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Dienstag, 31. März 2015

Monatsrückblick März oder Ständig auf Achse

Noch knapp 14 Tage und dann neigen sich meine Semesterferien, oder eher gesagt die Vorlesungsfreie Zeit, sich dem ende entgegen. Während mir früher solche "Ferien" wirklich extrem lang vorkamen, vergingen sie diesmal wie im Flug. Vor allem da ich im März ständig unterwegs war und ansonsten die freien Minuten damit verbracht habe endlich mit Statistik anzufangen. Da steht ja Mitte April noch meine Nachschreiber Klausur an und diesmal möchte ich natürlich ein erfreuliches Ergebnis erzielen. Apropo Ergebnisse, die sind nun endlich alle online gegangen und bis auf Statistik habe ich auch alles bestanden. In Allgemeine Soziologie gab es eine 2,3 mit der ich wirklich glücklich bin, da die Klausur nicht ganz so einfach war und das System der Bundesrepublik Deutschland habe ich mit 1,7 bestanden. Auch hier war ich wirklich überrascht, da ich auch diese Arbeit nicht ganz so einfach fand. Somit verlief mein 1.Semester wirklich sehr gut und ich bin schon gespannt auf das zweite. An meinem Beitrag  zu den Inhalten meines Studiums arbeite ich übrigens schon. Der Text steht, jetzt überlege ich nur noch, welche Bilder ich so einfüge, damit es auch was zum gucken gibt. Aber nun genug über mein Studium, denn nun möchte ich mit euch mal kurz zurück auf den letzten Monat blicken.

Was bei mir im März so los war via Instagram:
Auch im letzten Monat gab es bei mir so einige Leckereien auf Instagram zu sehen und irgendwie kommen Essensbilder auch immer am Besten an. Da einige Geburtstage anstanden, ich shoppen war und mich mit Freunden auf einen Kaffee getroffen habe, gab es einfach wieder einiges zu schlemmen. Also macht euch gefasst darauf Hunger zu bekommen ;). Wer mir Folgen möchte kann dies übrigens unter smalltownadventure tun. 


1. Zeit totschlagen, während meine Mum beim Zahnarzt ist. Da wurde sich erstmal ein leckerer Cappucino zum wach werden gegönnt.
2. Dazu gab es dann noch eine Quarktasche und dabei wurde "Die Bestimmung" gelesen. 
3. Da ich noch einen 40 € Gutschein für Amazon hatte, habe ich mein Bücher- und Dvd Regal mal wiederaufgestockt. Neu eingezogen sind somit 3 Film (Ich steh auf Dich, The First Time, The Maze Runner) und 3 Büch (Grabesstille *jedoch ein Geburtstaggeschenk*, The Creation of Anne Boleyn und The Lying Game). 


4. Es folgt die monatliche Pizza, die es bei uns meistens dann gibt, wenn wir den ganzen Tag unterwegs waren und keiner Zeit / Lust zum kochen hat. 
5. Notenbekanntgabe von Statistik und danach gab es erstmal Frust Frühstück mit einer Kommilitonin.
6. Einen Tag später ging es dann auch Brunchen mit der Besten und im Anschluss dann noch mit dem Besten Freund zum örtlichen Radiosender. War definitiv mal spannend kurz hinter die Kulissen zu schauen.


7. Am selben Tag ging es dann gegen Nachmittag auch noch kurz was essen und die Amercian Strawberry Cheesecake hat mich einfach angelacht. 
8. Dazu gab es denn selbstgemachten Eistee des amerikanischen Cafes, der wirklich sehr süß, aber lecker war. 
9. Selfie, kurz bevor ich mit meiner Besten und ihrer Schwester den Horrorfilm Annabelle geschaut habe. 


10. Sonntag: Mein Tag zum ausspannen, meistens mit einem guten Buch und Haferflocken, bei denen ich mir noch Banane reingeschnippelt habe. 
11. Die ersten Sonnenstrahlen machen einfach Lust auf das erste Eis. Meine Wahl fiel dann auf die Sorte Cookies. 
12. Die ersten Erdbeeren gab es bei mir auch schon und die waren wirklich mega lecker. Gezaubert habe ich daraus dann einen Erdbeer Bananen Youghurt - der selbstgemacht einfach viel besser als gekauft schmeckt. 


13. Puhh was soll ich sagen: Kaffeesucht. Und ich freue mich jetzt schon darauf die neue Sorte Tea Latte zu probieren, während ich Mocha wirklich liebe. 
14. Papa hat Frühstüc mitgebracht bestehend aus Donouts und gefüllten Stangen mit Vannille oder Erdbeer.
15. Da wir bei uns eine neue Backstation haben, wurde auch der Puddingbrezel mal probiert. Danach habe ich mich dann mit meinen Studienkollegen getroffen, um unser Projekt zu beenden. Fühlt sich immer gut an, wenn man sowas dann weg hat und die freie Zeit wirklich genießen kann. 


16. Auch in diesem Monat habe ich wieder gerne beim Throwback Thursday mitgemacht. Hier ein älteres Outfitbild, das mir sehr gut gefällt. 
17. Piccolinis, wer liebt sie auch so wie ich? 
18. Alleine bin ich zwar nicht so gut im Kickern, aber im Team sieht das dann schon wieder ganz anders aus. War definitiv ein sehr lustiger Abend, bei dem ich mir auch mal wieder ein bisschen was von der Seele reden konnte. Wie heißt es so schön: der Beste Freund ist auch gleichzeitig der eigene Therapeut ;). 


19. Endlich hat es mal geklappt, dass ich mich mal wieder mit Freunden treffe, die ich schon länger nicht mehr gesehen habe. Solche Treffen sind immer super und wir haben auch beschlossen, dass definitiv bald zu wiederholen. 
20. Besprechung eines Filmprojekts, bei dem ich ab und an mithelfen werde und worauf ich mich schon sehr freue. Dazu gab es dann natürlich was defitiges zu Essen. 
21. Shoppen mit der Besten und wenn ich mal in der Nähe eine Starbucks bin, dann muss ich auch unbedingt rein. Bin da ja ganz glücklich, dass alle etwas weiter weg von mir sind, weil sonst wäre ich wohl am Ende des Monats immer pleite. 


22. Nach dem Shoppen habe ich dann auch das erste Mal im Vapiono gegessen und es für gut empfunden. 
23. Bei Dunkin Donuts ist es bei mir ähnlich wie bei Starbucks, da der nächste recht weit von mir entfernt ist, kann ich auch hier nicht so einfach dran vorbei gehen und nehme immer für meine Eltern und mich eine 6er Box mit.
24. Definitiv der coolste Donut von allen, den es aufgrund von Ostern für kurze Zeit gibt. 

Hier nicht auf den Bildern zu sehen stand auch noch der Geburtstag meiner Besten Freund und von meinem Opa an und dazu gab es noch einen Zocker Abend im Freundskreis. Alles drei sehr lustige Tage und Abende, die ich sehr genossen habe.


Meine Outfits im März:
Im letzten Monat konnte ich euch zwei Outfits präsentieren, zu mehr bin ich einfach nicht gekommen, da ich in all dem Stress kaum Zeit zum fotografieren gefunden habe. Dazu haben die Wetterverhältnisse einfach nicht immer gepasst, was auch derzeit mein größtes Problem ist. Bei Hagel, Regen und Sturm kann ich mit meiner Kamera einfach nicht nach draußen und da ich kein Zubehör in Sachen Beleuchtung habe, fehlt mir für drinnen das Licht um gute Bilder zu machen. Eine Anschaffung einer 3 Punkt Beleuchtung ist zwar geplant, aber ich hoffe da, dass meine Eltern mir sowas vielleicht zu Weihnachten schenken. Wird also noch etwas dauern. Mit den Kombinationen selbst war ich aber im letzten Monat sehr zufrieden. Sie war beide sehr lässig und bequem - sind somit perfekt für den Alltag geeignet. Zudem haben sie perfekt zum wechselhaften Wetter gepasst, bei dem es mal Warm und dann schlagartig wieder recht frisch war: 



Gelesen / Gesehen im März:


Gelesen: Gelesen habe ich im März zwar 2 Bücher, aber bisher nur eines davon beendet. Und das war "The Creation of Anne Boleyn" von Susan Bordo. Zum Buch selbst gab es bisher noch keine Kritik, da ich mir unsicher war, ob euch das Genre selbst interessiert. Aber wenn ihr euch eine wünscht, dann setze ich mich da gerne noch dran. Ich selbst finde Geschichte ja überhaupt nicht langweilig und habe schon seit längerer  Zeit großes Interesse an der Zeit der Tudors, vor allem Anne Boleyn. Einfach weil sie eine Frau war, die ihrer Zeit voraus war und eigentlich viel mehr unsere modernen Ideale verkörpert. Dafür, dass sie eigene politische Ansichten hatte, sich nicht unterordnet wollte und ihre Meinung vertreten hat, hat sie leider einen hohen Preis zahlen müssen. 

Das Buch selbst fand ich wirklich sehr interessant, da es nicht nur die wichtigsten Schlüsselszenen von Annes Leben betrachtet hat, sondern auch auf damalig herschende Rollen, vor allem die der Frau eingegangen ist, Annes Darstellungsweiße durch die Jahrhunderte hinweg aufgearbeitet hat und zudem auch moderne Ansichten über sie zusammengefasst wurden. Das Buch ist auf jedenfall ein weiterer Beweiß dafür, dass Biografien nicht langweilig sein müssen, denn gelangweilt habe ich mich keine Sekunde. Jedoch ist das Buch nur auf Englisch erhältlich, wobei ich euch eh raten würde bei Mittelalterlichen Biografien bei der Originalsprache zu bleiben. Ich selbst hatte nur wenig Verständniss Probleme und musste nur ab und an mal das eine oder andere Wort nachschlagen, was jedoch den Vorteil hat, seinen eigenen Wortschatz auch mal um Wörter zu erweitern, die ihr vielleicht im alltäglichen Schulenglisch nicht in jeder Stunde braucht, die aber definitiv auch ab und an behandelt werden.

