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{Blogparade} Bloggeralphabet: F wie Foren!

Mittwoch, 30. März 2016 / / 21 Kommentare

Da ich schon seit meiner Jugend sehr aktiv in Foren unterwegs bin, möchte ich mir natürlich dieses Thema bei Annes Bloggeralphabet nicht entgehen lassen. Früher war ich zwar vor allem in Foren zu meinen Lieblingsstars und Serien unterwegs, doch auch heute noch nutze ich aktiv ein Blogger Forum, um mich mit anderen auszutauschen. Warum ich dies ganz wichtig finde, möchte ich euch natürlich im Rahmen der Parade mitteilen, jedoch dabei auch auf den Wandel eingehen, der in Bezug auf Foren stattgefunden hat und mich über meine Spuren, die ich in diesen hinterlassen habe, auslassen. 


Bist du in einem oder vielleicht auch mehreren Bloggerforen Mitglied?
Ich selbst bin derzeit in einem Bloggerforum aktiv und dabei handelt es sich um "Mein Bloggerforum", welches vor längerer Zeit von Tenzi ins Leben gerufen wurde. Zwar war ich auch schon davor in einigen Blogger Foren unterwegs, aber die wurden entweder wieder geschlossen oder ich war einfach nur für eine gewisse Zeit aktiv. Bei Tenzis Forum bin ich dann aber hängen geblieben, weil es Blogger aus den unterschiedlichsten Bereichen bietet und nicht nur auf eine Gruppe beschränkt ist, was die Diskussionen einfach viel spannender machen. Zudem ist auch der Umgangston immer freundlich und jeder schätzt den anderen. Aus diesem Grund habe ich in diesem Forum sogar einen Posten als Moderator übernommen, was mir sehr viel Freude bereitet. Foren waren schon immer eine kleine Leidenschaft von mir und gerade hier macht die Arbeit im Team immer sehr viel Spaß, da jeder Verständnis hat, das Privatleben und Beruf vorgehen. Somit unterstützen wir uns dort richtig gut und entlasten uns auch mal gegenseitig. Die Arbeitsteilung klappt also. 

http://www.meinbloggerforum.de/


Wenn ja, wie regelmäßig bist du dort aktiv? 
Es kommt darauf an, dadurch, dass ich Moderatorin bin, schaue ich natürlich regelmäßig dort vorbei. In den Semesterferien, jedoch öfter als in Klausurenphasen. Letzteres geht für mich dann einfach vor, jedoch kann ich mich dann auch einfach kurz abmelden. Ich würde sagen, dass ich im Schnitt 2-3 Mal die Woche nach dem Rechten schaue, wenn privat aber viel los ist, kann es auch nur einmal pro Woche sein. Sobald ich dann aber vorbei schaue, nehme ich auch an den Diskussionen teil, die mein Interesse geweckt haben. 


Hat sich das im Laufe der Zeit verändert? 
In meiner Jugend war ich jedoch definitiv aktiver in Foren, als ich es heute bin. Nicht nur, dass ich sogar ein eigenes Forum zur Buchreihe von "Gossip Girl" hatte, lange Zeit, bevor überhaupt eine Serie zur Debatte stand, sonder ich war auch auf mehreren unterschiedlichen Seiten registriert. Natürlich nicht immer gleichzeitig, da gerade im Starbereich die Interessen sich ja mit zunehmenden Alter ändern. Aus diesem Grund habe ich die Foren einfach immer mal gewechselt. Im Bereich der prominenten Vorbilder, war ich zwar in einem Miley Cyrus Forum Admin, doch als mein Interesse an ihr zurückging, habe ich mich dann Selena Gomez zugewandt und war dann im größten deutschen Forum über sie unterwegs. Serientechnisch war ich eine lange Zeit mal in zwei Supernatural Foren angemeldet, gegen Ende fand ich dann aber Foren interessanter, die mehrere Serien abdeckten. Leider waren dort die Mitglieder nicht wirklich aktiv, was ich schade fand, aber natürlich bei mir dafür sorgte, das auch ich keine Lust mehr verspürte dort zu posten. Filmtechnisch schlug mein Herz lange Zeit für Harry Potter, somit machte ich natürlich auch das Harry Potter Xperts Forum unsicher. Geendet hat mein Aufenthalt dort, kurz nach dem Erscheinen des 7.Bandes. Irgendwann wurde mir mein Privatleben und die Zeit mit meinen Freunden einfach wichtiger. Nicht, dass ich sie während all der Zeit, in denen ich Foren genutzt habe vernachlässigt hätte, sondern vielmehr war es so, dass durch die Ausbildung meine Zeit einfach knapper war. Und die, die ich hatte, wollte ich dann lieber im Kreise von Freunden und Familie verbringen, nicht in Foren. 

Heute bin ich persönlich nur noch in  Blogger Foren unterwegs und hierbei beschränkt sich das im Moment wirklich auf "Mein Blogger Forum". Generell muss ich jedoch sagen, dass ein Wandel in der Szene stattgefunden hat. Früher wurde in Foren noch viel aktiver gepostet, sie zählten unglaublich viele Mitglieder und man hatte wirklich die Möglichkeit sehr interessante Menschen kennenzulernen. Mit dem Aufkommen von Facebook hat sich dies leider etwas verschoben. Ich habe das Gefühl, dass Foren heutzutage für die Jugend keine wirklich große Rolle mehr spielen, sondern sie sich eher in Facebook Gruppen austauschen. Folglich gibt es auch wirklich nur noch sehr wenige, richtig aktive Foren. Diejenigen, die gut laufen sind da echt Ausnahmen. 

Hier mal eine Liste der Foren, in denen ich mal aktiv war, dies heute noch gibt:
  1. Harry Potter Xperts
  2. Miley Cyrus
  3. Fan Forum

Findest du die klassischen Foren in Zeiten von facebook & Co. überhaupt noch zeitgemäß?
Ich persönlich finde das ganze eigentlich immer noch zeitgemäß, einfach weil man sich über Foren viel intensiver austauschen kann und es irgendwie einfach eine schönere Atmosphäre, als in Facebook Gruppen bietet. In denen ist der Umgangston oftmals auch nicht unbedingt freundlich, sondern viele nutzen diese gezielt um andere zu beleidigen.Somit bin ich auch was Facebook anbelangt nur in sehr wenigen Gruppen unterwegs, entweder kenne ich die Gruppenersteller und weiß, dass diese kein Mobbing dulden oder es dreht sich um Blog Themen, für die finde ich Facebook recht praktisch. Aber eine Diskussion kann dort in meinen Augen nie so intensiv, wie in einem Forum stattfinden, da die meisten in den Gruppen leider nur auf Eigenwerbung aus sind, was in einem Forum durch ein kleines Regelwerk etwas mehr unterbunden werden kann. Dazu kann man in einem Forum auch mal abseits der Blog Themen sich austauschen, womit man die User noch besser kennenlernt und oftmals auch gemeinsame Hobbys entdeckt.


Wie unterscheiden sich für dich die Unterhaltungen in einem Forenthread von den Diskussionen in Blogkommentaren? 
Für mich sind Kommentare einfach ausführlicher, zumindest ist dies bei mir auf dem Blog der Fall. Ich selbst, bin ja ebenfalls jemand dem es wichtig ist lange, interessante Kommentare auf anderen Blogs zu hinterlassen, die meine Meinung oder persönliche Erfahrung widerspiegeln und dementsprechend bekommt man auch viele Kommentare dieser Art zurück. Auf Facebook nehmen sich dann doch die wenigsten die Zeit überhaupt zu kommentieren, einfach weil Gefällt Mir viel schneller geklickt ist, als wirklich etwas zu schreiben. Finde ich immer Schade, weil ich natürlich gerne die Meinung meiner Leser hören möchte oder manchmal auch ganz gezielt nach deren Erfahrungen frage, um eine Diskussion anzuregen. Gibt es Kommentare auf Facebook, dann sind die meisten doch recht kurz gehalten. 

Was ist dir an einem Bloggerforum wichtig?
  • Wichtig ist mir an einem Bloggerforum vor allem, dass der Umgangston freundlich ist und niemand ausgeschlossen wird. Foren, die sich nur an eine bestimmte Gruppe von Bloggern richten, mag ich somit nicht so gerne. Persönlich finde ich es einfach schöner, wenn man auch mal Blogs kennenlernen kann, auf die man sonst vielleicht nie gestossen wäre und auch einmal andere Ansichten zu den eigenen Posts bekommt. 
  • Ansonsten finde ich es immer wichtig, dass es spannende und lebhafte Diskussionen gibt, somit also auch die anderen User aktiv posten. 
  • Aber auch Aktionen finde ich in einem Forum wichtig, da gerade gemeinsame Bloggerparade, Tags oder Kommentiertage so besonders viel Spaß machen. 
  • Natürlich spielt aber auch hier die optische Gestaltung eine wichtige Rolle, denn auch bei einem Forum muss ein Design stimmig sein und die Farben dürfen sich nicht beißen. Es ist wirklich wichtig, dass hier alles gut lesbar ist und das ganze nicht zu bunt oder verspielt wirkt.

Kennt ihr noch weitere gute, aktive Foren?
Wie hat sich euer Verhalten in Bezug auf Foren geändert?
Wo wart ihr damals angemeldet?
Und welche Veränderungen habt ihr wahrgenommen?
Oder wart ihr nie ein Fan von Foren?

{Outfitpost} Willkommen in der Generation Oberflächlich!

Montag, 28. März 2016 / / 23 Kommentare

"Wer hübsch ist, der ist erfolgreich" - es ist ein Satz, dem jeder von uns schon einmal in seinem Leben begegnet ist und der uns tagtäglich von den Medien vermittelt wird. Du kannst es nur zu etwas bringen, wenn dein Äußeres passt. Schockierenderweiße stellen auch immer mehr Studien einen Zusammenhang zwischen Schönheit und beruflichem Erfolg fest. Und auch online geht die Suche nach der Schönheit weiter, denn es ist kein Geheimniss, dass attraktive Profilbilder mehr Likes erhalten. Man sieht dies jeden Tag auf Instagram, Facebook & Co. und all das führt auch in einen kleinen Teufelskreis, der dazu führt, dass Schönheitsoperationen für viele zum Alltag gehören. Was nicht passt, kann ja jederzeit korrigiert werden und an die Norm angepasst werden. Makel? Möchte man lieber verstecken, als sie zeigen oder sofort entfernen lassen. Doch ist dass, dann wirklich noch Schön? Wenn wir alle mehr und mehr einem bestimmten Schönheitsideal entsprechen und alles, was nicht hinein passt abwerten? Vor allem, da wir einem Ideal nacheifern, welches uns von den Massenmedien vermittelt wird? Einem, bei dem man schlank und perfekt sein muss? Für mich hat das nichts mit Schönheit zu tun, denn gerade bei dieser kommt es auf Individualität an. Ich mag besondere Gesichter, welche die nicht perfekt sind, die aus der Masse hervorstechen. All diejenigen, die Ecken und Kanten haben und eine Geschichte erzählen. Und jene, die natürlich Altern und in denen jede Lachfalte für einen positiven Moment steht. Es gibt wirklich nicht Schöneres, als natürlich zu altern, jede Lebensphase zu genießen und stolz auf all die gesammelten Erfahrungen zu sein.


