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Sonntag, 25. Oktober 2015

{Blogvorstellung} Palina

Es kommt selten vor das ich wirklich jeden Tag blogge, aber gerade sind einfach einige Aktionen geplant gewesen, somit bekommt ihr mal mehr Beiträge als sonst. Wie immer möchte ich euch heute mit einer weiteren Blogvorstellung beglücken. Die liebe Palina hat nämlich einen wirklich tollen Blog, dem ich auch sofort gefolgt. Ich habe mich wirklich in ihre Bilder verliebt und vielleicht tut ihr das ja nach der  Vorstellung auch. Mich würde es freuen ;). Auch sie hat mir wie gewohnt Rede und Antwort gestanden. Jeder der auch einmal von mir vorgestellt werden möchte, findet übrigens alle Infos dazu hier!
http://palina-sw.blogspot.de/

1. Hallo Palina, erst einmal Dankeschön dass du dich zu diesem kleinen Interview bereit erklärt hast. Wie immer: Stelle dich und deinen Blog doch erst einmal kurz vor.
Hi, ich heiße Palina, 20 Jahre alt und komme aus Hamburg. Ich führe seit ca. zwei Jahren einen Lifestyle/ Fotografie-Blog. Vor einigen Monaten habe ich meine Ausbildung als Mediengestalterin abgeschlossen und arbeite momentan in einer Agentur in HH. Durch mein Wissen über Fotografie und Layoutgestaltung ist es dann zu meinem Blog gekommen. Ansonsten bin ich viel unterwegs, hänge mit Freunden ab, trinke Tee, esse gerne leckere Sachen, höre gute Musik, schlafe viel, gucke Serien und lese Bücher. 

2. Auch bei dir spielt die Fotografie eine wichtige Rolle. Was fasziniert dich daran so und wie kam es zu diesem Hobby? 
Eigentlich habe ich mich nie für Fotografie interessiert. Die Mehrheit meiner Freunde fotografieren schon seit Jahren und beschäftigen sich auch mit Kameraequipment. Meistens stand ich vor der Kamera und diente als Versuchsobjekt. Dann hatte ich in meiner Ausbildung als Mediengestalterin in der Schule einen Fotografie-Kurs und damit ging es dann los. Sobald ich die eigentliche Thematik verstanden habe wollte ich mehr. Habe mir zum Geburtstag eine Kamera gewünscht und hätte nie gedacht dass es mich irgendwann so berühren wird. 

Fotografie fasziniert mich auf viele Arten. Man nimmt eine Situation auf die in einem Gefühle weckt. Dann empfindet jemand ein ganz anderes Gefühl, wenn er das Bild sieht. So geht es mir meistens, wenn ich Aufnahmen von Fotografen sehe. Ich frage mich, was er gefühlt hat, als er diesen Berg in Kanada mit diesem krassen Nebel und dem Sonnenaufgang fotografiert hat. Gleichzeitig empfinde ich auch etwas ganz persönliches. Ein Bild kann ohne Worte so viel Aussagen. Fotos sind eine Erinnerung für mich an bestimmte Orte, an Menschen, Erlebnisse und an bessere Zeiten oder schlechtere Zeiten. Manchmal gibt es nichts schöneres als eine Situation einzufangen die real und wirklich ist. Meine Mutter sagt immer ich hätte kein Gefühl für Menschen die ich fotografiere. Bei Familienbilder hat sie immer was auszusetzen und meistens hat sie recht. Jemand guckt nach rechst, der andere nach Links und Oma ruft noch was während ich gerade abdrücke. Die Bilder gefallen ihr nie. Das liegt hauptsächlich daran, dass ich inszenierte Fotos nicht mag. Alle lächeln, alle gucken total glücklich und sehen toll aus – sowas gibt es nicht. 

Deswegen fotografiere ich lieber Landschaften, Orte, Objekte, Sonnenuntergänge usw. denn die sind real und echt. So wie Mutternatur sie geschaffen hat. Nach dem Motto „Ich war dabei!“ – auch wenn ich nicht auf dem Bild bin. 

3. Diesen Sommer warst du ja in Portugal unterwegs, was hat dir an diesem Land am besten gefallen? Hast du vielleicht auch eine lustige Anekdote die du mit uns teilen kannst? 
Als es am Anfang hieß, dass wir nach Portugal fliegen, dachte ich mir so „Hm ja ok Portugal… Nach dem Motto „Kann man das essen?“. Ich konnte mir nichts drunter vorstellen. Aber das war total dumm! Portugal ist ein unglaublich schönes Land. Wir waren an der Westküste der Algarve in einem kleinem Surferort und genauso hat sich das auch angefühlt. Alles war total locker, kein stress, die Menschen waren entspannt und naja „hang loose“ halt. Ich würde gerne noch mal hin fliegen. Besonders die Küsten haben es mir wirklich angetan. Verschlafener Ort in einer feinsandigen Bucht, inmitten bizarrer Felswände, Felsnadeln die einzeln im Wasser stehen, Klippen gezeichnet vom Ozean. 

An einem Abend waren drei Freunde und ich in einer Bar am Strand. Wir hatten kein Auto und der Weg zurück zum Haus hätte zu Fuß mehr als eine Stunde gedauert. Wir hatten kein Bock zu laufen und es war wirklich kalt. Als wir los marschierten liefen zwei deutsche Frauen bzw. eine Frau und eine Jugendliche vor uns. Die Jugendliche war so dicht und konnte kaum gerade aus laufen. Ein Freund hat dann ein Gespräch mit ihnen angefangen und daraufhin haben sie uns in ihrem komplett schrotten und verwahrlosten Peugeot 205 Baujahr 1994 mitgenommen. Wir waren zu viert und die zu zweit, also wurde es auf der Rückbank in diesem Kleinwagen wirklich eng. Das Auto brauchte vier Versuche um Anzuspringen und ich hatte wirklich Angst, dass ich diese Fahrt nicht überleben werde. Wir kamen auch nicht sonderlich voran, da der Wagen so viel Gewicht gar nicht tragen konnte. 

