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Sonntag, 29. März 2020

Kolumne: Die aktuelle Lage und meine Gedanken

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Bloggen über Corona - Soll ich wirklich?


Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich das Thema Corona in meiner Kolumne für den Monat März aufgreifen soll. Ich bin kein Fan davon Krisen oder Katastrophen auf einem Blog auszuschlachten, davon in Form von Klicks zu profitieren, auf der anderen Seite ist Corona jedoch ein Thema, das uns alle direkt betrifft. Jeder von uns spürt die Auswirkungen auf den Alltag, das eigene Leben und die eigenen Pläne. Wir alle sind geeint in unseren Sorgen und Ängsten, aber auch das Gefühl eingesperrt zu sein in den eigenen vier Wänden. Während ich mich die vergangene Woche noch mit Uni-Kram ablenken konnte, schweifen meine Gedanken, nun wo der größte Teil meiner To-Do-Liste getan ist, natürlich häufiger zu Corona. Es wäre somit komisch, dazu auf meinem Blog überhaupt kein Wort zu verlieren. Immerhin ist mein Blog mein persönliches Tagebuch. Neben den Film-, Serien- und Buchbesprechungen ein Ort, an dem ich meinen Gedanken freien Lauf lassen möchte. Trotzdem soll es bei diesem einen Beitrag über Corona bleiben, nach dieser Kolumne möchte ich mich anderen Themen widmen. Die mögen zwar trivial wirken, aber vielleicht lenken sie gerade deshalb den einen oder anderen ab. Aktuell bestimmt Corona jedoch mein Leben, genau wie bei jedem anderen. Die Krise ist immer präsent, sobald man den Fernseher oder das Radio einschaltet, das Internet öffnet, seine Mails checkt oder in den sozialen Netzwerken unterwegs ist, wird man mit den neuesten Entwicklungen überschüttet. Ich versuche der 24-Stunden Beschallung zu entgehen, mir auch einmal eine Pause von Corona zu gönnen und mich in fiktionale Welten zu flüchten, bei einem kurzen Spaziergang abzuschalten oder mit den Liebsten über andere Themen via Sprachnachricht oder Telefon zu plaudern. 





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Das heißt nicht, dass ich mich nicht informiere, denn das ist natürlich wichtig. Bleibt auf dem Laufenden, informiert euch, gerade in Bezug auf öffentliche Bekanntmachung der Regierung. Ich schaue jeden Tag die Nachrichten entweder von ZDF oder ARD, ab und an auch eine der vielen Sondersendungen, um über Details informiert zu werden. Dabei setzte ich bewusst auf die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten, um mich zu informieren und kann nur appellieren, dass ihr dies auch tut. Gerade jetzt kursieren in den sozialen Netzwerken unglaublich viele Mythen und Fake News über Corona, von Arzneimittel, die man nun angeblich nicht mehr verwenden soll, angeblichen Wundermitteln hin zu komplett abstrusen Verschwörungstheorien und Abwehrtechniken. Da wird spekuliert, woher das Virus kommt und die angebliche Entstehung für die Verbreitung von Hass und Rassismus verwendet. Da wird behauptet, dass für Corona-Erkrankte Paracetamol gefährlich werden könnte. Wie wir nun wissen, handelt es sich dabei um Fake News. Es wird Panik geschürt und das bewusst, denn es gibt immer Gruppen die davon profitieren. Ich meide deshalb das Hashtag COVID-19 bei Twitter, Facebook & Co. Wenn Corona uns eines vor Augen führt, dann, wie wichtig die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten gerade in solchen Zeiten sind. Ich begrüße ihre sachliche Berichterstattung, während andere Sender lieber auf Panikmache setzen, sich dann aber im gleichen Zug über Hamsterkäufe wundern. Erst die Apokalypse herbeibeschwören, dann aber über die Konsequenzen überrascht sein - das passt eben nicht zusammen. 