Doch manchmal frage ich mich, ob ich mit dieser Ansicht nicht schon zu der Minderheit gehöre? Denn gerade in den sozialen Netzwerken werden mediale Stereotypen weiterverbreitet und Sätze wie der oben genannte sind zur Normalität geworden. Auch all die Datingapps, bei denen es zu Beginn nur darum geht, ob eine Person mir äußerlich zusagt zeigen, wie oberflächlich unsere Gesellschaft geworden ist. Eine, in der sich immer noch das Vorurteil hält, dass kräftigere Menschen dumm seien. Eine Aussage, die ich persönlich einfach nur lächerlich finde, denn es gibt keinen Zusammenhang zwischen Aussehen und Intelligenz. Lasst euch so was also ja nicht einreden, sondern geht euren Weg und belehrt all diejenigen eines Besseren. Übrigens hat vor Kurzem auch Jules einen Beitrag dazu verfasst, der mich inspieriert hat. Doch es ist ein weiteres Indiz dafür, was für einen hohen Stellenwert das Aussehen in unserer Gesellschaft eingenommen hat. Ich finde dies einfach nur erschreckend, finde mich aber auch oft in der Situation wieder, das ich meine Makel verstecke, versuche perfekt zu sein und bloß keine Schwäche zu zeigen. Immerhin wird das von uns erwartet. Das ich dem gängigen Schönheitsideal entspreche, mag ich aber zu bezweifeln. Mir fehlt es am weißen Zahnpasta Lächeln, dazu plagen mich jeden Tag Augenringe, egal wie lange ich geschlafen habe und bisher hat kein Concealer es geschafft, dies auch nur ansatzweiße zu verdecken und in die Kategorie Magermodel passe ich, schon aufgrund meiner breiten Hüften nicht. Ich weiß, dass ich hier oft betone, dass ich stolz auf meine Kurben bin, aber manchmal da gibt es diese Tage, da lasse auch ich mich von den Medien und dieser perfekten Welt einlullen. Wünschte mir ebenfalls perfekt zu sein, selbst wenn mir dann all die Ecken und Kanten fehlen würden, die mich doch ausmachen. Aber manchmal da wäre ich auch gerne so selbstbewusst, wie all die hübschen Frauen, die uns von den Plakatwänden entgegenstrahlen, selbst wenn sie dies im echten Leben auch nicht immer sind. Wäre einfach mal gerne nicht der Otto Normalverbraucher, mit dem langweiligen braunen Haar, den braunen Augen und der blassen Haut. 


Es ist der schöne Schein, dem auch ich manchmal verfalle, obwohl ich es besser weiß. Da frage ich mich, wie schwer das für die heutige Jugend sein muss ,und bin nicht überrascht, über all die Krankheiten, die mit einem solchen Druck "Perfekt" zu sein einhergehen, selbst im Alter. Ich bin eher schockiert darüber, dass wir dies einfach so zulassen und die kleinsten Schritte zu einer Wende, von manchen wieder zertreten werden. Werbungen, mit normalen Frauen finden sich immer noch richtig selten, obwohl jede Frau sich diese wünscht. Und gibt es sie, gibt es immer wieder Menschen, die diese verhindern möchten. Vielleicht habt ihr ja auch vor kurzem mitbekommen, dass eine Werbung mit dem Plus Size Model Ashley Graham in den Usa von einigen Sendern nicht ausgestrahlt wurde. In dieser waren die Models in Unterwäsche zu sehen, was man dann kurzerhand als "zu freizügig" kennzeichnete. Achso okay, aber wenn Magermodels in dieser zu sehen sind, ist es dass nicht? Über diese unverschämte Erklärung kann ich nur den Kopf schütteln, denn sie zeigt, dass wir trotz der ganzen Diskussionen noch keinen Schritt weiter sind. Und ich frage mich, ob wir es je hinbekommen werden, der Jugend ein gesundes Schönheitsideal zu vermitteln. Eines, für das man sich nicht auf Größe Zero herab hungern muss, welches mit Magersucht und Bullimie und mit ständigem Druck zur Perfektion einhergeht. Doch gerade finde ich persönlich, dass wir immer oberflächlicher werden und vieles nur noch vom Äußeren abhängt. Natürlich möchte ich mit diesem Post jetzt nicht sagen, dass jeder so denkt, aber man findet dieses Denken leider bei einigen, die es sich nicht nehmen lassen korpulentere Menschen, als dumm und hässlich zu bezeichnen. Und dass, obwohl Schönheit etwas ist, was man nicht bewerten kann. Etwas, für das es keinen Maßstab gibt. Mich macht das alles nicht nur traurig, sondern auch richtig wütend, da jeder Mensch besonders und Einzigartig ist und es verdient mit Respekt behandelt zu werden. Das Äußere darf da einfach keine Rolle spielen und auch dem eigenen Erfolg nicht im Weg stehen. Doch es ist an uns, hier etwas zu verändern und uns nicht von den Medien beeinflussen zu lassen.


Kommen wir nun aber zum heutigen Outfitpost, der etwas in Eile geschossen wurde. Ich hoffe, dass merkt man den  Bildern nicht allzusehr an, aber leider habe ich vorab nicht gecheckt, ob der Akku meiner Kamera noch voll ist. War er leider nicht, also mussten die Bilder etwas schneller entstehen. Ich habe trotzdem mein Bestes gegeben und finde es waren ein paar schon Schüsse mit dabei. Abgelichtet habe ich übrigens wieder einen etwas lässigerer Look, auf die stehe ich derzeit einfach, da sie für mich perfekt zum Uni Alltag passen, der bei mir bald wieder einkehrt. Getragen habe ich die Kombination an Karfreitag, zum Burzeltag meines Opas. Aufgrund des Wetters, saßen wir da leider nur in der Wohnung und da wollte ich mich einfach bequem anziehen und nicht ständig zupfen müssen. Ein schöner Tag war es aber trotzdem. Abschließend hoffe ich, ihr hattet alle schöne Feiertage und habt Ostern im Kreise eurer Familien gefeiert?




{Geständnisse eines Serienjunkies} Serien, die noch auf meiner Must-See-Liste stehen!

Samstag, 26. März 2016 / / 40 Kommentare



Schon länger schwirrte mir die Idee im Kopf herum, endlich mal einen Beitrag über all die Serien da draußen zu machen, die ich in den kommenden Jahren unbedingt noch sehen möchte. Dazu angespornt mich jetzt endlich einmal dranzusetzen, hat mich übrigens Katie, die auf ihrem Blog nämlich vor längerer Zeit ebenfalls so einen Post online stellte. Diesen fand ich richtig interessant und natürlich habe ich auch einige meiner Kandidaten von meiner eigenen Wunschliste dort wiederentdeckt. Wie immer bin ich sehr gespannt darauf zu hören, welche der von mir genannten Serien ihr schon gesehen habt, was ihr von ihnen haltet und ob sie wirklich zu empfehlen sind. Da es einige Netflix Eigenproduktionen in meine Liste geschafft haben, bin ich echt froh über meinen brandneuen Account dort, denn die werden nun nach und nach abgearbeitet werden. Ansonsten wurden die Serien mal nach Network oder Genre geordnet, um das hier etwas übersichtlich zu gestalten, denn wie sagen unsere Mütter immer so schön: Ordnung ist alles.

Netflix:
Fangen wir doch gleich mal mit dem VoD Riesen Netflix an, der nicht nur vor Kurzem seine Tore in Deutschland eröffnet hat, sondern in den USA der unangefochtene Marktführer ist. Dementsprechend fließen beim Online Giganten auch immer wieder einige Milliarden Dollar in die Produktion der eigenen Serien - Marco Polo ist sogar die bisher teuerste Serienproduktion, die es je gab und das macht natürlich neugierig auf die Ergebnisse. Nicht zu vergessen, dass viele davon preisgekrönt sind und Netflix somit eine große Konkurrenz zu den herkömmlichen Networks geworden ist. Interessant ist auch, dass einige Produktionen eher Nischen ansprechen und im herkömmlichen Tv vielleicht auch gar keine Chance gehabt hätten, während sie im Internet super funktionieren. Doch jetzt möchte ich einmal zu den Serien kommen, die mich reizen und darauf eingehen, warum dass der Fall ist.

1. Orange is the New Black:
"An inmate from Litchfield Prison ist trying to contact you"
Bei dieser Serie hat man sich einen wirklich interessanten Plot ausgedacht, denn sie spielt in einem Frauengefängnis, in dem die Hauptfigur Piper Chapman landet. Eine Tat, die sie vor 10 Jahren noch auf dem College begangen hat, holt sie nun ein und aus diesem Grund muss sie 15 Jahre in Haft.

 Netflix Deutschland

Puh eigentlich sind Gefängnisserien ja nicht so meines. Bis auf Prison Break, wo ein Großteil der Handlung sich ja um den Ausbruch drehte, habe ich mich damit noch nie befasst und somit war auch diese Serie für mich lange Zeit uninteressant. Doch mit dem Launch der deutschen Netflix Seite und der intensiven Werbung im Tv, hat man mich dann neugierig gemacht. Ich fand den Trailer damals wirklich interessant, weil er sehr lustige Stellen hatte und die Mischung aus Komödie / Drama immer eine sehr Gute ist. Wenn ich mir so die Zitate zur Serie anschaue, fallen da auch echt einige tolle One-Liner. Dazu ist auch dies eine der preisgekrönten Netflix Produktionen, die nun ja auch schon frühzeitig, um vier weitere Staffeln verlängert wird. Der Erfolg spricht hier also für sich.

