Am Wochenende habe ich es in den ersten Film meiner Kino-Neustarts geschafft und zwar in "Die fantastische Welt von Oz", einer der Filme, die ich in diesem Monat ja unbedingt sehen wollte. Heute gibt es meine Meinung zum Film, den ich wirklich sehenswert finde: Poster via.
Allgemeines über "Die fantastische Welt von Oz":
Originaltitel: Oz the Great and Powerful
Deutscher Titel: Die fantastische Welt von Oz
Kinostart: 7.März 2013
Produktionsland: Usa
Produzent: Sam Raimi ("Avatar", "Alice im Wunderland")
Länge: 125 Minuten
Genre: Fantasy, Abenteuer
FSK: Ab 6 Jahren freigegeben
Cast: James Franco ("Spider-Man"), Mila Kunis ("Black Swan"), Rachel Weisz ("Die Mumie"), Michelle Williams ("Shutter Island") und Zach Braff ("Scrubs")
Sonstiges: Teil 2 ist schon in Arbeit
Sonstiges: Teil 2 ist schon in Arbeit
Inhalt:
Oscar Diggs (James Franco) ist Zauberer in einer Kleinstadt, bekommt dort jedoch nur wenig Anerkennung für seine Arbeit und ist ein Scharlatan. Als er dann jedoch mit einem Ballon vom Kansas des Jahres 1905 ins schillernde Oz geschleudert wird, hält ihn dort jeder für einen mächtigen Zauberer, der ihr Land von der Bösen Hexe befreien wird, für was ihn Ruhm und Reichtum erwarten. Zu Beginn schafft er es sich mit Tricks druch zu mogeln, bis er auf die 3 Schwestern Theodora (Mila Kunis), Evanora (Rachel Weisz) und Glinda (Michelle Williams) trifft, die ihm seine Magie nicht abkaufen. Bald wird er mit den Problemen des Landes konfrontiert, wird zur Hoffnung der Bürger und muss entscheiden wer Gut und Böse ist.
Oz: I don't want to be a good man... I want to be a great one.
Meine Meinung: Ein visuelles Meisterwerk mit intensivem 3D-Effekt:
Ein weiteres Märchen, dass den Weg auf die Leinwand findet. Nach "Spieglein, Spieglein - Die etwas andere Geschichte von Schneewittchen" und "Snow White & The Huntsman" ist dies wohl die gelungenste Neuverfilmung eines erfolgreichen Märchens. Zu Beginn wird uns die Welt in der Oscar Diggs lebt in Schwarz/Weiß präsentiert, was uns nicht nur in diese Zeit zurück entführt und ungewohnt ist, sondern auch einen Kontrast zum magischen Ort Oz bildet. Als Oscar mit seinem Ballon im Anschluss in Oz landet, ist dies ein Highlight für den Zuschauer. Denn der Film punktet durch seine schillernden Farben, außergewöhnlichen Tiere, Blumen und Gestalten, die dem Ort etwas magisches verleihen und den Film so zu etwas ganz besonderem machen. Für mich ist Oz ein Fest der Sinne, da auch der 3D Effekt super umgesetzt ist und den Zuschauer ein Teil dieser unglaublichen Welt werden lässt. Bisher war ich kein Fan von 3D, da ich in vielen Filmen den Effekt wirklich suchen musste, doch die Produktion aus dem Hause Disney kann mich überzeugen. Neben Gegenständen, Gesichter und Tiere die auf den Zuschauer zufliegen, Blumen die sich öffnen oder Spähre die einem entgegen fliegen, gibt es noch viele weitere tolle Effekte die den Zuschauer ins Staunen versetzen.Doch Auch Kulisse und Kostüme können überzeugen und dürften vor allem Fans von "Alice im Wunderland" und "Avatar" gefallen. Während man bei besagten Filmen jedoch mehr auf Green Screen gesetzt hat, gibt es bei Oz auch einige echte Sets, die dem ganzen noch etwas mehr Charme verleihen. Die Charaktere sind allesamt toll gewählt. Oz ist zu Beginn selbstverliebt, egoistisch, nur an seinen eigenen Ruhm interessiert und ein Frauenheld. Einem Image, dem er auch fast bis zum Ende des Filmes treu bleibt und etwas stereotypisch daherkommt, doch er schafft es aufgrund seiner lustigen Art trotzdem zum Sympathieträger zu werden. Richtig glänzen können hingegen die drei Hexen: Mila Kunis, die die zu Beginn die naive, hübsche Theodora spielt und zum Ende hin komplett ihre Menschlichkeit verliert, Rachel Weisz, die es schafft das Publikum komplett in den Bann der fiesen Evanora zu ziehen und Michelle Williams, die als Glinda einfach nur bezaubernd ist. Dazu kommen noch die überaus bunten und ausgefallenen Bewohner von Oz, die dem Film ihre eigene Note verleihen und teilweise auch zu Tränen rühren.
Zur Story gibt es nicht viel zu sagen, denn Produzent Sam Raimi ist dem Originalmärchen treu geblieben, deshalb ist es auch nicht überraschend, dass sich keinerlei spannende Wendungen oder Charakterentwicklungen finden lassen. Ein Punkt, der zumindest bei der amerikanische Presse nicht gut ankommt, doch sind wir mal ehrlich: Schon das Original konnte mit keiner ausgefallenen Story aufwarten und war ein Erfolg, warum sollte nun Sam Raimi etwas an einem Konzept ändern, das so gut aufgeht? Man setzt den Schwerpunkt bei Oz mehr auf die Bildgewalt und die Effekte und das ist in meinen Augen auch gut so, da so die schillernde Welt von Oz am besten dargestellt wird.
Fazit: Die fantastische Welt von Oz überzeugt durch Bildgewalt und starke Kulissen, die uns in die magische und farbenfrohe Welt von Oz entführen und den Zuschauer träumen lassen. 4/5 Punkten.
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