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Samstag, 16. Februar 2013

{Review} Schwarze Blumen

Schon länger habe ich ab und an in meinen "Favorites of the Week" von diesem Buch geschwärmt, nun habe ich es endlich beendet und möchte meine Gedanken mitteilen und kann hoffentlich bei ein paar von euch, die Neugierde auf dieses Buch wecken.

Allgemeines über Schwarze Blumen:

Urheberrecht: Droemer Knaur
Originaltitel: Black Flowers
Titel: Die Schwarze Blume
Autor: Steve Mosby
Erscheinungsjahr: 3.Februar 2012
Verlag: Droemer Knaur
Seiten: 400

Inhalt: Normalerweise tauchen Mädchen nicht einfach so auf, sondern sie verschwinden. Doch in den 70er Jahren passiert in einem kleinen Küstenort namens Whitkirk genau das - auf der Seepromenande taucht plötzlich ein kleines Mädchen auf. Ungefähr 5 Jahre alt, traumatisiert und in der Hand eine viel zu große Handtasche, in der sich Schwarze Blumen befinden. Sie erzählt der Polizei ihre grauenvolle Geschichte: Das ihr Vater Frauen entführt und diese auf einem abgelegenen Bauernhof  zu Tode quält. Doch die Polizei findet keinerlei Anhaltspunkte, dass an der Geschichte wirklich etwas wahres dran ist. Jahre später taucht die Geschichte plötzlich in einem Roman namens "Die Schwarze Blume" auf und jeder der mit dem Buch in Verbindung steht, muss bitter dafür bezahlen.


Meine Meinung: Ein Thriller abseits der Norm:

Die Schwarze Blume ist das erste Buch, welches ich von Steve Mosby gelesen habe und ehrlich gesagt war mir der Autor vorher gar kein Begriff. Doch mit "Schwarze Blumen" hat er sich einen Platz auf der Liste meiner liebsten Autoren gesichert, da mir der Psychothriller außerordentlich gut gefallen hat. Der Schreibstil des Buches ist einfach zu verstehen und richtig schön flüssig. Zudem wird der Roman aus drei verschiedenen Sichtweisen erzählt: einmal aus der Sicht von Neil Dawson, einem Schriftsteller dessen Vater vor kurzem Selbstmord begangen hat und der nun verzweifelt Antworten auf seine Fragen sucht. Zum Zweiten aus der Sicht der Polizistin Hannah Price, die in diesem Fall ermittelt und grausame Dinge über ihren Vater erfährt. Die dritte Sicht ist die des Mörders, durch den man immer wieder interessante Einblicke und kleine Puzzlestücke zum Fall erhält  In manchen Büchern finde ich einen solchen Wechsel ja oftmals störend, doch Mosby schafft diesen gekonnt, ohne schon zu Beginn preis zu geben wie die verschiedenen Handlungsstränge der Personen am Ende zusammenlaufen. 

Aber das Besondere an die "Schwarze Blumen" ist nicht der Schreibstil, sondern das es sich hierbei um ein Buch in einem Buch handelt. Eine Idee die ich super finde und die erst nach den ersten Kapiteln offenbart wird. Der Leser liest damit zwei Bücher, deren Zusammehang  zunächst unklar ist. Vor allem der Spannung tut das gut, denn es sind gerade die Perspektivwechsel, sowie die Auszüge aus dem Buch "Die Schwarze Blume", die diese erhöhen und dafür sorgen, dass der Leser immer wieder neue Häppchen zur Aufklärung des Falles hingeworfen bekommt. Doch ob die Details nun der Realität entsprechen oder Fiktion sind, müsst ihr selbst herausfinden. All das hat dazu beigetragen, dass ich den Roman kaum aus der Hand legen konnte, sodass "Die Schwarze Blume" für mich  zum absoluten Page-Turner wurde.   

Neben der gelungen Story, fand ich es auch erfrischend über Charaktere zu lesen, die nicht perfekt sind und ihre Macken haben. Alle Figuren haben im Buch mit ihren Ängsten zu kämpfen und sehen sich mit Situationen konfrontiert, in denen sie nicht wissen, was sie tun sollen. Neil ist sich unsicher, was die Geburt seines Kindes angeht, versucht verzweifelt Antworten auf den Selbstmord seines Vaters zu finden und beweist nach dem Verschwinden seiner Freundin richtig viel Mut. Während Hannah Price auf keinen Fall eine dieser perfekten Polizistinnen ist, sondern mit allen Mitteln versucht das Bild ihres Vaters zu wahren, auch wenn sie gegen einige Dienstregeln verstoßen muss. Allem in Allem kann ich nur sagen, dass ich schon lange keinen Thriller mehr gelesen habe, der sich derart von der Norm unterscheidet und über einen ausgeklügelten Plot verfügt.
Fazit: Ein durchweg spannender Thriller, der mit einem gut durchdachten Plot und ausgeklügelten Charakteren überzeugt und den man einmal angefangen nicht mehr aus der Hand legen kann. 5/5 Sterne. 


Kennt jemand das Buch?
Habt ihr schon andere Buch von Steve Mosby gelesen und könnt welche empfehlen?