Ansonsten lese ich gerade noch von Tess Gerritsen - Grabesstille, welches diesmal in Chinatown spielt und uns das Leben der eingewanderten Chinesen mit all ihren Legenden und Ansichten etwas näher bringt. Ein Thema mit dem ich bisher nur selten in Kontakt gekommen bin, weshalb ich auch diesen Fall von Jane und Maura bisher sehr interessant finde. 

Gesehen: Beginnen wir wie immer mit den Serien, denn dort habe ich in diesem Monat endlich die 3.Staffel von Scandal beendet, bei der definitiv alles Schlag auf Schlag geht. Generell ist Scandal eine Serie, die ein sehr hohes Tempo aufweißt, was am Anfang vielleicht erstmal ungewohnt ist, aber sobald man sich reingefunden hat, ist diese Erzählweiße wirklich erfrischend und eine verrückte Achterbahnfahrt, da kein Handlungsstrang unnötig in die Länge gezogen wird. Das Ende war diesmal wirklich sehr ungewohnt und lässt viele Spekulationen für die 4.Staffel offen. Hoffentlich erscheint diese auch bald auf Prime. Ansonsten habe ich eher meine alten Verdächtigen gesehen: Reign, The Vampire Diaries, The Originals, Pretty Little Liars, Eye Candy oder The Lying Game. 

http://www.looper-derfilm.de/http://wwws.warnerbros.de/annabelle/
                             © concorde Filmverleih               © Warner Bros. Deutschland

An Filmen ging es in diesem Monat bunt gemischt zu. Bei einem Filmabend mit meiner Besten Freundin haben wir uns den kürzlich auf Dvd erschienen Horrorfilm "Annabelle" angeschaut. Wirklich begeistert ,war ich vom Spin Off zu "The Conjuring" jedoch nicht. Der Film sollte eine Art Vorgeschichte sein und den Hintergrund der Puppe mit dem Namen "Annabelle" beleuchten, dafür das die Puppe aber im Zentrum steht und uns das fürchten lehren soll, kommt sie aber wirklich selten zum Einsatz. Ich hatte da erwartet, dass wir mal ein gruseliges Grinsen bekommen, die Puppe wirklich diejenige ist, die agiert und die Menschen tötet, aber bis auf ein paar Szenen: Fehlanzeige. Auch die Spannung konnte bei mir nicht aufkommen. Es gab so gut wie kaum gruselige Momente und wenn welche kamen, steckte nicht viel dahinter. Und selbst die Story war irgendwie etwas diffus. Mich hat er also wie ihr seht nicht überzeugt. Horrorfilmanfänger dürften damit vielleicht ihren Spaß haben, aber wer sich wirklich gruseln will, der sollte die Finger davon lassen. 

© concorde Filmverleih   

Neben Annabelle habe ich mich auch endlich an "Django Unchained" gewagt und ärgere mich nun etwas, dass ich mir den Film nicht schon früher angeschaut habe. Das Genre "Western" hat mich einfach abgeschreckt, jedoch würde ich den Film nicht als solchen bezeichnen. Vielmehr nimmt er sich nicht all zu ernst und hat neben vielen brutalen, schockierenden Szenen, auch viele zum lachen. Obendrauf kommt natürlich noch die fantastische Besetzung bestehen aus Christoph Waltz (der für mich hier definitiv seine bisher beste Leistung abliefert), Leonardo DiCaprio (der sich wie immer selbst übetrifft), Jamie Foxx (den ich sonst nicht ganz so oft sehe, mir hier aber wirklich ausgezeichnet gefällt), Samuel L. Jackson (der immer Bestleistungen ablierfert) und Kerry Washington, die in diesem Film mal eine ganz andere Seite von sich zeigt. Dazu kam auch "Fantasy" nicht zu kurz, da ich mir endlich "Die Bestimmung" auf Dvd angesehen habe. Eine Kritik zum Filme, der mich nicht zu 100 % von sich überzeugen konnte. Findet ihr hier

Am Ende des Monats folgte dann noch der Action Film "Looper", der vor einiger Zeit auch schon im Tv zu sehen war, den ich mir aber lieber ohne Werbung auf Prime angeschaut habe. Hier fand ich es wirklich schön, dass der Film etwas anspruchsvoller war und man wirklich bei der Storyline mal mitdenken musste. Actionfans kamen natürlich mit all dem Geballer trotzdem nicht zu kurz. Generell kann ich den Film wirklich empfehlen.


Der März auf meinem Blog und in der Bloggerwelt:
Über meinen bunten Postmix im letzten Monat bin ich wirklich sehr zufrieden, vor allem weil ich einigen Posts auch mal etwas privatere, philosophischere Gedanken angeschlagen habe. Doch kommen wir erstmal zu euren All Time Favorites, bestehend aus den Kino-Neustarts, wo ich euch 6 ganz unterschiedliche Filme vorgestellt habe. Von der Neuverfilmung eines Disney Märchens, hin zu tieferen Stoffen, die sich mit Alzheimer und den katholischen Missbrauchsvorfällen auseinandersetzen zu Actionhaltigerem Stoff wie Insurgent oder Kingsman: The Secret Service. Auch im Serien Talk gab es in diesem Monat wieder einige Spannende Neuigkeiten, vom Update der Serien, die bald bei uns starten, hin zum Revenge Spin Off.


Um mal im Entertaiment Bereich zu bleiben, denn dort war im März wirklich einiges los, denn dazu habe ich euch auch noch das Historien Drama Reign vorgestellt, welches seit ein paar Wochen auf Sixx läuft und die Geschichte von Mary Stuart erzählt. Dazu habe ich Ende des Monats noch einmal ein kleines Fazit zur 5.Staffel von Pretty Little Liars gepostet, bin dabei auf die große Enthüllung von A eingegangen und habe fließig ein paar Spoiler für die kommende Staffel für euch gesammelt. Etwas Privater wurde es dann mit der Filmvorstellung von "Erinnerungen", der von einem Freund von mir gedreht wurde und bei einem Filmwettbewerb nominiert ist. Dieser dreht sich um die Spezialitäten aus Bayern und da haben wir definitiv einige zu bieten.



Private Töne habe ich jedoch auch in meinem letzten Monatsrückblick angeschlagen, dies war auch der Fall, als ich euch Bilder von einem spontanen Shooting gezeigt habe und dabei mal auf das Thema Schönheit eingegangen bin, die mehr umfasst, als nur das Aussehen. Etwas besser kennenlernen konntet ihr mich auch beim "Liebster Award", wo mich Diana nominiert hatte und den ich spontan mit ein paar älteren Bildern kombiniert hatte, die ich bisher noch nicht zeigen konnte.

Mit Bloggern vernetzt habe ich mich im letzten Monat nicht nur, durch zwei Blogvorstellungen, sondern auch durch eine neue Bloggerparade die ich gemeinsam mit Juliane geplant und organisiert habe. Diese dreht sich um das Thema Kindheitserinnerungen und nun werden euch 4 Monate lang, jeweils 4 Bloggerinnen, verschiedene Themen dazu näher bringen. Den Start haben unsere Lieblingsserien und Filme gemacht. Mich hat es vor allem gefreut euch im letzten Monat zwei Bloggerinnen vorstellen zu können, deren Blogs ich auch richtig gerne lese. Bei Mandy liebe ich den bunten Mix aus Beiträgen bestehend aus Fotografie, persönlichen Gedanken, Beauty oder auch Sport. Während ich bei Tina vor allem die Serienpost liebe, da wir doch einige gemeinsame Favoriten haben. Aber auch sie macht wirklich richtig tolle Fotos und teilt oft ihre Gedanken in diversen Beiträgen, wo sie mir auch einfach oft aus der Seele spricht.

Bevor ich nun zu den 5 Beiträgen aus der Bloggerwelt komme, die ich im letzten Monat interessant zu lesen fand, muss ich doch noch auf etwas eingehen, was ich im März wirklich erschreckend fand, nämlich was manche bereit sind  zu tun, nur um mehr Leser zu bekommen.Ich glaube ich muss jetzt nicht betonen, auf welches tragische Ereignisse ich hier anspiele, doch solche Beiträge lassen mich wirklich fragen, was manche bereit sind für ein paar Leser mehr zu tun? Dieses streben nach mehr und mehr Followern nimmt bei manchen Ausmaße an, die wirklich nicht mehr schön sind. Klar freue auch ich mich darüber, wenn ich einen weiteren Leser habe, aber einiges ging dann doch zu weit. Es gibt einfach Grenzen die sollte man nicht überschreiten, einfach schon weil es der Respekt und Anstand gebührt. In diesem Fall all den Angehörigen die vom Absturz des Germanwings Airbus betroffen waren. Reicht es denn nicht, wenn schon die Medien in ihrer Sensationsgeilheit alles veröffentlichen, was nur geht - egal ob wahr, unwahr oder offiziell bestätigt. Nun müssen sich auch noch einige Blogger einbringen, und den tragischen Vorfall für sich selbt nutzen, dazu mit Werbung in Facebook Gruppen. Für mich geschmacklos und deshalb musste es mal raus, obwohl ich mich sonst bei sowas zurückhalte und Themen dieser Art sonst nicht anspreche. 

Aber abseits davon, gab es wirklich einige Blogger, die sehr interessante Beiträge online gebracht haben, hier sind 5 davon:
1. Bei Frau Margarete gab es im letzten Monat einen wirklichen tollen Post über Leonardo DiCaprio und mal ehrlich, wer findet diesen Mann nicht toll? Mein Herz schlägt definitiv für ihn und seine Filme sind für mich Pflicht!
2. Auch bei Fadenvogel habe ich einen sehr interessant Beitrag zum Thema Film gefunden, denn sie schreibt über Liebespaare in Filmen, die sie nicht  verstehen kann. Persönlich gar keine so leichte Frage, aber bei einigen der genannten Beispiele muss ich ihr definitiv zustimmen.
3. Während Vita im März über den (Ehr-)geiz in der Bloggerwelt geschrieben hat, ein Thema welches gerade einige  Blogger beschäftigt - mich auch und bei dem ich gut finde, dass manche doch noch andere Ansichten haben.
4. Philosophisch geht es auch bei Mandy zu, die über Fragen  bloggt, die sich jeder mal gestellt haben sollte. Einige davon habe ich mir sogar schon gestellt, andere widerrum sind jedoch sehr interessant und gar nicht so leicht zu beantworten. Wer sich also mal selbst reflektieren möchte, sollte unbedingt ihren Beitrag lesen.
5. Während Cora uns Anfang März Lust darauf machte, mal wieder auszubrechen und einen Urlaub zu buchen, mit ihrem Travelguide über die italienische Stadt Verona. Ich habe jedes Detail daraus aufgesaugt, da wir es leider in unserem letztne Urlaub am Gardasee nicht in die Stadt geschafft haben, weshalb sie noch auf meiner Reiseliste steht. Und blickt man dazu derzeit aus dem Fenster, ist  Fernweh bei diesem Post vorprogrammiert.

