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Mittwoch, 2. Januar 2019

Jahresrückblick 2018: Serien, Serien, Serien und Vorschau auf 2019!

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Kommen wir bei meinen Jahresrückblicken zu meinem Lieblingsthema: Serien. Natürlich habe ich auch 2018 neue Produktionen für mich entdeckt, alte Lieblinge weiter gesuchtet oder mich über die abnehmende Qualität manch eines All-Time-Favorites geärgert. Gefühlt gibt es aktuell so viele Serien wie noch nie zuvor, da wird es schwer alle Produktionen zeitnah zu sehen. 2018 musste ich also scharf selektieren was ich nun zuerst schaue, manch eine gefeierte Serie werde ich sogar mit ins neue Jahr nehmen. Aber für mich ist Serien schauen kein Wettbewerb, auch wenn ich natürlich versuche Serien dann auf meinem Blog zu besprechen, wenn sie noch aktuell sind. Das gelingt mir nicht immer, aber am Ende des Tages haben ja auch Serien, genauso wie Bücher und Filme, kein Ablaufdatum. 2019 wird die Anzahl an Serien wohl noch einmal zunehmen, wenn dann auch noch Disney + und Warner Bros. mit eigenen Streaming-Diensten auf den amerikanischen Markt drängen. Was sich positiv anhört ist für den Verbraucher aber keine gute Entwicklung, denn es wird unmöglich alle Serien zu sehen, nicht nur zeitlich, sondern auch finanziell. Denn man muss dann schon ganz schön viel Geld in die Hand nehmen, um alle Dienste abonnieren zu können. Dass sich das aber die Wenigsten leisten könnten, muss ich wohl Niemandem sagen. Am Ende verliert dabei jeder: Der Serien-Fan, aber auch die Unternehmen, denn ich denke dass die meisten Netflix oder Amazon treu bleiben werden. Ob ich mit meiner Annahme richtig liege, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Etwas schade fand ich, dass trotz Netflix und Amazon es einige neue Serien immer noch nicht nach Deutschland geschafft haben, wie das gefeierte "Killing Eve". Man sollte doch meinen, dass endlich so weit wären das Serienfans auf der ganzen Welt zeitnah Produktionen sehen können und das auf legalem Weg. Aber zu besagter Serie gibt es nicht einmal einen Staffelpass. Schade. Da muss sich noch viel tun und ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass sich hier in den kommenden Jahren endlich etwas ändert.




Abseits davon wurde auch die Serien-Welt von MeeToo erschüttert. Einige Produzenten mussten ihre Posten räumen sowie auch bekannte Darsteller, bei "The Royals" mündete dies leider auch in das Serienende - eine falsche Botschaft wie ich finde. Während ich manches mal überrascht war, bei welcher Serie es hinter den Kulissen leider nicht gerade angenehm zuging. Sicherlich geht es euch wie mir, dass solche Nachrichten einem den Serienspaß immer etwas nehmen, immerhin hofft man ja das die Stimmung am Set gut ist und alle Beteiligten mit Freude dabei sind und keine Belästigungen, Übergriffe oder ähnliches ertragen müssen. Beim Anschauen besagter Serien frage ich mich nun immer wie wohl die Stimmung am Set in bestimmten Szenen gewesen ist. Trotzdem würde ich meine liebsten Produktionen wie "One Tree Hill" oder "The Flash" nie boykottieren, immerhin sind an einer Produktion so viele Menschen beteiligt, die nichts dafür können wenn sich eine Person daneben benimmt. Nach dieser etwas längeren Vorrede möchte ich natürlich auf das wesentliche Thema des Beitrags kommen, die Serien die mir 2018 besonders viel Freude bereitet haben, sich im Mittelfeld ansiedeln oder leider zu Flops mutierten. Am Ende erwartet euch wie beim Film Rückblick noch eine Vorschau auf 2019 mit all den Serien auf die ich mich schon jetzt freue, natürlich immer mit der Hoffnung verbunden sie finden auch ihren Weg zu uns. Nun wünsche ich euch aber allen viel Spaß bei meinem Serien Jahresrückblick 2018



Jahresrückblick 2018 - Serien:



Jahresrückblick 2018 - Meine Serien Highlights: 


An dieser Stelle muss ich erneut auf meine "Halbjahresbilanz: Meine Film- und Serien Highlights so far..." verweisen, wo ich euch schon Serien genannt habe, die mich in der ersten Jahreshälfte überzeugt haben. Dazu gehört die 1. Staffel von "Lore" und "American Crime Story" sowie "The Bold Type". An diesen drei Favoriten hat sich natürlich nichts verändert, es sind nur weitere hinzugekommen. Traditionell ist der Herbst die beste Zeit für Serienjunkies, da hier natürlich einige Prestigeprojekte starten und so ist es nicht überraschend, das gerade im zweiten Jahr noch einmal einige Serien hinzugekommen sind, die meine Liste erweitern. 


Jahresrückblick Serien, The Handmaid's Tale Rezension, Jahreshighlights 2018, Serienjunkie, Filmblogger, Jahresrückblick Blogger
Urheberrecht: Hulu


Nur wenigen Serien gelingt es ihre Qualität in der 2. Staffel sogar noch einmal zu steigern. "The Handmaid's Tale" fällt definitiv in diese Kategorie. Schon die erste Staffel hat mich atemlos zurückgelassen und lange Zeit nachgewirkt. Das liegt zum einen an der heftigen Thematik, die aufzeigt wie einem schleichend Rechte weggenommen werden, die für uns selbstverständlich sind und der daraus resultierenden fürchterlichen Zukunftsversion. Zum anderen aber auch an den sensationellen Schauspielern, die mich in ihren Bann gezogen haben. Staffel 2 führt diese Qualität fort und zeigt uns weitere grauenhafte Facetten dieser Welt. Deutlich wird: Dass es noch viel zu ergründen gibt, sodass ich nach der sensationellen, aber auch erschreckenden zweiten Staffel gespannt auf die Dritte bin. Was mir an der 2. Staffel besonders gut gefallen hat: Dass wir neben June auch die anderen Figuren besser kennenlernen durften. Gerade bei Serena hat man hier einen unfassbar guten Job gemacht, sodass ich als Zuschauerin Momente hatte, wo ich mit ihr gefühlt, in anderen sie natürlich gehasst habe. Staffel 2 hat sie zu einem unglaublich komplexen Charakter geformt und ihr einige Facetten mehr hinzugefügt. Abseits davon hat die Staffel die Spannung von Anfang bis Ende gehalten, für viele emotionale Momente gesorgt und spannende Handlungen für die kommende Staffel gelegt. Ich hatte übrigens schon fest damit gerechnet, dass auch die zweite Staffel mit ihren aktuellen Themen wieder den Emmy einheimsen würde. Verdient hätte sie ihn auf jeden Fall. Für alle die die Serie noch nicht gesehen haben: Schaut sie euch an. Sie ist nicht immer leicht anzuschauen, aber besitzt viele wichtige Botschaften und zeigt wie wichtig es ist auch weiterhin um seine Rechte zu kämpfen, sie nicht für selbstverständlich zu nehmen. Das Blatt kann sich schneller wenden, als man glaubt. Die Serie selbst ist nicht nur via EntertainTV verfügbar (das nun jeder abonnieren kann), sondern Staffel 1 gibt es auf DVD sowie als Staffel-Pass bei Amazon, eine Ausstrahlung ist weiterhin auch bei RTL Passion angekündigt und somit über Now TV zu sehen. 



Urheberrecht: NBC
Das gleiche lässt sich auch über die 2. Staffel von "This Is Us" sagen. Auch hier war ich begeistert, nicht nur haben wir endlich mehr über das Schicksal von Jack Pearson erfahren, sondern die Produzenten haben erneut perfekt auf die Tränendrüse gedrückt. Viele Kritiker werfen "This Is Us" dies gerne vor, dabei ist dieses Detail doch in die DNA der Serie eingeschrieben. Okay die Figuren dürfen in Staffel 3 gerne auch etwas mehr Glück erfahren, aber trotzdem stelle ich mich bei dieser Familienserie immer auf Heulen ein und lege mir eine Packung Tempos bereit. Schauspielerisch konnten mich diesmal vor allem Mandy Moore und Milo Ventimiglia begeistern. Die Szene im Krankenhaus hat sich bei mir bis heute eingebrannt, was auch Moores brillanter Darstellung geschuldet ist. Das Minenspiel ihrerseits ist perfekt und lässt die Tränen nur so kullern. Das Konzept mit den unterschiedlichen Zeitebenen funktioniert weiterhin ernorm gut und ich freue mich immer mehr aus der Kindheit und Jugend der Pearsons zu erfahren und zu sehen, welche Auswirkungen die großen und kleinen Momente auf ihr Leben hatten. Generell ist "This Is Us" ja auch eine Serie, die ich binge-watchen würde, wenn ich denn könnte. Da ich sie aber im Free-TV geschaut habe, musste ich mich mit meiner Folge pro Woche begnügen und glaubt mir, das Warten war hier nicht immer leicht. Für alle die noch in diese berührende Serie einsteigen möchte: Amazon Prime hat die Serie im Abo und liefert in den kommenden Wochen auch schon die zweite Staffel.




