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Freitag, 7. Mai 2021

Monatsrückblick April: Erlebt, Gesehen, Gebloggt

 

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Monatsrückblick: Erlebt im April: 


Die "Erlebt" Sparte meines Monatsrückblickes muss ich leider weiterhin stiefmütterlich behandeln. Wieso dürfte jedem klar sein. Mein Alltag besteht auch weiterhin aus der Arbeit an meiner Masterthesis, wo ich im vergangenen Monat fleißig Daten zu meinem zweiten Fallbeispiel (UKIP) gesammelt habe, die ich nun auswerte und meine Erkenntnisse festhalte. Dabei bin ich bislang gut im Zeitplan, sodass ich ziemlich entspannt bin. Dazu standen diverse Aufgaben im Nebenjob an, abseits dessen schreibe ich parallel die ersten Bewerbungen. Ihr dürfte alle gerne fleißig die Däumchen, dass ich hier bald ein paar Einladungen zu Vorstellungsgesprächen erhalte. 


Privat habe ich wieder regelmäßig mit Freunden geskypt und bin nach wie vor froh auf diesem Weg Kontakt halten und über Dinge plaudern zu können, die mich belasten. Mit meiner Besten Freundin geht es regelmäßig Spazieren, damit ich in Bewegung bleibe und auch mal rauskomme. Übrigens durfte sie auch Hobbyfotografin spielen, sodass im April neue Bilder für meine Kolumnen entstanden sind. Über die Sommermonate werde ich definitiv noch ein paar Locations in der Heimat abklappern, um Fotos zu machen. Einige davon wollte ich schon längst besucht haben, aber mir fehlte immer die Zeit. Dank Corona habe ich die nun und kann mich austoben. Abseits dessen hält mich hinter den Kulissen mein Ehrenamt in der Bücherei auf Trapp, ein Herzensprojekt an dem ich wie gesagt viel Freude habe. Derzeit überlege ich für unsere Bücherei auch einen Facebook und Instagram Account anzulegen, um so unsere Mitglieder zu informieren sowie Neue zu gewinnen. Der April dürfte aber definitiv mein bisher ruhigster Monat gewesen, wobei wir zumindest die Grillsaison eingeläutet habe. Die schönen Tage wurden somit gut genutzt. Auch Ostern war in diesem Jahr entspannt, ich habe mir an den Feiertagen noch einmal alle "Harry Potter" Filme angeschaut, jetzt wo sie bei Prime inkludiert sind. Jeden Abend stand ein Film der Reihe auf dem Programm und ich habe wieder gemerkt, wie viel Freude es mir bereitet in diese Welt einzutauchen. Im April war das für mich Balsam für die Seele, da einige wichtige Fragen geklärt werden mussten, die mich beschäftigt haben (Spoiler: Am Ende hatte ich diese schnell geklärt und es war keine große Sache) und dank "Harry Potter" konnte ich abschalten, entspannen und all die Sorgen mal aus meinem Kopf verbannen. Diesmal habe ich die Filme im O-Ton geschaut, dass wollte ich sowieso schon längst einmal. Ich finde es faszinierend die Reise der Hauptdarsteller zu verfolgen, die sich von Film zu Film stark verändern und vor unseren Augen erwachsen werden bzw. geworden sind. Apropos Filme, auch neue Podcast Episoden sind für BingeHype entstanden. Aktuell dauert es etwas, bis es Nachschub gibt, was daran liegt, dass einige von uns privat viel um die Ohren haben, ich freue mich aber schon darauf, wenn unsere letzten Episoden online gehen. Ihr erfahrt dies dann natürlich auf unseren Social Media Accounts. 






Monatsrückblick: Gesehen im April:

 

Filme:

 



Urheberrecht: Netflix



Love and Monsters (Actionkomödie // 2020 // Netflix)


