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{Aus dem Leben einer Studentin} 3.Semester - Halbzeit!

Mittwoch, 29. Juni 2016 / / 25 Kommentare

Natürlich möchte ich weiterhin auf meinem Blog über mein Studium berichten, denn viele von euch fanden die Posts dazu wirklich interessant und haben mir geschrieben, dass sie gerade selbst vor der Entscheidung stehen, wie es nach dem Abitur für sie weitergeht. Somit hoffe ich, dass euch meine kleinen Einblicke in meinen Studiengang vielleicht bei eurer nahenden Entscheidung weiterhelfen. Heute möchte ich euch in mein 3.Semester mitnehmen, welches auch schon wieder hinter mir liegt.Im Moment befinde ich mich schon am Ende des vierten Semesters und somit rückt das Ende meines Bachelor Studiums immer näher. Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergangen ist, und wie gut ich mich mittlerweile an der Uni und in diesem ganzen System zurechtfinde.


Der Luxus des eigenen Studenplans:
Das Schöne am dritten Semester ist, dass ich keine Vorlesungen mehr besuchen musste, sondern nur noch Seminare anstanden. In denen wird zwar die Anwesenheit etwas strenger kontrolliert, als bei einer Vorlesung, jedoch bieten sie den Vorteil, dass man sie frei wählen kann. Als Student könnt ihr somit ab diesem Zeitpunkt selbst entscheiden, welche Themenschwerpunkte ihr setzten möchtet, was euch inhaltlich interessiert und zu welchen Zeiten ihr in der Uni sein wollt. Gerade Letzteres ist natürlich purer Luxus, da bei mir kein Tag vor 10 Uhr losgegangen ist und ich so etwas länger schlafen konnte. Dazu könnt ihr euch natürlich auch Tage freihalten. Im letzten Semester hatte ich aufgrund eines Blockseminars sogar nur mittwochs und donnerstags Uni, in diesem habe ich mir den Freitag freigehalten und somit ebenfalls ein verlängertes Wochenende. Ich nutze solche Tage dann immer, um Referate vorzubereiten, an Essays zu arbeiten oder meine Texte zu lesen. Somit hat man zwar trotzdem allerhand Arbeit, aber da ich ja mit dem Zug pendle, ist es schön, wenn manche Dinge bequem zuhause erledigt werden können und ich die Uni Zeiten an den Fahrplan der Bahn anpassen kann. Doch ich fand es auch schön, mich inhaltlich für das Entscheiden zu können, was mich wirklich interessiert. Zwar müsst ihr dann schauen, ob ihr einen Platz in den Seminaren ergattern könnt, aber da unser Studiengang nicht so überlaufen ist, hat man nur vereinzelt bei Seminaren ein Problem reinzukommen. Im letzten Semester war das bei auch nur bei einem Kurs der Fall und dafür habe ich ein anderes, sehr interessantes Seminar gefunden, das mir auch richtig gut gefallen hat. Ihr solltet also immer schauen, dass ihr euch auch gleich für einen Ersatz mit anmeldet, um euch abzusichern. Abseits davon kann ich euch jedoch jetzt nicht mehr über einen festen Fahrplan berichten, sondern nur über die Seminare, die ich belegt habe.


Meine Seminare - Ein bunter Themenmix:
Das Schöne an meinem Studiengang ist definitiv, dass er zwei Studienbereiche abdeckt. Einmal die Soziologie, die über ein breites Themengebiet verfügt und die Politikwissenschaften, in denen ebenfalls unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt werden können. Das heißt, dass es in keinem Semester langweilig wird. Im Bereich der Soziologie standen bei mir im letzten Semester zwei Aufbaumodule an, einmal aus der allgemeinen und einmal aus der speziellen Soziologie. Für Ersteres konnte ich freudigerweise einen Platz für "Medien und Kommunikationssoziologie" ergattern, was mich natürlich sehr gefreut hat, da ich ja später gerne im Bereich Journalismus / Öffentlichkeitsarbeit tätig sein möchte und mich so auch in beruflicher Hinsicht dafür interessiert habe. Zwar gab es hier zu Beginn viel Theorie, aber gerade gegen Ende haben wir über viele spannende, derzeit aktuelle Themen diskutiert und uns mit Smartphones und das Medienverhalten der heutigen Jugend auseinandergesetzt. Auch für meine Hausarbeit konnte ich mich somit mit einem sehr aktuellen Thema auseinandersetzten, und habe mich hier für die Selbstdarstellung von Jugendlichen in Facebook entschieden. Persönlich bin ich mit der Wahl des Seminars immer noch richtig glücklich, weil ich auch bei der Theorie einiges mitgenommen habe und ich diese Themen einfach sehr interessant finde. In der Speziellen Soziologie habe ich mich der "Körpersoziologie" zugewandt. Ihr seht schon an diesen zwei sehr unterschiedlichen Themen, wie breit mein Studiengang aufgestellt ist. Für mich war dieses Seminar ja mein Back Up, da ich auch hier gerne ins Medienseminar reingerutscht wäre, aber im Nachhinein bin ich echt froh, wie es gekommen ist. Denn die Themen, die wir in der "Körpersoziologie", einer noch recht jungen Soziologie, behandelt haben, fand ich wirklich sehr interessant. Es ging um Themen wie Extrem- und Abenteuersport, Schönheitsoperationen (worüber ich mein Referat gehalten habe), die Funktion des Körpers im religiösen Bereich oder aber auch um Transgender, was ja derzeit auch ein aktuelles Thema ist.

Im Bereich der Politikwissenschaft standen bei mir natürlich auch einige Aufbauseminare an. Im Bereich der vergleichenden Politikwissenschaften belegte ich ein Seminar zu dem politischen System der Usa. Ich habe ja auf meinem Blog schon öfter geschrieben, dass die Usa ein Land ist, welches mich als Kind fasziniert hat. Damals hatte ich noch diese typische Vorstellung vom "American Dream" und habe das Land nur mit der ganzen Glitzerwelt Hollywoods in Verbindung gebracht. Ja, ich wollte sogar einmal dort Leben. Ihr merkt also, dass ich sehr beeinflusst wurde von den Medien, die nur die schönen Seiten zeigen. Mit dem Alter legte ich diese rosarote Brille jedoch ab und schaut endlich hinter die Fassade. Interessant finde ich die Usa immer noch, dort Leben würde ich aber nur ungern, was auch am System liegt. Das ist nämlich komplett anders, als unser System hier in Deutschland und egal, wie sehr wir manchmal am Jammern sind, wir können uns glücklich schätzen über all die Absicherungen, die wir hier haben, denn die gibt es in den Usa definitiv nicht. Arbeitslosen- oder Krankengeld sucht man dort vergeblich, genauso wie die Rente. Die Themen selbst waren auch hier vielfältig, neben der Geschichte des Landes, der Thematisierung politischer Themen in Serien und Filmen, wurden unterschiedliche politische Themen wie das Rechtssystem, die Medien, der Lobbyismus und vorherrschende Probleme wie Rassismus beleuchtet. Gut fand ich, dass hier auch immer aktuelle Diskussionen und Beispiele aufgegriffen wurden. Und da ich zuvor auch nur die gängigen Infos über das amerikanische System kannte, konnte ich so noch etwas tiefer eintauchen und habe eine Menge gelernt, auch über die Denkweise, die dort vorherrscht.

Im Bereich der Internationalen Beziehungen habe ich mich dafür entschieden, etwas über den Tellertand zu schauen und somit die "Außenpolitikanalyse: Nicht Europäischer Staaten" belegt. Ich finde, dass man im außenpolitischen Bereich von Ländern wie China, Brasilien, Südafrika oder Indien in unseren Medien doch eher wenig mitbekommen, zumal das ab und an auch gewollt ist. Doch aus diesem Grund wollte ich auch hier etwas weiter eintauchen, habe viel über die Länder, deren Geschichten, Staatsoberhäupter und außenpolitischen Strategien gelernt. Ich persönlich fand das wirklich interessant und habe mich durch mein Referat am meisten mit China auseinandergesetzt. Und für die politische Theorie habe ich mich für Theorien der Aufklärung entschieden. Auch hier gab es eine breite Palette an Ansätzen und ihr solltet keine Angst haben, euch mit Theoretikern wie John Rawls, Karl Kautsky, Rosa Luxemburg, Karl Marx oder Bernstein auseinanderzusetzen.

Und auch wenn ich etwas Geisteswissenschaftliches studiere, kommen Daten bei uns nicht zu kurz, da ein großes Berufsfeld bei uns in der Datenauswertung angesiedelt ist. Dadurch besteht später die Möglichkeit bei Marktforschungsinstituten zu arbeiten. Aus diesem Grund gab es im dritten Semester das erste Seminar, in dem wir den Umgang mit Spss gelernt haben. Ich habe dies wie gesagt im Block belegt, jedoch bisher nur den ersten Teil absolviert und muss den zweiten im kommenden Semester noch nachholen. Somit habe ich das Programm in einer Woche gelernt, was zwar ein kurzer Zeitraum ist, jedoch bleibt man durch ein Blockseminar einfach auch immer in der Materie drinnen. Ich selbst bin ja nicht unbedingt der größte Fan von Mathe, muss aber gestehen, dass mir so Programmsachen dann doch immer eine Menge Spaß machen. In dieser kurzen Zeit war ich zwar noch etwas unsicher mit dem Programm an sich, aber denke, das ist normal. Die Klausur lief dann wesentlich besser, als ich es erwartet hätte und ich bin mit einem guten Gefühl raus, welches sich nun auch anhand meiner 1,3 bestätigt hat.. Das ihr also mit einem geistwissenschaftlichen Studium, null Chancen auf dem Arbeitsmarkt habt, ist somit also nicht richtig. Lasst euch das nicht einreden und entscheidet lieber danach, was euch wirklich liegt und Spaß macht, denn sonst werdet ihr auch nicht erfolgreich sein (Mein Tipp für alle noch unsicheren: Die Unis bieten immer Tage, an denen ihr in die verschiedensten Vorlesungen reinschauen könnt. Als Schüler solltet ihr die unbedingt nutzen, um euch ein Bild über verschiedene Studiengänge zu machen). Auch in solchen Studiengängen wird euch aber immer wieder Mathe begegnen oder ihr müsst mit Zahlen spielen, sodass es auch hier attraktive Bereiche gibt, in denen ihr nach eurem Abschluss tätig werden könntet.


Wer von euch steht gerade vor der Entscheidung, was er studiert?
Was studiert / arbeitet ihr denn so?
Und wen konnte ich neugierig, auf meinen Studiengang machen?
 

{Geständnisse eines Serienjunkies} Warum Staffel 6B für mich die schwächste Staffel von Pretty Little Liars ist!

Samstag, 25. Juni 2016 / / 12 Kommentare


In den Usa ist vor einigen Tagen die 7.Staffel von Pretty Little Liars gestartet, in der unsere Lügnerinnen alles tun, um eine von ihnen zu retten. Ich hingegen dachte mir, dass dies doch ganz passend ist, um meine Gedanken zur vorherigen Staffel loszuwerden, die für mich persönlich die bisher schwächste Staffel der Serie gewesen ist. Ich betone hierbei jedoch, dass es sich hierbei um meine Meinung handelt, denn sicherlich wird es Fans geben, die dies anders sehen und auch von der 6.Staffel begeistert waren. Natürlich kann es kleine Spoiler im Verlauf der Handlung geben, für diejenigen, die die zweite Hälfte noch nicht kennen. Jedoch habe ich bei der großen Enthüllung keine Namen genannt und das Ganze sehr vage gehalten, um hier niemanden die Freude an der Serie zu nehmen.


Urheberrecht: Freeform

Worum ging es im  zweiten Teil der 6.Staffel?
Im Finale des ersten Teiles wurde die Identität von A enthüllt und nun kehren Aria, Hanna, Spencer und Emily 5 Jahre später nach Roosewood zurück, um zu entscheiden, ob A aus der psychiatrischen Anstalt entlassen wird. Doch ihr erneutes Aufeinandertreffen zieht einen Mord nach sich und neue Drohungen per Sms.


Meine Meinung: 
Mich konnte ja schon der erste Teil der 6.Staffel nicht überzeugen (siehe meine Kritik hier) und somit habe ich gehofft, dass der Zeitsprung von 5 Jahren die Serie in eine neue Richtung bringen würde, die nicht nur erwachsener, sondern auch dunkler und dramatischer sein würde. Mit dem Versprechen, dass es ein ganz neues Mysterium geben würde, keimte in mir die Hoffnung, dass dieses Rätsel etwas besser aufgelöst werden würde, als es im ersten Teil der Fall war. Doch weit gefehlt. Der 5-Jahres-Sprung hat eher dafür gesorgt, dass es lange Zeit gar kein Mystery in der einst so spannenden Serie mehr gab. Ich fühlte mich viel mehr, als würde ich gerade ein stinknormales Beziehungsdrama anschauen, zu mal ich es auch unrealistisch fand, was für Traumberufe alle haben. Gut, jetzt mal Emily ausgenommen, aber ihre Storyline stellte für mich auch die realistischste dar, weil das Leben nun mal nicht perfekt und von Tiefschlägen gezeichnet ist. Da läuft nicht immer alles so, wie man es sich wünscht. Bei den Anderen war mir das ganze dann doch etwas zu perfekt, da hätte ich mir mehr Tiefe, interessantere Handlungen und wirklich mehr Realitätsnähe gewünscht. 