Urheberrecht: Netflix


Eine Serie die sich hingegen wieder gefangen hat ist "Daredevil". Ich pflichte der Mehrheit bei, dass die 2. Staffel nicht der Knaller ist. Die dritte ist dafür die Beste der kompletten Serie, weshalb die Absetzung umso ärgerlicher ist. Zum Glück haben die Produzenten für ein abgeschlossenes, rundes Ende gesorgt, so als hätten sie die Absetzung schon geahnt. Um "Jessica Jones" und "The Punisher" steht es 2019 ähnlich schlecht, immerhin wäre Netflix dumm kostenlose Werbung für seinen neuen Konkurrenten "Disney+" zu machen. Wer gerne noch etwas mehr über die eventuellen Hintergründe der Absetzung wissen möchte, dem empfehle ich dieses Video. Für mich stellt die nun finale Staffel von "Daredevil" trotzdem eines meiner Jahres-Highlights dar, denn ich habe sie regelrecht durchgebingt und war in knapp 1 - 1/2 Wochen durch. Manche waren da sicherlich flotter unterwegs. Zu den stärken der Staffel zählt für mich die Storyline rund um Karen, deren Hintergrundgeschichte wir endlich erfahren haben. Sie hat sogar eine komplette Folge erhalten. Generell ist Karen Page für mich die interessantesten weibliche Figur aller Marvel-Serien, denn nicht allen Superhelden Serien gelingt es den Protagonistinnen spannende Plots zu geben, die der Figur dazu noch Tiefe verleihen. Nur allzu oft sind sie immer noch lediglich schmückendes Beiwerk und dem Helden untergeordnet. Nicht so bei "Daredevil", wo Karen schon immer im Zentrum der Handlungen war und zur Aufklärung des Mysteriums beigetragen hat. Auch die Beziehungen zu Matt sowie auch Frank Castle sind komplex und spannend. Ich shippe übrigens beide Pairings, was der Chemie der Darsteller untereinander geschuldet ist. Charlie Cox ist hingegen für mich immer noch wie geschaffen für die Rolle des Daredevil. Mit der Absetzung darf die Figur zwei Jahre lange seitens Disney nicht verwertet werden, was jede Hoffnung das Cox auf Disney+ diese Rolle erneut repräsentiert zunichte macht. Schade. Mit Pointdexter und Agent Nadeem gab es zudem interessante neue Figuren, vor allem ersterer hätte in der vierten Staffel sicherlich für ziemlich viel Ärger gesorgt. Selbst den Handlungsbogen um Fisk habe ich als gelungen empfunden, obwohl ich nicht unbedingt zu seinen größten Fans zähle. Dazu hat man einige Dinge, die mich in der zweiten Staffel gestört haben, korrigiert. Nelson, Karen und Matt haben endlich zueinander gefunden und ich hatte unglaublich viel Freude daran ihre wiederbelebte Freundschaft zu entdecken, die Spannung ist von Anfang bis Ende vorhanden und die Kampfszenen sind der Wahnsinn. Hut ab für diese Leistung.



Urheberrecht: Netflix
Doch 2018 habe ich natürlich auch neue Serien für mich entdeckt, wie "Elite". Spanien entwickelt sich für Netflix immer mehr zum Lieferant für hochwertige europäische Serien, nicht überraschend dass das Unternehmen dort nun auch ein Headquarter errichtet hat, was bedeutet das Netflix mit vielen weiteren spanischen Serien plant. Mich freut es, denn mit "Elite" haben die Verantwortlichen im vergangenen Jahr meinen Geschmack getroffen. Sicherlich sind die Figuren weit ab von der Realität, genauso wie ihr Alltag, aber nicht jede Serie muss realistisch sein. Manchmal möchte ich aus dem Alltag ausbrechen und bin auf der Suche nach solchen Produktionen. Die einzige Kritik meinerseits: die lediglich acht Folgen. Viel zu wenige, wenn ihr mich fragt. Was "Elite" so genial macht? Die Auflösung, denn trotz einer langen Liste an Verdächtigen, hatte ich diese eine Person nicht auf dem Schirm und war überrascht. Aber: Es ergibt Sinn und eröffnet für die zweite Staffel ernorm viele Möglichkeiten. Nicht allen Serien dieses Genres gelingt das, man denke nur an "Pretty Little Liars", wo am Ende überhaupt nichts mehr logisch war. Somit ist es immer eine kluge Entscheidung das Mysterium schon nach einer Staffel aufzulösen und es nicht unnötig in die Länge zu ziehen, bis man selbst nicht mehr weiß welche Fährten man am Anfang gelegt hat. Zusätzlich bewegte sich auch der Cast schauspielerisch auf hohem Niveau.



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Urheberrecht: Netflix


Ein weiterer Neustart der mich überzeugen konnte ist "The Chilling Adventures of Sabrina". Zugegeben, ich habe der Serie schon länger entgegengefiebert, deshalb war sie auch mein Jahreshighlight in unserem BingeHype Podcast zu den Netflix und Amazon Eigenproduktionen von 2018, war ich mir doch schon vorab sicher das die Storyline komplett meins ist. Mystery geht immer, Hexenserien sowieso. In den letzten Jahren kam der Trend in meinen Augen etwas zu kurz. Der düstere Ton der Netflix-Serie hat mir von Anfang gut gefallen, genauso wie die feministischen Untertöne die gestreut wurden. Passend zum Thema wartet "Sabrina" natürlich auch mit der ein oder anderen makaberen Szene über die Rituale von Hexen auf und überzeugt auch mit so mancher Horrorsequenz. Manch einer war ja kein Fan des Filters der über manchen Szenen lag, der hat mich aber nicht wirklich gestört. Nervend war eher, dass viele Szenen zu dunkel für meinen Fernseher waren und ich die Serie somit nur auf meinem Laptop anschauen konnte, wenn ich überhaupt etwas sehen wollte. Mit der Storyline selbst hat das natürlich nur wenig am Hut, die konnte mich nämlich wesentlich mehr als die der Mutterserie "Riverdale" überzeugen. Die optische Inszenierung, die teils schaurig-verrückten Szenen passen zu "Sabrina" natürlich wesentlich besser, als zu "Riverdale" und ergeben hier aufgrund der Mythologie Sinn. Da dürfte es Netflix auch nicht geschadet haben, dass sie von Satanisten verklagt wurden, immerhin ist dies kostenlose Werbung. Am Ende konnte man sich auch hier einigen. Natürlich lässt sich bei Sabrina so manches Teenie-Klischee finden, aber bei einer Coming-of-Age Horrorgeschichte ist das erwartbar und hat mich nicht überrascht. Der Cast gefällt mir gut, genauso wie die Figuren, bei denen noch Raum für Entwicklung ist. Alles in allem hat die erste Staffel mich überzeugt und eine spannende Ausgangslage für die 2. Staffel gelegt, in der Sabrinas dunkle Seite noch stärker zur Geltung kommen soll und genau das erwarte ich. Eine Serie, in der Sabrina immer wieder gegen ihre dunkle Seite ankämpft und stets auf einem schmalen Grad wandert. Übrigens finde ich es nicht weiter tragisch, dass Salem in der Netflix Variante nicht spricht, denn das hätte doch etwas vom Grusel genommen und eher albern gewirkt. Für mich liegt die Stärke der Serie aber gerade in der rigorosen Abgrenzung vom "Sabrina Total Verhext", sodass ein Vergleich hier unmöglich ist.




