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{Tag} Rip it or Ship It

Samstag, 31. Oktober 2015 / / 18 Kommentare

Heute sollte es eigentlich einen ganz besonderen Outfitpost geben, denn ich hatte geplant mein Halloween Kostüm gruselig in Szene zu setzten. Doch leider kam mir eine Augenentzündung dazwischen. Das heißt das es dieses Wochenende leider keinen Outfitpost geben wird, denn auf Fotos bin ich derzeit einfach nicht wirklich scharf. Ich hoffe ihr könnt das alle verstehen und findet auch die anderen Themen auf meinem Blog spannend. Neue Outfits gibt es dann wieder sobald ich fit bin und das Halloween Kostüm selbst werde ich nun an Fasching ausführen. Den Post gibt es dann halt einfach  zu dieser Zeit. Ich persönlich hoffe nun nur, dass die Entzündung bald wieder verschwindet, schön wäre natürlich schon nach dem Wochenende ;).


Somit gibt es heute mal nichts zum Thema Halloween, dafür aber einen ganz lustigen Tag. Denn die liebe Cora hat mich für "Rip it or Ship it" getaggt, wo  kreuz und quer Serien oder Filmpaare miteinander gepaart werden. Am Ende entscheidet man dann ob man das ganze Shippt oder nicht. Dazu habe ich mir zu Beginn erst einmal 10 weibliche Seriencharaktere überlegt und 10 Männliche. Meine Auswahl sah dann so aus:

Weibliche Seriencharaktere: Sky (Agents of Shield), Spencer Hastings (Pretty Little Liars), Octavia Blake (The 100), Caroline Forbes (Vampire Diaries), Hayley (The Originals), Davina (The Originals), Brooke Davis (One Tree Hill), Blair Waldorf (Gossip Girl), Lydia Martin (Teen Wolf) und Zoe Hart (Hart of Dixie)

Männliche Seriencharaktere: Dean Winchester (Supernatural), Damon Salvatore (Vampire Diaries), Bellamy Blake (The 100), Josh (The Originals), Stiles (Teen Wolf), Wade Kinsella (Hart of Dixie), Mayor (iZombie), Klaus (The Originals), Barry Allen (The Flash) und Jamie Fraser (Outlander)

Alle wurden dann in einen Topf geworfen, gut durchgeschüttelt und im Anschluss habe ich einfach drauf los gezogen. Folgende Kombinationen ergab das ganze dann:

1. Spencer Hastings (Pretty Little Liars) & Sky (Agents of Shield):
Puh beide Damen sind wirklich extrem intelligent, dickköpfig und sorgen in beiden Serien regelmäßig für Antworten. Somit sind sie sich wirklich sehr ähnlich, aber ob das ganze in einer richtigen Beziehung funktionieren würde bezweifel ich. Ich glaube beide würden recht schnell aneinander geraten, da jeder unterschiedliche Lösungsansätze hätte, die er natürlich auch durchfürhen will, aber als Freundschaft wäre das ganze sicherlich schön mit anzusehen. Somit entscheide ich mich für Ship It. 

 2. Jamie Fraser (Outlander)  & Bellamy (The 100):
Zwar stammen Bellamy und Jamie aus ganz unterschiedlichen Zeiten, doch beide würden alles für die Menschen tun die sie lieben. Jamie hat dies schon mehrfach bei Outlander unter Beweis gestellt, als er Claire gerettet hat, Bellamy beweißt uns dies vor allem am Ende der letzten Staffel. Knallen könnte es bei den beiden nur aufgrund der unterschiedlichen Ansichten, wo vor allem Jamie nicht ganz zeitgemäß ist. Als Freunde würden sie sich aber sicherlich gut machen, somit Ship It. Und Jamie könnte dazu natürlich auch viel von Bellamy lernen.

3. Damon Salvatore (Vampire Diaries) & Davina (The Originals):
Lustigerweiße stammen diese beiden zumindest schon einmal aus dem gleichen Serienuniversum, womit sie sich vielleicht irgendwann auch begegnen könnten. Abgesehen vom großen Altersunterschied glaube ich nicht, dass Davina sich auf einen Vampir einlassen würde. Gerade jetzt wo sie Anführerin des Hexenzirkels ist, zählen diese ja eher zu ihren Feinden und eine Beziehung würde ein falsches Bild vermitteln. Vielleicht könnte Damons sarkastische Art sie aus der Reserve locken, aber da es für mich irgendwie nicht so wirklich passt, habe ich mich für Rip it entschieden. Vorallem da ich glaube, dass Damon in ihr auch nur ein Kind sehen würde, welches nie an Elena heranreicht.

4. Wade Kinsella (Hart of Dixie) & Hayley (The Originals):
Auch dieses Pairing finde ich irgendwie schwierig, da ich nicht wüsste, ob Wade mit Hayley umgehen könnte. Sie ist einfach sehr taff, emotionalsgeladen und kann sehr gut auf sich selbst aufpassen. Wade ist nach außen hin einer dieser Bad Boys, der aber ein gutes Herz hat, doch trotzdem bin ich der Meinung, dass dies einfach nicht Hayleys Typ wäre. Egal ob freundschaftlich oder romantischer Art, beide sind einfach sehr unterschiedlich weshalb ich mich für Rip it entscheide.

5.Klaus (The Originals) & Mayor (iZombie):
Nachdem Mayor nun schon zum offiziellen Zombiejäger geworden ist, glaube ich nicht dass er sich mit einem weiteren übernatürlichen Wesen einlassen würde. Vor allem da Klaus nun mal eine lange Blutspur hinterlassen und Mayor ein Mensch ist, der einen sehr starken Gerechtigkeitssinn hat. Harte Worte, aber er würde in Klaus wohl nur ein Monster sehen, gegen das er vorgehen muss. Somit würde hier wohl keine Bromance drauß werden, deshalb Rip it

6. Stiles (Teen Wolf) & Zoe Hart (Hart of Dixie):
Diese beiden allerdings könnten ein wirklich lustiges Pärchen abgeben, denn Zoe ist auch jemand, der die Kerle gerne lange zappeln lässt und Stiles somit wahrscheinlich wahnsinnig machen würde. Dazu ist sie etwas überdramatisch, aber trotzdem intelligent und könnte unseren Lieblingsmensch wirklich fordern. Aber ähnlich wie Lydia hat auch sie dieses ganz bestimmte Etwas, dass einen einfach mitreißt und sie einfach besonders macht. Wobei Stiles sie wohl mit seinem Sarkasmus seinereseits in den Wahnsinn treiben könnte. Jedoch sind beide sehr loyal, stehen für ihre Freunde ein und versuchen das Richtige zu tun. Somit Ship it

7. Josh (The Originals) & Barry Allen (The Flash):
Auch diese beiden würden glaube ich wirklich gut harmonieren. Für mich ist Josh der heimliche Held in The Originals, weil er einfach für seine Freunde da ist, sogar für sie in den Kampf zieht und versucht immer das Richtige zu tun. Während Barry Allen natürlich der wirkliche Held von The Flash ist, der genau die gleichen Attribute wie Josh aufweißt. Beide wollen anderen helfen, für diese einstehen und sind dabei irgendwie diese typischen Nerds. Mag ich ja immer besonders gerne, somit würden sich beide wahrscheinlich ziemlich gut verstehen und könnten gemeinsam die Welt retten: Josh mit seinen Vampirkräften, Barry als The Flash. Somit Ship it

8.Octavia (The 100) & Caroline Forbes (Vampire Diaries):
Erneut zwei sehr ähnliche Charaktere und vor allem beides sehr starke Frauen. Genau die Art Frau, die ich in Serien sehr gerne mag. Beide haben schon öfter ihre Stärke bewiesen, sich hierbei immer wieder in den Kampf gestürzt und beide mussten mit einer komplett neuen Situation umgehen. Während Caroline ihre Stärke als Vampire fand, hat Octavia sie bei den Grounders gefunden und sich somit bewießen. Auch hier denke ich deshalb das beide ein sehr gutes Team abgeben, da sie viele ähnliche erfahrungen gemacht haben, deshalb Ship it

9. Blair Waldorf (Gossip Girl) & Brooke Davis (One Tree Hill):
Ich glaube auch diese beiden würden gut miteinander harmonieren, weil sie einfach die gleiche Wandlung durchgemacht haben. Zu Beginn ihrer Serien waren beide Charaktere oberflächlich und ziemlich gemein, aber über die Staffeln hinweg haben sich beide verändert und zwar zum Guten. Während Blair zwar die Spielchen nicht ganz lassen kann (was uns ja auch so viel Freude an Gossip Girl gemacht hat), wurde Brooke zu einer richtig taffen, symphatischen Frau, die sich eine Menge alleine aufgebaut hat. Doch nicht nur die Wandlung haben sie gemeinsam, auch stehen sie für ihre Freunde ein und das Verhältnis zu ihren Besten Freundinnen weißt auch Ähnlichkeiten auf. Beide standen mal auf den selben Mann wie die beste Freundin und befanden sich öfter mal im Streit, waren aber am Ende immer für einander da. Eine Beziehung romantischer Art kann ich mir hier nicht vorstellen, aber Freundinnen könnten beide sicherlich werden. Somit Ship it

10. Lydia Martin (Teen Wolf) & Dean Winchester (Supernatural):
Wusstet ihr, dass es viele Fans gibt die diese beiden schon zusammen shippen? Ich habe mir erst jetzt durch den Tag darüber Gedanken gemacht. Hier passt es zumindest schon mal, dass beide im selben Seriengenre angesiedelt sind und eine Begegnung gar nicht so abwegig wäre. Während Dean das Übernatürliche jagt, verkörpert Lydia es. Jedoch haben wir während all der Supernatural Staffeln bei Dean eine Entwicklung gesehen, bei der er gemerkt hat, dass nicht alles Übernatürliche sofort Böse ist. Somit würde er wohl nicht auf die Jagd nach Lydia gehen. Vom Typ her wäre er definitiv das Beuteshema der Rootharigen, immerhin stand sie schon mehr als einmal auf den Bad Boy. Hier ist es aber einer, der ein gutes Herz hat und für das Richtige eintsteht. Zusätzlich haben beide viel durchgemacht und könnten sich definitiv gut tun. Also Ship it!

Meine Ausbeute ist gut: 7 x Ship it, zwar nicht immer im romantischen Sinne, oftmals auch nur freundschaftlich. Dafür nur 3x Rip it. 

Zum Schluss nominiere ich nun noch: Tina (die das ganze dann in Videoform machen darf ;)), Mandy, Diana und Katie. Natürlich kann auch jeder der Lust hat, das ganze auf dem Blog oder über mein Kommentarfeld machen.

Was sagt ihr zu meinem Pärchen: Rip it or Ship it?
Welche Serienpaare, die nicht in der gleichen Sendung vorkommen, shippt ihr?
 