2.Marco Polo:
"All my life, I waited for the great adventurer to offer me a place at his side"

 Netflix Deutschland
 
Mal ein ganz anderes Genre für Netflix, denn mit dieser Produktion hat man sich historische Ereignisse vorgenommen. Inhaltlich geht es um Marco Polos Zeit in China. Die Kritiker sind sich hier zwar nicht ganz einig, was die Qualität der Serie betrifft, da sie viele zu sehr "Mainstream" ist, was in meinen Augen aber nicht immer etwas Schlechtes sein muss. Natürlich werden sich die Macher, was die Geschichte anbelangt, viele Freiheiten von der Realität genommen haben, weshalb man auch nicht denken sollte, dass das, was man auf dem Bildschirm sieht, wirklich so passiert ist. Aber es macht nun mal aufmerksam auf eine andere Zeit, die den einen oder anderen vielleicht dazu bringt, sich mit dieser auch Abseits von der Serie mal auseinanderzusetzen. Die Serie selbst soll natürlich unterhalten, deshalb wird schon im Trailer klar, dass viel gekämpft wird, es sehr viel Sex und nackte Haut gibt und einiges an Blut fließt - eben genau so, wie man es aus anderen derartigen Produktionen kennt. Mich hat das alles trotzdem neugierig gemacht, da ich einfach ein Fan des Genres bin. Die Zahlen selbst dürften für Netflix wohl auch nicht all zu schlecht gewesen sein, denn die 2.Staffel hat schon grünes Licht erhalten und dazu gibt es auch einen Film zur Vorgeschichte, der dort angeschaut werden kann.

3. Bloodlines:
"We're not bad People, but we did a bad thing"
Mit "Bloodlines" hat man einen Thriller geschaffen ,bei dem eine Familie ins Zentrum rückt, deren Geheimnise und Lügen nach und nach aufgedeckt werden.

 Netflix Deutschland

Eine Thematik, die ich sehr mag, da ich glaube, dass man wirklich bei jedem Leichen im Keller findet. Menschen manchen nun mal Fehler, die einen größere, die anderen kleinere. Aber wenn man sucht, wird man bei jedem etwas finden, dass einen zerstört. Bloodlines hatte dazu auch einfach einen Trailer, der mich sofort in seinen Bann gezogen hat und als nun vor Kurzem die Serie online ging, waren die Kritiken durchaus positiv. The Wall Street Journal sprach sogar von "magnetischer Anziehungskraft", die einen wohl immer wieder einschalten lässt. Das hört sich einfach gut an, dazu noch die Storyline an sich - eine die mir wie gesagt einfach zusagt, da man wirklich in viele verschiedene Richtungen gehen kann und vor allem das Eintauchen in menschliche Abgründe sehr interessant ist. Netflix ist damit zumindest eine starke Produktion gelungen, die nach all der positiven Reaktionen sicherlich auch noch länger beim Online Giganten vorhanden sein wird, eine zweite Staffel ist hier ja auch schon genehmigt.


4. Daredevil
 "There are no heroes, no villains. Just People with different agendas"

 Netflix Deutschland

Ich muss gestehen, dass dies wirklich die Serie ist, auf die ich am meisten gespannt bin. Somit werde ich sie auch demnächst auf Netflix anfangen. Ich habe ja, wie viele von euch wahrscheinlich schon wissen, etwas länger gebraucht, bis ich mich auf die ganzen Comicverfilmungen eingelassen habe. Das liegt daran, dass ich einfach keine Comics lese und somit die ganzen Vorgeschichten nicht kenne. Aber in den meisten Serien werden die Zusammenhänge ja so dargestellt, dass sie auch die Nicht Leser verstehen können. Auch hier war es übrigens der Trailer, der mich in seinen Bann gezogen hat und generell finde ich, hat Netflix ein Talent da tolle Sachen zusammen zu schneiden. Inhaltlich verfolgen wir den Rechtsanwalt Charlie Cox, der nachts als Daredevil gegen das Verbrechen kämpft und das obwohl er durch einen Unfall in seiner Kindheit blind ist. Jedoch sind seine Sinne dafür geschärft und diese möchte er für das Gute einsetzen. Auch hier loben Kritiker, die tolle Storyline, die Chemie der Charaktere und die Dialoge. Ein Grund, weshalb Daredevil derzeit wirklich aus der Masse der Comic Serien hervorsticht. Eine zweite Staffel, die noch diesen Monat online geht, war somit auch nicht überraschend.

5.Jessica Jones:
"A big part of  the job is looking for the worst in people. Turns out I excel at that" 

Netflix Deutschland

Und, da Comic Verfilmungen gerade im Trend sind, hat auch Netflix in diesem Genre nachgelegt und mit Jessica Jones eine weitere Serie aus dem Comic Genre online gebracht. Diesmal ist die Heldin eine Frau, die aber nicht weniger tough ist als ihr männliches Pendant bei Daredevil. Jessica will jedoch Abstand von ihrem Superhelden Leben und ist deshalb in New York als Privatdetektivin unterwegs, doch die Vergangenheit lässt einen bekanntlich nicht so einfach los, weshalb auch sie von dieser eingeholt wird. Im Vorfeld wurde ja um diese Serie recht viel Hype gemacht, weshalb ich gespannt bin, ob sie diesem auch gerecht wird. Das scheint zwar nicht für alle der Fall zu sein, aber Geschmäcker sind verschieden, somit lasse ich mich da nicht nur blind von Meinungen anderer leiten. Auf die Watchliste hat es diese Serie bei mir schon geschafft, anschauen möchte ich sie mir, nachdem ich mir Daredevil vorgenommen habe.

6. Between:
Bei dieser Serie handelt es sich um eine Jugend Mystery Serie, die schon aufgrund ihres Genres meine Aufmerksamkeit hatte. Ich bin einfach ein Fan dieses Genres und viele meiner absoluten Lieblingsserien stammen aus diesem. Inhaltlich geht es hier um eine Stadt, in der die Menschen nicht älter als 21 Jahre werden. Erreichen sie dieses Alter, sterben sie an einem unbekannten Virus, weshalb die Stadt nun unter Quarantäne gestellt wird. Hört sich spannend an oder? Ich zumindest möchte sofort wissen, was es damit auf sich hat und warum gerade alle sterben, wenn sie das 21 Lebensjahr beendet haben. Die Antwort könnte hierbei wirklich interessant werden, wenn man es richtig anpackt. Zwar habe ich nicht nur Gutes über die Produktion gehört, aber erneut, so was ist wirklich Geschmackssache. Die Aufrufzahlen mussten aber positiv gewesen sein, denn eine zweite Staffel wird es auch hier bald geben. Ich freue mich ja besonders darüber, dass Jenette McCurdy hier eine Hauptrolle ergattert hat, und oute mich somit als iCarly Fan.

Was steht sonst noch so auf meiner Watchliste (einiges ist bisher noch nicht ausgestrahlt worden):
Obwohl ich sonst kein großer Fan von Comedy bin, möchte ich auch in "The Unbreakable Kimmy Schmidt" reinschauen, weil ich hier die Idee sehr interessant finde. Inhaltlich dreht sich um ein junges Mädchen, welches eine Sekte verlässt und sich dann in der echten Welt zurechtfinden muss. Da gibt es natürlich viele Elemente, die auf lustige Weise gezeigt werden können, jedoch hoffe ich auch, dass man auch ab und an etwas ernster auf die ganze Thematik Sekte blickt. Wenn die Serie es schafft, das ernste Thema dann wirklich leicht wiederzugeben, bleibe ich definitiv dran. Auch "Hemlock Grove" und "The Killing" haben es auf meine Watchliste geschafft, da beide Serien genretechnisch meines sind und ich schon viel Gutes gehört habe. Gespannt bin ich aber auch auf "The Crown". Eine Produktion, in die man sogar noch mehr Geld als Marco Polo gesteckt hat und die das Leben der Queen zeigt. Die Hauptrolle konnte hierbei Claire Foy ergattern, die ich zuletzt in Crossbones gesehen habe und dort wirklich sehr mochte. Geplant sind für diese Serie ja schon ganze 60 Folgen, womit man der Serie nicht nur finanziell sehr viel vertrauen entgegenbringt. Und ja ich gestehe: ich habe einen Faible für das Englische Königshaus. Schon immer gehabt und hierbei interessiert mich nicht nur die aktuelle Königsfamilie, sondern auch die vorherigen. Sehr gespannt  bin ich auch auf "Marseille", eine weitere Politik Produktion, die jedoch in Frankreich spielt und sich um einen Bürgermeister dreht. Stoff für Intrigen und Machtspiele bietet dieses Genre wirklich wunderbar, was sich schon an House of Cards oder Scandal sehen lässt. 

* Da der Beitrag doch etwas länger geworden ist, geht es hier ebenfalls nach dem Break weiter!


{Aus dem Leben einer Studentin} Tipps und Tricks zum Schreiben einer Hausarbeit!

Dienstag, 22. März 2016 / / 14 Kommentare

Natürlich möchte ich euch in dieser Reihe nicht nur meinen eigenen Studiengänger etwas näher bringen, sondern auch Themen beleuchten, die euch als Student/in ständig begegnen werden. Zwar gibt es manche Studiengänge, in denen ihr weniger Hausarbeiten, dafür aber viele Klausuren schreiben müsst. Doch gerade im geisteswissenschaftlichen Gebiet gehören Hausarbeit mit dazu. Während ich in den ersten zwei Semestern noch viele Prüfungen bestehen musste, hat dies die nun verändert. In den letzten beiden Semestern haben sich die Hausarbeiten noch auf eine pro Semester beschränkt, aber nach dem Kommenden wird dieser Luxus auch vorbei sein. Da werde ich nämlich schauen, dass ich mindestens drei im vorgegebenen Zeitraum schaffe. Ihr merkt also, dass das Vorurteil Studenten hätten, so viel Freizeit definitiv nicht zutrifft. Klar sind die Semesterferien schön, jedoch hat man in diesen wirklich Einiges zu tun und der Zeitplan ist ebenfalls straff. Im Sommer wird es bei mir so aussehen, dass ich im Schnitt zwei Wochen für eine Arbeit eingeplant habe und dann mit der nächste loslege. Ich hoffe, dass mich hierbei keine Schreibflaute ereilt, die mir Steine in den Weg legt. Drückt mir also die Däumchen. Da ich jedoch von einigen meiner Lesern schon gehört habe, dass sie gerade vor der ersten Hausarbeit etwas Angst haben, möchte ich hierbei mein persönliches Vorgehen schildern und hoffe, dass sie dem einen oder anderen vielleicht weiterhilft. Über eure Tipps würde ich mich übrigens auch freuen, vielleicht habt ihr ja einen auf Lager, der mir nach dem Sommersemester weiterhilft, denn da muss ich das erste Mal mehrere Arbeiten hintereinander schreiben, was sicherlich eine Herausforderung werden wird. Aber gerade das mag ich ja an der Uni, dass man gefordert wird und am Ende auch stolz auf seine Leistung sein kann. 


