SOCIAL MEDIA

Mittwoch, 30. Dezember 2015

{Outfitpost} Weihnachts Look und die Sache mit den Vorsätzen!

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und für viele ist der Anfang des kommenden Jahr immer ein guter Moment um eine Liste mit Vorsätzen zu erstellen. Wir alle wissen was da meistens auf dem Zettel steht: "Keine Schokolade mehr essen", "Mehr Sport machen", "sich gesünder ernähren", "mehr zu lernen" oder generell "besser zu werden im Studium, in der Arbeit oder im Privaten Bereich". Früher habe ich mich auch brav daran gehalten und meine Vorsätze festgehalten. Immerhin hat das jeder um mich herum getan und in der Schule begegnete mir oft die Frage, was ich mir denn vorgenommen habe. Ich fühlte mich gezwungen mir auch etwas zu überlegen, um nur ja nicht ohne einen Vorsatz daher zu kommen und setzte mich somit leichtfertig an eine Liste, die meistens die oben genannten Floskeln umfasste. Vorsätze die ich nur halbherzig befolgte und bei denen ich wusste, dass ich sie doch nie einhalten würde. Ich war einfach nicht ganz bei der Sache, war wohl nicht ehrgeizig genug, aber für mich ist der Jahresewechsel einfach kein Zwang für Vorsätze. Schon nach ein paar Tagen habe ich mich wieder heimlich über unser Schokoladenfach hergemacht, das Sportprogramm immer häufiger weggelassen und über das "mehr lernen", da möchte ich gar nicht erst anfangen. 


Für mich sind diese Ziele einfach zu unrealistisch. Nicht erfüllbar, weil ich weiß das ich zu gerne mal zu einem Schokoriegel greife und mit meiner Unsportlichkeit habe ich mich schon lange abgefunden. Ich bin und bleibe einfach ein Sportmuffel, der niemals durch einen Vorsatz zum absoluten Sportliebhaber wird. Vielmehr baue ich mein Training nun langsam auf. Denn heute steige ich sehr wohl auf den Stepper, mit dabei meine Lieblingsmusik und versuche hier die Trainingseinheiten immer weiter auszudehen. Aber alles langsam und in Maßen, sodass ich nicht die Lust verliere und ohne das ich mir am Jahreswechsel einen Vorsatz gemacht habe. Ich stecke mir meine Ziele erhlich gesagt über das gesamte Jahr. Mit jeder neuen Aufgabe und Herausforderung die auf mich zukommt, versuche ich mir ein Ziel zu setzten, dass ich auch erreichen kann. Ein Punkt in meinem Leben, wo ich mir Vorsätze setze beispielsweise beim Start eines Semesters, sobald ich weiß was mich erwartet. Doch es wäre hierbei töricht sich das Ziel zu setzen nun in jeder Klausur oder bei jedem Referat eine 1,0 zu erwarten, vielmehr versuche ich mich hier realistisch einzuschätzen und mir ein Ergebnis festzulegen, welches ich vielleicht sogar noch überbieten kann. Passiert das, habe ich viel mehr Ansporn, als wenn ich eine Note gewählt habe, die ich sowieso nie erreichen würde. Das hat bei mir in der Schule imemr dazu geführt, dass ich demotiviert habe. Somit habe auch ich irgendwann eingesehen, dass in Mathe eine 3 ein erreichbares Ziele ist, über das ich mich auch freuen kann. 


Übrigens halte ich das auch mit meinem Blog so. Hier ist für mich der Jahreswechsel ebenfalls kein Datum, an dem ich nun mit vielen neuen Aktionen um die Ecke komme. Ich bin einfach zufrieden wie es gerade läuft, lasse mich was Ideen anbelangen nicht unter Druck setzten und setzte die eigentlich immer um, sobald sie mir in den Kopf schießen. Somit gibt es neue Reihen bei mir eher unter dem Jahr, als zum Jahreswechsel. Da bleibt bei mir alles beim Alten, da ich auch nicht verstehe, warum ich erfolgreiche Blogreihen beenden sollte. So lange sie mir Spaß machen und bei euch auf Interesse stoßen bin ich zufrieden. Somit wird 2016 hier wohl auch erstmal alles beim Alten bleiben. Es ist wohl eher so, dass es manche Themen geben wird, die einfach mehr in den Fokus rücken werden. Das ist aber abhängig von meinem Leben, den Themen die mich dort beschäftigen und die auf mich zukommen. Das Studium wird wohl eine größere Rolle spielen, da es einfach meinen Alltag ausmacht und bald werde ich mich auch mit meiner Zukunft auseinandersetzen müssen. In den kommenden Jahren rollt irgendwann die Frage auf mich zu, ob ich meinen Master machen möchte und überhaupt kann. Da gibt es ja immerhin auch wieder Ncs, begrenzte Plätze etc. Es steht die Frage im Raum in welche Richtung ich beruflich gehe, wo ich mich bewerbe, ob ich ins Ausland gehe oder erstmal ein Praktikumsjahr einschiebe. Vielleicht habe ich aber auch sofort Glück und bekomme einen Job, der mir Spaß macht und liegt. Wer weiß das schon? Aber es werden wohl Dinge sein, die ich dann auch auf meinem Blog verarbeiten werde. Ich kann euch also noch nicht mit Gewissheit sagen, was euch 2016 hier erwartet. Denn ich möchte das neue Jahr einfach auf mich zukommen lassen. Ich möchte meiner Gesundheit zuliebe lernen entspannter zu werden und das Leben mit all den Abenteuern einfach zu genießen. Mich Fragen, ob all die Gedanken es wert sind, verschwendet zu werden? Ob ich mir wirklich stundenlang die Kopf über Manches zerbrechen muss? Immerhin lacht man über viele Dinge ein paar Jahre später und ist erschrocken darüber, wie viel Zeit man in viele Probleme investiert hat. Zeit mit der ich wahrscheinlich so viel mehr hätte anfangen können. Wobei einen kleinen Vorsatz habe ich, denn in diesem Jahr möchte ich was Outfitposts anbelangt die wärmeren Tage besser nutzen und mehr vorshootet. Denn zu der Zeit passen die Lichtverhältnisse einfach noch und es entstehen schönere Bilder.


Ihr merkt also ich versuche dem neuen Jahr etwas gelassener entgegen zu blicken, auch wenn das vor ein paar Tagen noch anders aussah. Aber viele eurer Aussagen und Kommentare haben mich berührt, mir geholfen über einiges nachzudenken und da ich eh nichts ändern kann, möchte ich zumindest meine freien Tage genießen. Ein Versprechen der letzten Tage möchte ich mit diesem Post auch noch einlösen, denn auf den Bildern seht ihr das Outfit, welches ich an Weihnachten getragen habe. Dieses Jahr hatte ich ganz untypisch mal keine Idee was ich tragen würde und habe mich erst an Heiligabend selbst für die Kombination entschieden. Normalerweise ziehe ich nämlich los und kaufe mir ein neues Kleidchen für diesen besonderen Tag, aber bei meinen Shopping Touren gab es einfach nichts was mich umgehauen hatte. Entweder zu klein, zu groß oder unvorteilhaft. Da habe ich auf meinen guten alten Kleiderschrank zurückgegriffen, in dem sich einige Kleidungsstücke verstecken, die ich bisher noch nie getragen habe. Der Rock ist einer davon und irgendwie fand ich ihn für diesen Anlass ganz süß. Generell sah ich somit diese Weihnachten sehr brav aus, aber passt ja auch zum Fest. Die Kulisse ist diesmal echt nicht der Knaller ich weiß, aber ich wollte die Bilder unbedingt vor dem Weihnachtsbaum machen, damit sie einfach auch etwas weihnachtlichen Touch bekommen. Dazu bin ich ja bekanntlich ne rießige Frostbeule und draußen ohne dicke Jacke fange ich mir echt immer schnell Erkältung ein.

 Zum Abschluss möchte ich euch allen noch ein frohes Neues Jahr wünschen und einen tollen Abend. Rutscht gut Rein und habt einfach eine schöne  Zeit mit Familie oder Freunden. 


Montag, 28. Dezember 2015

Monatsrückblick Dezember oder alle Jahre wieder ist Weihnachten viel zu schnell vorbei!

Ich weiß im Moment gibt es einige Rückblicke auf meinem Blog, jedoch war der Dezember ebenfalls ein sehr aufregender Monat den ich hier nicht außen vor lassen möchte. Gerade die Vorweihnachtszeit zählt mit zu meinen absoluten Lieblingen. Ich liebe es einfach wenn der Duft frisch gebackener Plätzchen das Haus erfüllt, die ersten Weihnachtslieder aus dem Radio schallen und es überall leuchtet. Weihnachtsmärkte, Weihanchtsfilme und Musik gehören für mich einfach dazu, genauso wie Plätzchen, Lebkuchen und heiße Schokolade. Somit gab es im Dezember viele schöne Momente und ein aufregendes Wochenende in Berlin. Die schlechten Nachrichten konnte ich zwar nicht ganz aus meinem Leben verbannen, aber trotzdem ist der letzte Monat einer bei dem man runter kommen kann und der einem irgendwie Hoffnung gibt. 


Mein Dezember via Instagram:
Nicht überraschend gab es im Dezember natürlich einige Leckereien auf meinem Instagram Account zu bestaunen. Natürlich gab es die typischen Plätzchenposts, Bilder vom Weihnachtsmarkt und dem Weihnachtsessen. Gepaart mit ganz vielen Selfies und ein paar Outfitbildern. Es war also wieder mal eine bunte Mischung, die ihr euch gerne auf meinem Profil selbst anschauen könnt. 


1. Am Anfang des Monats wurde fleißig Revenge mit meiner Mum weitergeschaut, sodass wir die Serie noch vor Weihnachten beenden konnten. Nach 4 Staffeln ist die Show auch am Ende angelangt, einem mit dem ich sehr zufrieden bin. 
2. Zudem habe ich mich erneut in der Küche versucht und Waffeln gezaubert. Denn die gehören für mich im Dezember einfach dazu. Zwar ging wie immer etwas schief, da mir leider zu viel Zucker in den Teig geraten ist, aber das hat dem Geschmack keinen Abbruch getan. Man konnte sich jedoch das Topping sparen. 