{Blogging Day} Halloween - Die unendlich lange Liste an Horrorfilmen die ich noch sehen möchte!

Mittwoch, 28. Oktober 2015 / / 35 Kommentare

In den letzten Jahren gab es ja immer einen Beitrag auf meinem Blog zum Thema Halloween, denn ich liebe dieses Fest sehr. Auch wenn es in Deutschland noch nicht so weit verbreitet ist, grusel ich mich an diesem Tag wirklich unglaublich gerne und schiele immer neidisch nach Amerika und all die tollen Kostümpartys die dort stattfinden. Da wäre ich wirklich gerne ein Teil davon, aber bei uns gibts noch nicht so die Knaller Party, für die ich meinen geliebten Horrorfilmabend opfern würde. 2012  stellte ich euch die besten Halloween Schocker vor, 2013 gab es im Rahmen meiner Filmblogparade meine persönlichen Horrorfilm Schurken, die mir das Grauen gelehrt haben und 2014 bin ich durch die The Voice Teilnahme meines Besten gar nicht dazu gekommen einen Beitrag zu dieser Thematik zu tippen. 2015 dachte ich mir: stelle ich euch doch mal die Horrorfilm vor, die ich uuuuuunbbedingt noch sehen möchte. Es sind wirklich einige geworden, bei denen ich mich wirklich sehr über Rückmeldungen eurerseits freuen würde, ob sie wirklich sehenswert sind oder ich diese Lebenszeit doch lieber für andere Dinge verwenden sollte. 

 Urheberrecht: Stoker - 24th Century Fox Deutschland; The Visit - Universal Pictures International Germany

"Stocker - Die Unschuld endet" steht schon etwas länger auf meiner Watchliste, denn der Film kam schon 2013 raus und wurde im Anschluss eigentlich richtig gut bewertet. Im Zentrum steht hier die junge India, die nach dem Tod ihres Vaters bei ihrem Onkel einzieht. Dieser war ihr bis dahin komplett unbekannt und schon bald wird sein verhalten immer mysteriöser. Für India macht ihn das aber nur umso interessanter.  Die Meinungen gehen zwar auch hier etwas auseinander, aber es wird vor allem die düstere Atmosphäre gelobt, die bei einem solchen Film unglaublich wichtig ist.  Ansonsten wird wohl recht schnell deutlich, dass man sich hier mehr auf die Storyline selbst konzentriert und deshalb wohl auch so starke Schauspieler gecastet hat. Ich bin zwar nicht ger größte Fan von Nicole Kidman (in meinen Augen wird sie etwas übergelobt, da ich selten Emotionen auf ihrem Gesicht erkennen kann), dafür mag ich aber Mia Wasikowska umso mehr.

"The Visit" geht wohl inhaltlich in eine ähnliche Richtung, denn es ist auch ein Film, der sich ganz klar auf die Storyline konzentriert und schon im Trailer viele Fragen aufwirft. Ich war mir jedoch nicht so ganz sicher, ob ich mit dem Found Footage Effekt wirklich klar komme, denn in den meisten Filmen ist es nicht wirklich meines. Oftmals passt er einfach nicht unbedingt zur Thematik und macht den Film unglaublich anstregend. Doch die Begeisterung der Kino Besucher ist natürlich auch an mir nicht vorbeigegangen und hat mich neugierig gemacht. Von vielen meiner Lesern habe ich nun auch schon gehört, dass der Film nicht nur spannend, sondern auch lustig sein soll und am Ende noch mal eine interessante Wendung bietet. Für mich ist das genug, um mich wirkich für sich zu gewinnen. Sobald die Dvd draußen ist, wird man sie wohl in meinem Dvd Regal wiederfinden. 

Urheberrecht: Unknown User - Universal Pictures International Germany; The Awakening - Universum Film GmbH

"Unknown User" hat mein Interesse vor allem aufgrund der Thematik "Internet und Cybermobbing" erweckt, die einfach sehr modern sind. Der Film zeigt auf, welche Konsequenzen unser Handeln im Internet mit sich bringt, wie Jugendliche sich im Internet darstellen und was sie unter dem Deckmantel der Annonymität alles tun. Vor allem Cybermobbing gehört für viele Teenager heute zum Alltag und es ist ein Problem, welches immer mehr zunimmt und das schon schlimme Folgen nach sich zog. Immer wieder hört man von Opfern, deren letzter Ausweg nur der Tod war. Genau dies ist auch die Storyline von "Unkown User", die somit für die jungen Zuschern eine wichtige Botschaft bereithält. Interessant ist natürlich, dass der ganze Film sich komplett über einen Pc Bildschirm abspielt. Das ist nicht nur eine komplett neue Art des Filmens, sondern passt nun mal auch perfekt zum Thema. Ob es letztendlich meinen Geschmack trifft kann ich noch nicht sagen, aber neugierig bin ich auf jedenfall und auch hier möchte ich mir bald die Dvd zulegen.  // Mein Fazit nach dem Anschauen: Es war wirklich interessant, wie der Film gedreht wurde, aber leider hätte man auch hier viel mehr rausholen können, da die Storyline vorhersehbar war, die Figuren typischen Stereotypen entsprachen und die Schock Momenete leider ausblieben.

Der nächste Film geht eher in die klassische Richtung, denn bei "The Awakening" handelt es sich um einen typischen Geisterhorrorfilm. Das Genre selbst ist ja doch schon etwas überlaufen, aber ich mag solche Storylines trotz allem immer noch sehr ,da ich nicht unbedingt der größte Splasher Fan bin. Solche Horrorfilme kann ich mir zwar ab und an mal anschauen, aber die meiste Zeit bevorzuge ich einen guten Gruselfilm. Hier gefällt mir vorallem, dass man uns in eine andere Zeit entführt, wo bei vielen Menschen der Glaube ans Übernatürliche noch fest im Alltag verankert war. Aus diesem Grund versucht die Protagonistin des Filmes den Schwindel all der Hellseher und Mediums zu entlarven. Bisher gelang ihr das auch immer, doch ihr neuester Fall lässt sie bald an allem zweifeln. Als Kulisse hat man sich für ein altes Internat entscheiden, das so richtig schön schaurig wirkt und für diese Storyline wirklich passend ist. Gelobt wird dieser Film übrigens vor allem für seine Darsteller, die sich nun mal wirklich sehen lassen können. 

 Urheberrecht: Das Haus der Dämonen 2 - Universum Film GmbH; Die Frau in Schwarz 2 - Concorde Filmverleih

Kommen wir nun zu den Fortsetzungen, denn auch hier  gibt es Horrorfilme, die ich gerne noch sehen möchte. Den Anfang macht "Das Haus der Dämonen 2". Ein typischer Hounted House Film, den viele vielleicht nicht mehr sehen können, aber ich fand den ersten Teil wirklich richtig gut, da er mich an vielen Stellen schocken konnte. Klar auch hier ist die Storyline ähnlich: Familie  zieht in ein neues Haus, bald stellen sie übernatürliche Vorkommnisse fest und erfahren die grausame Geschichte des Hauses. Danach spitzt sich alles immer mehr zu und eskaliert. Interessant finde ich hier die Verbindung des Hauses zur  Sklaverei, das könnte schon für eine spannende Storyline sorgen. Zudem gibt es ein Widersehen mit One Tree Hill Hottie Chad Michael Murray und schon die ist es mir Wert, mir den Film mal genauer anzuschauen. Der Trailer hat es wirklich in sich und bietet zumindest einige spannende Stellen.

Gerne ansehen würde ich mir auch noch "Die Frau in Schwarz 2", ähnlich wie bei "The Awakening" fand ich es auch hier interessant in eine andere Zeit einzutauchen und der 1.Teil zählt für mich zu den Besten Gruselschockern, die es gerade auf dem Markt gibt. Ich hatte ihn mir wirklich alleine im dunklen Zimmer angeschaut und wäre stellenweiße fast vom Stuhl gekippt, weil ich mich so erschrocken habe. Die Fortsetzung ist von der Storyline her ähnlich, wurde aber leider nicht so gut wie sein Vorgänger bewertet. Aber wie schon mehrmals betont: bei Horrorfilmen mache ich mir gerne ein eigenes Bild, da jeder sich bei anderen Dingen gruselt. Ich werde mir mit dem Kauf der Dvd zwar noch etwas Zeit lassen, aber auf meiner Watchliste steht der Film auf jedenfall. 

 Urheberrecht: House at the End of  the Street - Universum Film GmbH; Poltergeist -  24th Century Fox

Jetzt sollten alle Fans von Jennifer Lawrence mal genauer hinschauen, denn auf meiner Wunschliste steht auch noch einer ihrer ersten Filme. In "The House at the End of the Steet" hat sich unsere liebe Jen nämlich auch mal an einem Horrorfilm probiert, der sogar überaus gute Kritiken hat. Hier geht es um ein Mutter-Tochter-Gespann das in ein neues Haus zieht, doch anstatt dem typischen Hounted House Film, kann die Tochter nicht von ihrem mysteriösen Nachbarsjungen lassen. Dieser ist der einzige Überlebende einer Familienträgodie, bei der seine Schwester erst ihre Eltern ermorderte und danach spurlos verschwand. Die Storyline ist zwar auch hier keine die man in der Form noch nicht gehört hat, aber trotzdem hört sich das ganze gut an und macht neugierg. Als Zuschauer möchte man nämlich auch wissen, was sich damals abgespielt hat, welche Rolle der Bruder spielt und wohin das Mädchen verschwunden ist. Da kann man schon was drauß machen und Jennifer Lawrence ist natürlich noch das Sähnehäubchen des Filmes.Wer nun Lust auf den Film bekommen hat, zu sehen gibt es ihn übrigens am 2.November sogar im Tv. Ich werde definitiv einschalten.// Und ich habe in der Tat eingeschalten und muss sagen, dass es sich hierbei um einen sehr soliden Horrorfilm handelt, der einige gute Momente hatte, aber auch ein paar vorsehrbare Wendungen hatte. Schön war es aber Jennifer Lawrence mal ganz am Anfang ihrer Karriere zu sehen und sie macht schon hier einen tollen Job.

Mit "Poltergeist" hat sich auch die Neuverfilmung eines Klassikers auf meine Wunschliste geschlichen. Ich kenne hier wirklich auch den Originalfilm, bei dem mir die Effekte aber leider etwas zu veraltet waren. Ich kann mich dann einfach nicht unbedingt gruseln, somit bin ich gespannt auf die Neuverfilmung, da die Storyline an sich auf jedenfall meinen Geschmack trifft. Auch hier handelt es sich um einen klassischen Hounted House Film, bei dem die Bewohner aber von einem tückischen Poltergeist gequält werden. Gerade hier gehen natürlich die Meinungen zum Film auseinander, sodass man sich einfach ein eigenes Bild machen muss. Viele Fans des Originals waren enttäuscht, andere wiederum fanden ihn richtig gut. Um mitzureden möchte ich nun selbst mal reinschauen und im Nachhinein den Vergleich ziehen. 

