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Montag, 31. Oktober 2016

{Geständnisse eines Serienjunkies} Serien Talk: Netflix und Amazon trumpfen auf, Serienverlängerungen und leider auch Absetzungen!

Diesen Monat hätte ich meinen Serien Talk eigentlich schon alleine mit dem Programm von Amazon Prime und Netflix füllen können, denn beide Streaminganbieter tischen uns in diesem Monat viele tolle Filme und Serien auf, die uns durch die kalten Wintermonate begleiten und sicherlich für den einen oder anderen schönen Abend sorgen werden. Ich bin mit dem Programm ja eigentlich schon für die nächsten 3 Monate versorgt und frage mich, was da im Dezember dann noch alles kommt. All die anderen Neuigkeiten aus der Welt der Serien wollte ich euch aber natürlich ebenfalls nicht vorenthalten. Eine Nachricht, die es jetzt nicht in den Serien Talk geschafft hat, die ich aber unbedingt loswerden wollte ist, dass Julie Plec sich nun endlich über eine potenzielle Rückkehr von Nina Dobrev im Staffelfinale von "The Vampire Diaries" geäußert hat. Der derzeitige Stand sieht hierbei so aus, dass Nina dabei sein würde, die Produzenten das auch möchten und das man nun schaut, dass das auch mit den Drehplänen hinhaut. Hört sich also sehr positiv an. Für manche die regelmäßig auf ImdB unterwegs sind, eine Seite die ich Serien- und Filmliebhabern nur empfehlen kann, ist das vielleicht keine große Überraschung mehr, denn der Dienst hat schon seit längerer Zeit ihre Beteiligung am Finale gelistet und auf die Angaben konnte man sich in der Vergagenheit bisher immer verlassen. Mich freut es natürlich sehr, da somit mein kitschiges Delena Finale in greifbare Nähe rückt.

So und bevor es nun los geht mit meinen schaurig-schönen Nachrichten aus der Welt der Serien, möchte ich euch noch Happy Halloween wünschen. 


Back for another Season - Fan Favoriten mit weiteren Staffeln:
Schon vor der eigentlichen Ausstrahlung wurde hingegen "The Young Pope", mit Jude Law in der Hauptrolle, um eine 2.Staffel verlängert. Somit geben HBO, Sky und Canal Plus einen klaren Vertrauensvorspring. Inhaltlich dreht sich die Serie um den jünsten und ersten amerikanischen Papst in der Geschichte. Eine weitere Historienserie die nun eine 2.Staffel erhält ist "Versailles", eine Produktion die auch noch auf meiner Wunschliste steht und die ich euch im nächsten Serien Neustarts Special unbedingt vorstellen möchte. Inhaltlich dreht sich dort nämlich alles um den sogenannten Sonnenkönig. Nicht überraschend hingegen gibt es die Verlängerung von "The Walking Dead", um eine 8.Staffel. Eine weitere Serie die ich euch noch vorstellen möchte und die nun um eine 2.Staffel verlängert wurde, ist die Serienversion von "Van Helsing"

Am meisten gefreut habe ich mich aber über die Ankündigung von MTV, dass es eine 3.Staffel für die Horror Serie "Scream" geben wird. Auch wenn diese Verlängerung etwas bittersüß ist, da die kommende Staffel nur 6 Folgen umfassen wird, was natürlich auch bedeuten könnte, dass es vielleicht sogar die letzte Staffel ist, in der nun einfach die losen Enden zusammengeführt werden. Persönlich hoffe ich, dass wir endlich ein paar Flashbacks in die Vergangenheit bekommen, denn genau da habe ich noch die meisten Fragen. Eine weitere Horrorserie die nun verlängert wurde ist "Ash vs. Evil Dead", welches derzeit auf Amazon Prime zu sehen ist. Die Serie wird somit eine 3.Staffel erhalten.


Goodbye - Fan Lieblinge, von denen wir uns verabschieden müssen:
Verabschieden müssen Fans sich hingegen von "Saving Hope", welches bei uns auf Sixx zu sehen ist. Denn bei der 5.Staffel Krankenhausserie, die im kommenden Jahr zu sehen sein wird, handelt es sich um die letzte Staffel der Serie. Jedoch dürfte es zumindest ein kleiner Trost sein, dass die Absetzung frühzeitig angekündigt wurde, sodass es ein rundes Ende geben wird. Weiterhin nicht verlängert wurde die Mysteryserie "Guilt", die an den Fall Amanda Knox angelehnt war. Aufgrund schwacher Quoten wird es hier keine 2.Staffel geben, jedoch wurde zumindest im Finale der 1.Staffel aufgelöst, wer hinter den Morden steckt.

Und auch zwei Sommerserien sind dem Quotenhackbeil zum Opfer gefallen, denn es wird keine weiteren Staffeln für die Sci-Fi Serie "Braindead" und die Mystery Produktion "American Gothic" geben.

Freitag, 28. Oktober 2016

Bald ist Heiligabend: Kreative Geschenkideen für Weihnachten!

In genau 57 Tagen sitzen wir wieder mit der Familie vereint unter dem Weihnachtsbaum, tauschen Geschenke aus, genießen das köstliche Weihnachtsmahl und all die leckeren Plätzchen und Lebkuchen und haben auch sonst alle Zeit der Welt, um einfach mal die Seele baumeln zu lassen und all den Stress hinter uns zu lassen. Ich als Weihnachtsfan freue mich jedes Jahr auf das Fest der Liebe und das liegt natürlich auch daran, dass ich meinen Liebsten mit kreativen Weihnachtsgeschenken eine kleine Freude machen kann. Denn meine Familie und engsten Freunde sind das ganze Jahr für mich da, meistern Höhen und Tiefen mit mir und natürlich möchte ich an so einem Anlass dann einfach mal Danke sagen. Zwar gehöre ich ganz typisch zu der Kategorie, die erst kurz vor knapp loszieht und Geschenke kauft, was aber vor allem daran liegt, dass ich es hasse mich in das vorweihnachtliche Getümmel in der Innenstadt zu begeben. Die Straßen sind mir dann einfach zu voll und das Wühlen in den Geschäften wird zum Stressakt, weshalb ich die Shoppintour immer etwas vor mich herschiebe. Viel schöner ist es doch da, wenn man sich online durch interessante Geschenkideen klicken kann und dort ganz bequem ein kreatives oder originelle Weihnachtsgeschenk bestellen kann. Immerhin soll es für die Liebsten ja etwas ganz Besonderes sein, dass ihr Weihnachten unvergesslich macht.

Diesem Grundsatz hat sich der Onlineshop radbag verschrieben, bei des wirklich eine große Auswahl an originellen Geschenken und Gadgets gibt und mit dessen Zusammenarbeit dieser Beitrag entstanden ist, weshalb es sich um Werbung handelt. Jedoch hat dies meine Meinung über die Auswahl des Online Shops in keinster Weiße beeinflusst, von der bin ich nämlich restlos begeistert. Dort findet ihr wirklich einige Schmankerl, denen ihr im Laden wohl eher weniger begegnen werdet. Die Auswahl ist wirklich riesig und es gibt originelle Geschenkideen für Klein und Groß, Mann und Frau, aber auch für Mütter und Väter. Meine persönlichen Highlights haben sich natürlich unter der Kategorie "Film Fan" verborgen, wo ich als Serienjunkie einige tolle Weihnachtsgeschenke gefunden habe, aber auch für "Feinschmecker", "Weltenbummler", "Kreative", dem "Workaholic" oder beispielsweise den "Romantikern" lassen sich tolle Geschenke finden. Nachfolgend gibt es neun eine kleine Auswahl meiner persönlichen Favoriten:


1. Geschenkideen für Nerds:


1. Game of Scones: Das Game of Thrones Backbuch: Wie viele meiner Leser wissen, bin ich ja ein großer Fan der Serie "Game of Thrones", klar das mir dieses Backbuch dann sofort ins Auge gefallen ist. Nicht nur die optische Gestaltung des Buches ist ein Genuss, da man immer wieder an die Serie erinnert, sondern auch, dass man es bei Radbag in der Originalsprache bestellen kann. Inhaltlich wird uns dabei eine große Bandbreite an Rezepten vorgestellt, die natürlich an die Serie angelehnt sind, weshalb wird die Figur des "Jammy Lannister" näher kennenlernen, der sein Unwesen in der Küche getrieben hat. 
2. Comic Kochbuch: Eine ziemlich ausgefallene Idee finde ich auch das "Comic Backbuch", an dem sicherlich auch Männer ihre Freude haben werden. Gerade für Menschen, die in der Küche nicht so den Überblick haben, ist die Beschreibung im Stile eines Comics mit vielen Bildchen definitiv optimal. Und welche Rezepte gibt es zu entdecken? Viele Klassiker wie Pizza, Pannacotta oder Spaghetti, aber auch ausgefallenes wie Spargelrisotto. Ich bin mir sicher, bei der nächsten Dinnerparty rennen euch mit diesem Backbuch eure Freunde die Türen ein.
3. Game of Thrones Monopoly: Ein Klassiker unter den Brettspielen, den ich schon in der original Variante sehr gerne spiele, aber bei dem ich immer wieder neue Arten entdecke, die mich neugierig machen. Hier spielt ihr also nicht um die Straßen, sondern darum wer am Ende auf dem eisernen Thron sitzt. Sind es die Lannisters oder doch die Starks oder vielleicht wer ganz anders, mit dem niemand gerechnet hat? Ihr sitzt diesmal am Drücker und wer weiß, mit etwas Glück schafft es ja euer Favorit auf den eisernen Thron. Geeignet für alle Fans der Serie, die schon immer einmal gerne selbst das Drehbuch geschrieben hätten.


2. Tassen als Weihnachtsgeschenk? Geht immer:


1. Objektiv Tasse: Lustiger Weiße habe ich diese "Objektiv Tassen" schon oft auf Blogs und Instagram gesehen und mich immer gefragt, wo es die denn zu kaufen gibt. Finde ich einfach eine ziemlich originelle Idee und ist definitiv mal was anderes. Gerade Menschen, die gerne fotografieren werden an dieser Tasse ihre Freude haben und können so auch hier Hobby nach außen zeigen. Übrigens gibt es natürlich auch noch einen Objektivdeckel, der sich perfekt als Ablage für Kekse eignet. Für alle Fotografieverliebten definitiv das passende Geschenk, damit ihr Herz höher schlägt.
2. Fuchs Tasse: Ich liebe ausgefallene Tassen und bin jemand, der so etwas sehr gerne an Weihnachten verschenkt. Immerhin kann man die dann auch noch mit süßen Leckereien befüllen, die Freund / Freundin vielleicht noch gerne nascht. Aufgrund des Niedlichkeitsfaktors für mich eine Tasse, die perfekt für die beste Freundin geeignet ist und die sicherlich die Blicke von Gästen auf sich ziehen wird. Und natürlich für alle, die ihre Tassensammlung stetig erweitern möchten.
3. Liebe Mama Tasse: Warum sollte man der eigenen Mutter denn nur am Muttertag eine Freude machen? Ich finde, man kann ihr das ganze Jahr für alles, was sie für einen tagtäglich macht Danke sagen. Weihnachten eignet sich dafür natürlich auch perfekt und mit dieser tollen Tasse, wird sie sogar jeden Morgen daran erinnert, wie dankbar man ihr ist. 