Freeform

Doch kommen wir einmal zum neuen Mysterium, bei dem ja beteuert wurde, dass es noch spannender, viel düsterer und erwachsener werden würde. Persönlich habe ich davon nichts gemerkt, außer ich hab ne andere Serie als die Produzenten gesehen. Denn es wurden schlichtweg massenhaft alte Storylines wiederholt und auch was die Figuren anbelangt, war von einer Entwicklung nicht viel zu sehen. Hanna, Spencer, Aria und Emily haben erneut alte Fehler wiederholt und sind zurück in ihr Verhalten als Teenager gefallen, sodass man sich den Zeitsprung in dieser Hinsicht auch hätte sparen können. Und was gab es dazu? Unglaublich viele Kurznachrichten mit Drohungen, wie das nun mal damals schon der Fall war und abseits davon kam eigentlich nicht viel. Das hat sich in meinen Augen auch auf die Spannung niedergeschlagen, sodass die Serie vor sich hin dröppelte und wirklich nicht viel passierte. Am Ende habe ich die neuen Folgen nur geschaut, weil es halt Pretty Little Liars ist und das ist nie ein gutes Zeichen.  

Wirklich viel pepp kam auch kurz vor dem Finale nicht auf. Zwar fand ich das dann etwas spannender als das groß angekündigte Mid Season Finale, doch auch hier bin ich enttäuscht von dem großen Cliffhanger. Persönlich fand ich diesen erneut unlogisch und nicht wirklich schockierend. Mir fehlte da einfach der Wow Effekt, die bei Enthüllungen solcher Art einfach aufkommen sollten. Vielmehr bin ich verärgert, dass man all die Jahre vehement in Interviews behauptete, man würde nicht den Weg der Zwillingsgeschichte gehen und dann tut man es doch. Als Fan möchte ich mich auf gewisse Aussagen einfach verlassen können und das ist bei Pretty Little Liars einfach nicht mehr der Fall. Ich verstehe es ja noch, wenn man mit dem Zuschauer spielt, weil man Figuren zurückbringt und hier den Schockeffekt auskosten möchte, aber das ist in meinen Augen eine ganz andere Sache. Somit kam ich mir dann doch etwas veräppelt vor, zumal erst kurz vor dem Finale überhaupt Hinweise auf diesen Zwilling deutlich wurden, vorher lassen die sich ja kaum finden und somit überzeugt mich das ganze logisch nicht. Was ich wirklich Schade finde, da Pretty Little Liars einmal zu meinen Lieblingsserien gezählt hat, nun aber von anderen Serien überholt wurde. Ich habe einfach das Gefühl, das der Serie die Luft ausgeht, was wohl auch daran liegt, dass man die ganze Auflösung um A viel zu lange hinausgezögert hat und es dann unausweigerlich unglaubwürdig wird.

Und was hat mich noch gestört?
  • Warum müssen die Mädels in Pll eigentlich immer ihre Partner betrügen? Diesmal nicht nur Aria, bei der wir das ja schon gewohnt sind, sondern auch Hanna, die ja eigentlich verlobt ist und mit ihrer Handlung auch noch Spencer hintergeht. Ich finde einfach die Botschaft dahinter nicht unbedingt der Knaller für junge Mädchen und würde mir wünschen, dass man da einfach mal andere Wege einschlägt.


Was ich mir für die 8.Staffel wünsche?
Dass man die Serie mit einem Knall beendet und nicht noch weitere Staffeln dranhängt, in denen dann nicht mal mehr der ganze Cast mit dabei wäre. Lucy Hale hat ja schon offiziell ihren Ausstieg nach der 7.Staffel bekannt gegeben und ich bin mir ziemlich sicher, dass sie nicht die Einzige ist, die sich neuen Projekten widmen möchte. Immerhin haben alle der Hauptdarstellerinnen schon abseits der Serie Projekte und versuchen sich auf dem Markt zu behaupten. Abseits davon hoffe ich einfach mal auf eine Auflösung, die mir wirklich umhaut und vielleicht auch über die etwas schlechtere 6.Staffel hinweg tröstet.


Und wie fand ich die erste Folge?
Ehrlich gesagt hat sich auch der Auftakt nicht wirklich besonders angefühlt, was daran lag, dass alles etwas überhetzt wirkte und wir trotz viel Action eigentlich nicht viel erfahren haben. Von den versprochenen Antworten war somit noch nicht viel zu spüren, aber das kommt sicherlich noch. Zwar hat diese Folge wieder etwas Lust auf mehr gemacht, da sie doch ihre Momente hatte, aber auch der Auftakt bringt einige Logiklücken zum Vorschein und bringt nicht wirklich viel Charakterentwicklung. Dafür fand ich die Idee mit dem Timer recht gelungen, hätte mir aber gewünscht, dass man diesen vielleicht sogar konstant mit eingebaut hätte, das hätte in meinen Augen für mehr Spannung gesorgt. Auf Allisons Handlungsstrang bin ich persönlich in dieser Staffel am meisten gespannt und auch eine neue Figur ist bisher recht interessant. Ihr merkt, dass ich für all diejenigen, die die Folge bisher noch nicht gesehen habe, nicht zu viel vorwegnehmen möchte. Mein Fazit ist jedoch, dass auch diese Episode durchwachsen war und ihre Höhen und Tiefen hatte. Jedoch hat sie zumindest Lust auf mehr gemacht, selbst wenn doch etwas viel Handlung in eine Folge gepackt wurde und das Verhalten bzw. die Gutgläubigkeit mancher Figuren nicht komplett nachvollziehbar gewesen ist.


Was sagt ihr zur 6.Staffel von Pretty Little Liars?
Welche Handlungen haben euch gefallen, was nicht?
Und was sagt ihr zu den großen Auflösungen?
Wer hat denn die Auftaktfolge zur 7.Staffel schon gesehen?
Und wer von euch schaut die Serie denn überhaupt? 

Für alle Fans von Hörbüchern ein Muss: audible

Mittwoch, 22. Juni 2016 / / 14 Kommentare

*Dieser Beitrag entstand im Rahmen einer Kooperation, weshalb es sich um Werbung handelt. Dies hat jedoch in keinster Weiße meine Meinung über audible beeinflusst, denn ich habe mich wirklich sehr intensiv mit dem Angebot des Anbieters auseinandergesetzt und bin von dessen Angebot wirklich überzeugt.

Heute möchte ich euch im Rahmen einer Kooperation, audible etwas näher bringen. Ich war überrascht darüber, dass viele meiner Freunde die Seite noch gar nicht kennen. Mir war audible schon vor der Anfrage ein Begriff und da ich die Idee dahinter wirklich interessant finde, war ich auch sofort Feuer und Flamme euch darüber aufzuklären, was sich hinter der Seite denn genau verbirgt. Der Dienst dürfte vor allem für Fans von Hörbüchern interessant sein, die im Laden ja nicht gerade günstig sind und so definitiv ins Geld gehen können. Amazon bietet hier mit seiner neuesten Geschäftsidee eine wirklich tolle Alternative, die man sich nicht entgehen lassen sollte.


Was verbirgt sich hinter audible - Die Fakten:
Wie oben schon erwähnt richtet sich audible an alle Fans von Hörbüchern und bietet bei einem Abo Preis von 9,95 € seinen Abonenten ein Hörbuch im Monat kostenfrei. Im Laden zahlt man für die aktuellen Bestseller schon mal ab 25 € aufwärts, was wir ihr seht deutlich teurer ist, als das Monatsabo von audible. Beispielsweise zahlt man für  Blackout derzeit noch 29,95 €, während The Girl on the Train mit 25 € auch nicht gerade günstig ist. Das Jesus Video hingegen zeigt das mit 34,99 € sogar noch mehr drinnen ist und teilweise geht die Preisspanne auch soweit, dass manche Hörbücher über 50 € kosten. Ganz schön viel Geld, gerade wenn man vielleicht noch Schülerin oder Studentin ist. 

Natürlich habt ihr die Möglichkeit das Abo monatlich zu kündigen oder gegeben falls noch ein weiteres Hörbuch im Monat zu erhalten. Auch für dieses zahlt ihr dann maximal 9,99 €, jedoch gibt es im Angebot von audible auch noch günstigere Hörbücher, die dann natürlich auch mit ihrem Normalpreis angerechnet werden. Ihr müsst also auf keinen Fall drauf zahlen, wenn ein Hörbücher günstiger ist.

All diejenigen die nun neugierig geworden sind, haben auch die Möglichkeit das Ganze  unverbindlich für einen Monat zu testen. Hierbei fallen für euch noch gar keine Kosten an und ihr könnt auch nach dem ersten Probemonat ganz bequem wieder kündigen, sollte euch der Dienst nicht zusagen. Seit ihr aber überzeugt von diesem, dann werden im Anschluss die 9,99 € berechnet.

Das Urheberrecht liegt für alle vier Hörbuchcover bei audible


Was bekommt man dafür geboten?
Das Angebot von audible umfasst im Moment 200.000 Hörbücher aus den unterschiedlichsten Genres. Ich glaube, dass hier wirklich jeder fündig wird. Folgende Kategorien werden hierbei angeboten:
  • Thriller
  • Fantasy
  • Science-Fiction
  • Krimi
  • Romane
  • Historische Romane
  • Klassiker
  • Comedy & Humor
  • Wirtschaft & Karriere
  • Bildung & Wissen
  • Freizeit & Leben
  • Sprachkurse (was ich wirklich  richtig toll finde, da gerade solche Lehrbücher verdammt teuer sind, aber sich gerade hier Hörbücher wirklich lohnen,um die richtige Aussprache zu lernen)
  • Kinder- & Jugendhörbücher
  • Englische Hörbücher 
  • Audiomagazine (Zeitungen & Zeitschriften oder Radiosendungen)
Besonders toll finde ich hierbei die Funktion, dass man ein Hörbuch sogar zurückgeben kann, wenn es einem nicht zusagt. Somit müsst ihr euch nicht durch ein Buch quälen, dass euch eigentlich gar nicht interessiert, sondern könnt euer Buch noch einmal umtauschen. Abspielbar sind die Hörbücher übrigens auf allen Endgeräten, da ihr diese bequem downloaden und offline anhören könnt. Egal ob Pc, Laptop, Tablet, iPad, Mp-3-Player oder Handy, ihr könnt all die Geschichten somit nicht nur zuhause beim entspannen anhören, sondern auch unterwegs und damit definitiv so manch langweilig Bus-, Zug- oder Autofahrt überbrücken. 


Welche Bücher ich besonders interessant finde?
Natürlich möchte ich aber noch genauer auf den Inhalt von audible eingehen, denn dieser ist ja letzten Endes ausschlaggebend dafür, ob sich ein Abo für den Einzelnen lohnt oder nicht. Persönlich habe ich ja eine lange Liste an Büchern, die noch auf meiner Wunschliste stehen und ich dachte mir, dass es doch mal ganz interessant ist zu sehen, welche davon bei audible verfügbar sind. Generell habe ich festgestellt, dass der Dienst eine bunte Mischung aus Bestsellern, Klassikern, jedoch auch Geheimtipps bietet und das ist definitiv ein großer Pluspunkt, da man so auch eine große Zielgruppe abdeckt. 

Im Bereich der Thriller/ Krimis habe ich wirklich einige Bücher gefunden, die sich derzeit auf meiner persönlichen Wunschliste befinden. Die meisten davon sind natürlich bekannte Bestseller, die einem derzeit auch in den Buchhandlungen entgegen lächeln, aber für mich ist das ein klarer Pluspunkt, weil gerade diese Hörbücher immer noch eine Menge Geld kosten und sich im Abo dann auch wirklich lohnen. Meine Favoriten sind hier:

Im Bereich Fantasy punktet audible bei mir schon alleine damit, dass alle Harry Potter Romane, ebenso die komplette Gameof Thrones Reihe geboten wird. Ansonsten gibt es auch hier vieles was einem derzeit in den Buchläden begegnet wie "Lady Midnight" von Cassandra Clare, die "Obsidian" Reihe, "Die Rote Königin" von Victoria Aveyard, "Die 5.Welle" oder "Die Längste Nacht" von Isabel Abedi oder auch Klassiker wie die "Biss" Reihe von Stephanie Meyer, Die Edelstein Trilogie von Kerstin Gier, die Hunger Games Reihe von Suzanne Collins oder die "Percy Jackson" Reihe von Rick Riordian. Gerade hier bietet audible Reihen, die gerade in aller Munde sind und eine große Fanbase haben, jedoch gibt es auch genügend etablierte Dystopien, die man hier noch einmal neu erleben kann.

Besonders begeistert hat mich ja die große Auswahl an historischen Romanen. Ihr wisst ja, dass in mir ein kleines Geschichtsherz pocht und gerade in dieser Kategorie lassen sich nicht nur fiktionale Romane, sondern auch Non-Fiktion finden, die ich ja besonders gerne lese. Natürlich habe ich mich hier gleich auf die Suche nach den Tudors begeben, eine Zeitepoche die mich ja bekanntlich besonders reizt und bin wirklich auf viele Werke gestoßen. Es gibt so viele Biografien über Anne Boleyn, die als Hörbuch dort vorhanden sind wie "The Lady in the Tower" von Allison Weir, ein Werk, welches ich euch neben "The Creation of Anne Boleyn" von Susan Bordo nur empfehlen kann. 

Für Fans von fiktionalen historischen Romanen gibt es jedoch die Outlander Saga, unzählige Werke von Rebecca Gable, von der auch ich mir demnächst mal einen Roman zulegen möchte, da ich hier sehr viel Positives höre oder aber auch die Bestseller von Ken Follett, der sicherlich jedem ein  Begriff ist.