Als großer Fan von Dylan O'Brien ist meine Kurzrezension absolut voreingenommen, aber mit Blick auf die Reaktionen zum Film gehe ich mit der Masse konform. In meinem Bingetipp für den Instagram Auftritt von "BingeHype" habe ich es schön erwähnt: "Love and Monsters" erinnert an "Zombieland", eben nur mit Monstern anstatt Zombies. Das Konzept funktioniert auch in dieser Form ausgesprochen gut und könnte mit Blick auf das Ende zu einem Auftakt einer Filmreihe werden. Ich hätte definitiv Lust Joel Dawson noch etwas länger bei seinem Kampf gegen Monster zu begleiten. Dieser beschließt sich auf die Suche nach seiner Jugendliebe zu machen, obwohl er kein Talent beim Kampf gegen die Ungeheuer besitzt, die nun die Erde bevölkern. Begegnet er diesen, erstarrt er förmlich und bekommt eine Panikattacke. Trotzdem macht sie Joel auf den langen Weg zu Aimee und erhält dabei tierische, aber auch menschliche Unterstützung. Ich finde Dylan O'Brien super, doch der heimliche Star des Filmes ist Boy (gespielt von zwei Hunden), da kann auch Dylan nur schwer mithalten. Aber mal im Ernst: Der Film überzeugt und begeistert wegen O'Briens Schauspielleistung. Teen Wolf Fans könnte seine Rolle in "Love and Monsters" an Stiles erinnern, die Parallelen sind mehr als evident, vor allem was den Humor anbelangt. Es handelt sich um einen Feel-Good-Film, bei dem herzhaft gelacht werden darf und welcher optisch überrascht. Die Monster können sich sehen lassen. Alles in allem bereitet "Love and Monsters" Freude, da verzeihe ich auch die Schwächen, die im Verlauf des Filmes auftauchen. Der Fokus liegt auf Joel, die zentrale Protagonistin aka seine Jugendfreundin geht da unter, sodass Jessica Henwick leider nicht zeigen darf, was sie schauspielerisch kann. Da wurde doch etwas Potenzial verschenkt und auch sonst ist die eine oder andere Wendung nicht überraschend. Aber: Am Ende geht das Konzept auf und macht obendrauf noch Lust auf mehr. Ein Film, der hält was er verspricht. 






Urheberrecht: Netflix



The Trial of the Chicago 7 (Drama // 2020 // Netflix)


Bei "The Trial of the Chicago 7" war ich überrascht, wie oft mich der Film zum Lachen gebracht hat. Aufgrund der ernsten Thematik hatte ich dies nicht erwartet. Basierend auf wahren Begebenheiten beschäftigt sich der Film von Aaron Sorkin mit den Demonstrationen gegen den Vietnam Krieg 1969 in deren Folge sieben Aktivisten sich vor Gericht wiederfinden. Obwohl sich nicht einmal alle Angeklagten persönlichen kennen, lautet die Anklage Verschwörung gegen die Regierung. Was dann folgt ist ein Showprozess, bei dem das Urteil von Anfang an feststeht. Obwohl der Film wild in der Zeitachse springt, geht das Konzept von Sorkin erzählerisch auf, was auch der ungewöhnlichen Mischung aus Humor und Drama geschuldet ist. "The Trial of the Chicago 7" ist definitiv ein Film, bei dem ich mich aufgrund seiner Prämisse gefragt habe, ob ich überhaupt Lachen darf. Jedoch: Gerade durch den Wechsel von lustigen und dramatischen Wechsel, wirken letztere noch intensiver. So kann das Publikum in einer Sekunde noch über eine Aussage über Abbie Hofman im Gericht lachen, in der anderen muss es schockiert mitanschauen, wie Bobby, der einzige Afro-Amerikaner unter den Angeklagten, rassistisch angegangen und letzten Endes sogar geknebelt wird. Eine Szene, die unter die Haut geht und mich auch nach dem Film nicht loslässt. Parallel dazu stieg bei mir jedoch die Wut auf den Richter, dessen Inkompetenz kaum in Worte zu fassen ist. Von einer fairen Gerichtsverhandlung, bei der alle Beweise betrachtet werden, kann hier keine Rede sein. Perfekt inszeniert wird die Geschichte von einem hochkarätigen Cast, der auf voller Linie überzeugt. Alle Beteiligten machen einen phänomenalen Job und sind ein Grund, wieso "The Trial of the Chicago 7" für mich auch ohne Oscar-Gewinn zu den stärksten Filmen zählt, die ich 2021 bislang gesehen habe und das trotz einer großen Schwächen, nämlch dass er die Ereignisse nur aus einer Sicht betrachtet und dadurch zu Schwarz-Weiß-Zeichnung neigt. Dazu solltet ihr unbedingt die wahren Ereignisse nachlesen, denn einige Plot Elemente sind reine Fiktion des Produzenten, beispielsweise ist die Undercover Agentin Daphne Fitzgerald eine rein fiktionale Figur.





