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Montag, 16. März 2015

{Fotografie} Sometimes you just have to let go und Favorites of the Week!

Am Samstag sollte ich eigentlich nur Bilder von einem Freund machen, die er dringend benötigt, deshalb habe ich mir meine Spiegelreflex geschnappt und versucht mal Fotografin zu spielen. Da das Wetter wie schon die vorherigen zwei Mal nicht mitspielte, mussten wir drinnen die Bilder machen und während ich mich darüber sorgte, wie wir das umgesetzt bekommen ohne zu wissen, was für eine tolle Beleuchtung er sich zugelegt hat, waren diese Sorgen komplett unbegründet. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen und am Ende war vor allem besagter Freund zufrieden damit und das war für mich das wichtigste. Spontan habe ich mich dann jedoch auch noch einmal für ein kleines Shooting bereiterklärt und einfach mal die verschiedensten Posen abgerufen oder eher gesagt ganz natürlich zur Musik ein bisschen die Sau rausgelassen. Ab und an merkt man das die Beleuchtung dann leider etwas zu hell war, aber da wir alle keine Profis sind und alles nur zum Spaß war, finde ich das gar nicht so schlimm. Über Photoshop habe ich dann versucht die Makel noch etwas zu beheben und mit der Helligkeit und dem Kontrast gespielt. Mir gefallen die Bilder trotzdem, weil sie einfach natürlich wirken und man ab und an merkt wie viel Spaß ich hatte. Das Bloggen hat mir sehr geholfen meine Hemmungen vor der Kamera zu verlieren und etwas selbstsicherer zu werden. 

Da ich aber gar nicht erwartet hatte Bilder von mir zu machen, war ich auch überhaupt nicht großartig aufgebrezelt, sondern ganz leger und nur wenig geschminkt. Natürlichkeit war also das Stichwort mit all meinen kleinen Fehlern und Makeln. Während ich diese bei anderen immer wunderschön finde und der Meinung bin, dass sie die Person gegenüber erst interessant machen, mag ich sie bei mir gar nicht. Vielleicht weil sie einem selbst immer etwas mehr ins Auge springen, als es tatsächlich der Fall ist. Ich bin kein Fan von Personen, die aalglatt aussehen, das war ich noch nie und mit einer Gesellschaft in der Schönheit sich auf 90 - 60 -90 beschränkt kann ich nichts anfangen, mal davon abgesehen, dass ich zu dieser selbst nie gehören werde. Ich habe Kurven, die ich an manchen Tagen mag, an manchen  nicht. Während mich der Blick in den Spiegel an manchen Tagen erfreut und ich diese als weiblich empfinde, möchte ich mich an anderen einfach nur unter einem weiten Pullover verstecken. Und so geht es mir nicht nur mit der Figur, sondern auch mit anderen Teilen des Körpers. Ich glaube jede Frau weiß wovon ich spreche, wenn man nicht mit sich zufrieden ist und der Blick in den Spiegel alles andere als Freude auslöst. Neben diesen Tagen gibt es natürlich auch jene wo man komplett mit sich im Reinen ist und wirklich diese besagte Freude empfindet beim Blick hinein, aber diese wechseln sich ab wie in einer wilden Achterbahnfahrt. Doch am Ende finde ich immer wieder, dass Natürlichkeit mit all den kleinen Makeln siegt, auch wenn man uns vor allem in dieser Staffel des Bachelors scheinbar ein anderes Idealbild der perfekten Frau vermitteln wollte. So viel Unnatürlichkeit bestehend aus blondierten Haaren und einer Kiste Make-Up im Gesicht und natürlich mit einer Spitzenfigur gab es schon lange nicht mehr und als Normalo fragt man sich da unweigerlich, ob das in den Augen der Männern wirklich "die Frau" ist. Zudem einer der Hauptgründe warum ich mir diese Staffel dann nach der 1.Folge auch schon gar nicht mehr angetan habe. 

Zudem geht Schönheit in meinen Augen weit über das hinaus, was man vor sich sieht. Sie spielgelt sich  in einem einem Lächeln, der Intellegienz, der Leidenschaft für Dinge die man liebt, den Tiefschlägen und Erfolgen und darin die eigene Meinung zu vertreten, egal wie viel Gegenwind man bekommt. All diese Dinge sind es die es schaffen jemand anderen in den Bann zu ziehen, das Interesse zu schüren und dafür sorgen, dass man interessant ist und einen ganzen Raum für sich gewinnen kann. Aber nun genug philosophiert über all die Hoch und Tiefs der Weiblichen Psyche in Bezug auf ihr Aussehen, denn generell finde ich hat jeder Mensch etwas ganz Besonderes und Schönes, auch wenn manch einer das nicht immer sehen mag und selbst wenn ich an manchen Tagen mein Gesicht irgendwie zu Rund, die Nasse überhaupt nicht passend und  dazu die Hüften zu breit finde, bin ich im Kern doch zufrieden mit mir selbst und habe gelernt mich so zu akzeptieren wie ich bin. Selbst wenn mir das nicht täglich gelingen mag, so klappt es doch an den meisten Tagen im Jahr. Übrigens ein weiterer Erfolg, dem ich dem bloggen zuzuschreiben habe, das mir auch dabei geholen hat selbstsicherer zu werden und mich so zu akzeptieren wie ich bin. Ihr seht also jeden Tag durchquere ich diese kleine Reise bei dier ich mehr und mehr über mich selbst lerne und herausfinde.

"She was beautiful, but not like those girls in the magazines. She was beautiful for the way she thought. She was beautiful for the sparkle in her eye when she talked about something she loved. She was beautiful for the abitility to make other people smile even if she was sad. No she wasn't beautiful as temporary as her looks. She was beautiful deep down her soul" - Scot Fitzgerald