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Die aktuelle Lage und meine Gedanken:


Doch in Zeiten von Corona mache ich mir natürlich auch Sorgen um diejenigen in meinem Familien- und Freundeskreis, die zur Risikogruppe gehören. Viele junge Menschen haben die Maßnahmen der Regierung lange Zeit belächelt, Ausgangssperren als übertrieben eingestuft, oft vergessen wurde dabei, dass wir alle Menschen kennen, die zur Risikogruppe zählen und im Alltag auf Fremde treffen, die dies ebenfalls tun. Bei mir sind es meine Großeltern, aber auch Freunde mit Vorerkrankungen, die schon etwas länger ganz besonders auf sich aufpassen und von Anfang an verunsichert waren, wie sie sich nun verhalten sollen. Auch mir fällt es schwer Familie und Freunde nicht zu sehen, gerade weil aktuell auch mehrere Geburtstage anstehen würden. Gestern hätten wir den 86. Geburtstag meines Opas gefeiert, in den Osterferien den meiner Schwester und sogar einen runden Geburtstag innerhalb der Verwandtschaft - alles abgesagt. Das ist natürlich ärgerlich, aber wichtiger ist, dass alle Familienmitglieder gesund bleiben. Geburtstage können immerhin auch nachgeholt werden. Ebenfalls so manches Treffen muss verschoben werden, aber auch hier: Verschoben ist nicht aufgehoben. So kann die Vorfreude noch weiter zunehmen. Das alles sind aber Treffen, die nachgeholt werden können, ganz ohne finanzielle Verluste.

Anders sieht es da schon bei Hochzeiten aus, auch hier habe ich Betroffene im Freundeskreis, die nun die lange geplante Veranstaltung verschieben müssen mit allerhand Problemen konfrontiert werden, denn von Solidarität ist da aktuell nichts zu sehen. Was meine Freunde gerade erleben, erleben wohl aktuell viele und ich drücke allen die Daumen, dass geplante Hochzeiten ohne Stress und finanzielle Kosten verschoben werden können. Unklar ist auch, wie es an der Uni nach Ostern weiter gehen wird. Wie viele Einschränkungen mich hier erwarten. Ich bin im letzten Mastersemester angelangt, ob ich dieses jedoch wie geplant beenden kann, dass ist unklar. Vielleicht macht mir Corona einen Strich durch die Rechnung. Zwar ist das ärgerlich, aber auch damit kann ich Leben. Wichtig ist am Ende nur, dass so wenige Menschen wie möglich an Corona erkranken, alles andere wird sich klären und ich pflege zu sagen, dass am Ende eh alles so kommt, wie es kommen soll. Die Ausgangssperren verfolgen noch ein anderes Ziel: Sicherzustellen, dass unsere Krankenhäuser nicht überlastet werden. Wie wichtig die ist, zeigt ein Blick in andere Länder, wo die Zahl der Kranken die Anzahl der Intensivbetten weit übersteigt. Ärzte*innen werden dort vor eine Entscheidung gestellt, die keinem Menschen zugemutet werden sollte: Wer darf Leben, wer nicht? Was dass mit der eigenen Psyche anstellt, ist unvorstellbar. Lassen wir es nicht so weit kommen, dass auch unsere Ärzte*innen solch eine Wahl treffen müssen. Das möchte niemand von uns. Haltet euch deshalb an die Vorgabe der Regierung. Bleibt Zuhause.


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Die Quarantäne selbst macht natürlich auch mir zu schaffen, auch hier sind wir gerade alle geeint. Zum ersten Mal wird einem bewusst, wie elementar wichtig schon kleine Dinge sind. Was für ein Luxus es doch ist, gemeinsam mit der Freundin im Cafe zu sitzen und ein Stück Kuchen zu genießen oder bei schönem Wetter ein Eis zu vernaschen. Ich bin zwar froh, dass ich hier nicht allein in Quarantäne sitze und noch zuhause wohne, auf der anderen Seite sind wir mittlerweile aber alle genervt voneinander. Da bringen kleine Dinge das Fass schnell zum überlaufen. Beim Lagerkollar sind wir glaube ich noch nicht angelangt, aber ich glaube ich spreche hier auch für meine Eltern, dass wir froh sind, wenn das Zuhause bleiben vorüber ist. Wir alle wieder raus können, nicht 24 Stunden aufeinandersitzen. Mir persönlich hat es deshalb unfassbar gut getan digital mit meinen Freunden Kontakt zu halten. Corona bedeutet auch kreativ Kontakte zu halten und zu pflegen. Wir haben via Videochat einen Spielabend veranstaltet. Hat überraschend gut funktioniert und dank Twitter habe ich viele Tipps bekommen, was wir denn zocken könnten. Am Ende lief es auf eine Stadt Land Fluss mit etwas ausgefalleneren Kategorien hinaus, die man mit lustigen Erklärungen anreichern konnte. Scheidungsgrund mag zwar im Alltag nicht so spaßig sein, bei Stadt Land Fluss aber schon. Ansonsten wurde mir noch Tabu, Scharade, Quiz-Duelle oder Wer-bin-ich empfohlen. Für ein paar Stunden konnte ich die Gedanken an die aktuelle Situation so aus meinem Kopf verbannen, mich auf schöne Momente fokussieren und herzhaft lachen. Darüber hinaus tut es gut die Stimme derjenigen zu hören, die für mich meine erweiterte Familie darstellen, zu wissen, dass es allen gut geht und wir alle gemeinsam durch diese Krise gehen. 