3. Ausgefallene Gadgets als Weihnachtsgeschenk:


1. Einhorn Hausschuhe: Passend zur Jahreszeit machen diese Hausschuhe Mädchenträume wahr. Natürlich sind sie mir genau deshalb ins Auge gefallen, da sie nicht nur kuschelig warm sind, sondern auch optisch ein absoluter Blickfang, der die beste Freundin bestimmt in Quietschlaute versetzt. Ich finde, die Schuhe bringen etwas Magie und Freude in unseren langweiligen Alltag. 
2. F*cking Strong Coffee: Bei der Aufschrift musste ich erst mal schmunzeln, aber ich wüsste sofort, für welchen Freunde dieses Weihnachtsgeschenk perfekt geeignet wäre. Fakt ist, dass dieses Weihnachtsgeschenk wohl das Herz von Kaffeejunkies höher schlagen lässt, die endlich ein Gebräu haben, welches dem Namen Kaffee endlich alle Ehre macht und sie wirklich fit in den Tag starten lässt. 
3. LOMO Instant Kamera: Mein persönlicher Favorit ist jedoch die "LOMO Instant Kamera", ein Gerät, das etwas Nostalgie in unser Leben bringt und mich an die guten, alten Zeiten zurück denken lässt. Polaroids hatten schon immer ihren ganzen eigenen Charme, das hat man zum Glück auch in der heutigen Zeit erkannt, sodass diese kleinen Kameras wieder richtig im Trend sind. Was gibt es auch Schöneres, als die Bilder der Weihnachtsfeier gleich in der Hand zu haben? Hinzukommt noch, dass die LOMO Instant Kamera auch optisch ein Blickfang ist und somit natürlich zum unerlässlichen Must-Have wird. Ein perfektes Weihnachtsgeschenk für all diejenigen, die Fotografie lieben und natürlich auch für ganz besondere Freunde.


Und wer nun Lust bekommen hat bei radbag seine Bestellung aufzugeben: ab 50 € ist eure Lieferung versandkostenfrei, ansonsten kostet der Versand standardgemäß 4,95 €. Die Rücksendung ist hingegen immer kostenfrei und ihr habt die Möglichkeit aus vielen unterschiedlichen Zahlungsvarianten zu wählen. Also schaut unbedingt mal bei diesem Online Shop vorbei. 


Wann kauft ihr denn immer eure Weihnachtsgeschenke?
Habt ihr vielleicht sogar schon die ersten besorgt?
Und was haltet ihr von meinen Geschenkideen?

Mittwoch, 26. Oktober 2016

{Buchliebenetz} Autorenliebe - An welchem Namen auf dem Buchcover ich nicht vorbeigehen kann!

Heute gibt es schon den zweiten Tag im Rahmen von #buchliebenetz, einer Aktion, bei der 10 Blogger zusammengekommen sind, um sich über eines ihrer liebsten Hobbys auszutauschen: das Lesen. In regelmäßigen Abständen möchten wir euch neben Tags, mit Leserunden, Rezensionen oder allgemeinen Beiträgen versorgen. Das Ziel ist sich untereinander zu vernetzten, besser kennenzulernen und einfach Spaß zu haben. Nach einem Entweder-Oder-Tag, bei dem ihr unsere Vorlieben und Lesegewohnheiten etwas besser kennenlernen konntet, stehen nun die Autoren im Fokus. Und an dieser Stelle muss ich gestehen, dass ich ein kleines Gewohnheitstier bin, dass meistens zu bekannten Schriftsteller greift und bei neuen Autoren immer etwas zögerlich ist. Das liegt einfach daran, dass ich bei meinen Lieblingsautoren weiß, was ich für mein Geld bekomme. Ich kenne den Schreibstil, weiß das dieser mir zusagt und kann mich auf spannende Wendungen freuen. Eingegangen bin ich bisher mit meinen Favoriten noch nie und einer der bei mir gerade ganz oben auf der Liste steht, ist Sebastian Fitzek. Für mich ist er wirklich der Master of Psychothriller und einer der besten Thrillerautoren, die gerade in Deutschland Bücher veröffentlichen. Da mein Regal voll mit seinen Büchern ist, möchte ich mich bei diesem Tag auch auf seine Werke konzentrieren.

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1.Wie wurdest du auf deinen Lieblingsautoren aufmerksam? 
 So ganz genau kann ich das ehrlich gesagt gar nicht mehr sagen, da es schon einige Jahre her ist, als ich das erste Werk von Fitzek gelesen habe. Ich glaube, dass ich den ersten Band "Der Seelenbrecher" von meiner Patin geschenkt bekommen habe, das müsste entweder an Weihnachten oder zum Geburtstag gewesen sein. Und schon nach den ersten Seiten, war ich begeistert von diesem Autor.


2. Warum gefallen dir die Bücher/der Schreibstil so gut?
Bei Sebastian Fitzek sind es vor allem die spannenden Wendungen, die seine Bücher für mich zu absoluten Pageturnern machen, denn am Ende kommt es nie so, wie man gedacht hat. Etwas, was für mich einfach bei Thriller sehr wichtig ist und oberste Priorität hat. Ich habe wirklich noch keinen Autor erlebt, der mich dabei so schockieren konnte und bei dem ich so falsch lag, wie dies bei Herrn Fitzek der Fall ist. 
Hinzu kommt noch, dass sein Schreibstil einfach sehr flüssig und angenehm zu lesen ist, weil auch die Kapitel nicht zu lange sind und immer mit einem Cliffhänger enden. Das sorgt bei mir natürlich dafür, dass ich dran bleibe und weiterlese.


Drittens greift er in jedem seiner Bücher ganz unterschiedliche Themen auf und scheut dabei auch nicht davor zurück, Gesellschaftskritik zu üben oder aktuelle Diskussionen zu verarbeiten. Dies macht seine Bücher einfach auch sehr vielfältig, sodass es nie langweilig wird. Ob er sich nun der Hypnose zuwendet, dem Schlafwandeln oder Kritik an unserem Rechtssystem übt - schon diese drei Beispiele zeigen, wie unterschiedlich seine Bücher sind.


Was mir aber auch gut gefällt ist, dass es sich bei seinen Werken nicht um lange Reihen handelt, sondern bis auf der Augenjäger und der Augensammler, es alleinstehende Bände sind. Das ist bei allen den Reihen, die derzeit auf den Markt geschmissen werden und diesen überschwemmen, wirklich erfrischend, weil man sich nicht auf Jahre bindet. Ich habe wirklich nichts gegen Reihen, aber manchmal werden es mir einfach  zu viele und ich bin jemand, der immer nur eine bestimmte Anzahl an Reihen liest, um auch etwas Abwechslung zu haben und da sind Einzelwerke dann auch eine schöne Sache.
 


Freitag, 21. Oktober 2016

Horror im Oktober: The Boy

Und weiter geht es mit den Horrorfilmen im Gruselmonat, diesmal habe ich mir "The Boy" vorgenommen, ein Horrorfilm, bei dem eine Puppe im Mittelpunkt steht. Etwas, was Horrorfans sicherlich bekannt vorkommen wird, ob er dabei dem Genre etwas Neues hinzufügen und mich überzeugen konnte, erfahrt ihr in meiner kleinen Rezension. 

Allgemeines:
Titel: The Boy
Produktionsland: Usa
Erscheinungsjahr: 2016
Filmverleih: Capelight Pictures
Genre: Horror, Thriller, Mystery
Produzenten: David Kern ("The Vatican Tapes"), John Powers Middleton ("Poltergeist") und Adam Stone ("Midnight Special")
Cast: Lauren Cohan ("The Walking Dead"), Rupert Evans ("Die Tore der Welt"), Jim Norton ("Wasser für die Elefanten"), Diana Hardcastle ("The Kennedys") und Ben Robson ("Vikings")






Um was geht es?
"Lass ihn nie allein", "Gebe ihm einen Gute Nacht Kuss" - dies sind nur zwei der unzähligen Regeln, an die sich die Amerikanerin Grace, die versucht ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen, als Kindermädchen für den 8-jährigen Brahms halten soll. Eigentlich nicht ungewöhnlich, doch bei Brahms handelt es sich um eine Puppe. Aus diesem Grund bricht Grace, als das reiche Ehepaar Heelshires auf Reisen geht, eine Regel nach der anderen und muss bald feststellen, dass es mit der Puppe mehr auf sich hat. Könnte diese doch lebendig sein? 

Capelight Pictures


Meine Meinung:
Mit "The Boy" habe ich eigentlich das gleiche Problem, wie bei "The Forest", denn auch hier handelt es sich nicht wirklich um einen Horrorfilm, sondern eher um einen Psychothriller. Jedoch führt genau diese Angabe natürlich dazu, dass man andere Erwartungen an den Film hat und sich natürlich den einen oder anderen Gruselmoment erhofft. Die waren aber wirklich rar gesät, weshalb ich mich leider auch bei "The Boy" nicht gruseln konnte. Und dabei war das Setting des Filmes, der in einem alten, düsteren Herrenhaus spielt perfekt, denn es hat wirklich die perfekten Rahmenbedingungen zum Gruseln gesetzt. Doch dieses Potenzial hat man einfach nicht ausgeschöpft, was wirklich Schade ist. Und auch was die Szenen mit der Puppe anbelangt, greift man lieber auf Altbekanntes zurück und schafft es somit nicht, dem Genre wirklich etwas Neues hinzuzufügen. Klar die sieht zwar gruselig aus, aber das alleine recht nun mal bei einem Film wie diesem nicht aus, da hat mich ja selbst Annabelle mehr geschockt und den fand ich schon ziemlich langweilig. So oder so bleiben Puppen wohl unter Horrorfans Geschmackssache, gegruselt habe ich mich leider noch bei keinem dieser Filme wirklich, was aber einfach daran liegt, dass die Puppen einfach kaum etwas gruseliges machen.