Die erste Hausarbeit:
Ich kann mich noch zu gut an das Ende des zweiten Semesters erinnern, als bei mir die erste Hausarbeit anstand. Ich war unsicher, nervös und wusste nicht so recht, was nun von mir erwartet wird. Davor hatte ich nur eine Seminararbeit im Rahmen meines gebundenen Fachabiturs an der Bos geschrieben und Schule und Universität sind dann doch zwei komplett unterschiedliche Institutionen. Die Anforderungen sind dort einfach andere, als an der Schule. Alles muss wissenschaftlicher sein, der Aufbau muss bestimmten Formalien entsprechen und die Quellen sorgsam ausgewählt werden. Gerade vor dem Wort "wissenschaftlich" hatte ich Respekt, weil man erst mal gar nicht so recht weiß, wie man seine Gedanken denn formulieren soll. Jedoch hatte mir auch die Themenfindung an sich Schmerzen bereitet, denn gerade bei meinen allerersten Arbeiten fühlte ich ständig Unsicherheit. Hatte Angst, dass das Thema zu umfangreich sei oder aber auch viel wenig für die angegebene Seitenzahl. Und lasst euch hier eines gesagt sein, so gut wie immer hatte ich bisher das Problem, dass ich ein bis zwei Seiten mehr geschrieben habe, als vorgegeben. Das liegt jedoch meistens noch im Rahmen und normalerweise werden euch dafür auch noch keine Punkte abgezogen. Jedoch solltet ihr noch einmal individuell mit eurem Dozenten klären, wie viel Spielraum ihr bei der Seitenanzahl habt. Ihr merkt also, auch ich habe mir einige Gedanken gemacht, brauchte etwas, bis ich meine Themen gefunden hatte und selbst dann, war ich mir noch unsicher, ob es die richtige Wahl war. Aber alle diese Gefühle sind ganz normal und gehören zu einem solchen Prozess irgendwie auch mit dazu. Nachfolgend möchte ich jedoch ein paar Tipps geben, die mir wirklich sehr geholfen haben. 



Das Thema ist immer dass, was mir am meisten Probleme bereitet. Ich brauche generell etwas länger, bis ich eines gefunden habe, das mir zusagt und mit dem ich mich sicher fühle, welches aber auch vom betreuenden Dozenten akzeptiert wird. Somit kann ich nur sagen, dass ihr euch frühzeitig Gedanken über euer Thema machen solltet. Es gibt nichts Schlimmeres, als sich erst auf den letzten Drücker damit auseinanderzusezten und dann einfach nichts Passendes zu finden. Euch rennt dann wirklich die Zeit weg und der Abgabetermin rückt immer näher, ohne das ihr überhaupt angefangen hab zu schreiben. Das verursacht dann natürlich Stress und Panik, die ihr vermeiden könntet. Gerade, um also bei der Formulierung der Arbeit etwas Luft zu haben, ist es wichtig frühzeitig loszulegen, sodass ihr gar nicht erst in Zeitnot geratet.

Ein guter Tipp, den ich erst vor Kurzem für mich entdeckt habe, ist euch ein kleines Notizbuch mit Ideen für Hausarbeitsthemen anzulegen. In vielen Abschlusssitzungen von Seminaren nennen einige Dozenten interessante Themen, über die ihr in den kommenden Semestern schreiben könntet. Jedoch gibt es auch schon in deren Verlauf immer wieder spannende Diskussionen, bei denen Fragen aufgeworfen werden, die ihr für Hausarbeiten aufgreifen könntet. Das erspart natürlich einiges an Zeit und Kopf zerbrechen. Wenn ihr jedoch noch gar keine Idee habt, dann rate ich euch einfach mal eine Internetrecherche durchzuführen und euch auch anzuschauen, über welche Themen andere Studenten aus diesem Bereich geschrieben haben. Oftmals gibt einem das auch Selbst etwas Inspiration und gerade zu Beginn des Studiums müsst ihr das Rat thementechnisch auch nicht neu erfinden. Ich habe in meinen zwei Hausarbeiten einmal ein Vergleich von Verfassungsgerichten durchgeführt und in der zweiten schreibe ich derzeit über die Selbstdarstellung von Jugendlichen in Facebook. Für meine Seminararbeit habe ich nun auch kein unbekanntes Thema aufgegriffen gehabt, da hatte ich damals über Mindestlöhne geschrieben und einen Vergleich zwischen Deutschland und Frankreich durchgeführt. Letzteres hatte zu diesem Zeitpunkt schon den Mindestlohn eingeführt, bei uns hingegen war zu diesem Zeitpunkt erst eine Diskussion um dessen Einführung entbrannt. Und da zeitlich auch die Bundestagswahlen anstanden, hatte ich natürlich einiges an offiziellen Material von Parteien, Stiftungen und Gewerkschaften, auf das ich zurückgreifen konnte.

Wenn ich mich auf ein Thema festgelegt habe, dann führe ich auch gleich in dem Bibliotheks Katalog meiner Universität eine Literatursuche durch. Warum? Einfach weil ich vermeiden möchte, dass es zu meinem Thema im Anschluss dann keine Literatur gibt, denn das würde mich ebenfalls etwas in Bedrängnis bringen. Ihr braucht einfach wissenschaftliche Werke, mit denen ihr den theoretischen Grundansatz erläutert und dazu benötigt ihr natürlich etwas Literatur. Es gibt wirklich nichts Unschöneres, als wenn man während dem Schreiben bemerkt, dass es kaum Quellen zum Thema gibt. Führt ihr aber im Vorfeld eine kleine Recherche durch, dann kann euch das gar nicht passieren. Ich notiere mir hierbei die Werke schon immer auf einen Zettel und setze sie dann auch auf meine Merkliste. Ihr werdet euch durch diesen Schritt einfach auch sicherer fühlen. 

Dazu solltet ihr definitiv die Sprechstunden des Dozenten, der Dozent/in nutzen, einfach um offene Fragen zu klären, noch mal zu schauen, was man aus dem Thema noch rausholen könnte und natürlich auch um die Gliederung kurz durchzugehen. Ich habe bei meiner ersten Hausarbeit, meinem Dozenten auch mitgeteilt, dass ich etwas nervös bin und zum ersten Mal eine solche Arbeit für die Uni schreibe. Dazu rate ich euch ebenfalls, denn ihr bekommt dann einfach noch ein paar weitere Tipps von diesem und euch wird auch etwas die Angst genommen. Dazu ist so ein Termin natürlich wichtig, um über die Formalia zu reden. Nutzt ihn um nachzufragen, wie viele Seiten ihr über die Angabe hinaus schreiben dürft, in welcher Form die Hausarbeit abzugeben ist und bis wann sie spätestens da sein muss. Auch wenn ihr euch bei manchen Quellen unsicher seid, könnt ihr dort noch einmal nachfragen, ob diese als Seriös eingestuft sind oder nicht. Wikipedia gehört übrigens in keinem Fall zu den seriösen Quellen, also lasst davon lieber die Finger und sucht euch für Definition Fachbücher aus der Uni Bibliothek. 

Da der Text etwas länger geworden ist, geht es nach dem "Jump Break" weiter.


{Outfitpost} Wenn das Fernweh mich überkommt

Samstag, 19. März 2016 / / 31 Kommentare

Seht ihr auch manchmal ein Flugzeug am Himmel und denkt euch, dass ihr nun gerne dort mit an Bord wäret? Ganz egal, wohin es fliegt? Mir geht es sehr oft so. Es sind die Momente, in denen ich gerne aus meinem Alltag ausbrechen würde und Lust auf ein kleines Abenteuer habe. Ganz gleich, wohin die Reise mich auch führen würde, ab und an überkommt einen manchmal der Wunsch auszubrechen und Welten zu erkunden. Mit meinen 23 Jahren bin ich leider bisher noch nicht viel herumgekommen, habe wirklich viel zu wenig von der Welt gesehen und gerade jetzt befinde ich mich in einer Phase, wo ich gerne mehr reisen würde, es aber finanziell nicht kann. Somit begnüge ich mich mit tollen Travelguides, bewundere Reiseberichte im Fernsehen und klicke mich an manchen Tagen einfach so durch Reiseseiten. Meine Erfahrungen außerhalb von Deutschland erstrecken sich bisher nur auf Italien, weiter bin ich noch nicht gekommen. Nicht, dass ich das Land nicht lieben würde, denn das tue ich. Neben dem Essen bin ich ein großer Fan der Architektur, all diese kleinen, süßen Hafenstädte und den Menschen, die dort leben. Ich habe einfach das Gefühl, dass dort alles etwas weniger gehetzt ist und man sich mehr Zeit für die Dinge nimmt. Jedoch möchte ich natürlich noch mehr sehen und somit gibt es einige Länder und Städte, die sich auf meiner Reisewunschliste befinden. Und manchmal, da überkommt mich einfach das altbekannte Fernweh, wo es mich in andere Städte zieht und ich anfange zu träumen, über all die Reisen, die ich noch geplant habe.


Ganz oben auf meiner Wunschliste steht London. Schon seit Jahren wünsche ich mir endlich die Hauptstadt Englands zu besuchen, und obwohl ich noch nie da war, habe ich mich schon in diese Stadt verliebt. Verrückt oder? Ich bin fasziniert von der Geschichte des Landes, habe einen Faible für die Tudor Zeit und bin ganz vernarrt in all die alten Gebäude, die es in ganz England zu finden gibt. Schon immer hat mir frühere Bauweise besser gefallen, als die Moderne. Ich mag es einfach, dass jedes Gebäude seinen ganz eigenen Charme hat und sich die Architekten kreativ ausgelebt haben. An ihnen gibt es so viele Spielereien, Verzierungen und Schnörkeleien, die mich immer wieder aufs neue beeindrucken. Und sollte ich demnächst irgendwann mal nach London kommen, so habe ich schon jetzt eine feste Liste an Sehenswürdigkeiten, die ich dort unbedingt abklappern möchte. Ich glaube aus diesem Grund, war bisher niemand wirklich scharf darauf, sich diese Stadt mit mir anzuschauen. Denn ich habe schon verdammt viel durchgeplant. Ich würde gerne den Tower of London sehen, aber auch einige der Tudor Schlösser abklappern, um die Orte, an denen sich das ganze abgespielt hat mit eigenen Augen zu sehen. Bisher kenne ich die ja nur aus der gleichnamigen Serie oder Dokumentationen. Als Potterhead würde ich aber auch gerne die Set Tour des Filmes besuchen und mir Gleiß 9 / 3 Viertel anschauen. Auch die Jack the Ripper Stadtour finde ich sehr interessant und natürlich dürfen auch Dinge wie Madam Tussauds, der Besuch von Museen, die großen Essensmärkte und ein Shopping Trip nicht fehlen. Ihr merkt also, ein kleiner Kurztrip wäre hier für mich zu wenig, weil ich einfach finde, dass es in London so viel zu entdecken gibt.