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Corona und meine Wünsche für die Zukunft:


Vielleicht sorgt Corona ja dafür, dass wir viele Dinge aus einer anderen Perspektive sehen, anfangen kleine Momente mehr zu schätzen, bestimmte Berufe nun besser zu bezahlen, weil es Supermarktangestellte/r, Altenpfleger*innen, Krankenschwestern, Ärzte*innen, Kindergärtner*innen oder Polizisten*innen sind, die dieses Land am Leben erhalten. Natürlich gebührt diesen Personen unser Dank, aber ich glaube sie würden sich noch vielmehr über einen Lohn freuen, der diese Wertschätzung auch zum Ausdruck bringt. Vielleicht verändert sich nach der Krise der soziale Umgangston, es wäre schön wenn Solidarität kein Schlagwort mehr ist, welches sich nur auf Krisen bezieht, wenn wir unseren Nachbarn, Mitmenschen oder Fremden immer helfen, auch sonst im Alltag jeden mit Respekt behandeln. Und vielleicht haben wir endlich verstanden, was für eine wichtige soziale Funktion Angestellte im Gastronomie Bereich oder kulturellen Einrichtungen, wie Kinos oder Museen in unserer Gesellschaft haben. Auch diese Berufe könnte man finanziell aufwerten. Dazu zeigt sich nun auch, wie wichtig der Ausbau des Internet ist. "Digitalisierung" ein Wort, dass zwar ständig fällt, passiert ist aber nicht viel, außer das jährliche Versprechen, dass sich jetzt etwas ändert. Wie wichtig flächendeckendes Netz ist, wird erst jetzt deutlich, wo viele per Home-Office arbeiten müssen, Kinder zuhause unterrichtet werden oder Anträge online gestellt werden müssen. Corona zeigt die positiven Seiten der Digitalisierung, wie das Internet uns alle verbindet, hilft wichtige Arbeiten zu erledigen, aber auch mit den Liebsten in Kontakt zu bleiben. Vielleicht hat nun auch so manches Elternteil verstanden, wie schwer der Beruf Lehrer*in in der Realität ist. Ich habe Freunde, die in diesem Beruf tätig sind, weiß somit aus erster Hand, wie herablassend sie oftmals behandelt werden. Der Unterricht Zuhause führt nun vor Augen wie fordern der Beruf ist, wie schwer es manchmal fällt, Kindern Dinge verständlich beizubringen. So würden wir am Ende gestärkt aus dieser Krise hervorgehen, indem wir enger zusammenrücken, füreinander da sind.



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Die Bilder sind wieder bei meinem Schwager im Studio entstanden, natürlich schon vor dem Ausbruch der Corona-Krise. Die Idee für den Hintergrund hat mir Pinterest geliefert und da ich hier auch auf Fake News eingehe, fand ich diesen dann recht passend. Das Kleid besitze ich schon etwas länger, es zählt bis heute zu meinen Lieblingen. Ich liebe den Bubikragen, das saftige Rot, dass schon fast Lila / Magenta Farben ist und einen wunderschönen Kontrast zu meinen Haaren bildet.




Wie fühlt ihr euch gerade?
Wie hat Corona euren Alltag verändert?
Habt ihr ebenfalls Angehörige/Freunde, die zur Risikogruppe zählen?

Kommentare :

  1. Sehr schöner Text! Wird interessant sein zu sehen, wie die aktuelle Situation langfristig die Gesellschaft verändern wird. Ich vermute ja, nicht so viel, wie man im Moment denken oder hoffen würde.