Die Handlung selbst verläuft erst mal recht schleppend, denn man lässt sich viel Zeit mit der Einführung. Schockmomente habe ich auch hier vergeblich versucht, denn immer wenn der Film dann etwas an Fahrt aufgenommen hat, war der Spuck auch schon vorbei, sodass sich das ganze leider etwas gezogen hat. Generell hatte ich erwartet, dass man sich intensiver mit der Liste der Regeln, deren Einhaltung und den Konsequenzen, wenn man diese bricht, auseinandersetzen würde. Denn das wäre auch einfach mal etwas Neues im Puppen Genre gewesen, aber das geschieht leider nur in sehr kleinem Umfang. Ich hatte mir da einfach mehr erhofft, denn gerade zu Beginn bricht Grace eine Regel nach der anderen und es geschieht lange Zeit nichts, also wofür die Regeln überhaupt mit einbringen? Und als die Produzenten dann einmal aktiv auf den Regeleinbruch eingehen, ist die "Bestrafung" dafür nun auch nicht der Knaller. Gerne hätte ich auch erfahren, was aus den früheren Kindermädchen von Brahms geworden ist, aber auch darauf gibt es im Film keine Antwort. Sind diese geflüchtet? Sind sie durchgedreht? Ist vielleicht ewas viel Schlimmeres mit ihnen passiert? Am Ende gibt es dann zwar eine Wendung, die den Film in einem etwas anderen Licht erstrahlen lässt, aber es ist nun auch keine, die man in der Form noch nicht gesehen oder die mich komplett geschockt hätte. Zumal der Film dann etwas gehetzt wirkte, da man die spannendsten Szenen dann in die letzten 10 - 15 Minuten quetscht. Da hätte man in meinen Augen einfach schon wesentlich früher mit dem Spannungsaufbau beginnen müssen.

Was die schauspielerischen Leistungen anbelangt, habe ich Lauren Cohen in The Walking Dead schon in wesentlich besserer Form gesehen, denn hier überzeugt sie mich einfach nicht, was vielleicht auch daran liegt, dass Grace doch sehr blass bleibt. Mir fehlten da etwas die Ecken und Kanten und ihre Wandlung konnte ich dann leider auch nicht nachvollziehen. Die ging einfach zu schnell, ich hatte das Gefühl, dass sie die Dinge die passieren einfach nur akzeptiert und nicht wirklich hinterfragt. Rupert Evans hat mir da zwar ein bisschen besser gefallen, doch auch er liefert hier keine Glanzleistung ab. Auch die Beziehung der beiden Protagonisten wirkte für mich nicht unbedingt ausgereift, sodass ich auch hier nicht mitfühlen konnte. Um es kurz zu machen: Es fehlte einfach der Wow-Effekt.

Für wen ist "The Boy" also geeignet? Eingefleischte Horrorfans, die diesen Genre auch erwarten, sollten lieber die Finger davon lassen, wer aber neu in diesem Genre ist oder Lust auf einen Thriller hat, dem wird der Film vielleicht besser gefallen. Ich habe wie gesagt etwas komplett anderes erwartet und war somit dann enttäsucht.

*verwendete Pngs stammen von Missesglass


Fazit: Die Grundprämisse hört sich zwar sehr spanennd an, aber trotzdem verschenken die Produzenten unheimlich viel Potenzial. Gruselmomente sucht man vergeblich, da auch diese Produktion eher der Kategorie "Psychothriller", als "Horrorfilm" zuzordnen ist. Die Schauspielerische Leistung war okay, aber nicht außergewöhnlich. Aus diesem Grund gibt es von mir 2 von 5 Punkte, die dem Setting des Filmes und der Grundprämisse geschuldet sind.


Wer kennt den Film? 
Welche Horrorfilme könnt ihr empfehlen?

Dienstag, 18. Oktober 2016

{Outfitpost} Vorteile einer Bücherei

Ich liebe Bücher und dementsprechend lese ich natürlich auch ziemlich viele, was aber leider auch ganz schön ins Geld gehen kann. Gerade jetzt als Studentin ist das Geld eigentlich jeden Monat knapp, sodass ich schon seit längerer Zeit einen Ausweis unserer örtlichen Bücherei besitze, und habe über all die Jahre gemerkt, wie viele Vorteile dieser mit sich bringt. Und dass, obwohl es sich bei unserer Bücherei noch um eine kleinere Variante handelt und komplett ehrenamtlich betrieben wird. Doch ich merke immer wieder, wie viel Herzblut jeder in das Projekt investiert und finde es schön, dass es nun in immer mehr Orten ein solches Angebot gibt, egal ob diese klein oder groß sind. Wieso? Das möchte ich in diesem Beitrag einmal genauer unter die Lupe nehmen und wer weiß, vielleicht besucht der eine oder andere von euch ja doch einmal die örtliche Bücherei und entscheidet sich sogar für eine Mitgliedschaft. Kombiniert habe ich das ganze mit einem neuen Outfit, damit ihr auch etwas zum Anschauen habt. In diesem führe ich übrigens zum ersten Mal meinen weinroten Hut aus. Es hat ja lange gedauert, bis ich da das passende Modell gefunden habe, da mir bisher immer alle zu groß gewesen waren. Aber dieser hier hat sofort perfekt gepasst und da weinrot im Herbst eine meiner Lieblingsfarben ist, durfte er auch mit nach Hause. Kombiniert wurde das Ganze lässig / schick mit meiner neuen grauen Only Jeans, die sich wirklich anführt wie eine zweite Haut.

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1.Der größte Vorteil: die Kostenersparnis:
Lesen ist nicht gerade ein günstiges Hobby, vor allem wenn man Bücher ziemlich schnell durchhat und der Lesehunger nicht abnimmt. Da kann das Ganze schon ziemlich ins Geld gehen, da gerade Bücher die neu auf den Markt kommen zu Beginn nicht gerade günstig sind und es von manchen Werken auch nur Hardcover Varianten zu erwerben gibt, die ja generell noch einmal einiges mehr kosten, als die Taschenbuch Ausgaben. Jedoch habe ich das Gefühl, das Bücher generell teurer geworden sind, was nun nichts Schlechtes ist, denn ich finde es wichtig, dass Autoren von ihren Veröffentlichungen auch ein gutes Leben führen können, und bin da gerne gewillt mehr zu zahlen. Aber natürlich muss ich deshalb immer gut überlegen, in welches Buch ich nun mein Geld investiere, da ich einfach ein begrenztes monatliches Budget zur Verfügung habe, bei dem ich mir nicht jedes Buch leisten kann. Genau dies war auch der Grund, wieso ich mich dann in der Bücherei angemeldet habe, denn dort zahle ich als Studentin gerade einmal 5 € im Jahr, in größeren Bibliotheken mit mehr Auswahl sind es meistens 10 - 16 €. Ihr merkt also, dass ein Ausweis wirklich ziemlich günstig ist, denn mit 5 € würde ich gerade mal ein Mängelexemplar oder ein gebrauchtes Buch ergattern können. Dazu bieten eigentlich alle Büchereien extra Preise für Studenten, Schüler und Azubis, sodass ihr auch hier noch mal Einiges sparen könnt.

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2. Mehr Platz im Bücherregal:
Natürlich tut ein Büchereiausweis nicht nur dem Geldbeutel gut, sondern auch dem Bücherregal, das bei vielen Leseratten schon aus allen Nähten platzt. Mir geht es da nicht anders, sodass meine Eltern erst vor Kurzem ein neues Regal besorgt haben, das jedoch auch schon wieder droht überzuquellen. Ich stapel meine Bücher nämlich nun schon in sämtliche Variantionen, was nicht gerade vorteilhaft ist, wenn man dann natürlich ein Bestimmtes haben möchte und erst mal das halbe Regal ausräumen muss. Wäre ich nun kein Mitglied in unserer Bücherei, dann wäre das noch wesentlich schlimmer. Ich glaube, dann müssten wir hier anbauen. Doch so habe ich mir angewöhnt, dass ich Bücher die ich unbedingt im Regal stehen haben möchte, kaufe und den Rest leihe. Denn es gibt immer wieder Werke, da weiß man die liest man einmal und danach nie wieder. Genau diese Bücher verstauben dann gerne einmal im Regal vor sich hin.


Sonntag, 16. Oktober 2016

{Blogparade} Kampf der Buchgenres - Kinderbücher

Kaum zu glauben, aber wir gehen mit großen Schritten dem Ende von Janas und meiner kleinen Blogparade entgegen, denn nach diesem Thema folgen nur noch zwei andere und dann gibt es das große Fazit, auf das ich schon sehr gespannt bin, auch wenn es ziemlich viel Arbeit werden wird. Heute soll sich nach den Klassikern, alles um Kinderbücher drehen, die ja irgendwie die Klassiker der Kindheit sind. Ich bin jetzt schon sehr gespannt darauf, welche Kinderbücher euch begleitet haben und mit welchen Geschichten ihr aufgewachsen seid. Bevor es losgeht, gibt es aber erst noch einmal die Regeln und die restlichen Themen. 


Für all diejenigen, die Lust haben an dieser Runde teilzunehmen.
  • Immer am 15. des Monats von Februar bis Dezember wird über das Genre gebloggt. Hierfür dürft ihr gerne auch unseren Banner verwenden. Ihr habt jedoch ab dem 15. dann 4 Wochen Zeit um euren Beitrag online zu stellen.
  • Über jedes Genre kann je nach Lust und Laune geschrieben werden: Warum man dieses Genre mag/oder warum nicht (mehr)?, Bücher, die man vorstellen oder die man zu diesem Genre gerne mal lesen möchte, Autoren, die dieses Genre verkörpern oder wie von mir oben schon erwähnt allgemeines zum Genre
  • Schreibt über diese Genres und verlinkt eure Beiträge bitte unter den jeweiligen Post am 15. bei Jana oder mir, wir sammeln diese und ziehen am 15.1.17 letztendlich ein Fazit: Welches Genre gewinnt bzw. ist am Beliebtesten unter den Bloggern? Welche Bücher sollten zu den jeweiligen Genres gelesen werden?  Welche Autoren wurden empfohlen? 

Und welche Themen erwarten euch noch?

Oktober • Kinderbücher 
November • Erotikbücher 
Dezember • fremdsprachige Bücher 
Januar • Das große Fazit

Märchen-Buch-1

"Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute", "Und die Moral von der Geschicht?" - sind nur zwei der vielen Sätze, die meine Kindheit geprägt haben, denn meine Mutter hat mir natürlich sehr viele Märchen vorgelesen, die ich dann irgendwann alleine gelesen habe und dabei ziemlich stolz auf mein Können war. Märchen sind einfach die Geschichten, die ich mit meiner Kindheit verbinde, auch wenn ich rückblickend finde, dass diese ziemlich brutal sind, aber sie haben alle immer eine eindeutige Botschaft, die einen etwas lehrt und das finde ich extrem wichtig. Wobei es auch nichts Schöneres gibt, als wenn man einem Kind ein Buch vorliest und dazu ist es auch ernorm wichtig, für die Entwicklung von diesem. Es ist kein Geheimnis mehr, dass Bücher die Kreativität, das Konzentrationsvermögen, die Kommunikationsfähigkeit und das Denkvermögen der Kleinen fördern, hin zu kommt natürlich noch das, was man durch die Bücher gelernt hat und Märchen sind da ab einem gewissen Alter wirklich sehr lehrreich. Persönlich hatte ich natürlich viele Favoriten, die sich in meinen dicken Märchenbanden wiederfinden lassen und optisch wunderschön mit Bildern in Szene gesetzt wurden, andere Märchen habe ich hingegen sogar als Einzelband zu Hause. Natürlich auch hier mit vielen Bildern unterlegt, denn neben der Geschichte, sind auch die als Kind faszinierend und machen natürlich noch einmal wesentlich mehr Lust auf das Buch, als wenn man reinen Text vor sich sieht. Heute möchte ich deshalb etwas genauer auf meine Lieblingsmärchen eingehen und ihr werdet dabei einige der Klassiker wiederfinden, die glaube ich jeder von uns liebt. 


