SOCIAL MEDIA

Samstag, 17. November 2012

{Diskussionrunde} The Voice Kids!

Lange ist es her seit wir hier die letzte Diskussionsrunde hatten, aber jetzt gibt es wieder mal ein Thema, das mich persönlich beschäftigt und von dem ich auch gerne eure Meinung hören möchte. Und zwar geht es hierbei um das neue Format "The Voice of Germany Kids"
Eigentlich bin ich ein großer Fan der Show "The Voice of Germany", denn für mich ist sie die beste und einzig wahre Castingshow im deutschen Fernsehen. Anders als bei seinen Konkurrenten Deutschland sucht den Superstar, das Supertalent oder X Factor, dreht es sich bei The Voice rein um die Stimmen der Kandidaten. Wir bekommen keine emotionalen Geschichten serviert, hören nichts von irgendwelchen Streitereien, haben Coaches die Ahnung haben und die Talente fördern und am wichtigsten sie auch nach der Show noch unterstützen. Wer sich auch noch nach der Show über die Talente informiert hat, wird gehört haben, dass zum Beispiel Xavier Naidoo mit seinem Team ein ganzes Album produzierte, oder Rea Garvey und Nena ihre Finalisten Michael Schulte und Kim Sanders mit auf Tour nahmen und auch die Gewinnerin Ivy Quanioo ist gut im Geschäft. Erst im Oktober lieferte sie den Titelsong zum Kinofilm "Mann tut was Mann kann", arbeitet an ihrem 2.Album und erhielt  für ihr erstes Album Gold.  Doch jetzt hat "The Voice" in meinen Augen einen kleine Dämpfer bekommen, durch die Einführung von "The Voice Kids" das 2013 im deutschen Tv laufen soll. In den Usa gibt es zu jeder Castingshow auch schon eine Version für die Kleinen und dort ist dies alles auch sehr erfolgreich, jedoch verstehe ich nicht warum man alles von Übersee nach machen muss. Ich denke die meisten von euch wissen, dass in den Usa mit Kindern sowieso mehr Geld gemacht wird als bei und und was für Folgen dies auch oftmals für einige Kinderstars hatte. Zwar sind die Regeln von "The Voice Kids" etwas anders als bei "Dsds Kids", das zum Glück Quotenmäßig nicht überzeugen konnte, jedoch finde ich haben Kinder einfach nichts in einer Castingshow verloren. Bei "The Voice Kids" können sich nun also unsere Minis im Alter von 8-14 Jahren bewerben und auch bei dieser Alters spanne bin ich der Meinung, das die Kinder noch keine eigenen Entscheidungen treffen, sondern das tun was Mami und Papi oder die Produzenten ihnen sagen. Während einige nun hoffen, dass die Show ein Erfolg wird, da ja auch Talent unter den jüngeren herrscht, stehe ich dem Format kritisch gegenüber, denn immerhin sind alle Kandidaten noch Kinder, die meist nicht wissen was richtig oder falsch ist und die doch eigentlich nur Kind sein sollen. Wer sich übrigens für die Kinder umdreht, ist noch nicht bekannt und das es sich hierbei bei den Coaches um Nena, Xavier und Co. handelt mag ich zu bezweifeln. Zwar läuft die Show erst 2013 im Fernsehen, jedoch würde ich nun gerne eure Meinung zum neuen zukünftigen "Erfolgsformat The Voice Kids" wissen.

Was haltet ihr von Kindern in Castingsshows?
Denkt ihr The Voice Kids könnte Erfolg haben?

Donnerstag, 15. November 2012

{Pilot-Review} 666 Park Avenue!

Juhuu, die Mathe Schulaufgabe ist geschafft - jetzt hoffe ich nur noch, dass auch was gutes bei raus. Der Schulstress hat mich, wie ihr sicherlich bemerkt habt, leider auch etwas vom bloggen abgehalten. Aber heute gibt es eine Kritik, die ich schon länger vorbereitet habe. Vor kurzem habe ich euch einige Serien Neustarts vorgestellt (siehe hier) und die erste der Serien davon ist nun angelaufen. Schon vorab habe ich mich ja dazu geäußert, dass 666 Park Avenue mit Cult, der für mich interessante Neustart ist und mir nun die Pilotfolge angeschaut. .
Allgemeines:
Titel: 666 Park Avenue
Produktionsland: Usa
Produktionsunternehmen: Warner Bros. & Alloy Entertaiment
Ausstrahlung: seit dem 30.September 2012 auf ABC
Produktion: 2012 - ???
Staffeln: 1
Folgen: 13
Länge: 42 Minuten
Genre: Mystery, Horror, Thriller, Drama
Produzent: David Wilcox
Cast: Rachael Taylor ("Charlie's Angels"), Dave Annabel ("Brothers & Sisters"), Terry O'Quinn ("Lost"), Vanessa Williams ("Desperate Housewifes"), Robert Buckley ("One Tree Hill"), Mercedes Masöhn ("Three Rivers"), Helena Mattson ("Nikita") und Samantha Logan