Lizzie Borden (Historie // 2014 // Amazon Prime)


Der Fall Lizzie Borden zählt zu den bekanntesten, ungeklärten Kriminalfälle der amerikanischen Kriminalgeschichte und dient als Vorlage für viele Filme, aber auch Serien. Im Jahr 1892 soll Lizzie Borden mit einer Axt sowohl ihren Vater als auch ihre Stiefmutter auf brutale Weise ermordet haben. Im anschließenden Gerichtsverfahren wurde Borden freigesprochen, u.a. auch deshalb, weil die Beteiligten sich nicht vorstellen konnten, dass eine Frau zu einem solchen Verbrechen in der Lage ist. Das Urteil selbst sorgte aber schon damals für Aufsehen, denn nicht jeder war bzw. ist von Lizzie Bordens Unschuld überzeugt. Die Schuldfrage werden wir wohl niemals komplett klären können, dazu liegt das Verbrechen zu lange zurück, bis heute beschäftigt der Fall jedoch Hobbyermittler*innen und jede*r hat eine eigene Theorie. Der Lifetimefilm, der für das Network so erfolgreich war, dass im Anschluss sogar eine ganze Serie produziert wurde, hält sich relativ gut an die bekannten Fakten und hätte gerade deshalb überzeugen können. Nur leider hielten es die Beteiligten für eine gute Idee bei der Filmmusik auf Heavy-Metal zu setzen, was atmosphärisch erstens nichts passt, zweitens als Untermalung der jeweiligen Szenen auch eher störte. Viel zu laut und modern. Es gibt immer wieder historische Produktionen, die auf moderne Musik setzen, bislang hat sich dies aber nicht als großer Erfolg erwiesen. Damit arrangieren kann ich mich eigentlich nur dann, wenn die Serie sowieso nicht authentisch und anspruchsvoll sein möchte. Lizzie Borden will aber genau das sein, was durch die Musik zunichte gemacht wird. Die kleinere Ausstattung hätte ich noch verkraften können, immerhin handelt es sich um einen TV-Film und dafür sind Kostüme und Sets doch ordentlich, aber über die Musik komme ich nicht hinweg. Am Ende möchte ich mit positiven Worten enden, denn lobenswert ist die Leistung von Christina Ricci, die aus dem Drehbuch so viel rausholt, wie nur möglich. Da überrascht es nicht, dass es dann noch eine Serie gab, in der sie Lizzie Borden nach dem Freispruch spielen darf. 




Kurzmeinungen: 


  • Imperium (Thriller // 2016 // Amazon Prime): Handlungstechnisch wäre sicherlich noch mehr drinnen gewesen, trotzdem packt "Imperium" ein wichtiges Thema an und bereitet dieses verständlich und nachvollziehbar auf. Dazu kommt ein wie immer spielfreudiger Daniel Radcliffe, dessen Figur als Sympathieträger funktioniert, weshalb ich ständig mitfiebert habe, wenn er drohte als Undercover Agent aufzufliegen. Klare Empfehlung meinerseits. 
  • Cinderella (Märchenverfilmung // 2015 // Disney+): Disney wagt mit der Verfilmung von 2015 nichts und hat damit auch nichts zu befürchten, lediglich die böse Stiefmutter erhält ein kleines Update, um ihre Beweggründe zu verdeutlichen. Sicherlich wäre auch hier mehr möglich gewesen, aber Fans des Märchens dürften auch mit der 1-zu-1 Umsetzung zufrieden sein. Mir persönlich blieben die Figuren etwas zu blass. Beeindrucken konnten mich indes Kostüme und Sets, die sind tatsächlich magisch und sorgen für den einen oder anderen Wow-Moment.
  • David Copperfield (Historie // 2020 // Netflix): Absolut überdreht und mit herrlich verrückten Figuren kommt "David Copperfield" einher und nach dem Anschauen weiß ich nicht, ob ich den Film nun gut oder schlecht finde. Irgendwie fehlte mir an manchen Stellen das gewisse Etwas bzw. der emotionale Bezug zu den Figuren, aber trotzdem unterhält die Verfilmung und zeigt Dev Patel in Bestform. 
  • Framing Britney Spears (Dokumentation // 20201 // Amazon Prime): In meiner Jugend habe ich Britney Spears vergöttert, alle meine Freundinnen wollten so sein wie sie: das perfekte Mädchen von nebenan. Ihren Absturz habe ich dann erschrocken mit angeschaut und schon damals das Verhalten der Medien als untragbar empfunden. Die Doku führt noch einmal vor Augen, wie junge Mädchen und Frauen im Showbiz sexualisiert und verheizt werden und welchem Druck sie aufgrund der Dauerbeobachtung durch Presse und Paparrazi ausgesetzt sind. Doch die Doku ist noch vielmehr: Sie entlarvt die Machtverhältnisse innerhalb unserer Gesellschaft und klingt gerade deshalb nach.