Freitag, 14. Oktober 2016

{Geburtstagspost} Eine Reise durch die Vergangenheit

Vor genau 24 Jahren habe ich das Licht der Welt erblickt und so ein Geburtstag ist natürlich ein Tag, an dem man gerne zurückdenkt an all die Dinge, die man erlebt und erreicht hat. Und obwohl ich noch lange nicht am Ende meiner Reise angelangt bin, kann ich sagen, dass ich stolz auf mich bin, denn mit 24 Jahren habe ich erfolgreich eine Ausbildung abgeschlossen, mein Abitur nachgeholt und studiere nun. Klar, bei anderen mag der Lebenslauf sicher etwas anders aussehen und sie haben in diesem Alter schon einen festen Beruf, einen Mann und vielleicht auch ein Kind, aber ich habe mich nun mal für einen anderen Weg entschieden und bereue diesen nicht. Jedoch möchte ich meinen heutigen Post für eine kleine Reise durch meine Vergangenheit nutzen und über all die Dinge schreiben, die mich am Ende der 90er und den 2000ern bewegt und begeistert haben. Macht euch also gefasst darauf, von Dingen zu lesen, die ihr vielleicht selbst nur allzu gut kennt oder die der jüngeren Generation gar nicht mehr wirklich ein Begriff ist. Doch ich hatte eine schöne Kindheit und Jugend mit vielen tollen Momenten und an die denke ich gerade an meinem Geburtstag gerne zurück. Natürlich habe ich das Ganze mit ein paar älteren Bildern geschmückt, also verzeiht mir die etwas schlechtere Qualität.

Mal ein Vergleich: Damals und Heute

Meine persönlichen Hits in der Kindheit / Jugend:
Mein Musikgeschmack hat sich ehrlich gesagt gar nicht so sehr verändert, auch wenn mir manche der Künstler, die ich damals gut fand, heute etwas peinlich sind. Aber extreme Phasen habe ich persönlich nicht durchgemacht, außer, dass ich mal auf Hip Hop stand. Heute undenkbar, weil es einfach gar nicht mehr meine Musik ist, da bevorzuge ich einfach Rock Pop. Aber gerade in Sachen Musik wird man nun einmal stark vom Freundeskreis geprägt und bei uns war "Schmetterling" von Bushido einfach extrem angesagt.
  • Mein Idol: War Britney Spears - ja wir wollten alle so sein wie sie, das nette, perfekte Mädchen von nebenan und haben ihre Songs rauf und runter gehört. Und ja, wir haben auch ihren Film unzählige Male gesehen, auch wenn man sich rückblickend darüber streiten kann, ob sie nun wirklich Talent als Schauspielerin besitzt. Heute würde ich das verneinen, aber damals war sie nun mal unser Vorbild.
  • Eine Band, die mich geprägt hat: die No Angels, deren Entwicklung ich natürlich auch bei Popstars verfolgt hatte. Auch hier haben wir natürlich die Videos nachgetanzt und mitgegröllt. Ich wollte dabei immer Sandy sein, auch wenn das optisch mal so gar nicht gepasst hat. Aber who cares? Wir hatten damals eine Menge Spaß, und als die Mädels sich dann trennten, da kullerten bei mir auch die Krokodilstränchen, aber ich habe es überwunden. 
  • Künstler, die mir heute etwas peinlich sind: Bro'Sis, was ich heute echt nicht mehr hören würde, aber damals fand ich sie super, Lindsay Lohan, die nun auch nicht die größte Stimme hat, Alexander Klaws, für den ich damals sogar bei Deutschland sucht den Superstar angerufen habe. Generell war mein Musikgeschmack natürlich auch von den Castingsshows geprägt, die ich mir immer gemeinsam mit meinen Freundinnen angeschaut habe.
  • Und was lief bei mir sonst noch so? Die typischen Mainstream Sachen: Wonderwall, Atomic Kitten, Eminem, Backstreet Boys, Sarah Connor, Avril Lavigne, Nickelback, Yvonne Catterfeld, Jeanette, Pusscat Dolls 

Dienstag, 11. Oktober 2016

Horror im Oktober: The Forest

Ich liebe Horrorfilme und gerade im Oktober ist die perfekte Zeit, um sich dem Genre einmal etwas intensiver zu widmen. Nicht nur ist die Stimmung draußen perfekt, um sich so richtig zu gruseln, sondern auch nähert sich Halloween in großen Schritten. Und gerade da ist eine kleine Tradition von mir, mich ein paar Horrorproduktionen zu widmen, die ich schon länger sehen wollte. Dank den Amazon Freitags Blockbustern, einer Aktion, bei der man Filme für 99 Cent leihen und diese innerhalb von 30 Tagen anschauen kann, konnte ich auch zwei Horrorfilme nachholen, die ich in diesem Jahr im Kino leider verpasst hatte. Den Anfang machte dabei "The Forest", bei dem mich der Trailer wirklich neugierig machte. 


Allgemeines:
Erscheinungsjahr: 2016
Produktionsland: Usa
Produzent: Jason Zada 
Genre: Horror
Länge: 90 Minuten
Filmverleih: Splendid Film
Cast: Natalie Dormer ("The Tudors", "Game of Thrones"), Taylor Kinney ("Chicago Fire"),Yukiyoshi Ozawa und Eoin Macken ("The Night Shift")
Interessiert? The Forest gibt es für 9,97 € bei Amazon zu kaufen, ihr könnt ihn aber auch leihen.






Handlung: 
Den japanischen Wald "Aokigahara" bezeichnet man auch als "Selbstmord Wald", denn dort gehen Menschen hin, wenn sie sich das Leben nehmen möchten. Auch Saras Zwillingsschwester Jess verbringt ein paar Tage im Wald, taucht dann jedoch nicht mehr auf. Während man vor Ort die Hoffnung aufgegeben hat, spürt Sarah das Jess noch am Leben ist und begibt sich auf die Such nach ihr. Doch schon bald droht sie sich selbst zu verlieren...

Splendid Film GmbH


Meine Meinung:
"The Forest" hatte ziemlich viel Potenzial, denn es hätte ein solider Gruselfilm werden können, wenn es denn ein paar gruselige Szenen gegeben hätte. Doch die kamen nicht, was ich sehr Schade fand. Man greift eher auf ein paar altbekannte Geistererscheinungen zurück und das war es dann auch schon. Der Trailer war somit wesentlich gruseliger gemacht, als der Film es letzten Endes ist. Für mich ist "The Forest" aus diesem Grund auch kein Horrorfilm, sondern ich würde ihn als Psychothriller mit leichten Gruselelementen bezeichnen und dem Genre, hätte er auch richtig punkten können, denn gerade da macht der Film seinen Job richtig gut. In den ersten 30 Minuten nimmt man sich Zeit, um die ganze Storyline aufzubauen, sodass wir hier auch etwas über das Verhältnis von Sara und Jess erfahren, jedoch auch einen Blick in ihre Vergangenheit werfen. Danach geht es dann ab in den Wald und anstatt wirklicher Gruselelemente, schafft man es Fragen beim  Zuschauer zu schüren. Lebt Jess noch oder wollte sie sich wirklich umbringen? Liegt Sara mit ihrem Gefühl richtig? Spielt Aiden ein falsches Spiel? Was ist Realität und was Fiktion? Gerade Letzteres ist eine große Stärke des Filmes, denn man sieht, wie Sara sich mehr und mehr in diesem Wald zu verlieren droht, wie sie Einbildung nicht mehr von Realität unterscheiden kann und das hat mir gut gefallen und genau das hatte eigentlich auch die Grundlage für tolle Gruseleffekte geschaffen, die dann einfach ausblieben. 

"My sister Jess and I, we are identical twins. Once something happens to the one of us, the other one could tell. It's hard to explain, but I can just feel it. She's in trouble, and she needs me."

Im Verlauf der Handlung fügen sich die Puzzleteile dann nach und nach zusammen, teils auf dramatische Weiße, teils, weil die Figuren etwas klischeehaft handeln und genau das tun, was sie nun mal nicht tun sollten. Letzteres ist wohl etwas, was man bei den meisten Produktionen aus diesem Genre in Kauf nehmen muss, zumindest begegnen mir sehr selten Horrorfilme, bei denen Figuren nicht irgendwas ziemlich dummes tun oder man deren Handlungen wirklich nachvollziehen kann. Sehr gut gewählt fand ich hingegen das Setting des Filmes, denn der "Selbstmord Wald" sorgt definitiv für eine düstere, beklemmende Stimmung mit seinen endlosen Bäumen und dem Gefühl, dass er nie endet. Gedreht hat man das Ganze passender weiße auch bei Nacht, was für eine angespannte Stimmung beim Zuschauer sorgt, bei der man sich natürlich auch einige Gruseleffekte, die so richtig knallen, gewünscht hätte. Denn erschrocken bin ich nur ein einziges Mal, was definitiv für einen Horrorfilm zu wenig ist. Da kann ich nur sagen, dass Produzent Jason Zade sein Ziel verfehlt hat. 

Zum größten Teil lebt "The Forest" wirklich von seiner Hauptdarstellerin Natalie Dormer, die dabei in einer Doppelrolle zu sehen ist. Sie spielt nicht nur Sara, sondern auch Jess und kreiert dabei zwei unterschiedliche Versionen, die sich nicht nur optisch stark voneinander entscheiden. Dormer hat für mich aber vor allem in den Szenen gepunktet, als sie immer mehr zum Opfer des Waldes wurde und dabei richtig hysterisch wurde. Überrascht hat es mich nicht, dass sie durch ihr schauspielerisches Talent überzeugen wird, da ich Natalie Dormer schon aus vielen anderen Projekten kenne, bei denen ihre Leistung immer beachtenswert fand. Für mich zählt auch sie zu den besten Schauspielerinnen, die gerade auf dem Markt unterwegs sind, und ist dabei jemand, der ganz ohne Skandale erfolgreich ist. Die anderen Figuren bleiben im Vergleich zu ihrer Leistung, aber recht blass. Klar Taylor Kinney ist zwar schön anzuschauen, aber schafft es nicht, sich schauspielerisch nun großartig hervor zu tun. Schade eigentlich, aber ich habe ihn in anderen Projekten schon wesentlich besser spielen sehen. 
Wem würde ich den Film nun empfehlen? Definitiv Personen, die lieber einen Psychothriller sehen möchten, denn wer einen Horrorfilm erwartet der wird hier daneben greifen und enttäuscht sein. 