3. Zeit für den ersten Weihnachtsmarkt mit Familie und Freunden. War wirklich ein schöner Tag, mit leckerem Essen, da ich es mir natürlich nicht nehmen lassen habe ein  Creppe zu futtern und belegtes Vital Brot zu probieren. Letzteres war wirklich super.
4. Selbstgemachte heiße, weiße Schokolade. Die habe ich immer gerne bei uns in der Eisdiele getrunken, bis sie irgendwann leider nicht mehr auf der Karte stand. Rezept findet ihr übrigens diesmal auf Instagram. 
5. Auf gehts nach Berlin. Da lagen noch knapp 5 Stunden Fahrt vor mir. Und wie könnte man besser die Zeit todschlagen als Selfies zu machen, dazu wurde ganz viel Musik gehört, ein paar Serienfolgen von Amazon Prime abgespeichert (danke dem Offline Modus) und sogar ein Text für die Uni durchgearbeitet. 


6. Am ersten Abend gabs dann erstmal Pizza und dazu wurde ein Spieleabend gemacht. Ich habe übrigens selten so eine gute Pizza gegessen, in der Mitte war der Teig hauchdünn, aber der Rand wirklich dick.
7. Samstagmorgen gings dann erstmal ausfürlich Frühstücken bevor wir los in die Stadt sind. War wirklich lecker. Gefreut habe ihc mich auch über das Obst das dabei war. 


8. Und nach der ganzen Shoppingtortur! Als Dorfkind ist man echt geschockt, wie viel an einem Weihnachtssamstag in den Geschäften so los sein kann, musste ich mich erstmal mit Waffeln stärken. 
9. Meine neugekaufte Mütze. Leider erkennt man nicht ganz so viel, aber sie ist richtig weihnachtlich und wirklich wunderschön <3. Da kann der Winter kommen, denn zumindest das Köpfchen steckt nun warm. 
10. Treffen mit einer Kommilitonin. Da wurden mal wieder Pläne geschmiedet, die auch den Blog betreffen. Ihr dürft also gespannt auf 2016 sein. 


11. Den Monat vor Weihnachten gings bei mir dann die letzten Weihnachtsgeschenke besorgen. Ich würde mal sagen da war ich noch relativ früh dran, da ich ja bekennender Spätkäufer bin, war ich zu diesem Zeitpunkt also noch sehr beruhigt. Zwischen drinnen ging es dann kurz eine Pizza essen. Schmeckt, geht flott und ist günstig. 
12. Selife uaf dem Weg zum shoppen. 
13. Und hier seht ihr einen Teil unseres wunderschönen Weihnachtsbaum. Den habe ich fleißig mitgescmückt und mit dem Endergebnis bin ich erneut wieder sehr zufrieden. Ich wünschte mir ja, wir könnten den das ganze Jahr stehen lassen. So ein Baum im Wohnzimmer macht einfach sofort gute Laune. 


14. Weihnachtslook, deshalb mal ganz brav mit einer schicken Frisur, die zugegeben sehr simpel ist. Aber alles andere übersteigt auch meine Fähigkeiten.
15. Wie immer habe ich mich an Weihnachten in die Küche gestellt und ein leckeres Dessert gezaubert. Raus kaum: Weihnachtszauber mit Spekulationskeksen
16. Weihnachtsessen bei Oma und Opa. Und ja ich bin immer noch voll gefuttert, denn nach dem reichhaltigen Mittagsessen folgte dann noch Kaffee und Abendessen. Zwischendrinnen habe ich mich übrigens kaum bewegt, sondern einfach auf der Couch gelegen. War einfach zu voll zum laufen und das Wetter spielte bei uns eh nicht mit. Dank eines Regenbandes, saßen wir dann alle in der Wohnung und haben House of Cards geschaut. 


17. Selfie mit meinem Cousinchen
18. Und um den Herren nicht zu vergessen gibt es auch ein kleines Abspackbild mit meinem Cousin, wobei nur ich spacke. 
19. Am zweiten Weihnachtsfeiertag ging das essen bei mir übrigens weiter. Da wurden Freude besuch und es gab erstmal 3 Gänge. Angefangen mit Suppe, gefolgt von zwei verschiedenen Hauptgerichten: Nudeln oder Klöße und Pute oder Wildschwein. Anschließend folgte noch das Dessert. Mich konnte man danach übrigens erneut Rollen. Aber ein Selfie war wie ihr seht noch drinnen. 


Meine Outfits im Dezember:
Es bleibt bei zwei Looks, was einfach daran liegt das ich im Dezember gar keine Zeit hatte viel mehr zu zeigen oder zu posten. Ich wollte einfach ein paar weihnachtlichere Posts online bringen und hatte aufgrund des Berlinaufenthaltes nicht wirklich Zeit neue Bilder zu machen. Somit lagen meine Prioritäten in diesem Monat einfach bei anderen Themen, aber das ändert sich mit dem neuen Jahr natürlich wieder. Für das nächste Jahr habe ich mir vorgenomme, einige Outfits für das ganze Jahr schon in der wärmeren Zeit für zu shooten, weil ich doch ne kleine Frostbeule bin, die sich im Winter schwer tut draußen bibbernd tolle Fotos hinzubekommen, ohne dann ne Erkältung zu bekommen.  Dafür gab es aber zwei tolle Looks, bei denen Schwarz lustigerweiße und ganz ungewollt die dominierende Farbe war. Ist einfach ein Klassiker, der gut zum Winter passt. 



Gesehen im Dezember:
Serien: Im Dezember war mal wieder Zeit für all die spannenden, wendungsreichen Mid Season Finale und da hat mich vor allem in diesem Jahr das von The Originals. Was für Cliffhänger ist das denn bitteschön. Wie kann man uns nur mit so einer quälenden Frage zurücklassen? Generell hatte es die Folge wirklich in sich und macht dem Namen Mid Season Finale alle Ehre. Etwas ruhiger, aber nicht unemotionaler ging es bei Vampire Diaries her. Da ist das Ende zwar nicht ganz so quälend, da wir ja unseren 3 Jahres Vorausblick haben, aber trotzdem gut gewählt. Ich bin bei beiden Vampir Serien gespannt auf mehr und definitiv dem Trend noch nicht überdrüssig. Bei The Flash gab es ein wirklich tolles Crossover, das dazu geführt hat, das ich seit langem mal wieder eine Folge Arrow geschaut habe. Irgendwie bekomme ich dann zwar immer etwas Lust weiter zu schauen, aber ich mag Oliver Queen einfach nicht wirklich. Was dann wiederum dazu führt, dass ich irgendwann aufgebe. Auch bei Reign dürfte sich mit den neuen Folgen im neuen Jahr einiges ändern. Wir sind gerade an einem interessanten Wendepunkt für Mary und einer Stelle, bei der die Macher in viele neue Richtungen gehen können. Mal schauen, wie sich die Serie nun weiterentwickelt. Zu Ende ging währenddessen Finding Carter, wo ich den Cliffhänger am Ende wirklich toll fand. Manchen war das zwar schon wieder zu viel Drama, aber das ist doch bei einer Dramaserie zu erwarten. Sonst wäre es keine. Ich mochte das Ende und freue mich auf mehr. 

Beendet haben wir zudem auch Revenge. Nach 4 Jahren sage ich nun Tschüss und bin zwar nicht traurig aber das Ende, aber irgendwie werde ich das Rachespiel und Emily VanCamps tolle Darstellung auf jedenfall vermissen. Ich hoffe zwar immer noch auf ein Nolan Spin Off, aber bisher gibt es ja noch nichts konkretes dazu. Mir hat das Ende jedoch sehr gut gefallen. Es war eine runde Sache, mit ein paar emotionalen Momenten und das hat irgendwie gepasst. Dazu habe ich über die Weihnachtstage House of Cards angefangen. Gut nach 2 Folgen kann ich noch nicht viel dazu sagen, außer das es sich noch etwas zieht. Aber denke mal das ändert sich noch, nach dem die Serie von jedem sehr gelobt wird. Dazu gibt es bei mir The Man in the High Castle, das auch ein paar Längen besitzt, aber der Storyline nicht überraschend ist. Ich mag diese ruhigen Momente aber, weil alles andere würde sich falsch anfühlen. Auf jedenfall weißt die Serie zu schockieren und  zeigt uns eine sehr brutale Realität, die sich gerade deshalb so anfühlt, als wäre sie Realität gewesen, wenn die Geschichte sich so abgespielt hätte. Somit bin ich gespannt auf mehr. 

Filme: 


Bei mir startete der Monat gleich mit einem Actionfilm. Da "2 Guns" nicht mehr lange auf Amazon Prime verfügbar war, ich ihn aber unbedingt noch sehen wollte, schaut ich ihn irgendwann etwas später an einem Samstagabend. Vielleicht war die Uhrzeit etwas schlecht gewählt oder der Film einfach stellenweise zu lang gezogen, aber ja ich bin mal kurz eingeschlafen. Er hatte zwar seine lustigen Momente, einiges an Action, aber irgendwie hat mich die Produktion nicht komplett mitgerissen, auch wenn ich die Schauspieler normalerweiße seh gerne sehe. Ja ich bin ein Fan von Mark Wahlberg (den ja bekanntlich oder überraschenderweiße nicht jeder mag) und auch Denzel Washington sehe ich gerne. Beide machen einfach immer einen guten Job und haben auch hier gut geschauspielert. Aber wie gesagt irgendwie hat es mich nicht ganz mitgerissen, da einfach das gewisse Etwas fehlte. 


 Darauf folgte dann zur Abwechlungs mal eine Komödie, die auch schon im Tv zu sehen war. Da ich Filme aber meistens im Tv meide, wenn sie in Amazon Prime vorhanden sind,  habe ich also gewartet bis ich wirklich Lust drauf hatte. Während meinen Eltern "Gambit - Der Masterplan" so gar nicht gefiel, fand ich ihn wirklich unterhaltsam. Die sind währenddessen sogar eingeschlafen. Aber ich blieb dran. Der Plot des Filmes ist leicht erzählt: Denn es geht darum das ein Kunstkurator endlich Rache an seinem Chef nehmen möchte, der alle um sich herum tyrannisert. Dies versucht er indem er ihm mit Hilfe eines Cowgirls eine Fälschung unterjubeln möchte. Natürlich geht dabei nicht alles wie geplant, aber vor allem den Coup am Ende fand ich doch sehr gelungen ,da ich damit nicht gerechnet hatte. Cameron Diaz fand ich neben Colin Firth (den ich hier mal in einem ganz anderem Genre gesehen habe) wie immer super. Beide haben echt auf den Punkt gespielt und bei mir für einige Lacher gesorgt. Vor allem als Colin Firth dann nur mit Unterhose bekleidet am Hotel rumgekletterte und immer die  Zimmer wechselte. Herrlich komisch. 