 

 

 

 

Serien:




Urheberrecht: Freeform



Siren (Staffel 2 // Disney+)

 

Hatte ich euch vor einigen Wochen ebenfalls als Bingetipp empfohlen und ich kann mich nur wiederholen: Wer einmal eine etwas andere Mysterieserie sehen möchte, die keine Vampire, Werwölfe oder Hexen zum Gegenstand hat, der sollte der Freeform-Serie eine Chance geben. "Siren" spielt in Bristol Cove, einem kleinen Küstenort, der für seine Geschichten rund um Meerjungfrauen bekannt ist, die einst dort gelebt haben sollen. Deshalb lockt das Örtchen viele Touristen an, die an der Geschichte ihre Freude haben. Als mit der Ankunft von Ryn plötzlich eine Meerjungfrau an Land kommt, ändert sich für die Meeresforscher Ben und Maddie alles. Fortan versuchen sie Ryn zu helfen, und ihr Geheimnis zu wahren. Schon Staffel 1 hat mir aufgrund der düsteren Atmosphäre und den ungewöhnlichen Figuren gefallen und Staffel 2 steht dem in Nichts nach. Nicht nur das es eine spannende Dreieckkonstellation zu sehen gibt, die hier tatsächlich aufgrund der Thematik wunderbar funktioniert, sondern wir dürften tiefer in das Leben der Sirenen eintauchen und erfahren somit mehr über Ryn und ihre Art. Optisch sind die Unterwassersequenzen überraschend gut inszeniert, zumindest wenn man bedenkt, dass es sich bei Freeform um einen kleineren Sender handelt. Da könnte The CW echt noch was lernen. Ein großer Fokus der Handlung bietet der menschliche Umgang mit der Natur bzw. die Zerstörung dieser durch uns, die am Ende auch für die Meerjungefrauen zum Problem wird sowie die Frage, was passieren würde, wenn eine neue Spezies auf der Erde auftaucht. Dabei entpuppt sich das Finale der 2. Staffel als stärkste Episode der ganzen Serie. Ein gelungener Schachzug der Produzenten, welcher in meinen Augen nah an der Realität ist.

 




Falcon and the Winter Soldier (Staffel 1 // Disney+ // wöchentlich)

 

Nachdem ich letzten Monat in meiner Auflistung doch glatt "Wandavision" vergessen habe - aber keine Angst, eine Meinung zur Serie kommt noch in Podcastform - möchte ich zumindest meinen Senf zu "Falcon and the Winter Soldier" abgeben. Anders als "Wandavision" ist "Falcon and the Winter Soldier" im klassischen Marvel-Stil gehalten und beginnt dementsprechend mit einer gelungenen Actionszene, die Lust auf mehr macht. Nicht überraschend, dass die Serie rund um die Superhelden Falcon und Winter Soldier eigentlich die als erste Marvel Serie bei Disney+ an den Start gehen sollte. Durch Corona kam alles anders und aufgrund von Verzögerungen bei den Dreharbeiten mussten Fans länger auf das Endprodukt warten. Hat sich das gelohnt? Teilweise. Was die Storyline anbelangt bietet "Falcon and the Winter Soldier" keine großen Überraschungen, da verläuft alles wie erwartet und in bekannten Bahnen. Mit Blick auf die Charakterzeichnungen, die Weiterentwicklung der Figuren sowie deren Beziehungen, ist die Serie jedoch genauso ein Volltreffer wie "Wandavision". Sowohl Sam als auch Bucky zählten in den Kinofilmen nicht unbedingt zu meinen Lieblingsfiguren, die Serie hat dies nun aber geändert. Vor allem mit Bucky machen die Autor*innen einen tollen Job, indem sie diesem mehr Tiefe und Menschlichkeit verleihen, aber auch die Etablierung von Sam als neuer Captain America gelingt. Wer hat den veränderten Titel am Ende auch so gefeiert wie ich? Da kommt die Staffel dann "full circle", wie es im amerikanischen gerne heißt. Die ständigen Zankereien zwischen Sam und Bucky habe ich ziemlich genossen, sodass es den gewohnten Marvel-Mix aus Humor und Action gibt. Zwischen all dem bleibt aber noch Platz Zemo zum Fanliebling zu machen, große Reden und emotionale Ansprachen zu integrieren sowie Rassismus zu behandeln, wenn auch nur oberflächlich, aber immerhin.