*Ich habe eine kleines Gruselmeter für euch gebastet, auf dem ich die Horrorfilme einordnen möchte // Pngs stammen hierbei von Missesglass.


Fazit: Persönlich ist für mich "The Forest" leider kein Gruselfilm, sondern eher ein Psychothriller mit leichten Horrorelementen, der durch die Leistung seiner Hauptdarsteller überzeugen kann. Aus diesem Grund ist der Gruselfaktor leider sehr gering. Von mir gibt es deshalb 2,5 von 5 Punkten. 


Wer von euch hat The Forest schon gesehen?
Schaut ihr im Oktober auch vermehrt Horrorfilme?
Wenn ja, welche stehen noch auf euerer Liste?
Wenn nein, warum?

Sonntag, 9. Oktober 2016

{Outfitpost} 8 Überlebenstipps für die ersten Wochen an der Uni!

Es ist wieder so weit: Die neuen Erstsemestler strömen an die Unis, einer komplett neuen Welt für sie. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich mich vor 2 Jahren gefühlt habe. Seitdem ist die Zeit wortwörtlich verflogen und ich kann es gar nicht glauben, dass ich mich nun schon im vorletzten Semester wiederfinde. Kurz davor, meinen Bachelor zu machen. Es waren wirklich zwei der schönsten Jahre meines Lebens, obwohl ich vorher richtig nervös gewesen bin, von Ängsten geplagt war und dazu heillos überfordert von all den neuen Dingen, die da auf mich zukamen. Aus diesem Grund möchte ich all die Dinge, die ich während der Zeit an der Uni gelernt habe an euch weitergeben, in der Hoffnung das sie euch den Start etwas erleichtern und euch auch die Ängste nehmen. Deshalb gibt es nachfolgend "7 Überlebenstipps für die ersten Wochen an der Uni". Gepaart habe ich das ganze mit einem neuen Outfit, welches am letzten richtigen Sommertag der letzten Wochen aufgenommen wurde. Da war das Wetter wirklich noch herrlich, hat uns mit Sonnenstrahlen verwöhnt und war richtig angenehm. Perfekt, um meinen Maxi Rock, den ich damals im Italienurlaub gekauft habe, einmal auszuführen. Da die Farbe von diesem der absolute Eyecatcher ist, habe ich mich natürlich mit dem Rest zurückgehalten und auf Schwarz gesetzt. Rock Chick eben.


#1 Habt keine Angst:
Das ist wohl der wichtigste Tipp, den ich euch zu Beginn geben kann, denn all die Ängste die euch derzeit plagen, sind unbegründet. "Werde ich das 1.Semester überstehen? All die Klausuren bestehen? Bleibe ich ein Einzelgänger? Komme ich an der Uni zurecht?" - All das waren Fragen, die auch mich in den Tagen bevor es losging und auch in den ersten Wochen umgetrieben haben. Nach zwei Jahren Abstand kann ich euch aber beruhigen, keine davon hat sich bewahrheitet. Ich hätte mir also einiges an Nachdenken, Panikmache und reinstressen ersparen können, aber irgendwie gehört das ja auch zu einem Neuanfang dazu. Immerhin beginnt eine neue Phase im Leben, in der einem ganz viele Dinge zum ersten Mal begegnen und das macht natürlich erst mal Angst. Unbegründete Angst. 


Freitag, 7. Oktober 2016

{Lieblingsklicks} Oktober

Vor Kurzem hatte ich einen kleinen Aufruf in Facebook gestartet, bei dem Blogger ihre liebsten Beiträge aus dem letzten Monat posten konnten. Aus diesem Grund ist diese Liste etwas voller als gewohnt, denn ich habe viele tolle Beiträge, aber auch neue Blogs gefunden, die ich euch nicht vorenthalten wollte. Für alle die dieses kleine Feature noch nicht kennen, gibt es zu Beginn aber wie gewohnt eine Definiton: 

Hier verlinke ich Posts von Blogger/innen die ich im letzten Monat persönlich interessant, anregend oder unterhaltsam fand. All diese Beiträge haben in meinen Augen eine Wertschätzung verdient, ohne das man eine Gegenleistung erwartet. Gestartet habe ich das ganze, um mich noch mehr mit Bloggern zu vernetzten und euch aber auch einen weiteren Mehrwert auf meinem Blog zu bieten.

Persönliches - Was hat euch bewegt?
  • Jeder von uns kennt sicherlich die Phasen, in denen man das Gefühl hat, dass nicht so läuft wie es laufen soll. Eli teilt aus diesem Grund nun Regeln, die euch in diesen weiterhelfen, jedoch auch abseits davon für ein besseres Lebensgefühl sorgen. Ich kann ihr da in sehr vielen Punkten nur zustimmen, gerade dass man sein Glück nicht von anderen abhängig machen sollte und Dinge in ersterer Linie für sich selbst tut. 
  • Ich habe darüber selbst schon einmal gebloggt, doch auch Paula greift das Thema in einem sehr ehrlichen Blogeintrag wieder auf: das man es niemanden recht man kann und es viel Mut braucht, man selbst zu sein. Gerade der Beginn macht deutlich, dass es egal was man tut, immer Menschen geben wird, denen das nicht passt, die mit Vorurteilen um sich schmeißen oder alles besser wissen. Darauf hören solltet ihr aber auf keinen Fall, denn es ist euer Leben und ihr seid eures Glückes eigener Schmied. Macht das worauf ihr Lust habt, nicht was andere von euch wollen. 
  • Lena macht sich auf ihrem Blog Luft, dass es nicht schlimm ist, wenn man introvertiert ist und spricht dabei auch einige nervende Vorurteile an. Ich persönlich kann gerade viele der Aussagen die ihr begegnen nicht nachvollziehen und finde es schade, dass man Menschen einfach nicht sie selbst sein lässt. Mir ist es nämlich ziemlich egal, ob jemand ständig am reden ist (so wie ich) oder etwas stiller ist. Zumal in der Gesellschaft beides wichtig ist. 
  • Das man manchmal einfach an sich glauben muss und nicht auf andere hören darf, macht Sabine in einem ihrer Posts deutlich, denn sie berichtet ,wie ihr Weg in einen kreativen Beruf aussah. Und glaubt mir, der war nicht immer leicht, aber hat sich gelohnt.

Entertainment - Ein bunter Mix aus Filmen, Serien und Büchern:
  • Nummer Neun war mal wieder auf dem "Fantasy Filmfest" unterwegs und hat uns danach mit Kritiken zu all den Filmen versorgt, die er sich dort angeschaut hat. Ich bin ja immer sehr gespannt auf diese Posts, da ich das Filmfest auch irgendwann gerne einmal besuchen möchte. Welche der gezeigten Filme nun aber wirklich sehenswert ist, erfahrt ihr nun in seinem Post. 
  • Bei Charlie gab es am Ende des Monats ihre ganz persönliche Filmstatistik, in der sie festgehalten hat, wie viele Filme sie seit 2014 gesehen hat, aus welchen Jahren und Länder diese stammen und zu welchen Genres sie gehören. Das fand ich ziemlich interessant, sodass ich überlege ob ich nicht am Endes des Jahres eine kleine Statistik über meine gesehenen Filme 2016 poste. Immerhin sammle ich die brav auf Imdb. Dazu gibt es 5 Empfehlungen für nicht-englischsprachige Filme.


Mittwoch, 5. Oktober 2016

{Buchliebenetz} Entweder-Oder-Tag


Image Map

Ich bin Teil einer neuen Blogparade, bei der mehrere Blogger zusammengekommen sind, um in regelmäßigen Abständen über Bücher zu  bloggen. Entweder in Form eines Tags (wie das heute der Fall ist), gemeinsamen Leserunden oder vorgegebenen Themen, zu denen jeder einen Beitrag verfasst. Die ganze Aktion läuft unter dem Titel "Buchliebenetz" und zum Start gibt es einen Entweder-Oder-Tag, durch den ihr die Teilnehmer und deren Lesevorlieben etwas besser kennenlernen könnt. 

1. Entweder ein schmales Buch oder einen fetten Wälzer?
Das kommt auf das Buch selbst an. Früher habe ich wirklich gerne dicke Wälzer gelesen, doch seitdem ich ein paar mal eingangen bin, weil sich das Buch dann wirklich gezogen hat wie Kaugummi, greife ich öfter zu schmalen Büchern. Gerade überzeugt mich aber die Outlander Saga wieder davon, dass fette Wälzer auch verdammt spannend sein können, wenn die Storyline interessant und der Schreibstil angenehm ist. Schon nach knapp einer Woche habe ich über 700 Seiten gelesen und bin wieder richtig im Lesefieber. Ich würde also hier nicht pauschalisieren, dass ich nur schmale Bücher lese, sondern es ist ein Mix aus Beidem.


2. Entweder gebraucht oder neu? 
Generell kaufe ich meine Bücher heute neu. Zwar habe ich schon öfter auf Seiten wie Rebuy, Momox und Medimops nach gebrauchten Büchern gestöbert, aber als so günstig habe ich diese auch nicht empfunden, sodass ich dann doch immer das neue Buch bestellt habe. Ein Problem habe ich aber mit gebraucht nicht, gerade als ich jünger war, haben meine Eltern viele Bücher auf Ebay bestellt, weil es nur dort die Gänsehaut Bücher zu kaufen gab, ansonsten bin ich auch Mitglied in der örtlichen Bücherei und da sind die Bücher streng genommen dann ja auch gebraucht ,wenn sie jemand von einem ausgeliehen hat. Aber generell bevorzuge ich für mein eigenes Regal neue Bücher, wo ich aber auch gerne einmal zu Mängelexemplare greife, weil diese einfach günstiger sind und ich die sogenannten Mängel nur nach langem Suchen entdecke. 


Urheberrecht: Droemer Knaur Verlag // Oetinger

3. Entweder historischer Roman oder Fantasy? 
Definitiv Fantasy. Mit Outlander lese ich zwar meinen ersten historischen Roman und bin auch begeistert von der Reihe, sodass ich mich mal an weitere Bücher aus diesem Genre trauen möchte, aber der Anteil an Fantasy in meinem Regal überwiegt einfach. Ich bin ein großer Fan des Genres, weil in diesen alles möglich ist und wir in eine ganz andere Welt eintauchen, die zumindest mich all meine Probleme mal vergessen lässt.