Urheberecht: Amazon Prime Video


Mein Überraschungshit 2018 ist "Jack Ryan". Ich hatte ehrlich gesagt keine hohen Erwartungen an die Verfilmung, auch wenn mit John Krasinski ein kompetenter Hauptdarsteller an Bord geholt wurde. Die Tiefe der Serie, die mehr als eine reine Actionserie ist, hat mich dann vom Hocker gehauen. Die Produzenten verarbeiten so viele aktuelle Themen und das auf eine unterhaltsame, spannende Art und Weise. Natürlich gibt es reichlich Action, aber nicht nur. Man setzt auch auf einen interessanten Antagonisten mit Tiefgang und Vorgeschichte sowie eine starke Frauenfigur. Patriotismus? Lässt sich nur sehr selten finden, denn anders als in den Filmen wird hier auch die Einmischung der USA hinterfragt und aufgezeigt, dass hier in der Tat einiges schief läuft bzw. wir nicht ganz so unschuldig sind, wie wir gerne denken. Da kann ich sogar damit leben, dass Jack Ryan der klassische Held ist, der uns auch hier als moralischer Kompass dient. Ich fand dies sogar ernorm wichtig bei dieser Thematik, dass es immer Figur gibt, die immer das Richtige tun möchte oder es zumindest versucht. Die anderen Figuren sind dafür so gut ausgearbeitet, dass "Jack Ryan" für mich das bisher beste Amazon Original ist. Staffel 2 fiebere ich dementsprechend entgegen. Wer also eine clevere Actionserie mit Tiefgang sehen möchte, deren Handlung dann noch zu einem runden Ende gebracht wird, macht mit "Jack Ryan" nichts falsch. Für mich ist es eine der Serien Neuentdeckungen 2018.



Urheberrecht: ABC
Im Free-TV habe ich hingegen "The Good Doctor" für mich entdeckt. Eigentlich kann ich mit Krankenhausserien, abseits von "Grey's Anatomy" wo das Liebesdrama eine prominente Rolle einnimmt, nicht viel anfangen. Doch "The Good Doctor" geht unkonventionelle Wege und sticht für mich deshalb aus der Masse hervor. Im Mittelpunkt steht ein angehender Arzt mit Autismus, der von Freddie Highmore beeindruckend gespielt wird (wo ist seine Emmy-Nominierung?) und den wir bei seiner Ausbildung begleiten. Leicht gemacht wird es Shawn Murphy nicht, denn er muss viele Hürden bestehen und bekommt gerade zu Beginn einige Steine in den Weg gelegt. Neben den Schicksalen der Patienten, die einen berühren, ist es aber vor allem Shawns Entwicklung seine Art das Leben zu sehen, die mich faszinieren. Bisher bin ich kaum in Kontakt mit Autismus gekommen und finde es positiv, dass die Serie dazu anregt sich damit tiefer auseinanderzusetzen. Dazu ist auch die Botschaft eine Wichtige, nämlich das auch Menschen mit Handicap eine Chance verdienen und genauso effizient wie ihre Kollegen arbeiten, manchmal sogar effizienter, wie im Falle von Shawn, der ein unglaubliches räumliches Vorstellungsvermögen hat und so auf Ideen kommt, die sonst niemandem einfallen. Wie nahe dies an der Realität ist, kann ich als Laie nicht beurteilen.





Jahresrückblick 2018 - Das Mittelfeld


Natürlich gab es aber auch 2018 einige Serien, die sich im Mittelfeld ansiedeln. Sie alle sind nicht schlecht, aber konnten mich nicht komplett von sich überzeugen. Die Gründe dafür sind unterschiedlich, weshalb ich auf diese nachfolgend noch etwas näher eingehen möchte.



Urheberrecht: Freeform
Amazon Prime hat 2018 flott für die Ausstrahlung der Marvel-Serie "Cloak & Dagger" gesorgt. Die Serie war zwar eine positive Überraschung für mich, da der Ton der Freeform-Produktion sich von den anderen Marvel-Serien unterscheidet, die Hauptfiguren mit ungewöhnlichen Kräfte aufwarten und dazu typische Klischees komplett auf dem Kopf stellt. Trotzdem endet sich nur im Mittelfeld, da "Cloak & Dagger" doch etwas brauchte, bis es sich warm läuft. Bei gerade einmal 10 Folgen hatte ich mir etwas mehr Tempo erhofft, aber man setzt eher auf einen gemächlichen Ton. Das muss man mögen. Actionszenen gibt es nur selten, sondern auch hier steht eine Coming-of-Age Geschichte im Mittelpunkt, bei der auch die alltäglichen Probleme der beiden Teenager beleuchtet werden. Vor allem Olivia Holt kann hier als Dagger überzeugen, immerhin ist ihr Charakter unglaublich stark und kämpft sich nach einem tragischen Vorfall in ihrer Vergangenheit alleine durch. Das tut sie zwar nicht immer auf legalem Weg, aber sie ist die Hauptfigur die die meisten Facetten vorweist und das Interesse des  Zuschauers hält. Aubrey Joseph hat es da schon etwas schwerer, aber macht in meinen Augen keinen schlechten Job. Zu Beginn sind die Kräfte der beiden ein komplettes Mysterium, was auch der Grund ist wieso ich mir mit den ersten drei Folgen schwer getan habe. Als Nicht-Comic-Leser hatte ich nämlich erst einmal überhaupt keine Ahnung was los ist und konnte der Handlung schwer folgen. Mit der Enthüllung der Kräfte änderte sich dies dann, doch das hätte man in meinen Augen besser händeln können. Trotzdem: Die Kräfte der beiden sind visuell beeindruckend zum Leben gebracht, natürlich perfekt aufeinander abgestimmt und sind einfach mal was anderes. Wer sich auf "Cloak & Dagger" einlässt dem sollte aber auch bewusst sein, dass beide Protagonisten ihren Weg zu einander finden und als Paar enden werden. In der ersten Staffel ist davon noch nicht viel spürbar, doch ich finde es positiv, dass sich die Produzenten Zeit dafür nehmen zuerst eine Freundschaft zu etablieren, bevor daraus mehr wird. So können auch beide Schauspieler eine wunderschöne Chemie entwickeln, die in Ansätzen schon spürbar ist. Auch wenn "Cloak & Dagger" nun kein All-Time-Favorite von mir geworden ist, so macht das Finale Lust auf mehr, vor allem in Hinblick auf die Figur Mayhem.



Die Deutschlandpremiere von Timeless war 2018 ebenfalls eine positive Überraschung, denn diese Serie ging bei Netflix ohne große Ankündigung online. Als Fan von Erik Kripke, der mit "Supernatural" eine meiner absoluten Lieblingsserien hingelegt hat, wollte ich das Zeitreise-Drama schon länger sehen. Die erste Staffel hatte ich dann auch recht schnell durch und bin nach wie vor begeistert von der Prämisse, die aber sicherlich nicht jedem gefällt, immerhin ändern Lucy, Wyatt und Rufus immer wieder kleine Details der Geschichte, die dann Auswirkungen auf die Realität haben. Am Ende jeder Folge ist es deshalb besonders spannend zu erfahren, was sie mit ihren Eingriffen verändert haben. Müsste ich "Timeless" mit wenigen Worten beschreiben, dann wohl als "Zeitreise Procedural", denn jede Folge behandelt einen neuen historischen Fall, womit wir quer durch die wichtigsten Punkte der Geschichte springen, als  Zuschauer so auch etwas lernt. An sich ist die Haupthandlung jeder Folge somit abgeschlossen, aber natürlich gibt es einen roten Faden der die Folgen miteinander verbindet, denn im Mittelpunkt steht eine Verschwörung rund um eine mysteriöse Gruppe, die die Vergangenheit scheinbar zu ihren Gunsten ändern möchten. Leider endet "Timeless" mit nur zwei Staffeln, aber zumindest abgeschlossen und ich hoffe, dass Netflix die finale Staffel 2019 ins Portfolio aufnimmt. Fürs Mittelfeld hat es aber deshalb nur gereicht, weil es logisch natürlich einige Schwächen gibt und auch qualitativ mehr drinnen gewesen wäre. Trotzdem ist die Idee dahinter interessant, die Umsetzung solide.


Eine Absetzung die 2018 für Furore gesorgt hat ist "Lucifer". Ich selbst habe mich auch an der massiven Save-Kampagne beteiligt und die war, wie wir mittlerweile wissen, erfolgreich. Netflix hat die Serie verlängert und wird 2019 die vierte Staffel besorgen. Hierzulande verbleibt "Lucifer" weiterhin bei Amazon Prime, da hat man sich mit Netflix geeinigt. Ich hoffe nur, dass die Ausstrahlung dann anders als beim Lizenzdeal mit Fox, zeitgleich mit Netflix erfolgt, denn sonst wäre das mehr als ärgerlich. Nachdem ich nun die dritte Staffel gesehen habe, kann ich aber verstehen, wieso es zur Absetzung kam, denn die hat qualitativ einige Federn gelassen. Man hat gespürt, dass 26 Folgen (wobei zwei davon alleinstehend sind und nichts mit der Staffel zu tun haben) viel zu viel sind. Es gibt zu viele Füllerepisoden die nichts mit der übergreifenden Handlung zu tun haben und mich regelrecht aus der Handlung rausgerissen haben. Manche davon sind dann leider auch nicht wirklich spannend, sondern dümpeln vor sich hin. Die Fälle sind ebenfalls nicht wirklich innovativ, da hatte ich mir ebenfalls mehr erwartet. Trotzdem bin ich froh über die Rettung seitens Netflix, denn das Finale lässt uns mit einem heftigen Cliffhanger zurück, auf den wohl jeder lange gewartet hat. Klar, dass die Fangemeinde nun auch die Reaktion darauf sehen möchte. Tom Ellis ist weiterhin fantastisch als Lucifer und das Potenzial für spannende Geschichte ist da. Die Serie könnte sich bei Netflix nun voll entfalten, immerhin sind die Einschränkungen hier wesentlich geringer, sprich: Produzenten genießen wesentlich mehr kreative Freiheit, und auch die Entscheidung die Staffel auf zehn Folgen zu kürzen ist ein positives Signal. Füllerepisoden werden uns da erspart bleiben und die Erzählstruktur wird wesentlich dichter werden. Auch das man weitere biblische Figuren gecastet hat sorgt bei mir schon für viel Vorfreude, denn das kam mir in der dritten Staffel alles etwas zu kurz, vor allem da beim Handlungsstrang rund um Kain so viel Potenzial ungenutzt blieb.