Aber natürlich wäre der Dezember nicht der Dezember wenn ich keine Weihnachtsfilme geschaut hätte. Die sind ja bekanntlich immer etwas kitschig, stellenweiße unlogisch und total übertrieben, aber das ist mir herzlich egal. In diesem Monat schmeiße ich alle meine Prinzipien über Bord und lasse mich ganz unvoreingenommen auf diese Filme ein. Somit habe ich mir mit meiner Mum zusammen "Die Weihnachtspost" angeschaut. Ich denke der Titel verrät schon grob um was es geht. Im Film schickt Santa Clause seine Tochter zu einem Postamt, wo sie die Beantwortung der Weihnachtspost übernehmen soll. Der Chef ist daraufhin jedoch gar nicht begeistert und glaubt sogar an ein Komplott gegen ihn. Somit setzt er einen Mitarbeiter auf Santas Tochter an, der sich dann wie sollte es auch anders sein, ihn sie verliebt. Natürlich fliegt das ganze irgendwann auf, aber am Ende gibts wie gewohnt das kitischige Happy End. Ich fand übrigens Santas Tochter richtig gut besetzt. Ehrlich, gäbe es Santa Clause wirklich, würde ich mir so seine Tochter vorstellen. Hat für mich also gepasst. Ansonsten war es eine süße Geschichte, die man jedoch nur genießen kann, wenn man mal über all die Logiklöcher hinwegsieht. Jedoch macht der Film wirklich Weihnachtsstimmung und ist wunderschön kitschig. Erfüllt also alles was ein Film dieser Art haben soll: symphatische Charaktere, ein Paar, das sich unbedingt finden muss und ganz viel Kitsch in Form von Weihnachtlicher Deko, Musik und Erzählungen. 


Ein etwas älterer Weihnachtsfilm habe ich mir dann mit "Liebe braucht keine Ferien" angeschaut. Ich weiß gar nicht, warum ich den noch nicht eher gesehen habe, aber irgendwie ging er im Tv immer an mir vorüber. Gefallen hat er mir dafür aber richtig gut,  weil die Chemie zwischen den Hauptdarstellern einfach passte. Klar die Geschichte ist auch hier sehr kitschig, aber wirklich lustig und nicht unbedingt ausgefallen. Denn zwei Frauen tauschen, nachdem sie die Nase voll von Männern haben ihre Häuser. Somit landet das englische Landei in einer Villa in La, während das Luxsusgirl in der englischen Provinz strandet. Und wie sollte es auch anders sein: beide verlieben sich dort. Es war einfach eine schöne Geschichte und ich habe übrigens mit beiden Pärchen mitgefiebert, da ich jeden Mann auf seine Art toll fand. Ganz bezaubernd fand ich aber auch die Geschichte mit Iris und Arthur, die hat mir wirklich oft die Tränen in die Augen getrieben und den Film abseits der Liebesgeschichte noch zu etwas ganz besonderem gemacht. 


 Und ja in diesem Monat habe ich sogar noch einen Film im Tv gesehen und zwar "Man of Steel". Die neuste Superman Vefilmung hat mir aber irgendwie nicht so gut gefallen. Ich weiß nicht, ich mag zwar Henry Cavill als Schauspieler, aber ich wurde mit der Produktion einfach nicht warm. Mir gab es zu viele Längen im Film, sodass ich mir irgendwann nur noch das Ende herbei wünschte. Zwar war das dann wirklich gut gemacht, aber  bis wir an diesen Punkt gekommen sind, hat es mir zu lange gedauert. Etwas weniger Spielzeit hätten dem Film wirklich gut getan. Wobei natürlich auch die Werbung äußerst nervig war, vor allem wenn man die gar nicht mehr wirklich gewohnt ist. Ansonsten fiel es mir aber auch schwer wirklich mit Clark Kent mit zu fühlen, da hatte mir Smallville mir etwas mehr zugesagt. Superman Fans sind sicherlich auch hier auf ihre Kosten gekommen, da mein Dad der Film zum Beispiel sehr gut gefallen hat und der hat auch alle vorherigen Superman Produktionen gesehen. Er fand ihn wirklich gut gemacht und komplett anders als die Vorgänger, aber positiv anders. Somit habt ihr auch noch mal eine Stimme für den Film am Ende. 


Der Dezember auf meinem Blog:


Der Monat startete wie gewohnt erneut mit meinen Kino Neustarts, wo euch 6 Filme noch einmal die Vorweihnachtszeit versüßten.  Ich habe es zwar im Dezember nicht ins Kino geschafft, aber vielleicht der jemand von euch ;). Dazu gab es einen weiteren Serientalk, mit ganz viele neuen Produktionen im Horror Anthologie Bereich. Ich mag das Genre zwar, aber kann mir gut vorstellen, dass nicht alle Serien grünes Licht erhalten werden oder erfolgreich sind.  Endlich kam auch meine Kritik zum letzten Teil von "Die Tribute von Panem" online. Ich war leider nicht ganz so begeistert vom Abschluss der Reihe, da mir wie gesagt etwas die Emotionen fehlten, aber trotzem ist und bleibt es eine tolle Distopie, die immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben wird. Natürlich wollte ich es mir auch nicht nehmen lassen zum Abschluss erneut Teil von Katies Blogparade zu sein. Ich bin zwar etwas traurig das sie zu Ende geht, bin aber wie gesagt sehr gespannt auf die Auswertung. Das letzte Thema stand ganz unter dem Motto rund um die Serie und da konnte sich mein inneres Fangirl einmal ausleben, denn ich interessiere mich wirklich auch für alles was Backstage bei meinem Lieblingsserien so passiert. Zum Ende des Monats gab es dann noch einmal einen Schwung Serien Empfehlungen von mir ,da ich vor allem im Sommer viele neue Serien angeschaut hatte, die mir wirklich gut gefallen hatten. Wer noch auf der Suche nach einer Serie für die Ferien ist, sollte sich unbedingt mal den Post anschauen. 


Persönlich wurde es erneut in meinem Outfitposts. Passend zum Monat habe ich einmal über meine Liebe zum Dezember geschrieben. Ich bin wie oben schon erwähnt ein großer Fan der Weihnachtszeit und lasse es mir nicht nehmen, diese auch angemessen zu feiern.  Dazu gab es ganz ehrliche Worte zum Jahreswechsel. Ich musste mir einfach einige Gedanken von der Seele schreiben und genau dafür ist mein Blog ja da. Eure lieben Worte und Aufmunterungen haben mich übrigens wirklich aufgeheitert. 


Natürlich gabes auch viele Posts zum Thema Weihnachten, den Anfang machte ein Tag zum Nikolaustag. Diesen hatte ich mir für das Bloggerforum ausgedacht und wollte ihn natürlich auch selbst gerne beantworten, da ich bisher noch keinen Tag zu dazu kenne. Als Kind habe ich nämlich auch dem 6.Dezember immer entgegengefiebert, zwar hatte ich immer großen Respekt vor dem Nikolaus, aber ich habe mich einfach über die kleinen Aufmerksamkeiten gefreut. Und dazu hatten wir auch viele eigene Traditionen, die ich später mit eigenen Kindern wieder aufleben lassen möchte. Natürlich gab es in diesem Monat auch noch ein weiteres Plätzchen Rezept. Die Schoko Orangen Kipferl kamen nicht nur an der Uni super an, sondern zählen auch zu meinen persönlichen Favoriten. Hier bin ich echt am überlegen, sie auch im nächsten Jahr erneut zu machen und ihr wisst, dass ich eigentlich in jedem Jahr ganz neue Rezepte ausprobiere. Aber sie haben mich einfach komplett von sich überzeugt. 


Im Bereich Sonstiges gab es dann eine App Vorstellung von mir, etwas was es bisher auf meinem Blog noch nie gab. Aber als die Grüner der Shopz App mich angeschrieben haben, musste ich sie einfach vorstellen. Ihre Idee ist wirklich richtig toll und sie einfach sehr symphatisch. Das unterstützt man als Blogger wirklich gerne.  Die Lieblingsklicks habe ich auch im Dezember nicht  vergessen und euch wieder einige Beiträge vorgestellt, die ich im November wirklich interessant, berührend oder einfach beeindruckend fand.  Am Ende des Monats folgte dann auch schon mein erster Jahresrückblick. Dieser drehte sich ganz um die Musik und meine Hits und Alben des Jahres. 2015 war für mich musikalisch wirklich ein tolles Jahr, denn es gab viele schöne Songs und viele werden mich definitiv noch darüber hinaus begleiten. Kennt ihr diese Songs fürs Leben? Davon habe ich im vergangenen Jahr definitiv welche gefunden.


Und was folgt die nächsten Tage noch: Aufjedenfall wird es noch die Kino Neustarts für Januar geben ,da ich die Reihe auch im nächsten Jahr wieder fortführen werde. Sie kommte bei euch immer sehr gut an und ich freue mich über all die positiven Resonanzen und finde es einfach spanennd mit euch über kommende Filme zu diskutieren. Dazu bekomme ich immer so viele Rückmeldung über die Filme, die ihr dann auch gesehen habt und das freut mich sehr. Ansonsten gibt es noch die nächsten zwei Jahresrückblicke und dazu möchte ich in den nächsten Tagen Fotos von meinem Weihnachtsoutfit machen und diese dann auch online bringen. Die Lieblingsklicks wird es Anfang des nächsten Jahres auch noch geben, ebenfalls den Serien Talk. Der Plan ist also voll und ich hoffe alles nur schön geordnet online zu bringen. 


Habt ihr die Feiertage gut überstanden?
Welche Geschenke gab es denn bei euch zu Weihnachten?
Was habt ihr im Dezember erlebt?
Welche Filme / Serien habt ihr gesehen?

Samstag, 26. Dezember 2015

Der große musikalische Jahresrückblick

Das Jahr neigt sich nun offiziell dem Ende entgegen und bevor ich über mein persönliches 2015 spreche, möchte ich wie immer mit dem musikalischen Rückblick beginnen. Danach folgt mein Film- und Serienjahr, den Abschluss macht dann mein Persönlicher Jahresrückblick, mit all meinen Höhen und Tiefen im letzten Jahr und den modischen Highlights. Die Musik spielt für mich jedoch in jedem Jahr eine wichtige Rolle, denn ohne all die rhythmischen Klänge, die Stimmen die mich immer wieder begeistern und den Texten, die wirken als würden sie mir aus der Seele sprechen, wären die letzten 12 Monate einfach nur halb so schön gewesen. Somit möchte ich all den großen und kleinen Hits des vergangen Jahres noch einmal eine ganz große Bühne geben und darauf eingehen, was bei mir Top oder Flop war. 