Urheberrecht: Hulu



Love, Victor (Staffel 1 // Disney+ // wöchentlich) 

 

Dass Disney+ "Love, Victor" nicht passend für den eigenen Streamingdienst fand, habe ich ihnen noch nicht ganz verziehen, aber die Verantwortlichen haben sich nun den Wünschen der Abonnenten gebeugt und das zählt am Ende. Ich bin auf jeden Fall froh die Serie aus dem "Love Simon" Universum nun auch hierzulande sehen zu können. 10 Folgen mit circa 30 Minuten Spielzeit stehen auf dem Plan und können mich überzeugen. Diesmal lernen wir Victor kennen, der schon länger ahnt, dass er Schwul ist, sich dies aber noch nicht wirklich eingestehen möchte. Von seiner Auseinandersetzung mit seiner Sexualität ahnt sein Umfeld indes nichts, weshalb Victor den Umzug in eine neue Stadt als Chance sieht endlich er selbst sein zu können. Vor allem da er eine High School besucht, die durch das Outing eines Schülers und die darauffolgenden positiven Reaktionen seiner Mitschüler Bekanntheit erlangte. Doch gleich am ersten Tag bringen ihn seine Mitschüler*innen mit dem beliebtesten Mädchen der Schule in Verbindung und auch Victor findet Mia toll, bis er auf Benji trifft und Gefühle für diesen entwickelt. Trotz der kurzen Laufzeit funktioniert die Serie überraschend gut und schafft es sogar sensible Themen anzureißen und zu integrieren. Vor allem Victors Unsicherheit in Bezug auf seine eigene Sexualität, seine Ängste vor einem Outing sowie seine Entwicklung im Verlauf der Staffel werden glaubhaft rübergebracht. Die letzte Szene ist zwar der fieseste Cliffhanger aller Zeiten, aber sie lässt mich auch unglaublich stolz auf Victor zurück. Die Brücke zu den Filmen wird  durch die Einbindung von Simon geschlagen, der als Voice-Over in allen Episoden vorkommt und für Victor zu einem Vertrauten wird. Sogar ein Gastauftritt ist ihm vergönnt. Neben Victor überzeugt die Serie aber generell durch ihre Figuren und dem Cast. Die Darsteller*innen sind alle mit Leidenschaft bei der Sache und spielen ihre Rollen überzeugend. Die Charaktere habe ich in mein Herz geschlossen, vor allem bei Felix bin ich gespannt, wie die Reise weitergeht. Am Ende fällt bei mir das Fazit positiv aus, denn die Serie konnte mich mehr begeistern als der Film, da das Outing für Victor nicht ganz so reibungslos läuft, der Ton der Serie jedoch trotzdem als Wohlfühl-Serie angelegt ist.

 

 

 

Riverdale (Staffel 5A // Netflix // wöchentlich)

 

Riverdale ist zurück und die erste Staffelhälfte hat wieder verrückte, überzogene und unlogische Storylines im  Gepäck. Eigentlich schaue ich die Serie rund um Archie, Betty, Veronica und Jughead nur noch der Schauspieler wegen und um zu sehen, auf welche abgedrehten Ideen der Autorenstab noch kommt. Positiv in dieser Staffel ist, dass Vanessa Morgan als Toni Topaz endlich mehr Screentime und vor allem eine eigenständige Handlung erhalten hat. Ihr Staffelarc ist zudem auch einer der Wenigen der überhaupt Sinn macht, denn die Probleme aus den vorherigen Staffeln lassen sich in dieser Runde wieder vorfinden. Die zentralen Hauptfiguren haben erneut alle komplett eigenständige Handlungsstränge, was bedeutet dass sie kaum noch miteinander interagieren. Betty darf als FBI-Anwärterin in Riverdale in diversen Vermisstenfällen ermitteln, die scheinbar in den letzten Jahren niemanden interessant haben, Veronica befindet sich immer noch in einer Fehde mit ihrem Vater und glaubt mir Hiram als Antagonist ist nicht spannender geworden, Archie ist zurück von seinem Kriegseinsatz und hat abseits dessen eigentlich nicht wirklich was zu tun und Jughead mimt den erfolglosen Autor, dem Schuldeneintreiber auf der Spur sind und der glaubt von Aliens entführt worden zu sein. Ja ihr habt richtig gelesen, Aliens. Wenn man bedenkt, es kann gar nicht mehr lächerlicher werden, beweist einem Riverdale das Gegenteil. Das Mid-Season-Finale hat mich ziemlich kalt gelassen, weil nichts davon Sinn macht und überhaupt ist es den Produzenten nicht einmal gelungen den Zeitsprung von 7 Jahren richtig auszurechnen. Das zeigt mir als Zuschauerin, dass sich nicht einmal die Zeit genommen wurde, diesen Fakt zu checken. Schade, denn Staffel 1 hatte hohes Suchtpotenzial und die Serie hätte sich zu einer Guilty-Pleasure-Serie mausern können, die noch Jahrzehnte später als eine der besten Jugendserien gilt. So wird das nichts.