Urheberrecht: Crimson Peak -  Universal Pictures Germany Der Babadook - Capelight Pictures

Dazu gibt es mit "Crimson Peak" einen weiteren akutellen Kinofilm, den ich gerne noch sehen würde. Thematisch passt er dort ja gerade perfekt hin und schon als ich den Namen des Produzenten gelesen hatte schlug mein Herz höher: Guillermo Del Torro. Ein Mann der einfach schon sehr oft meinen Geschmack getroffen hat, allen voran mit Pans Labyrinth. Vielen wird er wohl derzeit durch "The Strain" ein Begriff sein, da die Serie ja gerade auf Prosieben zu sehen ist. Mit diesem Film gibts wieder ein unglaublich düsteres Setting und einen Ausflug in frühere Zeiten. Das passt für mich zur Thematik Geister einfach richtig gut. Nicht zu vergessen dieser unglaublich tolle Cast: Tom Hiddleston, Mia Wasikowska und Jessica Chastain - ich bin hin und weg. Mal schauen, ob ich es hier nicht noch ins Kino schaffe. 

Abschließen möchte ich das ganze mit einem Horrorfilm, den ich nun auch schon auf Dvd zuhause habe. Meine Kommolitonen haben da echt genau den richtigen Fühler gehabt und mir einen Film geschenkt, der schon seit seiner  Veröffentlichung auf meinem Amazon Wunschzettel steht: Der Babadook. Gibts eigentlich jemand unter euch der den Filmtitel komplett richtig schreibt? Ich bekomms nie hin, ohne zu spicken. Im Mittelpunkt steht hier übrigens das Monster vom Filmtitel, welches einen kleinen Jungen heimsucht, nachdem dieser das gleichnamige Buch liest. Dort heißt es schon: dass man das Wesen im Anschluss nie wieder los wird und so nimmt der Grusel seinen lauf. "Babadook" ist einer der Film, der in diesem Jahr wirklich viele positive Bewertungen einheimsen konnte und hierbei auch von den Zuschauern sehr gelobt wurde. Das macht Horrorfans generell neugierig und mich natürlich auch. Zwar würde ihn nicht jeder ins Horrorgenre einordnet, aber zumindest die Storyline selbst kann punkten und auf die lege ich immer viel Wert. Die Geschichte selbst ist nun mal endlich mal was Neues und nichts was man schon 100te Male gesehen hat. Übrigens habe ich mir diesen Film für Halloween vorgenommen ;).// Mein Fazit nach dem Anschauen: Ich hatte mir ja sehr viel erwartet, wie auch anhand dieses kleinen Textes deutlich wird, aber mit meinen Erwartungen konnte der Film leider nicht mithalten. Er hat sich sehr gezogen, es dauerte bis sich wirklich Spannung aufbaute, dazu war ich von einigen Figuren wirklich genervt und auch das Ende fand ich unplausibel. Jedoch ist der Film letzten Endes Geschmackssache, denn er hat wirklich viele Horrorfans begeistert.

Übrigens ist dieser Beitrag teil des Blogging Days von "Dein Blogger Forum", weshalb ich euch auch all die anderen Beiträge zum Thema "Halloween" nicht vorenthalten möchte:

The Fantastic World of Mine: Gehe niemals einen Pakt mit dem Teufel ein (Kritik)
7hundert: Vampire (Fotografie)
Mister-Writing: Die Geschichte Halloweens
Reisen-Fotografie: Halloweenbilder aus den Usa
Zaxumo: Gruselfilme

Welche Horrorfilme stehen denn bei euch noch auf der Watchliste?
Welche Filme abseits vom Horrorgenre möchte ihr unbedingt noch sehen?
Welchen der von mir genannten, könnt ihr empfehlen? 
Welchen eher nicht?

{Outfitpost} Die Vor- und Nachteile des Landlebens

Montag, 26. Oktober 2015 / / 34 Kommentare

Als kleines Kind wollte ich immer nur weg von hier, habe von den großen Metropolen der Welt geträumt und hatte Phasen in denen ich fest behauptete irgendwann in Berlin zu Leben oder in die Usa auszuwandern. Zu meiner Verteidigung: ich war naiv und blauäugig und hatte die typischen Träume, die viele Kinder zu dieser Zeit hegen. Durch das Fernsehen war ich natürlich geblendet vom American Dream, der Möglichkeit alles erreichen zu können, wenn die Idee nur gut genug ist und der Welt der Schönen und Reichen, in der scheinbar alles so perfekt ist. Heute weiß ich, dass der American Dream mehr Schein als Sein ist, dass die Geschichte des Tellerwäschers der zum Millionär wird nur auf wenige zutrifft und viele sich dort als Schauspieler versuchen und teilweise erfolglos bleiben. Auch in meiner Jugend war ich genervt von Landleben, der Immobilität die ich damit verband und der daraus resultierenden Abhängigkeit von anderen Menschen. Für jede Feier, jeden Ausflug und jeden Besuch im Kino benötigten wir einen Fahrer und somit jemanden der Zeit hatte. Gab es den nicht, dann saß man im Dorf fest und versuchte irgendwie die Zeit totzuschlagen. Ich war genervt davon, dass ich nie etwas spontan tun konnte, denn die öffentlichen Verkehrsmittel kann man vor allem Abends vergessen. Wie schön wäre es doch, wenn man vor die Tür geht und mitten im Getummel der Stadt steht? Einfach mal einkaufen, ins Kino oder feiern gehen kann? Das alles ist auf dem Land nun mal nicht einfach so möglich, da die nächste Stadt etwas weiter entfernt ist und man immer eine längere Anfahrt hat.


Während ich damals also mehr genervt war und unbedingt hier weg wollte. Habe ich mit der  Zeit aber auch die Vorzüge des Landlebens kennen und lieben gelernt. Diese wurden mir vor allem dann bewusst, als ich eine zeitlang mal nicht zuhause lebte. Für meine Ausbildung musste ich nämlich umziehen und zwar in die Stadt. Dadurch kann ich nun ganz gut einen Vergleich ziehen und weiß zu schätzen, was ich hier alles habe. Das Sprichtwort: Man weiß erst dann zu schätzen was man hat, wenn man es nicht mehr hat, hat hier mal wieder voll ins Schwarze getroffen. Ich habe gemerkt, dass ich es mag die Menschen um mich herum zu kennen. Das man freundlich begrüßt wird auf der Straße und immer wieder bekannten Gesichtern begegnent mit denen man kurz plaudern kann. In der Stadt lebt man nun mal sehr anonym und mir hat dieser persönliche Umgang plötzlich sehr gefehlt. Die meisten sind stur an mir vorbeigelaufen, waren in eigenen Gedanken versunken, weshalb man auch nie ein höfliches Hallo hörte. Vielmehr war jeder hektisch, immer zu in Bewegung und keiner hatte Zeit mal durchzuatmen. Auf dem Land hat man noch Zeit für diese kleinen Dinge. Natürlich hat es auch Nachteile wenn jeder jeden kennt. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie schnell man zum Dorfgespräch werden kann und mit was für banalen Dingen. Mit der Zeit habe ich gelernt diesen Punkt einfach auszublenden. Sollen sie doch reden. Ich tue dass, was mich glücklich macht, unabhängig davon was der Rest davon hält. Mir zeigt sowas nur, dass das eigene Leben langweilig sein muss, wenn ich meine Nase in das von Anderen stecken muss. 


Doch mit der Zeit habe ich auch die Ruhe schätzen gelernt, denn die brauche ich ab und an einfach mal. Vor allem dann, wenn mein eigenes Leben gerade stressig und hektisch ist, dann ist es umso schöner, wenn man zuhause zur Ruhe kommen und abschalten kann. Im Moment habe ich somit das Spazieren gehen für mich entdeckt. Mag sein, dass viele das eher als Hobby für ältere Menschen sehen, aber mich bringt es runter und zudem tut es meiner Gesundheit gut. Und wie oben schon erwähnt ist mir mittlerweile egal, was andere von mir halten. Wichtig ist doch nur, dass ich mich wohlfühle. Es gibt nichts schöneres, als wenn man an der frischen Luft unterwegs ist und die Landschaft auf sich wirken lassen kann. Bei uns lassen sich noch viele Grünflächen, Felder und Tiere finden, die auch immer tolle Fotomotive sind oder als Kulissen für meine Outfitpost herhalten müssen. Ich brauche nur einen Fuß vor die Tür zu setzen und habe im Sommer viele tolle Orte für Shootings. 


Auch das Wohnen ist auf dem Land etwas angenehmer. Ich weiß noch ,dass ich damals bei meiner Wohnungssuche wirklich schockiert war, wie die Preise auf dem Markt sind und was ich für mein Geld gezeigt bekommen habe. Vorher hatte ich mich mit dieser Thematik gar nicht auseinandergesetzt, hatte somit ganz andere Erwartungen und Ansprüche, die mit meinem Budget natürlich nicht vereinbar waren. Schnell merkte ich, dass ich Abstriche machen musste und war dann froh, dass ich mir eine Wohnung mit einer Mitauszubildenden teilen konnte. Dadurch hatten wir einfach mehr Möglichkeiten, als wenn wir alleine gesucht hätten. Einen Balkon oder eine Terasse war aber trotzdem nicht drinnen und die habe ich im Sommer wirklich sehr vermisst. Zuhause war unser Garten für mich immer Normal und so richtig wusste ich den gar nicht zu schätzen. Nun tue ich das. Es gibt für mich nichts schöneres als im Sommer dort Grillpartys mit Freunden zu veranstalten oder draußen mit einem Buch zu liegen und meine Privatssphäre zu haben. Ich bin nun mal kein Fan davon jeden heißen Tag in einem öffentlichen Park zu verbringen, da komme ich einfach nicht runter, kann nicht das tun was ich eigentlich möchte. Und die Wohnungspreise sind hier natürlich auch ganz anders, da man etwas mehr bekommt für sein Geld. 