2015 wo fange ich da nur an? Es gab mal wieder viel zu lachen, viel kurioses und verrücktes, aber auch Stimmen, die uns komplett umhauten und die Welt begeisterten. Es war das Jahr in dem die Djs weiterhin auf der Erfolgswelle schwimmen und die Elektro Musik somit einen ganz anderen Touch bekommt. Endlich nicht mehr nur noch "bum bum" Musik (wie ich sie gerne nenne), sondern das ganze gepaart mit talentierten Stimmen, die diese Lieder zu etwas Besonderem machten. Es war aber auch das Jahr, in dem Kayne West erklärte in den kommenden Jahren gerne als Präsidentschaftskandidat anzutreten. Öhm ja, Größenwahnsinn und Erfolg liegen ja bekanntlich nah beieinander. Es war das Jahr, in dem Miley Cyrus erneut für Schlagzeilen sorgte mit all den Nakedei Auftritten und ihrer Fürsprache fürs kiffen, Justin Bieber sich doch lieber mal eine Auszeit gönnen sollte und das ständige On- und Off zwischen ihm und Selena Gomez sollten wir ebenfalls nicht vergessen. Es gab aber auch viele schöne Comebacks, wie das von Adele, die sich nach 3 Jahren Babypause wieder der Musik widmete und sofort alle Rekorde gebrochen hat. Aber 2015 brachte mir auch einige neue Newcomer, die ich mir sofort in Spotify abgespeichert habe und so schnell nicht mehr aus den Augen lassen werde. Dazu durfte ich die musikalische Reise meines Besten Freundes verfolgen, der sich gerade als selbstständiger Musiker versucht durch den Dschungel der Musikwelt zu kämpfen und den ich bei einigen Auftritten unterstützte. Somit war mein Jahr ebenfalls sehr musikalisch, da ich den Klängen einiger bekannter Musiker lauschen konnte.

1. Bester Song:
Mit der ersten Kategorie tue ich mir bekanntlich ja immer etwas schwer, denn es ist wirklich verdammt schwer sich nur auf ein Lied zu einigen. Über das Jahr verteilt gibt es einfach so viele Lieder, die mir in Erinnerung geblieben sind und mich begeisterten. Lieder, die ich über Wochen rauf und runter gehört habe und von denen ich auch jetzt noch nicht genug  bekomme. Ja das Lieblingslied, muss schon ein paar Anforderungen erfüllen, denn es muss mich flashen mit seinem Gesamtpaket. Da muss die Stimme, der Text und der Beat einfach passen und es muss mir ständig in den Kopf schießen.

  • Mikky Ekko - Time: Ich weiß jetzt gar nicht, ob dieser Song so ein großer Chart Erfolg war. Ich persönlich habe das Lied über Spotify entdeckt und mich sofort verliebt. Ich liebe Mikky Ekkos Stimme, mag die Lyrics des Songs und höre ihn wirklich rauf und runter. Somit schoss mir bei Bester Song wirklich als erstes dies Lied in den Kopf. 
2. Ohrwurm des Jahres:
Ja wir alle kenne sie jedes Jahr erneut, die Ohrwürmer die uns oftmals das ganze Jahr über begleiten und manche bleiben sogar ein Leben lang. Ich muss gestehen, dass ich über das Jahr verteilt immer sehr viele Ohrwürmer habe, denn manche Songs haben wirklich so tolle Texte, die man einfach nicht so leicht vergisst. Ich habe mich mal für einen entschieden, der mir gerade ständig durch den Kopf wuselt und das wäre:

  • Demi Lovato - Confident: Ständige habe ich die Zeile "Whats wrong with being confident" im Kopf und finde nicht nur das Lied toll, sondern auch den Text. Warum sollten Freuen nicht Selbstbewusst sein, für ihre Meinung eintreten und Zufriedenheit ausstrahlen. Oftmals wird einem dann gleich unterstellt Selbstverliebt zu sein, dabei finde ich schadet etwas Selbstbewusstsein niemanden. Auch gegenüber der Herrenwelt finde ich es wichtig als Frau, meine Ansichten und Meinungen zu vertreten und mich nicht unterbuttern zu lassen, vor allem nicht im Beruf. 
3. Sommerhits des Jahres:
Hier tendiere ich ja immer dazu gleich Hits  zu schreiben, denn ich kann mich unmöglich auf einen einigen. Es gibt einfach in jedem Jahr so viele tolle Hits, die mich über die wärmeren Tage mit ihrem rhythmischen Beats, den einfachen Songtexten und Dance Vibes begleiten. Sie machen einfach gute Laune, begleiten uns durch durchgetanzte Nächte oder auch beim Relaxen auf der Wiese. Und immer wenn ich meine Favoriten der letzten Jahre höre, muss ich an all die schönen sommerlichen Stunden im Kreise meiner Freunde und Familie zurückdenken. Natürlich mit einem Lächeln im Gesicht:
  • Robin Schulz - Sugar: Vielleicht sind einige nun schon genervt von diesem Song, denn im Sommer ist man an ihm definitiv nicht vorbei gekommen, aber ich liebe ihn immer noch. Einfach ein toller Dance Song, bei dem jeder mitsingen kann und der gute Laune macht. Bevorzugt höre ich ihn auch im Winter noch beim Sport, weil er mich so richtig anspornt und motiviert. 
  • Kygo - Stole the Show: Es ist ein Song, der mir ständig durch den Kopf geht, denn ich liebe Kygo wirklich als Künstler. Er hat eine dieser ganz außergewöhnlichen Stimmen, durch die es auch zu diesem Sommerhit kam. Ich liebe den Text, den Künstler und die Stimme. Für mich der perfekte Mix, damit ich hängen bleibe.
  • Martin Solveig - Plus One: Ein weiterer Dj der mich den Sommer über begleitet ist Martin Solveig. Ich gestehe, dass ich von ihm eher seine Chart Hits kenne, aber die mag ich immer sehr und da tanze ich auch super gerne mit. 
4. Bester Pop Song:
Da konnte ich mich ganz klar festlegen, denn es gab ein Lied, das ich in diesem Jahr wirklich richtig, richtig toll fand:
  • Adam Lambert - Ghost Town: Ich verfolge Adams Karriere schon von Anfang an und kannte ihn somit schon, als er in Deutschland noch recht unbekannt war. Über seinen Erfolg freue ich mich somit natürlich sehr, denn er hat das wirklich verdient. Nicht nur das er eine tolle Stimme hat, sondern er  bleibt sich auch selbst treu. Ist etwas verrückt und einfach so wie er ist. Ich mag solche Künstler wirklich sehr, weil sie mir einfach auf Anhieb sympatisch sind und mit Ghost Town hat er ja auch einen der Hits der Jahres geschaffen - verdient, wie ich finde. 
5. Schönste Balladen:
Kommen wir mal wieder zur Kategorie "Herzschmerz", da oute ich mich komplett als Mädchen, denn ich liebe Balladen. Im Sommer höre ich sie zwar etwas weniger, aber gerade an den kalten Tagen geht doch nichts über solche Songs. Auch in 2015 ließen sich natürlich wieder einige Balladen in den Charts finden:
  • Shwan Mendes - Stitches: Ich oute mich als Fan solcher Sänger, die etwas in Richtung Boyband gehen. Schande über mein Haupt, aber ich stehe immer noch auf sowas und Shawn Mendes Stimme kann sich definitiv sehen lassen. Stitches ist dazu einer dieser Songs, die sofort ins Ohr gehen. Auf ihn gestoßen bin ich ja durch meinen Besten Freund, der den Song bei seinen Auftritten covert und das auch sehr gut macht. 
  • Adele - Hello: Na klar darf hier auch die Balladen König schlecht hin nicht fehlen: Adele. Ich liebe diese Frau und ihre Stimme. Einfach grandios und somit war ihr Comeback eines das ich schon heiß erwartet habe. Mit ihrer ersten Singel hat sie anscheinen nicht nur meinen Geschmack getroffen, sondern Menschen rund um den  Globus für sich gewinnen können. 
  • Ed Sheeran - Thinking Out Loud: Als treuer Ed Sheeran Fan, darf natürlich auch eine seiner Balladen hier nicht fehlen. Bei ihm liebe ich wirklich jeden Song, den er produziert, was wirklich verrückt ist, da ich sowas ganz selten habe. Eigentlich ist es so, dass ich bei jedem Künstler einen Song auf dem Album nicht unbedingt mag, aber bei ihm liebe ich wirklich immer jeden einzelnen. Mit Konzert karten von ihm, könnte man mich also richtig glücklich machen. 
  • Rhodes - Your Soul: Dieser Mann hat auch eine engelsgleiche Stimme, weshalb ich seine Lieder wirklich unglaublich Liebe. Your Soul hat dazu auch noch einen wunderschönen Text, den ich das erste Mal in einer Serie gehört habe. Da hatte er auch noch perfekt zur Szene gepasst. 
6. Bester Filmsong:
Als kleiner Filmjunkie dachte ich mir anstatt der Sektion "Country" (für die ich in diesem Jahr echt keinen Song gehabt hätte), mir mal den Bereich Filme  genauer anzuschauen. Denn es gibt immer wieder einige Songs, die wirklich legendär sind und einem Film zu etwas ganz besonderem machen. 
  • Ellie Goulding - Love me Like you Do (Fifty Shades of Grey): Den Film fand ich okay, nicht übermäßig besonders, aber auch nicht grottenschlecht, dafür hat es mir der Titelsong aber angetan. Denn Ellie Golding passte einfach perfekt in den Film, ihre Stimme ist sowieso etwas ganz Besonderes und auch der Text war sehr passend. 
  • Jessie J - Flashflight (Pitch Perfect 2): Den Film dazu habe ich ja leider immer noch nicht gesehen, aber werde ihn mir bald von einer Freundin ausleihen, dafür mag ich aber den Song Flashlight daraus. Nicht nur das Jessie J mit zu meinen Lieblingssängerinnen zählt, nein ich liebe auch den Text. Eine schöne Ballade, die ich wirklich gerne höre. 
7. Bester Rock / Pop Hit:
Kommen wir zu einer meiner absoluten Lieblingskategorien, denn ich liebe Rock Pop Songs wirklich sehr. Einfach weil ich viele Bands aus diesem Genre höre und ihre Lieder welche sind, die mich mein ganzes Leben lang begleiten. 
  • Rixton - Me and my broken Heart: Eine der Newcomer Bands die ich in diesem Jahr für mich entdeckt habe ist Rixton. An ihrem Hit Me and my broken Heart ist man auch wirklich nicht vorbei gekommen, denn der lief ja im Radio rauf und runter. Störte mich aber nicht, denn der Song ist auch wirklich große Klasse.
  • The Weekend - Earned It: Eigentlich auch ein Filmsong, aber ich wollte ihn trotzdem in diese Kategorie packen, da ich auch alle anderen Singles von der Band liebe, die in diesem Jahr veröffentlicht wurden. Sie hat für mich echt Suchtpotential und die Songs höre ich rauf und runter. 
  • Walk the Moon - Shut Up and Dance: Toller Song, toller Text und ich glaube vielmehr muss ich hier auch gar nicht unbedingt sagen. Es ist echt ein guter Laune Song. 
  • The Neighbourhood - Rip to my Youth: Ich liebe diese Band, denn ihre Texte sind immer richtig kreativ und ausgefallen. Irgendwie immer leicht verrückt, aber mit Tiefgang. Somit höre ich die Band einfach super gerne und bin auf sie lustigerweise durch Fan Videos auf Youtube gestoßen. 
8. Bester Song eines deutschen Künstlers:
Bei den deutschen Sängern ist es wirklich so, dass ich meistens nur bestimmte Singles mag, aber mich die Alben eher nicht so interessieren. Aber einige einzelne Lieder, haben mir in diesem Jahr auch von unserer heimischen Musikkultur gefallen:
  • Mark Forster - Bauch und Kopf: Dieser Künstler stellt von oben beschriebenen aber definitiv eine Ausnahme dar, denn Mark Forster zählt für mich zu den besten Sängern die wir haben. Ich liebe seine Stimme und seine Texte,mit denen man sich einfach identifizieren kann. Bauch und Kopf zählt da definitiv dazu und ist nicht überraschend erneut ein Hit. 
  • Lena Meyer Landrut - Traffic Lights: Auch Lena ist eine dieser Ausnahmen, denn auch hier höre ich sehr gerne die Alben und mag alle ihrer Songs. Mit Traffic Lights hat sie sich wirklich mal an einen neuen Stil heran getraut, der mir gerade deshalb so gefällt, weil er Ellie Goulding ähnelt. Nicht überraschend, denn der Produzent dahinter ist auch der Produzent besagter Dame. Der Einfluss ist definitiv sichtbar, aber passt auch gut zu Lena. 
  • Sarah Connor - Wie schön du bist: Ja Frau Connor kann auch deutsch und das wirklich viel gefühlvoller und schöner als Englisch. Wie schön du bist hat mich einfach nur umgehauen, auch weil der Text wirklich toll ist. 
  • Namika - Lieblingsmensch: Hier kenne ich wirklich nur diese eine Single, die mir eher aufgrund des Textes super gefallen hat. Es ist einfach eine Homage für diesen einen Menschen in unserem Leben, den wir alle kennen und der uns so nimmt wie wir sind. 
  • Cro - Bye Bye: Für mich auch einer der Songs die mich durch den Sommer begleitet haben, aber den ich auch jetzt noch super gerne höre und das obwohl ich sonst nicht der größte Cro Fan bin. 
9. Bestes Album:
Bei den Alben gibt es das ganze Jahr über verteilt einfach so viele tolle Auskopplungen, dass man sich wirklich nur schwer auf eines festlegen kann. 
  • Adam Lambert - The Original High: Wie oben schon erwähnt mag ich Adam Lambert total und habe mich somit auch sehr auf sein neues Album gefreut. Enttäuscht wurde ich hierbei nicht, denn es hat einfach viele tolle Songs. 
  • Robin Schulz - Sugar: Für mich ein Album vollgepackt mit Hits über Yellow, Headlights, Heatwave oder This is your Life mag ich echt jeden einzelnen der Songs.
  • Avici - Stories: Auch Avicis Album gefällt mir super, weil er sich wirklich tolle Künstler für die Songs geholt hat. Ich liebe nicht nur For A Better Day, sondern auch Waiting For Love, Talk to Myself oder Sunset Jesus. Auch hier ist jeder Song ein Hit. 
  • Demi Lovato - Confident: Hier hätte ich nie gedacht, dass dieses Album wirklich so verdammt gut werden würde, ist es aber. Es gibt so viele Songs, die Demis tolle Stimme zeigen, zum Tanzen einladen und einen wirklich guten Text haben. Empfehlen kann ich hier vor allem Kingdom Come, Wildfire, Waitin for You oder Father.
  • The Neighbourhood - Wiped Out!: Oben habe ich schon erwähnt, wie kreativ ich die Texte dieser Band finde und da ist es auch nicht überraschend, dass es auch das Album in die Liste meiner Lieblinge geschafft hat. Hier ist es echt jeder Song einfach nur klasse, hört es euch wirklich komplett an.
  • Little Mix - Get Weird: Nicht nur, dass ich schon den Albumtitel total cool finde, nein Get Weird hält was es verspricht und überzeugt mit wirklich ausgefallenen Songs. Neben der Single Black Magic, haben es mir auch noch Weird People, Hair, Grown und Secret Love Song angetan.
  • One Direction - Made in the A.M.: Und hier kommt meine Vorliebe für Boybands zum Ausdruck. Nein ich muss gestehen, ich höre nur noch sehr wenige, aber One Direction mag ich irgendwie einfach. Die Jungs können nun mal singen und das hört man auch wieder auf diesem Album. Da sind so viele tolle Songs wie Perfect, Infinity, Long Way Down oder I want to write you a song dabei, dass es sich wirklich lohnt es sich anzuhören.
10. Beste Newcomer:
Ich gestehe, dass ich es immer wieder spannend finde neue Künstler zu entdecken und in jedem Jahr gibt es welche, die mich von sich überzeugen können und auf deren zukünftige Karriere ich mich wirklich freue. 
  • Shawn Mendes: Wie oben schon erwähnt, mochte ich Stitches sehr und auch sonst sind die Lieder auf seinem Album wirklich ein Ohrwurm. Da gefallen mir ebenfalls so gut wie alle, was natürlich an seiner Stimme liegt. Der Gute stammt aus Kanada und hat sich seinen Erfolg komplett alleine erarbeitet. Denn er hat das geschafft, was viele Youtuber sich wünschen: Er wurde durch das Internet bekannt. 
  • Sabrina Carpenter: Stammt zwar aus dem Hause Disney, aber ihr erste Single "Eyes Wide Open" gefällt mir wirklich unglaublich gut und vielleicht schafft sie es musikalisch ja eine ebenso gute Karriere wie Selena Gomez, Demi Lovato oder Miley Cyrus hinzulegen. Bei Letzterer bitte nur ohne all die Skandale. 
  • James Bay: Ich glaube an diesem englischen Singer- und Songwriter ist in diesem Jahr niemand vorbeigekommen, was seinen zwei Hits Hold Back the River und Let it Go geschuldet ist. Jedoch hat dieser Mann einfach eine tolle Stimme und ich habe ja eine Vorliebe für britische Künstler. Dieser Dialekt ist einfach nur Wahnsinn, sodass ich mich immer wieder erneut in britische Stimmen verliebe. Ich glaube ich würde kaum noch was reden, wenn ich einen britischen Freund hätte, sondern mit  Vorliebe ihm beim sprechen zuhören.
  • Rhodes: Ein weiterer Brite, der mir ganz viel Freude mit seinen Herzschmerz Songs bereitet. Ich glaube über die Stimme von Rhodes habe ich oben schon einiges geschrieben, sodass klar sein dürfte, warum ich diesen Herren so mag. Auch er hat sich den Erfolg selbst erarbeitet und brav Demos verschickt, irgendwann kam es dann zum Glück zum Durchbruch.
11. Bestes Video:
Eine Kategorie die für mich in diesem Jahr auch gar nicht so leicht ist, denn heutzutage schaue ich mir die Musikvideos wirklich nur sehr selten an. Das liegt einfach daran, dass auf Viva und Mtv kaum noch Musik läuft und ich mir die Songs meist alle auf Spotify anhöre. Dort gibt es dann einfach keine Videos dazu, sondern nur die Stimmen.


  • Taylor Swift - Bad Blood: Ist aber wohl das Video an dem man nicht vorbeigekommen ist, was wohl an der hohe Dichte der Celebrity Auftritte liegt. Denn Freundinnen von ihr wie Selena Gomez, Karlie Kloss oder auch Cara Delevigne geben sich im Video die Ehre. Ganz schön Cool, wenn sich so viele Megastarts auf einem Haufen tummeln und das muss auch ich Swift lassen.  
Übrigens dürft ihr meinen Musik Rückblick auch gerne selbst auf eurem Blog ausfüllen, jedoch würde ich mich dann über eine kurze Erwähnung freuen. Und wenn ihr keinen Blog habt, dann könnt ihr auch in den Kommentaren mit machen.

Was ist euer Lieblingssong von 2015?
Welche Newcomer haben euch sofort gefallen?
Welches Album läuft bei euch immer noch rauf und runter?
Und welches Video fandet ihr am Besten?
 

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Frohe Weihnachten!



Puh fast wäre ich gar nicht mehr dazu gekommen diese Worte hier auf meinem Blog zu veröffentlichen, denn ich war heute morgen schon richtig fleißig und stand stundenlang in der Küche. Zum Einen musste ein Weihnachtsgeschenk für Freunde noch fertig gemacht werden, danach habe ich mich an einen leckeren Nachtisch gemacht. Auf diesen freue ich mich nun wirklich sehr, auch wenn ich wohl danach etwas mehr auf den Hüften haben werde. Aber gerade an Weihnachten gehört für mich leckeres Essen dazu. Da folge ich der Devise: Schlemmen ohne schlechtes Gewissen. Und hoffe ihr tut das auch.

Heute möchte ich aber gar nicht so viele Worte verlieren, da auch ich im Weihnachtsstress bin, sondern euch und eurer Familie ein frohes Fest wünschen. Ich hoffe ihr genießt die gemeinsamen Stunden miteinander, lasst die Seele mal baumen und schlag euch ebenfalls die Bäuche voll. Wir hören uns hier dann wieder nach den Feiertagen, vielleicht auch schon am zweiten, mal schauen wie ich Zeit habe. Auf den Bildern seht ihr übrigens unser Prachtwerk von Weihnachtsbaum. Ja ich gestehe, ich bin auf diesen wirklich jedes Weihnachten sehr stolz, da mir die Deko immer wieder super gefällt. Bei uns gehts heute ganz traditionell zu, mit vielen Stunden im Kreise der Familie, leckerem Essen, der Bescherung und sicherlich auch einem kitischigen Weihnachtsfilm. Hier habe ich übrigens noch zwei Filmempfehlungen für euch. Wer Amazon Prime hat, sollte sich unbedingt "Die Weihnachtspost" und "Liebe braucht keine Ferien anschauen". Letzterer ist zwar schon etwas älter, aber jedes Jahr eine Freude und Ersteres ist vielleicht an manchen Stellen typisch weihnachtlich kitisch, ab und an etwas unlogisch, aber trotzdem ein wunderschöner Film.