Wie war bei euch der März?
Was habt ihr unternommen?
Was lief nicht so gut?
Welche Filme habt ihr gesehen und welche Bücher gelesen?

Sonntag, 29. März 2015

{Geständnisse eines Serienjunkies} Pretty Little Liars Staffel 5 Rübklick & Ausblick!

Wie ihr seht komme ich derzeit auch wieder etwas weniger zum bloggen, was sich aber nächste Woche schon wieder ändern wird. In den letzten Tagen war ich nur viel unterwegs und bin deshalb nicht dazu gekommen etwas zu tippen. Da ging es Abends mit Freunden zu einer Besprechung für einen Film, den wir drehen möchten, dann Freitags shoppen (und bin wirklich mit 3 Tüten aus dem Primark raus. Es mussten vor allem viele kleine Dinge wie Blumenbänder gekauft werden und dazu auch ein paar größere) und Samstag stand der Geburtstag von meinem Opa an. Somit war ich einfach komplett ausgebucht, denn Statistik muss ich auch noch lernen, da bald die Nachklausur ansteht. Da ich in dem ganzen Stress nicht dazu gekommen bin mein Outfit feszuhalten, gibt es heute meinen Post zu Pretty Little Liars, der euch die Wartezeit zur nächstne Staffel hoffentlich etwas verkürzt und versüßt. Eure lieben Kommentare aus den letzten Tagen möchte ich übrigens noch heute im Verlauf des Tages beantworten, aber jetzt wird erstmal gefrühstückt.

Das war es also, dass groß angekündigte und heißumworbene Staffelfinale von Pretty Little Liars - bei dem man erneut nicht unbedingt sein Versprechen gehalten hat. Zumindest ich fand die Antwort etwas dürftig und stehe damit nicht unbedingt alleine da. Zudem war es eine etwas durchwachsene Staffel, die irgendwann einfach nur noch vor sich hindümpelte und komplett die Spannung verlor. Bevor ich jedoch mit meinem Rückblick beginne möchte ich noch darauf hinweisen, dass dieser Spoiler für alle enthält, die bisher Staffel 5 noch nicht gesehen haben. Den Ausblick gibt es wie immer unter dem Cut, da ja nicht jeder Fan von Spoilern ist. Und ihr so selbst entscheiden könnt, ob ihr weiter lest oder nicht.

Was hat mir in der letzten Staffel gut gefallen? 
1. Allisons Rückkehr: Es war für mich einer der besten Handlungsstränge am Ende der 4.Staffel, denn er hat den Machern einige spannende Wege ermöglicht, die in meinen Augen vor allem zu Beginn der 5.Staffel gut umgesetzt wurden. Man wusste nie so ganz ob man Ali nun trauen kann, sie die Wahrheit erzählt oder uns erneut eine Lüge auftischt. Man hat sich gefragt, ob diese nette Version von ihr wirklich echt ist, vor allem da zwischendurch immer wieder ihr altes Gesicht aufblitzte. Das alles hat dafür gesorgt, dass man eine emotionale Achterbahnfahrt mitmachte - Sie mal hasste, mal Mitleid mit ihr hatte und Ali stellenweiße auch der große Bösewicht war. Irgendwie hätte mir es am Ende aber irgendwie doch beser gefallen, wenn sie A gewesen wäre und man auf eine Mentale Krankheit angespielt hätte, aber spätestens mit ihrer Inhaftierung wurde dieser Handlungsstrang sehr unrealistisch. 

2. Mona Vanderwaal: Einer der Charaktere die mir in dieser Staffel mit am Besten gefiel, weil man noch einmal ganz neue Facetten von Mona gezeigt hat und sie auch in den Augen der Zuschauer wieder ins rechte Licht rückte. Das man uns ihren Tod vorgespielt hat, war wirklich ein brillanter Schachzug der Produzenten, von dem nicht mal die Schauspielerin selbst etwas wusste, denn Janel Parrish war lange Zeit in dem Glauben, dass Mona wirklich gestorben sei. Somit hat mich das Finale dann überrascht, da ich nie gedächt hätte, dass so etwas wirklich so lange geheim gehalten werden kann. Jedoch freue ich mich darüber, dass Mona nun  zurück im Spiel ist, denn ihr Charakter ist einfach eine Bereichung für die Show, ebenso wie Janel Parrish, die Schauspielerisch zu meinen Lieblingen zählt. Sie hat einfach mit das größte Potential und ich bin gespannt, wie ihre Storyline in Staffel 6 weitergeht. 

3. Calebs Rückkehr: Mich hat es auch gefreut dieses alte Gesicht wiederzusehen, denn Caleb gehört für mich einfach zu Pretty Little Liars und nicht zu Ravenswood. Er hat in Staffel 4 einfach gefehlt und eine große Lücke hinterlassen, die man zum Glück nun geschlossen hat. Er wird einfach immer mein liebster männlicher Hauptdarsteller der Serie  bleiben und wird irgendwie von Jahr zu Jahr noch heißer ;). Zudem passt auch sonst niemand so wirklich zu Hanna. Travis mag zwar nett gewesen sein, aber er hat die Fans nicht so in Hysterie versetzt, wie dies bei diesen beiden der Fall ist.

“They can take everything from us, but they can’t take us from each other. I don’t care how far apart from you guys I am, I will still be with you”- Spencer

Was hat mir nicht so gut gefallen:
1. Der Spannungsabfall: Wie oben schon erwähnt, war diese Staffel in meinen Augen nicht die Beste der Serie, was einfach daran lag, dass vieles unglaublich lang gezogen wurde. Wir hatten einfach zu viele Folgen, in denen nicht wirklich etwas passierte, wo es keine neuen Erkenntnisse gab oder die Handlung nicht wirklich vorangetrieben wurde. Es wurde zu viel wiederholt, um Fragen herum geeiert, die der Zuschauer sich schon längst beantwortet hatte und manche Handlungen der 4 Mädchen waren dazu auch noch sehr naiv und haben "A" etwas zu simpel in die Hände gespielt. Das war auch der Grund, warum mich viele der Wendungen nicht mehr wirklich schockieren konnten. Das Vernichten der Beweise war zum Beispiel eine dieser naiven Handlungen ,die mich wirklich genervt haben und die ja nur in Hannas Verhaftung enden konnten und die Mädchen verdächtig da stehenl ließen. Das war auch mit 2-3 weiteren Handlungssträngen der Fall. Zwar gab es 4-5 gute Folgen ,zu denen definitiv das Mid Season Finale und das Finale gezählt haben, aber dazwischen wurde die ganze Spannung wirklich sehr schnell wieder abgebremst. 

2. Ravenswood: Zwar habe ich mich über  Calebs Rückkehr sehr gefreut, aber diese ständigen Anspielungen auf Ravenswood waren mir dann doch zu viel, vor allem da ich das Spin Off nicht gesehen habe. Ich hatte also keine Ahnung über die Handlungsstränge und den Plot der anderen Serie und finde einfach, dass diese in Pretty Little Liars auch nicht zu suchen haben, da sie die Handlung noch zusätzlich ausgebremst haben. 

3. Drama, Drama, Drama: Auch die ganzen Streitereien die man zwischen den Pärchen gestreut hat, gingen mir gegen Ende der Staffel sehr auf die Nerven. Ich verstehe nicht, warum vor allem in Jugendserien die Macher davon ausgehen, das konstante Beziehungen langweilig seien, denn das sind sie nicht. Vielmehr ist der Zuschauer davon genervt, wenn irgendwelche lächerlichen Streitigkeiten heraufbeschworen werden, die wiederum die Storyline ausbremsen. Bei Spencer und Toby war das in dieser Staffel wirklich schon sehr extrem und für mich auch ab und an zu viel. Ich fand es schade, dass man hier ein tolles Pärchen so kaputt schreibt und Spencer sich auch gleich wieder anderen Jungs zuwendet, die bei mir kaum Symphatiepunkte sammeln konnten.

“In the finale the audience and the pretty little liars will find out this big reveal all at the same time. Actually, Spencer finds it out like a minute before the other girls, but we’ll find this out together.”- Marlene King

Was sage ich zur großen "A" Enthüllung:
Wochenlang wurde damit geworben und in meinen Augen hat man das Versprechen nicht wirklich gehalten. Gut wir haben nun einen Namen, aber wieder kein Gesicht und somit auch keine Ahnung wer sich nun wirklich dahinter verbirgt. Das ist eine der Sachen, die mich derzeit an der Serie am meisten nerven. Schon allein 5 Staffeln auf einen Namen zu warten,  bedeutet als Fan einen langen Atem zu haben, aber dann nicht mal ein Gesicht zu bekommen, ist dann wirklich enttäuschend und wird wohl dafür sorgen, dass einige die Serie gar nicht mehr schauen. Die Reaktionen im Netz waren nämlich definitiv geteilt und es gibt auch viele, die so langsam nicht mehr warten wollen. Für mich nachvollziehbar, da es mir ebenso geht, jedoch werde ich weiterhin dran bleiben. Schon während den letzten Minuten wurde mir klar, dass wir wieder nicht mehr bekommen werden, als diese kleine Info und das hat mich dann schon während den zuschauen sehr geärgert, denn eignetlich hatte ich gehofft, dass wir ein Gesicht bekommen, das wir sehen wer A ist und es jemand ist, den man schon öfter in der Show gesehen, aber mit dem keiner gerechnet hat.