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Auf DVD habe ich mir hingegen "Victoria" angesehen. Die erste Staffel hatte ich mir ja bei meinem London-Aufenthalt gegönnt, da sie gerade einmal 9 Pfund gekostet hat. Hierzulande legte man zu der Zeit noch wesentlich mehr hin. Auch bei dieser Historienserie reicht es nur fürs Mittelfeld, da sich bei der Serie doch einige Längen eingeschlichen haben und manch ein CGI-Effekt doch etwas billig wirkte. Natürlich ist dies dem kleineren Budget von ITV geschuldet, aber wenn man sich dafür entscheidet die damalige Variante des Buckingham Palace zu zeigen, dann doch bitte richtig. Doch abseits dieser Schwächen ist Victoria keine schlechte Serie und könnte auch denjenigen Gefallen, die sonst kein Fan von Historienserien sind. Sex gibt es dort so gut wie keinen und wenn dann nur angedeutet, genauso verhält es sich mit der Gewalt. Ich bezeichne die Serie deshalb gerne als Jugendversion von Die Tudors und Versailles, da alles etwas harmloser und naiver ist. Natürlich ist das auch der Zeit selbst geschuldet, denn immerhin spielt "Victoria" im Jahre 1897. Beeindruckend ist dabei vor allem die Leistung von Hauptdarstellerin Jenna Coleman, die die junge Queen großartig spielt und sie als lebensfrohe, aber auch starke Frau porträtiert. Ihre Beziehung zu Prinz Albert wird in der ersten Staffel noch überwiegend zu einer epischen Liebesgeschichte verklärt, doch zumindest am Ende werden die ersten Manipulationsversuche des Prinzen angedeutet und ich hoffe natürlich das die zweite Staffel darauf einen größeren Fokus legt. Immerhin ist es Albert der am Ende dafür sorgt, dass Victoria ihre langjährigen Angestellten entlässt, weil diese ein zu inniges Verhältnis zur Queen pflegten und sich so zu ihrem engsten Berater machte. Heute wissen wir, dass Victoria Albert aus Liebe geheiratet hat, doch ihre perfekte Ehe ist mehr Schein als Sein. Eine perfekte Inszenierung. Eine weitere Stärke der Serie sind die wunderschönen Kostüme, die zum Träumen anregen und natürlich allesamt pompös und glamourös sind. 

Ebenfalls im Mittelfeld siedelt sich bei mir noch die finale Staffel von "The Originals" an, wo doch spürbar war, dass die Luft raus ist und man zugunsten des Spin-Offs einige Figuren raus schreiben musste. Dazu gab es gerade in der Mitte erzählerisch einige Längen, das Ende empfinde ich hingegen als gelungen, denn die Geschichte von Klaus hätte nicht anders enden können. Auch "The Alienist" hat mich zum Ende hin enttäuscht. Die Serie mit Daniel Brühl, Dakota Fanning und Luke Evans startete so gut, aber nahm dann leider immer mehr an Spannung ab und endete recht vorhersehbar. Eine 2. Staffel hätte ich hier gar nicht gebraucht. Bei "Altered Carbon" freue ich mich zwar über die Verlängerung, bin aber auch hier nicht begeistert vom finalen Showdown. Gerade die klassische Krimi-Handlung der ersten Staffel erwies sich für mich als Schwäche der Serie, denn die Stärke der Serie liegt für mich vor allem in der optischen Ausarbeitung der Welt, den vielen Facetten und Details sowie der Gesellschaftskritik.




Jahresrückblick 2018 - Serien-Flops:




Der aktuell größte Serien-Flop ist für mich die dritte Staffel "Riverdale". Für diejenigen die meinen Blog regelmäßig lesen, ist das keine große Überraschung, immerhin habe ich mich in den letzen Wochen schon öfter über die Serie ausgelassen. Das Mid-Season-Finale stimmte mich zwar etwas milder, weil das Ende Lust auf die weiteren Folgen macht, aber das ändert nichts daran, dass es logisch zu viele Löcher gibt. Ich sollte hier eher von logischen Kratern sprechen, denn überhaupt nichts macht Sinn. Charaktere verhalten sich komplett "Out of Character", sind noch sprunghafter als im Verlauf der zweiten Staffel und die Mystery-Storyline passt in der Form eher zu "Sabrina", geht sie doch komplett konträr zu den vorherigen zwei Staffeln. "Riverdale" war schon immer überdreht, die Figuren überzeichnet und fernab jeder Realität, aber Staffel 3 toppt dies sogar noch. Ich könnte wie gesagt damit Leben, wenn die Handlung in sich stimmig wäre. Aber man setzt auf so viele Klischees (wie zum Beispiel der Fight Club), die mir nur ein genervtes Stöhnen entlocken, gibt sich überhaupt keine Mühe bei den Handlungen mehr, sondern scheint zu glauben mit nackter Haut und Sexszenen die wild zusammengeschusterter Handlung übertönen zu können. Wie lange das noch funktioniert? Man darf gespannt sein.


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Mach einen wird es jetzt vielleicht wundern, dass die erste Staffel von "Lore" zu meinen Halbjahreshighlights zählt, die Zweite dann aber als Flop gelistet ist. Wie geht das? Ganz einfach indem man das Konzept einer zuvor genialen Serie komplett verändert und ihr so ihre Besonderheit nimmt. "Lore" hat sich gerade deshalb von anderen Horror-Serien abgehoben, weil es eine Mischung aus Dokumentation und Serie war, bei der Aaron Mahnke uns als Narrator durch jede Folge geleitet hat und es so auch ein übergreifendes Element gab, das die einzelnen Episoden miteinander verbunden hat. In der zweiten Staffel, die von neuen Showrunnern inszeniert wurde, fällt dieses Element komplett weg, genauso wie der dokumentarische Stil. Während Mahnke zuvor sehr um die Fakten bemüht war, verarbeitet man nun jede hinrissige Legende, die man zu den einzelnen Geschichten gefunden hat. Das nimmt "Lore" sein zentrales Element, denn bei der ersten Staffel hat man aus jeder Folge etwas mitgenommen und seinen Horizont erweitert, da man erfahren hat woher die populären Ängste und Legenden der Menschen stammen und was ihnen zugrunde liegt. Jetzt hat man zwar für die einzelnen Episoden talentierte Schauspieler verpflichten können, optisch das ganze aufgewertet, aber damit auch viele Fans vergrault. Während ich in der ersten Staffel alle Folgen interessant fand, auch wenn manche Legenden mich natürlich mehr angesprochen haben als andere, habe ich mir mit der zweiten Staffel generell schwer getan. Sicherlich sind manche Folgen immer noch gut inszenierte Horrorgeschichten, aber am Ende des Tages auch nicht mehr als das: Geschichten, die überhaupt nichts mehr miteinander zu tun haben, weil das verbindende Element fehlt. Eine Aneinanderreihung an Legenden, die ausgeschlachtet wurden, um das Interesse der Zuschauer zu schüren, die aber lieber die Fakten hören wollten, anstatt einer Hollywood-Geschichte. Das gibt es schon viel zu oft und eine weitere Serie damit brauche ich nicht. Besonders schade: Die Fälle sind alle extrem spannend und mit Aaron Mahnke und seiner Detailgenauigkeit, hätten die überaus spannend inszeniert werden können.