Das heißt natürlich nicht, dass ich es nicht  vermisse einfach mal spontan in die Stadt zu gehen, ins Kino zu fahren oder die nächste Bar / Disco zu besuchen, vielmehr habe ich gelernt über diese Nachteile hinwegzusehen und bin natürlich heute etwas mobiler, als ich es damals war. Und gerade im Bereich Film sind die Online Videotheken ein klarer Vorteil für mich, die ich aus diesem Grund oft nutze. Man kann nun mal nicht alles haben. Es gibt immer Vor- und Nachteile, die man abwägen muss und ich habe meine Vorteile zu schätzen gelernt. Das heißt nicht, dass ich vielleicht nie in einer Stadt vielleicht sogar Metropole leben werde, denn am Ende wird es mich dahin verschlagen, wo ich nach der Uni einen Job finde, aber dort werde ich definitiv auch nach Wohnungen in Vororten suchen, da es dort auch etwas ländlicher ist. Zu diesem Zeitpunkt kann sich meine Einstellung aber schon wieder komplett geändert haben, wer weiß das schon. Gerade fühle ich mich wohl auf dem Land, genieße die Ruhe abseits vom stressigen Uni Alltag und sehe einfach auch die Vorteile davon, die mir damals verwehrt blieben oder noch nicht so wichtig waren. In der Jugend spielen andere Dinge eine größere Rolle und gerade wenn man flügge wird, ist man ja ständig auf der Suche nach Freiheiten, Abenteuern und neuen Erfahrungen, die man dann eher in der Stadt findet. 


Und nachem ich nun so schön zur Thematik Land geschrieben habe und den Kulissen, die ich direkt vor der Tür finde, ist mein neuster Outfitpost auch auf unserer eigenen Terasse entstanden. Ich wollte einfach dieses schöne Herbstlaub unbedingt noch auf Bild bannen und habe das dann mit einem Look verbunden. Heute sieht es leider nicht mehr so schön aus bei uns. Die bunten Blätter sind schon abgefallen, schaut man aus dem Fenster sieht man nur grauen, trüben Nebel, während der goldene Herbst schon verschwunden ist. Wirklich schade, denn ich hatte gehofft, er würde uns etwas länger beehren. Im Moment fühlt es sich mehr wie Winter an, doch trotzdem habe ich noch mal einen etwas herbstlichern Look. Vor einigen Wochen hatte ich euch ja schon meinen neuen Blazer gezeigt und versprochen, dass ich dafür noch einen ganz anderen Stil im Kopf habe. Heute gibt es die Bilder, wo ich ihn etwas edler in Szene gesetzt und mit einem Faltrenrock kombiniert habe. Dazu gibt es meinen alten Cowboyboots, die schon kurz vorm zerfallen sind und unbedingt ersetzt werden müssen. Aber ich trage sie trotzdem noch gerne und bin jemand der seine Schuhe bis zum letzten Atemzug ihrerseits noch an den Füßen hat. 


{Blogvorstellung} Palina

Sonntag, 25. Oktober 2015 / / 4 Kommentare

Es kommt selten vor das ich wirklich jeden Tag blogge, aber gerade sind einfach einige Aktionen geplant gewesen, somit bekommt ihr mal mehr Beiträge als sonst. Wie immer möchte ich euch heute mit einer weiteren Blogvorstellung beglücken. Die liebe Palina hat nämlich einen wirklich tollen Blog, dem ich auch sofort gefolgt. Ich habe mich wirklich in ihre Bilder verliebt und vielleicht tut ihr das ja nach der  Vorstellung auch. Mich würde es freuen ;). Auch sie hat mir wie gewohnt Rede und Antwort gestanden. Jeder der auch einmal von mir vorgestellt werden möchte, findet übrigens alle Infos dazu hier!
http://palina-sw.blogspot.de/

1. Hallo Palina, erst einmal Dankeschön dass du dich zu diesem kleinen Interview bereit erklärt hast. Wie immer: Stelle dich und deinen Blog doch erst einmal kurz vor.
Hi, ich heiße Palina, 20 Jahre alt und komme aus Hamburg. Ich führe seit ca. zwei Jahren einen Lifestyle/ Fotografie-Blog. Vor einigen Monaten habe ich meine Ausbildung als Mediengestalterin abgeschlossen und arbeite momentan in einer Agentur in HH. Durch mein Wissen über Fotografie und Layoutgestaltung ist es dann zu meinem Blog gekommen. Ansonsten bin ich viel unterwegs, hänge mit Freunden ab, trinke Tee, esse gerne leckere Sachen, höre gute Musik, schlafe viel, gucke Serien und lese Bücher. 

2. Auch bei dir spielt die Fotografie eine wichtige Rolle. Was fasziniert dich daran so und wie kam es zu diesem Hobby? 
Eigentlich habe ich mich nie für Fotografie interessiert. Die Mehrheit meiner Freunde fotografieren schon seit Jahren und beschäftigen sich auch mit Kameraequipment. Meistens stand ich vor der Kamera und diente als Versuchsobjekt. Dann hatte ich in meiner Ausbildung als Mediengestalterin in der Schule einen Fotografie-Kurs und damit ging es dann los. Sobald ich die eigentliche Thematik verstanden habe wollte ich mehr. Habe mir zum Geburtstag eine Kamera gewünscht und hätte nie gedacht dass es mich irgendwann so berühren wird. 

Fotografie fasziniert mich auf viele Arten. Man nimmt eine Situation auf die in einem Gefühle weckt. Dann empfindet jemand ein ganz anderes Gefühl, wenn er das Bild sieht. So geht es mir meistens, wenn ich Aufnahmen von Fotografen sehe. Ich frage mich, was er gefühlt hat, als er diesen Berg in Kanada mit diesem krassen Nebel und dem Sonnenaufgang fotografiert hat. Gleichzeitig empfinde ich auch etwas ganz persönliches. Ein Bild kann ohne Worte so viel Aussagen. Fotos sind eine Erinnerung für mich an bestimmte Orte, an Menschen, Erlebnisse und an bessere Zeiten oder schlechtere Zeiten. Manchmal gibt es nichts schöneres als eine Situation einzufangen die real und wirklich ist. Meine Mutter sagt immer ich hätte kein Gefühl für Menschen die ich fotografiere. Bei Familienbilder hat sie immer was auszusetzen und meistens hat sie recht. Jemand guckt nach rechst, der andere nach Links und Oma ruft noch was während ich gerade abdrücke. Die Bilder gefallen ihr nie. Das liegt hauptsächlich daran, dass ich inszenierte Fotos nicht mag. Alle lächeln, alle gucken total glücklich und sehen toll aus – sowas gibt es nicht. 

Deswegen fotografiere ich lieber Landschaften, Orte, Objekte, Sonnenuntergänge usw. denn die sind real und echt. So wie Mutternatur sie geschaffen hat. Nach dem Motto „Ich war dabei!“ – auch wenn ich nicht auf dem Bild bin. 

3. Diesen Sommer warst du ja in Portugal unterwegs, was hat dir an diesem Land am besten gefallen? Hast du vielleicht auch eine lustige Anekdote die du mit uns teilen kannst? 
Als es am Anfang hieß, dass wir nach Portugal fliegen, dachte ich mir so „Hm ja ok Portugal… Nach dem Motto „Kann man das essen?“. Ich konnte mir nichts drunter vorstellen. Aber das war total dumm! Portugal ist ein unglaublich schönes Land. Wir waren an der Westküste der Algarve in einem kleinem Surferort und genauso hat sich das auch angefühlt. Alles war total locker, kein stress, die Menschen waren entspannt und naja „hang loose“ halt. Ich würde gerne noch mal hin fliegen. Besonders die Küsten haben es mir wirklich angetan. Verschlafener Ort in einer feinsandigen Bucht, inmitten bizarrer Felswände, Felsnadeln die einzeln im Wasser stehen, Klippen gezeichnet vom Ozean. 

An einem Abend waren drei Freunde und ich in einer Bar am Strand. Wir hatten kein Auto und der Weg zurück zum Haus hätte zu Fuß mehr als eine Stunde gedauert. Wir hatten kein Bock zu laufen und es war wirklich kalt. Als wir los marschierten liefen zwei deutsche Frauen bzw. eine Frau und eine Jugendliche vor uns. Die Jugendliche war so dicht und konnte kaum gerade aus laufen. Ein Freund hat dann ein Gespräch mit ihnen angefangen und daraufhin haben sie uns in ihrem komplett schrotten und verwahrlosten Peugeot 205 Baujahr 1994 mitgenommen. Wir waren zu viert und die zu zweit, also wurde es auf der Rückbank in diesem Kleinwagen wirklich eng. Das Auto brauchte vier Versuche um Anzuspringen und ich hatte wirklich Angst, dass ich diese Fahrt nicht überleben werde. Wir kamen auch nicht sonderlich voran, da der Wagen so viel Gewicht gar nicht tragen konnte. 

 Das Beste war aber, dass dieses Mädchen, versucht hatte einen Freund von mir anzubaggern. Sie meinte zu ihm, dass sie Alt genug sei für Sex mit ihren 16 Jahren. Als sie gefragt hatte, wie alt er denn sei haben die Jungs ihr so eine Scheiße erzählt. Er würde aus einem Dorf kommen. wo es kein Krankenhaus und keine Straßen gab. Deshalb haben seine Eltern gewartet bis seine Brüder geboren worden, um die Kinder beim Amt anzumelden. Da sie mehrere Kinder hatten, konnten sie sich das Geburtsdatum nicht merken und gaben allen Kindern den 1.1.2000. Obwohl er schon seit Jahren auf der Welt ist, steht in seinem Ausweis er sei 15, aber eigentlich ist er 27 (Aber in Wirklichkeit ist er 19). Die haben das arme Mädchen so verarscht und sie hat alles geglaubt. Das war eine sehr witzige und unterhaltsame Fahrt. 

4. Zwischendurch zeigst du auch immer wieder Outfits auf deinem Blog. In welchen Läden gehst du hierbei gerne einkaufen und wie hat sich dein Mode Stil über die Jahre verändert?
Am liebsten kaufe ich bei „Kauf Dich Glücklich“ ein. Dort finde ich immer etwas. Bershka mag ich auch sehr gerne. Ich versuche, wenn ich im Ausland bin, immer mal in einen Laden reinzugehen. Dagegen finde ich bei ZARA nie etwas! Bei Sneakern gucke ich meistens bei 43einhalb, animaltracks, aber auch die üblichen Verdächtigen kickz, snipes und footlocker. Und natürlich unterschiedliche Onlineshops wie sarenza, Free people, Topshop, dress for less, About you, Zalando. Wenn ich etwas bestimmtes suche, dann gucke ich auch oft bei Polyvore.com und lasse mich dort durch die Onlineshops führen. 