Dieser Wow Effekt blieb bei mir nun natürlich aus. Zwar beteuert Marlene auf Twitter, wir hätten die Person schon mal ohne Maske gesehen, aber dann dürfte dies nur ein ganz kurzer Moment sein und ob ich dann bei der Gesamtauflösung überhaupt einen Wow Effekt bekomme, bleibt für mich nun wirklich fraglich. Ich hätte mir also gerne mehr als einen Namen gewünscht, zumindest noch ein Gesicht in der allerletzten Szene, mit dem man uns zurücklässt. So heißt es erneut warten bis zum Sommer, wo As Identität dann wirklich gelüftet werden soll. Aber natürlich fragt man sich als Fan, ob man der Ankündigung wirklich glauben schenken kann? Denn leere Versprechungen gab es einfach in all den 5.Staffeln schon zu viele. Und das  zerstört auch immer wieder ein bisschen das Image der Show.


Was sagt ihr zum Finale und der Enthüllung?
Welche Thorien habt ihr nun?
Wünscht ihr euch noch mal einen Post über all die Theorien die seit dem Finale im Netz kursieren?
Wie fandet ihr die 5.Staffel?

Mittwoch, 25. März 2015

{Review} Die Bestimmung - Veronica Roth (Buch + Film)

Lange hat es gedauert, aber nun habe ich mich auch endlich einmal an den 1.Band der Divergent Saga gewagt und hatte das Buch dann gegen Ende doch noch sehr schnell durchgelesen. Genauer möchte ich hierauf aber wie immer in einer Kritik näher eingehen. Buchcover: © cbt Verlag!

Allgemeines:
http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Die-Bestimmung/Veronica-Roth/e455883.rhd
Originaltitel: Divergent
Deutscher Titel: Die Bestimmung
Autorin: Veronica Roth7
Verlag: cbt
Genre: Fantasy, Sci-Fi, Dystopie
Seitenzahl: 480 Seiten
ISBN: 978-3-570-16131-9
Preis Hardcover: 17,99 €
Preis Taschenbuch: 9,99 €
Sonstiges: Teil 1 einer 3-teiligen Romanreihe. Grundlage für die gleichnamige Verfilmung mit Shailene Woodley


Inhalt: In der Zukunft wird unsere Welt in 5 Fraktionen aufgeteilt: den selbstlosen Altruan, den mutigen Ferox, die friedfertigen Amite, die Selbstlosen Candor und die wissbegierigen Ken und mit 16 Jahren muss jeder Teenagern nach einem Eigenungstest sich für eine dieser Faktionen entscheiden. Hierbei wird die Fraktion die eigene Familie und man passt sich deren Lebens- & Denkweise an. Wer in keine Fraktion passt gilt als "Fraktionsloser" und muss ein erbärmliches Leben aus Ausgestoßener auf der Straße führen. Auch Beatrich ist eine sogenannte "Unbestimmte", denn ihr Testergebnis deutet nicht eindeutig auf eine der 5 Fraktionen hin. Damit wird sie zur Gefahr fürs System...

Meine Meinung: Schon lange stand "Die Bestimmung" ganz oben bei mir auf der Leseliste, deshalb war die Freude auch groß, dass wir nun die ersten zwei Bände bei uns in der Bücherei haben. Da musste ich das Buch dann einfach sofort mitnehmen und es zuhause lagern. Denn zum lesen kam ich leider erst nach meinen Prüfungen und ich muss gestehen, dass mich der Anfang noch nicht sofort gepackt hatte. Es dauert etwas bis sich das Buch so wirklich warm läuft, aber je mehr die Spannung gegen Endes des Buches  zugenommen hat, umso weniger konnte ich es aus der Hand legen. Ich bin dann einfach komplett in Tris Welt eingetaucht und war gespannt was mich noch erwartet, denn man hat als Leser gemerkt, wie sich die Situation immer mehr zuspitzt und ein Krieg unsausweichlich wird. Ab dem Moment fand ich das ganze Buch dann einfach nur noch mitreißend. Die Initation zu vor hatte zwar ihre spannenden Momente, war mir aber etwas zu lang gezogen und man hätte sie in meinen Augen etwas kürzer abhandeln können. Schön hätte ich es hier auch gefunden, wenn man noch etwas über dieses Ritual bei den anderen Fraktion erfahren hätte. Ich habe mich immer wieder gefragt, wie diese wohl bei den Altruan, den Ken oder Candor abläuft und war etwas enttäuscht, dass wir dort keine Einblicke erhalten. Klar liegt dies daran, dass man nur aus Beatrice Sicht liest, aber man hätte es zumindest mal in einem Satz erwähnen können. So bleiben diese Fragen unbeatwortet.

Was den Schreibstil angelangt entspricht er einem typsichen Jugendbuch: Nicht all zu anspruchsvoll, leicht verständlich aber trotzdem flüssig. Wobei mich ab und an die vielen Wiederholungen der Wörter gestört haben, aber da meckere ich nur auf hohem Niveau. Ich fande nur das hätte man ab und an vermeiden können und sowas springt mir ebenso wie Rechtschreibfehler in Büchern immer ins Auge. Aber alles in allem kommt man sehr schnell in das Buch rein und es ist sonst sehr angenehm geschrieben. Dadurch das es nur aus Tris Sicht geschrieben ist, hat man natürlich auch keine Probleme, dass man nun die Übersicht verliert.

Mit Beatrice hat man zudem einen sehr symphatischen Hauptcharakter geschaffen, der wirklich mal normal war, denn zu Beginn des Buches ist sie alles andere als eine Heldin oder eine perfekte Mary Sue. Sie ist jemand der Ecken und Kanten hat, ohne eine dramatische Vorgeschichte und die sich im Verlauf des Buchs  entwickelt. Von Kapitel zu Kapitel merkt man wie sie ihre Unsicherheiten und Ängste ablegt und taffer wird. Mir hat vor allem diese Komponente sehr gefallen. Mit Four hat man ihr dann einen wirklich tollen Gegenspieler geschaffen, der von Anfang an sehr interessant war, da man nur langsam mehr über ihn preisgegeben hat. Das hat bei mir sogar das Verlangen geschürt, endlich mehr über ihn zu erfahren, auch wenn einige Antworten nicht die überraschendsten waren und ich mir diese schon recht früh im Verlauf des Buches gedacht habe. Trotzdem fand ich die Chemie zwischen den beiden Charakteren spürbar und sehr interessant. 
Fazit: Zwar dauert es etwas bis "Die Bestimmung" sich warm läuft und an Spannung aufnimmt, dafür kann aber vor allem dann das Ende überzeugen, dass Lust auf den 2.Band macht und der wirklich symphatische Hauptcharakter. Ein Buch das wirklich einen interessanten Auftakt für die Reihe legt, eine Menge Potential hat und vorallem Fans von Dystopien gefallen dürfte. 3 von 5 Sternen!


Titel: Die Bestimmung - Divergent
Länge: 139 Minuten
FSK: Ab 12 Jahren freigegeben
Produktionsstudio: Concorde Filmverleih GmbH
Produzent: Neil Burger
Cast: Shailene Woodley als Beatrice Prior, Theo James als Four, Kate Winslet als Jeanine Matthews, Ansel Elgort als Caleb Prior, Ashley Judd als Natahlie, Tony Goldwyn als Andrew, Miles Teller als Peter, Maggie Q als Tori, Zoe Kravitz als Christina und Jai Courtney als Eric

Meine Meinung: Als Buchleser hat mich der Film wirlich sehr enttäuscht. Mir ist natürlich klar, dass man immer Dinge wegglässt, abändert oder verkürzt, aber hier wurden in meinen Augen wirklich wichtige und auch spannende Szenen komplett außen vorgelassen, bei denen ich dies auch gar nicht nachvollziehen kann. Denn für mich ging dabei wirklich die Spannung etwas verloren, vieles war für Nicht Buchleser auch unverständlich. Den Film selbst habe ich nämlich mit meinen Eltern geschaut, dennen er zwar gut gefiel,aber an der einen oder anderen Stelle musste ich ihnen dann doch noch einiges erklären. Der Trailer selbst gaukelt einem hier in meinen Augen auch etwas anderes vor, denn da hatte ich das Gefühl, dass man sehr nah am Buch bleiben würde, aber scheinbar hat man hier nur die Buchtreuen Szenen herausgepickt und in Szene gesetzt. Finde ich sehr schade, vor allem was das Ende betrifft konnte ich dann meine Entrüstung nicht mehr für mich behalten. Ich möchte nun nicht zu jemanden avancieren ,der Buchverfilmungen generell verteufelt, denn das tue ich nicht. Es gibt Verfilmungen aus den letzten Jahren die ich sehr gelungen finde und genossen habe (beispielsweiße Harry Potter oder Die Tribute von Panem) - Divergent gehört da leider nicht dazu.Und das so viele seine Buchtreue loben, kann ich somit nicht komplett nachvollziehen oder zumindest habe ich es anders empfunden. Klar das Grundschema bleibt schon erhalten, aber für mich hat man einiges Weggestrichen, was ich schmerzlich vermisst habe.

Versteht mich aber nicht falsch, natürlich war nicht der ganze Film schlecht, jedoch war ich einfach enttäuscht, dass so viele Schlüsselelemente fehlen, die nicht nur zu Beatrice Wandlung beigetragen oder die Welt der Ferox gezeigt haben, sondern auch einiges zur Storyline beigetragen hatten. Das fängt dabei an, dass Tris keinen einzigen der Kämpfe gewinnt, während sie im Buch dazu lernt und genau das tut. Das es keinen Streit gibt, der daran entbrennt, dass Christina die Flagge erobert (das mag manchen unwichtig erscheinen, aber es zeigt, wie sehr jeder in dieser Situation an sich selbst denkt und das jeder für sich die Initation bestehen möchte, unabhängig davon was der Rest tut), der Tod einer der Initation, der für mich im Buch auch noch einmal gezeigt hat, wie sehr jeder dieses Ritual überstehen möchte und wie weit mache dafür gehen. Und natürlich das Ende, in dem Tris eigentlich nur Four gegenübersteht und nicht Jeanine. Teilweise sind diese Änderungen definitiv auch der Altersfreigabe geschuldet, denn das Buch war schon um einiges brutaler.