Doch es gab 2018 auch einige Serien, da bin ich nicht über ein bis zwei Folgen hinausgekommen, bevor ich sie komplett abgebrochen habe. Dazu gehört Netflix's "The Innocents", wo mich der Pilot einfach nicht genug fesselnd konnte, um weiterzuschauen. Eine spannende Idee, die für mich aber etwas lahm umgesetzt wurde. Auch bei "UnReal" bin ich in der 3. Staffel ausgestiegen, weil die Serie stark an Qualität eingebüßt hat und sich die vorherrschenden Themen immer wieder wiederholt haben. Auch hier kann ich die Absetzung nachvollziehen sowie die massiven Quoteneinbußen. Was so vielversprechend begann, hat schnell seinen Reiz verloren, einfach weil der Stoff auch nicht so viele Staffeln hergibt. Auch bei "Fear the Walking Dead" war ich bei Staffel 4.2 raus, nachdem man das Konzept komplett verändert hat. Staffel 3 hat so einen guten Job gemacht, die Qualität ernorm gesteigert und spannende neue Figuren eingeführt, nur um die dann nach einer Staffel schon wieder rauszuschreiben. Warum? Kann ich nicht verstehen. Das gleiche bei der Mutterserie "The Walking Dead". Hier bin ich 2018 nicht über die erste Folge der 7. Staffel hinausgekommen. Die konnte mich einfach nicht packen, jedoch schließe ich hier nicht aus, dass ich irgendwann weiter schaue. Aktuell fehlt mir nur die Motivation dazu, das Angebot an Serien ist zudem einfach zu groß, um sich mit etwas aufzuhalten das einen nicht begeistert hat. Durchgehalten habe ich bei "Designated Survivor", das aber leider auch keine ruhmreiche zweite Staffel abgeliefert hat. Es gibt das Sprichwort: "Zu viele Köche versalzen die Suppe" und das passt perfekt auf "Designated Survivor", eine Serie die von unzähligen Showrunner-Wechsel geprägt ist - was man ihr leider auch anmerkt. Das Genre wechselt sich gefühlt von Folge zu Folge. Mal wollte man ein Familiendrama sein, dann plötzlich ein Polit-Thriller gemischt mit Actionserie, gegen Ende dann ein politisches Drama mit Krimi-Elementen. Überzeugen konnte in Staffel 2 nur die Handlung rund um Hannah Wells, die auch mit einem interessanten Cliffhanger endete. Die Rettung durch Netflix kam hier überraschend, aber es bleibt zu hoffen, dass sich dadurch der Ton der Serie ändert.



Jahresrückblick 2018: Welche Serien stehen aus dem letzten Jahr noch auf meiner Must-See-Liste:


Bei der Masse an neuen Serien war es mir unmöglich jede davon anzuschauen, manchmal war dies der  Zeit gegründet, manchmal aber auch der fehlenden Verfügbarkeit, sodass noch einige Neustarts des vergangenen Jahres auf meiner Must-See-Liste stehen. Manche werde ich im Januar abarbeiten, andere werden wohl noch etwas länger darauf verweilen, selbst wenn sie schon bei Prime und Netflix verfügbar sind. Aber Serien lauf einem ja auch nicht Weg: 


Spuk in Hill House, Netflix
Tidelands, Netflix
The Man in the High Castle (3. Staffel), Amazon Prime
The Terror, Amazon Prime
The Marvelous Mrs. Maisel, Amazon Prime
Picnic at Hanging Rock, Entertain TV
Killing Eve, noch nicht verfügbar
A Million Little Things, noch nicht verfügbar
Legacies, Amazon Staffel Pass
Manifest, Amazon Staffel Pass 
Tell Me A Story, noch nicht verfügbar
Light as a Feather, noch nicht verfügbar
A Discovery of Witches, noch nicht verfügbar




Jahresrückblick 2018: Vorschau auf 2019:


Natürlich sind auch für 2019 wieder viele neue Serien angekündigt, einige davon werde ich mir schon im Januar anschauen, wenn bei Sixx die 5. Staffel von "The 100" startet und bei VOX "Outlander" in die nächste Runde geht. Bei den Streaming-Anbietern ist Netflix im Januar serientechnisch bei mir hoch im Kurs, denn ich werde mir "Titans", "Pose" und "American Crime Story" S2 einmal genauer anschauen. Etwas entfernter in der Zukunft ist noch die finale Staffel von "Game of Thrones" für die ich mir das erste mal Sky Ticket zulegen werde, denn ich glaube es ist unmöglich sonst nicht gespoilert zu werden und natürlich möchte ich mir den Spaß am Rätsel raten wer nun auf dem eisernen Thron sitzt nicht nehmen lassen. Bei der langen Wartezeit bin ich natürlich auch gespannt, ob es den Produzenten gelingt die Serie zu einem zufriedenstellenden Abschluss zu bringen. Bei der riesigen Fangemeinde ist das gar keine leichte Aufgabe, denn man wird niemals jeden zufriedenstellen können. Einige werden enttäuscht sein, das lässt sich nicht vermeiden, wichtig ist eher wie diejenigen damit umgehen. An alten Favoriten fiebere ich 2019 der zweiten Staffel "Jack Ryan" entgegen, der Fortsetzung von "Sabrina", der 3. Staffel "Stranger Things" (wo die Wartezeit auch unglaublich lange ist) sowie die 3. Staffel "The Crown" (der neue Cast ist genial), aber auch der 13. Staffel "Supernatural" die bei Amazon Prime wohl wieder im Sommer online gehen wird. Staffel 12 zählt ebenfalls zu meinen Jahres-Highlights und hat mich vom Ton und der Qualität wieder an die ersten Staffeln erinnert. Auch "The Bold Type" steht bei mir weiterhin hoch im Kurs sowie "Dirty John", nachdem die Bravo Serie bei Kritikern und Zuschauer für Begeisterung sorgte. An neuen Serien bin ich sehr gespannt auf "The Witcher", auch wenn das erste Bild nicht unbedingt hochwertig aussah sowie die nächste Produktion der Dark-Produzenten, die vielversprechend klingt. Bei Amazon Prime fiebere ich "Good Omens" und "Carnival Row" entgegen. Während bei den Network-Serien "Roswell, New Mexico" mein Interesse geweckt haben sowie "Project Blue Book" über die UFO-Ermittlungen in den Jahren 1947 - 70, "Chaterine the Great" mit Helen Mirren oder "Deadly Class". Aber auch Hulu hat mit der Verfilmung von "Looking for Alaska" eine Serie im Angebot, wo ich mich über eine flotte Ausstrahlung hierzulande freuen würde.




Welche Serien zählen zu euren Highlights aus 2018?
Was waren für euch die größten Flops?
Und worauf freut ihr euch in diesem Jahr?

Kommentare :

  1. Cloak & Dagger fand ich so schlecht... Die Serie ist irgendwie gar nicht in Fahrt gekommen. Klar muss es erstmal eine Serieneinführung geben, aber nach meiner Meinung hat diese die komplette Staffel gedauert.

    Sabrina hab ich eigentlich nur kurz rein geschaut. War leider gar nicht mein Ding.

    Ich fieber jetzt auch erstmal wieder „The 100“ entgegen. Das Staffelfinale war einfach zu spannend! Außerdem steht auch noch die 2. Staffel „This is us“ auf meiner Watchlist und „The Man in the High Castle” Staffel 3.

    Mein Serienhighlight in diesem Jahr war auf jeden Fall „Haus des Geldes“. Vielleicht auch deswegen, weil es eigentlich gar nicht so meinen Genre entspricht und ich trotzdem so begeistert davon war. Bin gespannt wie die 2. Staffel umgesetzt wird. Außerdem hab ich „The Royals“ sehr gerne geschaut und bin todtraurig, dass es keine Fortsetzung geben wird. „Spuk im Hill House“ fand ich übrigens auch richtig gut! :)

    Hach. Ich liebe Deine Serien-Beiträge!! <3

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar und Kompliment :).
      Ich fand die Einführung wie gesagt leider auch viel zu lange. Im Mittelfeld landete die Serie dann aber weil ich es toll finde, dass man die Klischees auf dem Kopf gestellt hat und das Finale mich dann doch versönlich gestimt hat. Die 2. Staffel muss aber gleich etwas mehr Dampf haben. Kann aber auch verstehen, wenn du da ausgestiegen bist.

      Sabrina ist auch so ne Serie die echt Geschmackssache ist. Ich mochte den düsteren Stil und die coming-of-age-elemente gepaart mit Horror. Hab ne schwäche für solche Serien xD.

      Hast du gestern auch den Auftakt auf Sixx geschaut? Ich fand den ja eigentlich gelungen, nur die Fehler in der Synchro haben mich gestört. Bin so gespannt ob dir die 2. Staffel This Is Us genauso gut wie mir gefällt. Mit Man in the High Castle Staffel 3 lege ich demnächst auch los. Da müssen wir uns dann unbedingt noch mal austauschen, wie wir sie finden :D.