Wie sieht Weihnachten bei euch aus?
Was darf an Heiligabend nicht fehlen?

Montag, 21. Dezember 2015

{Geständnisse eines Serienjunkies} Neues Serienfutter für mich und Serientipps für euch Vol. 3!


Ich denke ihr kennt das Prozedere nun schon, denn heute möchte ich euch wieder ein paar meiner Serienentdeckungen der letzten Monate näher bringen. Dank meiner  Semesterferien hatte ich ja Zeit mich mal durch ein paar neue Serien zu wühlen und bin bei der Einen oder Anderen auch begeistert hängen geblieben. Gesehen habe ich sie meistens auf Amazon Prime oder auch im Free Tv, denn über den Sommer sind definitiv ein paar interessante Serien angelaufen. 

1.How to get away with Murder
"I'm Professor Annalise Keating and this is Crime Lab 100. Or, as I prefer to call it, How to get away with Murder"
Unter den Jura Studenten ist der Kurs von Annalise Keating der beliebteste. Jeder möchte einen Platz in ihrer Vorlesung ergattern, denn sie ist nicht nur taff, sondern auch eine erfolgreiche Strafverteidigerin. Und jedes Jahr wählt sie 5 Studenten aus, die sie bei ihrer Arbeit unterstützen dürfen. Der Beste unter ihnen wird am Ende die Statue der Justizia gewinnen und von ihr ausgezeichnet. Doch als es dann plötzlich zu einem Mord an der Universität kommt und Annalise die Verteidigung einer der Verdächtigen übernimmt gerät ihr Leben aus den Fugen...

Persönlich habe ich ca. 2 Folgen gebraucht bis ich in "How to get away with Murder" reingekommen bin, was aber bei allen Serien von Shonda Rhimes bei mir der Fall ist. Sie hat einfach ihre ganz eigene Erzählweise, die wirklich sehr temporeich ist. Gefällt mir gut, somit bin ich mittlerweile ein großer Fan ihrer Arbeit geworden. Dazu darf man sich auf eine Menge Drama, viele Lügen, Intrigen und schockierende Enthüllungen freuen. Gepaart wird dies hier noch mit interessanten Lehreinheiten zum Thema Jura. Lange Zeit hatte ich ja mal überlegt ein Studium in diese Richtung anzufangen, aber der ganze trockene Stoff hat mich dann doch davor bewahrt, doch mit einer Professorin wie Annalise wäre ich sofort an Bord gewesen. Sie verkörpert genau den Typ Frau, der mir in Serien am Besten gefällt: Stark, charismatisch und intelligent, hat sie für jedes Problem einen juristischen Trick auf Lager. 

Doch abseits von den Fällen, die das Team rund um Annalise bearbeitet steht natürlich auch der Mord an einer jungen Studentin im Vordergrund. Schon in der ersten Sequenz erfahren wir, dass ihre Studenten in diesen Fall verwickelt sind, weshalb er zum Roten Faden der Serie wird. Hierbei springen wir immer wieder zwischen diesem einen Abend und der Gegenwart hin und her. Das mag am Anfang erstmal verwirrend sein, aber schon bald hat man sich an diesen Stil gewöhnt und kann so langsam die einzelnen Puzzleteile zusammen setzten. Schön finde ich auch, dass man sich hierbei jede Folge gezielt auf einen ihrer Studenten konzentriert und man Wes, Michaela, Connor, Asher und Laurel etwas näher kennenlernt. Mir sind dabei vor allem Wes und Laurel ans Herz gewachsen, wobei keiner der 5 perfekt ist. Jeder hat sein kleines schmutziges Geheimnis und schreckt auch nicht davor zurück Informationen auf nicht ganz so legale Weise zu bekommen. Wirklich alle Charktere der Serie bewegen sich in einem Graubereich, denn keiner ist perfekt und jeder macht Fehler.  Schauspielerisch gefällt mir der ganze Cast sehr gut. Über Viola Davis müssen wir glaube ich nicht viel reden, doch auch die Jungschauspieler machen sich an ihrer Seite sehr gut und müssen sich nicht verstecken. Mir gefällt die Serie somit von Folge zu Folge besser und den Hype um die Show kann ich definitiv nachvollziehen. 


2. Tut:
“Enemies lurk in every shadow. They smell your weakness. That is when they strike." 
Die Serie dreht sich um den ägyptischen Pharao Tutanchamun, der mit gerade einmal 9 Jahren nach dem Tod seines Vateres Echnaton den Thron bestieg. Über sein Leben ist nicht viel bekannt, denn Ruhm erlangte der Pharao erst mit dem Fund seines Grabes durch Howard Carter im Jahre 1922. Beeindruckend war hierbei vor allem die Tatsache, das sein Grab vorher untendeckt geblieben war und wir so einen interessanten Blick in das alte Ägypten bekommen haben.

Ich habe ja lange Zeit auf eine ägyptische Serie gewartet und mit Tut diese nun auch bekommen. Die Geschichte von Tutanchamun ist mir nicht unbekannt, denn in der Schule habe ich sogar schon einmal ein Referat über den jungen Pharao gehalten, der trotz seiner kurzen Regentschaft in der heutigen Zeit der Bekannteste von allen ist. Dabei wissen wir über sein Leben eigentlich nicht wirklich viel, was den Produzenten natürlich die Möglichkeit gegeben hat, all die Lücken kreativ zu schließen und sich einige Freiheiten herauszunehmen. Ob man diese nun mag oder nicht, ist Geschmackssache, aber es ist nichts was in historischen Serien nun vollkommen neu wäre. Natürlich wird der Pharao hier nicht als kranker, kleiner Junge gezeigt, der sich von seinen Beratern manipulieren lässt und keine eigenen Entscheidungen trifft, denn das würde kein Zuschauer sehen wollen. Vielmehr hat man aus Tut eine Dramaserie gezaubert, die auch das junge Publikum anspricht und den Stoff auf eine etwas leichtere Art rüberbringt. Das macht sie für mich wirklich angenehm anzuschauen, ohne das ich nun viel nachdenken muss und gerade deshalb hat sie so gut in die Sommermonate gepasst. Zudem dürften auch Zuschauer, die sonst eher kein Fan des Historiengenres sind, ihre Freude an der Serie finden. Die Bezeichnung "Teen Drama" die oft in Bezug auf die Serie fällt, kann ich definitiv nur unterschreiben, denn es trifft die Storyline wirklich gut.

Tutanchamun selbst wird von Avan Jogia glaubhaft dargestellt und ich kann nicht verstehen, warum sich viele über die Besetzung beschwerrt haben in Bezug auf sein Aussehen. Äußerlich passt er perfekt in diese Zeit und schauspielerisch hat er auch seine bisher beste Leistung abgeliefert. Dargestellt hat er einen Charakter, der bald anfängt seine sogenannten Berater und ihre Absichten zu hinterfragen. Der plötzlich selbstständig denkt und eigene Entscheidungen trifft, natürlich  zum Missfallen all derer die selbst nach der Macht streben. Intrigen gibt es in Tut nämlich wirklich einige und es nicht überraschend wer da nach der Macht greift. Dankbar bin ich jedoch dafür, dass man sich bei Tutanchamuns Tod an die neuen Fakten gehalten hat. Die Serie folgt nicht der früheren Version, bei der Historiker noch von einer heimtückischen Ermordung ausgehen, sondern hät sich an die neuesten Erkenntnisse,  nach denen er an einem Unfall gestorben ist. Ebenfalls die Charaktere haben alle wirklich gelebt und keiner ist der reinen Fantasie der Macher entsprungen. Freiheiten nimmt man sich nur bei der Geschichte selbst, in deren Fokus Liebe, Krieg und Machtspielchen stehen. Was die Schauspieler anbelangt wird man aber nicht enttäuscht werden, denn Urgesteine wie Ben Kingsley, Nonso Anozie oder Alexander Siddig liefern wie gewohnt eine tolle Leistung ab. Besonders gefallen hat mir noch Sybilla Deen, die so unglaublich gut in die Rolle der Königin gepasst hat und mich irgendwie immer etwas an Nina Dobrev errinerte. Ich kann nur sagen, dass ich es nicht bereut habe mir die 6 Folgen angeschaut zu haben, denn ich wurde gut unterhalten und neugierig auf die Geschichte des Pharaos macht sie aufjedenfall.


3. iZombie:
I'm ready to feel again. Anything. Good or Bad
Liv hat das perfekte Leben: Sie ist Ärztin und mit ihrem Traumann verlobt. Doch das alles ändert sich schlagartig, als sie als Zombie erwacht. Um ihren Hunger auf Gehirne zu stillen beginnt sie als Gerichtsmedizinerin  zu arbeiten. Doch nach dem Verzehr sieht sie nicht nur die Erinnerungen der Verstorbenen, sondern übernimmt auch ihre Fähigkeiten. Bald nutzt sie dies, um gemeinsam mit Clive Mordfälle aufzuklären. Bald findet sie jedoch heraus, dass sie nicht der einzige Zombie ist und Blaine scheint seine ganz eigenen Ziele zu verfolgen.
 
Zugegeben die Storyline von iZombie hört sich nicht unbedingt interessant an, vorallem da es schon öfter Serien gegeben hat in denen durch Erinnerungen Mordfälle gelost wurden. Doch trotzdem habe ich mich mal ganz ohne irgendwelche Erwartungen an die Serie gemacht und bin nun komplett im Suchtmodus. Die Idee ist umgesetzt nämlich gar nicht so schlecht wie erwartet, sondern eigentlich sehr interessant, denn sie wirft mal ein ganz neues Licht auf die Zombie Geschichte. Anders als in "The Walking Dead" erwarten uns hier nicht die typischen Zombies, hier können sie sich normal artikulieren, immer noch denken und fallen eigentlich nur durch ihre überaus blasse Haut und dem ständigen Hunger auf Gehirne auf. Die ganze Thematik wurde einfach auf eine lustige und auch ironische Weise umgesetzt, die mir sehr gut gefällt. Neben dem Fall der Woche hat sich dann nach und nach auch ein Roter Faden herauskristallisiert, der wirklich in eine interessante Richtung geht. Denn bald gibt es Menschen, die aus der Zombiesache Profit herausschlagen möchten und dabei skrupellos vorgehen. Und natürlich geht man auch der Frage auf den Grund, woher die Zombies kommen und ob es eine Heilung gibt. Genug Fragen für eine 2.Staffel sind somit vorhanden.