 Das Beste war aber, dass dieses Mädchen, versucht hatte einen Freund von mir anzubaggern. Sie meinte zu ihm, dass sie Alt genug sei für Sex mit ihren 16 Jahren. Als sie gefragt hatte, wie alt er denn sei haben die Jungs ihr so eine Scheiße erzählt. Er würde aus einem Dorf kommen. wo es kein Krankenhaus und keine Straßen gab. Deshalb haben seine Eltern gewartet bis seine Brüder geboren worden, um die Kinder beim Amt anzumelden. Da sie mehrere Kinder hatten, konnten sie sich das Geburtsdatum nicht merken und gaben allen Kindern den 1.1.2000. Obwohl er schon seit Jahren auf der Welt ist, steht in seinem Ausweis er sei 15, aber eigentlich ist er 27 (Aber in Wirklichkeit ist er 19). Die haben das arme Mädchen so verarscht und sie hat alles geglaubt. Das war eine sehr witzige und unterhaltsame Fahrt. 

4. Zwischendurch zeigst du auch immer wieder Outfits auf deinem Blog. In welchen Läden gehst du hierbei gerne einkaufen und wie hat sich dein Mode Stil über die Jahre verändert?
Am liebsten kaufe ich bei „Kauf Dich Glücklich“ ein. Dort finde ich immer etwas. Bershka mag ich auch sehr gerne. Ich versuche, wenn ich im Ausland bin, immer mal in einen Laden reinzugehen. Dagegen finde ich bei ZARA nie etwas! Bei Sneakern gucke ich meistens bei 43einhalb, animaltracks, aber auch die üblichen Verdächtigen kickz, snipes und footlocker. Und natürlich unterschiedliche Onlineshops wie sarenza, Free people, Topshop, dress for less, About you, Zalando. Wenn ich etwas bestimmtes suche, dann gucke ich auch oft bei Polyvore.com und lasse mich dort durch die Onlineshops führen. 

Früher war es mir wichtig „dazu zu gehören“. Ich wollte cool sein, auffallen, individuell sein, mir war es sehr wichtig, was die Menschen von mir denken. Das war ungefähr im Alter von 14-17 Jahren. Mittlerweile ist es mir eigentlich egal. Ich trage gerne gemütliche Sachen, in die ich mich reinkuscheln kann und dann ist der Montag morgen nur noch halb so schlimm. Ich liebe „Bauarbeiter-Hemden“ und liebe helle Jeanshosen. Und selbst wenn dieser Trend schon vorbei ist, ist es mir so egal. Ich trage Stiefel und Sneaker, ich trage Mantel und Parka. Ich finde man muss sich nicht zwischen sportlich und elegant entscheiden. Montags bin ich dann eher der „ich bin ungeschminkt und verstecke mir in meinem Parka mit riesen Schal, hauptsache ich friere nicht“ Typ und am Mittwoch benutze ich Lippenstift, trage schöne Absatzstiefel und einen schönen Coat – so wie es mir gerade passt. Ich hab wirklich lange gebraucht um mich zu finden und ich denke, dass man sich auch in Zukunft immer weiter verändert und neu finden wird. 

5. Was wünschst du dir bezüglich deines Blogs und auch im Privaten für die Zukunft? 
Für meinen Blog wünsche ich mir, dass ich bessere Texte schreibe. Das fällt mir wirklich schwer. Ich bin leider kein Schreiberling. Für mich persönlich hoffe ich, dass sich meine Pläne und Träume verwirklichen und dass ich mehr von der Welt sehen kann. Ach ja, und ich könnte mal wieder Sport machen. 

6. Zum Anschluss übergebe ich das Wort nun noch mal an dich, sodass du los werden kannst was dir noch auf der Zunge brennt. 
Nehmt das Leben nicht so ernst. Seid optimistisch. Denkt an das gute im Menschen. Entfernt euch vom Negativen. Denkt auch manchmal an euer eigenes Wohl. Lebt euer Leben. Lebt eure Träume und hört ab und zu auf eure Mutter. Peace out :)


Kommentare :

  1. Sehr sympathisches Mädel. Hab eben schonmal kurz den Blog angesehen. Tolle Fotos. Und das ist mir ja am wichtigsten. Daumen hoch!

    Ghost

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  2. Ein tolles und interessantes Bloginterview! Ich find den Beruf des Mediengestslters wirklich interessant und werde so oder so gleich einmal bei der lieben Palina vorbei schauen :)

    Danke Nicole für deinen Lob zum Text! Ja, Menschen bei denen man einfach all seine Probleme vergisst und es einem bedingungslos gut geht, sind einfach die Welt wert. Ja, natürlich hat auch Italien einen tollen Flair. Ist nun mal nicht das Land, welches mich am meisten begeistert, aber vielleicht ändert sich das auch im Laufe der Jahre, z. B. mit meiner nächsten Reise am Freitag :)

    Allerbeste Grüße :)

    mtrjschk.blogspot.com

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    1. Dankeschön, dass freut mich zu hören.

      Uih wo ist es denn hingegangen? Ich tippe jetzt mal irgendwo nach Italien, bin schon gespannt was du dann erzähltst.

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Ich freue mich wirklich über jedes einzelne Kommentar von euch und versuche auch immer auf euren Blogs zu antworten. Dankeschön <3