 

 

 

Nashville (finale 6. Staffel // Prime Video)

 

Beendet habe ich hingegen die Musikserie "Nashville", die sich um diverse Talente der Country-Musikszene dreht.  Fans von Musikserien sollten "Nashville" unbedingt eine Chance geben, denn der Soundtrack ist phänomenal und die Serie bietet genug Drama, um auch abseits der Musik für Spannung zu sorgen. Ab und an wird der Bogen zwar etwas überspannt und es passiert ziemlich viel auf einmal, aber gerade deshalb übt die Serie auch eine Sogwirkung aus, der sich nur schwer entzogen werden kann. Die finale Staffel konnte für mich indes qualitativ nicht ganz an die Vorgänger anschließen, da der Fokus auf Handlungsstränge gelegt wurde, die mich nicht interessiert haben bzw. fielen diese inhaltlich auch zu lange aus. Ich habe mich tatsächlich gefragt, wie der Abschluss all dieser offenen Storylines funktionieren soll. Am Ende finden die Beteiligten aber einen guten Abschluss und es gibt ein wunderschönes Happy-End inklusive Gastauftritt einer wichtigen Figur. Der Soundtrack selbst ist auch in der finalen Staffel phänomenal, ich hätte mir nur gewünscht, dass wir auch in der Serie die Songs in voller Länge hören dürfen. Dass hat sich durch den Senderwechsel von ABC zu AMC nämlich definitiv geändert, in den letzten zwei Staffeln wird sich oft auf Ausschnitte beschränkt. Alles in allem bin ich aber zufrieden mit dem Abschluss und kann "Nashville" als Gesamtpaket wärmstens empfehlen.






Urheberrecht: CBS



Evil (1. Staffel // ProSieben // wöchentlich)


Als eine qualitative Achterbahnfahrt entpuppte sich auch die neue Serie der "Good Wife"-Showrunner, die sich mit dem Bösen in all seinen Formen auseinandersetzt. Im klasssichen Fall-der-Woche-Prinzip darf das Publikum miträtseln, ob gerade ein übernatürlicher Fall präsentiert wird oder dieser wissenschaftlich erklärbar ist. Mit dem Gegangensatz Übernatürlich vs. Wissenschaft wird konstant gespielt, dabei bleibt immer ein kleiner Zweifel bestehen, ob es sich nicht doch um einen paranormalen Vorgang handelt. Jedesmal gibt es also etwas, dass nicht abschließend geklärt werden kann und Raum für Interpretationen bietet. Das hat mir gut gefallen, auch wenn ich natürlich nicht alle Fälle als gleich spannend empfunden habe. Parallel dazu gibt es auch einen roten Faden, der alles miteinander verbindet, sich aber erst im Finale der 1. Staffel offenbart. "Evil" ist da wie ein Puzzle, das sich nach und nach zusammensetzt und erst in der finalen Folge das große Ganze offenbart. Der Cliffhanger macht dann tatsächlich Lust auf mehr, genauso wie die teilweise ungewöhnliche Inszenierung und Herangehensweise an die Prämisse. Am Ende haben mir einige Episoden überragend gut gefallen, andere fand ich langweilig, wieder andere solide und ab und an war ich von den Kindern der Hauptprotagonistin genervt. Es ist ein bunter Mix, bei dem die Produzenten zunächst noch ihre Linie finden mussten, aber gegen Ende zieht die Qualität dann merklich an, sodass ich für die 2. Staffel positiv gestimmt bin. Einen Daumen nach oben gibt es für die Inkludierung von aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen, sodass auch Rassismus und die Incel-Bewegung Eingang in die Handlung finden. Dabei sind es gerade diese realistischen Töne, die für das wahre Grauen sorgen und es einem eiskalt den Rücken hinunter laufen lassen. Schauspielerisch machen alle Beteiligten einen tollen Job, allen voran Michael Emerson überzeugt als Psychopath, eine Rolle, die er mittlerweile wohl im Schlaf spielen dürfte.






Monatsrückblick: Gebloggt im April:


 
 
 
 
War der April bei euch ein ebenso ruhiger Monat?
Wie habt ihr die Feiertage verbracht?
Welche Filme/Serien habt ihr geschaut?
 


12 Kommentare :

  1. Hach, Nashville :) (hab ja gesagt, das Finale ist echt schön gelungen)

    Hach, Evil :)

    Und Love and Monsters muss ich wohl wirklich auch mal schauen. Konnest du in Zwischenzeit eigentlich schon Zombieland 2 irgendwo schauen?