Welche Geheimtipps habe ich gefunden?
Wie oben schon erwähnt, überzeugt audible aber nicht nur mit bekannten Bestsellern. Es lassen sich auch wunderschöne Buchperlen dort finden, auf die man sonst vielleicht gar nicht aufmerksam geworden wäre. Hier mal einige Beispiele meinerseits:
  • Mytholgy in Game of Thrones (bisher wusste ich gar nicht, dass es auch hierzu ein Buch über die Serie gibt. Da ich aber solche Legenden und Sagen generell sehr spannend finde und mir bisher noch gar nicht aufgefallen ist, welche hier in der Serie verwendet wurden, wäre dies definitiv ein Buch für mich). Generell gibt es wirklich viele Fanbücher zu "Game of  Thrones", sodass Fans der Serie beim Dienst wirklich auf ihre Kosten kommen. 
  • Nostalgie kam bei mir auf, als ich gesehen habe, wie viele Gänsehaut Bücher bzw. generell wie viele Bücher  von R.L Stine bei audible vorhanden sind. Ich habe diese ja in meiner Kindheit verschlungen, während sie heute nur noch schwer zu bekommen sind. Meistens über Ebay. Zwar bietet audible sie auf Englisch, aber das finde ich nicht schlimm, da gerade Kinderbücher in wirklich leichter Sprache verfasst sind und man so auch etwas seine Sprachkenntnisse aufbessert, aber auch Erinnerungen der Kindheit geweckt werden. 
  • Abseits davon bietet audible auch viele Klassiker, über Shakespeare hin zu Jane Austen oder Faust lassen sich internationale, aber auch deutsche Klassiker finden. Während der Schulzeit hätte ich mir echt gewünscht, mich nicht selbst durch diese quälen zu müssen, sondern sie bequem vorgelesen zu bekommen. 
  • Fans von Serien- oder Buchverfilmungen dürfen sich ebenfalls freuen, denn auf audible habe ich unzähle literarische Vorlagen unserer Lieblinge gefunden. Neben der Buchreihe zu "The Vampire Diaries", gibt es aber auch Bücher zu "The Walking Dead", sehr viel zu "Game of Thrones", wie oben schon erwähnt die "Outlander Saga", "True Blood" oder zu "Shadowhunters". Im Filmbereich darf natürlich "Ein ganzes halbes Jahr" nicht fehlen, genauso wie "The Danish Girl", "Der Medicus", "Die Bücherdiebin", "Das Schicksaal ist ein mieser Verräter", "50 Shades of Grey", "Er ist wieder da" oder "The Maze Runner".  Eine Übersicht zu allen Angeboten im Bereich "Serien",findet ihr hier

Und was hat es mit Hörspielen auf sich?
Etwas, mit dem ich mich persönlich zuvor noch nie auseinandergesetzt habe, doch audible bietet wirklich sehr viele Hörspiele, vor allem zu Filmen. Somit lassen sich hier im Angebot Hörspiele zu "Die Hebamme", "Paddington", "Zoomania", "Herr der Ringe" uvm. finden. Natürlich sind aber auch Romane in dieser Form neu aufgelegt, wie viele Bücher von Sebastian Fitzek, "Macbeth" oder auch Rebecca Gable. Der Unterschied zu einem normalen Hörbuch ist hier, dass es verschiedene Sprecher gibt und vor allem auch Geräusche und Musik eingebunden werden, die für eine noch intensivere Stimmung sorgen. In den Kommentaren der User wurde immer wieder deutlich, dass diese Effekte und unterschiedlichen Sprecherrollen das Erlebnis noch intensiver machen und somit wirklich ein absolutes Highlight sind, zumal auch viele Hörspiele exklusiv bei audible angeboten werden.


Mein Fazit zu audible:
  • Zum Aufbau: Hier muss ich sagen, dass ich die Seite wirklich sehr übersichtlich ist. Man hat mit nur wenigen Sätzen, das wichtigste auf den Punkt gebracht und bietet vielfältige Kategorien, innerhalb derer man noch verschiedene Unterpunkte auswählen kann. Dazu gibt es Bestseller Listen, die Top Ten Downloads aus allen Kategorien und am Ende der Seite werden noch einmal häufig gesuchte Begriffe aufgelistet.
  • Toll finde ich auch den Punkt "Bald bei audible", weil man hier als Nutzer sehen kann, welche Bücher bald im Abo enthalten sind und worauf man sich hier freuen kann. 
  • Gepunktet hat audible bei mir auch mit der "Gefällt Mir-Garantie" mit der ihr euch durch kein Buch mehr quälen müsst, das euch nicht gefällt, sondern dieses ganz einfach umtauschen könnt. Ist für mich hierbei auch ein Alleinstellungsmerkmal des Anbieters. 
  • Dazu kann sich die Auswahl sehen lassen, denn es finden sich die aktuellen Bestseller wieder, jedoch auch viele Klassiker, Fanbüchern zu Serien, ausländische Lektüren und sogar Lehrbücher. Was möchte man mehr? 
  • Im Service empfinde ich vor allem die kostenlose Hotline als großen Pluspunkt. Die hat man ja leider nicht mehr bei jedem Anbieter, sie ist aber einfach verdammt wichtig. Erreichbar ist das Team hier von 6-24 Uhr und das von Montags bis Sonntag. 
  • Natürlich ist ein weiterer Pluspunkt auch die Möglichkeit jeden Monat kündigen zu können, sodass man das Abo zu Zeiten nutzen kann, wo man auch wirklich Zeit hat jeden Monat ein Hörbuch zu hören. 
  • Bei den Hörbücher selbst finde ich es schön, dass wir neben dem Sprecher, auch einige Infos zum Werk erhalten, es jedoch auch User Bewertungen gibt, die einem zeigen, ob sich der Download wirklich lohnt. In diesen wird neben dem Inhalt auch auf den Sprecher eingegangen. Wirklich negatives habe ich hier aber nicht gelesen. Jedoch sind Sprecher natürlich eine Geschmackssache, sodass diese hier für meine Bewertung nun keine Rolle spielen. Doch auch hier gibt es vorab die Möglichkeit einer Hörprobe, durch die man ja auch merkt, ob der Sprecher einem zusagt. Ihr müsst also nicht die Katze im Sack kaufen.
  • Was bleibt noch zu sagen? Nachdem ich mich sehr lange mit audible beschäftigt habe, kann ich persönlich nur das Fazit ziehen, dass ich das Preis-Leistungs-Verhältnis wirklich gut finde, denn man bekommt einen tollen Service, eine große Auswahl gebotet und spart viel im Vergleich zum regulären Preis mancher Hörbücher.


Ist von euch denn schon jemand Nutzer von audible? 
Wen konnte ich neugierig machen?
Und was sagt ihr generell zu Hörbüchern?

{Outfitpost} Warum eine Prise Egoismus okay ist!

Sonntag, 19. Juni 2016 / / 22 Kommentare

Ich bin ein Mensch, der es normaler weiße immer jedem Recht machen möchte. Es ist mir ernorm wichtig, einen guten Eindruck bei Anderen zu hinterlassen und ja nicht egoistisch zu wirken. Ich möchte, dass andere positiv über mich denken, doch gerade hier musste ich mit den Jahren lernen, dass dies ein Ding der Unmöglichkeit ist. Es wird immer Menschen geben, die einen nicht mögen, hinter dem Rücken Schlechtes sagen und wo es einfach nicht passt. Gerade in meiner Jugend hat mich so etwas dann schnell belastet, weil ich mich fragte, ob es an mir selbst liegt oder meinem Charakter. Heute weiß ich, dass man einfach nicht jedem Gefallen kann. Mit manchen Menschen liegt man einfach nicht auf einer Wellenlage, die Chemie passt nicht, wie man immer so schön sagt. Und das ist auch okay. Viel wichtiger ist dann doch, dass man trotzdem erwachsen und freundlich miteinander umgeht. Doch bis ich Entscheidungen getroffen habe, bei denen ich mich selbst an die erste Stelle setze, hat es wirklich lange gedauert. Es passiert oft, dass ich erst an den Rest denke und dann an mich selbst. Daran finde ich, ist auch nichts Schlechtes. Für mich zeugt so etwas von gutem Charakter, da ich auch sonst jemand bin, der nicht nur gerne im Team arbeitet, sondern auch sehr hilfsbereit ist. Doch es kann dazu führen, dass man verdammt schnell ausgenutzt wird und so was tut weh. Natürlich habe auch ich das schon in der Vergangenheit erlebt und ich schätze mal, vielen von euch erging es auch so. Zumal sogar Psychologen herausgefunden haben, dass der Mensch auf dieses Verhalten seit seiner Kindheit programmiert ist. Mädchen, sogar noch mehr als Jungs und das überrascht nicht, immerhin sind wir ein soziales Wesen, das nur in Gesellschaft mit anderen bestehen kann. Und keiner möchte immerhin als egoistisch gelten. Oder jemand sein, der seine Ziele auf Kosten anderer verfolgt. 


Mir musste erst mein Körper zeigen, dass es so nicht weitergeht, denn sich immer Gedanken um die Anderen zu machen und was sie von meiner Entscheidung halten oder ob ich wen verärgere, hat mich unter Stress gesetzt und dazu geführt, dass ich selbst auf der Strecke blieb. Bei manchen Entscheidungen versuche  ich nun, einfach mal an mich zu denken, und das Richtige für mich Selbst zu tun. Es ist immerhin mein Leben, in dem ich vorankommen möchte. Und es ist mein Körper, der mir zeigt, wann meine Grenzen erreicht sind. Auf diese Zeichen zu hören, ist verdammt wichtig und vor Kurzem habe ich dies endlich einmal getan. Heute, ein paar Wochen später weiß ich, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Merke, wie sich alles zusammenfügt und ich auch endlich wieder etwas durchatmen kann, zwischen all dem Stress. Ich nehme mir mittlerweile gezielt Zeit für mich, klinke mich mal aus der Welt aus und komme zur Ruhe. Versuche den ganzen Stress von mir zu schieben und auch mal Dinge zu tun, die einfach nur mir selbst gut tun, egal was andere davon denken. Das sollte eigentlich jeder tun, doch ich weiß aus persönlicher Erfahrung, dass das manchmal gar nicht so leicht ist. Gerade wenn die Welt um einen herum im Chaos versinkt, alles Drunter und Drüber geht und nichts so läuft, wie man es sich erwünscht, ist es definitiv schwer, sich diese Auszeit zu nehmen. Und auch wenn alles gut läuft, ist da doch immer diese Angst als Egoist zu gelten, weil man mal Nein sagt, nicht jeden Gefallen erfüllt oder etwas tut, das andere vielleicht nicht gut heißen könnten. Heute finde ich, dass eine kleine Prise Egoismus niemanden schadet. Immerhin sind wir doch alle für unser persönliches Glück selbst verantwortlich und das erreichen wir nur dann, wenn es uns selbst gut geht, wir uns wohlfühlen und Dinge tun, die uns erfüllen und bereichern. Sobald wir unser Glück gefunden haben, profitiert immerhin auch der Rest davon, denn man ist dann ausgeglichen, mehr am Lachen und gibt so viel mehr zurück, als wenn man ständig unzufrieden durch die Welt marschiert. Zumal jeder von uns am Ende seines Lebens eine eigene Bilanz sieht und in diesem Moment, da möchte man doch zurückblicken und die Erkenntnis gewinnen, dass man zufrieden ist.


Natürlich sollte diese Prise Egoismus nicht überhandnehmen. Auch hier muss man, wie bei vielen Dingen im Leben, die gesunde Balance finden. Auch wenn ich versuche nun etwas mehr an mich zu denken, sind meine Freunde für mich immer noch die wichtigsten Menschen auf der Welt, und sobald sie Hilfe, Rat oder Unterstützung brauchen, bin ich zur Stelle. Ich bin hier gerne beste Freundin, Psychologin oder Comedian in einem und zaubere ihnen ein Lächeln ins Gesicht.


Und nach diesem kurzen Auszug aus meinem Gedanken, bin ich froh, dass es endlich einmal wieder einen Outfitpost hier zu bewundern gibt. Schon etwas länger wollte ich meine neue Lederweste ausführen, aber irgendwie war das Wetter nie passend. Das einzig positiv an diesen sehr milden Temperaturen ist also, dass es nun eine gute Gelegenheit dafür gab, bei der ich nicht schwitzen, aber auch nicht frieren würde. Wie ich sie kombinieren würde, hatte ich schon längere Zeit im Kopf und ich hoffe, die Kombi gefällt euch genauso gut wie mir. Erneut gibt es einen sehr lässigen Look, bei dem ich aber finde, dass er definitiv das gewisse Etwas hat. Alltagstauglich, aber doch irgendwie auffallend. Übrigens hätte ich nie gedacht, dass mir eine solche Jacke überhaupt steht. Ich war immer der Meinung, dass ich darin untergehen würde und sie etwas auftragen. Wieder einmal, hat dies mir aber deutlich gemacht, dass es Kleidungsstücke gibt, die man einfach mal spontan anprobieren sollte. Ganz oft wird man dabei nämlich überrascht und die Vorurteile im Kopf müssen revidiert werden. Und nun lasse ich einfach mal Bilder sprechen.