Abseits davon würde es mich aber auch in wärmere Gefilde ziehen. Neben Träumereien wie die Malediven würde ich auch gerne nach Ägypten fliegen. Zwar aufgrund der Unruhen, nicht im Moment, aber irgendwann möchte ich mir diesen Traum auch erfüllen. Ich hatte schon immer großes Interesse an der ägyptischen Kultur und bin beeindruckt von all dem, was die früheren Ägypter schon wussten und beherrschten. Sie waren ihrer Zeit in so vielen Bereichen voraus. Zum Beispiel haben sie schon richtige Operationen durchgeführt und somit ein großes Wissen im Bereich der Medizin gehabt. Ich möchte die Pyramiden endlich mit eigenen Augen sehen und sie nicht nur in Zeitungen und Büchern betrachten. Ich möchte das ägyptische Museum in Kairo besuchen und mir einige der Stücke aus dieser Zeit in echt anschauen. Natürlich würde ich mir auch das Tal der Könige nicht entgehen lassen, in dem so viele große Pharaonen ruhen. Ich möchte Luxor besuchen, aber auch Kairo unsicher machen und über den Nil fahren. Jedoch mir auch die gesamten Tempelanlagen nicht entgehen lassen. Doch neben Ägypten gibt es noch zahlreiche weitere Länder, die ich noch sehen möchte. Über Spanien, Kroatien und Griechenland, hin zu Schottland, Irland, Niederlande, Schweden.


Ein weiterer großer Traum wäre jedoch die Usa und hier würde ich verdammt gerne einen Roadtrip entlang der Ostküste machen und hierbei alle großen Städte wie Los Angeles, Florida, Miami, San Francisco,  Key West oder New York abklappern. Natürlich jeweils verbunden mit einigen interessanten Ausflügen. In San Francisco würde ich mir wirklich gerne einige Drehorte von Serien anschauen, wie das Haus von Charmed oder auch das von Full House. In Los Angeles würde ich über den berühmten Walk of Fame schlendern, am berühmten Santa Monica Pier in der Sonne liegen, einmal durch die Universal Studios in die Welt der Filme eintauchen und im Disney Land meine ehemaligen Helden treffen. Während ich in Miami meinen Traum mit Delfinen zu schwimmen gerne wahr machen würde. Für mich gibt es wirklich keine schönren oder faszinierenden Tieren und einmal mit einem Leben, möchte ich dies unbedingt gemacht haben. Während ich in Florida definitiv einer der vielen Freizeitparks besuchen würde, wobei auch hier natürlich das Universal Orlando Resort hoch im Kurs steht, denn immerhin gibt es dort "The Wizarding World of Harry Potter", etwas was ich mir als Harry Potter Nerd nicht entgehen lassen möchte. Dazu soll auch das Sea World dort wirklich richtig toll sein und auch über wichtige Themen aufklären. Abseits davon würde ich durch den Evergaldes Nationalpark wandern und meine Spiegelreflex für keinen Moment aus der Hand geben. In Key West hingegen würde ich einfach das karibische Flair auf mich wirken lassen und für einen Moment komplett vergessen, dass ich eigentlich in den Usa bin. Während in New York am Ende dann ein großer Shopping Trip anstände und ich es mir natürlich nicht nehmen lassen würde, all die mir bekannten Orte aus Gossip Girl wie die 5th Avenue oder den Central Park zu besuchen. 


Und habe ich schon erzählt, wie sehr ich davon Träume einmal in Hawaii zu laden? Dank der Serie Hawaii Five-0 habe ich mich nämlich komplett in diese Landschaft verliebt und beneide jeden, der dort lebt. Wobei ich wohl, dann irgendwann einen Inselkollar bekommen würde. Dort würde ich mir definitiv die Nationalparks und Vulkane anschauen und dazu meine Zeit am Strand, mit einem guten Buch in der Hand, todschlagen. Einfach mal zu Ruhe kommen und die Natur bestaunen. Ich denke, es gibt nichts Faszinierenderes als unsere Natur, weshalb es mich immer schmerzt, das wir sie für wirtschaftliche Zwecke zerstören. Jedoch bietet Hawaii noch diese einzigartige Natur, die dort noch unberührt ist. Und nachdem ich vielleicht nun auch das Fernweh in dem einen oder anderen von euch geweckt habe, möchte ich zum eigentlichen Outfitpost kommen, denn der ist an einem Tag entstanden, an dem ich wirklich Lust auf Frühling bekommen habe. Doch geblieben ist die Sonne nicht, vielmehr hat sie sich für heute schon wieder verabschiedet. Das Outfit selbst ist eine ganz lässige Kombi, die ich anhatte, als ich mit meinen Kommilitonen bei schönem Wetter Pizza essen gegangen bin. Da mag ich es einfach lieber bequem und mit dem Pulli habe ich auch nicht gefroren. Die Lederleggins selbst ist hingegen wirklich einer meiner absoluten Lieblinge, weil sie unglaublich bequem ist und ich in ihr wirklich viele Stunden verbringen kann, ohne das was zurechtgezupft werden muss. Dazu ein paar lässige Boots, leichte Wellen im Haar und fertig ist für mich der Look. Übrigens mag ich diesen natürlichen Look an mir gerade richtig gerne, da er flott geht und oftmals die Zeit auch gar nicht mehr hergibt, gerade an Tagen, an denen ich in die Uni muss. Wem fällt denn auf, dass sich während dem Shoot meine eine Haarsträhne auf die falsche Seite gelegt hat? Mir ist es aufgrund dem Wind leider nicht aufgefallen und somit gibt es ein paar Bilder, die von der Frisur her nicht perfekt sind. Aber ich predige hier ja gerne, dass ich gar nicht perfekt sein möchte, also kommen die Bilder trotzdem online.


{Blogparade} Kampf der Buchgenres: Liebesromane

Dienstag, 15. März 2016 / / 18 Kommentare

Beim zweiten Teil unserer Blogparade dreht sich diesmal alles um die Liebe. Die macht auch in Büchern immer einen großen Anteil aus und lässt sich daher nicht nur im Bereich der Liebesromane finden. Ich persönlich habe dieses Genre wirklich gerne in meiner Jugend gelesen, aber irgendwann entsprach es einfach nicht mehr komplett meinen Geschmack. Heute tendiere ich einfach eher zu Thriller / Krimis / Fantasy, wo die Liebe ja immerhin auch eine Rolle spielt, wenn auch nur eine Nebenrolle. Jedoch möchte ich den Post dazu nutzen, um auf meine früheren Favoriten einzugehen, zu erklären, warum ich das Genre in Buchform nicht mehr ganz so mag und ein paar Romane vorstellen, die es trotzdem noch auf meine Wunschliste geschafft haben. Das sind zwar nicht mehr viele, aber dafür ein paar ganz Besondere, bei denen mich der Klappentext sofort gefesselt hatte. Wie immer habt ihr ab jetzt übrigens 4 Wochen Zeit um euren Beitrag einzureichen. Verlinkt diesen einfach unter meinen oder Janas Posts.

http://lifetime-hours.blogspot.de/

Die Regeln habe ich hier noch einmal ganz übersichtlich für euch zusammengefasst:
  • Immer am 15. des Monats von Februar bis Dezember wird über das Genre gebloggt. Hierfür dürft ihr gerne auch unseren Banner verwenden. Ihr habt jedoch ab dem 15. dann 4 Wochen Zeit um euren Beitrag online zu stellen.
  • Über jedes Genre kann je nach Lust und Laune geschrieben werden: Warum man dieses Genre mag/oder warum nicht (mehr)?, Bücher, die man vorstellen oder die man zu diesem Genre gerne mal lesen möchte, Autoren, die dieses Genre verkörpern oder wie von mir oben schon erwähnt allgemeines zum Genre
  • Schreibt über diese Genres und verlinkt eure Beiträge bitte unter den jeweiligen Post am 15. bei Jana oder mir, wir sammeln diese und ziehen am 15.1.17 letztendlich ein Fazit: Welches Genre gewinnt bzw. ist am Beliebtesten unter den Bloggern? Welche Bücher sollten zu den jeweiligen Genres gelesen werden?  Welche Autoren wurden empfohlen? 

Und welche Themen erwarten euch noch?

April • Horror / Mystery 
Mai • Jugendbücher 
Juni • Fantasy / Dystopien 
Juli • Sachbücher / Biografien 
August • Historische Romane 
September • Klassiker 
Oktober • Kinderbücher 
November • Erotikbücher 
Dezember • fremdsprachige Bücher 
Januar • Das große Fazit


Cecilia Ahern und mein persönliches auf und ab:

S. Fischer  Verlag


S.Fischer Verlag
Ich kann mich an einige Romane, die ich aus diesem Genre gelesen habem ehrlich gesagt schon gar nicht mehr erinnern. Meistens waren es Bücher, die recht flott gelesen waren, dafür aber auch genauso schnell wieder vergessen waren. Jedoch gab es ein paar Werke, die mich wirklich berührt haben und die stammten eigentlich immer von Cecilia Ahern. Ich mochte ihren Schreibstil damals sehr und fand die Geschichten unglaublich berührend. Auch ihre Figuren hatten immer etwas ganz Eigenes und entsprachen nicht dem typischen Standard. Für sich gewonnen konnte sie mich damals mit "Ps. Ich liebe Dich", bei dem ich wirklich viele Tränen verdrückt habe, weil die Geschichte wunderschön ist. Jemanden zu verlieren den man geliebt hat, ist immer schwer und darum dreht sich das Buch. Es setzt sich genau mit diesem Schmerz auseinander, zeigt die Höhen und Tiefen, die man durchlebt, die Momente wo man selbst am liebsten aufgeben möchte, aber weiß, dass das Leben irgendwie weiter gehen muss. Ich fand das Buch damals deshalb so schön, weil die Geschichte einfach aus dem Leben gegriffen war. Zu diesem gehört nun Mal auch der Tod und mit dem müssen wir uns früher oder später alle auseinandersetzen. Wir alle verlieren Menschen, die wir lieben. Sei es nun der Partner, Familienangehörige oder Freunde, dies gehört einfach zum Leben mit dazu und ich glaube, jeder konnte diesen Schmerz gut nachvollziehen. Dazu fand ich die Idee mit den Briefen und Aufgaben wunderschön, weil sie dafür sorgten das unsere Hauptfigur endlich loslassen konnte und erneut beginnt zu leben.