Handlung: Wenn du dir einen Wunsch erfüllen könntest, welcher wäre es? Und was würdest du dafür tun? Im Luxuriösen Gebäude 666 Park Avenue können all deine Wünsche und Verlangen wahr werden: Macht, Sex, Reichtum oder Rache. Aber der Preis mit dem du  zahlst, ist deine Seele. Als das junge Pärchen Jane (Rachael Taylor) und Henry (Dave Annabel) eingestellt werden, um das Drake zu leiten, merken sie bald das es dort nicht mit rechten Dinge zu geht. Alle Bewohner des Hauses wurden von den mysteriösen Besitzern Olivia (Vanessa Williams) und Doran (Terry O'Quinn) dazu gebracht, einen Deal mit dem Teufel einzugehen. Denn im Drake regiert das Böse.

Kritik: Ich bin doch etwas überrascht, über die schlechten Kritiken zu "666 Park Avenue", denn mir hat der Pilot sehr gut gefallen Natürlich geht "666 Park Avenue" auch inhaltlich in eine Richtung die mir sehr gut gefällt, denn ich bin einfach ein großer Fan von Mysteryserien wie Supernatural oder The Vampire Diaries. Das viele nun kritisiert haben der Pilot sei viel zu langsam vorangegangen, finde ich etwas übertrieben, denn ein Pilot ist nun mal eine erste Einführung in eine Serie. Er dient dazu einen groben Überblick über Story und Charaktere zu verschaffen und stellt die ersten Weichen für kommende Folgen und das hat "666 Park Avenue" in seinen 42 Minuten auf jedenfall geschafft. Schon in der ersten Folge wurden uns die wichtigsten Grundlagen offenbart, anders als bei Serien wie Lost, wo man dem Zuscher wochenlang immer nur kleine Stücke hingeworfen hat. Nachdem 3 Hausbewohner auf mysteriöse Weise aus dem Leben schieden wussten wir, dass alle einen Pakt mit dem Teufel geschlossen haben und sobald nach 10 Jahren ihre Zeit um ist, die Konsequenzen dafür tragen müssen. Besonders hervorheben muss ich hierbei den brillanten Cast, wegen dem ich die Serie auch weiter verfolgen werde. Die Darsteller passen perfekt in ihre jeweiligen Charaktere und vor allem Vanessa Williams und Terry O'Quinn überzeugen mich als böse, manipulierende Hausbesitzer, die die Bewohner hinters Licht führen und immer wieder weiter Opfer finden. Wer von uns träumt schon nicht von Wohlstand, Macht und unsere Ziele zu erreichen und genau da setzten die beiden an und das ist auch dass, was ich an "666 Park Avenue" sehr interessant finde. Der Pilot ist zwar etwas langsam angelaufen und es gab bisher wenig Spannung, jedoch sehe ich in der Storyline sehr viel Potenzial. Zudem wäre es auch komisch, wenn die Hauptdarstellerin sofort herausfinden würde, dass sie einen Vertrag mit dem Teufel geschlossen hat, denn dann gäbe es nicht wirklich viel zu erzählen für die nächsten Folgen. Ich bin auf jedenfall gespannt die einzelnen Beweggründe der Nachbarn zu erfahren, warum sie für Ruhm und Erfolg ihre Seele verkauften und freue mich schon zu  sehen, wann endlich unsere beiden Hauptcharaktere merken, was vor sich geht.

Fazit: Eine Serie mit sehr viel Potenzial und einem hochkarätigem Cast, die noch einige interessante Wendungen und Überraschungen bereithalten könnte. 3/5 Sterne. 


Was denkt ihr nach dieser Kritik über die Serie?
Konnte ich irgend wen dazu bringen, sich einmal die Serie anzuschauen? 

Mittwoch, 7. November 2012

{Serien-Tipp} The Walking Dead

Heute gibt es die Vorstellung einer von mir über Halloween neu entdeckten Serien, The Walking Dead. Ich muss gestehen, dass ich mir am Anfang nicht sicher war, ob mir eine Serie mit Zombies wirklich gefällt, aber The Walking Dead hat mich eines besseren belehrt und hat es in nur kurzer Zeit auf die Liste meiner absoluten Lieblingsserien geschafft.