Früher war es mir wichtig „dazu zu gehören“. Ich wollte cool sein, auffallen, individuell sein, mir war es sehr wichtig, was die Menschen von mir denken. Das war ungefähr im Alter von 14-17 Jahren. Mittlerweile ist es mir eigentlich egal. Ich trage gerne gemütliche Sachen, in die ich mich reinkuscheln kann und dann ist der Montag morgen nur noch halb so schlimm. Ich liebe „Bauarbeiter-Hemden“ und liebe helle Jeanshosen. Und selbst wenn dieser Trend schon vorbei ist, ist es mir so egal. Ich trage Stiefel und Sneaker, ich trage Mantel und Parka. Ich finde man muss sich nicht zwischen sportlich und elegant entscheiden. Montags bin ich dann eher der „ich bin ungeschminkt und verstecke mir in meinem Parka mit riesen Schal, hauptsache ich friere nicht“ Typ und am Mittwoch benutze ich Lippenstift, trage schöne Absatzstiefel und einen schönen Coat – so wie es mir gerade passt. Ich hab wirklich lange gebraucht um mich zu finden und ich denke, dass man sich auch in Zukunft immer weiter verändert und neu finden wird. 

5. Was wünschst du dir bezüglich deines Blogs und auch im Privaten für die Zukunft? 
Für meinen Blog wünsche ich mir, dass ich bessere Texte schreibe. Das fällt mir wirklich schwer. Ich bin leider kein Schreiberling. Für mich persönlich hoffe ich, dass sich meine Pläne und Träume verwirklichen und dass ich mehr von der Welt sehen kann. Ach ja, und ich könnte mal wieder Sport machen. 

6. Zum Anschluss übergebe ich das Wort nun noch mal an dich, sodass du los werden kannst was dir noch auf der Zunge brennt. 
Nehmt das Leben nicht so ernst. Seid optimistisch. Denkt an das gute im Menschen. Entfernt euch vom Negativen. Denkt auch manchmal an euer eigenes Wohl. Lebt euer Leben. Lebt eure Träume und hört ab und zu auf eure Mutter. Peace out :)


{Geständnisse eines Serienjunkies} Vampire Diaries Staffel 6: Rückblick und Ausblick auf Staffel 7!

Freitag, 23. Oktober 2015 / / 8 Kommentare

Ich möchte auch in diesem Jahr meiner Tradition treu bleiben und zu meinen absoluten Lieblingsserien jeweils einen kleinen Rückblick & Ausblick auf die kommende Staffel geben. Mit dem diesjährigen Finale von Vampire Diaries dürften wohl kaum Augen trocken geblieben sein, zumindest meine waren es nicht, was natürlich am Ausstieg von Nina Dobrev lag. Um die Wartezeit etwas zu verkürzen möchte ich nun mit euch noch mal auf all die guten / schlechten Storylines der letzten Staffel eingehen, ein persönliches Fazit zum Finale geben und im Anschluss unter dem Cut die ersten Spoiler mit euch diskutieren. 

Um was ging es in der 6.Staffel?
Nachdem am Ende der 5.Staffel die "andere Seite" mit Damon und Bonnie komplett kollapierte und die Traveller allen Magischen Wesen den Zutritt zu Mystic Falls versperrten, geht jeder Charakter mit der Trauer um die Beiden und der verlorenen Heimat anders um. Während Elena Damon durch Drogen herauf phantasiert und ihre Trauer verdrängt, schließt Stefan jedem aus seinem Leben aus und fängt neu an. Caroline hingegen sucht fanatisch nach einem Weg, um nach Mystic Falls zurück zukehren. Alaric hingegen hat ganz andere Probleme, da er versucht sein Leben als Vampir zu meistern, während Tyler verhindern möchte das Werwolf Gen erneut zu triggern. In Mystic Falls versinkt Jeremy immer mehr in seiner Trauer und Matt scheint über die Abwesenheit der Vampire sogar erfreut zu sein. Mehr und Mehr scheint es, als würde die Gruppe auseinanderbrechen, doch mit Damons Rückkehr finden sie erneut zu einander und müssen sich neuen Herausforderungen stellen.


Mein Fazit zur gesamten Staffel:
Die 6.Staffel hat mir wirklich wieder besser gefallen, als die vorherige, da die Macher endlich wieder wussten wo sie hinwollten und es einen roten Faden gab. Viele der Folgen hatten das Feeling der ersten Staffeln, wo man uns mit schockierenden Wendungen, interessanten Plots und Charakterentwicklung begeistern konnte. Jedoch waren das die Folgen, wo es mal nicht um die Liebe ging. Dort zeigten die Macher, dass sie in der Tat noch gute Episoden liefern können, die genau den richtigen Mix an Spannung, Action, Humor und aufregenden Wendungen bieten. Dazu wurden nicht ständig neue Handlungsstränge begonnen, die dann fallen gelassen werden, sondern hat sich etwas länger auf die verschiedenen Handlungen konzentriert und ist vor allem zum Beginn der Staffel wieder mehr auf das Innenleben der Charaktere eingegangen, was auch bitter nötig war. 

Somit hatte schon der Auftakt der Staffel einen ganz anderen Vibe, als die gesamte 5.Staffel. Doch es war ein Richtungswechsel, den die Fans wirklich brauchten. Man hat in meinen Augen einfach vieles richtig gemacht, was schon damit anfing, dass der Tod endlich permanent ist. Vor allem in den letzten Staffeln kehrten zu viele Charaktere immer wieder zurück, sodass man als Zuschauer nicht mehr emotional werden konnte. Es war ja immerhin nicht permanent. Auch bei der Einführung der neuen Charaktere wurde gute Arbeit geleistet, denn Kai ist für mich endlich wieder mal ein Bösewicht, der sich auch so nenen kann und mir deshalb unglaublich viel Spaß bereitet hat. Egal ob er nun ein Psychopath war oder zum ersten Mal etwas fühlte, ich fand beide Varianten unterhaltsam und Jo musste man aufgrund ihrer Verbindung zu Alaric einfach in sein Herz schließen, weshalb mich das Finale noch umso mehr schockierte. Storytechnisch hat man für mich jedoch vor allem bei folgenden Handlungen meinen Geschmack getroffen:

"Your mom wanted you to know how proud of you she was, and she should be." - Damon

Liz's Krebserkankung: Es war für mich die emotionalste Storyline der vergangenen Staffel, denn Sherrif Forbes wuchs mir in den vergangenen Jahren einfach immer mehr ans Herz. Sie war eine dieser Konstanten, an die man sich als Fan einfach gewöhnt hatte und als dann die Bombe platzte, dass der Sherrif an Krebs erkrankt sei, war wohl jedem gleich klar, wie das ganze enden würde. Ich bin froh, dass man nicht den Weg gewählt hat eine solche Krankheit mit Vampirblut zu heilen, denn das wäre einfach zu leicht gewesen. Vielmehr hat man die Auswirkungen dieses Versuches gezeigt und auf einen schönen Abschied für Liz hingearbeitet, der dann in einer emotionalen Trauerfeier gipfelte. Ja ich habe auch hier geweint wie ein Schlosshund und werde es wohl bei jedem erneuten Anschauen auch wieder tun. 

My Mum is dead, Elena. It hurts so bad I can't breathe. I can't... I can't do worse okay? I shouldn't have to. - Caroline

Caroline: Ich glaube es war wichtig für uns zu sehen was passiert, wenn Caronline ihre Menschlichkeit ausstellt, denn es war einfach eine Facette die wir von ihr noch nicht gesehen haben und die zu diesem Zeitpunkt einfach eine logische Folge war. Sie hat die Person verloren, die ihr am wichtigsten war und das viel zu früh, somit ist die Flucht vor der Trauer etwas sehr nachvollziehbares. Ich glaube jeder von uns wünscht sich nach solchen Ereignissen ab und an, dass man mal alle Emotionen abschalten kann, was natürlich im echten Leben nicht möglich ist. Aber es war ein guter Zug zu zeigen, wie Caroline sich von Elena unterscheidet und das sie selbst, sobald sie ihre Gefühle ausschaltet, noch alles kalkuliert und damit umso gefährlicher wird. Natürlich wurde das noch getoppt in der Kombi mit Stefan, wo die beiden dann für sehr makabere. aber unterhaltsame Szenen gesorgt haben. 

"The woman who raised you lived under the hand of an abusive husband. She was weak, she got sick and died. And then a new Lily was born, a powerful Lily who took what she wanted. It's not that I don't love you. It's that I'm reminded of that phatetic woman, when all I want to do is forget that she ever existed" - Lily

Lilly: Als dann noch Mami Salvatore eingebracht wurde war ich noch begeisterter, denn Lilly ist ein Charakter zu der man aus diesem Grund sofort eine Verbindung hat. Das ganze funktionierte damals schon bei Esther, nun auch in The Originals erneut bei Freya und ist für mich auch bei Vampire Diaries aufgegangen, denn ich wollte sofort mehr über sie wissen und hoffte durch sie noch weitere Einblicke in die Vergangenheit der Salvatores zu bekommen. Auch bin ich gespannt, wie sich die distanzierte Beziehung zu ihren Söhnen weiterhin äußern wird, vorallem jetzt wo sie ihre "Familie" wieder vereint hat. Aber Lilly hat ja noch Zeit sich weiter zu entwickeln und vielleicht überrascht sie uns in Bezug auf ihre Söhne doch noch. Dankbar bin ich ihr aber schon dadurch, dass Enzo durch sie endlich mal eine interessante Storyline  bekommt.
 "You think I was gonna leave you all alone, huh?" - Damon

Bamon: Ich shippe Damon und Bonnie nicht, aber ich mag die Freundschaft die in der letzten Staffel entstanden ist. Es war schön zu sehen, wie die beiden sich in der "Prisonworld" mehr und mehr anfreundeten und wie stark ihre Beziehung auch nach diesem Aufenthalt ist. Bonnie ist nun diejenige der Damon vertraut, an die er sich bei Problemen als Erstes wendet und die er selbst im Finale nicht im Stich lässt. Das zeigt nicht nur wie nah sie sich stehen, sondern auch wie sehr Damon sich verändert hat. In den ersten Staffeln wäre seine Wahl sicherlich gegen Bonnie und für Elena gefallen, aber heute ist daran nicht mehr zu denken.

"In case you haven't figured it out by now, I'm a sociopath" - Kai

Der Gemini Zirkel: Es gab viele Fans, die von dieser Storyline nicht ganz so begeistert waren, doch am Ende laufen alle Handlungsstränge hier zusammen und und der Zirkel brachte uns nun mal auch einige neue, spannende Charaktere und ein sehr emotionales Finale. Somit rückblickend, alles richtig gemacht.

“But I would give it up for a second to be your husband, your partner, father of your kids … I can take it for us. Okay"

Delena: Ich war zwar nicht so erfeut darüber, dass Elena all ihre Erinnerung an Damon hat auslöschen lassen, jedoch hat man diesen Teil der Geschichte ja zum Glück schnell abgehakt. Die Szenen im zweiten Teil der Staffel waren einfach Balsam für alle Delena Fans. Da gab es so viele wunderbare  Zitate und romantische Momente, bei denen man immer diesen bitteren Nachgeschmack hatte, denn immerhin wusste man das Nina aussteigt und dass das alles somit vorerst nicht Realität werden würde.