S.Fischer Verlag
Daraufhin folgte bei mir dann recht schnell auch "Für immer Vielleicht", ein Buch das vor Kurzem unter dem Titel "Love Rosie" auch verfilmt wurde und erzählt, wie zwei Beste Freunde ganz langsam ihren Weg zueinanderfinden. Auch dieses Werk fand ich unglaublich realistisch, weil es von einer Liebe erzählt, die schon seit Jugendtagen bei beiden Figuren vorhanden ist, doch der Zeitpunkt ist nie der Richtige. Entweder waren beide vergeben oder Aussagen haben die andere Seite verunsichert und dazu kommt natürlich die Achterbahnfahrt, die sich Leben nennt. Doch das war gar nicht unbedingt das Besondere am Buch, denn es ist komplett in Nachrichtenform geschrieben und besteht aus Briefen, Kurznachrichten, E-Mails oder Chats. Ich hätte nie gedacht, dass man durch diese Form überhaupt eine so kompakte, spannende und wendungsreiche Geschichte erzählen kann. Doch wir durchlaufen im Roman das gesamte Leben von Alex und Rosie und fragen uns immer wieder, ob beide endlich zueinanderfinden. Ich fand diese Art der Umsetzung wirklich sehr gelungen und aus diesem Grund hat das Buch auch immer einen besonderen Platz in meinem Herzen.



S.Fischer Verlag
Daraufhin gab es bei mir dann auch sofort ihren nächsten Roman "Zwischen Himmel und Liebe", dass sich um einen imaginären Freund namens Ivan dreht, der eigentlich für diejenigen da sein soll, die ihn brauchen. Das sind vor allem Kinder, und als er Elizabeths Sohn begleitet, merkt er aber bald, dass auch diese ihn braucht. Auch hier fand ich die Geschichte wirklich sehr berührend und die Idee dahinter wunderschön. Ich glaube, die meisten von uns hatten in ihrer Kindheit einen imaginären Freund, zumindest machen viele Kinder diese Phase durch und leben so einfach ihre Fantasie aus. Das Ganze nun auch auf einen Erwachsenen anzuwenden, die ja meist genau diese Fähigkeit verloren haben, fand ich wirklich zucker süß. Jedoch hatte dieser Band schon ein paar Längen mehr als seine Vorgänger, was für mich einer der Gründe ist, warum ich den Liebesromanen irgendwann den Rücken zukehrte. Ich fand die Geschichte zwar sehr romantisch, originell, aber am Ende fehlte mir irgendwie der pepp und dieses Problem trat bei mir anschließend immer häufiger auf. Ich glaube, ich brauche einfach den Nervenkitzel, den mir Krimis oder auch Fantasy Bücher ermöglichen und habe diesen irgendwann zu sehr vermisst. Denn auch mit ihrem 4. Werk "Vermiss mein Nicht" erging es mir so. Auch hier ist die Idee wirklich interessant, denn Sandy findet sich plötzlich an einem geheimnisvollen Ort wieder, der von allen nur Hier genannt wird. Dort findet sie jedoch allerhand Dinge, die in der echten Welt verloren gegangen sind. Eine Idee, die ich einfach sehr kreativ finde, vor allem da man im echten Leben immer mal Dinge verlegt, die man ab und an auch nicht mehr wieder findet. Jedoch war auch hier mein Problem, dass das Buch sich unglaublich gezogen hat. Es passierte mir einfach zu wenig, um mich wirklich jeden Tag zum Lesen zu bewegen. Die Spannung baute sich einfach nur sehr langsam auf und das, obwohl ich die Grundidee toll fand und auch Sandy damals als Figur mochte. Aber irgendwie hat es mich nicht komplett mitgerissen und somit lässt mich auch Cecilia Ahern mit gemischten Gefühlen zurück. Ich bezeichne meine Liebe zu ihr immer als kleine Hass Liebe, auch wenn das ein zu übertriebenes Wort ist. Aber einige ihrer Romane liebe ich wirklich sehr, andere fand ich dafür nicht wirklich gelungen, auch wenn viele Leser das wohl sicherlich anders sehen werden.


Und an welche Liebesbücher möchte ich mich trotzdem noch heranwagen:

S.Fischer Verlag
Auch auf meiner Wunschliste lässt sich noch ein Werk von Ahern wiederfinden, das ich aber aufgrund der Storyline unbedingt lesen möchte. In "Ich schreib dir morgen wieder", findet die Protagonistin Tamara in einer Ruine eines Schlosses ein Tagebuch, indem jeweils schon ihr darauffolgender Tag niedergeschrieben ist. Somit offenbart ihr dieses Buch auf wundersame Weise ihre Zukunft und hilft hier dabei alte Familiengeheimnisse aufzudecken. Somit hat das Ganze ja auch eine kleine Fantasy Note, die mich an der ganzen Storyline auch mit am meisten reizt. Schon jetzt würde ich nur allzu gerne wissen, was es mit diesem Tagebuch auf sich hat und wieso es Tamaras Zukunft bereithält und ob diese von ihr dann auch verändert werden kann. Zwar sind auch hier die Meinungen auf Lovelybooks geteilt, zwischen vielen, die das Buch wirklich klasse finden und anderen, die dies nicht tun, somit bin ich gespannt ,wie es mir  zusagt, sollte ich es doch in nächster Zeit lesen. Auf jedenfall erhoffe ich mir, dass man auch mit der Frage spielt, ob es wirklich so klug ist seine Zukunft zu wissen, selbst wenn man nur einen Tag voraus blicken kann. Immerhin erfährt man auch allerhand Dinge, die man vielleicht lieber nicht wüsste.



Heyne Verlag
Ansonsten habe ich mir vorgenommen endlich einmal ein Buch von Nicolas Sparks zu lesen, da ich seine Filme wirklich immer sehr mag. Da meine beste Freundin vor Kurzem ein Werk von ihm aussortiert hat, habe ich mir dies gleich für mich selbst gesichert und denke mal mit dem Liebesthriller "Safe Haven" einen guten Einsstieg gewählt zu haben, immerhin lese ich Thriller total gerne und dieser hier ist mit einer romantischen Storyline verbunden, die ich schon im Film wunderschön fand. Somit kenne ich zwar schon den Verlauf des Buches, aber in der Regel gibt es ja immer ein paar Unterschiede zwischen Verfilmung und Romanvorlage. Ich spiele hier also einfach dann eine sichere Karte, bei der ich weiß, dass mir der Roman zusagt und erspare mir eine Enttäuschung. Wenn mir sein Schreibstil gefällt, gäbe es aber auch noch den einen oder anderen Roman von ihm bei uns in der örtlichen Bücherei. Und wenn ich ganz mutig bin, dann traue ich mich an die dann auch heran.





Zum Abschluss möchte ich euch aber natürlich auch all die Beiträge zum ersten Thema nicht vorenthalten. Übrigens könnt ihr gerne euren  Beitrag auch noch nach den 4 Wochen einreichen. Beim Fazit berücksichtigen wir diese dann gerne und freuen uns natürlich über weitere Buchtipps, Meinungen zum Genre und Autorenempfehlungen.
  • Dark Owl stellt uns in ihrem Beitrag ebenfalls ihre liebsten Krimibücher vor und zeigt uns welche literarischen Werke noch auf ihrem SuB zu finden sind. Bei letzterem möchte sie sich auch einige neue Autoren vornehmen. 
  • Kirsi stellt uns im Rahmen der Blogparade den Krimi "Todesfrist" vor, ein Buch welches sie sofort begeistert hat. Auch ich muss gestehen, dass ich den Klappentext wirklich interessant finde und somit der Krimi sofort meine Wunschliste gewandert ist. 
  • Tami hingegen stellt uns ihre absoluten Lieblingsautoren vor und auch hier musste ich einige Bücher zu meiner Wunschliste hinzufügen. 
  • Jana liefert uns dazu noch ein paar Fakten zum Genre und geht anschließend darauf ein, warum es zu ihren Lieblingen zählt und mit welchen Büchern hierbei alles anfing. Dazu gibt es noch ihre Lieblingsautoren und eine kleine Liste von Autoren, deren Bücher sie sich noch vornehmen möchte. 

Natürlich hoffen Jana und Ich auch bei diesem Thema, dass einige von euch Interesse haben mitzumachen. Wir freuen uns über jeden Teilnehmer und sind sehr gespannt auf eure Posts. Wenn ihr mitmacht, dann verlinkt einfach kurz euren Beitrag unter meinen oder Janas Posts, damit wir ihn bei der nächsten Auflistung hinzufügen und natürlich auch beim Fazit berücksichtigen können.


Aber nun zu euch: Seit ihr ein Fan von Liebesbüchern?
Wenn ja, warum?
Wenn Nein, auch hier warum?
Welche Bücher sind eure absoluten Favoriten?

{Review} We Love to Dance

Montag, 14. März 2016 / / 15 Kommentare

Von Rische & Co Pr habe ich die Möglichkeit bekommen den Film "We Love to Dance" schon vor seinem Kinostart am 24.März 2016 anschauen dürfen, somit wurde mir dieser Film kostenfrei zur Verfügung gestellt, weshalb es sich um Werbung handelt, jedoch hat dies meine Meinung in keinster Weiße beeinflusst.

Dafür möchte ich mich, bevor ich meine Eindrücke zum Film darlege, erst noch einmal bedanken, denn diese Kooperation hat mir wirklich sehr viel Freude bereitet und es war für mich wirklich etwas Besonderes vorab in einen Film reinschauen zu dürfen, vor allem da ich ein großer Fan dieses Genres bin. Nun möchte ich euch aber den Film etwas genauer vorstellen und habe im Anschluss unter dem Cut auch noch ein Liste der Städte und Kinos für euch parat, in denen "We Love to Dance" schon am 20.März zu sehen ist. An diesem Abend feiert der Film nämlich in Deutschland Vorpremiere und wenn ihr für diesen Abend noch nichts geplant habt, dann solltet ihr euch den Film definitiv nicht entgehen lassen.  

Das Urheberrecht für die Beschreibung, das Poster, den Trailer und die Szenenbilder liegt bei Capelight Pictures.

 Allgemeine Daten & Fakten:
Titel: We Love to Dance
Originaltitel: Born to Dance
Produktionsland: Neuseeland
Verleiher: Capelight Picutres
Kinostart: 20.März Vorpremiere, 24.März offizieller Start
Produzenten: Jill Macnab, Leanne Saunders, Daniel Story
Länge: 98 Minuten
Fsk: Ab 0 Jahren freigegeben
Genre: Tanzfilm, Romanze, Drama
Cast: Tia Maipi als Tu, Stan Walker als Benjy, Kherrington Payne ("Fame") als Sasha, John Tui als Zack, Jordan Vaha'akolo als Kane, Onyeka Arapi als Vonnie, Richie Cesan als Brant und Michael Metuakore als Tino



Worum geht es in We Love to Dance:
Tu träumt von einer Karriere als professioneller Hip-Hop-Tänzer. Als ihn die K-Crew – eine der besten Tanz-Crews des Landes – probeweise aufnimmt, scheint er seinem großen Ziel ein Stück näher zu kommen. Doch dann verliebt sich Tu in Sasha, die Freundin von K-Crews Anführer Kane. Dieser merkt bald, dass zwischen den beiden nicht nur beim Tanzen eine besondere Verbindung zu bestehen scheint. Als ein wichtiges Turnier näher rückt, an dem Tu eigentlich mit seiner alten Crew teilnehmen wollte, muss er eine schwere Entscheidung treffen – und seinen eigenen Weg zum Erfolg finden. 