{Blogparade} Kampf der Buchgenres: Fantasy / Dystopien

Mittwoch, 15. Juni 2016 / / 15 Kommentare


Bevor es los geht, gibt es noch einmal kurz die Regeln, für all diejenigen die gerne mitmachen möchten:
  • Immer am 15. des Monats von Februar bis Dezember wird über das Genre gebloggt. Hierfür dürft ihr gerne auch unseren Banner verwenden. Ihr habt jedoch ab dem 15. dann 4 Wochen Zeit um euren Beitrag online zu stellen.
  • Über jedes Genre kann je nach Lust und Laune geschrieben werden: Warum man dieses Genre mag/oder warum nicht (mehr)?, Bücher, die man vorstellen oder die man zu diesem Genre gerne mal lesen möchte, Autoren, die dieses Genre verkörpern oder wie von mir oben schon erwähnt allgemeines zum Genre
  • Schreibt über diese Genres und verlinkt eure Beiträge bitte unter den jeweiligen Post am 15. bei Jana oder mir, wir sammeln diese und ziehen am 15.1.17 letztendlich ein Fazit: Welches Genre gewinnt bzw. ist am Beliebtesten unter den Bloggern? Welche Bücher sollten zu den jeweiligen Genres gelesen werden?  Welche Autoren wurden empfohlen? 

Und welche Themen erwarten euch noch?

Juli • Sachbücher / Biografien 
August • Historische Romane 
September • Klassiker 
Oktober • Kinderbücher 
November • Erotikbücher 
Dezember • fremdsprachige Bücher 
Januar • Das große Fazit

Auch heute behandelt Janas und meine Blogparade ein Genre, in dem ich mich zuhause fühle, denn ich lese unglaublich gerne Fanatasybücher, die im Jugendbereich angesiedelt sind. Warum das so ist, ist ganz einfach erklärt: Ich liebe es, in fremde Welten einzutauchen und vom Alltag abschalten zu können. Genau das bietet mir dieses Genre, denn als Leser findet man sich in Welten wieder, in denen es noch Magie gibt, unbekannte Kreaturen lauern oder Mythen und Sagen zum Leben erweckt werden. Natürlich gibt es hierbei immer einen Helden, auf dem das Schicksal der Welt lastet, aber genau mit diesem fiebere ich unglaublich gerne mit, vor allem dann, wenn er es schafft meine Sympathien für sich zu gewinnen. Dementsprechend verwundert es wohl nicht, dass mein absolutes Lieblingsbuch bis heute "Harry Potter" ist, wobei ich hier wohl eher Buchreihe sagen muss. Doch die Bände bieten all das, was ich am Fantasy  Genre so mag: eine unglaubliche Welt, von derer man gerne ein Teil wäre (ich habe wirklich lange Zeit gehofft, dass die Hogwarts Einladung per Post kommt), ein Held, mit dem man ab der ersten Minute mitfiebert und auf dem das Schicksal der gesamten Magiergemeinschaft lastet, Nebenfiguren, die verdammt tough sind und Bösewichte, die einem wirklich das Grauen gelehrt haben. Doch neben Zauberei, magischen Kreaturen wie Drachen und dieser andersartigen Welt, geht es im Kern der Geschichte um Werte, die wir alle kennen: Freundschaft und Liebe. Denn Harry Potter zeigt uns, welche Stärke diese zwei Werte besitzen und das wir durch sie alles überstehen und schaffen können. 

Ihr merkt also, ich bin ganz Generation Potter und bisher habe ich leider noch kein Buch gefunden, welches qualitativ an diese Reihe heran reicht und muss somit auch gleich auf meine Kritik zu sprechen kommen. Gerade im Jugendbuchbereich wird der Markt derzeit mit Fantasybüchern überschwemmt, die sich inhaltlich alle sehr ähneln, sodass ich es schwer finde, wirklich Geschichten zu finden, die sich von der Masse abheben. Das heißt natürlich nicht, dass es diese Romane in diesem Genre nicht mehr gibt, aber ich finde, man muss dafür schon länger suchen. Persönlich lege ich Klappentexte, in denen der Satz "und das verliebte sie sich in den mysteriösen..." sofort aus der Hand, weil ich auf der Suche nach Werken bin, in denen der Fantasyaspekt überwiegt und nicht durch eine dramatische Liebesgeschichte verdrängt wird, wie es leider bei manchen Büchern der Fall ist. Ich mag die Liebe als Nebenhandlung sehr gerne, finde sie da auch sehr wichtig, weil sie uns antreibt, aber sie sollte nicht die Haupthandlung überschatten. Somit möchte ich euch zu Beginn zuerst die Bücher vorstellen, die mich abseits von Harry Potter aus den genannten Gründen überzeugen konnten. Abgeschlossen wird der Beitrag dann wieder mit meiner kleinen Wunschliste und den Beiträgen zum letzten Thema. 


Meine persönlichen Favoriten im Bereich Dystopie / Fantasy:


Mittlerweile habe ich mir ja angewöhnt zuerst die Filme anzuschauen, bevor ich in diesem Genre die Bücher lese, denn ich finde, die vermitteln immer ein gutes Bild über die grundlegende Storyline und zeigen mir, ob es sich wirklich um ein Fantasywerk oder eine epische Liebesgeschichte handelt. Bei "Die Tribute von Panem" ging diese Variante für mich auf, denn dort habe ich zuerst die ersten zwei Teile gesehen und im Anschluss mit der Buchreihe begonnen. Als spannend habe ich so trotzdem empfunden, da es einfach etwas anderes ist, ob man ein Buch liest oder etwas sieht. Mit Ersterem taucht man einfach viel intensiver in die Welt, jedoch vor allem die Gedanken und Gefühle des Hauptcharakteres ein. Dazu gibt es einfach auch immer wieder Stellen, die sich im Film nicht finden lassen, weshalb auch die Bücher für mich absolute Page Turner waren. Übrigens fand ich alle drei Bände richtig gelungen, weshalb es für mich keinen Durchhänger gab, den man bei vielen Dystopien findet. Den ersten Band habe ich noch auf Deutsch gelesen, während ich mir die letzten Zwei dann auf Englisch zulegte. Persönlich hatte ich keinerlei Verständnisprobleme, da die Sprache doch sehr einfach gehalten ist, was bei amerikanischen Jugendbüchern eigentlich meistens der Fall ist. An "Die Tribute von Panem" mochte ich jedoch vor allem die Grundprämisse der Storyline, die gar nicht so abwegig ist, da es solche Spiele in der Vergangenheit in Form der Gladiatorenkämpfe schon einmal gegeben hat. Somit fand ich die ganze Idee sehr interessant und finde sie wirklich gut umgesetzt, denn mir persönlich hat auch das etwas untypische Ende der Reihe gefallen. Rückblickend hätte ein übertriebenes Happy End in meinen Augen einfach nicht gepasst und mit etwas Abstand war ich dann sehr zufrieden, weiß aber auch, dass es nicht allen Fans so geht. Aber Enden sind nunmal Geschmackssache und Autoren können es hier nie allen Recht machen, das darf man einfach auch nicht aus dem Blick verlieren. Übrigens findet ihr eine ausführliche Kritik zu allen Bänden hier!

Carlsen Verlag
Bei meinem weiteren Liebling hänge ich wohl ganz schön hinter her, denn den ersten Band von Percy Jackson habe ich erst vor Kurzem gelesen. Zuvor kannte ich nur die Filme, dachte aber immer, dass das Buch vielleicht zu kindisch für mich sein könnte. Mit dieser Annahme lag ich aber falsch, denn das Buch ist wirklich viel, viel besser als der Film und somit würde ich jedem raten, sich dieses einmal genauer anzuschauen. Riordian bietet einfach den perfekten Mix aus Humor, Spannung und Action und schafft es die griechische Mythologie auf eine tolle Art und Weise in die Moderne zu holen. Das hatte mir schon im Film unglaublich gut gefallen, geht jedoch im Buch noch viel tiefer, da Percy dort wesentlich mehr Abenteuer erlebt und wir so noch mehr über die Hintergründe erfahren. Da wurde im Film unglaublich viel weggelassen, was ich rückblickend nicht komplett nachvollziehen kann. Abseits davon ist das Buch wirklich für alle Altersklassen geeignet, da Rick Riordian einen wunderschön flüssigen Schreibstil hat und man gar nicht wahrnimmt, dass man hier ein Kinderbuch liest, zumal die Figuren ja auch älter werden und in späteren Bänden auch reifen. Harry Potter startete einst ja auch als Kinderbuch und war es am Ende nicht mehr. Ich fand den Auftakt jedoch so unterhaltsam und spannend, das ich mir nun auch den zweiten Band ausgeliehen habe, diesmal jedoch auf Englisch und da hoffe ich, euch diesen beim Thema der fremdsprachigen Bücher näherzubringen. 


Und was steht noch auf meiner Wunschliste?

S.Fischer Verlage
"Das Juwel" ist mir eine Zeit lang auf verdammt vielen Blogs begegnet und die Storyline an sich hat mich einfach sofort neugierig gemacht. Im Zentrum steht Violet, die eine Gabe besitzt und aus diesem Grund ausgewählt wird bei den sogenannten Juwels zu leben. Diese führen, anders als sie Selbst, ein Leben in saus und braus. Doch damit geht eine Bürde einher, denn sie muss der Herzogin ein Kind schenken und sich gegen Intrigen wehren. Hat irgendwie ein bisschen was von mittelalterlichen Höfen und das finde ich, ja eh immer sehr interessant. Zwar spielt auch hier die Liebe eine Rolle, jedoch hoffe ich nicht, dass sie die gesamte Geschichte dominiert und wir einführend auch viel über das System und die Figuren erfahren. Die Idee an sich finde ich einfach interessant, auch wenn es natürlich dem typischen Vorgang von Jugendbüchern entspricht, da ich mir sicher bin, dass auch dieses System zerfallen wird. Aber gerade der Teil mit den Gaben macht mich einfach neugierig, davon bin ich einfach ein Fan. Zumal hier ja auch das Cover ein Eyecatcher ist, aufgrund dem man das Buch ständig in der Hand hat und ab und an bin ich von reinen Cover Käufen auch nicht befreit.



dtv Verlag
Das nächste Buch, dass es schon vor seinem Erscheinungsdatum auf meine Wunschliste geschafft hatte, ist "Witch Hunter". Die Thematik Hexen finde ich ja generell interessant und lange Zeit, war es ruhig um dieses Genre, doch das hat sich nun geändert. Man findet sie wieder in Film, Serien und nun auch Jugendbüchern. Denn in dieser Dystopie steht die 16-jährige Elizabeth im Mittelpunkt, die der Hexerei angeklagt wird.  Einen unerwarteten Retter findet sie ihn Nicolas Perevil, der als der größte Hexenmagier seiner Zeit gilt und für eine Elizabeth im Kampf zwischen Hexen und Menschen eine ganz eigene Rolle vorgesehen hat. Der Klappentext hört sich hier einfach verdammt spannend an, sodass ich sogar schon an einigen Gewinnspielen teilgenommen habe, um die Hardcover Variante zu gewinnen, denn die Geschichte macht mich einfach neugierig. Auf Lovelybooks sind die Kritiken dazu äußerst positiv und es wird vor allem der innovative Plot gelobt, was mich gleich noch mehr reizt, das Buch endlich zu lesen. Persönlich werde ich es mir wohl auf Englisch zulegen, weil es dort die Bücher so gut wie immer Taschenbuchformat gibt und sie dann einfach günstiger sind. Persönlich hoffe ich auf einen spannenden Page Turner, der uns auch die Hexenprozesse etwas näher bringt und auch mit historischen Fakten aufwarten kann. Übrigens finde ich auch hier das Cover wunderschön gestaltet und bin der Meinung, dass es wirklich jedes Regal aufhübscht.



dtv Verlag
In eine ganz andere Richtung geht "Young World" von Chris Weitz, denn in dieser Dystopie finden sich Jugendliche plötzlich in einer Welt ohne Erwachsene wieder. Diese wurden von einer Seuche ausgerottet, während die Überlebenden versuchen auch weiterhin am Leben zu bleiben. Doch als die Lebensmittel knapp werden, beginnen sich Clans zu formieren, die bald auch im Kampf miteinander stehen. In diesem Chaos findet Jefferson ein Heilmittel, welches die Menschheit retten könnte. Ich kann mich erinnern, dass ich schon einmal ein Buch gelesen habe, in dem es inhaltlich darum ging, dass Jugendliche versuchen in einer Welt ohne Erwachsene zu leben. Zwar weiß ich den Titel nicht mehr, jedoch fand ich es inhaltlich sehr interessant, sodass mir viele Stellen der Geschichte bis heute noch in Erinnerung geblieben sind. Damals ist die Lage nämlich komplett außer Kontrolle geraten und das scheint sich auch bei Weitz anzudeuten. Genau dieser Bestandteil der Storyline ist auch diejenige, die mein Interesse geweckt hat, auch wenn ich natürlich auch gerne wissen würde, was für eine Art Seuche alle Erwachsenen ausgelöscht hat und warum nur sie? Somit gibt es nach dem Lesen des Klappentextes doch einige Fragen, die ich irgendwann beantwortet haben möchte. Zwar sind hier die Kritiken etwas geteilter Meinung, aber es ist sicherlich ein Buch das Geschmackssache ist, zumal ich hier auch keine epische Liebesgeschichte erwarte.


