geist ist, wieder zu finden. Nach einer Zeit empfindet jedoch nicht nur noch Melanie Gefühle für Jared, sondern auch ihre eingepflanzte Seele verliebt sich in diesen...

Kritik: Wisst ihr noch wie ich bei meinen Kino-Neustarts geschrieben habe, dass ich mich auf Seelen schon das ganze Jahr gefreut habe? Tja vielleicht sollte ich einfach nicht mit zu hohen Erwartungen an manche Filme herangehen, denn um ehrlich zu sein, war ich von diesem Film richtig enttäuscht. Ich hatte da einfach etwas ganz anderes erwartet und das ging meinen Freunden auch so. Ich bin also schon mal kein Einzelfall. Es gibt zwar ein paar Punkte, die konnten mich zufriedenstellen,aber die Storyline schaffte es nicht. Dieser Film hatte wirklich sehr viel Potential, doch anstatt dieses abzuschöpfen, beschlossen sich die Macher lieber dazu aus dem Film eine reine Liebesstory zu machen und auf den Sci-Fi/Fantasy Anteil vielleicht wenn es hochkommt ,einmal ganze 15 - 20 Minuten einzugehen. Denn nimmt man alle Rückblicke zusammen, bleibt der nämlich relativ gering. Leider war genau das, der Teil, der mich am meisten interessiert hätte und den ich bei einem solchen Film sinnvoll finde. Die Einleitung war ja wirklich gelungen, doch im Endeffekt erfährt man kaum etwas über die sogenannten "Seelen". Wo kommen sie her? Was wollen sie? Warum müssen sie immer wieder wandern? - Keine Antwort auf diese Fragen. Wie lief Melanies Leben vor der Inversion ab? Wie war ihre Familie? Wann merkten die Menschen das etwas vor sich ging? Und ganz wichtig, wie konnten sie fliehen und wie konnten sie sich so lange verstecken? Ihr merkt ziemlich viele Fragen, die jedoch alle nicht beantwortet wurden und auf die auch so gut wie gar nicht eingegangen wurde. Wir sehen zwar ganz kurze Rückblick in die Zeit, in der Melanie auf der Flucht war, aber auch die werden vollgestopft mit Romantik. Die Bedrohung durch die Seelen kommt da gar nicht so wirklich raus. Die Storyline konnte mich also schon mal nicht packen, und auch der Cast ist durchwachsen. Er konnte zwar an manchen Stellen überzeugen, doch richtig toll fand ich nur die Chemie zwischen Wanderer und Ian, denn es ist genau diese etwas andere/verbotene Liebe, die interessant ist. Jared und Melanie fand ich da un beeindruckender. Irgenwie lauf ich eh meist gegen den Mainstream was das Shippen von Paaren angeht, da bin ich meist für das untypischere Paar, aber was soll ich sagen, ich brauch halt was Besonderes und einen gewissen Reiz dahinter. Die Synchronisationsstimme von Saoirse Ronan ist dazu wirklich schrecklich. Sie hört sich im Film an wie ein kleines Mädchen, was die Szenen, die den inneren Monolog von ihr und Wanderer total ins Lächerliche gezogen haben. Ansonsten bleibt mir gar nicht so viel zu sagen. Sci-Fi Effekte, bis auf den Sturz aus dem Fenster, waren kaum vorhanden und auch Diane Krüger bleibt sehr blass. Ihr hätte die Rolle des Bösewichts wohl sehr gut gestanden, wenn man sie nur mal richtig gelassen hätte. Besonders schade fand ich, dass bei diesem Film wirklich jeglicher Höhepunkt gefehlt hat, denn normalerweise sollte ein Film folgendermaßen aufgebaut sein: Einleitung, Spannungsaufbau, Höhepunkt, Finale und Ende. Gab es aber hier gar nicht ,da es keinen Spannungsbogen und auch kein fulminantes Finale gab. Irgendwie triftete der Film einfach vor sich hin und man war froh, als es vorbei war.
Fazit: Wer auf viel Herzschmerz und Liebesgesäusel steht, der wird an Seelen seine Freude haben, doch jeder der mehr Sci-Fi oder Fantasy sehen möchte sollte lieber sein Geld sparen. 1 von 5 Punkten.

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