Meine Meinung zum Film:
Ich bin zwar selbst eine richtig schlechte Tänzerin, aber dafür liebe ich Tanzfilme umso mehr. Jedes mal aufs Neue bin ich beeindruckt von dem Talent der Darsteller und ihrer Beweglichkeit. Da werde ich also glatt immer ein bisschen neidisch und wünschte mir, ich hätte in diesem Bereich auch etwas mehr Talent abbekommen. Aber gut, man kann ja bekanntlich nicht alles haben. Meine Talente liegen dafür in anderen Bereichen. Jedoch möchte ich hiermit gleich auf die wichtigste Komponente des Filmes zu sprechen kommen: das Tanzen. Denn die Tänze müssen mir wirklich zusagen, damit eine Produktion aus diesem Genre bei mir punkten kann und das tut "We love to Dance". All die Hip Hop Moves fand ich wirklich beeindruckend und persönlich zählt dieser Tanzstil mit zu meinen Liebsten. Es gibt zwar ein paar kleine Stellen, wo man das ganze kurz mit Ballett vermischt, aber ansonsten konzentriert sich der Film wirklich auf Hip Hop und zeigt uns hier eine Bandbreite an unterschiedlichen Tanzschritten. Gerade in vielen neueren Tanzfilmen kommt mir persönlich das Tanzen einfach zu kurz, da man sich oftmals mehr auf die Liebesgeschichte oder das Drama drumherum konzentriert und für die eigentlichen Auftritt dann nur noch Zeit für kleine Ausschnitte bleibt. In "We Love to Dance" ist dies anders, denn hier legt man den Fokus wirklich auf das Tanzen und dies rechne ich dem Film sehr hoch an. Anders als bei Vertretern des Genres werden die Tänze nämlich in voller Länge gezeigt und  gerade die letzten 20 - 30 Minuten bestehen aus den unterschiedlichsten Auftritten, die ich allesamt genial fand. Man hat sich für diese wirklich viele einfache, aber wirkungsvolle Effekte einfallen lassen, die bei mir Eindruck schinden konnten und die ich bisher in dieser Form in anderen Filmen noch nicht gesehen habe.


Und auch der Soundtrack kann sich hören lassen, denn mir hat er im Film ebenfalls richtig gut gefallen. Ich kannte zwar bisher keines der Lieder, aber da "We Love to Dance" ein neuseeländischer Film ist, ist das nicht unbedingt überraschend. Somit fand ich es wirklich spannend neue Musik und Künstler zu entdecken. Nach einigen der Lieder werde ich mich definitiv in Spotify auf die Suche begeben, da sie wirklich gute Laune verbreitet und Lust aufs tanzen gemacht haben. Perfekt für den bevorstehenden Sommer also. Aber auch an leisen Tönen, hatte der Film Songs zu bieten, die mir sofort ins Ohr gestochen sind. Mir hat hier gerade diese Mischung aus Dance, Hip Hop und Ballade gut gefallen, sodass eigentlich für jeden Geschmack etwas dabei war. 


Besonders interessant fand ich es, dass die Produzenten mit der Frage gespielt haben, wie weit manche gehen um zu gewinnen. Gerade im Bereich des Tanzens herrscht ständiger Konkurrenzkampf und der wird auch im Film thematisiert und durch eine spanennde Wendung dargestellt. Ihr könnt mir glauben, wenn ich euch sage, dass die K-Crew für den Gewinn wirklich alles tun würde. Und gerade deshalb gibt es im Film selbst natürlich auch ein bisschen Drama. Aber für mich hat hier genretechnisch einfach die Mischung gepasst, da die Umsetzung selbst wirklich sehr realitisch war und die Produzenten es auch schaffen einige tiefgründigere Themen wie Armut oder Homosexualität zu thematisieren. Doch gerade mit dem Hauptcharakter Tu konnte ich sofort mitfühlen. Denn er stammt aus ärmlichen Verhältnissen und versucht es im Film gleich mehreren Parteien recht zu machen und hierbei immer noch an seinen großen Traum zu glauben. Dies war einer der Handlungsstränge, in dem ich mich selbst auch wiedergefunden habe. Persönlich habe ich mich in den gesamten 98 Minuten wirklich gut unterhalten gefühlt und fand den Film spannend von der ersten bis zur letzten Minute. Zwar erfindet der Film das Genre storylinetechnisch nicht komplett neu, da wir auch hier auf einen großen Wettkampf am Ende hinarbeiten, jedoch besinnt man sich einfach, wie oben schon erwähnt, wieder auf das Wesentliche zurück: das Tanzen. Eine kleine Liebesgeschichte ist zwar auch hier vorhanden, wird jedoch nur am Rande thematisiert.

Bei den Schauspielern hingegen hat man sich dafür komplett auf Newcomer verlassen. Einzig bekannt  vorkommen könnte euch Kehrrington Payne, die schon in Fame zu sehen war. Über sie habe ich mich wirklich ganz besonders gefreut, da ich ihr die Rolle der Sasha wirklich abgekauft habe und sie definitiv jemand ist, der alle Blicke in einem Raum auf sich ziehen kann. Der Rest wird von professionellen Tänzern gespielt, die vorher noch keine Schauspielerfahrung gesammelt haben und das merkt man leider auch ein bisschen. Sie liefern zwar keine schlechte Leistung ab, bewegen sich für mich jedoch nur in einem normalen Bereich. Somit gibt es hier noch etwas Luft nach oben, da es leider niemanden gab der für mich wirklich herausgestochen ist. Umso mehr konnten die Darsteller mich dann aber bei ihren Tanzeinlagen überzeugen, denn dort war die Körpersprache wirklich der Wahnsinn und bei einem Film wie diesem ist das nun mal ein verdammt wichtiger Teil. Somit haben die Produzenten das Beste rausgeholt und in meinen Augen letztendlich einen guten Job abgeliefert. Übrigens habe ich den Film im O-Ton gesehen und bin mit dem neuseeländischen Akzent überraschenderweiße richtig gut zurecht gekommen. Ich braucht zwar ein paar Minuten bis ich reinkam, aber dann habe ich mich gut zurecht gefunden. Jedoch muss ich sagen, dass man bei der Synchro hier wirklich gute Arbeit geleistet hat.

Fazit:
Empfehlen kann ich dem Film an dieser Stelle jedem, der Tanzfilme liebt. Tut ihr dass, werdet ihr bei dieser Produktion voll auf eure Kosten kommen. Denn im Gegensatz zu vielen seiner Vorgänger konzentriert sich "We Love to Dance" endlich wieder mehr auf das Wesentliche und rückt das Tanzen in den Vordergrund. Freut euch also auf viele tolle Auftritte und einen sehr gelungenen Soundtrack. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

Und wer nun Lust auf den Film bekommen hat, der kann ihn sich am Sonntag, den 20.März in folgenden Städten anschauen  (weitere Infos bekommt ihr unter dem Cut, da die Liste wirklich einige Städte umfasst):


{Review} Hart of Dixie

Samstag, 12. März 2016 / / 23 Kommentare

Zu dieser Serie hatte ich schon länger eine Kritik geplant und nun wird daraus einfach ein kleines Special zum Finale, welches vor Kurzem auf Sixx zu sehen war. Persönlich habe ich mich ja lange auf die letzte Staffel gefreut, auch wenn ich ihr etwas wehmütig entgegen geblickt habe, weil ein paar Staffeln mehr wirklich schön gewesen wären, aber so ein Abschluss ist auch immer aufregend. Gibt es ein Happy End für unsere Figuren? Finden sich unsere Lieblingspairings? Und wird das Finale den Ansprüchen der Fans gerecht? Letzteres ist leider nicht immer der Fall, aber Hart of Dixie hat für mich wirklich abgeliefert und ein tolles Finale gezaubert, welches mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Allgemeines:
Urheberrecht: Warner Home Video
Titel: Hart of Dixie
Ausstrahlung: wird ab dem 29.März noch einmal täglich ab 17:30 Uhr auf Sixx wiederholt, ansonsten gibt es alle Staffeln auch auf Maxdome
Produktionsland: Usa
Produktionsfirmen: CBS Television Studios, Warner Bros. Television, Fake Empire Productions
Produktionsjahre: 2011 -2015
Produzenten: Josh Schwartz ("Gossip Girl", "The Oc"), Leila Gerstein ("Gossip Girl"), Stephanie Savage ("Gossip Girl") und Len Goldstein
Genre: Drama, Romanze
Cast: Rachel Bilson ("The Oc") als Zoe Hart, Jaime King ("My Bloody Valentine") als Lemon Breeland, Cress Williams ("Prison Break") als Levon Hayes, Wilson Bethel ("The Oc") als Wade Kinsella, Scott Porter ("Friday Night Lights")  als George Tucker, Tim Matheson ("Burn Notice") als Brick Breeland und Kaitlyn Black
als AnnaBeth Nass


Warner Bros. Germany

Um was geht es in Hart of Dixie?
Im Mittelpunkt der Serie steht die junge Ärztin und New Yorkerin Zoe Hart, die das perfekte Leben lebt. Denn nach ihrem Abschluss tritt sie in die Fußstapfen ihres Vaters und beginnt als Kardiologin in einem Krankenhaus zu arbeiten. Doch mit einem Schlag zerplatzt ihre Seifenblase und sie findet sich durch ein Jobangebot von einem Fremden namens Harley in der Kleinstadt Bluebell wieder. Dieser hat ihr nach seinem Tod seinen Anteil an der örtlichen Arztpraxis vererbt. Dort angekommen findet Zoe heraus das Harvey ihr Vater ist. Nun muss sie sich entscheiden, ob sie zurück nach New York geht oder in Bluebell bleibt und die Praxis ihres Vaters gemeinsam mit dem ansässigen Arzt Brick Breeland leitet. 