Die emotionalsten Momente der letzten Staffel:
1. Damons Rede bei Lizs Trauerzeremonie war einfach nur herzergreifend und sie hat mir die Tränen in die Augen getrieben. Die Macher haben den Moment wirklich genutzt und uns auf eine emotinale Achterbahnfahrt geschickt. 
2. Elena bekommt ihre Erinnerungen zurück, was in meinen Augen wirklich ein sehr schöner Moment war, da man Elenas Freude einfach spüren konnte.
3. Okay Damon hat meine Maßstäbe für die Männer Welt sehr hoch gesetzt und vor allem in den letzten Folgen, waren für mich die Delena Szenen einfach nur wunderschön. Es ist wirklich ein großer Schritt, wenn man für jemanden alles aufgibt und Damon wollte das. Somit fand ich das Geständniss, das er mit Elena alt werden und Kinder bekommen möchte, egal ob ihre Liebe bis zum Ende hält, wirklich sehr romantisch. Und dieser Song im Hintergrund ist die perfekte Untermalung für diese Szene.
4. Viele waren nicht begeistert  von der letzten Szene zwischen Caroline und Stefan, aber ich fand sie wirklich sehr passend. Caroline hat viel durchgemacht in der letzten Staffel, muss gerade vieles verarbeiten und ist einfach noch nicht bereit für diese Beziehung. Stefan hat für mich hier genau das Richtige gesagt und man hat die Weichen für die neue Staffel gelegt.
5. Natürlich darf hier auch Elenas Abschied nicht fehlen, den ich wirklich mit jedem Charakter sehr gelungen fand. Die Szene mit Bonnie & Caroline hat uns zurück in die erste Staffel geführt, was einfach ein toller Zug war, es war schön das Jeremy für diesen Anlass zurück kam und auch der Abschied von Stefan war sehr emotional. Doch am schlimmsten war natürlich der Abschied von Damon, der aber mit diesem letzten Tanz unglaublich toll war, denn das tanzen war schon immer Elenas und Damons Ding.


Die Storylines die mir nicht so gut gefallen haben:
Diesmal sind es zum Glück viel weniger als im letzten Jahr und es ist wahrscheinlich somit auch für viele Meckern auf hohem Niveau, aber manches störte mich einfach.
  • Enzos Rachepläne: Für mich war dieser ganze Handlungstrang einfach unlogisch, mir fehlte hier der Sinn und irgendwie auch die Grundlage. Vielleicht haben die Macher das auch gemerkt und deshalb die Storyline um Sarah Salvatore und Enzo recht schnell im Sande verlaufen lassen. Aber auch wenn es nur für ein paar Folgen im Gespräch war, war mir das schon zu viel. Dann hätte man Enzo lieber gar nicht mit einbinden sollen. Somit war ich glücklich über Lilys Ankunft.
  • Matt: Leider hat man auch in diesem Jahr wieder kaum Verwendung für Matt gefunden, außer ihn mit Enzo zusammenzuschmeißen, was für mich noch weniger Sinn ergab. Ich hoffe, dass sich mit Elenas Ausstieg für Matt endlich eine Möglichkeit bietet sich etwas mehr einzubringen, vor allem da er ja nun Sheriff Forbes ersetzt und somit eine wichtige Position im Geschehen einnimt. Sein Charakter selbst wurde ja leider schon viel zu lange vernachlässigt. 
  • Bonnies Flucht aus Kais Gefängniss: Ich fand teilweise ging dieser Handlungsstrang etwas unter. Eigentlich ab dem Moment wo Damon zurück war. Hier hätte ich mir gewünscht, dass die Gruppe Bonnie aus ihrer Lage befreit und dies nicht einfach so mal nebebei geschieht, obwohl ich dann froh war, dass Bonnie überhaupt endlich mal wieder zurück war. Aber ich hätte mir gewünscht, dass das ganze doch etwas integrierter in die Gesamthandlung gewesen wäre, denn ab und an hatte man das Gefühl, dass dieser Handlungsstrang komplett vergessen wurde. 

Meine Meinung zum Finale:
Für mich war es das emotionalste Finale das es je bei Vampire Diaries gegeben hat, was nicht nur am Ausstieg von Nina gelegen hat. Auf den ich jedoch als Erstes zu sprechen kommen möchte, denn ich fand ihn auf eine sehr kreative Weise umgesetzt, mit der ich nie gerechnet hätte. Warum so viele Fans an der Art und Weise etwas auszusetzten haben, kann ich persönlich nicht nachvollziehen. Es wäre unlogisch gewesen, wenn Elena einfach fortgegangen wäre, ein neues Leben begonnen und alle ihre Freunde in Mystic Falls gelassen hätte. Über all die Zeit haben wir eine Person kennen gelernt die für ihre Freunde kämpft, die die Salvatores und ihr Zuhause liebt, warum sollte sie dann gehen? Den Machern blieben also nicht viele Optionen und ich fand es gut, dass Elena nicht gestorben ist, sondern sie so zurück kommen kann. Ein Serientod wäre einfach zu drastisch gewesen, hätte zu radikale Auswirkungen auf alle Charaktere gehabt und die Fortsetzung unnötig erschwert. Nina Dobrev hat uns Fans übrigens schon zugesichert dass sie beim Serienfinale auf jedenfall dabei sein wird, sofern die Produzenten das wollen, was diese ja auch schon angedeutet haben. Ich erwate dann also ein kitschiges Delena Finale, wo beide gemeinsam alt werden und Kinder bekommen - und das obwohl ich auf sowas eigentlich gar nicht stehe, aber hier mache ich mal ne Ausnahme. Zudem war ihr Abschied bei vielen Charakteren ja wirklich auf Dauer, weshalb es sich wie ein echter Abschied anfühltte und vor allem die Szene mit Bonnie sehr emotional war. Doch auch Alaric wird Elena wohl nicht mehr sehen, genauso wie Matt und Jeremy. Somit waren diese Szenen alle sehr berührend und gerade dieses Zurückführen in die ersten Staffeln hat mir die Tränen in die Augen getrieben.

Doch das Finale hat mich auch aufgrund der Tode von Jo und Liz auf eine Achterbahnfahrt geschickt, denn auch ihr Ableben fand ich schockierend und bei Ersterer hatte ich fest damit gerenecht, dass man zumindest sie im Krankenhaus rettet. Dass nun aber nicht nur ihre Zwillinge, sondern auch Jo selbst gestorben sind, finde ich wirklich herzzereißend und es wird Alaric wohl komplett aus der Bahn schmeißen. Selbst Liz hat mit all ihren Höhen und Tiefen, bei denen ich sie manchmal mochte, manchmal nicht, mit ihrem Abschied noch mal auf meine Tränendrüse gedrückt, denn sich für Tyler zu opfern, damit dieser lebt war einfach sehr emotional. Somit gab es wirklich viele emotionale Momente: über Elenas Abschiede, hin zu Damon und Bonnie, all den Toden und Alarcis Trauer. Also wenn man hier nicht weinen musste, dann weiß ich auch nicht. Jedoch war auch der Ausblick auf die kommende Staffel sehr interessant, denn er hat uns gezeigt was uns erwartet und hat Lust auf mehr gemacht. Damon wirkte als wäre er in alte Muster zurück gefallen, Matt hat Elenas Ratschlag befolgt und generell war Mystic Falls in einem desolaten Zustand, was wohl an Lilys "Familie" liegen dürfte, die es in sich hat. Kai hat uns schon gezeigt was für eine Kraft er als Hexer und Vampir hatte und nun haben wir es mit einem ganzen Clan zu tun, der einfach aml so einen Werwolf Biss heilen kann. Das dürfte auf jedenfall interessant werden. Wer aber schon etwas mehr gespoilert werden möchte in Bezug auf die neue Staffel sollte nun unbedingt nach dem Cut weiter lesen ;). 

Wie fandet ihr die 6 Staffel?
Welche Storylines haben euch gefallen, welche nicht?
Was waren für euch die schönsten Momente?
Was sagt ihr zum Finale? 
Was erwartet ihr von der 7.Staffel?


{Blogparade} Fotografische Reise - Meine Lieblingsfotoblogs

Dienstag, 20. Oktober 2015 / / 17 Kommentare


Nun sind wir auch schon wieder im zweiten Monat unserer kleinen Blogparade angelangt. Unter dem Motto "Fotografische Reise" präsentiere ich euch mit 3 weiterne  Bloggern immer wieder Themen, die sich um die Fotografie drehen. Im ersten Monat gab es unsere eigenen Lieblingsbilder, diesmal haben wir uns mal auf andere Fotografie Blogger konzentriert und stellen euch unsere Lieblingsblogs aus diesem Bereich vor. Bei mir sind es zwar nicht nur reine Fotoblogs, aber die Fotografie spielt trotzdem für alle vorgestellten Bloggerinnen eine wichtige Rolle in ihrem Leben und auch auf ihren Blogs. Sie alle inspierieren mich immer wieder mit ihren tollen Shootingideen und den Tipps die sie geben.  Bevor es los geht gibt es nun erstmal die Beiträge meiner Vorgängerinnen:

1.Woche: Janine
2.Woche: Lea
3. Woche: Tenzi 

 1. Christine Polz:
http://www.blog.christinepolz.com
http://www.blog.christinepolz.com

Christines Blog verfolge ich schon richtig lange und bin immer wieder begeistert von ihren Bildern. Sie ist als selbstständige Fotografin unterwegs und versorgt uns auf ihrem Blog nicht immer wieder mit spannenden Shootings, sondern teilt auch regelmäßige lustige Anekdoten vom Set, geht aber auch öfters mal auf die etwas unschöneren Seitens des Buisness ein. Genau diese Ehrlichkeit mag ich an ihr und das macht sie mir so symphatisch. Dazu sind viele ihrer Bilder einfach sehr Natürlich und wirken, als stammten sie aus dem echten Leben. Etwas was ich auch bei meiner eigenen Fotografie immer wieder versuche zu erreichen, weshalb ich mich mit ihren Bildern einfach gut identifizieren kann. Aber und ab und an gibt es dann auch richtige Highlight Shootings mit aufwendigen Kulissen, wirklich coolen Klamotten und genialen Ideen. Da versucht man sich als Laien schon mal das Eine oder Andere abzugucken und träumt von einem ebenso tollen Shooting. 
* Alle Bilder wurde mir von Christine Polz zur Verfügung gestellt


2. Coralinart:
http://www.coralinart.net/
http://www.coralinart.net/

Die liebe Cora war wirklich eine meiner größten Stützen, als ich mit der Fotografie loslegte. Sie half mir immer wieder bei Problemen, schickte mir Tutorials und interessante Links und war auch sonst immer für mich da. Doch das ist nicht der Grund, warum ich sie hier erwähnen wollte. Zwar ist ihr Blog kein reiner Fotoblog, sondern eher eine Mischung aus Fotografie und Lifestyle, jedoch liebe ich alle ihre Aufnahmen wirklich sehr. Sie schafft es immer wieder tolle Details festzuhalten und hat für mich einfach das sagenumwobene fotografische Auge. Dazu sind auch ihre Selbstpotraits oder Shootings immer große Klasse. Auch Cora setzt hierbei auf viel Natürlichkeit, was mir wie oben schon erwähnt einfach gut gefällt. Und von ihren Landschaftsaufnahmen möchte ich gar nicht erst anfangen ,denn die sind immer perfekt beleuchtet und wunderschön bearbeitet. Somit hat sie mir noch viel voraus und irgendwann hoffe ich mich genauso gut in der Fotografie auszukenenn wie sie es tut.
*Alle Bilder wurden mir von Cora zur Verfügung gestellt.