Montag, 3. Oktober 2016

Monatsrückblick September - Endlich weg mit den Hausarbeiten

Der September war für mich noch einmal ein sehr stressiger Monat, denn es nahte sich die Abgabefrist meiner Hausarbeit. Da am 30.September alles komplett fertig sein musste, habe ich somit noch einmal ziemlich lange an meinen 3 Arbeiten gesessen, die Formalie angepasst und diese überarbeitet. Gegen Ende des Monats war ich dann ziemlich froh, als ich sie endlich mit der Post auf den Weg geschickt hatte und nun noch ein paar freie Wochen genießen kann, bis die Uni Mitte Oktober auch bei uns in Bayern wieder losgeht. Doch trotz der Hektik, die sich immer einstellt, wenn eine Deadline zu Ende geht, hielt auch der September einige schöne Momente bereit. Die ich euch, in meinem Instagram Rückblick näher bringen möchte. Persönlich freue ich mich nun, dass wir endlich Oktober haben, denn der hält einige Highlights bereit: meinen Geburtstag bzw. generell stehen einigen Geburtstage an, dazu eine Wohnungseinweihungsfeier und nicht zu vergessen Halloween. 


Mein September via Instagram:
Zwar war ich nicht ganz so aktiv wie im August, das lag aber auch daran, dass ich einfach ziemlich oft nur an meiner Hausarbeit geschrieben habe, danach etwas gelesen und an meinem Blgo gewerkelt haben. Da gab es einfach nicht all zu viel Spannendes zu zeigen, sodass ich es dann lieber vorziehe Nichts zu posten, anstatt irgendwelche unsinnigen Bilder. Im Oktober gibt es dann sicherlich wieder mehr zu sehen. Aus diesem Grund überwiegten die Outfitbilder im vergangenen Monat, dazu gab es aber trotzdem einige Selfies, Essensbilder und Dinge aus meinem Alltag zu bewundern. Wer übrigens auch gerne mal einen Blick hinter die Kulissen meines Blogs erhalten möchte, der bekommt diesen auf Smalltownadventure.

Instagram-Rückblick-September

1. Anfang des Monats stand direkt ein Geburtstag in der  Verwandtschaft an. Sodass endlich mal wieder die gesamte Familie zusammen kam. Dieses Bild ist auf der Fahrt dorthin entstanden, als ich auf meine Eltern warten musste. Ich bin generell jemand der Selfies schießt wenn es mir Langweilig ist xD. Komische Angewohnheit ich weiß, aber ich habe ungern Nichts zu tun.
2. Weiteres Selfie vom Geburtstag, an dem auch einige meiner Lieblingsoutfitbilder in diesem Monat entstanden sind. Ansonten hatte ich einen wunderschönen Tag, an dem viel gelacht wurde und ich mit meiner Cousine die erste Folge der 4.Staffel von "American Horror Story" angeschaut habe, nachdem sie felsenfest behauptete der  Clown sei da ja noch gar nicht zu sehen. Ähm *hust*, das war die Untertreibung des Jahres, denn der war mindestens 4-5 Mal in überaus langen Szenen zu sehen. 
3. Am nächsten Tag ging es dann auch noch auf einen runden Geburtstag und ich glaube, ich habe noch nie so viel Kuchen wie an diesem Wochenende gefuttert. Man hätte mich definitiv rollen können. Aber bei Kuchen kann ich halt auch nie Nein sagen. Auf diesem Bild seht ihr übrigens Rotweinkuchen, eine meiner absoluten Lieblingssorgen. 

Instagram-Rückblick-September

4. Weiteres Selfie vom Warten. Jap da kommt meine Eitelkeit zum Vorschein, aber ich mag die Bilder.
5. Natürlich darf das monatliche Pizzabild nicht sehen. Hier seht ihr eine Tomaten-Pesto Pizza von Wagner, die mein Dad aber noch etwas aufgeppet hat: mit Schinken und Mais. War in der Form richitg lecker. 

Instagram-Rückblick-September

6. Da die meisten meiner Freunde derzeit entweder im Urlaub sind, zu Hause bei der Familie oder Arbeiten müssen, gab es auch viele langweilige Abende und Tage - wie gut, dass mein Netflix Account da Abhilfe schaffen kann.
7. Nachdem sich der Spätsommer noch einmal von seiner schönsten Seite zeigte, nutzen meine Beste und ich das tolle Wetter um uns noch einmal einen Eisbecher in der örtlichen Eisdiele zu gönnen. Wenn ich das Wetter so anschaue, war das wohl auch das letzte Spaghetti Eis, welches ich bei strahlendem Sonnenschein, un angenehmen 25 - 30 Grad draußen zu mir genommen habe.

Instagram-Rückblick-September

8. Selfie-Moment. Das Bild ist entstanden, nachdem ich von der Eisdiele nach Hause gekommen bin.
9. Endlich habe ich es auch geschafft Bilder im Rokokogarten zu machen und auf die bin ich ziemlich stolz, vor allem weil das Kleid perfekt zu dieser Kulisse gepasst hat. Jedoch hatte ich auch einen wunderschönen Tag mit meinen Eltern, an dem wir erst durch den Garten geschlendert sind, im Anschluss einen Biergarten am Mai besucht und zum Abschluss noch ein Eis geschleckt haben.


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10. Dank der Outlander Saga ist jedoch auch meine Leselust zurückgekehrt und ich bin im vergangenen Monat stundenlang in diesem dicken Wälzer getaucht. Von den 1023 Seiten, habe ich schon knapp 850 Seiten gelesen und das in kürzester Zeit. Somit verfolge ich gerade nicht nur die 2.Staffel im Tv (die natürlich wärmstens zu empfehlen ist), sondern bin ich auch vom Buch sehr begeistert. Band 2 ist deshalb auch schon bei mir eingezogen. 
11. Zeit für Frühstück. Gibt es ja bei mir auf Instagram öfter zu sehen, einfach weil es für mich die wichtigste Mahlzeit am Tag ist. 

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12. Ein weiteres Selfies aus dem Rokokogarten. 
13. Stadtfest mit der Besten, auch wenn am Freitag dort noch nicht ganz so viel los gewesen ist. Jedoch konnten wir den Klängen der Musik bei einem entspannten Kaffee lauschen. 

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14. Frühstück mit zwei meiner Kommilitonen, bei dem wir festgestellt haben, dass wir das echt noch öfter machen müssen. War ein wirklich unterhaltsamer Morgen und es war schön, euch nach längerer Zeit endlich widerzusehen und zu erfahren, was bei euch in den Semesterferien so los war. Übrigens umfasste mein amerikanisches Frühstück neben den Cornflakes mit Obst noch Rührei mit Speck, Brot und Brötchen. Dazu gab es noch einen Tee. Ich war wirklich pappsatt, da die Portionen sehr reichhaltig waren. 
15. Ich bin ja ein kleiner Kaffeejunkie, somit darf so ein Bild bei mir nicht fehlen. Übrigens seht ihr auf dem Bild eine meiner Lieblingskaffeetassen, die ich von meinen Eltern geschenkt bekommen habe.

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16. Frühstück Nr. 2 mit Nutella und leckerem Brot. Dazu habe ich mir zum ersten Mal "Grey's Anatomy" auf Englisch angeschaut. Hatte ja doch etwas Bammel, das ich die ganzen medizinischen Dinge nicht verstehen würde, die Sorge war aber unbegründet. Die gängigsten Begriffe sind mir hier geläufig und für den Rest sind die Bilder die man vor sich hat selbsterklärend. Übrigens finde ich Ellen Pompeos Originalstimme ziemlich ungewohnt, habe mich da einfach sehr an die deutsche Stimme gehört, die man so oft hört und die einfach mit Meredith verbinde. Ansonsten gehört Grey's für mich aber zu den Serien, wo ich die Synchronisation ziemlich gelungen finde. 
17. Zurück vom Zahnharzt, wo ich nun erstmal alle Eingriffe hinter mir habe. An diesem Tag stand zum Glück nur auch eine ganz kleine Füllung an, die sogar ohne Betäubung gemacht werden konnte. Gespürt habe ich trotzdem kaum etwas.
18. Süßes Frühstück Nr 3. Auf dem Bild zu sehen: ein Kirschplunder und meiner täglicher Cappuccino.

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19. Mein erstes selbstgemachtes Porridge - eines der Trendessen. Ich weiß, die Optik könnte noch etwas schöner sein, aber ich habe da leider kein Händchen für. Geschmeckt hat die Variante mit Schokolade und Banane aber richtig gut. Und ist der Hype gerechtfertig? Mir hat es geschmeckt, aber es ist ganz klar nicht jedermanns Sache, was ich an meinen Eltern gemerkt habe. Was gut ist, ist das es richtig gut sättigt und ich bis zum Abendessen wirklich überhaupt keinen Hunger mehr hatte. Schnell gemacht ist es übrigens auch, einfach Wasser, Milch und Haferflocken in einem Topf erhitzen, bis das ganze eine Masse wird. Je nachdem wie ihr würzen wollte könnt ihr ganz individuell entweder im Vorfeld noch etwas Kaba hinzufügen. In meiner Variante kam am Ende noch Banane dazu. Einmal in gedrückter Breiform und als Verzierung. Aber die Varianten sind hier ja ziemlich vielfältig. Mit Zimt ist das ganze bestimmt auch richtig lecker.
20. Zum Abschluss war ich dann noch einmal Teil des #Throwbackthursdays, bei dem ich schon zu lange nicht mehr mit gemacht habe und man merkt, ich mochte diese Bilder sehr.


Meine Outfits im September:
In diesem Monat bin ich ziemlich zufrieden mit einen Outfitpost, denn alle drei sind an ganz unterschiedlichen, jedoch sehr besonderen Kulissen entstanden. Persönlich sind mir hochwertige Bilder für diesen Post wirklich ernorm wichtig, weshalb ich froh bin, dass ich Familie und Freunde habe, die wirklich Lust hatten ein paar schöne Bilder von mir zu schießen und dabei auch noch den Blick für tolle Locations hatten. In der Regel werden diese Bilder nämlich viel besser, als wenn ich das ganze alleine mit Selbstauslöser mache. Dazu kommt noch, dass ich alle drei Outfits liebe und eines davon ein ganzes Besonderes ist. Ich hoffe, ich konnte euch mit Letzterem eine kleine Inspiration für Halloween geben.