Was ich an Hart of Dixie mochte:
Neugierig gemacht hat mich damals vor allem Rachel Bilson, den ich bin ein großer Fan von ihr, seit ich sie das erste Mal in Oc California gesehen habe. Somit war bei mir die Freude groß, als ich von ihrer eigenen Serie erfahren habe. Die hat sie sich mehr als verdient und auch als Zoe Hart hat sie mir dort wieder unglaublich gut gefallen. Bilson passt wirklich perfekt in die überdramatische Rolle der Zoe Hart, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Warum? Weil ich bei ihr Parallelen zu mir Selbst erkenne. Auch ich bin ab und an etwas überdramatisch, quassele ohne Ende und auch ihre Ängste in Bezug auf Beziehungen kann ich nur all zu gut nachvollziehen. Und Sympathie für die Hauptfigur ist einfach extrem wichtig, damit ich an einer Serie dran bleibe. Abseits von Zoe gibt es natürlich auch weitere Charaktere die sich in mein Herz geschlichen haben. Wade, der nicht nur eine Augenweide ist, sondern hinter dessen Machofassade sich ein wirklich gutes Herz versteckt und dessen Charakter ich vor allem aufgrund seiner Ecken und Kanten mag. Lemon, die am Anfang das Stereotyp der Zicke verkörpert, deren Storyline aber nach und nach tiefgründiger wird, womit wir auch hinter die Fassade schauen dürfen. Natürlich finden wir hierbei heraus, dass auch ihr scheinbar perfekt wirkendes Leben, dies ganz und gar nicht ist. George, der mir am Anfang zwar etwas zu perfekt war, aber vor allem in der letzten Staffel konnte er mich komplett von sich überzeugen. Levon, der viele Eigenschaften verkörpert die auch mein Bester Freund besitzt, angefangen mit der Loyalität gegenüber Freunden. Brick, der als alleinerziehender Vater einen verdammt guten Job gemacht hat und schon deshalb meine Sympathien für sich hatte und Annabeth, eine Frau, die einfach tough, lustig und charmant ist und somit genau dem Typ Frau entspricht, den ich in Serien gerne mehr sehen möchte.

Die Storylines mögen vielleicht nicht immer die Tiefgründigsten gewesen sein, jedoch hat diese Serie einfach einen hohen Unterhaltungswert, gerade durch diese leichten und lustigen Ideen, die die Macher sich immer haben einfallen lassen. Als Zuschauer kann man einfach mal abschalten und den stressigen Alltag hinter sich lassen. Doch den Produzenten gelingt es auch den typischen Charme einer Kleinstadt zu versprühen unterlegt natürlich mit Countrymusik, die hier wie die Faust aufs Auge passt. Oftmals wünschte ich mir selbst in einer so abgedrehten Kleinstadt zu leben, in der die Menschen wirklich zusammenhalten und füreinander da sind. Genau das macht für mich kleine Orte eigentlich aus: die Gemeinschaft. Dass dies jedoch eine Utopie ist, mussten auch die Produzenten mit einem kleinen Augenzwinkern in der allerletzten Folge eingestehen.

Und Hart of Dixie wäre natürlich keine richtige Dramaserie, wenn sie sich nicht auch um die Liebe drehen würde. Zu Beginn gibt es somit auch das altbekannte Liebesdreieck, diesmal bestehend aus Wade / Zoe / George, hierbei war ich doch froh, dass man auch hier irgendwann die Thematik ad Acta gelegt hat. Am Ende finden sich dabei absolut die Richtigen. Die schauspielerischen Leistungen finde ich durchweg gelungen und die Chemie unter den einzelnen Charakteren passt einfach. Besonders hervorheben möchte ich hierbei noch einmal die Leistung von Jaime King, denn ich finde, Lemon zu spielen ist keine leichte Aufgabe und sie macht es hervorragend. Im einen Moment muss man sie einfach hassen, im anderen hat man Mitleid mit ihr und beginnt sie in sein Herz zu schließen. Für jeden der also auf eine lustige Unterhaltung und die typischen Teenie Drama Serien steht, der wird Hart of Dixie lieben und vielleicht genauso suchten wie ich?


Wie mir die finale Episode gefallen hat?
Hart of Dixie hat uns in den vergangenen 4 Staffeln wirklich viele verrückte Storylines geschenkt und genauso verabschiedet sich die Serie auch von uns. Zoes Geburt läuft somit so gar nicht normal ab, man baut kurzerhand noch eine längere Muscial Frequenz mit ein und auch sonst wurde man äußerst kreativ. Ich fand dies persönlich sehr passend und hätte mir somit kein besseres Ende wünschen können. Abseits davon finden auch alle unsere Lieblingspaare ihren Weg zueinander, weshalb an Kitsch hier nicht gespart wurde, aber genau das möchte Frau doch in der allerletzten Folge sehen? Hier gibt es wirklich für jede Figur das lang ersehnte Happily Ever After, dass zwar nicht unbedingt immer realistisch ist, aber für mich muss eine Serie auch nicht realistisch sein. Ich verfolge Serien, um von der Realität mal loszukommen, da wäre es Horror, wenn wir diese auch noch in den Serien aufgetischt bekommen. Nein im Finale müssen sich Mr. und Mrs. Right einfach finden und das auch gerne mit ganz viel Kitsch. Ich hätte mir zwar noch einige Staffeln mehr gewünscht, da Hart of Dixie einfach leichte Unterhaltung für zwischendurch geht, gemixt mit ganz viel Beziehungsdrama, aber vier Staffeln sind hier sicherlich auch kein allzu schlechter Schnitt. Zumindest hat man sich noch auf hohem Niveau verabschiedet, mit einem ordentlichen Staffelfinale und ohne lose Enden. Und das ist einfach verdammt viel Wert in der heutigen Zeit, da wir das nicht immer erhalten. 


Welche Paare habe ich geshipped?
"And the one thing I'm sure of, is that you are the love of my life, Zoe Hart" - Wade
Ich glaube, auch in dieser Fangemeinde gab es heftige Diskussionen, wer denn nun miteinander enden sollte: Wade / Zoe oder George / Zoe. Letztere Variante hat mir ehrlich gesagt noch nie zugesagt. Klar George ist nett, aber zu Beginn der Serie war er mir einfach schon zu nett. Da fehlten am Anfang doch etwas die Kanten und Ecken, die ich bei Wade sofort gesehen hatte. Während ich somit die Kombi eher langweilig fand, fand ich Wade / Zoe hingegen wirklich aufregend. Da passte die Chemie von Anfang an und es sprühten wirklich die Funken. Somit habe ich bis zum Ende diesen beiden die Däumchen gedrückt und wurde nicht enttäuscht. Ihre Beziehung ist zwar immer etwas chaotisch und kompliziert, aber ich glaube, das muss die Liebe auch sein.

"I'm kinda sorta fallin' for you Annabeth Nass" - George
Den lieben George hingegen fand ich zum Ende der Serie dann wirklich perfekt mit Annabeth. Zu Beginn der Serie wirklich unvorstellbar dass diese beiden ihren Weg zueinander finden, in der letzten Staffel wurde man dann eines Besseren belehrt. Sie hatten wirklich viele schöne Momente, eine Freundschaft als Basis und umso schöner ist es dann, wenn es Klick macht. Und beide waren ja zuvor nicht besonders erfolgreich in Sachen Liebe, somit haben sie definitiv etwas Glück verdient. 

"She is the one. The One. It has always been Lemon" - Lavon
Das machte ja dann zum Glück auch den Weg für Lemon und Lavon frei. Eine der Beziehungen, auf die wir ganz schön lange warten musste, aber über alle Staffeln hinweg hat man gespürt, dass sie einander gefunden haben. Natürlich gab es dann allerhand Gründe, warum sie nicht zusammen sein können, aber das haben solche Serien nun mal an sich. Am Ende war ich sehr froh, dass man auch ihnen endlich den Weg geebnet hat, denn Lavon macht Lemon einfach glücklich und damit auch um einiges freundlicher ;).


Und wie geht es nun für die Schauspieler weiter?
  • Rachel Bilson: War ja auch im echten Leben schwanger und somit ist ihr Hauptjob im Moment das Mami Sein und ich denke, dass sie den wunderbar macht. Aus diesem Grund gibt es sie gerade in keinen neuen Projekten zu sehen, aber ich denke diese Auszeit, in der sie sich ganz ihrer süßen Tochter widmet, hat sich die Schauspielerin auch verdient. 
  • Jamie King: hingegen ist bald an der Seite von Samuel L. Jackson, Hailee Steinfeld, Sophie Turner und Jessica Alba in der Actionkomödie Secret Agency: Barely Lethal zu sehen. Hierbei fakt eine jugendliche Agentin ihren Tod und beginnt danach ein normales Leben in der High School, die aber schwerer zu überleben ist, als ihr früherer Job. Dazu wurde sie für eine neue Serie gecastet, über die bisher aber noch nicht wirklich viel bekannt ist. Deutlich wird jedoch, dass sie definitiv gut im Geschäft ist.
  • Cress Williams: der in Hart of Dixie den Levon spielte, hat derzeit eine Hauptrolle bei Code Black inne. Eine Serie, die derzeit auch auf Prosieben zu sehen ist. Dazu wird er im Dramafilm "Low Riders" mitspielen. 
  • Wilsen Bethel: hat auch fleißig weitergearbeitet und sich dadurch einige Gastauftritte in Serien wie Bates Motel, Blood & Oil oder Criminal Minds gesichert. Dazu hatte er eine wiederkehrende Rolle in der Serie "The Astronaut Wives Club", die sich um die Frauen an der Seite der Astronauten dreht. Die stehen ihnen trotz ihres schwierigen und aufregende Jobs immer zur Seite. Demnächst wird er eine wichtige Rolle in "How to get away with Murder" übernehmen und dort einen Mandaten spielen, dessen Fall Annalise übernimmt. Bei uns ist die Serie übrigens auf Vox zu sehen und wird bald auch auf Netflix verfügbar sein. Und als wäre das nicht schon genug arbeit, hat er nun auch noch eine der Hauptrolle in Serienpiloten "The Unfamous" ergattert, das ein Katz und Maus Spiel zwischen einem Gangster und Polizisten zeigt. 
  • Scott Porter: Ist vor Kurzem nicht nur zum ersten Mal Vater geworden, sondern auch er hat sich einige Gastauftritte ergattert. Zum einen in der neu gestarteten Serie Rosewood, dazu wird er jedoch auch eine wichtige Rolle in Scorpions verkörpern. 
  • Und der Rest? Ross Phillips (Tom Long) ist derzeit in der aktuellen Staffel von "Halt and Catch Fire" zu sehen, dass bei uns über Amazon Prime ausgestrahlt wird, während seine Serienpartnerin Mallory Moye einen Gastauftritt bei Shameless hat. Auch McKaley Miller (Rose) war fleißig und hat einige Gastauftritte absolviert unter anderem bei Bones und Scream Queens. Dazu hat sie noch vier weitere Filmprojekte in der Pipeline.

Wer von euch ist auch so ein großer Rachel Bilson Fan?
Wer kennt die Serie?
Wer ist neugierig geworden?
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