Goldmann Verlag
Sehr viel Gutes, vor allem von meinen Lesern habe ich aber auch über die "5.Welle" gehört, dessen Storyline wirklich sehr spannend und actionreich sein soll. Manche haben sicherlich schon von dem gleichnamigen Film mit Chloe Grace Moretz gehört, mir wurde aber geraten lieber das Buch in die Hand zu nehmen und das möchte ich demnächst unbedingt tun. Inhaltlich reizt mich die Storyline sehr, denn im Buch selbst wird die Welt durch fünf Wellen zerstört: Dunkelheit, Zerstörung, ein tödliches Virus. Und was die nächsten zwei Wellen bereithalten, weiß niemand. Jedoch kann die junge Cassie niemandem mehr trauen und weiß nicht, wer Freund oder Feind ist. Gerade die Idee der Wellen finde ich sehr interessant, das erinnert zwar an die 7 biblischen Plagen, doch schon in all den Moses Filmen, die ich gesehen habe, war dieser Teil einer der interessantesten und ich war immer gespannt, wie sie umgesetzt wurden. Natürlich macht mich auch neugierig, welche zwei Wellen die Menschen noch erwartet und welche Auswirkungen diese nach sich ziehen. Und auch die Frage nach Freund und Feind ist in Büchern immer sehr interessant, da man dadurch wirklich einen guten Spannungsbogen aufbauen kann, indem man sich auch als Leser fragt, wem die Protagonisten nun vertrauen können.



Harper Collins
Zum Abschluss möchte ich euch noch ein Buch vorstellen, welches noch gar nicht veröffentlicht wurde, aber auf das ich wirklich schon hinfiebere. Auf "Three Dark Crowns" bin ich ganz durch Zufall auf Amazon gestoßen, war aber sofort gefesselt vom Klappentext. Inhaltlich geht es um 3 Schwestern, die alle magische Kräfte besitzen und denen die Königskrone zusteht. Während Mirabella die Natur beeinflussen kann und neben verheerenden Stürmen, auch Brände auslösen kann, besitzt Arsinoe die Gabe, Dinge zu kontrollieren. Katherine hingegen kann die tödlichsten Gifte herstellen. Alle drei müssen mit 16 Jahren in einem Kampf um die Krone gegeneinander antreten. Einen Kampf, den nur Eine von ihnen überleben wird. Bisher gibt es das Buch nur auf Englisch, ich meine jedoch mich dunkel zu erinnern, dass es schon einen deutschen Verlag gibt, der es auch hier verlegt. Da ich aber persönlich eh mehr englischsprachige Bücher lesen möchte, würde ich hier zur Originalsprache greifen. Schon alleine deshalb, weil die Storyline hier komplett meines ist und ich mir diese auch verdammt gut als Film oder Serie vorstellen könnte. 



Und welche Beiträge gab es zum letzten Thema?
  • Jana hat in das Thema eingeführt, indem sie erst einmal definiert hat, was überhaupt unter die Kategorie Jugendbuch fällt. Im Anschluss stellt sie uns ihre absoluten Lieblinge vor, erläutert jedoch acuh, warum sie nicht mehr ganz so oft Jugendbücher liest.  
  • Und auch Julia nimmt uns mit in ihre Jugend und stellt ihre absoluten Lieblingsbücher vor, mit dabei unter anderem die "Freche Mädchen, Freche Bücher" Reihe, die ich damals ja auch richtig gerne gelesen habe oder die Jette-Reihe von Monika Feth, wo ich auch drei Romane vom im Regal stehen habe. 
  • Cora hingegen legt den Fokus zu Beginn erst einmal auf die Helden ihrer liebsten Jugendbücher, denn für sie braucht es nicht immer einen Protagonisten der die Welt retten muss oder Teil einer großen Revolution ist, sondern gerade Figuren mit realistischen Geschichten fesseln sie. Dazu gibt es eine Liste ihrer liebsten Jugendbücher. 
  • Während Tabby am liebsten Jugendbücher liest, die in der Zeit des Zweiten Weltkriegs angesiedelt sind oder sich mit Handicaps auseinandersetzten. Genau zu diesen Themen stellt sie uns ihre persönlichen Favoriten vor und da waren definitiv einige interessante Bücher dabei, die man sich einmal genauer anschauen sollte. 
  • Ich habe mich auch sehr gefreut, dass auch Kirsi wieder ein Teil der Parade ist, auch wenn das Thema ihr zu Beginn erst einmal gar nicht leicht gefallen ist. Am Ende hat sie uns aber die Lieblingsbücher ihrer beiden Mädels vorgestellt und auch hier gibt es neben einem Klassiker, wirklich zwei sehr interessante Bücher zu bestaunen. 
  • Und auch Heike hat ihre Kleinen zu Wort kommen lassen, die in ihrem Beitrag ihre 10 liebsten Jugendbücher vorstellen. Neben einigen bekannten Werken, habe ich da zum ersten Mal gemerkt, dass meine Jugend nun doch schon etwas hinter mir liegt und sich auf dem Markt wirklich etwas getan hat. 
  • Etwas später online kam dann noch Bees Beitrag (aber wir gesagt, es ist nicht schlimm wenn ihr etwas später teilnehmt), in dem sie nicht nur die Bücher vorstellt, die sie in ihrer Jugend gelesen hat, sondern auch auf heutige Jugendbücher eingeht, die sie fesseln uns aber auch zeigt, was ihre Tochter denn gerne liest. Gerade dieser Vergleich zwischen den Generationen finde ich hier sehr interessant, da man hier auch sieht, wie das Angebot sich gewandelt hat. 

Was ist euer liebstes Buch im Fantasygenre?
Welche Bücher könnt ihr empfehlen?
Was steht noch auf eurer Wunschliste?
Und findet ihr den Markt ebenfalls etwas überschwemmt?

{Herzensfilme} Warum "Das Schicksal ist ein mieser Verräter", einer der schönsten Filme ist, die ich seit langem gesehen habe!

Sonntag, 12. Juni 2016 / / 26 Kommentare

Wie schon angekündigt, gibt es ja Filme, denen möchte ich eine größere Bühne bieten. Es sind Produktionen, die mich wirklich von sich überzeugen konnten und mich mitgerissen haben. "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" ist einer davon. Ich hatte den Film ja schon etwas länger in meinem Dvd Regal stehen, muss aber gestehen, dass ich für eine solche Storyline einfach in der Stimmung sein muss. Den Kauf habe ich aber nicht bereut und denke, dass ich ihn mir mehr als einmal ansehen werde, denn Produzent Marty Bowen hat ihr wirklich einen tollen Job gemacht.

Und apropos Filme, vor Kurzem habe ich euch ja auch den Tanfilm "We Love to Dance" vorgestellt, von dem ich persönlich sehr begeistert war. Ab dem 24.06 gibt es den Film nun auf Dvd und Blu Ray. Meine Kritik könnt ihr übrigens hier nachlesen, vielleicht kann ich damit ja den einen oder anderen neugierig machen.

Allgemeines:
20th Century Fox
Titel: Das Schicksal ist ein mieser Verräter
Originaltitel: The Fault in Our Stars
Erscheinungsjahr: 2014
Produktionsland: Usa
Altersfreigabe: Ab 6 Jahren
Länge: 126 Minuten
Produzent: Marty Bowen
Cast: Shailene Woodley ("Die Bestimmung") als Hazel Grace Lancaster, Ansel Elgort ("Die Bestimmung") als Augustus Waters, Nat Wolff ("Margos Spuren") als Isaac, Laura Dern ("Jurassic Park") als Mrs. Lancaster, Sam Trammell ("True Blood") als Mr. Lancaster, Willem Dafoe ("Spider Man 3") als Peter Van Houten und Lotte Verbeek ("Outlander") als Lidewij Vliegenhardt
Sonstiges: Basierend auf dem gleichnamigen Roman von John Green


20th Century Fox

Handlung:
Hazel ist 16 Jahre alt und leidet an einer aggressiven Form von Schilddrüsenkrebs. Damit sie jedoch trotzdem Freunde findet und ihr Leben lebt, überreden ihre Eltern sie an einer Selbsthilfegruppe teilzunehmen, in der sie Gleichgesinnte findet. Hazel ist von dieser Idee nicht begeistert, trifft dort jedoch Augustus Waters, der aufgrund seiner Krebserkrankung sein Bein verloren hat. Beide Freunden sich an und sind beide begeistern vom Roman von Peter VanHouten. Als sie den Autor jedoch gemeinsan im Amsterdam aufsuchen, erpuppt sich dieser nicht als die Person, die sie erwartet haben. Doch trotzdem verändert die Reise ihr Leben.

Warum der Film mich so mitgerissen hat:
Ich habe wirklich selten einen so wunderschönen, aber zugleich traurigen Film gesehen, der die ganze Thematik um den Krebs auch noch so nachhaltig rüberbringt. Denn die Krankheit hat mich nicht so einfach losgelassen, ich habe mich immer wieder gefragt, wie ich handeln würde, wäre ich Hazel und sie für ihre Stärke bewundert. Auch hat es mich dazu gebracht, mein eigenes Verhalten zu überdenken, denn obwohl ich gesund bin, bin ich oft unzufrieden mit meinem Leben. Wie ihr merkt, ist dies ein Film, der wirklich im Kopf bleibt. Obwohl das Ganze ja ein Jugendfilm ist, fehlt ihm nicht der nötige Ernst, der jedoch von vielen lustigen, romantischen und wirklich schönen Momenten unterbrochen wird. Ihr solltet aber trotzdem Taschentücher bereithalten, denn es gibt viele Stelle, an denen einem die Tränen in die Augen schießen. Ehrlich gesagt, habe ich sogar Rotz und Wasser gehault, denn Hazels und Gus Geschichte ist nicht nur schön, sondern auch richtig traurig, was schon die ersten Worte des Films deutlich machen. Generell bietet der Film auch viele tolle Dialoge, die zur Abwechslung wirklich frisch und spritzig sind und auch etwas mit der Thematik spielen. Das erlebt man leider nicht mehr in jedem Film und schon deshalb hat diese Produktion einen besonderen Platz in meinem Herz. Das Ende hat es dann noch einmal in sich, auch wenn ich da leider schon vorher wusste, was mich erwarten würde. Nicht gespoilert zu werden, war bei diesem Film glaube ich unmöglich, weil er doch einer der heiß erwartetsten Kinostarts gewesen ist, doch trotzdem hat er mich komplett mitgerissen und erneut gezeigt, dass das Leben nicht immer fair ist. Neben der berührenden Geschichte, in der wir nicht nur Hazel, sondern auch die schwierige Lage ihrer Eltern und Gus kennenlernen, sind mir auch die Figuren sehr schnell ans Herz gewachsen.

Funerals, I've decided, are not for the dead. They are for the living. - Hazel

Hazel, sowohl auch Gus, sind beides sehr spezielle Figuren, die mich schon mit ihrem Humor von sich überzeugen konnten. Ich mochte es, dass wir hier mal keine Stereotypen geliefert bekommen, sondern zwei Charaktere, deren Leben alles andere als fair ist, die aber trotzdem das Beste aus ihrer Situation machen und hierbei unglaublich Stärke beweisen. Gerade Hazels Angst, sich binden zu wollen, kann wohl jeder nachvollziehen, denn immerhin weiß sie nicht, wie lange sie noch zu leben hat. Die Chemie zwischen den Darstellern hat für mich jedoch ab der ersten Sekunde gepasst. Ich brauchte zwar zwei Sekunden länger, bis ich mit Gus warm wurde, doch die Fassade bröckelt bei ihm doch sehr schnell und wir können hinter die coole Maske blicken.

Vor den Darstellern muss ich wirklich meinen Hut ziehen, denn die haben einen verdammt guten Job gemacht. Ich mochte Shailene zwar in "Die Bestimmung", finde aber das sie sich hier auf einem ganz anderen Niveau bewegt. Es war wirklich beeindruckend, wie gut sie die verletzliche und schwache Seite von Hazel gespielt hat und mich gerade deshalb so berühren konnte. Man hat ihr die Rolle einfach abgekauft. Das Gleiche gilt übrigens für Ansel Elgort, der für mich in "Die Bestimmung" eher blass bleibt, hier aber wirklich sein Talent offenbart. Man hätte wohl keine besseren Hauptdarsteller finden können, die die Storyline so gut tragen und sich in das Herz der Zuschauer spielen. Da sind die alten Hasen des Showgeschäfts für mich schon fast untergegangen, da der Film definitiv von seinen Jungdarstellern getragen wird.

But, Gus, my love, I cannot tell you how thankful I am for our little infinity. I wouldn't trade it for the world. You gave me a forever within the numbered days, and I'm grateful.  - Hazel

Neben der tragischen Storyline hat mir auch gefallen, ein bisschen was von Amsterdam zu sehen. Es ist ja bekanntlich eine Stadt, die bei mir auch ganz oben auf der Reisewunschliste steht und deren Charme ich im Film erneut zu spüren bekommen habe. Somit war es schön, dass wir auch einen Wechsel in der Szenerie erhalten haben.

Fazit:
Das Schicksal ist ein mieser Verräter, ist ein Werk, dass nicht nur wunderschön, sondern traurig zugleich ist, mit brillanten darstellerischen Leistungen aufwartet und hierbei auch lustige, spritzige und frische Dialoge bietet, die ich mir in einem Jugendfilm öfter wünschen würde. 5 von 5 Punkten.


Wer von euch hat den Film schon gesehen?
Wie fandet ihr ihn?
An alle Buchleser: Was gefällt euch denn besser, Buch oder Film?
Und wen konnte ich neugierig machen?