3. Jule:
http://www.wonderblue-blog.com/http://www.wonderblue-blog.com/

Bei Jule bestaune ich vor allem immer all ihre tollen Reisefotos, denn sie ist schon ganz schön in der Welt herumgekommen und versorgt uns auf ihrem Blog mit ausführlichen Travelguides. Die sind nicht nur mit schnicken Bilder verziert, sondern enthalten auch viele nützliche, spannende und interessante Infos. Ihr findet dort alles zu Unterkünften, den interessantesten Sehenswürdigkeiten, Essenstips, bis hin zu Geheimtipps und die Reise selbst. Ihre Bilder verleiten mich natürlich immer wieder zum träumen, lösen wirklich starkes Fernweh in mir aus, aber zeigen mir auch, was ich alles gerne noch erkunden würde. Vor allem in London war sie schon oft unterwegs und es ist ja kein Geheimnis mehr, dass ich dort auch gerne mal Urlaub machen möchte. Diese Posts sauge ich dann immer förmlich in mir auf, speichere sie mir ab und versuche mir viele der Tipps zu merken. Somit sind es hier vor allem die Reisefotos die mich ansprechen, doch dazu bietet auch Jule eine ganz bunte Mischung, denn auch sie zeigt uns ab und an Shootings und setzt dabei auf Natürlichkeit.
*Alle Bilder wurden mir von Jule zur Verfügung gestellt

Was sind eure liebsten Fotoblogs?
Welche könnt ihr mir empfehlen?
Habt ihr vielleicht sogar Lieblingsstarfotografen?
 

{Blogvorstellung} Annette

Sonntag, 18. Oktober 2015 / / 13 Kommentare

So mein Geburtstag liegt nun hinter mir und es waren zwei sehr schöne, aber auch anstregende Tage. Freitags wurde mit der Verwandtschaft gefeiert und Samstags dann mit Freunden, wobei es vor allem am letzten Tag wirklich sehr lange wurde. Ich glaube ich war so um halb 5 im Bett und somit habe ich heute erstmal ausgeschlafen, schön gefrühstückt, sauber gemacht und mich dann auf die Couch gekuschelt. Jedoch möchte ich euch die heutige Blogvorstellung natürlich nicht vorenthalten. Auch hier handelt es sich um eine gegenseitige Vorstellung, weshalb ihr auf Annettes Blog auch ein Interview von mir findet, während sie mir Rede und Antwort stand. Annettes Blog ist zwar noch recht neu, aber er hat mir auf Anhieb richtig gut gefällt. Der Gesamteindruck ist hier einfach stimmig und sie als Person sehr interessant, somit bin ich gespannt, was uns in den kommenden Monaten auf ihrem Blog noch erwartet. Ein bisschen was hat sie in meinem Interview preisgegeben, dass euch hoffentlich neugierig macht. Wer übrigens auch einmal vorgestellt werden möchte, der findet alle Infos dazu hier!


http://annette-k.blogspot.de/

1. Hallo Annette. Stelle deinen Blog und dich doch erst einmal kurz den Lesern vor.
Hallo, mein Name ist Annette. ich bin 17 Jahre alt und blogge über Mode, Lifestyle und Fotografie.

2. Du hast ja schon einmal gebloggt, aber nun einen komplett Neustart gewagt, wie kam es dazu?
Bloggen ist immer zeitaufwendig und manchmal stressig – aber es gibt einem viel zurück. Ich blogge sehr gerne. Genau aus diesem Grund habe ich diesen Blog 2015 ins Leben gerufen.

3. Welche Themen werden uns denn nun auf deinen Blog erwarten und auf was ist es dir besonders wichtig einzugehen?
Es werden noch viele Themen kommen von Sport bis hin zur Ernährung. Mir ist es sehr wichtig gesund zu leben und die Tipps möchte ich an meine Leser weiter geben. Da ich auch sehr gerne fotografiere, wird es auch öfter Bilder auf meinen Blog kommen. Genauso werden es auch viele Inspirationen geben über die Mode.

4. Du hast ja wirklich umwerfende Haare (auf die ich echt neidisch bin :P). Welche Produkte im Haarpflegebereich kannst du den Lesern denn empfehlen und auf was kannst du hier wirklich nicht mehr verzichten?
Vielen Dank! Dazu will ich jetzt noch nicht so viel verraten, den es wird noch einen Artikel über die Haarpflege kommen. Mein Tipp: Weniger ist mehr!

5. Was macht deinen Blog denn besonders und warum sollte man dir folgen?
Ich denke, durch meinen Blog kann ich Menschen inspirieren. Jeder Artikel wird mit sehr viel Mühe geschrieben. Es werden noch sehr viele weitere spannende Artikel kommen, deshalb lohnt es sich mir zu folgen - seit gespannt!

6. Zum Schluss übergebe ich das Wort ebenfalls noch mal an dich, du darfst nun los werden was dir auf der Zunge brennt.
Ich möchte mich erstmal für die Vorstellung bedanken und hoffe sehr, den einen oder anderen von euch bald auf meinem Blog begrüßen zu dürfen. Ich freue mich immer sehr wenn ein neuer Leser dazugekommen ist :-)
 

{Serienblogparade} Guilty Pleasures

Freitag, 16. Oktober 2015 / / 23 Kommentare

Etwas Spät aufgrund meines Geburtstags, aber natürlich bin ich auch wieder beim neusten Thema von Katies "Serienblogparade" dabei, die sich mittlerweile leider auch schon dem Ende entgegenneigt. Schade, denn ich hatte daran wirklich eine Menge Spaß und schreibe wie ihr schon bemerkt habt, sowieso gerne über meine Lieblingsserien. Das heutige Thema lautet "Guilty Pleasures" und hierbei möchte ich erstmal kurz erklären, was man überhaupt unter diesem Begriff  zu verstehen hat. Bevor es los geht: all die lieben Kommentare werde ich dann spätestens Sonntag beantworten, da ich jetzt am Wochenende meinen Geburtstag so richtig feiere und deshalb einiges vorzubereiten ist.



Generell wird "Guilty Pleasures" nämlich für viele Dinge gebraucht und kommt nicht nur in der Serienlandschaft vor. In der Regel bezeichnet man damit eine Sache, die man zwar gerne tut, bei der man im Anschluss aber von einem schlechten Gewissen geplagt wird. Bei mir wäre das im täglichen Leben immer dann der Fall, wenn ich mir mal wieder einen Berg voll Schokolade gönne. Immerhin weiß ich um die bösen Kalorien bescheid, aber der Genuss führt dazu, dass ich mich beim Verzehr rund um zufrieden fühle. Das werden die bösen Schuldgefühle dann einfach mal ausgeblendet. Im Serienbereich bezieht sich das ganze nun nicht auf ein schlechtes Gewissen, sondern es spielt auf Serien an die man zwar gerne schaut, die einem aber etwas peinlich sind. Vielleicht kennt es der eine oder andere von euch, dass er eine Serie verfolgt, bei der er sich fragt, warum er bei der schlechten Storyline oder den unsinnigen Handlungssträngen überhaupt dran bleibt? Warum man das ganze trotz der fehlenden Tiefe oder all der Logiklöcher trotzdem genießt? Genau darauf spielt Katie an und für diese Frage musste ich echt etwas länger überlegen, denn so wirklich peinlich ist mir eigentlich jetzt keine Serie. Ich stehe zu den Dingen, die ich mir so anschaue, egal was mein Gegenüber davon hält. Geschmack ist es subjektives, somit habe ich es eher auf Serien bezogen, wo die Storyline wirklich dünn sind, die ich aber trotz allem mag. 

1. Alarm für Cobra 11:
Das war wirklich die erste Serie, die mir zu dieser Thematik in den Kopf geschossen ist. Zwar verfolge ich Cobra 11 im Moment nicht mehr, aber als Tom Beck Semirs Partner spielte, habe ich die Serie jede Woche angeschaut, teilweise sogar aufgenommen. Ich weiß zwar, dass die Storylines nicht die ausgefallensten sind, die Action im Vordergrund steht und es auch sonst einige Logiklöcher gibt. Ich meine wie kann es sein, dass ständig so viele Autos explodieren und wir nie etwas von Verletzten oder Toten hören? Und auch sonst ist nicht immer alles stimmig, aber die Krimi Serie hat mich einfach gut unterhalten. Ich fand sie zu Zeiten Tom Beck sehr lustig und sein Charakter war nun mal auch sehr symphatisch und er als Schauspieler definitiv nett anzuschauen. Zudem gab es doch einige Folgen, bei denen man die Figuren auch etwas besser kennenlernen durfte und sich auch sehr auf die Beziehung zwischen Semir und Ben konzentriert hat. Gerade diese Freundschaft hatte mir richtig gut gefallen, da die Chemie der Beiden einfach passte. Das hat dafür gesorgt, das ich trotz Logiklöcher dran geblieben bin und ein bisschen Action kann ja auch nicht schaden.



2. Hart of Dixie:
Ich wage mal zu  behaupten, dass Hart of Dixe keine Serie sein wird, die in die Geschichte der Serien eingeht. Einen Emmy wird sie wohl auch nie gewinnen und innovative Storylines sucht man ebenfalls vergeblich. Viel mehr sind manche wirklich sehr oberflächlich, oftmals auch sogar leicht lächerlich, aber gerade das mag Frau ab und an ja. Im Zentrum steht hier nämlich einfach das Beziehungsdrama und Wade Kinsella hat es mir hier einfach angetan. Mal erhlich, wie kann man Wilson Bethel auch widerstehen? Dieser Mann ist einfach eine wirklich heiße Sau (entschuldigt meine Ausdruckweise, aber das trifft es einfach genau) und dazu auch noch unglaublich symphatisch in dieser Rolle. Gut man hat zwar auch hier einen Klischee Charakter geschaffen: Der Bad Boy, der nach und nach zeigt, dass er eigentlich ein gutes Herz hat. Aber was solls - es zieht einfach immer. Und mit Zoe Hart ist er einfach perfekt. Ich kann mir jetzt schon denken, wie die 4.Staffel endet, aber das ist auch nicht weiter schlimm, denn alles wird sicherlich so kommen wie es mir wünsche und das ist doch auch was feines. Dazu kann ich für 40 Minuten einfach mal abschalten, all meine Probleme hinter mir lassen und dafür beherzt lachen und dahinschmelzen. 