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar.
      Ich sehe das auch eher realistisch und schließe mich deiner Meinung an. Ich denke wir werden über ein paar Dinge noch etwas diskutieren, bis es sich dann im Sande verläuft und vergessen wird. So läuft das ja leider immer.

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  2. Ein toller und wichtiger Beitrag in dieser Zeit! Auch sehr passende und gelungene Fotos. Das Kleid ist so schön und die Farbe steht dir ausgezeichnet. Ich bin ja in letzter Minute erst noch aus meinem Urlaub zurückgekommen und jetzt seit einer woche zurück in diesem Chaos. Ich wohne ja alleine und arbeite jetzt vom home office aus. Da ich auf der Reise ja mit vielen Menschen in Kontakt war, gehe ich wirklich kaum raus. Nur 1x wöchentlich zum Einkaufen und alle 2 Tage joggen, natürlich mit genug Abstand, denn sonst wird man ja auch verrückt. Ich finde es schon echt schwierig und ungewohnt soviel Zeit ganz alleine zu verbringen. Mein Vater gehört zur Risikogruppe, deswegen kann ich meine Familie jetzt wohl auch für längere Zeit nicht sehen.

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    1. Dankeschön für das liebe Kompliment und das Kommentar <3.
      Ohje das war wsl dann auch erstmal ein Schock, als du hier ankamst und dann mitbekommen hast was los ist. Da kann man sich auch ein schöneres Ende für den Urlaub wünschen. Ich hoffe natürlich dass du gesund geblieben bist und es dir auch aktuell gut geht? Das mit dem Allein Sein ist gerade schon schwierig, ich bin wie gesagt echt froh, dass ich noch zuhause wohne, sonst ginge es mir wsl wie dir. Ich hoffe du hast andere Wege gefunden, um Kontakt zu Freunde und Familie zu halten. Wir haben mittlerweile definitiv Skype für uns entdeckt, das klappt mit meinen Freunden sehr gut.

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  3. Ich finde es super, dass du darüber schreibst und kann mich dir da nur anschließen! Finde es auch super wichtig, dass man die Nachrichten (und keinen Quatsch aus dem Internet) insbesondere zu dieser Zeit mitverfolgt und sich an die Vorgaben hält. Die gibt es ja nicht ohne Grund.
    Für mich ist die Situation immer noch nicht ganz greifbar. Vor wenigen Wochen noch hätte man sich das alles gar nicht vorstellen können. Abgesehen davon, dass ich meine Freizeit nun zu Hause verbringe, hat sich insbesondere beruflich viel für mich verändert. Die Arbeit ist nochmal ganz anders als sonst. Aber auch zu Hause schaffe ich Dinge, die ich sonst immer aufgeschoben habe.
    In meinem Bekannten- und Familienkreis gibt es einige Menschen, die zur Risikogruppe gehören.

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    1. Dankeschön für die lieben Worte <3.
      Es fühlt sich aktuell ein bisschen an, als würden wir in einem dystopischen Roman mitspielen. Ich hatte auch überhaupt nicht damit gerechnet, dass Corona unser Leben so verändern und beeinflussen würde. Jetzt kann man halt echt nur hoffen, dass jeder nun die Notwendigkeit der Maßnahmen begriffen hat, auch wenn es immer mal weider Zeitungsberichte oder Nachrichtenbeiträge gibt, die was anderes sagen. Ich denke aber trotzdem, dass die Mehrheit sich an die Vorgaben hält.

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  4. Toller Text! Ich verstehe deine Gedanken, dass du dir zu Beginn nicht sicher warst, ob du das Thema aufgreifen möchtest - mir geht es genauso! Ich habe lange überlegt ob ich auf meinem Blog etwas dazu schreiben sollte, doch ich habe mich dafür entschieden, dies nicht zutun, da ich mich nicht richtig auskenne und die Menschen vielleicht auch ab und an mal eine Pause brauchen, was das Thema angeht. Doch das heißt nicht, dass ich das Thema nicht ernst nehme oder meide - das ist nicht der Fall! Es ist so wichtig Verständnis zu schaffen und die Menschen aufmerksam zu machen, wir müssen jetzt alle an einem Strang ziehen und zusammenhalten und können nur hoffen, dass sich die Lage bald bessert!
    Und natürlich dankbar sein für alle Menschen, die momentan für uns arbeiten!
    Ich wünsche dir noch eine schöne Woche und bleib gesund, Elisa xx