    An Videocalls kann ich mich privat ja nicht so richtig gewöhnen. Langt schon, dass ich die Home Office oft genug habe :/ Aber natürlich trotzdem toll, dass man überhaupt diese technischen Möglichkeiten mittlerweile hat.

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    1. Ein kleines bisschen werde ich "Nashville" wegen des genialen Soundtracks schon vermissen. Höre auch gerade wieder einige der Songs der finalen Staffel.

      Ich bin bei Sky gar nicht mehr zu "Zombieland 2" gekommen, jetzt warte ich noch, dass er bei Prime oder Netflix im Abo landet. Bislang noch nicht der Fall. Aber einer von beiden hat doch schon Teil 1, wenn ich mich recht erinnere (?), ich tippe also darauf dass sich da wohl noch Teil 2 hinzugesellt. Aber das ja auch erst der Fall, wenn der bei Sky aus dem Abo fliegt.

      Wenn dann aber der ganze Tag aus Videocalls besteht, kann ich verstehen, dass man dann privat nicht so die Lust drauf hat. Die Schlauchen ja auch, aber wie du schon meinst, dass es technisch möglich ist, ist natürlich trotzdem super.

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  2. Ein richtig schöner Rückblick und der Rock steht dir richtig gut. 😍

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    1. Dankeschön für das liebe Kompliment <3.
      Ich hoffe ja die Bilder auch mal komplett hier zeigen zu können, die sind eigentlich für die nächste Kolumne gedacht, die ich bislang nur noch nicht tippen konnte :D. Aktuell ist es etwas stressig bei mir.

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  3. Da drücke ich dir doch auf jeden Fall die Daumen, dass du bald zu Vorstellungsgesprächen eingeladen wirst und einen tollen Job findest! :)
    Der April war bei mir eigentlich ebenfalls recht entspannt :) Hatte Anfang des Monats recht viel frei und war allgemein weniger im Stress. Lediglich die letzte Aprilwoche würde ich ganz gerne vergessen, da ich diese aufgrund eines Arbeitsunfalls im Krankenhaus verbracht habe.

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    1. Dankeschön für das liebe Kommentar und das Daumen drücken <3. Dann kann das ja nur was werden.

      Der Anfang des Monats hört sich aber doch echt klasse an, schön dass du mal durchatmen konntest. Ohje das mit dem Arbeitsunfall klingt aber nicht schön, ich hoffe du bist mittlerweile wieder fit?

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  4. Wie schön, dass sich im April eingies für dich einfach gefügt hat! Ich kenne das von mir: oftmals mache ich mir viel zu viele Gedanken und im Endeffet wäre es gar nicht nötig gewesen so verbissen drüber nachzudenken bzw. sich Sorgen zu machen... Da bin ich echt nicht gut drin. ^^

    Irgendwie ist es auch immer wieder schön so etwas vertrautes wie Harry Potter anzuschauen. Gerade an den Feiertagen, wenn man sich so richtig drin vertiefen kann. :)

    Bei Nashville bin ich ja jetzt schon ein bisschen weiter vorn ausgestiegen; hat für mich einfach nicht mehr an die ersten Staffeln (die ich so mochte!) heran gereicht...
    Meine Schwester hat Riverdale eine zeitlang echt gerne geschaut, aber sie meint mittlerweile auch, dass man das echt nur noch nebenbei laufen lassen kann, weil es so hinrissig geworden ist. Erinnert mich etwas an Pretty Little Liars. Da habe ich jetzt neulich dann doch mal die letzten zwei Staffeln geschaut und war angesichts all der Logiklöcher schon mehr als erstaunt!

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar <3.
      Ja ich bin echt froh, dass sich das alles geklärt hatte, ging um die Masterthesis und da ist es ja eigentlich normal, dass im Verlauf des Schreibens noch einmal Fragen aufkommen. Da ist man dann immer froh, wenn das dann rasch geklärt ist und man entspannt weiterschreiben kann. Weil bis das der Fall ist, ist das halt doch was, was dann immer im Hinterkopf ist und wohin die Gedanken abschweifen. Da haben wir also was das angeht was gemeinsam.