Dazu sind die Charaktere auch einfach so richtig symphatisch. Mayor möchte Frau am liebsten sofort in den Arm schließen, immerhin ist Nathan Buckley auch eine Augenweide und bekommt vor allem gegen Ende der Staffel endlich mal mehr zu tun als nur nett auszusehen. Liv ist trotz Zombie Dasein zuckersüß und bringt mich durch all die Fähigkeiten ihrer Opfer ständig zum lachen. Ihr Kollege Ravi ist sowieso mein absoluter Liebing: der typische Nerd, der aber ein verdammt gutes Herz hat und ebenfalls verdammt gut aussieht xD und Clive, der seinen Job als Polizist wirklich ernst nimmt und somit auch Fälle aufklärt, die nicht in seinem Zuständigkeitsbereich liegen. Gerade durch diesen perfekten Cast, die überaus lustigen Zitate und die neue Richtung im Zombie Genre, hebt sich iZombie doch von seinen Genrevertretern ab. Ich hatte jeden Donnerstag meinen Spaß mit der Serie, die auch für Nicht Zombie Fans geeignet ist, da sie ebenfalls nicht so brutal wie "The Walking Dead" ist. Ein lustiges Drama, welches sich nicht all zu ernst nimmt und von mir definitiv eine Einschaltempfehlungen bekommt.


4. The Affair:
"When I look back, I can't tell you why it happend"
Eigentlich ist Noah ein glücklicher Familienvater, der als Lehrer arbeitet und komplett zufrieden mit seinem Leben ist, doch als er bei einem Familienurlaub auf die hübsche Allison trifft, bekommt er sie nicht mehr aus seinem Kopf. Allison ist zwar ebenfalls vergeben, hat jedoch mit ihrem Mann schon einige Tiefen durchgemacht, doch auch sie fühlt sich angezogen zu Noah. Während beide zu Beginn noch versuchen einander zu widerstehen, stürzen sie sich bald darauf in eine Affäre, die Auswirkungen auf alle Beteiligten mit sich bringt. Doch als in Montauk ein Mord geschieht, geraden sie ins Visier der Polizei. 

Wie oben schon erwähnt möchte "The Affair" die Auswirkungen einer Affäre auf alle Beteiligten zeigen, weshalb wir die Geschichte von Noah und Allison immer aus ihren beiden Blickwinkeln sehen. Doch schon in der ersten Folge fällt dem Zuschauer auf, dass beide jeweils eine andere Version erzählen. Immer wieder ändern sich die Details, mal kleinere, mal größere, die dazu noch mit einem Mord verbunden werden. Als Zuschauer ist man somit hin und her gerissen zwischen Noah und Allison. Fragt sich welche der Erzählungen nun die Wahre ist? Wer von ihnen lügt? Oder ob nicht Beide an verschiedenen Stellen lügen? Tut die Person dies, weil sie wirklich der Mörder ist? Weil man etwas verbergen möchte? Oder sich für die Affäre  vielleicht auch nur schämt? All diese Fragen haben mich persönlich nicht mehr losgelassen und auch wenn die Serie zwischenzeitlich einige Längen hatte, ab und an mal etwas vorhersehbar war, konnte ich trotzdem nicht aufhören weiterzuschauen. Ich wollte einfach Antworten auf meine Fragen, die man aber nur sehr langsam bekommt. Es dauert bis man herausfindet, bei wem es sich um das Mordopfer handelt und bis sich die einzelnen Charaktere mehr und mehr verdächtig machen.

Doch neben der Storyline um den Mord war es natürlich auch interessant zu sehen, wie sich eine Affäre auf die Angehörigen auswirkt. Auf die Familie, den Ehemann, die Ehefrau, Freunde und nicht zuletzt auch auf den eigenen Job. All dies wird in "The Affair" beachtet und nicht immer ist es für den Zuschauer leicht mit an  zu sehen, wie jeweils Noah und auch Allison ihre Ehepartner betrügen. Denn beides sind wirklich tolle Menschen und somit bewegen sich vor allem die Hauptfiguren in einem Graubereich. Es gibt Momente, wo man Symphatien aufbringt, andere wo man Noah dafür hasst, dass er seine Frau erneut betrügt, obwohl er ihr doch geschworen hat, dass nun Schluss sei. Wo man aber auch gerne Allison eine Standpauke halten würde, dass sie doch so viel mit ihrem Ehemann durchgemacht hat und er es nicht verdient, dass sie ihn betrügt. Man durchläuft bei The Affair also wirklich eine kleine Achterbahn der Gefühle und fragt sich wohl auch oftmals, was man selbst tun würde. Immerhin hatte die Affäre keiner von ihnen geplant, sondern es ist einfach passiert und Gefühle lassen sich bekanntlich auch nicht so einfach abschalten. Der Cast ist in meinen Augen sehr gut getroffen, was auch nicht verwunderlich ist, denn es lassen sich sehr viele bekannte Namen finden. Ich habe mich vor allem über Joshua Jackson gefreut, denn ich schon in Fringe toll fand und der mich auch hier wieder von seiner Rolle überzeugen konnte. Abschließend kann ich nur sagen, dass die Serie zwar wie viele Dramaserien ein paar Längen hat, dafür aber das Prinzip der 2 Sichtweisen wirklich interessant ist und viele talentierte Schauspieler vertreten sind, somit würde ich euch auch "The Affair" empfehlen.


5. The Fosters:
"I don't live in this magical world where everything works out".
Auch die Drama Serien "The Fosters" setzt sich mit ernsteren Themen auseinander, denn im Mittelpunkt steht das Pflegesystem. Als Callie aus dem Gefängnis entlassen wird sucht ihr Bewährungshelfer verzweifelt nach einer Familie die sie zum Übergang aufnimmt und wendet sich deshalb an Stef und Lena Foster. Die beiden sind nicht nur ein gleichgeschechtliches Paar, sondern haben schon Erfahrung mit Pflegekinder. Neben Stefs richtigem Sohn Brandon haben sie schon die Zwillinge Jesus und Mariana adoptiert. Mit Callie kommt jedoch auch ihr kleiner Bruder Jude in die Familie und stellen diese ganz schön auf den Kopf.

Wer ein Fan von Dramaserien ist sollte sich "The Fosters" auf keinenfall entgehen lassen. Ich habe mich ja schon in dieses unglaublich tolle Intro verliebt, dass einfach wie die Faust aufs Auge passt. Dazu finde ich es interessant, dass die verschiedensten Probleme des Pflegesystems thematisiert werden. Es ist wohl für niemanden ein Geheimniss, dass manche Kinder von einer Pflegefamilie zur nächsten gehen und dies war auch bei Callie und Jude der Fall. Nicht immer hatten sie es überall gut, oftmals gab es Probleme, immer mit der Gefahr verbunden als "schwer vermittelbar" eingestuft zu werden und der Angst irgendwann getrennt zu werden. Teilweise wurde vor allem Callie übel mitgespielt und es ist schockierend, wie wenig sie dagegen unternehmen kann. Aber so funktioniert das System leider und oftmals hat man das Gefühl, dass die Kinder hierbei vergessen werden. Aber wir lernen nicht nur Callies, sondern auch Judes Ängste kennen, die noch einmal in eine ganze andere Richtung gehen. Auf der anderen Seite greift die Serie aber auch die Thematik der gleichgeschechtlichen Partnerschaft auf, die heute immer noch nicht als natürlich gilt, obwohl sie das schon längst sollte. Auch hier werden die verschiedenen Probleme thematisiert, die solche Paare durchmachen. Über den Verlust von Freunden, Eltern die diese Sexualität nicht akzeptieren können und den Wunsch zu Heiraten und eigene Kinder zu bekommen. Stef und Lena sind hierbei Figuren die man sofort in sein Herz schließen muss. Beide sind einfach nur herzensgut, hilfsbereit und bereit für ihre Kinder alles  zu tun. Die Serie zeigt uns, wie gut es Pflegekinder in solchen Familien haben können, wie viel Liebe und Verständnis ihnen dort entgegengebracht wird.

Natürlich lassen sich auch die typischen Handlungsstränge von Drama Serien widerfinden, wie Liebe, Freundschaft, Alkoholprobleme, Drogen oder Probleme in der Schule, jedoch wird dies auf interessante Weise mit den oben genannten Thematiken verbunden, was die Serie für mich so einzigartig macht. Man merkt einfach wie viel Herzblut und Liebe darin steckt und die Botschaft ist einfach eine sehr Wichtige. Nämlich das man sich die Familie selbst wählen kann und Zuhause dort ist, wo man geliebt wird. Stef und Lena tun nämlich genau dies, sie bieten den Kindern ein Zuhause und geben ihnen das, was sie vorher nie bekommen haben: Liebe. Und ihr werdet nicht glauben, wie oft mir bei dieser Serie die Tränen kamen. Vieles ist so ungerecht, so schockierend oder herzzereißedn das man einfach mitweinen muss. Der Cast selbst ist ebenfalls gelungen, vor allem da man manche der Darsteller schon aus anderen Projekten kennt. Jesus wird von Jake T. Austin verkörpert, den einige vielleicht aus "Wizards of Waverly Place" kennen, der hier aber etwas erwachsener wirkt, Maia Mitchell war mir als Callie sofort symphatisch, Hayden Byerly aka Jud muss man einfach in sein Herz schließen, Cierra Ramirez ist für mich die perfekte temperamentvolle Latino, die manchmal Dinge tut, die sie dann ganz schnell bereut und Terri Polo und Sherri Saun machen sowieso einen ganz tollen Job. Ihr merkt, ich kann euch die Serie also nur empfehlen und warte nun schon ganz gespannt auf die 2.Staffel, die hoffentlich bald auf Prime verfügbar ist.


6. Marvels Agents of Shield:
"The world is full of evil and lies and pain and death and you can't hide from it, you can only face it. The Question is when you do: How do you respond? Who do you become?"
Die Menschheit weiß nun das Superhelden existieren, weshalb die Spezialeinheit Shields gegründet wird, die sich um Menschen mit besonderen Fähigkeiten kümmert und Fälle löst die in Zusammenhang mit diesen stehen. Hierbei gehen sie immer an die Grenzen ihrer Fähigkeiten und setzten mehr als einmal ihr Leben aufs Spiel.