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    1. Dankeschön für dein liebes Kompliment Elisa,
      genau deshalb hatte ich auch lange überlegt, ob ich darüber blogge. Corona ist halt so ein Thema, das einen gerade in Dauerbeschalltung entgegen hallt und da kann ich verstehen, wenn man es dann auf dem eigenen Blog meidet. Für mich wird das auch der einzige Beitrag darüber bleiben ,der bewusst persönlich gewählt wurde, denn medizinische Fakten zum Virus kann ich natürlich auch keine liefern und ich möchte dann auch lieber dazu beitragen, dass andere mal für kurze Zeit abschalten können. In nächster Zeit erwarten euch hier somit viele unterhaltsame Beiträge über Serien, Filme und Kolumnen die ganz andere Themen anreißen :). Ich hoffe wie du, dass die Lage sich bald besser, was natürlich noch funktioniert, wenn alle die Regeln einhalten.

      Ich hoffe du hattest trotz Corona schöne Ostern? Bleib auch du und deine Familie gesund <3.

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  5. Super Kolumne Nicole! Bin ganz deiner Meinung und bin sicher das wir alle gestärkt aus dieser Situation herausgehen werden. Es wird sich definitiv vieles ändern (müssen). Bei mir ist die Situation ganz okay, ich darf zum Glück noch arbeiten gehen obwohl ich in einem Gästehaus arbeite und Hotels in meiner Stadt geschlossen haben. Genauso wie Gastro und Einzelhandel, etc. Unsere Gastro auch und ich vermisse meine Kollegen :( bin halt komplett alleine dort aus Sicherheitsgründen. Aber wie gesagt: bin mega froh überhaupt arbeiten gehen zu dürfen. Mal sehen wie lange noch! Ansonsten versuche ich auch so viel wie möglich per WhatsApp in Kontakt mit Family und Friends zu bleiben und sich auszutauschen, aber das ist eigentlich auch nicht anders wie wenn man auf Reisen ist. Einsam fühle ich mich aber trotzdem manchmal, da ich momentan auch alleine in meiner WG bin. Naja, die Zeit geht auch wieder vorbei!

    Ich wünsche dir, deiner Familie und deinen Freunden weiterhin Gesundheit und Kraft während dieser Zeit <3
    Liebste Grüße
    Jasmin

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar Jasmin <3.
      Ich hoffe es zumindest, dass wir gestärkt daraus hervorgehen und auch was daraus lernen bzw. es vielleicht die Denkweise einiger verändert.
      Ich kann verstehen, dass wenn man noch arbeiten geht man hin und hergerissen ist, auf der einen Seite ist es schön, weil man Ablenkung hat, auf der anderen Seite macht man sich wsl auch mehr Gedanken wegen Corona. So ist das zumindest bei meinem Dad, er geht auch noch normal arbeiten, während meine Mum als Bedienung aktuell komplett zuhause ist.

      Das wichtigste ist definitiv: Bleibt alle gesund und achtet auf euch. Ich stehe aktuell immer via Skype mit meinen Freunden in Kontakt, das hat sich nun auch super eingespielt.

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  6. Hi Nicole,
    erstmal zu den Fotos, die sind wirklich klasse und passen thematisch in der Tat sehr gut! Mich nervt auch nichts mehr als diese unqualifizierte Berichterstattung und diese Verschwörungstheorien, die teilweise umhergehen. Ich höre regelmäßig den Podcast von NDR-Info mit dem Virologen der Berliner Charié Christian Drosten, der ist auch super.

    Ich glaube, die Punkte die aufzählst, kennt jeder: Abgesagte Hochzeiten hatte ich auch schon im Bekanntenkreis, genauso wie den Struggle, alles in der Familie zu regeln.

    Daher finde ich es gut, wenn du einen Beitrag darüber schreibst. Ich bin mittlerweile an einem Punkt, wo ich mit so vielen Familienmitgliedern, Freunden und Kollegen darüber gesprochen habe, dass ich echt übersättigt bin und das Gefühl habe, alles dazu schon mehrfach gesagt und gehört zu haben. Dennoch glaube, ich dass es nicht jedem so geht und es viele Menschen gibt, denen ein solcher Austausch fehlt.
    Daher ist das Internet und vor allem Blogs zum Austausch gold wert - wenn man auf die Seriosität und den Autor achtet und nicht ungefiltert und unkritisch alles konsumiert, was sich mehr oder weniger differenziert mit diesem Thema auseinandersetzt.
    Bleib gesund (und deine Lieben natürlich auch!)