      Qualitativ hat "Nashville" echt in Bezug auf den Plot Federn gelassen, der Soundtrack war aber nach wie vor hörenswert. Habe da jetzt schon wieder einige Lieder der finalen Staffel in meiner Playlist und höre die rauf und runter. Persönlich bin ich ja immer jemand, der echt eisern dran bleibt, wenn ich da nun schon mehrere Staffeln gesehen habe :D. Selbst "Pretty Little Liars" und "Gossip Girl" habe ich durchgezogen, die am Ende ehrlich gesagt absoluter Murks waren :/. Ich glaube bei "Pretty Little Liars" ja fast, dass die ursprünglich ganz andere Pläne hatten, wer A ist und das dann aber vom Network vielleicht nicht abgesegnet wurde? Anders kann ich mir die großen Logiklücken sonst nicht erklären. Ist zumindest was, was in Fankreisen und in der Industrie öfter mal gemunkelt und in den Raum geschmissen wird. Bei "Gossip Girl" machte die Auflösung wie gesagt ja auch keinen Sinn, aber da haben die Produzenten auch vor längerer Zeit veraten, das (falls du die Serie noch nicht kennst und noch schauen möchtest, jetzt nicht weiter lesen), Erik Gossip Girl sein sollte. Da der Darsteller dann aber auf eigenem Wunsch die Serie verlassen hat, war das dann nicht mehr möglich.

      Bei "Riverdale" fehlen mir hingegen mittlerweile einfach nur noch die Worte, da sind selbst die beiden zuvor genannten Serien noch besser.

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  5. Hi Nicole,
    danke für deinen Rückblick! Schön, dass du den Film "The Trial of the Chicago 7" auch so toll fandest und ja, der Richter war wirklich Katastrophe. Ich empfand den Film auch als sehr intensiv und gut.
    Übrigens: Ich habe gestern "Die Mitchells gegen die Maschinen" auf Netflix geguckt, ein animierter Film und er war so, so, so gut - ich habe echt so viel gelacht, das war ein total geiler Film! Wenn du du noch nicht geguckt hast, dann hole das nach, der Humor ist soo toll.
    "Framing Britney Spears" muss ich auch noch gucken! Riverdale hat mich schon lange verloren, bereits ab Staffel 2 oder 3 war ich raus, weil es mir zu absurd wurde und mich von der Absurdität des Plots teilweise an Pretty Little Liars erinnerte...
    Liebe Grüße und genieß den freien Tag!

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar Vanessa,
      freut mich, dass wir da die gleiche Meinung teilen. Beim Richter ist man wohl auch relativ nahe an den tatsächlichen Ereignissen geblieben, was das dann noch schockierender macht.

      Danke für den Filmtipp, meine Eltern mögen humorvolle Animationsfilme ja auch total :).

      Ich würde bei "Riverdale" sogar sagen, dass selbst "Pretty Little Liars" noch besser war, weil da hatte man wenigstens 4-5 gute Staffeln, bevor es dann an Qualität verloren hat und total unlogisch und abstrus wurde, bei "Riverdale" fing das ja schon mit der Hälfte der 2. Staffel an und seitdem wird es echt immer schlimmer.

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  6. Hi Nicole,
    ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen, dass bald ein paar Einladungen zu Vorstellungsgesprächen bei dir eintrudeln! :)

    Mein April ging so schnell vorüber, auch die vergangenen zwei Wochen sind nur so an mir vorbeigezogen. Ich kann gar nicht richtig sagen, was ich gemacht oder auch nicht gemacht habe. Ist wohl manchmal so ...
    Zum Film oder Serien gucken bin ich leider kaum gekommen, aaaaaaber nach Pfingsten habe ich wieder ein bisschen mehr Luft. Und dann geht's mit Ginny & Georgia weiter! :D

    Und darauf wird "Love and Monsters" folgen! Denn:
    Wo ist der Teen Wolf Fan? HIER!
    Wer liebt Dylan O'Brien? ICH!
    Wer muss also unbedingt Love and Monsters schauen? AUCH ICH!

    Ich wünsche dir noch ein schönes Wochenende! :)

    Liebe Grüße
    Lisa Marie von https://sonneimherzen.net/

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar Lisa-Marie und das Daumen drücken, das kann doch dann eigentlich nur was werden :).

      Mir geht es gerade mit dem Mai so, der rennt gefühlt und ich komme zumindest blogtechnisch zu nichts, deshalb auch die wenigen Beitärge hier, aber die Masterthesis geht vor und da ziehe ich gerade das Tempo etwas an und die Tage vergehen so schnell. Manchmal merke ich gar nicht, wie lange ich schon na der Arbeit sitze und das es schon Zeit fürs Abendessen ist.

      Ich hoffe du konntest "Ginny & Georgia" nun an Pfinsten weiterschauen und etwas entspannen :). Ich wage mal die steile Prognose, dass dir "Love and Monsters" dann auch gefallen hat, weil Dylans Figur erinnert so an Stiles. Als Teen Wolf Fan kann man die nur abfeiern :D.

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