{Lieblingsklicks} Juni

Mittwoch, 8. Juni 2016 / / 16 Kommentare

Es wird mal wieder Zeit für meine kleine Linksammlung, die erneut vollgepackt ist mit vielen tollen Beiträgen, aus den unterschiedlichsten Bereichen. Und nun gibt es noch eine Defnition für all diejenigen, die diese Reihe noch nicht kennen:

Hier verlinke ich Posts von Blogger/innen die ich im letzten Monat persönlich interessant, anregend oder unterhaltsam fand. All diese Beiträge haben in meinen Augen eine Wertschätzung verdient, ohne das man eine Gegenleistung erwartet. Gestartet habe ich das ganze, um mich noch mehr mit Bloggern zu vernetzten und euch aber auch einen weiteren Mehrwert auf meinem Blog zu bieten.


Persönliches
  • Eine wirklich tolle Idee hatte Clara im letzten Monat, denn sie hat sich einfach mal 10 Minuten hingesetzt und all das aufgeschrieben, was sie gerne einmal tun möchte, so ganz ohne an all die Ängste, das Geld oder auch den Faktor Zeit zu denken. Ich kann viele Punkte ihrer Liste nur übernehmen, habe aber natürlich auch einige Eigene, die ich bisher aufgrund von Ängsten nicht umgesetzt habe. 

Entertainment
  • Ihr seit euch immer noch nicht sicher, welches Abo nun das Richtige für euch ist: Amazon Prime, Netflix oder doch lieber beide als Kombination? Nun ging auch Coras Beitrag online, der ebenfalls die Vorzüge beider Anbieter herausarbeitet und diese miteinander vergleicht. Dazu geht sie auch auf Filme und Serien ein, die sich bei beiden Anbietern finden lassen. 
  • Bearnerdette macht auf einige Missstände in Hollywood aufmerksam, indem sie sich dem ganzen Shitstorm um den neuen Ghostbuster Trailer annimmt. Ich persönlich wurde erst durch ihren Beitag darauf aufmerksam, war aber wirklich geschockt über einige der Kommentare, die auf Youtube gepostet wurden. Am Trailer kann es nämlich nicht liegen, da ich da schon wesentlich schlechtere gesehen habe und selbst wenn der Trailer nicht der Knaller ist, rechtfertigt das manche Aussagen nicht, da es sich hierbei nur mu kurze Ausschnitte handelt die selten etwas über den Film aussagen. Wie oft gab es schon tolle Trailer, aber der Film war dann das genaue Gegenteil? Zumal hier viele scheinbar ein Problem mit weiblichen Helden haben. 
  • Schon einmal etwas von Virtual Reality gehört? Mir ist der Begriff in der letzten Zeit häufiger im Tv begegnet, dass es solche Brillen jedoch schon zu kaufen gibt, wusste ich noch gar nicht. Diana stellt nun die HTC Vive vor und erläutert, wie realitätsnah diese wirklich ist. Und glaubt mir, nach ihrem Erfahrungsbericht wollt ihr auch eine haben ;). 
  • Bei Rebecca gibt es einen "Internet Guide für Beginner", in dem sie darauf eingeht, was man lieber  vermeiden sollte, wenn man sich keine hohen Strafen einfangen sollte. Auch ich bin der Meinung, dass weniger mehr ist, weshalb ihr bei mir bestimmte Bilder oder Themen nicht auf meinem Blog finden werdet. 

Travel around the World:
  • Auch bei Fräulein Anker bleiben wir in Deutschland, denn sie hat uns letzten Monat wirklich richtig schöne und hippe Cafes in Berlin vorgestellt, die allesamt nicht nur durch eine tolle Atmosphäre, sondern auch interessante Snacks überzeugen. 
  • Nummer Neun nimmt uns hingegen zwei Wochen lang mit durch Spanien und stellt uns hierbei mehrere Städte des Landes vor. Im ersten Teil dreht sich alles um Valencia, gefolgt von Costa Dorade, wo ich ihn wirklich um seine Unterkunft beneide, während der letzte Teil uns Barcelona näher bringt. Ich persönlich war noch nie in Spanien, steht jedoch auf meiner Reise Wunschliste ganz oben.
  • Und auch Jasmin war erneut auf Reisen und teilt die Erlebnisse ihres letzten Roadtrips mit uns auf ihrem Blog. Diesmal ging es erst nach Frankreich und danach weiter nach Spanien. In ihrem ersten Teil nimmt sie uns mit in den Süden Frankreichs und stellt uns unter anderem die Pont D'Arc und den Pont du Gard vor. Beides hat mein Geschichtsherz natürlich höher schlagen lassen.  
  • Während wir bei Franzi in Deutschland bleiben, denn sie war zu Besuch in der Hauptstadt und stellt uns Madam Tussauds etwas näher vor. Bei mir werden da Erinnerungen wach, da ich das Wachsfigurenkabinett schon zweimal besucht habe. Doch seitdem sind schon wieder neue Figuren dort eingezogen, sodass es nie langweilig wird. 
  • Vor Kurzem hat eine Freundin von mir auch das bloggen angefangen und in ihrem Post entführt sie uns gleich nach Dubai und stellt uns dort Sehenswürdigkeiten vor, die man sich nicht entgehen lassen sollte, verrät aber auch, an welche Spielregeln man sich in Dubai halten sollte und was vorab wichtig zu wissen ist.

Leckeres aus der Küche:
  • Ihr liebt Cheesecakes oder wollt das Ganze mal ausprobieren? Dann schaut mal bei Franzi vorbei, denn bei ihr gab es im letzten Monat ein richtig leckeres Rezept zu einer New York Cheesecake mit Himbeercreme, was sich perfekt für den Sommer anhört, wo ich es immer fruchtig mag.
  • Gibt es noch jemandem, dem bei Maras veganer Chocolate fudge Cake das Wasser im Mund zusammenläuft?  Also ich hätte jetzt gerne ein Stück davon, sofort :).


Bloggen - Nützliche Tipps und Tricks:
  • Petra stellt sich in einem sehr spannenden und ausführlichen Blogbeitrag die Frage, ob sich Vollzeitbloggerin sein würde, wenn sie von ihrem Blog leben könnte. Eine interessante Fragestellung, die jeden Blogger zum nachdenken anregt. Mich würde es zwar freuen, wenn ich von meinem Blog leben könnte, aber wie alles hat auch dies Vor- und Nachteile. 
  • Während Anna hingegen ganz offen und ehrlich über das Konkurrenzdenken und schlimme Verhalten manch großer Blogger berichtet. Ich finde es mutig, dass sie sich einfach mal ausgesprochen hat und bin da immer froh, dass ich zum Glück bisher solche Erfahrungen noch nicht machen musste. 
  • Lisa hat einen wirklich ausführlichen Beitrag online gebracht, in dem sie tolle Tipps für mehr Traffic auf eurem Blog gibt. Letztendlich wünscht sich ja jeder von uns, dass unsere Beiträge auch gesehen werden, somit finde ich solche Beiträge immer sehr hilfreich, da ich selbst in diesem Bereich auch noch einiges lernen muss.  
  • Vita nimmt sich auf ihrem Blog der derzeitigen Instagram vs. Blog Debatte an, und erzählt uns, warum das soziale Netzwerk nie den Blog ersetzten kann. Ich stimme ihr übrigens in allen Punkten zu und wollte euch deshalb den Beitrag nicht vorenthalten. 


Fangirling:
  • Es ist ja auch kein Geheimnis, dass ich mir verdammt gerne Cast Interviews meiner Lieblingsserien anschaue und dieses vom Pll Cast fand ich dann doch sehr unterhaltsam. Im Interview spielen sie nämlich das Spielchen "Never Have I Ever" bezogen auf Situationen von Pretty Little Liars. 

Welche spannenden Beiträge habt ihr im letzten Monat gelesen?
Welche Fanvideos wurden geklickt?
Und seit ihr vielleicht auch auf kurioses gestoßen?

Monatsrückblick Mai oder Wetterchaos und Feiertagslaunen

Sonntag, 5. Juni 2016 / / 17 Kommentare


Ein weiterer Monat liegt hinter uns. Einer, der es zumindest was das Wetter anbelangt gegen Ende noch einmal in sich hatte und das Chaos sogar mit in den Juni transportiert hat. Ich hoffe, ihr seit von den Unwettern milde davongekommen, wir hatten bisher Glück, aber das war ja leider nicht in allen Orten der Fall. Meine Gedanken sind im Moment bei den Betroffenen, die hoffentlich so schnell wie möglich Unterstützung erhalten. Abseits davon war der Mai aber zumindest zu Beginn ein Monat, der sich sehen lassen konnte. Aufgrund der vielen Feiertage, gab es viele freie Tage, an denen wir ab und an sogar mit Sonnenstrahlen verwöhnt wurden. Neben Vater- und Muttertag, an denen ich die Zeit mit meinen Eltern und der Familie genossen habe, gab es für mich auch noch eine lange Pfingstwoche. Zwar musste ich auch etwas für die Uni tun, jedoch konnte ich auch ein paar der freien Augenblicke genießen und habe vor allem an den meisten Feiertagen die Uni Sachen auch mal beiseite geschoben. Auch konnte ich endlich wieder mehr Zeit mit Freunden verbringen, die ich schon länger nicht mehr gesehen habe und wo es somit allerhand aufzuholen gab. Letzten Monat haben wir deshalb 3 Spieleabende veranstaltet, zwei in großer Runde, einer in einer etwas Kleineren, aber lustig und lang war jeder Einzelne davon. Persönlich haben sie mir wirklich gut getan, weil ich einfach mal abschalten konnte. Übrigens habe ich nun meine Vorliebe für Cluedo entdeckt und auch Lifestyle, ein etwas älteres Spiel, bei dem man seine Freunde einschätzen muss, kann ich euch nur empfehlen. Wir haben bei Letzterem wirklich viel gelacht und waren überrascht über so manches Ergebnis. Und natürlich wurde bei uns im letzten Monat auch schon fleißig gegrillt. Meine Liebe dafür habe ich auf meinem Blog ja schon häufiger beteuert, somit war ich natürlich richtig happy darüber, dass im vergangenen Monat zum ersten Mal der Grill angeschürt wurde und das einmal bei einem Geburtstag im Kreise meiner Kommilitonen, einmal mit meiner Schwester, Zuhause mit Bekannten und auch einfach nur mal so für Papa und mich. Es geht doch nichts über ein leckeres Steak oder? Probleme machte mir wie gesagt nur meine Gesundheit, die somit einen kleinen Schatten über den letzten Monat gelegt hat. Aber nun möchte ich meine Instagram Bilder sprechen lassen, die einiges davon festgehalten haben.

Mein Mai via Instagram:
Im Mai war ich wirklich sehr aktiv auf Instagram. Ich glaube, bisher habe ich in noch keinem Monat so viel gepostet, was natürlich an den vielen Feiertagen lag, aber auch daran, dass ich meinen Account einfach auch etwas intensiver Pflegen möchte. Somit wurde nicht nur fleißig geteilt, sondern auch viel gelikt, kommentiert und einigen Accounts gefolgt. Natürlich würde ich mich darüber freuen, wenn auch ihr mir einem Besuch abstattet. Auch auf Instagram findet ihr mich unter Smalltownadventure.


1. Bei uns startete der Monat gleich mit einem Geburtstag im Kreise der Verwandtschaft. Meine Oma wurde ein Jahr älter und das haben wir bei leckerem Kuchen gefeiert. Auf meinem Bild seht ihr einen Rotweinkuchen und ein wirklich leckeres Stück Erdbeer Sahne Kuchen. 
2. Ich starte ja gerne gut in den Tag, somit darf das Ei und der Cappucino am Wochenende nicht fehlen. Dazu schaue ich eigentlich fast immer eine Folge meiner Lieblingsserie, diesmal The Originals, das mit einer sehr traurigen Episode aufwartete. 


3. Was würde ich nur ohne meine Dolce Gusto Maschine machen? Richtig, verzweifeln. Ich bin einfach ein kleiner Kaffeejunkie, jedoch gibt es da sicherlich schlimmere Laster. Hier habe ich mich aber mal an einen Chai Latte herangewagt, der wirklich richtig gut geschmeckt hat. 
4. Selfie vom Vatertag, da war ich gerade auf dem Weg nach Hause...
5. ...Denn bei meiner  Schwester und ihrem Mann wurde mit meinem Dad gegrillt. Da gab es mal wieder zu viel zu essen, da ich auch noch einen Nachtisch mit Erdbeeren und Löffelbiskuit für meinen Dad gemacht habe, aber war wirklich ein schöner Tag. Und das nicht nur, weil wir Glück mit dem Wetter hatten, sondern weil meine kleine Nichte einfach zu putzig ist. 


6. Film Nachschub, somit ist mein Abendprogramm die kommenden Monate gesichert. Bisher bin ich noch gar nicht dazu gekommen einen der Filme zuschauen, aber spätestens über die Semesterferien im Sommer wird das nachgeholt. Da brauche ich bei all den Hausarbeiten sowieso gaaaanz viel Ablenkung. 
7. Selfie vom relaxen zuhause. Nicht groß gestylt, da ich es zuhause lieber natürlich mag. 
8. Muttertag und an dem bin ich extra ganz früh zum einzigen Bäcker gefahren, nur um festzustellen, dass es trotzdem keine Brötchen oder Croissants gibt. Da habe ich halt dann einfach nen ganzen Kuchen mitgebracht, der auch sehr lecker war. Im Anschluss ging es dann noch spazieren und Eis essen.

9. Kaffeejunkie, sagt ich ja bereits.
10. Zeit mal wieder beim throwbackthursday mit zumachen. Übrigens überlege ich gerade, ob ich mir nicht einen Rotstich in die Haare machen soll. Ich bin ja immer ein kleiner Schisser vor Veränderungen, somit würde mich interessieren, was ihr dazu sagt?
11. Frühstück. Ich tendiere echt dazu, dass sehr oft zu fotografieren. Diesmal habe ich übrigens mit Reign in die Tag gestartet.