Um aber mal vom Negativen zum Positven zu kommen, denn die Welt an sich fand ich wirklich gut dargestellt. Die Eigenschaften, Charkaterzüge und auch das Aussehen der Fraktionen hat man perfekt getroffen. Auch die zerfallene Kulisse von Chiago kann da Eindruck schinden, während man ebenso die Angstwelten auf interessante Weiße eingebaut hat, ohne diese ständig zu wiederholen und natürlich gab es auch die Momente die mich wirklich von sich überzeugen konnten. Wie die Zeremonie der Bestimmung, Fours Angstwelt oder der letzte Kampf zwischen Tris und ihm, der trotz der Abänderungen sehr intensiv war, wobei mir Jeanine da wirklich fehl am Platz vorkam.

Was die Darsteller angeht finde ich Shailene Woodley als Tris wirklich gut besetzt, da sie nicht nur vom äußerlichen her meinem Idealbild entsprach, sondern auch Schauspielerisch überzeugen konnte. Ich bin schon gespannt darauf, wie sie sich in den kommenden Filmen noch entwickelt. Auch Theo James, der zwar nicht meinem Bild von dem Charakter entsprach, konnte mich dann von seinem Talent überzeugen und da kann ich es auch verschmezen, wenn der Schauspieler nicht haargenau wie im Buch aussieht. Miles Teller war als Ekel auch sehr gut besetzt, wobei ich von ihm gerne noch ein paar Szenen mehr gesehen hätte und zu Kate Winslet muss ich wohl nichts weiter sagen. Blass blieben für mich Ansel Elgort und Zoe Kravitz, die mich einfach nicht von sich überzeugen konnten und für mich irgendwie nicht zu den Charakteren passen wollten - aber vielleicht kommt das noch. Die Chemie zwischen Shailene und Theo James fand ich auch sehr gut, da lag definitiv ein Knistern in der Luft und sie hatten einige schöne Momente.
Fazit: Für mich weicht der Film an manchen Stellen zu sehr vom Buch ab und verschenkt damit etwas an Potential, doch der Grundgedanke des Buches ist durchweg vorhanden und vor allem die Fraktionen werden gut umgesetzt. Dazu machen Shailene und Theo für mich wirklich einen guten Job, 2,5 von 5 Sternen, weil der große Wow Effekt zwar ausbleibt, der Film aber einen spannenden Auftakt gelegt hat!

Wer hat das Buch gelesen oder den Film gesehen?
Wie fandet ihr Buch oder Film?
Als Buchleser: War er für euch nun Buchtreu oder geht es euch ähnlich wie mir?

Montag, 23. März 2015

{Outfitpost} Not all friendships are meant to be forever und Favorites of the Week!

Erst vor einigen Tagen war ich mal wieder mit einer meiner Freundinnen aus meiner Kindheit und Jugend unterwegs und das hat mir bewusst gemacht, wie viel kleiner mein Freundeskreis mit den Jahren doch geworden ist und wie viel ich in Sachen Freundschaft lernen musste. Und nicht immer waren es schöne Erfahrungen, doch je älter man wird, umso mehr lernt man zu verstehen, dass nicht jede Freund/inn uns den ganzen Weg begleiten soll. Egal wie schmerzhaft das Ende einer Freundschaft auch war, jedes mal hat man dadurch auch etwas gelernt, ist stärker geworden und hat sich verändert. Man ist daran gewachsen und ich glaube Freunde gehen zu lassen ist eine Lektion die jeder im Leben lernen muss, selbst wenn sie schmerzhaft ist. Aber es gibt nun mal Menschen, die uns nur einen kurzen Teil unseres Lebens begleiten, beeinflussen, aber trotzdem ihre Spuren hinterlassen. Und egal wie lange ich mit einer alten Freundin nicht mehr gesprochen habe, egal wie wir auseinander gegangen sind, was bleibt sind immer die Erinnerungen an die ich gerne zurück denke. An die lustigen und traurigen Momente. Die Geheimnisse, die geteilt wurden und die man egal wie sehr man verletzt wurde, immer für sich behält und behütet, so wie man es versprochen hat.

Doch Freundschaften enden auf den unterschiedlichsten Wegen - es muss nicht immer ein großer Streit sein, der einen Keil zwischen einen treibt. Oftmals verliert man sich einfach aus den Augen, man beginnt sich plötzlich nicht mehr zu schreiben, hört nichts mehr von einander und trifft sich nicht mehr. Einfach so, ohne Grund, ohne Streit, ohne einen großen Vorfall. Einfach weil man keine  Zeit mehr hat, im Stress versinkt und das Leben seinen Lauf nimmt. Dazu trifft man all diese neuen Menschen, mit denen man sich anfreundet, die plötzlich  zum Mittelpunkt werden und genauso ergeht es wohl auch der anderen Person. Es ist erschreckend, aber vor allem nach dem Schulabschluss etwas, dass trotz großer Versprechungen, bei den meisten passiert. Manchmal merkt man aber auch einfach, dass man sich auseinander entwickelt und einen anderen Weg einschlägt. Man kann mit den Vorstellungen, Wünschen und Ansichten des jeweils Anderen nichts mehr anfangen und beginnt dann sich umzuorienteren. Menschen verändern sich nun mal, manche zum Positiven, manche zum Negativen und andere wiederum werden die Person, die sie vielleicht niemals werden wollten. Und manchmal...ja da wird man enttäuscht, weil sich vielleicht plötzlich eine Seite zeigt die man nicht kannte, man verletzt wird, vielleicht belogen oder betrogen und sich dann in einem rießigen Streit wiederfindet, der zu groß ist um ihn zu vergessen und man einfach zu verletzt ist, um nun erneut zu verzeihen.  Versteht mich nicht falsch, ich bin ein Mensch der findet, dass jeder eine zweite Chance verdient hat, aber nicht immer ist diese vielleicht sinnvoll.

Früher habe auch ich versucht an jeder Freundschaft so lange festzuhalten wie es geht, die Wogen zu glätten und zu kämpfen, doch wenn man merkt, dass es alles nur einseitige Bemühungen sind, dann ist es manchmal besser seinen eigenen Weg zu gehen und sich mit den Menschen zu umgeben, die wirklich zu einem stehen. Diejenigen, die auch da sind wenn es nicht so gut läuft, man schwere  Zeiten durch macht und eigentlich so gar nicht liebenswürdig ist. Das sind heute weit weniger als damals, aber ich weiß das ich mich auf diese Menschen zu 100 % verlassen kann. Ich kann bei ihnen ich selbsts ein, alte Erinnerungen hervorkramen, Neue entstehen lassen, dumme Witze (die bei mir wirklich nie lustig sind) erzählen und mal alles was mich belastet rauslassen. Ich bin dankbar für diese Menschen und auch dankbar dafür, dass ich von mir sagen kann vor allem in meinem Besten Freund so etwas wie einen "Seelenverwandten" gefunden zu haben. Jemand bei dem man weiß, dass egal wie lange man sich nicht gesehen hat, egal wie viele Kilometer zwischen einem liegen, es sich immer anfühlt als hätte man erst gestern mit einander gesprochen. Egal wie lange wir uns nicht sehen, es fühlt sich immer sofort vertraut an, als hätte es keine Pause gegeben. 

Wie ihr merkt habe ich nun wieder mal meinen Gedanken freien Lauf gelassen, etwas was ich gerne öfter mit Outfitposts kombinieren würde. Da sie einfach die Persönlichere Seite, gemixt mit etwas Mode, auf meinem Blog verkörpern. Ein Outfit gibt es natürlich jetzt auch noch, das wie oben schon erwähnt bei einem Treffen mit einer guten Freundin entstanden ist. Wir haben das schöne Wetter in der letzten Woche genutzt und sind sehr lange mit ihrem Hund gelaufen, haben uns unterhalten und am Ende hat sie noch ein paar Fotos für meinen Blog geschossen. Danke dafür, denn sie sind wirklich toll geworden. Die Kombination mag ich vor allem deshalb, weil sie so schön lässig und für den Alltag perfekt geeignet ist, denn sie ist wirklich sehr bequem. Die Bluse passt in meinen Augen einfach perfekt zur Leggins und beides zusammen gefällt mir einfach unglaublich gut. Dazu natürlich noch bequeme Boots, in denen man auch lange unterwegs sein kann: 





Sonntag, 22. März 2015

{Blogvorstellung} Laternenlicht

Und auch heute habe ich wieder eine Blogvorstellung für euch und darf euch diesmal den Blog von Tina vorstellen. Etwas worüber ich mich wirklich sehr freue, denn er  zählt schon seit längerer Zeit mit zu meinen absoluten Lieblingen und das nicht nur, weil Tina genauso gerne Serien schaut wie ich, sondern ich ihren Themenmix immer sehr abwechslungsreich und interessant finde. Sie spricht vieles an, was mir auch im Kopf herumgeistert, was mich selbst interessiert und in Sachen Fotografie bin ich immer wieder begeistert von ihren Ergebnissen. Auch sie hat mir bei einem Interview Rede und Antwort gestanden und wenn ihr auch mal vorgestellt werden möchtet, findet ihr alle Infos dazu hier!

http://viableheart.blogspot.de/


1. Hallo Tina. Danke dass du dich für ein kleines Interview bereit erklärt hast. Stelle dich und deinen Blog doch erst einmal den Lesern vor.
Hey. Also… ich bin Tina, 25 Jahre alt und blogge seit Sommer 2013 mit wachsender Leserschaft auf Laternenlicht. Ein genaues Thema gibt es eigentlich nicht, vielmehr viele verschiedene, da ich mich nun mal auch für viele Dinge interessiere. Das geht von Fotografie zu Medien jeder Art, Reviews und Tests und vor allem persönliche Dinge sowie Tipps zu Blogs, Haushalt und Co. Auch veröffentliche ich Arbeiten zu meinem Buch und sinniere über das Möchtegern-Autorendasein. Laternenlicht repräsentiert mein kreatives Chaos im Kopf an dem ich alle teilhaben lasse ohne mich für irgendwen zu verstellen.