    Liebste Grüße
    Vanessa

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    1. Dankeschön für dein liebes Kompliment Vanessa <3.
      Jaa ich rege mich gerade auch sehr über diese Berichterstattung auf, aber auch die ganzen Verschwörungstheorien. Ich weiß, man sollte damit nicht seine Zeit vergeuden, aber ich kann mich darüber so schön ärgern und damit dann andere nerven :D. Danke für den Podcast Tip, werde ich mir merken und dort auch mal reinhören.

      Das war auch etwas meine Angst und der Grund wieso ich erst gehadert habe, ob ich das Thema hier mal anspreche oder eben nicht. Es komplett zu verschweigen fühlt sich falsch an. Ich denke, dass da mein Kompromiss am Ende dazu einmal Stellung zu beziehen in einer Kolumne, mir das mal von der Seele zu schreiben, dann doch die beste Lösung war. Wenn sich da nur eine Person wiederfindet und ihr das hilft, dann bin ich glücklich ;). Ich selbst rede natürlich über all das auch viel mit meinen Eltern, der Vorteil das ich aktuell nicht alleine bin oder auch per Skype und Whatsapp mit Freunden. Dass man sich darüber austauscht ist aber echt sehr wichtig, das sollte man nicht in sich hineinfressen, sondern offen über Ängste und Sorgen sprechen.

      Bleib du und deine Liebsten natürlich auch gesund <3.

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  7. Liebe Nicole,

    jetzt schau ich natürlich auch gerne bei dir vorbei. Und es ist schön das dich auch dazu entschieden hast über das Thema zu schreiben. Ich habs nämlich echt vermisst in der Bloggerszene.

    Dein Beitrag gefällt mir wirklich gut, natürlich auch die Fotos 😉

    Ich kann dich gut verstehen, mir gehen die ganzen Medien auch auf den Nerv. Als würde die Welt nur noch aus diesem einen Thema bestehen. Gibts dann bitte keine guten News mehr? Klar aber die bringen nicht so viele Einschaltquoten und Leser. Ich find halt man sollte sich nicht nu all das negative rein ziehen, dazu sollte man auch etwas kritischer sein was die Medien angeht und der en Berichterstattung.

    Ohne jetzt eine Verschwörungstheoretikerin zu sein, aber das ganze ist schon sehr eigenartig. Vor allem wenn man mal überlegt was der Staat hintenrum jetzt grade alles beschliesst oder beschlossen hat.

    Und ich befürchte ja sehr das der Mensch nichts daraus lernt und so schnell wie möglich zum Ausgangspunkt vor der Krise hin will. Anstatt zusehen was alles schief gelaufen ist. Denn gesund war unser System längst nicht mehr... Man sieht wie schnell die die Natur erholt! Ich will eigentlich nicht mehr zu dem zurück das wir hatten. Wir sollten diese zeit als Chance sehen endlich mal umzudenken und tiefgreifende Veränderungen zu fixieren anstatt in den alten noch schneller noch weiter und noch höher Mentalität zurück zu fallen.

    Ich wünsch dir auf alle Fälle noch einen schönen Tag, bleib gesund und bis demnächst.

    Alexandra

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar und das Kompliment Alexandra <3.
      Echt, ich dachte das würde in der Bloggerszene breiter diskutiert werden, wobei ich wirklich eher Beiträge sehe, die sich damit auseinandersetzen, wie man die freie Zeit füllen könnte :). Mir war es deshalb wichtig, das mal persönlicher anzugehen, den Gedanken freien Lauf zu lassen und vor allem anzusprechen, worüber ich mich die letzte Zeit oft geärgert habe. Da stimme ich dir zu: Es ist so wichtig, dass man selbst die Nachrichten und TV-Sendungen hinterfragt, zwischen den Zeilen liest, sich kritisch mit Inhalten befasst und selbst auch noch mal recherchiert. Man sollte da nicht nur konsumieren, auch abseits von Corona. Ist aber schon krass, wie viele Sender da versuchen drüber Einschaltquoten zu gewinnen.