12. Zwar lasse ich mir mit Greys Anatomy im Moment etwas mehr Zeit, da mir die Dvds ja nicht weglaufen, aber auf den Ausstieg von Lexie war ich dann doch gespannt. Natürlich habe auch ich da Rotz und Wasser geheult und muss gestehen, dass es ohne Lexie und Mark nicht mehr dasselbe ist. Ich vermisse die beiden doch sehr. 
13. Frühstück, diesmal mit The 100, dessen dritte Staffel ich auch sehr gelungen fand. An eine Kritik möchte ich mich hier auch unbedingt noch setzten, damit diese wieder passend zum Start der dritten Staffel bei uns online gehen kann. 
14. Ein kleiner Lückenfüller, damit die  Bildanzahl aufgeht. 


15. Und damit ihr nicht denkt, ich ernähre mich nur ungesund, gab es auch mal wieder ein Bild meiner Vitaminbombe: Erdbeeren, Banane Müsli. 
16. Jedoch kann ich von Kuchen einfach nicht meine Finger lassen, weshalb ich mir das ab und an auch einfach gönnen muss. 


17. Bagel habe ich selbst schon lange nicht mehr gegessen, jetzt kam mein Dad aber mit der Idee an, daraus Burger zu machen und das schmeckt wirklich richtig lecker. Müsst ihr wirklich mal probieren.
18. Und ja ich war im vergangenen Monat auch fleißig, denn hier kam ich von einem Treffen mit Kommilitonen zurück, bei dem wir zwar auch viel privates geplaudert haben, aber auch unser Thema für unsere Forschungsarbeit festgelegt haben, an der wir im kommenden Monat intensiv arbeiten werden. 


19. Meine Eltern haben im vergangenen Monat auch wieder Apfelkuchen gebacken und da sag ich ja nie Nein zu. Schmeckt einfach zuuu gut. Ich liebe ja persönlich vor allem die Streußel. 
20. Ich habe mir den Vorsatz gefasst, endlich wieder mehr englische Bücher zu lesen, somit wanderte gleich "The Red Queen" mit nach Hause. Gibt ja noch einige Jugendbücher, die ich auf meiner Wunschliste stehen habe, die es in Deutsch aber nur im Hardcover gibt und da mir das zu teuer ist, werde ich mir die jetzt einfach auf Englisch zulegen. Dazu möchte ich auch demnächst mal wieder was zu den Tudors lesen.


21. Ja, Ja die monatliche Pizza. Ich glaube da muss ich gar nicht mehr viel zu sagen oder?
22. Auf dem Weg zum Frühstück mit Kommilitonen, da startet der Feiertag doch schon mal super, vor allem da das Wetter auch gepasst hat. 


23. Und hier dann auch ein Bildchem vom Frühstück selbst, wie ihr seht habe ich mich für die süße Variante entschieden mit Croissant und Schokoaufstrich, dazu gab es noch Youghurt mit Früchten, ein Ei und einen Früchtetee.
24. Bei uns hat vor Kurzem ja auch ein Dunkin Donuts aufgemacht, bei dem mir bisher immer zu viel los war. Am Feiertag hatte ich mal Glück und habe mal eine 6er Box fürs Wochenende mitgenommen. Jedoch muss ich gestehen, dass mir die Donuts und Krampfen mittlerweile echt schon zu süß sind, somit wird das wohl für längere Zeit erstmal die letzte  Box gewesen sein. An Sorten hatte ich mich für Double Chocolate, Vanille, Boston Cream, Nutella und Himbere und Kirsche entschieden. 


25. Und ja ich kann es mit den Frühstücks Bildern nicht lassen. Hier wurde mit übrigens mit Malz Brot in den Tag gestartet, das echt richtig lecker geschmeckt hat. Dazu habe ich ja meine Liebe zu Mistress entdeckt. Auch wenn manche Wendungen etwas vorhersehbar sind, ist es doch eine tolle Frauenserie mit symphatischen Charakteren.
26. Und noch mal ein Füller, jedoch bin ich auf dieses Bild von meiner letzten Fototour verdammt stolz, da es mir wirklich von allen am Besten gefällt. 


Meine Outfits im Mai:
Leider gab es auch im vergangenen Monat nur zwei Outfits, was nicht nur am wechselhaften Wetter, sondern auch der Zeit lag. Ich bin einfach nicht so oft zum fotografieren kommen, wie ich es gerne gewollt hätte. Dafür mag ich beide gezeigten Outfits wieder umso mehr, da sie erneut komplett unterschiedlich sind. Einmal der lässige Look mit Jumpsuit, auf der anderen Seite eine etwas boho angehauchte Kombination.




Gelesen / Gesehen im Mai:
Gelesen: Jedoch habe ich mir dafür endlich wieder mehr Zeit fürs Lesen genommen, was auch daran liegt, dass "Abgeschnitten" von Sebastian Fitzek und Michael Tsokos wirklich verdammt spannend ist und schon relativ früh an Fahrt aufnimmt. Gerade die darin enthaltene Gesellschaftskritik gefällt mir unglaublich gut und lässt mich dran bleiben. Zu viel möchte ich natürlich noch nicht verraten, da ich noch mittendrinnen im Buch bin und meine Gedanken abschließend dann gerne in einer Kritik mit euch teilen möchte. Aber wie gewohnt, gefällt mir Fitzek richtig gut.

Gesehen:
Serien: Der Mai steht in den Usa immer für die Finalfolgen, weshalb es bei meinen Lieblingsserien richtig spannend wurde, denn davon haben sich die meisten nun in die lange Sommerpause verabschiedet, die bei manchen in diesem Jahr leider etwas länger als normal dauert. Persönlich bin ich immer noch schockiert darüber, dass man The Originals in die Mid Season im Januar verschoben hat und die in meinen Augen qualitativ schlechtere Serie The Vampire Diaries zur Herbstsaison zeigt. Hätte ich mir ehrlich gesagt andersrum gewünscht, weil Ersteres für mich die Zukunft ist, während ich bei Letzterem ja auf ein Serienfinale hoffe. Meine Gedanken zu Vampire Diaries habe ich ja schon ausführlich mit euch geteilt und auch die vorletzte Folge die im Mai lief fühlte sich für mich nicht wie eine Finalauftakt Folge an. Somit bin ich nach einer durchwachsenen Staffel froh darüber, dass zumindest der letzte Cliffhänger mein Interesse wecken konnte. Bei The Originals sieht das ganze Etwas anders aus, denn da fand ich die letzten 3 Folgen, die im Mai liefen ziemlich stark. Nicht nur, weil wir uns von einem weiteren geliebten Charakter verabschieden mussten, über dessen Tod ich noch nicht hinweg bin, sondern weil dieser Tod auch zum Verhängnis der Mikkaelson werden sollte und ich mag die Ironie, wie sich die Geschichte wiederholt und sie für ihren Untergang selbst verantwortlich sind. Somit war das für mich ein rundes Ende, bei dem es mir schwerfällt mich bis Januar zu gedulden.

Mit einem Staffelfinale, das es in sich hatte, hat sich auch The Flash von uns verabschiedet. Für die Comicleser dürfte das Ganze vielleicht nicht so überraschend sein, wie für mich, die diese nie in der Hand hatte und auch wenn ich denke, dass der Zustand vom Ende der Staffel in der kommenden Staffel recht schnell wieder rückgängig gemacht wird, war es doch ein logischer Schritt seitens Barry, der ihn sicherlich wachsen lassen wird. Ich bin auf jeden Fall schon jetzt sehr gespannt auf den ersten Trailer und kann die Comic Con somit kaum erwarten. Auf Prime habe ich währenddessen die ersten zwei Staffeln von Mistresses beendet und muss sagen, dass ich beide sehr gelungen fand. Gerade die Staffelfinalen hatten es in sich und lassen einen jedes Mal mit einem wirklich krassen Cliffhänger zurück. Somit würde ich jetzt am liebsten sofort die dritte Staffel sehen, zumal auch ein Paar zueinander gefunden hat, mit dem ich schon die ganze Zeit mitgefiebert habe. Abseits davon ging es bei mir noch mit Reign weiter. Hier gab es gleich 4 Folgen, in denen ich wie immer das gleiche Problem hatte. Es gibt Handlungsstränge, die mir richtig gut gefallen, wie Marys Planungen endlich nach Schottland aufzubrechen, Lolas / Elizabeths Freundschaft oder aber auch die "Red Knights", dafür gibt es andere, wo ich der Meinung bin, dass man zu sehr auf das Niveau einer Soap wechselt. Natürlich hat es mir hierbei vor allem im Herz wehgetan, dass man bei der Handlung um Anne Boleyn mal wieder nicht historische Fakten hat sprechen lassen, sondern lieber Gerüchte verarbeitet hat. Für mich als Geschichtsfreak und jemandem, der Anne Boleyn faszinierend findet, ist das natürlich nicht leicht zu verdauen.

Auf Netflix hingegen habe ich mit meinen Eltern die 2.Staffel von The Musketeer begonnen und finde auch die wieder sehr unterhaltsam. Bei dieser Serie liebe ich wirklich den Mix aus Action, Comedy und Historie. Die ersten Fragen wurden hier schon gesäht, auf dessen Antworten ich wirklich gespannt bin. Während ich kurz vor Ende des Monats noch die neue Staffel Scream angefangen habe. Dort mussten wir uns im Staffelauftakt schon von einer Figur verabschieden. Persönlich hatte ich damit schon gerechnet, jedoch werden wohl die kommenden Folgen verdammt hart werden, da alle verbliebenen Hauptfiguren zu meinen Lieblingen zählen, somit fiebere ich natürlich mit und hoffe, dass alle die Staffel unbeschadet überstehen, was definitiv nicht der Fall sein wird. Ansonsten fand ich es schön, dass jede Figur anders mit den Ereignissen der ersten Staffel umgegangen ist und wir hier auch noch viel Aufarbeitung vor uns haben. Alles andere wäre für mich unrealistisch.

Filme:


Hier ging der Monat diesmal Actionslastig los, da ich mir mit meinem Dad "The Escape Plan" auf Amazon Prime angeschaut habe. Ein klassischer Actionthriller mit Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger in den Hauptrollen, in der Stalones Figur die Ausbruchssicherheit von Gefängnissen testet, bei seinem neuesten Job jedoch verstellen muss, dass er hereingelegt wurde. Denn diesmal möchte sein Auftraggeber, dass er die hochmoderne Strafanstalt nicht mehr verlässt. Persönlich kann ich die schlechten Kritiken, die der Film damals von Kritikern bekommen hat, nicht nachvollziehen. Ich fühlte mich gut unterhalten, fand die Storyline interessant und habe die Chemie zwischen den beiden Action Urgesteinen wirklich genossen, zumal ich hier natürlich auch schauspielerisch nichts bemängeln kann. Auch die Nebenfiguren wurden in meinen Augen gut besetzt, da man sich auch hier die Creme de la creme Hollywoods herausgesucht hat. Klar es ist jetzt vielleicht nicht die innovativste Storyline, da es mittlerweile doch viele Filme gibt, die sich um Gefängnisausbrüche und dergleichen drehen, aber für mich gab es ausreichend Action, Humor und Hintergrundinfos zur Thematik, damit es nicht langweilig wurde. Auch die Gestaltung des neuen Hochsicherheitsgefängnisses fand ich gut umgesetzt, da es auch für den Zuschauer erst mal wie eine aussichtslose Lage wirkt. Das Ende ist zwar genau das, was man erwartet, tut dem Film meiner Meinung nach aber keinem Abbruch. Wer auf Action steht, Fan von Schwarzenegger und Stallone ist, dürfte hier definitiv auf seine Kosten kommen und das beweisen auch die überaus positiven Userkritiken, die auf Imdb zu finden sind.



Auch im Anschluss blieb es bei mir Actionhaltig, da ich mir auf Netflix dann "300: Rise of an Empire" angeschaut habe, der ebenfalls schon länger auf meiner Watchliste steht. Zu Beginn war es zwar etwas verwirrend, dass man nun die Vorgeschichte zum Vorgänger nachliefert und erzählt, wie es überhaupt zum Krieg zwischen Persien und Griechenland kam, jedoch habe ich dann doch recht schnell in den Film reingefunden. Wie schon "300" kann auch dieser Film durch seine bildgewaltigen Effekte und die optische Inszenierung dieser überzeugen. Für mich sind diese Produktionen somit wirklich Kunstwerke, bei denen der Fokus nun mal ganz klar auf diese Art der Darstellung liegt. Denn die Storyline an sich fand ich dann doch etwas dünn und war darüber an manchen Stellen enttäuscht. Ich habe irgendwie die ganze Zeit darauf gewartet, dass etwas Spannung in den Film kommt, was aber leider nicht passiert ist. Somit frage ich mich, abseits der ganzen Effekte, ob wir hier wirklich eine Fortsetzung gebraucht hätten. Aber wie es nun mal so ist, folgt einen erfolgreichen Film immer ein zweiter Teil. Somit ist mein Fazit ein durchwachsenes: Die Optik ist Top, die Storyline Mist. Somit solltet ihr hier eher einschalten, wenn euch die etwas dünnere Handlung nichts ausmacht.