2. Auf deinem Blog veröffentlichst du immer wieder Teile einer eigenen Geschichte. Wie kam die Idee dazu auf, um was dreht sich die Geschichte und würdest du gerne später auch mal dein Geld als Autorin verdienen?
Ich hab die Idee geträumt, wie fast immer irgendwie. Das fängt immer mit einem Traum an und wird meistens dann nach viel drüber nachdenken und manchmal auch durch weitere Träume erweitert. Mein aktueller Versuch, ein Buch zu schreiben, handelt von einer jungen Frau, die sich plötzlich mit einer völlig neuen, übernatürlichen ‚Parallelwelt‘ konfrontiert sieht. Dabei wird sie vieles kennenlernen und erleben, von dem sie immer dachte, es seien nur Schauergeschichten die man am Lagerfeuer erzählt. Sie wird Verluste erleben. Ein bisschen düster gehalten, sozusagen. 
Und natürlich würd ich super gerne irgendwann einmal ein Buch veröffentlichen – das würde jeder, der schreibt, sicherlich gerne! Aber bis dahin ist es noch ein sehr, sehr langer Weg und ob es die oben erwähnte Geschichte ist oder nicht doch eine ganz andere, steht wohl in den Sternen.


3. Was tust du wenn du, vor allem bei deiner Geschichte oder auch was den Blog betrifft, mal in ein KreaTief fällst? Welche Tipps kannst du Bloggern oder Fans die Fanfiktion schreiben geben, um da wieder heraus zu kommen?
Oh, ganz böse Sache. Ich kenn das, nicht unbedingt vom Bloggen, aber eben vom Schreiben. Mir hilft es bei einer Schreibblockade immer, alles zu erledigen, was im Kopf rumschwirrt. Sei es die Wäsche machen, den Hund Gassi führen oder die Hausarbeit erledigen. Pflichten müssen erst erledigt werden. Dann ‚kapsel‘ ich mich sozusagen von meiner Umwelt ab. Der Mann darf irgendwas machen, was ihn beschäftigt und ich lasse mich mit dichten Kopfhörern von instrumentaler Musik einlullen. Danach heißt es Arschbacken zusammenkneifen und in die Tasten hauen. Es kann aber auch am Thema liegen. Oder am fehlendem Thema. Dann hilft es viel, sich Inspirationsquellen anzueignen. Blogs durchstöbern und Ideen notieren, stundenlang auf Pinterest surfen oder einfach ein Buch lesen oder eine gute Serie schauen. Ideen kommen, wenn man mit offenen Augen durchs Leben geht, überall auf: egal ob als Schreiber oder als Blogger.


4. Du bist ja ebenso ein großer Serienjunkie wie ich. Welche Serie ist war für dich bisher der interessanteste Neustart in diesem Jahr und warum?
Serienjunkie? Ich? Iwwwo ;) In der deutschen Serienlandschaft war für mich Gotham wirklich ein toller Serienstart, auch Reign schaue ich nach anfänglichen Schwierigkeiten (mein innerer Historiker weint eben immer etwas mit) ganz gerne. Ansonsten habe ich die neue Serie iZombie mitverfolgt, die von den Machern von Veronica Mars stammt. Und ich finde die Pilotfolge schon einmal sehr, sehr vielversprechend und hoffe, dass sie so toll weitergeht. Kann ich jedem nur empfehlen!


5. Und auch die Fotografie spielt in deinem Leben eine große Rolle. Wie kam es dazu dich als Fotografin selbstständig zu machen und welche Tipps kannst du all denjenigen raten, die auch überlegen diesen Schritt zu wagen?
Puh, eigentlich war es nur eine Schnapsidee. Ein typischer „man könnte ja mal…“-Moment. Da ich eh mit meinem Beruf als Bürokauffrau komplett unzufrieden war und mein eigenes Ding machen wollte, beschlossen ich und der Mann an meiner Seite das man es versuchen könnte. Diese Gedanke war fast ein dreiviertel Jahr bevor es im Januar 2015 losging. Ich denke gerade heutzutage vergeht die Zeit, das Leben, einfach so unwahrscheinlich schnell, dass man irgendwann an einen Punkt ankommt, an dem man gewisse Dinge nicht mehr riskieren will/kann. Da muss das Haus abbezahlt werden, das Kind/die Kinder bedürfen finanzieller Sicherheit… sowas habe ich alles nicht. Insofern bin ich mit viel Hilfe seitens sehr lieber Menschen ins kalte Wasser gesprungen und erlebe 2015 damit als sehr spannende Zeit.
Ich würde allerdings jedem, der sowas auch möchte, eines empfehlen: sorgt dafür, dass irgendein gutes Einkommen oder große Ersparnisse da sind. Und macht euch vielleicht dann nicht gleich auf Vollzeitbasis selbstständig. Es kostet alleine an den normalen Versicherungen so unheimlich viel jeden Monat, das müsst ihr erst einmal schaffen reinzubekommen. Dann kommen noch Nebenkosten, Miete usw. alles dazu. Es ist ein teurer und vor allem sehr sparsamer Traum den man sich gut mit vielen Rettungsschirmen überleben sollte, gerade heutzutage, wo jeder eine Kamera hat und jeder für 10 supertolle Bilder nur 20 € am Liebsten zahlen möchte. Achso und: die deutsche Bürokratie ist echt übel. Meldet also alles so rechtzeitig wie möglich an!


6. Zum Abschluss überlasse ich dir noch mal das Wort und du darfst loswerden, was dir noch auf der Zunge brennt.
Leute, lebt eure Träume aus. Heutzutage stehen uns alle Türen offen und niemand möchte gerne am Ende seines Leben zurückblicken und sich schwarz ärgern, dass er nicht mutig genug war, seinen Wünschen oder Ideen nachzugehen. Seid mutig. Erlaubt euch zu träumen.

Freitag, 20. März 2015

{Tag} Liebster Award

Es ist mal wieder Zeit für einen kleinen Tag, denn Diana von Kleinstadtprinzessin hat mich beim Liebsten Award getaggt, dankeschön dafür. Natürlich nehme ich mir gerne die Zeit und beantworte ihre 11 Fragen, in der Hoffnung das ihr auch etwas neues und interessantes über mich erfahrt. Und zudem machen Tags wirklich ne Menge Spaß. Um den Tag etwas interessanter zu gestalten gibt es dazu ein paar Bilder, die ich schon seit längerem mal veröffentlichen wollte und bei denen ich einfach die unterschiedlichsten Ausdrücke mal ausprobieren wollte.


Die Regeln:
  • Bedanke dich beim Blogger, der dich nominiert hat
  • Beantworte die 11 Fragen
  • Nominiere 5 - 11 Blogger und überlege dier 11 eigene Fragen
  • Informiere die von dir getaggten Blogger

Die Fragen:

1. Wie würdest du deinen Blog in drei Worten beschreiben? 
Puh das ist gar nicht so einfach für jemanden, der schon Probleme hat sich selbst zu beschreiben (ja ich schiele schon mit Angst auf die nächste Frage). Aber nachdem ich mir etwas längere Zeit Gedanken darüber gemacht habe sind mir doch 3 Worte eingefallen, die passen würden:

vielfältig    fangirling     leidenschaftlich

Warum aber genau diese 3 Worte: Naja vielfältig weil ich einfach über die unterschiedlichsten Dinge blogge und Abwechslung für mich hierbei ein wichtiger Punkt ist. Ich begeistere mich einfach für mehr als nur Mode, nur Filme, nur Bücher oder nur Serien und genauso abwechslungsreich wie auch mein Leben ist, soll es dann auch auf meinem Blog werden. 

Fangirling (gibt es das adjektiv überhaupt?) weil es wohl kein Geheimniss ist, dass ich häufig über all meine Lieblingsserien, Filme und Bücher schreibe, die in meinem Leben einfach eine wichtige Rolle spielen, weil sie mir helfem vom stressigen Alltag mal etwas Abstand zu nehmen und die Probleme hinter mir zu lassen. 

Und leidenschaftlich, weil das bloggen nun mal meine Leidenschaft ist. Hinter dem Bildschirm sitzt niemand der dieser Tätigkeit Hauptberuflich nachgeht, sondern ich lebe hiermit einfach nur eines meiner Hobbys aus, ohne dafür Geld  zu erhalten und bin sonst eine ganz normale Studentin, die jedoch eine Menge Zeit und Herz in ihre Beiträge investiert und sich über jeden Klick, jedes Kommentar und jeden Besucher der länger veweilt, öfter vorbei schaut oder auch Leser wird deshalb rießig freut. 


2. Wie würdest du dich selbst in drei Worten beschreiben?
Zwar begegnet einem diese Frage immer wieder im Leben, jedoch tue ich mich jedes mal schwer mit meiner Antwort. Ich finde es gar nicht so einfach sich selbst zu beschreiben, weil man dazu  tendiert, eher die Fehler anstatt wirklich das Positive zu sehen. Deshalb habe ich mir auch hier viele Gedanken gemacht und würde mich nun so beschreiben:

Labertasche    Temperamentvoll    Perfektionistisch

Die Labertasche bestätigt wirklich jeder der mich kennt, denn ich bin jemand der sehr kommunikativ ist, wie man so schön sagt. Ich mag es zu reden und finde das auch besser, als wenn man nicht offen auf andere zugehen kann. Dadurch lebe ich mich einfach überall sehr schnell ein, lerne neue Leute kennen und knüpfe Kontakte, auch wenn man manchmal vielleicht auf Durchzug schalten muss (was mein Bester Freund wirklich unglaublich gut beherrscht).

Beim zweiten gestehe ich, dass auch ich an manchen Tagen echt Launisch sein kann, generell gerne meine Meinung vertrete oder ein Sturkupfsein kann. Ich habe meistens zu jedem Thema einen festen Standpunkt und den vertrete ich auch, egal gegen wen. Und natürlich bin auch ich nicht gefeit gegen schlechte Laune und lasse dann ab und an mal kurz die  Zicke raus.

Wer meinen Blog länger liest, der weiß jedoch auch das ich eine Perfektionistische Ader habe, denn wenn ich etwas anpacke, dann möchte ich es auch perfekt machen. Deshalb gebe ich immer 100 %, hänge mich rein und mache mir  viele Gedanken um Dinge. Das merkt man vor allem dann, wenn ich hier mein Layout ändere ;). 