      Ich würde mir echt wünschen, dass wir etwas aus Corona mitnehmen und sich die Denkweise innerhalb der Gesellschaft verändert, aber ich befürchte fast, dass wir noch ein paar Wochen über die Dinge diskutieren werden, dann verläuft sich das im Sande, wie bei allen anderen Themen auch, leider :/.

      In Bezug auf die Regierung muss ich aber sagen, dass man da bisher einen guten Job macht. Es war ja wichtig, dass viele Hilfspakete und Maßnahmen schneller beschlossen werden, was das sonst der Fall ist. Selten hat man da die Parteien so geeint zu gesehen, was in meinen Augen ein wichtiges Signal ist. Ich hoffe nur, dass die gute Arbeit nun fortgesetzt wird und man nicht zu schnell alles wieder lockert, weil dann könnte man viel an Fortschritt kaputt machen. Zumindest ist das der Tenor der Virologen und Ärzte*innen, die sich in dem Bereich wirklich auskennen. Ich möchte aber gerade nicht mit den Politiker*innen tauschen, weil das kein leichter Job ist und auch das sollten wir Wertschätzen.

      Bleib auch du gesund :).

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    2. Hallo Nicole,

      gern geschehen ;)

      Ah ja, das sowieso! Für mich sind die Mainstreammedien eh nicht das Gelbe vom Ei, das markt man ja nur schon daran das alle das selbe erzählen und keine kritischen Beiträge dazu bringen. Obwohl es so viele andere Meinungen von Experten gibt als die, die man heranzieht. Und da sind es auch immer die selben Köpfe. Einschaltquoten und Verkaufszahlen von Zeitungen waren immer schon das wichtigste. Und womit hast du die Leute im Griff? Genau, mit Angst. Ich hab seit laaaangen wieder mal die Nachrichten geschaut, und ich war echt entsetzt das die ganze halbe Stunde nur über ein einziges Thema berichtet wurde!

      Ich befürchte das es nicht gross zu einem Umdenken kommt, vielleicht bei wenigen Leuten, denn die meisten wollen ja schon wieder wissen wann sie wieder in die Ferien fliegen können und so weiter. Das müsste über Jahre gehen, dieser Zustand um ein globales Umdenken hervor zu rufen. Denke ich.

      Klar es ist kein einfacher Job, da geb ich dir recht, ich weiss nicht genau wie es bei euch in Deutschland mit den Hilfspaketen so läuft ich seh es eben nur hier in der Schweiz und da sieht es zwar im ersten Augenblick super aus, aber wenn man dann genauer hinschaut ist es eben dann nicht mehr so super.

      Danke, das wünsch ich dir natürlich auch!

      Liebe Grüsse
      Alexandra

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    3. Dankeschön für deine liebe Antwort Alexandra,
      die kritische Berichterstattung habe ich bei so manchem Sender auch vermisst, für viele ging es da wirklich nur um die Einschaltquoten. Ich persönlich bleib dann bei den öffentlich-rechtlichen, da wurde sich schon kritisch mit den Dingen auseinandergesetzt und genau jetzt sieht man auch, wieso diese Senderanstalten so wichtig sind.

      Dass jetzt alle nur an ihren Urlaub im Ausland denken verstehe ich auch nicht so ganz. Man kann doch auch in der eigenen Heimat einen schönen Sommerurlaub verbringen und muss dafür jetzt nicht unbedingt fliegen.

      Puh gute Frage, da habe ich bisher noch nichts vernommen, außer das halt schon viele das Geld in Anspruch genommen bzw. beantragt haben. Wie flott dann die Auszahlung erfolgt, wäre schon mal interessant zu wissen.

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    4. Also bei uns gehts sehr schnell, also innert weniger Stunden oder Tagen, je nach dem um wie viel es sich handelt. Für KMU's max. 500.000. Abe das ist abhängig wie viel du letztes Jahr an Umsatz gemacht hast. Aber eben, es ist eben nur ein Kredit, also Schulden die du anhäufst. Keine Wirkliche Hilfe wenn man mich fragt.

      Lieber Gruss aus Zürich
      Alexandra

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  8. Eine wirklich schöne Kolumne von dir, wollte ich dir noch sagen <3

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Ich freue mich wirklich über jedes einzelne Kommentar von euch und versuche auch immer auf euren Blogs zu antworten. Dankeschön <3

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