Allgemeines:
Urheberrecht: AMC
Titel: The Walking Dead
Produktionsland: Usa
Produktionsstudio: Circle of Confusion, Vahalla Motion Pictures
Produktion: seit 2010 - ???
Orginialausstrahlung: auf AMC
Deutsche Ausstrahlung: auf Rtl 2
Staffeln: 8
Folgen: 27
Länge: ca. 45 Minuten
Genre: Horror, Drama
Produzent: Frank Darabont
Cast: Andrew Lincoln ("Afertlife"), Sarah Wayne Callies ("Prison Break"), Laurie Holden ("Akte X"), Steven  Yeun, Chandler Riggs, Norman Reedus ("Blade II"), Melissa McBride ("Der Nebel"), Lauren Conrad ("Vampire Diaries"), Jon Bernthal ("Eastwick"), Jeffrey DeMunn ("Law & Order"), Scott Wilson ("CSI - Den Tätern auf der Spur") und IronE Singleton ("The Blind Side")
Sonstiges: Eine Golden Globe Nominierung in der Kategorie "Beste Drama Serie", die Serie basiert auf einem Comic von Robert Kirkman und Tony Moore

Inhalt: Der Polizist Rick Grimes (Andrew Lincoln") wird bei einem Einsatz angeschossen und fällt ins Koma, als er im Krankenhaus erwacht findet er dieses leer vor. Doch davor türmen sich Stapel von Leichen. Rick macht sich sofort auf die Suche nach seiner Frau Lori (Sarah Wayne Callies) und seinem Sohn Carl (Chandler Riggs). Dabei erfährt er, dass die Vereinigten Staaten von einem Virus heimgesucht wurden, der die Menschen nach ihrem Tod in Zombies verwandelt. Die Serie verfolgt hierbei eine Gruppe von Überblenden und zeigt deren Ängste, Zusammenleben und Gefühle.

Kritik:

Eigentlich bin ich gar nicht so der Zombie Fan und war mir auch nicht sicher, ob The Walking Dead das Richtige für mich ist. Doch mein Dad hat mich überredet mir die Serie mal anzuschauen und das haben wir dann auch an Halloween gemacht. Hierbei wurde ich dann jedoch eines besseren belehrt, denn The Walking Dead ist überraschend gut gemacht und hat mir sofort gefallen. Die Zombies sehen mit ihrer verfaulten Haut, den eingebrochenen Gesichtern und den stöhnenden Geräuschen wirklich gruselig aus und das hätte ich für eine Serie gar nicht erwartet. Da habe ich wirklich schon schlechtere Zombies in Filmen mit höherem Budget gesehen, The Walking Dead steht dem also in nichts nach und kann mit all den Kinofilmen mithalten.  

Doch wer denkt im Mittelpunkt der Serien stünden nur Zombies der liegt falsch, denn neben diesen gelingt es der Serie nämlich eine richtig düstere und beklemmende Stimmung zu erzeugen und das nicht nur aufgrund der zerstörten Umgebung, sondern auch durch die tollen Charaktere. Geprägt von talentierten Schauspielern, werden uns hierbei die Ängste, Probleme und Sorgen der Protagonisten vermittelt und jeder geht mit der "neuen Welt" anders um.  Während die einen ihre Zombie-Verwandten nicht loslassen können, fügen sich andere perfekt in die Welt ein und verlieren im Laufe der Serie immer mehr ihre Menschlichkeit. Interessant ist natürlich auch das Zusammenleben vieler verschiedener Menschen, die sich vorher noch nie gesehen haben, da sind Konflikte natürlich vorprogrammiert. Auch hier liefert The Walking Dead interessante Lügen, Intrigen und Konflikte, denn wir sehen Charaktere über sich hinauswachsen, aber auch zerbrechen. Natürlich hat The Walking Dead das Rad nicht neu erfunden und folgt Storytechnisch seinen Konkurrenten im Genre, jedoch schafft es das Werk von Frank Darabont spielerisch leicht verschiedene Genre miteinander zu verbinden: The Walking Dead ist nicht nur Horror-, sondern auch eine Familien-, Drama- und Endzeitserie. Jedem der eine spannende und interessante Serie sehen möchte, kann ich sie nur empfehlen. Bei mir hat der Suchtfaktor auf alle Fälle schon eingesetzt und ich bin schon ganz gespannt auf Staffel 3 und was uns dort so erwartet, vor allem nach dem schockenden Finale der zweiten Staffel.

Fazit: The Walking Dead lehrt einem das Gruseln und überzeugt mit dunklen Zombies und rührenden Storylines. 5/5 Sterne.

Wer von euch kennt die Serie?
Neugierig geworden nach meiner Kritik?
Oder ist das so gar nicht euer Genre?