      "Haus des Geldes" habe ich in meiner Muss-ich-noch-sehen-liste komplett vergessen. Meine Beste Freundin liegt mir auch schon in den Ohren damit wie tolle die Serie ist und auch Cora von Coralinart hat extrem davon geschwärmt. Bei "The Royals" geht es mir ganz genauso. Vor allem da ich die Botschaft halt auch zweifelhaft finde: Die Frauen der Serie sprechen sich gegen die sexuelle Belästigung ihres Showrunners aus und als Dank wird die Serie dann abgesetzt? Come on, was soll das, denn einen drastischen Quotenabsturz gab es nämlich nicht. Und wenn man die Serie schon absetzt, dann klärt doch wenigstens die größeren Cliffhanger, wie was zu Willows Entscheidung geführt hat in einem Interview auf. Das wäre ja wohl auch gleich in der ersten Folge der 5. Staffel thematisiert worden.

      Ich bin schon soo gespannt auf Spuk im Hill House, habe nur positives gehört.

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  2. Ein wirklich toller Beitrag. Ich als Serienjunkie freue mich immer riesig, wenn ich solche Beiträge lesen kann.
    Ich muss gestehen, dass ich nun zum ersten Mal von „Killing Eve“ gehört habe. Nachdem du offenbar so neugierig darauf bist, musste ich natürlich gleich mal bei imdb.com vorbeischauen – yay, die Serie klingt richtig toll. Danke daher für den Tipp; habe sie mir gleich mal vorgemerkt. Schade allerdings, dass es sie noch nirgends zu sehen gibt. Ich finde es auch unglaublich nervig, dass man teilweise ewig lange darauf warten muss, dass wir Serien, die in den USA teilweise schon eine gefühlte Ewigkeit laufen, auch zu sehen bekommen. Am meisten nervt es mich aktuell bei Wynonna Earp, eine meiner absoluten Lieblingsserien. Wahrscheinlich allerdings wird es nicht vor Frühling/Sommer dieses Jahr passieren, dass die dritte Staffel endlich auf Netflix raus kommt.

    Bei “The Chilling Adventures of Sabrin” bin ich ganz bei dir. Ich habe das Original „Sabrina Total verhext“ absolut geliebt und war demnach unglaublich gespannt auf das Remake. Mich konnte die Serie ebenso vollends überzeugen und ich kann die nächsten Folgen kaum noch erwarten. Definitiv auch für mich ein Jahreshighlight.

    Die dritte Staffel von Riverdale habe ich immer noch nicht geschafft, zu schauen aber nachdem ich jetzt einige Meinungen dazu gehört/gelesen habe, scheine ich auch nicht wirklich viel verpasst zu haben. Das zwischen Riverdale und mir ist so eine Art Hassliebe. Als die Serie neu raus kam, war ich begeistert von den ersten paar Folgen, zum Ende hin der ersten Staffel verlor sich mein Interesse dann wieder irgendwie. Ich brauchte ewig, um mit Staffel 2 anzufangen – auch das war für mich eher eine Achterbahnfahrt der Gefühle, mal war ich absolut gefangen in der Story, mal saß ich einfach nur kopfschüttelnd und augenrollend vor dem Fernseher. Auf Staffel 3 habe ich irgendwie noch immer keine so richtige Lust, da gibt es viel zu viele andere Serien, die ich aktuell schaue und liebe. Mal schauen …

    Spuk in Hill House habe ich absolut geliebt – was für eine geniale Serie. Es gibt selten richtig gute Horrorserien und/oder Filme, meist sind die ja eher trashig als wirklich gut, aber Spuk in Hill House konnte mich absolut überzeugen. Für mich ist die Serie definitiv ein Jahreshighlight. Ich hoffe daher sehr, dass sie dich ebenso überzeugen kann.

    Was The Walking Dead an geht: hier bin ich – glaube ich – in Staffel 7 irgendwann ausgestiegen. Für mich ging es ab Staffel 5 eigentlich nur noch bergab und Staffel 6 hat mich dann so richtig genervt, dass ich die Serie fast schon nicht mehr wirklich verfolgt habe, sondern die ganze Zeit nur an meinem Handy war – so merke ich immer, wenn mich ein Film/eine Serie langweilt. Mittlerweile habe ich das Interesse total verloren, dabei war ich wirklich Fan der ersten Stunde und habe die Serie so unglaublich geliebt – wirklich enttäuschend, dass sie so abgebaut hat. Wobei viele ja sagen, dass Staffel 9 wieder so richtig richtig gut sein soll; wieder mehr, wie die ersten paar Staffeln.

    Auf die neue Roswell Produktion bin ich auch super gespannt und ebenso freue ich mich auf die dritte Staffel von Stranger Things.

    Ganz liebe Grüße
    Ivy

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    1. Ahh Dankeschön für dein liebes Kompliment und das ausführliche Kommentar <3. Freue mich darüber sehr.
      Ich verstehe auch gar nicht, wieso man sich da einem ganzen Markt verschließt. Das es jetzt nicht jede Serie bei Netflix oder Amazon Prime geben wird ist klar und damit kann ich leben, aber dann könnte man das ganze doch zumindest zum kaufen anbieten. Für die meisten Serien-Fans reicht der O-Ton da ja auch vollkommen. Ich gucke eh bevorzugt amerikanische Serien im Original. Das man die Einnahmequelle halt komplett verstreichen lässt verstehe ich nicht. Geht mir auch bei einigen Serien mit mehreren Stafeln so, wie "The Fosters". Die ersten vier Staffeln gibt es ja mittlerweile bei Amazon als Staffel-Pass, aber was ist mit der finalen Staffel? Ich finde die Serie so toll und würde die gerne mal abschließen, va weil es ja bald ein Spin-Off gibt, aber keine Chance und das ist verdammt ärgerlich.

      Bin ja froh das bei Sabrina die nächste Staffel schon im April kommt, ist ja auch ungewöhnlich für Netflix, wo man bei einigen Originalen echt ne Ewigkeit auf die nächste Staffel wartet. Verpasst hast du bisher bei Riverdale echt nichts und deine Erfahrungen sind ähnlich zu meinen: Im ganzen mochte ich zwar die erste Staffel, aber die zweite war dann schon ne Achterbahnfahrt wo mir einiges zu unlogisch und zu viel war. Das wird in der dritten Staffel nur noch schlimmer. Keine Ahnung was die Produzenten sich da aktuell denken. Aber Sinn macht da überhaupt nichts mehr und auch die Dialoge sind extrem schlecht geworden.

      Ich hatte der Serie ja auch entgegengefiebert und dann bin ich zeitlich 2018 nicht dazu gekommen. Schade, denn ich mag das Genere. Werde die mir wohl jetzt im Januar angucken. Hatte aber echt nicht damit gerechnet, dass die dann so gut sein würde bzw. alle so begeistert zurücklassen würde, denn wie du schon geschrieben hast: Das kann schnell nach hinten losgehen und trashig werden.

      I feel You bei The Walking Dead. Ich fand die ersten Staffeln auch unglaublich gut, aber die 5. Staffel fand ich dann auch extrem schlecht, bei der 6. Staffel hat es dann auch gedauert bis die an Fahrt aufnahm und bei der 7. war ich dann raus. Jetzt fehlt mir halt aktuell auch die Lust mich da weiterdurchzuquälen, auch wenn das jetzt nach dem großen Zeitsprung wieder besser werden soll. Aber dafür müsste ich ja erst mal 2 1/2 Staffeln anschauen, bis ich an dem Punkt angelangt bin.

      Ich hoffe ja Roswell schafft es flotter nach Deutschland als so manch andere Produktion, aber irgendwie glaube ich da nicht so richtig dran. Dabei hat doch gerade Riverdale bewiesen was für ein Push eine Vermarktung auf Netflix bedeuten kann.

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  3. Zum neuen Jahr möchte ich es mir nicht nehmen lassen, dir zwei Serienempfehlungen meines Vaters mitzugeben ;) Und zwar sind das zum einen "Utopia" (eine britische Thriller-Serie aus 2013, die zwei Staffeln á sechs Episoden umfasst) und "The Five" (auch eine britische Serie, die allerdings aktuell läuft). Solltest du die schon gesehen haben, hoffe ich, sie haben dir gefallen - falls nicht, empfiehlt mein Serienjunkie Papa dringend, sie dir anzuschauen *lach*

    Ich schaue ja eher wenig Serien, auf die neue Staffel Game of Thrones freue ich mich aber auch sehr. Und ich drücke alle Daumen, dass die dritte Staffel von "Anne with an E" diesen Sommer kommt. Die liebe ich nämlich wirklich sehr - als Kind habe ich schon die Bücher gelesen, als Teenager dann die diversen Filme gesehen, und jetzt genieße ich die Serie ;)
    Bei Walking Dead bin ich mittlerweile auch raus. Als großer an der Comics habe ich mich unheimlich gefreut, als die Serie raus kam, aber irgendwo in der Mitte habe ich die Lust verloren, und nur mal sporadisch in die ein oder andere Folge rein geschaut. Irgendwie packt es mich nicht mehr so sehr... den Comics bleibe ich aber weiterhin treu.