Gesehen im September:
Serien: Wie letzten Monat habe ich auch in diesem Monat einige Serien geschaut, von denen welche auch wieder zu Ende gingen. Was gut ist, da nun ja auch die ganzen Herbst Serien in den kommenden Wochen anlaufen und auf manche war die Warterei wirklich sehr anstregend. Jetzt bin ich einfach nur gespannt, wie es weitergeht. Den Anfang macht hir übrigens The Flash, welches schon Anfang Oktober mit neuen Folgen weitergeht. im September lief  bei mir aber folgendes:

Quantico 1x13 - 1x22: Prosieben zeigte ja gerade die letzten Folgen in einem regelrechten Marathon, was wohl auch etwas daran lag, dass die Quoten gegen Mitte der Serie leider unter den Erwartungen des Senders lag. Finde ich etwas schade, denn mir hat die Produktion richtig gut gefallen. Ich zähle sie mittlerweile auch zu meinen absoluten Lieblingen. Genauer möchte ich darauf jedoch noch in einer eigenen Kritik eingehen. Hier möchte ich mich nun lieber der Auflösung widmen, die mich zufriedengestellt hat. Erst einmal fand ich es schön, dass man das Ganze nicht künstlich in die Länge gezogen hat, sondern schon in der vorletzten Folge der Staffel enthüllt hat, wer nun hinter dem Anschlag steckt. Zwar hätte mich Ryan, als Attentäter noch mehr geschockt, aber die Person, die es dann letzten Endes war stand auch sehr weit oben auf meiner Verdächtigen Liste. Somit war ich nicht enttäuscht, aber auch nicht allzu überrascht, bin jedoch erleichtert, dass das ganze logisch zusammenläuft und nachvollziehbar gewesen ist. Aufgrund der dürftigen Quoten bei uns in Deutschland habe ich mit Folge 2x01 gleich mal auf Englisch weitergemacht, da ich finde, dass die Serie im Original sehr einfach zu verstehen ist und ich kann nur sagen, dass die Premiere der neuen Staffel die Latte ganz schön hochgesetzt hat.

Greys Anatomy Staffel 11 & 12: Da die 11.Staffel im letzten Monat täglich um 19:17 auf Sixx ausgestrahlt wurde, habe ich mir den Kauf der Dvd gespart und sie mir ganz altmodisch im Tv angeschaut. Zwar war es etwas anstrengend, dass jeden Tag eine neue Folge kam, aber gut da musste ich halt durch, wenn ich Geld sparen wollte. Gefallen hat mir die Staffel trotzdem richtig gut, es gab wie immer viele interessante Fälle, einiges an Drama und emotionale Momente. Mir kamen mehr als einmal die Tränen und Derecks Sheppards Tod werde ich wohl nie verkraften. Übrigens habe ich ja etwas gebraucht, bis ich mich an Maggie gewöhnt hatte, nun mag ich sie aber richtig gerne und mir gefällt auch das Trio Meredith - Emilia und Maggie ziemlich gut (Frauenpower!). Die 12.Staffel finde ich bisher auch nicht schlecht, somit kann ich all die negativen Kommentare gar nicht so richtig nachvollziehen, klar fehlen mir einige Figuren des damaligen Hauptcast, aber ich finde es in einer Serie wie dieser auch realistisch, dass immer wieder neue Gesichter nachrücken und gerade DeLuca ist ja sehr angenehm. Bin gespannt, wie es mit ihm und Maggie weitergeht.


Neandertaler: Der Trend geht ja vermehrt zu Miniserien und diesem ist auch RTL 2 gefolgt, weshalb ich die deutsche Krimi / Mysterie Produktion mit meinen Eltern an nur einem Abend komplett geschaut habe. Was soll ich sagen? Von den Quoten gesehen ist die Serie ja leider gefloppt, was ich Schade finde, denn man hört ja immer wieder die Rufe nach mehr Genrevielfalt. Versucht sich dann ein Produzent an etwas Neuem, hat eine Idee, die es in der Form noch nicht gab, dann gibt keiner dieser Produktion überhaupt eine Chance. Natürlich hatte Neandertaler seine Schwächen, das möchte ich gar nicht bestreiten, aber ich habe nicht bereut, es mir angeschaut zu haben. Und ja, auch ich war erst mal etwas zögerlich, aber ich habe der Produktion trotz des Senders eine Chance gegeben. Gepunktet hat man in meinen Augen gerade mit der Darstellung der Neandertaler, da hat man sich ziemlich an die historischen Fakten gehalten, ihre Kultur und Sprache auf interessante Weiße dargestellt, und auch wenn es einige amüsante Szenen gab, so hat man es geschafft, dass die Darstellung nicht lächerlich ist. Ich ziehe an dieser Stelle übrigens meinen Hut für Marc Ben Puch, der in diese Rolle geschlüpft ist und schauspielerisch den Rest wirklich an die Wand gespielt hat. Der Darsteller dürfte den meisten wohl aus "Doctors Diary" bekannt sein. Abseits davon hat mir noch Ulrich Gebauer und Natalia Belitski ziemlich gut gefallen. Meine Probleme hatte ich eher mit einigen Nebendarstellern, die man etwas besser hätte besetzen können und dem Ende, dass dann doch etwas kitschig wirkte. Aber ansonsten handelt es sich hier um eine sehr flotte, spannenden Produktion, deren Idee wirklich interessant war.


Outlander - Staffel 2x01 - 2x08: Es geht endlich weiter auf Vox. Bisher habe ich die ersten 6 Folgen gesehen und bin begeistert. Es ist kein Geheimnis, das Outlander zu meinen Lieblingsserien zählt und das liegt einfach an den brillanten Hauptdarstellern, deren Chemie unvergleichlich ist. Es sind Claire und Jamie und ihre Beziehung, die das Herz der Serie bilden, auch in Staffel 2. Diese überzeugt wie gewohnt mit vielen emotionalen Momenten und schönen Momenten, ist jedoch stellenweiße auch sehr traurig und grausam und zeigt erneut, wie brutal das Leben in dieser Zeit war. Denn Claire und Jamie machen sich auch in Paris Feinde, und als Jack Randall dann erneut auf der Bildfläche auftaucht, ist der Bösewicht der Staffel schnell gefunden. Ansonsten möchte ich inhaltlich gar nicht zu viel verraten, außer: Legt euch Taschentücher bereit, die werdet ihr brauchen!


Daredevil // Netflix: Bei dieser Netflix Eigenproduktion fehlt mir nur noch das Finale der 2.Staffel und das hätte ich wohl schon längst gesehen, wenn ich sie nicht mit meinem Dad schauen würde. Mit ihm dauert es immer etwas länger, bis ich Serien durchhabe, was aber nicht schlimm ist, weil man so dann länger Freude daran hat. Persönlich finde ich, hat man sich in der zweiten Staffel wirklich gesteigert, auch wenn ich es Schade finde, dass sich die Wege unserer drei Helden getrennt haben und jeder sein eigenes Ding macht. Jedoch ist mir Karen dadurch immer mehr ans Herz gewachsen, denn ich kann ihren Drang nach der Wahrheit komplett nachvollziehen, weil es mir ebenso ergeht. Auch ich kann nicht ruhen, bis ich alle Antworten und Fakten vor mir habe. Für mich war Staffel 2 einfach wesentlich schneller im Erzähltempo, dazu auch spannender und düsterer. Schön fand ich es, dass es ab und an auch mal einzelne Folgen gab, wo der Fokus nicht nur auf ständiger Action lag. Was ich mir jedoch wünschen würde ist, dass Matts Arbeit als Anwalt vielleicht noch etwas tiefer mit eingebunden wird. Denn von der sieht man so gut wie nie etwas, wobei er ihr auch nicht wirklich nachgeht und seine Freunde da immer im Stich lässt.


Secrets of Great British Castles // Netflix: Bei mir lief im vergangenen Monat jedoch auch eine Dokumentation, von der ich bisher die ersten 4 der 6 Folgen auf Netflix gesehen habe. Ich glaube, es ist kein Geheimnis, das ich fasziniert von Burgen bin und inhaltlich geht es hier genau um das. Denn in jeder Folge wird eine andere bekannte, britische Burg und deren Geschichte beleuchtet. Bisher behandelt wurden dabei: Dover Castle, The Tower of London, Warwick Castle und Denver. Alle vier der Bauten haben mich zutiefst beeindruckt. Schön finde ich es, dass man dabei deren Geschichte vom Anfang bis zur Moderne erzählt und hierbei auch auf die Schattenseiten einer Burg eingeht, denn die Unterhaltskosten für diese haben manche Familien in den Ruin getrieben und wo wir uns nur fragen, wie es wohl ist in so einem Schloss zu wohnen, haben viele davon es eher als Fluch wahrgenommen. Weshalb die Bauten nach und nach für den Tourismus zugänglich wurden und auch in staatliche Hände wanderten. Jedoch macht dies auch deutlich, wieso die Eintrittspreise bspw. in den Tower of London nicht unbedingt günstig sind, denn die Kosten für die Instandhaltung sind ziemlich hoch. Man bekommt für solche Dinge als Zuschauer einfach ein besseres Gefühl für die Kosten, die so eine Burg mit sich bringt und ist auch bereit, etwas mehr Eintritt zu zahlen, damit das Bauwerk nichts an seinem alten Charme und Glanz einbüßt.


Fear the Walking Dead // Amazon Prime: Bei Fear the Walking Dead hänge ich immer etwas mit den Folgen hinterher, muss aber gestehen, dass mir die zweite Staffelhälfte wesentlich besser als die Erste gefällt. Zwar kann ich immer noch nicht alle Figuren leiden, was auch die größte Schwäche dieser Serie ist, denn es fehlen die richtigen Sympathieträger, die Helden und Führungspersönlichkeiten, jedoch wachsen mir zumindest Maddison, Alicia und Victor etwas mehr ans Herz, dafür bin ich aber endlos genervt von Travis und Chris. Ansonsten bekommen wir endlich mehr Zombies zu Gesicht und das ist doch schon einmal etwas. Zudem hat auch die Spannung etwas angezogen. Ich bin gespannt auf das Staffelfinale, das ja laut Produzent nicht alle Figuren überleben sollen. Solange es Chris trifft, habe ich damit kein Problem.

Ansonsten lief bei mir noch iZombie, das ich aber ab und an auch eher nebenbei geschaut habe. Absoluter Favorit war bei mir die letzte Folge in diesem Monat, in der endlich die Handlung vorangetrieben wurde. Somit bin ich nun sehr gespannt auf das Finale. Neu angefangne habe ich hingegen mit The Magicians, das mir gerade weil es etwas an Harry Potter erinnert, bisher ganz gut gefällt. Jedoch hören die Gemeinsamkeit, abseits von der Zauberschule und der besonderen Rolle des Hauptdarstellers, der scheinbar auch irgendeine Bestimmung zu erfüllen hat, dann auch schon auf.


Filme:

Saphirblau // Fantasy mit Maria Ehrich, Jannis Niewöhner, Josefine Preuß, Peter Simionischek, Veronica Ferres, Laura Berlin, Katharina Thalbach und Florian Bartholomäi

Concorde Filmverleih

Los ging es im vergangenen Monat auf Amazon Prime mit der Fortsetzung von "Rubinrot", auf die ich wirklich sehr gespannt gewesen bin. Ich muss aber gestehen, dass mir der Auftakt der Reihe einen Ticken besser gefallen hat, denn manche Szenen in "Saphirblau" fand ich einfach etwas übertrieben, manchmal sogar etwas lächerlich (hier vor allem die Gesangs- und Tanzszene in der Vergangenheit), abseits davon fand ich diesen Teil einfach zu vorhersehbar. Ich wusste schon gleich zu Beginn des Filmes, welche Antwort wir am Ende erhalten werden und somit blieb die Spannung für mich leider aus. Gut gefallen hingegen haben mir natürlich wieder die Reisen durch die Zeit und auch die Kostüme, die dafür verwendet wurden. Ich liebe Kostümdramen einfach und auch hier hat man einen tollen Job geleistet. Zufrieden bin ich auch mit der Leistung der Darsteller, allen voran Maria Ehrich macht ihr Sache erneut wieder sehr gut. Auf den Abschluss der Reihe bin ich nun aber trotzdem gespannt, auch wenn ich Teil 2 hier eindeutig als typischer Übergangsfilm einstufen würde, indem nicht ganz so viel passiert, die Erkenntnisse eher mau sind, man die Zuschauer jedoch auf das große Finale vorbereitet und diesem auch den Weg ebnet. Aus diesm Grund gibt es von mir 3 von 5 Punkten. 


