Bevor ich loslege, wollte ich euch noch kurz verraten, dass ich gerade an einem neuem Projekt bastel und zwar wird es bald auf meinem Blog die "Top 10...." geben. Dort möchte ich einfach aus verschiedenen Bereichen meine Top 10 vorstellen, egal ob aus Film, Tv, Büchern, Musik oder Mode...es soll einfach eine bunte Mischung werden. Als erstes Thema habe ich gerade die "10 Besten Mädels Filme" im Kopf.
Vor kurzem habt ihr ihn auf meiner Liste der interessantesten Kino-Neustarts gefunden und nun gibt es meine Gedanken zum Musikfilm Pitch Perfect. (Poster
via)
Allgemeines:
Kinostart: 20.Dezember 2012
Länge: 112 Minuten
Genre: Komödie, Musik, Romanze
Produktionsland: Usa
Produzent: Jason Moore
Cast: Anna Kendrick ("Twilight"), Skylar Astin ("Ralph Reicht's"), Brittany Snow ("Rache ist Sexy"), Anna Camp ("The Good Wife"), Rebel Wilson ("Brautalarm"), Alexis Knapp ("Project X"), Ester Dean und Hana Mae Lee
Sonstiges: Laut Gerüchten soll an einem 2.Teil gearbeitet werden
Inhalt: Die schüchterne Beca hat eigentlich gar keine Lust auf College, denn lieber würde sie in L.A. leben und für ein Plattenlabel arbeiten. Doch auf die Bitte ihres Dad, probiert sie sich am Collegeleben. Neu an der Uni findet sie nur schwer Freunde, bis ein Mädchen sie unter der Dusche singen hört und sie somit Mitglied der Accapella Gruppe "The Bellas" wird. Die Gruppe ist ein bunter gemischter Haufen, aus vielen unterschiedlichen Charakteren, aus denen irgendwann eine Freundschaft entsteht. Gemeinsam wollen sie die Accapella Meisterschaften gewinnen und ihre männlichen Feinde schlagen. Dabei stehen sie jedoch vor allerlei Problemen, Rivalitäten und Zickereien.
Jesse: You're one of the a cappella girls. I'm one of those a cappella boys, and we're gonna have aca-children. It's inevitable.
Beca: You're really drunk right now. I don't think you're gonna remember any of this.
Jesse: No, I'm not drunk at all. You're just blurry.
Kritik:
Was an amerikanischen Colleges derzeit im Trend ist, geht bestimmt auch als Film auf - das dachte sich zumindest Jason Moore, der mit Pitch Perfect dem aktuellen Trend um das Accapella singen aufgreift und eine unterhaltsame, leichte Kömodie schafft, die Collegehumor und Musik miteinander verbindet. Ich muss gestehen, dass ich kein Fan von Glee bin und mir bisher nur 2-3 Folgen der Sendung angeschaut habe, obwohl ich das Genre liebe. Auch bei Pitch Perfekt gehe ich mit gemischten Gefühlen aus dem Kino raus, denn auf der einen Seite fand ich die Gesangseinlagen super, auf der anderen Seite blieb er dem Genre zu treu. Ich habe den Mut Neues zu wagen vermisst.
Gesanglich hat mich "Pitch Perfect" hingegen komplett überzeugt und einige der Songs aus dem Film höre ich derzeit rauf und runter. Auch muss man es dem Produzenten positiv anmerken, dass er sich dem Trend des Mash-Up angenommen hat, denn diesen finde ich unglaublich toll, weshalb der letzte Auftritt der Mädels auch mit zu meinen Liebsten zählt. Das Battle an der Uni fand ich ebenfalls gelungen dargestellt. Doch was die Story neben der Musik anbelangt bin ich nicht begeistert, denn hier entpuppt sich "Pitch Perfect" als typische College-Komödie mit vielen Klischees. Vor allem was die Liebesgeschichte zwischen den Figuren von Anna Kendrick und Skylar Austin anbelangt setzt man auf Altbekanntes, sodass das ganze trotz der perfekten Chemie zwischen ihnen, einfallslos wirkt. Von Anfang an war klar, dass die beiden sich früher oder später auf altbekanntem Wege finden werden und leider sind auch Musikbattles und Wettbewerbe mit Vorrunden sind nichts Neues in diesem Genre.
Den Cast fand ich aber wieder super, denn stimmlich harmonierten alle perfekt. miteinander. Größte Überraschung war hierbei Anna Kendrick, die mich mit ihrer Stimme überrascht hat. Mit ein bisschen Recherche weiß ich nun auch, dass sie wohl schon in mehreren Musicals mitgespielt hat und deshalb einiges an Erfahrung mitbringt. Die Rolle der schüchternen Beca, die alle von sich stößt, hat sie glaubhaft verkörpert, lediglich Rebel Wilson als Fat Amy hat ihr die Show gestohlen. Ich denke wir sind uns alle einig, dass sie die besten One-Liner im Film besitzt und die Bühne rockt. Doch trotz allem war Beca der Charakter mit dem ich mich am meisten identifizieren konnte, weil ich nämlich manchmal genau das tue, was sie auch tut. Menschen einfach grundlos von mir stoßen und sie nicht an mich ran lassen und genau wie sie, weiß ich manchmal gar nicht, warum ich das überhaupt tue. Genervt war ich hingegen von Aubrey, was vielleicht auch so gewolt war, aber ich hätte getrost auf ihren Part in "Pitch Perfect" verzichten und hätte jedes mal laut schreien können, als sie erneut ins Bild kam. Auch wenn der Film mich nicht immer voll überzeugen konnte, finde ich doch die Botschaft von ihm super. Denn in Pitch Perfect geht es um Freundschaft, Vertrauen und darum Anders zu sein. Denn egal wie du aussiehst, wie ausgefallen oder verrückt du bist, du kannst trotzdem Erfolg haben und das tun was du möchtest.
Fazit: Kein anspruchsvoller Film, dafür jedoch wirklich unterhaltsam und mit einigen tollen Gesangseinlagen, auch wenn er nicht aus seinem Genre ausbricht und neues versucht. 3/5 Sternen.
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