Allgemein:
Originaltitel: Snow White and the HuntsmanDeutscher Titel: Snow White and the Huntsman
Produktionsland: Usa
Jahr: 2012
Kinostart: war am 31.Mai 2012
Länge: 2 Stunden 7 Min.
Genre: Fantasy, Action, Abenteur
Produktion: Rupert Sanders
Cast: Kristen Stewart (Twilight), Charlize Theron (Prometheus), Chris Hemsworth (Thor)
Inhalt: In Snow White hat man das Rad nicht neu erfunden, denn er erzählt das typische Märchen für Erwachsene. "Spieglein,Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?" Die Tyrannische Königin Ravenna möchte die Schönste im Land bleiben, doch da gibt es ein Problem - Schneewittchen. Um ihre Macht zu sichern, möchte sie das Mädchen töten lassen. Doch Snow White kann fliehen. Der Jäger soll sie nun finden und töten, doch dieser erkennt bald, dass dies falsch ist und schließt sich Snow White an, die eine Armee gegen die Königin führt. Denn nur sie, kann sie töten.
Kritik:
Snow White folgt dem typischen Blockbuster-Muster: Es wird viel Werbung gemacht, viel Spektakuläres angekündigt und auch etwas übertrieben. Doch im Endeffekt war es viel Tam Tam um nichts und ich habe mich da irgendwie anstecken lassen. Da die Trailer unglaublich spannend aussahen, habe ich auch vom Film sehr viel erwartet. Betitelt wurde es ja immerhin mit "Schneewittchen für Erwachsene". In der Realität fand ich die Produktion dann enttäuschend. "Snow White and the Huntsmen" hat sich meiner Meinung nach extrem gezogen und ist so stellenweise etwas lagatmig. Meine Freundin meinte nur, es wird zu viel um den heißen Brei herum geredet und es werden zu viele Handlungsstränge einfach fallen gelassen.
Schauspielerisch ist er erbenfalls durchwachsen und die einzigen Lichtblicke sind Charlize Theron und Chris Hemsworth. Beide sind brillant in ihren Rollen, sodass ich mir noch mehr Szenen von Ravenna gewünscht hätte, da ihr Charakter über eine interessante Backstory, sowie Tiefe verfügt. Dazu sind Charlize Therons Blicke durchweg furchteinflößend - einfach nur göttlich diese Frau und dazu noch verdammt hübsch. Kristen Stewart hingegen ist in meinen Augen fehlbesetzt. Denn sie überzeugte nur, wenn sie das naive Schneewittchen mimen musste, für die Rolle der Anführerin fehlt ihr hingegen die passende Ausstrahlung - sprich: Stärke und Charisma um andere in den Bann zu ziehen. Gesucht habe ich dies bei Kristen Stewart vergeblich.
Leider setzt man bei Snow White mehr auf Bildgewalt als auf Geschichte und Tiefe. Es gibt einfach viele Dinge die fallen gelassen werden - so zum Beispiel Phantasiefiguren, die nie wieder auftauchen oder ein Liebesdreieck, welches für mich keinen Sinn ergibt. Nur schöne Fantasywelten, Kulissen und Kleider reichen leider nicht aus, um einen Film hervorstechen zu lassen, denn letztendlich kommt es auf die Story an und die taugt im Film leider nicht viel. Dabei hat der Vorgänger Film "Spieglein, Spieglein - Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen" doch gezeigt, dass eine Neuverfilmung auch erfrischend anders und richtig gut sein kann.
Schauspielerisch ist er erbenfalls durchwachsen und die einzigen Lichtblicke sind Charlize Theron und Chris Hemsworth. Beide sind brillant in ihren Rollen, sodass ich mir noch mehr Szenen von Ravenna gewünscht hätte, da ihr Charakter über eine interessante Backstory, sowie Tiefe verfügt. Dazu sind Charlize Therons Blicke durchweg furchteinflößend - einfach nur göttlich diese Frau und dazu noch verdammt hübsch. Kristen Stewart hingegen ist in meinen Augen fehlbesetzt. Denn sie überzeugte nur, wenn sie das naive Schneewittchen mimen musste, für die Rolle der Anführerin fehlt ihr hingegen die passende Ausstrahlung - sprich: Stärke und Charisma um andere in den Bann zu ziehen. Gesucht habe ich dies bei Kristen Stewart vergeblich.
Leider setzt man bei Snow White mehr auf Bildgewalt als auf Geschichte und Tiefe. Es gibt einfach viele Dinge die fallen gelassen werden - so zum Beispiel Phantasiefiguren, die nie wieder auftauchen oder ein Liebesdreieck, welches für mich keinen Sinn ergibt. Nur schöne Fantasywelten, Kulissen und Kleider reichen leider nicht aus, um einen Film hervorstechen zu lassen, denn letztendlich kommt es auf die Story an und die taugt im Film leider nicht viel. Dabei hat der Vorgänger Film "Spieglein, Spieglein - Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen" doch gezeigt, dass eine Neuverfilmung auch erfrischend anders und richtig gut sein kann.
Fazit: Viel Werbung um nichts. Snow White kann zwar mit einer tollen Kulisse und Fantasy-Welt überzeugen, dafür fehlt es dem Film an Tiefe und interessanten Handlungssträngen. Es wurde einfach zu viel Potenzial verschenkt.
Wer von euch war im Kino und hat Snow White gesehen?
Wie fandet ihr den Film?
An alle die auch noch Spieglein, Spieglein kennen. Welchen Film fandet ihr besser?