3. Seit wann bloggst du?
Unglaublich aber wahr: Mein erster Beitrag ging am 16.Juli 2011 online und seitdem habe ich wirklich eine große Reise gemacht. Wenn ich heute auf die ersten Beiträge schaue, dann sind sie mir eher unangenehm, jedoch sehe ich daran auch wie ich mich weiterentwickelt habe und das freut mich auch wirklich sehr zu sehen. Generell muss jeder am Anfang erstmal seine Richtung finden und vor allem beim bloggen merkt man erst nach einer Zeit was einem wirklich liegt und wo die Reise hinsoll. 
 
4. Hast du Haustiere? Wenn ja, welche? 
Im Moment habe ich leider keine Haustiere, aber bis vor ein paar Jahren war mein treuer Begleiter mein Border Collie Berner Sennenhund Mischling Rusty, der wirklich mein tierischer Bester Freund war. Somit war es sehr schlimm, als wir ihn dann aufgrund von Krebs einschläfern lassen mussten. Jedoch möchte ich irgendwann wieder einen Hund haben, denn für mich gibt es nicht schöneres,als sich um ein Tier zu kümmern, weshalb ich generell sehr Tierlieb bin.



5. Sommer oder Winter? 
Definitv Sommer. Ich bin ein Sommer Kind durch und durch, dass mit Schnee, den kalten Temperaturen und dem frühen Dunkel werden noch nie etwas anfangen konnte. Mich macht das eher schlecht gelaunt und genervt, als das ich wirklich die Schönheit darin sehe. Doch im Sommer, da sieht man all dieses neue Leben in Form  von Blumen die wieder erblühen, der Natur die ihre Schönste Seite zeigt und die Tiere die ihren Weg nach draußen finden.Wie sollte man diese Zeit also nicht mögen?

6. Eis oder Smoothie? 
Auch hier ganz sicher Eis. Das gehört für mich einfach dazu, sobald die ersten Sonnenstrahlen zu sehen sind. Am liebsten dann dunkle Schokolade, Erdbeere, Straciatella oder Tiramisu. 

7. Welche ist deine Lieblingsstadt? 
Leider bin ich ja noch nicht so in der Welt herumgekommen, wie ich es mir wünschte. Doch von den Städten die ich gesehen habe, hat mir bisher München am besten gefallen. Ich komme ja selbst aus Bayern, wohne jedoch noch sehr weit von München entfernt, sodass es für mich auch jedes mal erneut eine kleine Weltreise ist, aber ich mag einfach die Offenheit der Menschen dort. Und finde auch die Stadt selbst sehr sauber und schön gestaltet. Ansonsten liebe ich jedoch auch noch Köln, weil man dort wirklich super shoppen gehen kann. 



8. Welche Sehenswürdigkeit gibt es in deiner Stadt? 
Ganz ehrlich bei mir auf dem Land gibt es wirklich nicht  viel zu sehen, außer viele grüne Flächen. Was natürlich auch sehr schön ist und je älter ich werde umso mehr bin ich froh über die Ruhe, die bei uns herrscht.

9. Hast du einen Lieblingsfilm oder eine Lieblingsserie? 
Ich glaube wer schon länger meinen Blog liest, weiß das ich beides nur zugenüge habe. Jedoch nenne ich nun wirklich mal nur meine Allerliebsten Lieblinge. Beim Film ist dies die Harry Potter Reihe, neben den Büchern, haben es mir nämlich auch die Filme angetan und ich bin ganz typisch "Generation Potter" mit ihnen große geworden. Bisher gibt es auch keine Reihe, die mich so faziniert, mitgerissen und verzaubert hat, wie es  mit Harry Potter der Fall war. Bei Serien ist mein absoluter Liebling Teen Wolf. Vor ein paar Jahren hätte die Antwort noch anders ausgesehen, doch seit ca. 2 Jahren habe ich einen absoluten Narren an der Serie gefressen, die wirklich von Staffel zu Staffel besser wird und deren Schauspieler sich auch immer mehr entwickeln. Vor allem die 3.Staffel hat bewiesen, dass Teen Wolf schon längst sein Teenie Image abgelegt hat und auch ältere Zuschauer anspricht.

10. Welches Land möchtest du unbedingt bereisen? 
Es sind eigentlich zwei Länder: England und Amerika. Ersteres weil ich von der Geschichte des Landes sehr fasziniert bin und es dort einfach so viele mittelalterliche Bauwerke gibt die ich gerne mal sehen möchte über den Tower of London zu Hever Castle und Hampton Court. Da ich auch sehr an der Geschichte der Tudors interessiert bin und hier immer viele Biografien lese, wäre es einfach mal toll, die Bauwerke durch die all diese Menschen gewandelt sind, mal selbst zu besuchen und die Atmopshäre auf mich wirken zu lassen. Und Amerika übt wohl auf jeden seinen Hollywood Charme aus und erweckt die Illusion, "dass einfach alles möglich ist". Das Land hat dieses ganz eigene Feeling und bietet  viele interessante Orte und Sehenswürdigkeiten die ich gerne mal besuchen möchte. 


11. Wenn du einen Wunsch frei hättest, welcher wäre das?
Puhh eine weitere Frage die gar nicht so leicht ist. Ich glaube ich würde mich gegen oberflächliche Dinge entscheiden und mir einfach nur wünschen noch sehr lange ganz viel Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden verbringen zu können, denn diese Menschen sind wirklich das wichtigste in meinem Leben und ich hoffe einfach, dass es ihnen gut geht, sie alle ihren Weg im Leben finden und glücklich sind und wir irgendwann später, wenn wir schon Omas und Opas sind uns irgendwann an all die tollen Zeiten gemeinsam auf der Veranda bei einem leckeren Stück Kuchen erinnern können, vielleicht so gar beim Kartenspielen. Denn ganz ehrlich was bringt es schon sich Geld, Materielle Dinge oder änliches zu wünschen, wenn man sie mit niemandem teilen kann?

Wen tagge ich?
  • Mandy
  • Tina
  • Cora
  • Jana
  • Und jeder der sonst noch Lust hat meine 11 Fragen zu beantworten
Die Fragen:
1. Wie bist du zum Bloggen gekommen?
2. Was hat sich durch das Bloggen in deinem Leben verändert?
3. Auf was bist du in deinem Leben besonders stolz?
4. Wo siehst du dich in 10 Jahren?
5. Was wolltest du schon immer mal in deinem Leben ausprobieren?
6. Welcher musikalischer Ohrwurm begleitet dich gerade?
7. Welches Buch bekommst du nicht mehr aus deinem Kopf und warum?
8. Was war dein schönster Urlaub bis jetzt?
9. Welches Land möchtest du unbedingt mal bereißen und warum?
10. Auf was freust du dich in diesem Sommer am meisten?
11. Was macht für dich den perfekten Tag aus?


Und nun meine Fragen an euch: 
Wie würdet ihr euch und euren Blog in 3 Worten beschreiben?
Was würdet ihr euch Wünschen?
Und wohin wollt ihr mal verreisen?

Mittwoch, 18. März 2015

{Review} Reign

Eine weiterer Serien Neustart hat seinen Weg zu uns nach Deutschland gefunden, denn Sixx strahlt nun die Historienserie Reign aus. Jeden Donnerstag um 21:10 könnt ihr eine neue Folge auf dem Frauensender sehen. Bisher sind erst die ersten 3 Folgen gelaufen, somit kommt man auch jetzt noch gut rein und kann Folge Nummer 2 im Moment auch noch kostenfrei auf Sixx nachschauen. Ich hoffe ich kann nun ein paar von euch Neugierig darauf machen, denn diese Serie ist definitiv sehenswert. 


Allgemeines über Reign:

Urheberrecht: The CW
Titel: Reign
Produktionsland: Usa
Produktionsunternehmen: Warner Bros. Television, CBS Television Studios, Take 5 Productions, Joyful Girls Production, Whizbang Films
Produktionszeit: 2013 -2017
Genre: Drama, Historie
Produzenten: Laurie McCarthy ("Ghost Whisperer"), Stephanie SenGupta ("Ghost Whisperer", "Hawaii Five-0")
Episoden: 78
Staffeln: 4
Erstaustrahlung: 17.Oktober 2013, The Cw
Deutsche Ausstrahlung: Sixx, Netflix (Staffel 1-3)
Cast: Adelaide Kane als Mary Stewart, Toby Regbo als Dauphin Francis, Torrance Coomb als Bash de Poitiers, Megan Follows als Catherine de' Medici, Alan Van Sprang als King Henry VII of France, Anna Popplewell als Lola, Caitlin Stasey als Kenna, Celina Sinden als Greer und Jonathan Leitz als Leith

https://www.youtube.com/watch?v=cX7e0IlLucs

"The First lesson I learned was not to wait for a man's rescue. History is written by the survivors and I am surely that" - Chaterine

Inhalt: 

Frankreich 1557: Seit Mary Stewart ein Kind ist, ist sie dem französischen Thronfolger Francis versprochen. Mit 15 kommt sie Jahre später an den Hof, um diesen zu heiraten. Doch neben ihren Freunden, gibt es auch Menschen, die ihren Fall herbei führen wollen. Mary muss sich nun gegen die Machtspiele und Intrigen am Hof behaupten. Dazu versucht sie verzweifelt ihren zukünftigen Ehemann für sich zu gewinnen und kommt hierbei Francis Bruder Bash näher. 