Von meiner Besten Freundin habe ich mir im vergangenen Monat "Unknown User" ausgeliehen. Bei diesem Film wollten wir damals eigentlich gemeinsam ins Kino, er fiel aber dann direkt in meine Klausrenphase an der Uni, weshalb das dann leider nicht klappte. Im Nachhinein bin ich darüber etwas froh. Die Handlung an sich hätte eigentlich Potenzial gehabt, denn der Film wurde komplett über den Pc gedreht und dreht sich inhaltlich auch um Cybermobbing. Vor einem Jahr hat eine Schülerin namens Laura, nach einem Internetvideo Selbstmord begangen und scheint nun an sechs ihrer Mitschüler über einen Skype Chat Rache zu nehmen. Die Themen sind also sehr aktuell, und da der Film auch gezielt Jugendliche anspricht, hatte ich mir natürlich Einiges erwartet. Wirklich viel daraus gemacht hat man leider nicht. Die Gesellschaftskritik blieb mir doch etwas zu blass, die Geheimnisse, die im Film entlockt wurden entsprachen leider den gängigen Klischees, die Figuren hatten kaum Facetten und auch die Horror Effekte suchte ich vergeblich. Einzig, die Idee das Ganze rein über den Pc zu drehen fand ich interessant, muss aber gestehen, dass dieser Effekt nach einer Zeit wirklich anstrengend wird. Somit ist "Unknown User" in meinen Augen eher für diejenigen geeignet, die eher selten Horrorfilme anschauen, alle anderen dürften von dem Film eher enttäuscht sein.



Die Liebe durfte im vergangenen Monat auch nicht fehlen, denn es standen mal wieder Filmabende mit meiner Mum an, bei der wir uns ja gerne mal richtig kitschige Produktionen reinziehen. Mit "The Best of Me" haben wir da wirklich eine gute Wahl getroffen und ich bin verdammt froh, mir diesen Film auf Dvd gekauft zu haben. Jedoch möchte ich hier noch gar nicht all zu viel verraten, da ich auch diesen Film gerne im Rahmen meiner neue Reihe der "Herzensfilme" genauer vorstellen möchte. Dafür gibt es nun meine Gedanken zu einem Jugendfilm, den wir uns auf Netflix angeschaut haben. "Perfekt ist Jetzt" ist mir schon öfter als Kaufvorschlag in Amazon aufgefallen und somit wurde ich neugierig, ob der Film mir wirklich zusagen würde. Auch hier handelt es sich um einen Coming-of-Age Film, der sich um Sutter dreht, einem Jungen der komplett im Hier und Jetzt lebt und sich keine Gedanken um die Zukunft macht. Viel lieber verbringt er seine Zeit auf Partys und ist auch mit seinem Aushilfsjob zufrieden. Doch als er auf Aimee trifft, die das genaue Gegenteil von ihm ist, beginnen seine Ansichten sich zu ändern. Hört sich erst mal wie eine typische Jugendromanze an, doch "Perfekt ist Jetzt" ist so viel mehr, denn die Produzenten trauen sich heikle Themen anzusprechen und doch die Leichtigkeit nicht aus den Augen zu verlieren. Gerade die Thematik Alkohol spielt eine wichtige Rolle, da Sutter leider mehr trinkt, als gut für ihn ist und darin lange Zeit gar kein Problem sieht. Hierbei spiegelt er sicherlich das Verhalten einiger Jugendlicher der heutigen Zeit wieder, die auf ihre Alkohol Exzesse sogar noch stolz sind und wo es normal ist, sich auch ins Koma zu saufen. Im Film spitzt sich das Ganze natürlich mehr und mehr zu und gipfelt in einem tragischen Finale. Auch das Ende dürfte überraschen, denn dies ist nicht so wie erwartet und das hat mir gut gefallen.  Zwar hatte "Perfekt ist Jetzt" ab und an ein paar Längen, enthält jedoch eine wichtige Botschaft und kann genau deshalb überzeugen.



Dazu haben wir uns endlich "Endless Love" auf Amazon Prime angeschaut. Ein weiterer Liebesfilm, in dem die Liebe zwischen der reichen Jade und ihren Klassenkameraden David auf eine harte Probe gestellt wird, als ihr Vater alles versucht, um die Liaison zu beenden und hierbei ein dunkles Geheimnis aus Davids Vergangenheit aufdeckt. Nichts wirklich Neues, jedoch fand ich die Storyline wirklich gut umgesetzt. Nicht nur, dass Alex Prettyfer und Gabrielle Wilde für mich super harmoniert haben, auch wurde es nicht langweilig im Film. Man könnte jetzt sagen, dass es ab und an vielleicht schon etwas zu dramatisch war, aber das fand ich jetzt nicht schlimm, da etwas Drama und Kitsch zu diesem Genre ja dazugehört und ich so einfach gut unterhalten wurde. Dazu thematisiert der Film auch ein paar ernstere Themen und zeigt uns einen Vater, der einfach nicht loslassen kann und über den Verlust eines seiner Kinder nie hinweggekommen ist. Somit sind am Ende einige der Handlung von Jades Vater nachvollziehbar, doch hat es dem Film auch eine gewisse Tiefe gegeben. Ansonsten mochte ich den Genremix: Man bekommt viel Kitsch, wunderschöne Liebesszenen, ein bisschen was zum Lachen und zwischen drinnen gibt es immer wieder einige emotionale Momente. Für mich auch einer der besseren Liebesfilme, den man wirklich mehr als einmal anschauen kann, vorausgesetzt man ist Fan des Genres.



Gegen Ende war dann aber noch mal Action angesagt. Auf Prime wurde "Lucy" geschaut. Ein Film, der mit der These spielt, das wir nur 10 Prozent unserer Gehirn nutzen und zeigt, welche Fähigkeiten der Mensch haben könnte, wenn er 100 Prozent nutzen könnte. In die Rolle der Lucy schlüpft hierbei Scarlett Johansson, die eine neue Droge in ihre Heimat bringen soll, die jedoch in ihren Blutkreislauf gerät und somit dafür sorgt dass sie immer mehr Teile ihres Gehirns nutzen kann. Die These des Filmes ist jedoch stark umstritten und von vielen Seiten schon widerlegt. Fakt ist, dass wir nicht nur 10 % benutzen, sondern alle gesunden Gehirnzellen in Anspruch nehmen, somit sollte man diesen Film wirklich als das sehen, was er ist: Ein Sci Fi Werk und mehr nicht. Aus diesem Grund konnte ich den Aufstand im Internet nicht komplett nachvollziehen, denn ein bisschen kreative Freiheit gehört zu einem Film nun mal auch dazu. Die Grundidee fand ich persönlich wirklich interessant, auch die erste Hälfte kann sich sehen lassen, aber irgendwann wird mir dann alles doch etwas zu abgedreht. Der Produzent hat es für mich somit etwas übertrieben, weshalb das Ganze dann nicht mehr unbedingt glaubhaft war. Jedoch gibt es bis dahin eine Menge Action, gute schauspielerische Leistungen, und auch wenn ich das Ende dann etwas zu viel fand, ist Lucy doch ein solider Film, bei dem ich mich gut unterhalten gefühlt habe.



Zum Schluss gab es bei mir dann noch "Captain America: Winter Soldier", den ich mir auch schon länger anschauen wollte, nachdem alle so von "Civil War" schwärmen. Aber natürlich möchte ich mir nicht den dritten Teil, vor dem Zweiten ansehen. In der Fortsetzung ist Captain America in der Moderne angelangt und muss sich gegen Hydra behaupten, die Shield erfolgreich untergraben haben. Somit muss sich unser Held fragen, wem er wirklich trauen kann. Der erste Teil ist bei mir ja schon etwas her und das habe ich leider auch gemerkt, denn ich habe doch etwas gebraucht, bis ich wieder reingefunden habe. Der Vorgänger hat mir zwar einen kleinen Ticken besser gefallen, aber ich finde, dass man eine gelungene Fortsetzung abgeliefert hat, die erneut durch Humor, Action und Spannung überzeugen kann. Er hätte zwar etwas kürzer sein können, aber das ist definitiv Meckern auf hohem Niveau. Alles in allem wurde die Geschichte um Hydra gut dargestellt und mir hat dabei vor allem die Chemie zwischen Captain America und Black Widow gefallen. Bitte mehr davon.  "Captain America" ist aber sowieso von all den Comic Verfilmungen diejenige, die mir am Besten gefällt, da ich wirklich ein großer Fan des Helden an sich geworden bin, jedoch auch den Genre Mix und die Botschaften der Filme mag. Gerade das Ende fand ich somit sehr gelungen und möchte hier natürlich nicht zu viel verraten. Nur soviel: Ihr dürft euch auf ein fulminantes Finale freuen, in dem nicht an Effekten gespart wird, es aber auch emotionale Momente gibt.


Im Mai auf meinem Blog: 
Entertainment: 
  • Wie immer gab es den Serien Talk, eine Beitrasreihe, die einfach eine feste Größe auf meinem Blog geworden ist und wo ich mich natürlich umso mehr darüber freue, dass sie euch immer noch so gut gefällt.
  • Jedoch habe ich im letzten Monat auch gemeinsam mit Jana verglichen, welcher Streaming Anbieter mehr überzeugen kann: Amazon Prime oder Netflix. Hierbei habe ich mein Augenmerk vor allem auf Technische Details, den Inhalt, Aufbau und das Preis-Leistungs-Verhältnis gelegt, während Jana euch ihre Watchliste vorgestellt hat. Am Ende gab es bei mir ein Unentschieden, was euch aber am Ende mehr zusagt, hängt sicherlich von persönlichen Präferenzen ab. Ich hoffe jedoch, dass ich euch mit meinem Beitrag etwas bei der Entscheidung helfen konnte.  
  • Dazu gab es auch eine neue Kategorie auf meinem Blog, die Herzensfilme, in der ich euch nun regelmäßig Filme vorstellen möchte, die mich wirklich berührt haben. Den Anfang machte hierbei die Independent Produktion "Can A Song Save Your Life", die zeigt, dass man nicht immer zu großen Blockbustern greifen muss, um gut unterhalten zu werden. 
  • Und nachdem im Mai auch eine Reihe von Serienfinalen anstanden, ging auch zu einem meine Meinung online. Als Erstes hat sich nämlich "Vampire Diaries" mit einer etwas wackeligen 7.Staffel in die Sommerpause verabschiedet und diese wollte ich unbedingt noch einmal Revüe passieren lassen, alle Higlights und Tiefpunkte beleuchten und natürlich das Finale auch nicht außen vor lassen. 


Persönliches: 
  • Persönliche Töne gab es erneut in meinem Monatsrückblick, in dem ich meine Hochs und Tiefs der letzten Wochen beleuchtet habe, jedoch auch einen kleinen Instagram Rückblick und Kurzkritiken zu meinen gesehen Serien und Filmen veröffentlicht habe.  
  • Da ich eine wirklich tiefe Beziehung zu meiner Mum hege, war es mir jedoch auch wichtig, ihr dafür am Muttertag zu danken. Ich finde, dass tue ich leider im stressigen Alltag viel zu selten und somit wollte ich diesen Tag einfach nutzen. Mein Beitrag ging übrigens im Rahmen einer tollen Blogparade von Glossybox online und meine Mum, die hat sich rießig gefreut, was natürlich das schönste Geschenk für mich war. 
  • Gerade bin ich ja in meinem Studium genau in der Mitte angelangt, was jedoch bedeutet, dass das Ende immer näher rückt und ich mir so langsam Gedanken machen muss über Dine wie die Bachelorarbeit oder wie es danach weitergeht. Aus diesem Grund wollte ich einfach mal über meine Zukunftssorgen schreiben, da ich glaube, dass diese viele von euch auch hegen. 
  • Und da ich in den letzten Wochen etwas im Stress gewesen war und kaum zum tippen von Blogbeiträgen gekommen bin, dachte ich mir, dass ich einfach mal ein paar Fakten über mich teile. Insgesamt sind 15 Stück zusammengekommen, manche davon informativ, andere lustig. Jedoch hoffe ich, dass ihr mich einfach etwas besser kennenlernen konntet. 


Vernetzung: 
  • Wie immer gab es im letzten Monat auch meine persönlichen Lieblingsklicks. Erneut habe ich euch hier einen bunten Mix aus den Bereichen Entertaiment, Persönliches, Reisen, Essen und Fan Kram gezeigt.  
  • Mit Jana ging natürlich auch unsere Blogparade "Kampf der Buchgenres" in eine neue Runde, diesmal ging es um Jugendbücher, ohne Fantasy Anteil, also all die Coming of Age Geschichten, die viele unterschiedliche Themen beleuchten, aber uns sicherlich stark geprägt haben. Dabei habe ich euch ein paar Werke vorgestellt, die alle einen etwas ernsteren Hintergrund haben, die man jedoch genau aus diesem Grund lesen sollte. Im Anschluss habe ich noch ein paar meiner Lieblingsautoren vorgestellt und meine kleine, aber freine Wunschliste mit euch geteilt. 
  • Sehr gefreut habe ich mich auch darüber, dass ich euch erneut einen Blog vorstellen konnte. Diesmal war Laras Blog an der Reihe, auf dem sich auch ein bunter Themenmix finden lässt. 
  • Gegen Ende des Monats habe ich auch endlich einmal die Fragen von Nessas im Rahemn des "Liebster Award" beantwortet und diesen Beitrag auch mit Bildern meiner letzten Fototour kombiniert. Es wird also sommerlich. 

Was habt ihr im Mai erlebt?
Welche Bücher habt ihr gelesen?
Welche Serien / Filme gesehen?
Und was wünscht ihr euch für den Juni? 
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