    Grüße
    Nessa
    https://ichdupasst.blog

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar und die zwei Serien-Empfehlungen, von Utopia habe ich ja sogar schon einmal gehört. Glaube da war die Enttäuschung über die Absetzung bei einigen auch sehr groß.

      Ich bin ja so gespannt, ob "Game of Thrones" die Ewartungen aller halten kann. Durch die lange Pause sind die ja doch gestiegen. Ich freue mich aber schon jetzt darauf zu rätseln wer am Ende auf dem Thron sitzt. Wünsche dir auch ganz viel Spaß mit "Anne with an E", die Serie hat mich nie so wirklich gereizt, aber ich habe auch die Bücher nie gelesen ;).
      Uih du liest die Comics bei The Walking Dead? Ich habe mich ja generell ncoh nie an Comics gewagt, weiß gar nicht ob mir das zusagen würde. Was noch auf meiner Wunschliste steht sind die Bücher zu The Walking Dead über die bin ich mal beim Hugendubel gestolpert.

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  4. Das ist aber echt ein erschlagender Beitrag :D
    Ich habe dieses Jahr irgendwie gar nicht so viele Serie gesehen, insbesondere wenig neu erschienene. Darunter fällt Mindhunter, die ich interessant fand und wo ich mich auf die zweite Staffel freue und die dritte Staffel The Last Kingdom, die ich aber streng genommen im neuen Jahr erst beendet habe sowie die neue Staffel von OITNB
    Von deinen oben erwähnten Serien habe ich keine einzige gesehen. An The Handmad´s Tale habe ich schon öfter überlegt, weil ich bisher von ihr nur gutes gehört habe.
    Meine Serien Highlights waren dieses Jahr Babylon Berlin und die erste Staffel Westworld, die mich komplett begeistert hat. Da ich zurzeit kein Sky habe, habe ich die zweite Staffel noch nicht gesehen. Ach ja und Black Mirror habe ich weiter gesehen. Eine Enttäuschung war für mich die zweite Staffel von 13 Reasons Why.
    Liebe Grüße, Nadine

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar Nadine,
      ja das dachte ich mir auch. Meine Meinung zu Quantico habe ich sogar schon gestrichen, aber die anderen Serien wollte ich unbedingt erwähnen, weil ich es halt nicht geschafft hatte einzelne Rezensionen zu allen online zu bringen.

      "Mindhunter" hat mich auch überzeugt, hatte das damals sofort geschaut als es rausgekommen ist und mochte diesen ruhigeren Erzählstil wo man sich wirklich auf die Dialoge und die Psychologie konzentriert. Bin auch gespannt auf die zweite Staffel die in diesem Jahr erscheint. Musste da nun echt lange warten. Last Kingdom und OITNB hab ich dafür noch nicht gesehen, weil mir wie gesagt die Zeit fehlt. Bei so vielen Serien kann man halt unmöglich alle schauen.

      The Handmaid's Tale musst du unbedingt anfangen. Falls du niemanden mit Entertain kennst, dann lohnt sich da auch der Kauf der DVD oder des Staffel Pass auf Prime. Die Serie ist echt unfassbar gut.

      Bei Babylon Berlin bin ich immer noch nicht über die 3. Folge hinaus. Das hat mich bisher noch nicht gepackt. Wird das noch besser? Ich verstehe nämlich bisher die Zusammenhänge null xD. Westworld fand ich die 1. Staffel auch genial und war und hin und weg, wollte mir eigentlich für die 2. Staffel den Staffel-Pass im vergangenen Jahr zulegen, aber dann waren alle so enttäuscht von der Staffel, das ich aktuell noch warte bis der Preis etwas fällt. Black Mirror ist auch so ne Serie, wo ich noch nicht dazu gekommen bin mit anzufangen, aber den Film habe ich für die nächsten Wochenende mal vorgenommen, ist ja zum Glück alles unabhängig. Das interaktive element will ich mir nämlich auch mal anschauen.

      Stimmt 13 Reasons Why habe ich ganz vergessen, das hätte ich auch im Mittelfeld eingeordnet. Hatte dazu ja ne längere Rezension gepostet und da ja schon betont, dass ich zwar manche Handlungsstränge gelungen fand, mit anderen aber gar nichts anfangen konnte. Es hat sich doch gezogen. Weiß nicht, was da jetzt in der 3. Staffel kommen soll, die für mich ohne Hannah auch überhaupt nichts mehr mit der Vorlage und dem Titel gemein hat.

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  5. Oh Gott Riverdale. Wie kann eine Serie derart an Charme verlieren für mich? Da war ich echt ganz schön überfragt, warum mich die neue Staffel null mitreißen konnte. Spuk in Hill House hab ich über Weihnachten gesehen. Und da war ich zwar erst bissi enttäuscht, weil zu wenig Grusel für mich, aber dann hat es mich emotional mitgenommen und beim Staffelfinale hab ich so geheult.
    Erstaunt war ich wie wenig Sabrina mir gefallen hat. Die Serie hätte alle Elemente die ich normal liebe und trotzdem war es eher so ein naja bei mir. Walking Dead hatte ich auch schon an das aufhören gedacht und da find ich jetzt die ganz neue Staffel endlich wieder gelungen und es gab wunderbare Nebel-Szenen. Definitiv wieder ein Daumen hoch bei mir.
    Leider ist ja wirklich immer ein wenig wenig Zeit für alles was ich gern sehen würde. Daher kam mein Serienjahr etwas kurz. „You“ habe ich als letztes gesehen. Gehört aber glaub dann schon zu 2019 bei mir. Das Konzept der Serie, dass man die Gedanken des Hauptdarstellers hört fand ich super. Auch sehr fesselnd
    Liebe Grüsse und auf ein tolles Serienjahr
    Ela

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    1. Dankeschön für dein liebes Kommentar Ela :),
      Das habe ich mich bei Riverdale auch gefragt. Bin geschockt, wie man ne Serie so kaputt schreibt. Da ruht man sich halt auf dem Erfolg aus, was schade ist.

      Ich bin mal gespannt, was ich zur Serie sage. Habe die jetzt mal für diesen Monat angepeilt. Aber meine Erwartungen sind schon hoch, weil alle so von der Serie schwärmen, auch meine Beste meinte jetzt schon mehrmals zu mir wie genial die ist und das ich die unbedingt schauen muss.

      Das The Walking Dead besser wird habe ich auch gehört. Aber ich müsste ja erstmal die 7. Staffel, die 8. Staffel und die erste hälfte der 9.Staffel überstehen, bis ich an dem Punkt bin :D. Ob ich das schaffe?

      Mit "YOU" habe ich auch nach Weihnachten losgelegt und das mit ins neue Jahr genommen :D. Ich war da ja am Anfang etwas zwiegespalten und wusste nicht, ob ich die Erzählart nun gut finde oder nicht, aber nach 3 Folgen hatte ich mich daran gewöhnt und fand das mal was anderes. Man hat so halt gespürt das eine Buchverfilmung ist und die Produzenten haben ihr Ding durchgezogen, schon alleine das finde ich muss man honorieren. Auch das wir alles aus der Sicht das Antagonisten erzählt bekommen haben, ist für mich ne Stärke der Serie. Bist du schon durch? Ich fand den Cliffhanger am Ende jetzt auch sehr interessant und bin gespannt auf die 2. Staffel.

      Oh ja ich hoffe 2019 wird auch ein tolles Serienjahr, auch wenn ich erneut wsl nicht alles schaffen werde was ich gerne sehen würde.

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  6. Das Jack Ryan so gut abschneidet, hätte ich wirklich nicht gedacht. Aber schön, dass dir die erste American Crime Story auch so gut gefallen hat. Hast du mal The Sinner gesehen? Das könnte dir auch sehr gefallen! So wie mir vielleicht Elite - vielleicht doch mal antesten. Und Designated Survivor S2 kann ich mir wohl sparen.

    Danke auch für deinen Kommentar!

    So ein richtiger Kriegsfilm ist es auch nicht. Er geht ja mehr um die Verarbeitung der Soldaten und der Bevölkerung davon.

    Bei Anthologieserien bin ich jetzt sehr gespannt auf die dritte Staffel von True Detective. Da war die erste Staffel ja auch mega gut, die zweite dann deutlich schwächer.