3. The Carrie Diaries:
Ist eine Serie, die nun auch nicht unbedingt so gut von anderen bewertet wurde, mir aber richtig gut gefallen hat. Vielleicht ist sie in Deutschland auch noch zu unbekannt, um wirklich Mainstream tauglich zu sein, aber das kann sich ja ändern. Bei der Serie handelt es sich um die Vorgeschichte zu "Sex and the City", basierend auf dem gleichnamigen Roman. Lustigerweise bin ich von der Mutterserie gar kein Fan, aber die Teenie Version hat mir einfach richtig gut gefallen. Mein Motto lautet ja bekanntlich: Immer mal ne Teenie Serie für zwischendurch, weshalb ich diese Serien auch heute noch gerne schaue. Zugegeben auch "The Carrie Diaries" bleibt seinem Genre treu, denn im Zentrum stehen Herzschmerz, die erste Große Liebe, Zerbrochenen Freundschaften und wie es ist Erwachsen zu werden. Doch das alles wird einfach auf eine ganz süße Art dargestellt und durch das Setting der 80er Jahre bekommt sie noch einen besonderen Touch. Ein großes Kompliment hierbei an die Kostümdesigner, denn die Kleider wurden auf interessante Weiße in die Moderne geholt und haben den Trend die 80er wiederzubeleben definitiv angefeuert. Wer also gerne auf Fashion in Serien achtet, der sollte sich "The Carrie Diaries" mal genauer anschauen. Dazu fand ich Anna Sophia Robb als junge Carrie mit ihrem Lockenkopf wirklich perfekt. Für mich war sie absolut die jüngere Version von Carrie, warum viele so unzufrieden mit der Besetzung waren ist mir bis heute ein Rätsel. Die wirklichen tiefgründigen Storylines lässt die Serie zwar vermissen, aber man sieht viel von New York, taucht in die 80er Jahre ein und kann sich ab und an an die eigene Jugend zurückerinnern, was doch auch mal ganz schön ist.


Was sind eure "Guilty Pleasures"?

{Fashion} Vom kleinen Mädchen zur Mode Liebhaberin - Eine modische Reise anlässlich meines Geburtstags

Mittwoch, 14. Oktober 2015 / / 25 Kommentare

Die Idee für diesen Post schlummerte schon längere Zeit in meinen Kopf herum, einfach weil ich ja so gerne die Zeit Revue passieren lasse und mich an Dinge aus meiner Kindheit erinnere und dies ist  vor allem an meinem Geburtstag immer der Fall. Da denke ich gerne an frühere Zeiten, schaue was ich alles erreicht habe und was noch so kommen wird. Heute werde ich süße 23 und wollte euch passend dazu zeigen ,wie ich mich denn modetechnisch entwickelt habe, denn wie jeder von uns, musste auch ich erst meinen eigenen Stil finden und das hat lange gedauert. Doch so wirklich ans Ende gelangt man hier ja nie, einfach weil wir uns ständig verändern, manchmal auch neue Dinge ausprobieren und das spiegelt sich natürlich auch in unserem Modegeschmack wieder. Wer weiß, vielleicht gibt es diesen Post dann 23 Jahre später erneut ;). Ich entschuldige mich vorab für die schlechte Bildqualität, aber damals war die echt Top xD. Waren halt andere Zeiten, ohne Spiegelreflex Kamera.

* Und ich präsentiere euch auf dem ersten Bild eines meiner Lieblingsshirts, bei Bild Nr. 2 nehme ich das mit dem Hip Hop vielleicht doch zurück, geht etwas in diese Richtung und beim dritten Bild zählte der Glitzer Cardigan lange mit zu meinen absoluten Lieblingsteilen*

Viele große Namen in der Modebranche sind sich einig, dass Mode die Persönlichkeit wiederspiegelt. Für mich ist sie ein Weg mich kreativ auszuleben. Mit Kleidern kann man spielen,immer wieder neue Dinge ausprobieren und in eine andere Rolle schlüpfen. Wenn ich mich in ein schickes Abendkleid schmeiße, dann ändert sich auch mein ganzes Verhalten. Ich fühle mich viel selbstsicherer und wunderschön. Bin ich alleine Zuhause genügen mir Sporthose und ein altes Shirt, um mich entspannen zu können und bequem zu stecken. Doch Klamotten spiegeln auch unterbewusst immer meine Stimmung wieder. Im Schlapperlook möchte ich einfach meine Ruhe haben und mich  zurück ziehen, während ich im schicken Partyoutfit ausgelassen und fröhlich bin. Doch diese Gedanken verband ich nicht immer mit Mode - vielmehr war ich am Anfang eine unter vielen, die versuchte ihren Weg zu finden. Auf eine gewisse Weiße, hat mich diese schnelllebige Fashionwelt immer fasziniert, doch so richtig damit auseinander gesetzt habe ich mich erst in späteren Jahren. In meiner Grundschulzeit war es wohl mehr eine Zusammenarbeit mit meiner Mutter. Mir war nie egal was ich trage und ich wusste immer, mit Mode kann ich irgendwie auffallen, deshalb habe ich mir auch alles immer selbst ausgesucht und zurecht gelegt. Meine Mutter hat hierbei mehr überwacht, dass die Farben sich nicht beißen. Doch was ich damals in meiner Kindheit getragen habe, ist mir wie vielen anderen auch peinlich. Ich habe irgendwie immer beide Seiten verkörpert. Mal gab es schicke Kleidchen, die ich mir auch von Herzen gewünscht habe, dann wiederum war ich so ein richtiger "Tomboy" der sich am liebsten mit Jungs rum getrieben und sich in Jeans am wohlsten gefühlt hat.


*Ein typischer Winterlook, bei dem ich heute wohl erfrieren würde, nachfolgend seht ihr das Kleid für meinen Abschlussball an der Realschule. Dass zu finden hat mich echt einige Nerven gekostet. An dritter Stelle gibt es meinen absoluten Lieblingsrock, den ich damals echt ständig getragen habe*

Als ich dann älter wurde und natürlich auch Jungs eine wichtigere Rolle spielten habe ich dann versucht intensiv meinen eigenen Style zu finden. Vorher bestand der nämlich aus: Printshirts und Jeans, ab und an gab es dann mal was mädchenhafteres. Leider war dies dann auch die Zeit der lieben Pupertät. Ein Hasswort für viele unter uns und auch ich habe mich in dieser  Zeit gar nicht wohl in meiner Haut gefühlt. Geprägt von Unsicherheit, Selbstzweifel und der Frage wer ich in der Welt bin, haben mich Worte gegen meine Kleidung damals stark getroffen. Da führte ein: "Das Oberteil sieht doof aus oder es steht dir nicht" dazu, dass ich diese Sachen nie wieder getragen habe und mich hässlich fühlte. Aber sind wir mal ehrlich: Kinder können manchmal richtig fies sein. Doch trotz allem nahm hier die Reise ihren Anfang, denn  dies war der Zeitpunkt, ab dem ich mich intensiver mit der Fashionwelt auseinandersetzte. Jedoch war ich in der Jugend niemand, der extreme Modephasen mitmachte. Ich war nie in Szenen wie Punks, Hip Hopper oder Gothic unterwegs und somit gab es auch modisch keine Verbindung zu solchen Dingen. Ich hatte mal meine etwas bequemere Phase, wo ich vor allem Cargo Hosen geliebt habe. Heute trage ich die nur noch sehr selten. Ansonsten waren Jeans meine treuen Begleiter, denn sie waren im Schulalltag wirklich unerlässlich. Ich mochte hierbei aber vor allem bunte Jeans und hatte sie in allen Farben: den typischen Jeanstönen, aber auch in Rot, mit Mustern und sogar eine rosane Schlaghose lies sich bei mir im Schrank finden. Letzteres habe ich immer zu ganz besonderen Anlässen getragen und natürlich stecken hier auch viele Erinnerungen drinnen. Deshalb fällt es mir immer gar nicht so leicht mich von meinen alten Stücken zu trennen, aber nach und nach ist alles zu Freunden oder Verwandten gewandert, damit ich wieder Platz für neue Dinge hatte.

* Auf Bild Nummer 1 gibt es einen Look den ich häufig in der Ausbildun getragen habe, der war einfach Schick und schön, auf dem nachfolgenden Foto gings dann feiern, während ich euch auf dem letzten Bild nochmal meinen absoluten Lieblingsrock präsentiere.*

Während meiner Ausbildung wurde Mode aber noch interessanter für mich. Ich merkte endlich was meine Stärken und Schwächen sind und fühlte mich langsam, vor allem auch mit der Gründung meines Blogs, immer wohler in meiner Haut. Ich fand heraus was mir steht, was nicht. Verliebte mich immer mehr in die Farbe Rosa,  in Kleider und Röcke - eigentlich alles was Mädchenhaft schreit. Ich fing an Fashion Shows gespannt zu verfolgen, um mich für die kommende Saison inspirieren zu lassen, auch wenn ich finde, dass das Wenigste davon wirklich im Alltag tragbar ist. Als kleines Mädchen habe ich mich deshalb immer lustig über die bunten, teils verrückten Laufsteg Kombinationen gemacht. Im fortschreitenden Alter, lernte ich diese Kunst jedoch zu schätzen und staunte über manch tolle Idee. Kommentare gegen meine Kleidung lassen mich heute kalt, denn ich habe gelernt, dass ich mich in meiner Haut wohlfühlen muss und nicht die Anderen. Ich merke, dass sich mein Stil immer mehr verändert und mit dem Erwachsen werden sich auch mein Kleiderschrank wandelt. Aber es ist eine schöne Reise, eine Reise die eigentlich kein wirkliches Ende hat und bei der ich mich immer wieder auf neue Dinge einlassen möchte. Vielleicht sind meine Klamotten nicht die ausgefallensten und ich bin kein bunter Vogel, der in der Masse ständig auffällt und alle möglichen modischen Fachbegriffe kennt und nutzt, aber ich bin  zufrieden mit mir - weiß was mir steht und setzte auch einmal spontan Ideen um. Für mich ist dies ein Punkt, der Mode ausmacht: Das Spiel, der Spaß, die Leidenschaft und das jeder so sein kann, wie er möchte.

Was waren denn eure modischen Fehltritte?
Wie habt ihr euch über die Zeit verändert?
Und gab es bei euch so richtig krasse modische Zeiten?

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