"The real warning is that there are people who matter more and peope who matter less. Those who will be remembered and those who will be forgotten"- Bash


Meine Meinung zu Reign: Gossip Girl Meets The Tudors und Game of Thrones:

Um es in den Worten der Macher von Reign zu sagen: "Reign ist eine Mischung aus Gossip Girl, Die Tudors und Game of Thrones", denn es spricht eine jüngere Generation an und setzt die Thematik "Geschichte" wesentlich moderner um. Natürlich ist es nun Geschmackssache, bei wem diese Verjüungskur ankommt, doch ich rate euch: lasst euch einfach einmal darauf ein. Es mag vielleicht erst einmal ungewohnt sein, wenn Szenen mit aktueller Musik untermalt werden, jedoch werden diese immer sehr passend ausgewählt und ich hätte zuvor auch nie gedacht, dass diese neueren Songs und die Mittelalter Thematik zusammenpassen, doch das tut es. Was die Gesichchtstreue anbelangt, solltet ihr "Reign" mehr im Fantasy und Drama Bereich sehen, denn die Macher nehmen sich viele Freiheiten. Etwas, das jedoch schon im Vorfeld klargestellt wurde. Wenn ihr also wirklich Interesse an der Geschichte von Mary Stuart habt, dann schnappt euch lieber ein Geschichtsbuch oder recherchiert im Internet. Hier wird hingegen Fakt mit Fiktion vermischt, gepaart mit einem kleinen Mystery Anteil. Bash ist zum Beispiel ein frei erfundener Charakter, der jedoch in meinen Augen eine Bereichung für die Handlung der Serie ist. Während die Produzenten mit den Visionen von Nostradamus für den übernatürlichen Aspekt sorgen. Durch seine Vorhersagen fließt ein sehr spannender Faktor in die Serie mit ein, der nicht nur den Abgerlauben der damaligen Zeit wiederspiegelt, sondern sie erneut von anderen ihrer Art abhebt. Es lässt sich damit sehr gut spielen und die Macher schöpfen das Potenzial verdammt gut aus und gehen in der zweiten Staffel tiefer auf diese Thematik ein.

Ansonsten ist "Reign" ein bunter Mix aus Liebe, Intrigen, Machtspielen, Lügen und Dramatik, der perfekt für einen Mädelsabend geeignet ist und gut unterhält. Eine Teenie Drama Serie vor einem mittelalterlichen Hintergrund, der die Probleme der damaligen Zeit in den Fokus rückt. Vieles davon ist auf die heutige Zeit übertragbar, wie das Liebesdreieck zwischen Francis/Mary/Bash. Welches aber zum Glück innerhalb der ersten 13 Folgen komplett zum Abschluss gebracht wird. Was ich als sehr angenehm und konträr zum aktuellen Trend empfunden habe. Im Anschluss fokussierne sich die Produzenten auf politische Themen, was mir persönlich wesentlich besser gefallen hat. Ich weiß, dass einigen die freizügigen Szenen in Historienserien immer etwas unangenehm sind, jedoch braucht ihr  bei "Reign" davor keine Angst zu haben. Sex spielt zwar eine Rolle, aber nicht in allen der 22 Folgen. Man hat hier einfach mehr auf Storyline als auf nakte Haut gesetzt, was wohl auch dem jungen Alter der Hauptdarsteller/innen geschuldet sein dürfte. 

Minuspunkte gibt es nur für 1-2 Handlungen, die ich persönlich nicht unbedingt als passend empfunden habe und die etwas lash abgeschlossen wurden. Trotz allem konnte mich die Serie weiterhin von sich überzeugen, was auch an diesem wunderbaren Cast liegt. Mit Adelaide Kane hat man eine Hauptdarstellerin gecastet, die ihre Kollegen/innen komplett in den Schatten stellt. Sie ist perfekt in der Rolle der toughen Mary, die selbstbewusst ihre Meinung sagt, handelt wenn sie muss, sich jedoch auch ab und an ihrem Mann unterordnen kann. Für mich ist dies definitiv ihre Paraderolle. Auch Torrance Coombs konnte mich erneut von sich überzeugen, wobei ich hier schon seit "The Tudors" wusste, wie gut ihm Historienserien liegen. Erwähnenswert sind hier noch Alan Van Sprang, der eine brillante Leistung von Henry VII abliefert und vor allem in dessen Wahnzeiten glänzt und Megan Follow, bei der man es liebt sie zu hassen.

Doch schon alleine die Kostüme und der Haarschmuck sind einen weiterne Blick wert. Das Herz von Modefans schlägt hier höher, da alle Kleidungsstücke sogar nachgekauft werden können, denn vieles davon stammt von Ketten wie Urban Outfitters oder Asos. Wer von euch Lust auf eine tolle Drama Serie hat, die euch in die Vergangenheit entführt, diese modern interpretiert und auch Geschichtsmuffel anspricht, der sollte definitiv einschalten. 

Fazit: "Gossip Girl meets The Tudors meets Game of Thrones", anders kann man diese Serie auch nicht beschreiben, denn es ist mal eine ganz neue Herangehensweise an dieses Genre und ist definitiv für diejenigen geeignet, die sonst kein Fan davon sind. "Reign" ist eine tolle Mischung aus Liebe, Drama, Lügen und Intrigen und verbindet dies noch mit einer wirklich starken Hauptdarstellerin. 4 von 5 Sternen.

Wer von euch wird einschalten?
Wer schaut die Serie schon?
Wer wurde neugierig?

Montag, 16. März 2015

{Fotografie} Sometimes you just have to let go und Favorites of the Week!

Am Samstag sollte ich eigentlich nur Bilder von einem Freund machen, die er dringend benötigt, deshalb habe ich mir meine Spiegelreflex geschnappt und versucht mal Fotografin zu spielen. Da das Wetter wie schon die vorherigen zwei Mal nicht mitspielte, mussten wir drinnen die Bilder machen und während ich mich darüber sorgte, wie wir das umgesetzt bekommen ohne zu wissen, was für eine tolle Beleuchtung er sich zugelegt hat, waren diese Sorgen komplett unbegründet. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen und am Ende war vor allem besagter Freund zufrieden damit und das war für mich das wichtigste. Spontan habe ich mich dann jedoch auch noch einmal für ein kleines Shooting bereiterklärt und einfach mal die verschiedensten Posen abgerufen oder eher gesagt ganz natürlich zur Musik ein bisschen die Sau rausgelassen. Ab und an merkt man das die Beleuchtung dann leider etwas zu hell war, aber da wir alle keine Profis sind und alles nur zum Spaß war, finde ich das gar nicht so schlimm. Über Photoshop habe ich dann versucht die Makel noch etwas zu beheben und mit der Helligkeit und dem Kontrast gespielt. Mir gefallen die Bilder trotzdem, weil sie einfach natürlich wirken und man ab und an merkt wie viel Spaß ich hatte. Das Bloggen hat mir sehr geholfen meine Hemmungen vor der Kamera zu verlieren und etwas selbstsicherer zu werden. 

Da ich aber gar nicht erwartet hatte Bilder von mir zu machen, war ich auch überhaupt nicht großartig aufgebrezelt, sondern ganz leger und nur wenig geschminkt. Natürlichkeit war also das Stichwort mit all meinen kleinen Fehlern und Makeln. Während ich diese bei anderen immer wunderschön finde und der Meinung bin, dass sie die Person gegenüber erst interessant machen, mag ich sie bei mir gar nicht. Vielleicht weil sie einem selbst immer etwas mehr ins Auge springen, als es tatsächlich der Fall ist. Ich bin kein Fan von Personen, die aalglatt aussehen, das war ich noch nie und mit einer Gesellschaft in der Schönheit sich auf 90 - 60 -90 beschränkt kann ich nichts anfangen, mal davon abgesehen, dass ich zu dieser selbst nie gehören werde. Ich habe Kurven, die ich an manchen Tagen mag, an manchen  nicht. Während mich der Blick in den Spiegel an manchen Tagen erfreut und ich diese als weiblich empfinde, möchte ich mich an anderen einfach nur unter einem weiten Pullover verstecken. Und so geht es mir nicht nur mit der Figur, sondern auch mit anderen Teilen des Körpers. Ich glaube jede Frau weiß wovon ich spreche, wenn man nicht mit sich zufrieden ist und der Blick in den Spiegel alles andere als Freude auslöst. Neben diesen Tagen gibt es natürlich auch jene wo man komplett mit sich im Reinen ist und wirklich diese besagte Freude empfindet beim Blick hinein, aber diese wechseln sich ab wie in einer wilden Achterbahnfahrt. Doch am Ende finde ich immer wieder, dass Natürlichkeit mit all den kleinen Makeln siegt, auch wenn man uns vor allem in dieser Staffel des Bachelors scheinbar ein anderes Idealbild der perfekten Frau vermitteln wollte. So viel Unnatürlichkeit bestehend aus blondierten Haaren und einer Kiste Make-Up im Gesicht und natürlich mit einer Spitzenfigur gab es schon lange nicht mehr und als Normalo fragt man sich da unweigerlich, ob das in den Augen der Männern wirklich "die Frau" ist. Zudem einer der Hauptgründe warum ich mir diese Staffel dann nach der 1.Folge auch schon gar nicht mehr angetan habe. 

Zudem geht Schönheit in meinen Augen weit über das hinaus, was man vor sich sieht. Sie spielgelt sich  in einem einem Lächeln, der Intellegienz, der Leidenschaft für Dinge die man liebt, den Tiefschlägen und Erfolgen und darin die eigene Meinung zu vertreten, egal wie viel Gegenwind man bekommt. All diese Dinge sind es die es schaffen jemand anderen in den Bann zu ziehen, das Interesse zu schüren und dafür sorgen, dass man interessant ist und einen ganzen Raum für sich gewinnen kann. Aber nun genug philosophiert über all die Hoch und Tiefs der Weiblichen Psyche in Bezug auf ihr Aussehen, denn generell finde ich hat jeder Mensch etwas ganz Besonderes und Schönes, auch wenn manch einer das nicht immer sehen mag und selbst wenn ich an manchen Tagen mein Gesicht irgendwie zu Rund, die Nasse überhaupt nicht passend und  dazu die Hüften zu breit finde, bin ich im Kern doch zufrieden mit mir selbst und habe gelernt mich so zu akzeptieren wie ich bin. Selbst wenn mir das nicht täglich gelingen mag, so klappt es doch an den meisten Tagen im Jahr. Übrigens ein weiterer Erfolg, dem ich dem bloggen zuzuschreiben habe, das mir auch dabei geholen hat selbstsicherer zu werden und mich so zu akzeptieren wie ich bin. Ihr seht also jeden Tag durchquere ich diese kleine Reise bei dier ich mehr und mehr über mich selbst lerne und herausfinde.

"She was beautiful, but not like those girls in the magazines. She was beautiful for the way she thought. She was beautiful for the sparkle in her eye when she talked about something she loved. She was beautiful for the abitility to make other people smile even if she was sad. No she wasn't beautiful as temporary as her looks. She was beautiful deep down her soul" - Scot Fitzgerald