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    1. Also mich hat die Serie echt umgehauen. Hattest du dir die angeschaut bzw. ich weiß gar nicht ob du Amazon Prime abonniert hast? Bisher habe ich The Sinner leider noch nicht gesehen, da war ich damals vom Trailer gar nicht so begeistert, aber dann kamen all die positiven Rezensionen, sodass das noch auf meiner Netflix-Watchliste steht. Designated Survivor kannst du dir echt sparen, außer du hoffst wie ich das Netflix bei der 3. Staffel nen besseren Job macht :D. Ich musste mich da aber schon durchquälen, gab dann zwar ein paar Folgen die waren ganz gelungen und gerade die letzten Folgen der Staffeln wurden wieder besser, aber bis dahin war es ein schwerer Weg :P.

      True Detective habe ich ehrlich gesagt auch noch nicht gesehen. Das steht noch auf meiner Must-See-Liste.

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  7. Liebe Nicole,

    ich hatte ja schon mal kurz erwähnt, wie cool ich deinen Blog finde, aber ich mache das hier einfach nochmal! Ich finde es super, dass der Fokus so stark auf Filmen und Serien liegt. Da bin ich immer auf der Suche nach Inspirationen, obwohl die Liste eigentlich schon aus allen Nähten platzt :D

    Ich finde es auch super traurig, dass es bei "Daredevil" nicht weitergeht :( aber es freut mich zu hören, dass die letzte Staffel nochmal gut wird. Wahrscheinlich werde ich aber nochmal ganz von vorne schauen, weil ich mich an nicht mehr sooo viel erinnere...

    COAS mochte ich auch sehr. Die Serie hat einfach perfekt in die Halloween-Zeit gepasst und nach dem Ende bin ich auch echt gespannt wie es weitergeht! Und die Weihnachtsfolge müsste ich irgendwann mal schauen, aber irgendwie passt das gerade einfach nicht so gut :D

    Oh, wow, "Jack Ryan" klingt auch wie etwas, das mir gefallen könnte. Ich muss sagen, dass ich den Trailer mittlerweile schon zwanzig Mal gesehen habe und er mir deswegen irgendwann ein bisschen auf den Senkel ging :D aber da kann die Serie ja nichts für. Die kommt definitiv gleich auf die Liste (die freut sich).

    Von "The Good Doctor" habe ich auch noch nichts gehört, das klingt aber auch so gut. (Ich merke schon, das ist nicht gut für mich hier :D). Aber wenn ich schon nicht dazu komme, werde ich es erstmal meiner Mama empfehlen, die liebt Arztserien.

    Von "Cloak & Dagger" habe ich auch noch nicht viel gehört, aber ich liebe Superhelden-Serien (und Filme) und gerade gucke ich nur S.H.I.E.L.D., die DC-Serien habe ich alle abgebrochen 🙈 vielleicht wäre das also mal wieder was.

    Uh, "Timeless" ist von Erik Kripke? Da muss ich mir die wohl doch nochmal genauer ansehen :D

    Puh, das Ende von "The Alienist" fand ich auch nicht so bombastisch. Da war ich echt enttäuscht, weil ich die Grundidee richtig gut fand.

    Sky Ticket werde ich mir für "GoT" auch wieder holen. Das hatte ich 2017 schon und es hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Wahrscheinlich hole ich mir das sogar schon die Tage (nach den Prüfungen, sonst nimmt das kein gutes Ende), weil ich gerne nochmal komplett von vorne schauen möchte und in der Unistadt keinen Fernseher habe.

    Und hui, ist das lange her seit ich etwas Positives über "Supernatural" gehört habe :D ich bin damals glaube ich irgendwo in der Mitte von Staffel 12 abgestorben, aber ich fühle auch, dass es hier langsam mal wieder Zeit für einen Rewatch wird und da freue ich mich natürlich, dass es sich vielleicht doch lohnt, noch etwas dranzubleiben.

    Alles Liebe
    Aileen

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    1. Danekschön für dein tolles Kommentar Aileen und entschuldigung, dass es nun so lange gedauert hat, bis ich zum Antworten gekommen bin. Aber ich möchte mir dafür auch einfach gebührend Zeit nehmen.

      Oh ja das mit der Liste kenne ich. Meine ist auch so voll, dass ich gar nicht weiß, wie ich die je abarbeiten soll. Langweilig wird es mir so schnell nicht. Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim "Daredevil"-rewatch. Du musst mir dann unbedingt verraten, ob du die letzte Staffel genauso gut wie ich fandest. In meinen Augen ist das echt die Stärkste.

      Wobei die Weihnachts-Folge inhaltlich gar nicht so viel zur Serie beiträge, trotzdem war sie cool, aufgrund der passenden Legende die gewählt wurde. Lustigerweise hat die mich an die Weihnachtsfolge von Sueprnatural erinnert.

      Jack Ryan ist so genial. Ich glaube ich gehe meinen Freunden und meiner Familie schon damit auf die Nerven, weil ich die ständig bei ihnen anpreise und meine sie müssen sie unbedingt sehen. Aber die hat mich echt umgehauen und ich glaube, das merkt man den Rezensionen auf meinem Blog auch an xD. Da kommt das Fangirl dann raus. Bin da schon so gespannt auf S2 und habe die Verlängerung um die dritte Staffel schon etwas gefeiert. Dann hoffe ich, dass deine Mum auch von The Good Doctor begeistert ist, gerade der Apsekt auf Autismus ist unglaublich spannend und mal was anderes.

      Bei Shield freue ich mich nun so auf die vierte Staffel, die ja demnächst endlich im Free-Tv läuft. Bei Prime ging das im Abo ja leider irgendwann nicht mehr weiter, dabei hätte ich die lieber gebingt. Ist so ne Serie wo ich nämlich auch nicht aufhören kann. Bei den DC Serien schaue ich nur noch The Flash und Gotham und werde demnächst Titans auf Netflix ne Chance geben. Arrow habe ich aber abgebrochen ,genauso wie Legends of Tommorrow.

      Jaaa ist es *-*, deshalb hatte ich so gehofft, dass das auch hierzulande gezeigt wird. Und das tolle ist, das es auch noch Gastauftritte von Supernatural Darsteller gibt.


      Ich bin so so froh, dass Supernatural iweder die Kurve bekommt. War eine Zeit lange auch überhaupt nicht begeistert, weil sich die Konflikte wiederholt haben, die Bösewichte genervt haben und nun findet man wieder seinen Kurs. Es geht echt back to the roots und jetzt wo Jeffrey Dean Morgan noch zur 300. Folge zurückgekehrt ist, muss ich sowieso dran bleiben. Das Familientreffen kann ich mir nicht entgehen lassen, ich glaube da hat jeder Fan drauf gewartet.

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    2. Sehr gerne, das ist überhaupt kein Problem! Ich sehe das nämlich genauso und gerade bei so langen Kommentaren nehme ich mir auch gerne die Zeit, um ausführlich zu antworten.

      Vielen Dank! Ich bin echt gespannt drauf :)

      Um die Liste zu bekämpfen, habe ich mir dieses Jahr vorgenommen, mir ein/zwei Serien pro Monat herauszusuchen, die ich unbedingt schauen möchte, weil ich sonst einfach so überfordert mit der Auswahl bin, dass ich am Ende gar nichts gucke und bisher klappt das tatsächlich ziemlich gut.

      Ja, das hätte ich mich auch gewundert, weil die ja nochmal extra veröffentlicht wurde, aber das ist ja schon mal gut zu wissen :)

      Hahaha, das Gefühl kenne ich, aber meine Mama ist da mittlerweile auch nicht besser (oder sogar noch schlimmer? :D) und deswegen können wir uns immer gegenseitig vollschwärmen. "Jack Ryan" kommt jetzt definitiv auch auf meine Monatsliste, wahrscheinlich noch nicht im März (da steht erstmal der GoT-Rewatch an), aber danach!

      Ich musste gerade erstmal schauen, bei welcher Staffel Shield ich bin, da habe ich auch schon so lange nicht mehr weitergeschaut (Mitte der 5. btw) aber die vierte mochte ich auch sehr. Das ist nur gefühlt schon wieder ewig her. Da wünsche ich dir ganz viel Spaß!

      Nee, eben ich auch nicht. Das war echt schade, weil die Serie eine meiner absolut liebsten ist und ich schon gedacht habe, dass es manchmal vielleicht doch besser ist, aufzuhören, auch wenn es wehtut, bevor es dann nur noch ausgeschlachtet wird. Aber ich freue mich natürlich umso mehr, wenn es jetzt noch weitergeht (und auch gut ist)!

      Ohh, das wusste ich noch gar nicht (ich habe da echt ein bisschen den Anschluss verloren), aber das klingt echt ganz großartig ♥

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