Spring Breakers // Krimi, Drama mit Vanessa Hudgens, Ashley Benson, James Franco, Selena Gomez, und Rachel Korine

Universum Film

"Spring Breakers" ist einer dieser Filme, von dem ich oft gehört habe, dass man ihn unbedingt gesehen haben muss. Was, neben dem Cast, für mich auch der Grund gewesen ist, wieso ich ihn mir vergangenen Monat auf Netflix angeschaut habe. Inhaltlich dreht es sich alles um den populären Spring Break, der sich vor allem bei amerikanischen Teenager größter Beliebtheit erfreut. Es ist die größte Party in den Semesterferien, die sich auch die 4 Freundinnen Faith, Candy, Brit und Cotty nicht entgehen lassen wollen. Da ihr Geld jedoch für die Reise nicht ausreicht, überfallen sie kurzerhand ein Restaurant. Dort angekommen besteht jeder Tag aus Party, Alkohol und Drogen, bis sie aus diesem Grund im Gefängnis landen und von dem zwielichtigen Alien rausgeholt werden. Die Handlung an sich hört sich ja gar nicht so schlecht an, aber ich habe irgendwie etwas anderes erwartet, denn die Handlung selbst ist dann doch etwas mau. Vielmehr reiht sich ein Partyexzess an den nächsten, gepaart mit Alkohol, Drogen und natürlich viel nackter Haut. Für mich ist das einfach zu wenig, um mich wirklich zu fesseln. Auch sonst konnte ich mich mit keinem der Figuren wirklich identifizieren, habe ihre Motivation nicht wirklich verstanden und sie alle blieben für mich zu farblos und blass. Warum der Film nun so gehyped wird, ist mir ein Rätsel, aber ist wohl einfach Geschmackssache. Nur ich persönlich kann mit einer Partyszene nach der Anderen, ganz viel nackter Haut, ständigen Alkohol und Drogeneskapaden nichts anfangen und würde dies auch niemals als das perfekte Leben bezeichnen. Deshalb bekommt der Film von mir 1 von 5 Punkten und den einen hat sich James Franco verdient, der zumindst eine gute Performance abliefert. 


Dracula Untold // Fantasy, Horror, Action mit Luke Evans, Sarah Gordon, Dominic Cooper, Art Parkinson, Charles Dance, Diarmaid Murtagh und Paul Kaye 

Universal Pictures Germany

Auch in diesem Film steht die Figur "Dracula" im Mittelpunkt, jedoch handelt es sich dabei um die Vorgeschichte. Denn zu Beginn des Filmes ist Vlad noch ein einfacher Mensch, der erst durch die Forderung des türkischen Sultans 1000 Söhne des Landes für eine Armee bereitzustellen, darunter auch sein eigener Sohn, nach einer Macht sucht, die sein Volk schützt. Er findet diese in einem uralten Vampire, der ihn zu seinesgleichen macht. Auch diesen Film habe ich mir auf Amazon Prime angeschaut und auch wenn es viele negative Kritiken dazu gibt, kann ich ihn ganz klar weiterempfehlen. Ich glaube, dass viele mit ganz anderen Erwartungen an den Film herangegangen sind, denn wie hier in der Kritik schon einmal betont erzählt der Film die Vorgeschichte, deshalb auch das "Untold" im Titel, wer also nun glaubt die bekannte Geschichte zu sehen, der wird enttäuscht werden. Wer dies aber weiß, und auch nicht damit rechnet, der kann sich voll und ganz auf die Produktion einlassen und wird nicht enttäuscht werden. Nicht nur die Handlung selbst hat mir gut gefallen, weil sie Vlad in einem ganz anderen Lichte zeigt, nämlich als jemanden, der für sein Volk und vor allem für seine Familie und Freunde bereit ist alles zu geben. Genau diese Stärke verkörpert für mich Luke Evans perfekt, weshalb man wirklich mit Dracula mitfühlt. Dazu ist der Film sehr bildgewaltig, kann mit atemberaubenden Effekten und tollen Kulissen überzeugen. Ich war wirklich rundum zufrieden, gut unterhalten und nicht enttäuscht den Film gesehen zu haben. Der einzige Minuspunkt wäre für mich, dass die anderen Darsteller im Vergleich zu Luke Evans etwas blass blieben. Deshalb gibt es 4 von 5 Punkten!


I, Frankenstein // Sci-Fi, Fantasy, Action mit Aaron Eckhart, Yvonne Strahovski, Miranda Otto, Bill Nighy, Jai Courtney, Caitlin Stasey und Mahesh Jadu
Sony Pictures Germany

Eine weiterer Film über eine sehr prominente Figur, den ich mir auf Amazon Prime angeschaut habe, der jedoch auch auf Netflix verfügbar ist. Inhaltlich spielt die Geschichte nach dem Tod von Victor Frankenstein, genauer gesagt in der heutigen Zeit, in der seine Kreation immer noch unter uns weilt und in einen Krieg zwischen Dämonen und Engeln verwickelt wird. Aus diesem Film hätte man wirklich viel, viel mehr machen können. Es ist schade, aber man hat wirklich am laufend Band Potenzial verschenkt, weil man sich einzig allein auf die Effekte und Action konzentriert hat, dafür aber die Storyline komplett in den Hintergrund gerät. Denn wirklich viel passiert bei dieser nicht und was geschieht, ist auch noch vorhersehbar. Somit mag "I,Frankstein" optisch bildgewaltig und beeindruckend sein, vor allem denn wann die Stadt auseinanderbricht, die Engel ihre Flügel ausbreiten oder wir all die toten Körper sehen, die nur darauf warten das ein Dämon von ihnen besitzt ergreift. Aber das täuscht nun mal auch nicht darüber hinweg, dass einfach kaum Handlung vorhanden ist, um einen Film zu füllen und die Dialoge wirklich platt sind. Während mein Dad also richtig begeistert gewesen ist, weil für ihn die Action im Vordergrund stand, war ich enttäuscht, weil mir die Handlung eines Filmes nun mal viel wichtiger ist. Für mich muss es nicht immer Knallen, damit ein Film gut ist. Wer also auf Action und Explosionen steht, der wird dieser Produktion auch glücklich werden, der Rest sollte lieber seine Finger davon lassen. Von mir gibt es auch hier nur 1 von 5 Punkten und der ist den Effekten geschuldet. 

* Noch gesehen habe ich Umweg nach Hause, diesen Film möchte ich jedoch noch einmal ganz gesondert in einer Kritik vorstellen, weil er dies wirklich verdient hat.


Was war los auf meinem Blog?

Entertainment:
  • Wie gewohnt gab es in dieser Kategorie die "Kino Neustarts", die auch im September ziemlich viel zu bieten hatten und den Serien Talk.
  • Welche Serien ihr im Herbst nicht verpassen dürft, habe ich euch in diesem Post vorgestellt und zumindest eine dieser Serie hat auch schon eine deutsche Heimat bei Netflix gefunden ;). Welche das ist, könnt ihr in meinem kleinen Feature nachlesen. 
  • Eine etwas andere Serienkritik gab es in Form von "5 guten Gründen, wieso man Grey's Anatomy schauen sollte" und gerade bei diesem Post habe ich mich sehr über all euer Feedback gefreut. 

Persönliches:


  • Wie immer gab es in diesem Bereich meinen Monatsrückblick, in dem ich ja nicht nur auf meine gesehenen Filme & Serien eingehe, sondern auch zeige, was bei mir auf Instagram los war.  
  • In meinen zwei Outfitposts dreht sich diesmal eimal alles um Shitstorms, mit denen man sich als Blogger einfach auseinandersetzten muss und den Vorurteilen, die mir als Student tagtäglich begegnen. Einige davon, sind wirklich ziemlich nervend, weshalb ich hoffe, dass ich zeigen konnte, dass nicht alle Klischees auf jeden zu treffen. 
  • Einen ganz besoneren Outfitpost gab es im Rahmen meiner Kooperation mit Kostüme.com, den ich testen durfte. In meinem Post gibt es somit nicht nur eine Shopbewertung, sondern ich habe dies auch zum Anlass genommen um ein ganz besonderes Shooting zu veranstalten. 

Vernetzung:



  • Ich habe mich sehr gefreut, dass ich euch im letzten Monat wieder einen Blog näher bringen konnte: nämlich beautynise. Ein wirklich schön gestalteter Beautyblog von Denise, der noch ganz neu ist. Jedoch ist die Bloggerin dahinter keine Unbekannte und hatte schon zuvor einen eigenen Blog.  
  • Auch die Lieblingsklicks durften im letzten Monat nicht fehlen und ich freue mich sehr, dass dieses Feature immer noch so gut ankommt, denn ich möchte es nicht missen, da es einfach ein Schritt in die richtige Richtung ist. Ich persönlich würde mir ja wünschen, dass es mehr Unterstützung und Zusammenhalt in der Bloggerszene gibt, anstatt nur die Ellbogen auszufahren und aus diesem Grund ist es mir wichtig, diese Dinge auch auf meinem Blog selbst umzusetzen. 
  • Weiter ging es auch mit Janas und meiner Blogparade, wo sich diesmal alles um Klassiker gedreht hat. Mitmachen könnt ihr übrigens noch bis zum 15.Oktober, wir sind wirklich sehr gespannt auf eure Meinungen und Beiträge, gerade bei so einem Thema wie Klassiker, das nicht jedem zusagt. 
  • Jedoch war ich auch Teil von Miss Booleanas Blogparade "My 100 greatest Movies of the 21st Century", die natürlich von der bekannten BBC Liste inspiriert ist, bei der Filmexperten die besten Filme aufgezählt haben. Nun gab es meine persönliche Liste, gefüllt mit all den Filmen, von der ich der Meinung bin, dass sie diesen Titel verdienen. 

Eure 3 Lieblingsposts im letzten Monat waren übrigens: 

Die Shopvorstellung Kostüme.com //  meine persönlichen "100 greatest Movies of the 21st Century"
// und 5 Gründe, warum man sich Grey's Anatomy anschauen sollte


 Wie war der September bei euch?
Wart ihr im Urlaub oder ging bei euch Schule / Uni / Arbeit wieder los?
Welche Filme und Serien habt ihr gesehen?