Ich muss gestehen das ich mir bei dieser Serie wirklich nicht sicher war, ob sie mir zusagen würde. Vielmehr dachte ich: "schon wieder eine Comic Verfilmung". Aber als ich dann sah das sie bald bei Amazon Prime ausläuft wollte ich dann doch noch mal reinschauen und war sofort hin und weg von ihr. Zu keiner Sekunde kommt bei dieser Serie Langweile auf, sondern es geht sofort spannend los und je mehr wir voran schreiten umso schockierender werden die Enthüllungen und Wendungen. Gerade gegen Ende konnte ich kaum noch aufhören und habe die Staffel dann doch sehr schnell durchgesuchtet, aber die Cliffhänger waren teilweise wirklich sehr fies, sodass man gar nicht anders konnte. Doch wirklich mitgerissen hat mich Skys Charakter, denn sie ist einfach eine coole Socke von der ich mir ab und an gerne eine Scheibe abeschneiden würde. Abseits vom Agenten Rummel ist sie diejenige mit der man sich identifizieren kann, diejenige die ohne Agenten Ausbildung Teil des Teams wird und versucht sich in der Organisation zurecht zu finden. Hierbei deckt sie natürlich immer mehr Antworten auf und wird selbst bald zum Mysterium. Sky ist einfach ein sehr taffer, selbstbewusster Charakter, der immen einen kecken Spruch auf den Lippen hat und mit einer Lösung um die Ecke kommt. Doch sie ist auch menschlich, macht Fehler und vertraut den falschen Menschen. Und genau diese Mischung fand ich perfekt, womit ich die Serie einfach weiter schauen musste.

Beim Rest vom Team brauchte ich abseits von Jemma und Fitz (die zusammen wirklich zuckersüß sind) etwas bis ich warm mit ihnen wurde. Doch nach und nach zeigen alle der Figuren mehr Facetten, werden die Beweggründe ihres Handelns offen gelegt und sie beginnen Dinge zu hinterfragen und nicht mehr nur Blind zu gehorchen. Zu Beginn folgt die Serie zwar noch dem Prinzip des Falls der Woche, aber schon bald gibt es einen Roten Faden, der sich durch die Serie zieht und der wirklich spannend und fesselnd ist. Obwohl ich ja nicht der größte Comic Fan bin hat mir "Agents of Shield" vor allem aufgrund der Mischung aus Humor, Liebe, Action und Spannung sehr gut gefallen. In Fakt so gut, dass sie schon nach kurzer Zeit zu einer meiner absoluten Lieblingsserien wurde. Nun bin ich wirklich gespannt auf die 2.Staffel und hoffe, dass diese bald bei Prime verfügbar ist.


Welche der Serien habt ihr schon gesehen?
Wie fandet ihr sie?
Auf was konnte ich euch denn neugierig machen?
Und welche Serien laufen bei euch gerade?

Freitag, 18. Dezember 2015

{Outfitpost} Neues Jahr, neues Glück?

Überall lese und höre ich gerade vom Jahreswechsel und wie gerne würde ich mich von der derzeit vorherschenden Euphorie anstecken lassen. Denn normalerweiße bin ich auch einer dieser Menschen, die fest daran glauben, dass im kommenden Jahr alles besser wird. Sich alles ändert und es Zeit für neue Pläne und Ideen ist. Immerhin gibt es ein neues Kapitel in einem Buch bestehend aus 365 leeren Seiten, die nur darauf warten mit Abenteuern, Erfahrungen und Momenten gefüllt zu werden. Doch in diesem Jahr bin ich einfach nicht so optimistisch, was nicht heißt, dass ich mich nicht auf den Jahreswechsel freue. 2015 bin ich definitiv Leid, denn gerade die zweite Jahreshälfte war bei mir von Pannen, Problemen und Streitigkeiten dominiert, weshalb ich es nicht vermissen werde. Es ist ein Jahr, bei dem ich froh bin, dass es nun endet und ich es hinter mir lassen kann. Klar gab es auch viele schöne Momente, auf die ich natürlich wieder näher in meinem Jahresrückblick eingehe, aber die Bilanz ist eher eine anstregende Achterbahnfahrt.


Und einige der Probleme und Streitigkeiten nehme ich leider mit ins neue Jahr. Probleme die mich derzeit fest im Klammergriff haben und einfach nicht loslassen wollen. Das mindert die Freude auf das neue Jahr anzustoßen und sich auf die kommenden Wochen wirklich zu freuen. Ich weiß einfach, dass ich mich am Jahresanfang immer noch mit allem was mich jetzt beschäftigt herumschlagen darf. Aber natürlich ist auch mir bewusst, dass ich irgendwann im neuen Jahr aufatmen werde. Nach jedem Hoch folgt ein Tief, aber derzeit bin ich fest im Tief versunken. Vielleicht male ich auch alles einfach nur zu schwarz und sollte eigentlich glücklich sein, über die Unterstützung meiner Freunde und Eltern und die freien Tage die nun auf mich warten. Aber auch ich bin nicht frei vom Jammern und manchmal kann ich eine kleine Drama Queen sein. Vielleicht ändern die Weihnachtsfeiertage etwas daran, denn für die habe ich mir vorgenommen nicht an all die Probleme zu denken, mal nichts für die Uni zu tun und einfach die kleine Auszeit vom Alltag zu genießen. Ich möchte schöne Stunden im Kreise der Familie erleben, endlich mal wieder befreit Lachen, herunterfahren und an nichts denken. Mal schauen ob ich diesen Vorsatz einhalten kann, aber ich werde es definitiv versuchen. Nach diesen 3 Tagen kann ich mich dann immer noch in die Referatsvorbereitungen stürzen, meine Zusammenfassungen überarbeiten und Gedanken wälzen. Und wer weiß, vielleicht erledigt sich alles was mich gerade innerhalb der Familie und persönlich beschäftigt im neuen Jahr doch von selbst und der Spruch: Neues Jahr, neues Glück? wird sich noch bewahrheiten. Ihr merkt etwas Erleichterung und Freude für das neue Jahr ist schon da, aber diese große Euphorie a la "alles wird so viel besser werden" bleibt einfach aus. Ich schaue wohl einfach etwas realistischer in die  Zukunft als in den Vorjahren und weiß heute, dass zwar auch viele schöne Momente auf mich warten werden, viele Erfahrungen und Türen sich öffnen können, aber sicherlich auch einige Tiefschläge und schwere Phasen auf mich lauern. Somit befinde ich mich in einem kleinen Zwiespalt.

An dieser Stelle muss ich auch gestehen, dass ich gar nicht so der größte Silvester Fan bin. Klar liebe ich die Stunden im Kreise der Besten Freunde, in denen wir immer viel lachen, über das letzte Jahr sinnieren und lecker speißen, aber mit all den Böllern kann ich nichts anfangen. Ich bin einer dieser kleinen Angsthasen, die vor allem weglaufen was am Boden explodiert. Ab Mitternacht wird es für mich somit immer stressig, wenn die Böller teilweise kreuz und quer fliegen, ich panische herumrenne und sich dazu noch Betrunkene gesellen, die sowieso auf Niemanden mehr achten. Und auch meine Freunde sehen dies als gute Gelegenheit mich mal aufzuzieren und sich für alle die Späße auf ihre Kosten zu revanchieren, denn die lieben Knaller wirklich sehr und kaufen davon nicht gerade wenig. Ich selbst gebe mein Geld dann lieber für andere Spielereien aus, wie für gutes Essen, lustige Partyspielchen und kleinen Snacks. Der Schönheit des Feuerwerks kann ich mir aber nicht komplett entziehen, sodass ich zumindest die ersten 10 bis 15 Minuten durchhalte und mich dann so langsam ins Haus verkrümmele, meistens dann wenn die Raketen abnehmen und mehr kleinere Böllere geschmissen werden. Und glaubt mir: ich bin immer stolz auf mich, wenn ich es überhaupt so lange draußen ausgehalten habe. Dieses Jahr wird bei uns aber sowieso alles etwas ruhiger werden, da wir wie gewohnt im kleinen Kreis feiern. Sich somit wirklich nur die engsten Freunde versammeln und uns da gar nicht so viel Stress machen. Hat die letzten Jahren auch schon gut funktioniert und ich bin mir sicher, dass wird es auch dieses Jahr. Und was gibt es schöneres als diesen Abend mit den Lieblingsmenschen zu verbringen? Denjenigen die immer für mich da waren und mich durch all dieses Chaos im letzten Jahr begleitet haben. Die immer wieder ein offenes Ohr für mich hatten und sich Gedankengänge über die selben Themen anhören mussten, und dabei nicht einmal genervt waren. Die alles was ich denke ernst genommen haben und sofort zur Stelle waren. Und während ich dies schreibe, weiß ich,  dasss genau dies einer der schöneren Aspekte des Jahres waren. Der Rückhalt im Freundeskreis und die Gewissheit, dass es da immer Menschen gibt, die für mich da sind. 


Und nach all diesen Gedankengeängen, bei denen ich nicht weiß, ob ihr sie komplett nachvollziehen könnt, komme ich nun zu meinem neuesten Outfitpost. Die Bilder dafür sind schon vor einiger Zeit entstanden, jedoch habe ich einfach keine Zeit gehabt sie online zu bringen. Einige Beiträge wollte ich einfach vorher veröffentlichen und somit musste dieser Post etwas warten. Zwar bin ich auch hier mit der Beleuchtung unzufrieden, denn ich mag dieses triste Grau nicht, aber der Look gefällt mir dafür richtig gut. Lässig, für den Alltag geeignet, aber irgendwie trotzdem stylish. Vor allem aber ist es ein Look, der meinen Stil im Winter sehr gut widerspiegelt. Da setzte ich nämlich mehr auf bequeme Klamotten und sobald die Temperaturen purzeln bleiben Kleid und Rock bei mir auch im Kleiderschrank. Viel lieber hole ich dann dicke Pullis hervor und bequeme Jeans, die zwar nicht so spektakulär sind, aber in denen ich warm stecke. Denn sobald ich mich zu dünn im Winter anziehe, bibbere ich nicht nur, sondern fange mir auch verdammt schnell eine Erkältung ein. Jetzt fragt ihr euch sicherlich, wo auf diesen Bildern der dicke Pulli und die Jeans sind? Zu diesem Zeitpunkt war das Wetter wirklich richtig mild, eher herbstlich als winterlich, aber obendrauf gab es auch nen dicken Parka, der mich noch etwas gewärmt hat. Zum Abschluss gibt es noch ein weiteres Geständnis obendrauf, denn der Winter ist was meine Outfitpost anbelangt nicht unbedingt meine liebste Jahreszeit, da ich immer die Angst habe, dass ihr von den Looks gelangweilt seit. Aber nun genug geschrieben, ich möchte nun einfach mal die Bilder sprechen lassen: